ALPS2 an der Europäische Fernhochschule Hamburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für ALPS2 an der Europäische Fernhochschule Hamburg

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TESTE DEIN WISSEN

Abrufhilfen


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Priming
Häufig unbewusst erfolgende Aktivierung spezieller Assoziationen im Gedächtnis
aufgrund von Vorerfahrung mit dem betreffenden Informationen


Kontexteffekte


• Die Umwelt kann unsere Erinnerung leiten

• Ähnlichkeit des Ortes des Lernens und des Abrufs führen zu verbesserter
Erinnerungsleistung

• Eine Änderung des Kontextes kann dazu führen, dass eine Intention verloren gehen
kann

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Bewusste Informationsverarbeitung

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Def.: Form der Enkodierung von Informationen die Aufmerksamkeit
und bewusste Anstrengung erfordert z.B. Lernen von ABWL Theorien

Das was wir umgangssprachlich unter „Lernen“ verstehen

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Das Gedächtnis und Empirische Belege für die Existenz eines Gedächtnisses:

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Gedächtnis: dauerhaftes Fortbestehen von aufgenommenen Informationen über die
Zeit; es ermöglicht die Speicherung und das Abrufen von Informationen


• Abruf bzw. freie Reproduktion
• Wiedererkennen
• Erneutes Lernen

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Wiedererkennen

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Maß für die Erinnerungsfähigkeit. Hierbei muss der Mensch ein Item identifizieren, das
er vorher schon gelernt hat.


Beispiel: Multiple-Choice-Test, Wer wird Millionär


Wiedererkennen ist deutlich einfacher als freier Abruf.

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Schematheorie nach Bartlett:

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• Die Indianergeschichte wird nach und nach so verzerrt, dass sie den eigenen
kulturellen Stereotypen entspricht = dass sie ins Schema passt
• Ungenauigkeiten sind systematisch aufgetreten → Schemata
• Hypothese: Unser Wissen über die Welt ist in Schemata repräsentiert; es werden
ständig neue Informationen an bestehende Informationen angehängt, wobei es zu
Fehlern kommen kann
• Schematheorie in der Anlehnung an die Arbeit des Neurologen Sir Henry Head bzw.
Immanuel Kant entwickelt. Heads Vermutung: „Die Bewegung unserer Extremitäten
ist repräsentiert als Schema.“

→ An was wir uns erinnern und in welcher Art, ist stark von der Situation, unserer
emotionalen Verfassung und den folgenden Informationen abhängig

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Das Arbeitsgedächtnis-Modell: der phonologische Speicher

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• Umfasst sprachliche Informationen
• Auch visuelles Material wird in Sprache umgesetzt
• Zeichnet sich durch eine phonologische (artikulatorische) Schleife aus, durch die wir
Informationen aktiv behalten
• Inneres Vorsprechen
• Evidenzen für dessen Existenz:
• Wortlängeneffekt

Irrelevanter Spracheffekt

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Das Arbeitsgedächtnis-Modell: die zentrale Exekutive und der episodische Puffer

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• Zentrale Exekutive:
• Kontrolliert und koordiniert die phonologische Schleife und den räumlich-visuellen
Notizblock
• Hat eine begrenzte Kapazität
• Ansammlung von kognitiven Kontrollprozessen
• Episodischer Puffer:
• Schnittstelle, an der Infos vom KZG ins LZG gelangen
• Aufbau und Funktionsweise muss noch durch
genauere Experimente ermittelt werden

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Das Langzeitgedächtnis

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TESTE DEIN WISSEN

• Gedächtnisprozesse zum Behalten von Informationen für den Abruf zu einem
beliebigen späteren Zeitpunkt
• Die Kapazität des LZG ist praktisch unbegrenzt
• Unterteilung des LZG in
• deklaratives (explizites) LZG
• non-deklaratives (implizites) LZG

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Das deklarative Langzeitgedächtnis

