Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Europäische Fachhochschule Rhein/ Erft | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Europäische Fachhochschule Rhein/ Erft

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Internationale Wirtschaftsbeziehungen Kurs an der Europäische Fachhochschule Rhein/ Erft zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Unterschied zwischen Umsätzen und Wertschöpfung ?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Umsatz = die mit den Verkaufspreisen bewertete Absatzmenge


Wertschöpfung = Differenz von Gesamtleistung abzüglich der Vorleistung

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie kurz den Unterschied zwischen nominalen und realen Größen bei Zinsen und Wechselkursen.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Nominalzinssatz (i):

  • im Kreditvertrag festgelegter Zins
  • gebildet als Summe von normalen Realzins (r) und Inflationsrate
  • Das was tatsächlich gezahlt wird (macht aber keine Aussage darüber, wie die Zinsverhältnisse zu einer bestimmten zeit sind)


Realzinssatz:

  • berechnet man im Nachhinein
  • gibt die Verzinsung eines Kredits in Gütereinheiten an
  • Wie hoch die Zinsen wirklich sind (der Faktor Inflationsrate muss hinzukommen, um das reale Zinsniveau zu erhalten)


Nominaler Wechselkurs (e):

  • relativer Preis zweier Währungen
  • Preisnotierung des nominalen Wechselkurses (€/$)
  • wird auf Divisenmarkt bestimmt


Realer Wechselkurs (q*):

  • Definition als eP*/P, wobei P* das ausländische Preisniveau ist (in einem 2 Länder-Modell als das Preisniveau in Land 2)
  • Definition q= I/q*
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was wird in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) untersucht und welche 3 Rechnungsansätze können hier differenziert werden?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung – als Summe der neu erstellten Güter
    und Dienstleistungen – ermittelt.
  • Entstehungsrechnung: Bruttoproduktionswert wird ermittelt (Umsätze der Unternehmen + Wert der selbst erstellten Anlagen + Vorratsänderungen + staatliche Wertschöpfungen - Vorleistungen
  • Die selbsterstellten Anlagen werden zu Herstellungskosten bewertet, während
    in der Position „Umsätze der Unternehmen“ Marktpreise enthalten sind.
  • Man spricht bei der Wertschöpfung im Inland daher auch von
    Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen.
  • Für Unternehmen, Individuen und die Akteure der Wirtschaftspolitik ist eine
    aussagekräftige volkswirtschaftliche Gesamtrechnung wesentlich, da hier die Ist-
    Situation der Wirtschaftsleistung dargestellt wird.
  • Im Zeitablauf kann man auch die Entwicklung erkennen, aus internationalen
    Vergleichen heraus ggf. auch Stärken und Schwächen identifizieren.


Rechnungsansätze:

1. Entstehungsrechnung

hier wird nach Sektoren getrennt die Wertschöpfung ermittelt


2. Verteilungsrechnung

Differenziert wird nach Funktionale Einkommensverteilung und Personelle Einkommensverteilung


3. Verwendungsrechnung

Berechnung und Darstellung des Inlandsprodukt nach Art der Verwendung der erzeugten Ware und Dienstleistungen.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

In welche volkswirtschaftlichen Sektoren wird die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung eingeteilt und was umfassen diese jeweils?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften: 

Kapitalgesellschaften (z.B. GmbH, AG),
Personengesellschaften (z.B. OHG, KG), rechtlich unselbständige Eigenbetriebe des
Staates und private Organisationen ohne Erwerbszweck (z.B. Krankenhäuser,
Pflegeheime)


2. Finanzielle Kapitalgesellschaften: 

Zentralbank, Kredit- und Finanzinstitute, Kredit-
und Versicherungshilfstätigkeiten, Versicherungsgesellschaften und Pensionskassen


3. Staat: 

Bund, Länder, Gemeinden, Sozialversicherung


4. Private Haushalte: Selbständigen- und Arbeitnehmerhaushalte (z.B. Freiberufler,
Landwirte), Haushalte mit Empfängern von Vermögenseinkommen, Renten und
Pensionen, sonstige Nichterwerbstätigenhaushalte und sonstige private Haushalte


