Polotikwissenschaften an der Europa-Universität Flensburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Woran erkennen sie, dass sich Platon für eine ideale Staatsverfassung interessierte, während sich Aristoteles mit realen Verfassungen beschäftigte?

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Das Platon sich für eine ideale Staatsverfassung interessierte erkennt man daran, dass er sich nicht mit der Realität beschäftigt bzw. wie seine Idealvorstellung in der Realität wirkt. Aristoteles hingegen befasst sich mit der Realität indem er beispielsweise Verfassungen analysiert und sie auf ihre Funktionalität werte.

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Was bedeutet Staatsräsaion für Machiavelli?

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Der Staat hat einen Anspruch darauf, seine Interessen unter Umständen auch unter Verletzung der Rechte des Einzelnen durchzusetzen, wenn dies im Sinne des Staatswohls für unbedingt notwendig erachtet wird. Machtanwendung kennt also keine moralische Grundlage, sondern nur den Erfolg.

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Welche Vorstellung prägt den Idealismus?
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Institutionen, gemeinsame Präferenze & Werte, Glaubwürdigkeit überwinden internationale Unsicherheit 
-> Mensch ist gut, durch Verrechtlichung gemeinsam (Regimetheorie) 
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Nenne wesentliche Aufgaben, Zusammensetzung und Motive des internationalen Strafgerichtshofes. 
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- internationale Organisation im völkerrechtlichen Sinn, kein Teil der UN 
- Beziehung zwischen internationalen Strafgerichtshof und UN in Kooperationsabkommen geregelt 
- Tätigkeit wenn: 
-> aufgrund von Unterbreitung einer Situation an den Gerichtshof durch einen Vertragsstaat
-> einer Verweisung durch den Sicherheitsrat der UN
-> aufgrund eigener Initiative des Anklägers (propio motu) 
- Zuständigkeit umfasst Kernvebrechen des Völkerstrafrechts (Völkermord, Verbrechen gegen Menschlichkeit, Kriegsverbrechen) 
- Rechtssprechung nachrangig, kann Tat nur verfolgen, wenn nationale Strafverfolgung nicht möglich oder staatlich nicht gewollt 
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Welche Stationen kennt der Verfassungsverlauf von Platon und warum?

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Aristokratie -> Timokratie -> Oligarchie -> Demokratie -> Tyrannis

Aristokratie: „Herrschaft der besten". An oberster Stelle steht der Philosophenkönig. Entweder soll der Herrscher zum Philosophenkönig ausgebildet werden, oder ein Philosoph soll die Herrschaft übernehmen. Sie sind Weise Menschen, die die Gerechtigkeit und das Gute erkennen.

Timokratie: wenn im aristokratischen Staat die Regeln der „Bestenauswahl" vernachlässigt werden, können anders qualifizierte (Z.B. Ruhmsüchtige) an die Macht kommen. Es ist die Herrschaft der Angesehenen. Nach Platon geht die Weisheit und wird von Ruhmsucht und Habgier abgelöst.

Oligarchie: Die Macht wird an die Finanzkraft gekoppelt. Reichtum wird zum Kriterium für den Einfluss im Staat. Es ist die Herrschaft der wenigen.

Demokratie: Durch die Oligarchie kommt es zur Verschuldung und Armut der Bürger, da die Oligarchen nach immer mehr Geld streben. Es entstehen Spannungen. Umsturz der Gegebenheiten führt erstmals zur Demokratie.

Tyrannenherrschaft: Die Freiheit/Aufstand/Anarchie schwächt die Demokratie. Es kommt zu Unsicherheiten, wobei jeder gegen Jeden ist. Innere soziale und äußere Sicherheit verspricht daraufhin ein Agitator, der später zum Tyrann wird.