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• Frontallappen und Hippocampus: Netzwerk, das explizite Erinnerungen verarbeitet und
speichert
• Linker Frontallappen: eher Speicherung und Erinnerung von Fakten
• Rechter Frontallappen: eher Erinnerungen an eine Party
• neue explizite Erinnerungen werden via Hippocampus im Gedächtnis verfestigt

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Das nicht-deklarative Langzeitgedächtnis

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• Inhalte müssen nicht zwangsläufig auch implizit erworben sein, z.B. werden mit
zunehmender Übung im Klavierspielen die Tastenabfolgen eines Stücks
prozeduralisiert, welche dem expliziten Gedächtnis kaum verfügbar sind
• Neurobiologische Evidenzen auch für das non-deklarative Gedächtnis: Zerebellum und
Basalganglien

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Ebbinghaus´ Erbe:

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TESTE DEIN WISSEN

• verteiltes Lernen (mehrmals am Tag kürzere Zeitintervalle) führt zu besseren
Gedächtnisleistungen als massiertes Lernen (einmal pro Tag langes Lernintervall
ohne Unterbrechung)

• Pashler et al. (2007): Lernleistung optimal, wenn der Abstand zwischen Enkodierung
und Abruf 10 bis 20 Prozent des angestrebten Behaltensintervalls entspricht
- Bsp: Soll Lerninhalt in 10 Wochen noch korrekt wiedergegeben werden, wäre
Lernwiederholung im Abstand von 1-2 Wochen ideal

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Mnemotechniken

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Bildlich vorgestellte Eselsbrücken


• Mnemotechnik: Gedächtnistraining


• Zu erinnern sind: Kaninchen und Kirchturm
• Bildliche Vorstellung, dass das Kaninchen auf dem Kirchturm sitzt. Beide Begriffe sind
verbunden.


Zahlen:
• Jeder Zahl wird ein gereimter Begriff zugeordnet
• Bei einer Reihe von Zahlen: Geschichte erfinden

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  • 578 Studierende
  • 18 Lernmaterialien

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Q:

Abrufhilfen


A:

Priming
Häufig unbewusst erfolgende Aktivierung spezieller Assoziationen im Gedächtnis
aufgrund von Vorerfahrung mit dem betreffenden Informationen


Kontexteffekte


• Die Umwelt kann unsere Erinnerung leiten

• Ähnlichkeit des Ortes des Lernens und des Abrufs führen zu verbesserter
Erinnerungsleistung

• Eine Änderung des Kontextes kann dazu führen, dass eine Intention verloren gehen
kann

Q:

Bewusste Informationsverarbeitung

A:

Def.: Form der Enkodierung von Informationen die Aufmerksamkeit
und bewusste Anstrengung erfordert z.B. Lernen von ABWL Theorien

Das was wir umgangssprachlich unter „Lernen“ verstehen

Q:

Das Gedächtnis und Empirische Belege für die Existenz eines Gedächtnisses:

A:

Gedächtnis: dauerhaftes Fortbestehen von aufgenommenen Informationen über die
Zeit; es ermöglicht die Speicherung und das Abrufen von Informationen


• Abruf bzw. freie Reproduktion
• Wiedererkennen
• Erneutes Lernen

Q:

Wiedererkennen

A:

Maß für die Erinnerungsfähigkeit. Hierbei muss der Mensch ein Item identifizieren, das
er vorher schon gelernt hat.


Beispiel: Multiple-Choice-Test, Wer wird Millionär


Wiedererkennen ist deutlich einfacher als freier Abruf.

