Lernen an der Europa-Universität Flensburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN
7. Welchen Leistungs-Verlauf nehmen UES-Kinder in der Untersuchung von Kohn et al. (2013)?
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Kohn: 
33% der Kinder mit UES (= umschriebene Entwicklungsstörung) verbessern sich während des Beobachtungszeitraumes von 2,5 Jahren in der entsprechenden Teilleistung.

Zwei Standpunkte:
1. Eine enttäuschende Zahl, wenn man den Unterricht zu Grunde legt.
2. Man könnte auch argumentieren: „Wir haben uns um 1/3 verbessert!
(bildungspolitisch)

  • Höhere Verbesserungsraten bei seperater Betrachtung:  Expressive Sprachstörungen (46%) & isolierte Rechtschreibstörung

  • 63% der lese- und rechtschreibschwachen Kinder erfüllen auch später noch die Störungskriterien (für ihren Bereich).
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1. Wie werden „Lernstörung“ bzw. „Lernschwäche“ nach ICD-10 definiert (vgl. auch Fischbach et al., 2010, 2013)?
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Lernschwäche:
  • Leistungen über 1 SD (=Standardabweichung) unter dem Alter- oder Klassenniveau

Lernstörung:
  • Leistungen liegen über 1 SD unter dem Alter- oder Klassenniveau 
  • UND Leistungen liegen über 1,2 SD unter dem Durchschnitts-IQ.
=> Doppeldiskrepanz
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12. Wie wird in den IGLU-Untersuchungen (vgl. Valtin, Voss, Bos, 2015) Lesekompetenz vor dem Hintergrund einer sachlichen Bezugsnorm definiert?
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Lesekompetenz: bezeichnet die 
  • Fähigkeit, lesen in unterschiedlichen, für die Lebensbewältigung praktisch bedeutsamen Verwendungssituationen einsetzen zu können 


Mehrere Kompetenzstufen:
1. Rudimentäres Leseverständnis


2. Einzelinformationen identifizieren und benachbarte Informationen verknüpfen


3. „Verstreute“ Informationen miteinander verknüpfen


4.relevante Aspekte erfassen und komplexe Schlüsse ziehen (Herstellung von Kohärenz auf der Ebene des Textes)


5. Auf den Text bezogene Aussagen selbstständig interpretieren und  begründen
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18. Welche Hypothese („Strukturdifferenz-Hypothese“ oder „Entwicklungsverzögerungshypothese“) wird auf der Basis der vorliegenden Daten angenommen? Entwicklung der kognitiven Entwicklung nach Piaget bzw. Gedächtnisstruktur oder vor dem Hintergrund von Rechtschreibfehlern oder der Intelligenzstruktur?
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Entwicklungsverzögerungshypothese:  da Kinder mit einer Lernbehinderung dieselben Fehler machen wie Kinder ohne eine Lernbehinderung, nur in einer höheren Anzahl (Art der Fehler gleich; Anzahl höher).

=> Hinweis gleiche Strukturen

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7. Warum benötigt die empirische Sonderpädagogik die Beobachtung als Grundmethode?
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  • Erziehung ist ein dynamischer Vorgang. (Es passieren viele unterschiedliche Dinge gleichzeitig - Interaktion, Aktion, Reaktion)
  • Die Grundmethode zur Analyse eines jeden Vorganges ist die Beobachtung.

Da die empirische Sonderpädagogik sich mit den mess- und beobachtbaren Ereignissen der Erziehung beschäftigen will, benötigt sie die Beobachtung als Grundmethode.
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8. Warum ist das Experiment die Hauptbeobachtungsmethode einer empirischen Wissenschaft?
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  • Ereignisse treten nicht in isolierter Reinform auf
  • Ereignis, das wir beobachten wollen ist eins von vielen = tritt auch nicht immer auf
  • Störende Nebenbedingungen wirken auf die Testperson ein (Mitschüler, Klassenklima...)
 > Ereignis muss willkürlich provoziert werden

