INVO I an der Europa-Universität Flensburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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12. Unter welchen Bedingungen begünstigt ein ausgeprägtes Vorwissen das Lernen? Welche besonders problematische Lage zeigt sich in diesem Zusammenhang für lernschwache Kinder?
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Das Vorwissen muss...
1. Aktiviert werden und
2. Kompatibel mit der zur Verarbeitung anstehenden Information sein.
Problematik lernschwacher Kinder:
Einfluss von Lernhilfen nur bei mittlerer Ausprägung von Vorwissen möglich
• L-Kinder haben geringeres Vorwissen, sind aber sehr auf Lernhilfen
angewiesennicht die Fähigkeit Lernhilfen zu nutzen: geringe Wirksamkeit!


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2. Welche Merkmale zeichnen erfolgreiche Lerner im Sinne einer guten Informationsverarbeitung aus?
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sie sind reflexiv,

sie planen ihr Lernverhalten,

sie nutzen effiziente Lernstrategien,

sie wissen, wie, wann und warum solche Strategien einzusetzen sind,

sie sind motiviert, diese Strategien einzusetzen,

sie nutze Lernstrategien zunehmend automatisch,

sie überwachen ihre Lern- und Leistungsfortschritte,

sie verfügen über ein Kurzzeitgedächtnis mit hoher Kapazität,

sie verfügen über ein reichhaltiges Weltwissen,

sie vertrauen ihren Lernfähigkeiten,

sie sind davon überzeugt, dass sie sich stets weiter verbessern
 
können und halten das auch für wünschenswert,

sie stellen sich immer wieder neue(n) Anforderungen
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4. Welche Rolle spielt die Aufmerksamkeitssteuerung für die Gedächtnisleistung?
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Verarbeitung von Informationselementen durch Aufmerksamkeit (selektive Aufmerksamkeit)

Aussortieren von unwichtigen, überlastenden Informationen (z.B. Gefühl vom Stuhl beim Sitzen)

• Große inter- und intraindividuelle Unterschiede bei der Steuerung und Qualität der Aufmerksamkeitsprozesse

•Konsequenzen für den Unterricht: Aufmerksamkeitstraining

• AD(H)S : hier Probleme
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5. Welche Teilsysteme und Verbindungssysteme gehören zum Arbeitsgedächtnis? Benennen und beschreiben Sie diese Systeme in ihren Eigenschaften und Funktionen.
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Episodischer Puffer
>Verbindungsmechanismus zwischen den Hilfssystemen, der Leitzentrale und dem Langzeitgedächtnis
>multimodales Speichersystem mit begrenzter Kapazität
>speichert visuelle und phonologische Informationen in Form von Episoden

Visuell-räumlicher Notizblock
Verarbeitung räumlicher und visueller Reize.
> (1) Behalten von räumlichen Bewegungen und (2) Behalten visueller Muster.

Phonologische Schleife
Verarbeitung sprachlich-akustischer Reize.
zwei Komponenten:
-
phonetischer Speicher (phonological store)
-
subvokaler Kontrollprozess (subvocal rehearsal).

zentrale Exekutive
> teilt Informationen den einzelnen Systemen zu
>zuständig für Überwachungs- und Kontrollmechanismen
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7. Beschreiben Sie die Struktur des Langzeitgedächtnisses? Unterscheiden Sie dabei deklarativ-semantische, deklarativ-episodische und prozedurale Repräsentationen im Langzeitgedächtnis. Nennen Sie jeweils ein Beispiel.
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Deklarativ-semantisches Gedächtnis:
→ gespeichertes Allgemeinwissen (aktiver Wortschatz), Spezialwissen (Hobbys und Interessen), Schulwissen, Regeln und Gesetzmäßigkeiten
→es werden keine Zeitpunkte und Orte mitgespeichert
Bsp.: Das Wissen, wann die Pause anfängt

Deklarativ-episodisches Gedächtnis:
→ gespeicherte Erfahrungen in Anknüpfung an bestimme
Zeitpunkte und Orte
bildhafte Darstellungen werden gespeichert.
Bsp.: Lehrer regt Schüler an, Informationen in kleinen Rollenspielen zu erleben, damit Informationen mit visuellen und akustischen Vorstellungsbildern verknüpft sind.

Prozeduales Gedächtnis:
→Wissen um die Anwendung von Prozessen, um zu einem (positivem) Ergebnis zu kommen
Strategische Lösungsversuche + bewusste Hilfesuche von außen
Bsp.: Welches Buch kann themenrelevante Informationen haben? Wie nutze ich z.B. Google? → nur mit Prozedualem Wissen möglich!