5. Private Organisationen ohne Erwerbszweck: Gewerkschaften,
Verbraucherverbände, politische Organisationen, Kirchen, Sport- und Freizeitvereine,
Wohlfahrtsverbände


6. Übrige Welt: 

EU (Mitgliedstaaten und Institutionen), Drittländer und internationale
Organisationen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Welche Gründe liegen dem Strukturwandel aus Sicht der Einzelunternehmung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

S. 56/57 (Lösungen werden noch hochgeladen)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Welche Konsequenzen lassen sich aus der internationalen Faktormobilität ziehen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Die Umverteilung der Arbeitskräfte der Welt (Migration)
    • Führt zu einer Konvergenz der Reallohnsätze (Faktorpreisausgleich)
    • Erhöht die Weltproduktion (Einkommen, Wohlfahrt) als Ganzes
    • Stellt einige Gruppen schlechter und andere besser dar
    • Arbeit des Bestimmungslandes (Ursprungsland) verliert (gewinnt)
    • Kapital des Bestimmungslandes (Ursprungslands) gewinnt (verliert)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Welche Motive haben Unternehmen, zu internationalisieren und welche Rolle spielen dabei direkte Auslandsinvestitionen für multinationale Unternehmen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Ein Gut wird an verschiedenen Standorten von derselben Firma und nicht von getrennten Firmen produziert, da es profitabler ist, Transaktionen in Technologie und Management durchzuführen. -> Kostenersparnis
  • Technologietransfer
  • Vertikale Integration
  •  Ressourcenknappheit / Verteilung des Verbrauchs auf mehrere Standorte
  • Handelsbarrieren werden überblickt
  • Reduktion der Transportkosten
  • direkte Auslandsinvestitionen helfen dabei Kontrolle auszuüben, internationale Kredite zu bekommen und eine multinationale Organisation zu gründen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Welche Vorteile bietet die internationale Arbeitsteilung?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • ein Land wird wohlhabend bzw. eine hohe gesamtwirtschaftliche Produktion realisieren, durch Spezialisierung und Export von Gütern, wenn es sich auf die Güter spezialisiert und diese exportiert bei denen es einen komparativen (d.h. relativen) Produktivitäts- bzw. Kostenvorteil hat.
  • Umgekehrt werden die Güter importiert, bei denen das Land einen relativen Kostennachteil hat
  • Selbst wenn in einem einfachen Zwei-Länder-Modell ein "führendes" Land theoretisch alle Güterarten mit relativ geringerem Faktoreinsatz als das Nachbarland herstellen könnte, entsteht durch freien Außenhandel und eine Spezialisierung in beiden Ländern ein Nutzengewinn für beide Länder
  • Positivsummenbeispiel: beide Transaktionspartner gewinnen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Grenzen Sie absolute und komparative Kostenvorteile voneinander ab.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Absoluter Kostenvorteil

  • der Vorteil den ein Land/Akteur z.B aufgrund von geographischen Gegebenheiten etc. (von Beginn an), gegenüber eines Anderen vorweisen kann
  • z.B. ein qualitativ gleichwertiges Produkt ist (einschließlich Zoll-und Transportkosten) günstiger als entsprechende einheimische Produkte


Komparativer Kostenvorteil

  • Kostenvorteile die durch Konzentration auf Arbeitsteilung und Spezialisierung auf bestimmte Produkte und anschließend Export für das jeweilige Land geschaffen werden.
  • Sie werden durch den technischen Fortschritt und der wachsenden Bedeutung des Produktionsfaktors Technologie durch die Wirtschaftspolitik beeinflusst.
  • Es gibt natürliche Komparative- und erworbene Komparative Kostenvorteile (erworbene entstehen z.B. durch staatliche Forschungsförderungen)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Warum entsteht durch Handel Gewinn und welche Konsequenzen hat dies für Unternehmen und Volkswirtschaften?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Handel führt zu einer Zunahme des Verbrauchs z.B durch Spezialisierung auf bestimmte Produkte
  • Dadurch werden Vorteile erreicht, selbst wenn ein Akteur in allen Aspekten einen Absoluten Vorteil aufweisen kann, da die Opportunitätskosten minimiert werden
  • Volkswirtschaften betreiben Handel mit dem Ziel der Nutzenmaximierung und (Opportunitäts-) Kostenminimierung
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter Opportunitätskosten?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Opportunitätskosten (auch Verzichtkosten), bezeichnen die Kosten der besten, nicht realisierten Alternative (auch Kosten im Sinne von Zeit und Mühe)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Warum erweisen sich Direktinvestitionen sowohl für das Ursprungs- als auch für das Zielland als Vorteilhaft?