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3. Was macht ein System von Aussagen erst zur Wissenschaft?
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Die Methodologie!
  • Autor muss seinen Lösungsweg angeben, also wie er darauf gekommen ist.
  • Er muss einen akzeptablen Weg der Erkenntnisgewinnung gehen, also methodologisch vorgehen um qualitative Aussagen zu machen.
    • Das System akzeptabler, vereinbarter Wege ist die Methodologie der Wissenschaft
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11. Welche Schritte sind notwendig, um eine wissenschaftliche Hypothese im Sinne einer empirischen Wissenschaft zu formulieren?
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1. Auftauchen eines Problems
>Man wundert sich
2. Sprachlich exakte Formulierung
3. Hypothese in Form der „Wenn-Dann-Beziehung“
> Vermutung eines Abhängigkeitsverhältnisses
>Methoden der Experimentalpsychologie, eignen sich nur für Wenn/Dann
4. Operationalisierte Form der Hypothese
>wird mess- und quantifizierbar gemacht
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5. Was versteht man unter Population?
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Unter Population oder Grundgesamtheit verstehen wir die Gesamtheit aller Individuen, die ein Definitionskriterium gemeinsam haben.
z.B. Deutsche, Brillenträger, Förderschüler, Hauptschüler usw.
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12. Was ist eine operationale Definition? Welche Vorteile hat diese Art der Definition im Vergleich zur Real- und Nominaldefinition?
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operationale Definition:
 gibt die Handlung (Operation) an, die ausgeführt bzw. beobachtet werden muss, um den Beobachtungsgegenstand herzustellen bzw. wahrzunehmen. Die Operationalisierung eines Gegenstandes macht ihn also mess- bzw. beobachtbar.

Realdefinition: 
definiert einen Gegenstand, indem sie den Oberbegriff und die entscheidende Eigenart des Gegenstandes benennt (z.B. Lob → Lob ist ein verbaler Ausdruck der Leistungssteigerung).

Nominaldefinition: 
definiert einen Gegenstand durch die Nennung von Beispielen (z.B. „Du bist aber fleißig“).

Vorteil an der operational Definition:
>gibt eine konkrete Handlung an, um Ereignis zu provozieren
>gibt an wann der definierte Gegenstand eintritt
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13. Was versteht man in den empirischen Wissenschaften unter einem (hypothetischen) „Konstrukt“?
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Konstrukt:
>(hypothetische) Eigenschaft/Wirkgröße aus der Theoriewelt, der nicht empirisch messbar ist.
>Kann durch Operationalisierung empirisch messbar gemacht werden.

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10. Welche ethischen Probleme können bei Experimenten auftauchen?
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Die Schädigung von Versuchsteilnehmern oder deren Aussetzung an ungünstigen Bedingungen.
z.B.: Dem Aussetzen von Kritik oder Mobbing
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Q:
7. Welchen Leistungs-Verlauf nehmen UES-Kinder in der Untersuchung von Kohn et al. (2013)?
A:
Kohn: 
33% der Kinder mit UES (= umschriebene Entwicklungsstörung) verbessern sich während des Beobachtungszeitraumes von 2,5 Jahren in der entsprechenden Teilleistung.

Zwei Standpunkte:
1. Eine enttäuschende Zahl, wenn man den Unterricht zu Grunde legt.
2. Man könnte auch argumentieren: „Wir haben uns um 1/3 verbessert!
(bildungspolitisch)

  • Höhere Verbesserungsraten bei seperater Betrachtung:  Expressive Sprachstörungen (46%) & isolierte Rechtschreibstörung

  • 63% der lese- und rechtschreibschwachen Kinder erfüllen auch später noch die Störungskriterien (für ihren Bereich).
Q:
1. Wie werden „Lernstörung“ bzw. „Lernschwäche“ nach ICD-10 definiert (vgl. auch Fischbach et al., 2010, 2013)?
A:
Lernschwäche:
  • Leistungen über 1 SD (=Standardabweichung) unter dem Alter- oder Klassenniveau

Lernstörung:
  • Leistungen liegen über 1 SD unter dem Alter- oder Klassenniveau 
  • UND Leistungen liegen über 1,2 SD unter dem Durchschnitts-IQ.
=> Doppeldiskrepanz
Q:
12. Wie wird in den IGLU-Untersuchungen (vgl. Valtin, Voss, Bos, 2015) Lesekompetenz vor dem Hintergrund einer sachlichen Bezugsnorm definiert?
A:
Lesekompetenz: bezeichnet die 
  • Fähigkeit, lesen in unterschiedlichen, für die Lebensbewältigung praktisch bedeutsamen Verwendungssituationen einsetzen zu können 


Mehrere Kompetenzstufen:
1. Rudimentäres Leseverständnis


2. Einzelinformationen identifizieren und benachbarte Informationen verknüpfen


3. „Verstreute“ Informationen miteinander verknüpfen


4.relevante Aspekte erfassen und komplexe Schlüsse ziehen (Herstellung von Kohärenz auf der Ebene des Textes)


5. Auf den Text bezogene Aussagen selbstständig interpretieren und  begründen
Q:
18. Welche Hypothese („Strukturdifferenz-Hypothese“ oder „Entwicklungsverzögerungshypothese“) wird auf der Basis der vorliegenden Daten angenommen? Entwicklung der kognitiven Entwicklung nach Piaget bzw. Gedächtnisstruktur oder vor dem Hintergrund von Rechtschreibfehlern oder der Intelligenzstruktur?
A:
Entwicklungsverzögerungshypothese:  da Kinder mit einer Lernbehinderung dieselben Fehler machen wie Kinder ohne eine Lernbehinderung, nur in einer höheren Anzahl (Art der Fehler gleich; Anzahl höher).