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Definiere die Bezeichnung Politics
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Dimension: Prozess; Erscheinung: Interessen, Konflikte, Kampf; Merkmale: Macht, Konsens, Durchsetzung 
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Welche Vorstellung prägt den Realismus?
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Überwindung von Unsicherheit und Anarchie in internationalen Beziehungen wird durch harte, weiche Macht (eigene, mit Verbündeten) realisiert.
-> Welt und Mensch in Grundannahme schlecht, Frieden durch Macht gesichert 
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Welche Inhalte machen Macht von Staaten aus? (Weber)
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Hard power:
- militärische Macht: moderne Waffen, strategische Einsatzfähigkeit, Unterstützung der Bündnisse 
- ökonomische Macht: Rohstoffreserven, hoher technischer Standard, hoher Bildungsstand
- Größe, geografische Lage: Zugang zum Meer, ökologische Verwundbarkeit, Rückzugsgebiete 

soft power: 
- Anziehungskraft der Werte 
- Mobilisierungsfähigkeit
- Kommunikationsfähigkeit
- Glaubwürdigkeit
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Welche Begrenzungen von Souveränität kennen sie? 
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Globaler Handel, Multinationale Unternehmen (Steuern), Globale Gesundheit/Pandemie, Globale Finanzen, Globale Umweltaspekte, Globale Kultur, Globale Migration, Soziale Netzwerke
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Welche Vorstellung prägt den Imperialismus /Neomarxismus?
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Ökonomische Abhängigkeiten, Machtstreben der Zentrumsländer sind Ursachen für Ausbeutung, Ungerechtigkeit und internationale Unsicherheit. Diese Ausbeutung gilt es zu überwinden.
-> Abhängigkeit durch Ausbeutung von reichen Staaten 
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Wie wirkt Souveränität?
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Nach außen: 
- Unabhängigkeit von anderer Macht (z.B. Kirche) 
- Staatengleichheit
- Interventionsverbot (Prinzip der Nichteinmischung) 
- Prinzip der Gegenseitigkeit 
- territoriale Integrität 

nach innen: 
- keine Machtteilung/Gewaltmonopol
- einheitliches Recht
- einheitliches Geld, Maße, Gewichte
- einheitliche Steuerhoheit 
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Was versteht man unter den Vertragstheoretikern und welche sind es?

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- Thomas Hobbes,
- John Locke
- Jean-Jacques Rousseau
Sie stellten Theorien für Gesellschaftliche Verträge auf.

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Q:

Woran erkennen sie, dass sich Platon für eine ideale Staatsverfassung interessierte, während sich Aristoteles mit realen Verfassungen beschäftigte?

A:

Das Platon sich für eine ideale Staatsverfassung interessierte erkennt man daran, dass er sich nicht mit der Realität beschäftigt bzw. wie seine Idealvorstellung in der Realität wirkt. Aristoteles hingegen befasst sich mit der Realität indem er beispielsweise Verfassungen analysiert und sie auf ihre Funktionalität werte.

Q:

Was bedeutet Staatsräsaion für Machiavelli?

A:

Der Staat hat einen Anspruch darauf, seine Interessen unter Umständen auch unter Verletzung der Rechte des Einzelnen durchzusetzen, wenn dies im Sinne des Staatswohls für unbedingt notwendig erachtet wird. Machtanwendung kennt also keine moralische Grundlage, sondern nur den Erfolg.

Q:
Welche Vorstellung prägt den Idealismus?
A:
Institutionen, gemeinsame Präferenze & Werte, Glaubwürdigkeit überwinden internationale Unsicherheit 
-> Mensch ist gut, durch Verrechtlichung gemeinsam (Regimetheorie) 
Q:
Nenne wesentliche Aufgaben, Zusammensetzung und Motive des internationalen Strafgerichtshofes. 
A:
- internationale Organisation im völkerrechtlichen Sinn, kein Teil der UN 
- Beziehung zwischen internationalen Strafgerichtshof und UN in Kooperationsabkommen geregelt 
- Tätigkeit wenn: 
-> aufgrund von Unterbreitung einer Situation an den Gerichtshof durch einen Vertragsstaat
-> einer Verweisung durch den Sicherheitsrat der UN
-> aufgrund eigener Initiative des Anklägers (propio motu) 
- Zuständigkeit umfasst Kernvebrechen des Völkerstrafrechts (Völkermord, Verbrechen gegen Menschlichkeit, Kriegsverbrechen) 
- Rechtssprechung nachrangig, kann Tat nur verfolgen, wenn nationale Strafverfolgung nicht möglich oder staatlich nicht gewollt 
Q:

Welche Stationen kennt der Verfassungsverlauf von Platon und warum?