Welche möglichen Konsequenzen ergeben sich für die Mitarbeiter des investierenden Unternehmens?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • führt zu einer Kostenreduktion im Ursprungsland. Die Menge an rentabler Endproduktion steigt -> positiver Wohlfahrtseffekt
  • Nutzen von bestimmten standortspezifischen Vorteilen und attraktive Rahmenbedingungen im Zielland: 
    • wachstumsfreundliches Wirtschaftssystem
    • Investorfreundliche Wirtschaftspolitik
    • politische Stabilität
    • funktionsfähiges Rechtssystem
  • Im Zielland führt die Direktinvestition zu einem Angebotsanstieg
  • Da hier davon ausgegenagen wird, dass der Direktinvestitionsfluss mit Produktinnovationen verbunden ist, wird die inländische Nachfragekure im Zielland steiler
  • Somit auch positiver Wohlfahrtseffekt im Zielland
  • Arme Länder holen gegenüber reichen Länder auf
  • Faktorpreisausgleich in beiden Ländern
  • Für Arbeitskräfte im investierenden Land führen Direktinvestitionen oft zu Entlassung, da es im Zielland günstigere Arbeitskräfte gibt.


Lösung ausblenden
  • 5953 Karteikarten
  • 190 Studierende
  • 3 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Internationale Wirtschaftsbeziehungen Kurs an der Europäische Fachhochschule Rhein/ Erft - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist der Unterschied zwischen Umsätzen und Wertschöpfung ?

A:

Umsatz = die mit den Verkaufspreisen bewertete Absatzmenge


Wertschöpfung = Differenz von Gesamtleistung abzüglich der Vorleistung

Q:

Erklären Sie kurz den Unterschied zwischen nominalen und realen Größen bei Zinsen und Wechselkursen.

A:

Nominalzinssatz (i):

  • im Kreditvertrag festgelegter Zins
  • gebildet als Summe von normalen Realzins (r) und Inflationsrate
  • Das was tatsächlich gezahlt wird (macht aber keine Aussage darüber, wie die Zinsverhältnisse zu einer bestimmten zeit sind)


Realzinssatz:

  • berechnet man im Nachhinein
  • gibt die Verzinsung eines Kredits in Gütereinheiten an
  • Wie hoch die Zinsen wirklich sind (der Faktor Inflationsrate muss hinzukommen, um das reale Zinsniveau zu erhalten)


Nominaler Wechselkurs (e):

  • relativer Preis zweier Währungen
  • Preisnotierung des nominalen Wechselkurses (€/$)
  • wird auf Divisenmarkt bestimmt


Realer Wechselkurs (q*):

  • Definition als eP*/P, wobei P* das ausländische Preisniveau ist (in einem 2 Länder-Modell als das Preisniveau in Land 2)
  • Definition q= I/q*
Q:

Was wird in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) untersucht und welche 3 Rechnungsansätze können hier differenziert werden?

A:
  • die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung – als Summe der neu erstellten Güter
    und Dienstleistungen – ermittelt.
  • Entstehungsrechnung: Bruttoproduktionswert wird ermittelt (Umsätze der Unternehmen + Wert der selbst erstellten Anlagen + Vorratsänderungen + staatliche Wertschöpfungen - Vorleistungen
  • Die selbsterstellten Anlagen werden zu Herstellungskosten bewertet, während
    in der Position „Umsätze der Unternehmen“ Marktpreise enthalten sind.
  • Man spricht bei der Wertschöpfung im Inland daher auch von
    Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen.
  • Für Unternehmen, Individuen und die Akteure der Wirtschaftspolitik ist eine
    aussagekräftige volkswirtschaftliche Gesamtrechnung wesentlich, da hier die Ist-
    Situation der Wirtschaftsleistung dargestellt wird.
  • Im Zeitablauf kann man auch die Entwicklung erkennen, aus internationalen
    Vergleichen heraus ggf. auch Stärken und Schwächen identifizieren.