Q:

Schematheorie nach Bartlett:

A:

• Die Indianergeschichte wird nach und nach so verzerrt, dass sie den eigenen
kulturellen Stereotypen entspricht = dass sie ins Schema passt
• Ungenauigkeiten sind systematisch aufgetreten → Schemata
• Hypothese: Unser Wissen über die Welt ist in Schemata repräsentiert; es werden
ständig neue Informationen an bestehende Informationen angehängt, wobei es zu
Fehlern kommen kann
• Schematheorie in der Anlehnung an die Arbeit des Neurologen Sir Henry Head bzw.
Immanuel Kant entwickelt. Heads Vermutung: „Die Bewegung unserer Extremitäten
ist repräsentiert als Schema.“

→ An was wir uns erinnern und in welcher Art, ist stark von der Situation, unserer
emotionalen Verfassung und den folgenden Informationen abhängig

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Q:

Das Arbeitsgedächtnis-Modell: der phonologische Speicher

A:

• Umfasst sprachliche Informationen
• Auch visuelles Material wird in Sprache umgesetzt
• Zeichnet sich durch eine phonologische (artikulatorische) Schleife aus, durch die wir
Informationen aktiv behalten
• Inneres Vorsprechen
• Evidenzen für dessen Existenz:
• Wortlängeneffekt

Irrelevanter Spracheffekt

Q:

Das Arbeitsgedächtnis-Modell: die zentrale Exekutive und der episodische Puffer

A:

• Zentrale Exekutive:
• Kontrolliert und koordiniert die phonologische Schleife und den räumlich-visuellen
Notizblock
• Hat eine begrenzte Kapazität
• Ansammlung von kognitiven Kontrollprozessen
• Episodischer Puffer:
• Schnittstelle, an der Infos vom KZG ins LZG gelangen
• Aufbau und Funktionsweise muss noch durch
genauere Experimente ermittelt werden

Q:

Das Langzeitgedächtnis

A:

• Gedächtnisprozesse zum Behalten von Informationen für den Abruf zu einem
beliebigen späteren Zeitpunkt
• Die Kapazität des LZG ist praktisch unbegrenzt
• Unterteilung des LZG in
• deklaratives (explizites) LZG
• non-deklaratives (implizites) LZG

Q:

Das deklarative Langzeitgedächtnis

A:

• Frontallappen und Hippocampus: Netzwerk, das explizite Erinnerungen verarbeitet und
speichert
• Linker Frontallappen: eher Speicherung und Erinnerung von Fakten
• Rechter Frontallappen: eher Erinnerungen an eine Party
• neue explizite Erinnerungen werden via Hippocampus im Gedächtnis verfestigt

Q:

Das nicht-deklarative Langzeitgedächtnis

A:

• Inhalte müssen nicht zwangsläufig auch implizit erworben sein, z.B. werden mit
zunehmender Übung im Klavierspielen die Tastenabfolgen eines Stücks
prozeduralisiert, welche dem expliziten Gedächtnis kaum verfügbar sind
• Neurobiologische Evidenzen auch für das non-deklarative Gedächtnis: Zerebellum und
Basalganglien

Q:

Ebbinghaus´ Erbe:

A:

• verteiltes Lernen (mehrmals am Tag kürzere Zeitintervalle) führt zu besseren
Gedächtnisleistungen als massiertes Lernen (einmal pro Tag langes Lernintervall
ohne Unterbrechung)

• Pashler et al. (2007): Lernleistung optimal, wenn der Abstand zwischen Enkodierung
und Abruf 10 bis 20 Prozent des angestrebten Behaltensintervalls entspricht
- Bsp: Soll Lerninhalt in 10 Wochen noch korrekt wiedergegeben werden, wäre
Lernwiederholung im Abstand von 1-2 Wochen ideal

Q:

Mnemotechniken

A:

Bildlich vorgestellte Eselsbrücken


• Mnemotechnik: Gedächtnistraining


• Zu erinnern sind: Kaninchen und Kirchturm
• Bildliche Vorstellung, dass das Kaninchen auf dem Kirchturm sitzt. Beide Begriffe sind
verbunden.


Zahlen:
• Jeder Zahl wird ein gereimter Begriff zugeordnet
• Bei einer Reihe von Zahlen: Geschichte erfinden

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