A:

Aristokratie -> Timokratie -> Oligarchie -> Demokratie -> Tyrannis

Aristokratie: „Herrschaft der besten". An oberster Stelle steht der Philosophenkönig. Entweder soll der Herrscher zum Philosophenkönig ausgebildet werden, oder ein Philosoph soll die Herrschaft übernehmen. Sie sind Weise Menschen, die die Gerechtigkeit und das Gute erkennen.

Timokratie: wenn im aristokratischen Staat die Regeln der „Bestenauswahl" vernachlässigt werden, können anders qualifizierte (Z.B. Ruhmsüchtige) an die Macht kommen. Es ist die Herrschaft der Angesehenen. Nach Platon geht die Weisheit und wird von Ruhmsucht und Habgier abgelöst.

Oligarchie: Die Macht wird an die Finanzkraft gekoppelt. Reichtum wird zum Kriterium für den Einfluss im Staat. Es ist die Herrschaft der wenigen.

Demokratie: Durch die Oligarchie kommt es zur Verschuldung und Armut der Bürger, da die Oligarchen nach immer mehr Geld streben. Es entstehen Spannungen. Umsturz der Gegebenheiten führt erstmals zur Demokratie.

Tyrannenherrschaft: Die Freiheit/Aufstand/Anarchie schwächt die Demokratie. Es kommt zu Unsicherheiten, wobei jeder gegen Jeden ist. Innere soziale und äußere Sicherheit verspricht daraufhin ein Agitator, der später zum Tyrann wird.

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Q:
Definiere die Bezeichnung Politics
A:
Dimension: Prozess; Erscheinung: Interessen, Konflikte, Kampf; Merkmale: Macht, Konsens, Durchsetzung 
Q:
Welche Vorstellung prägt den Realismus?
A:
Überwindung von Unsicherheit und Anarchie in internationalen Beziehungen wird durch harte, weiche Macht (eigene, mit Verbündeten) realisiert.
-> Welt und Mensch in Grundannahme schlecht, Frieden durch Macht gesichert 
Q:
Welche Inhalte machen Macht von Staaten aus? (Weber)
A:
Hard power:
- militärische Macht: moderne Waffen, strategische Einsatzfähigkeit, Unterstützung der Bündnisse 
- ökonomische Macht: Rohstoffreserven, hoher technischer Standard, hoher Bildungsstand
- Größe, geografische Lage: Zugang zum Meer, ökologische Verwundbarkeit, Rückzugsgebiete 

soft power: 
- Anziehungskraft der Werte 
- Mobilisierungsfähigkeit
- Kommunikationsfähigkeit
- Glaubwürdigkeit
Q:
Welche Begrenzungen von Souveränität kennen sie? 
A:
Globaler Handel, Multinationale Unternehmen (Steuern), Globale Gesundheit/Pandemie, Globale Finanzen, Globale Umweltaspekte, Globale Kultur, Globale Migration, Soziale Netzwerke
Q:
Welche Vorstellung prägt den Imperialismus /Neomarxismus?
A:
Ökonomische Abhängigkeiten, Machtstreben der Zentrumsländer sind Ursachen für Ausbeutung, Ungerechtigkeit und internationale Unsicherheit. Diese Ausbeutung gilt es zu überwinden.
-> Abhängigkeit durch Ausbeutung von reichen Staaten 
Q:
Wie wirkt Souveränität?
A:
Nach außen: 
- Unabhängigkeit von anderer Macht (z.B. Kirche) 
- Staatengleichheit
- Interventionsverbot (Prinzip der Nichteinmischung) 
- Prinzip der Gegenseitigkeit 
- territoriale Integrität 

nach innen: 
- keine Machtteilung/Gewaltmonopol
- einheitliches Recht
- einheitliches Geld, Maße, Gewichte
- einheitliche Steuerhoheit 
Q:

Was versteht man unter den Vertragstheoretikern und welche sind es?

A:

- Thomas Hobbes,
- John Locke
- Jean-Jacques Rousseau
Sie stellten Theorien für Gesellschaftliche Verträge auf.

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