Rechnungsansätze:

1. Entstehungsrechnung

hier wird nach Sektoren getrennt die Wertschöpfung ermittelt


2. Verteilungsrechnung

Differenziert wird nach Funktionale Einkommensverteilung und Personelle Einkommensverteilung


3. Verwendungsrechnung

Berechnung und Darstellung des Inlandsprodukt nach Art der Verwendung der erzeugten Ware und Dienstleistungen.

Q:

In welche volkswirtschaftlichen Sektoren wird die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung eingeteilt und was umfassen diese jeweils?

A:

1. Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften: 

Kapitalgesellschaften (z.B. GmbH, AG),
Personengesellschaften (z.B. OHG, KG), rechtlich unselbständige Eigenbetriebe des
Staates und private Organisationen ohne Erwerbszweck (z.B. Krankenhäuser,
Pflegeheime)


2. Finanzielle Kapitalgesellschaften: 

Zentralbank, Kredit- und Finanzinstitute, Kredit-
und Versicherungshilfstätigkeiten, Versicherungsgesellschaften und Pensionskassen


3. Staat: 

Bund, Länder, Gemeinden, Sozialversicherung


4. Private Haushalte: Selbständigen- und Arbeitnehmerhaushalte (z.B. Freiberufler,
Landwirte), Haushalte mit Empfängern von Vermögenseinkommen, Renten und
Pensionen, sonstige Nichterwerbstätigenhaushalte und sonstige private Haushalte


5. Private Organisationen ohne Erwerbszweck: Gewerkschaften,
Verbraucherverbände, politische Organisationen, Kirchen, Sport- und Freizeitvereine,
Wohlfahrtsverbände


6. Übrige Welt: 

EU (Mitgliedstaaten und Institutionen), Drittländer und internationale
Organisationen

Q:

Welche Gründe liegen dem Strukturwandel aus Sicht der Einzelunternehmung

A:

S. 56/57 (Lösungen werden noch hochgeladen)

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Welche Konsequenzen lassen sich aus der internationalen Faktormobilität ziehen?

A:
  • Die Umverteilung der Arbeitskräfte der Welt (Migration)
    • Führt zu einer Konvergenz der Reallohnsätze (Faktorpreisausgleich)
    • Erhöht die Weltproduktion (Einkommen, Wohlfahrt) als Ganzes
    • Stellt einige Gruppen schlechter und andere besser dar
    • Arbeit des Bestimmungslandes (Ursprungsland) verliert (gewinnt)
    • Kapital des Bestimmungslandes (Ursprungslands) gewinnt (verliert)
Q:

Welche Motive haben Unternehmen, zu internationalisieren und welche Rolle spielen dabei direkte Auslandsinvestitionen für multinationale Unternehmen?

A:
  • Ein Gut wird an verschiedenen Standorten von derselben Firma und nicht von getrennten Firmen produziert, da es profitabler ist, Transaktionen in Technologie und Management durchzuführen. -> Kostenersparnis
  • Technologietransfer
  • Vertikale Integration
  •  Ressourcenknappheit / Verteilung des Verbrauchs auf mehrere Standorte
  • Handelsbarrieren werden überblickt
  • Reduktion der Transportkosten
  • direkte Auslandsinvestitionen helfen dabei Kontrolle auszuüben, internationale Kredite zu bekommen und eine multinationale Organisation zu gründen
Q:

Welche Vorteile bietet die internationale Arbeitsteilung?

A:
  • ein Land wird wohlhabend bzw. eine hohe gesamtwirtschaftliche Produktion realisieren, durch Spezialisierung und Export von Gütern, wenn es sich auf die Güter spezialisiert und diese exportiert bei denen es einen komparativen (d.h. relativen) Produktivitäts- bzw. Kostenvorteil hat.
  • Umgekehrt werden die Güter importiert, bei denen das Land einen relativen Kostennachteil hat
  • Selbst wenn in einem einfachen Zwei-Länder-Modell ein "führendes" Land theoretisch alle Güterarten mit relativ geringerem Faktoreinsatz als das Nachbarland herstellen könnte, entsteht durch freien Außenhandel und eine Spezialisierung in beiden Ländern ein Nutzengewinn für beide Länder
  • Positivsummenbeispiel: beide Transaktionspartner gewinnen
Q:

Grenzen Sie absolute und komparative Kostenvorteile voneinander ab.