=> Hinweis gleiche Strukturen

Q:
7. Warum benötigt die empirische Sonderpädagogik die Beobachtung als Grundmethode?
A:
  • Erziehung ist ein dynamischer Vorgang. (Es passieren viele unterschiedliche Dinge gleichzeitig - Interaktion, Aktion, Reaktion)
  • Die Grundmethode zur Analyse eines jeden Vorganges ist die Beobachtung.

Da die empirische Sonderpädagogik sich mit den mess- und beobachtbaren Ereignissen der Erziehung beschäftigen will, benötigt sie die Beobachtung als Grundmethode.
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Q:
8. Warum ist das Experiment die Hauptbeobachtungsmethode einer empirischen Wissenschaft?
A:
  • Ereignisse treten nicht in isolierter Reinform auf
  • Ereignis, das wir beobachten wollen ist eins von vielen = tritt auch nicht immer auf
  • Störende Nebenbedingungen wirken auf die Testperson ein (Mitschüler, Klassenklima...)
 > Ereignis muss willkürlich provoziert werden

Q:
3. Was macht ein System von Aussagen erst zur Wissenschaft?
A:
Die Methodologie!
  • Autor muss seinen Lösungsweg angeben, also wie er darauf gekommen ist.
  • Er muss einen akzeptablen Weg der Erkenntnisgewinnung gehen, also methodologisch vorgehen um qualitative Aussagen zu machen.
    • Das System akzeptabler, vereinbarter Wege ist die Methodologie der Wissenschaft
Q:
11. Welche Schritte sind notwendig, um eine wissenschaftliche Hypothese im Sinne einer empirischen Wissenschaft zu formulieren?
A:
1. Auftauchen eines Problems
>Man wundert sich
2. Sprachlich exakte Formulierung
3. Hypothese in Form der „Wenn-Dann-Beziehung“
> Vermutung eines Abhängigkeitsverhältnisses
>Methoden der Experimentalpsychologie, eignen sich nur für Wenn/Dann
4. Operationalisierte Form der Hypothese
>wird mess- und quantifizierbar gemacht
Q:
5. Was versteht man unter Population?
A:
Unter Population oder Grundgesamtheit verstehen wir die Gesamtheit aller Individuen, die ein Definitionskriterium gemeinsam haben.
z.B. Deutsche, Brillenträger, Förderschüler, Hauptschüler usw.
Q:
12. Was ist eine operationale Definition? Welche Vorteile hat diese Art der Definition im Vergleich zur Real- und Nominaldefinition?
A:
operationale Definition:
 gibt die Handlung (Operation) an, die ausgeführt bzw. beobachtet werden muss, um den Beobachtungsgegenstand herzustellen bzw. wahrzunehmen. Die Operationalisierung eines Gegenstandes macht ihn also mess- bzw. beobachtbar.

Realdefinition: 
definiert einen Gegenstand, indem sie den Oberbegriff und die entscheidende Eigenart des Gegenstandes benennt (z.B. Lob → Lob ist ein verbaler Ausdruck der Leistungssteigerung).

Nominaldefinition: 
definiert einen Gegenstand durch die Nennung von Beispielen (z.B. „Du bist aber fleißig“).

Vorteil an der operational Definition:
>gibt eine konkrete Handlung an, um Ereignis zu provozieren
>gibt an wann der definierte Gegenstand eintritt
Q:
13. Was versteht man in den empirischen Wissenschaften unter einem (hypothetischen) „Konstrukt“?
A:
Konstrukt:
>(hypothetische) Eigenschaft/Wirkgröße aus der Theoriewelt, der nicht empirisch messbar ist.
>Kann durch Operationalisierung empirisch messbar gemacht werden.

Q:
10. Welche ethischen Probleme können bei Experimenten auftauchen?
A:
Die Schädigung von Versuchsteilnehmern oder deren Aussetzung an ungünstigen Bedingungen.
z.B.: Dem Aussetzen von Kritik oder Mobbing
Lernen

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