A:

Absoluter Kostenvorteil

  • der Vorteil den ein Land/Akteur z.B aufgrund von geographischen Gegebenheiten etc. (von Beginn an), gegenüber eines Anderen vorweisen kann
  • z.B. ein qualitativ gleichwertiges Produkt ist (einschließlich Zoll-und Transportkosten) günstiger als entsprechende einheimische Produkte


Komparativer Kostenvorteil

  • Kostenvorteile die durch Konzentration auf Arbeitsteilung und Spezialisierung auf bestimmte Produkte und anschließend Export für das jeweilige Land geschaffen werden.
  • Sie werden durch den technischen Fortschritt und der wachsenden Bedeutung des Produktionsfaktors Technologie durch die Wirtschaftspolitik beeinflusst.
  • Es gibt natürliche Komparative- und erworbene Komparative Kostenvorteile (erworbene entstehen z.B. durch staatliche Forschungsförderungen)
Q:

Warum entsteht durch Handel Gewinn und welche Konsequenzen hat dies für Unternehmen und Volkswirtschaften?

A:
  • Handel führt zu einer Zunahme des Verbrauchs z.B durch Spezialisierung auf bestimmte Produkte
  • Dadurch werden Vorteile erreicht, selbst wenn ein Akteur in allen Aspekten einen Absoluten Vorteil aufweisen kann, da die Opportunitätskosten minimiert werden
  • Volkswirtschaften betreiben Handel mit dem Ziel der Nutzenmaximierung und (Opportunitäts-) Kostenminimierung
Q:

Was versteht man unter Opportunitätskosten?

A:

Opportunitätskosten (auch Verzichtkosten), bezeichnen die Kosten der besten, nicht realisierten Alternative (auch Kosten im Sinne von Zeit und Mühe)

Q:

Warum erweisen sich Direktinvestitionen sowohl für das Ursprungs- als auch für das Zielland als Vorteilhaft?

Welche möglichen Konsequenzen ergeben sich für die Mitarbeiter des investierenden Unternehmens?

A:
  • führt zu einer Kostenreduktion im Ursprungsland. Die Menge an rentabler Endproduktion steigt -> positiver Wohlfahrtseffekt
  • Nutzen von bestimmten standortspezifischen Vorteilen und attraktive Rahmenbedingungen im Zielland: 
    • wachstumsfreundliches Wirtschaftssystem
    • Investorfreundliche Wirtschaftspolitik
    • politische Stabilität
    • funktionsfähiges Rechtssystem
  • Im Zielland führt die Direktinvestition zu einem Angebotsanstieg
  • Da hier davon ausgegenagen wird, dass der Direktinvestitionsfluss mit Produktinnovationen verbunden ist, wird die inländische Nachfragekure im Zielland steiler
  • Somit auch positiver Wohlfahrtseffekt im Zielland
  • Arme Länder holen gegenüber reichen Länder auf
  • Faktorpreisausgleich in beiden Ländern
  • Für Arbeitskräfte im investierenden Land führen Direktinvestitionen oft zu Entlassung, da es im Zielland günstigere Arbeitskräfte gibt.


Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Europäische Fachhochschule Rhein/ Erft

Für deinen Studiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Europäische Fachhochschule Rhein/ Erft gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Internationale Wirtschaftsbeziehungen Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Int. Wirtschaftsbeziehungen

LMU München

Zum Kurs
Internationale Wirtschaftsbeziehungen I

Hochschule RheinMain

Zum Kurs
Inernationale Wirtschaftsbeziehungen

bbw Hochschule

Zum Kurs
Internationale Beziehungen

Universität Münster

Zum Kurs
IWB - Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Internationale Wirtschaftsbeziehungen
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Internationale Wirtschaftsbeziehungen