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9. Was besagt das Ranschburg-Phänomen? Nennen Sie ein Beispiel!
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Ranschburg-Phänomen:
>auch als Ähnlichkeitshemmung bekannt
>Gedächtnishemmung bei der Wiedergabe von ähnlichen Lerninhalten, die mit mangelnder Differenzierung (gleichzeitig oder zeitnah) dargestellt wurden
>Ursache ist kein Mangel an Intelligenz
>proaktive Hemmung: Hemmt die Aufnahme von Neuem
>retroaktive Hemmung: altes Wissen wird durch das neue ersetzt

Beispiel: Gleichzeitiges lernen von ai und ei und späteres Verwechseln
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10. Worin unterscheiden sich Experten und Novizen hinsichtlich ihres Vorwissens?
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Experten haben allgemein ein fundierteres Vorwissen als Novizen.

1. Experten bemerken Merkmale und Bedeutungsmuster im Lernmaterial, die von Novizen gar nicht entdeckt werden.

2. Experten haben ein umfangreiches domänenspezifisches Wissen erworben und auf eine, hohen Verständnisniveau sinnvoll organisiert.

3. Das Vorwissen von Experten lässt sich nicht auf isolierte Fakten oder Propositionen reduzieren, es spiegelt vielmehr zugleich eine Vielzahl von Anwendungskontexten wieder.

4. Experten können wichtige Aspekte ihres Wissens ohne große Anstrengungen flexibel abrufen.

5. Experten verfügen über variable und flexible Reaktionsmuster (Schemata) im Umgang mit neuen Situationen.

6. Expertise garantiert allerdings nicht, dass die Experten ihre besonderen Kenntnisse auch an andere Personen weitergeben können.
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Q:
12. Unter welchen Bedingungen begünstigt ein ausgeprägtes Vorwissen das Lernen? Welche besonders problematische Lage zeigt sich in diesem Zusammenhang für lernschwache Kinder?
A:
Das Vorwissen muss...
1. Aktiviert werden und
2. Kompatibel mit der zur Verarbeitung anstehenden Information sein.
Problematik lernschwacher Kinder:
Einfluss von Lernhilfen nur bei mittlerer Ausprägung von Vorwissen möglich
• L-Kinder haben geringeres Vorwissen, sind aber sehr auf Lernhilfen
angewiesennicht die Fähigkeit Lernhilfen zu nutzen: geringe Wirksamkeit!


Q:
2. Welche Merkmale zeichnen erfolgreiche Lerner im Sinne einer guten Informationsverarbeitung aus?
A:
sie sind reflexiv,

sie planen ihr Lernverhalten,

sie nutzen effiziente Lernstrategien,

sie wissen, wie, wann und warum solche Strategien einzusetzen sind,

sie sind motiviert, diese Strategien einzusetzen,

sie nutze Lernstrategien zunehmend automatisch,

sie überwachen ihre Lern- und Leistungsfortschritte,

sie verfügen über ein Kurzzeitgedächtnis mit hoher Kapazität,

sie verfügen über ein reichhaltiges Weltwissen,

sie vertrauen ihren Lernfähigkeiten,

sie sind davon überzeugt, dass sie sich stets weiter verbessern
 
können und halten das auch für wünschenswert,

sie stellen sich immer wieder neue(n) Anforderungen
Q:
4. Welche Rolle spielt die Aufmerksamkeitssteuerung für die Gedächtnisleistung?
A:
Verarbeitung von Informationselementen durch Aufmerksamkeit (selektive Aufmerksamkeit)

Aussortieren von unwichtigen, überlastenden Informationen (z.B. Gefühl vom Stuhl beim Sitzen)

• Große inter- und intraindividuelle Unterschiede bei der Steuerung und Qualität der Aufmerksamkeitsprozesse

•Konsequenzen für den Unterricht: Aufmerksamkeitstraining

• AD(H)S : hier Probleme
Q:
5. Welche Teilsysteme und Verbindungssysteme gehören zum Arbeitsgedächtnis? Benennen und beschreiben Sie diese Systeme in ihren Eigenschaften und Funktionen.
A:
Episodischer Puffer
>Verbindungsmechanismus zwischen den Hilfssystemen, der Leitzentrale und dem Langzeitgedächtnis
>multimodales Speichersystem mit begrenzter Kapazität
>speichert visuelle und phonologische Informationen in Form von Episoden

Visuell-räumlicher Notizblock
Verarbeitung räumlicher und visueller Reize.
> (1) Behalten von räumlichen Bewegungen und (2) Behalten visueller Muster.

Phonologische Schleife
Verarbeitung sprachlich-akustischer Reize.
zwei Komponenten:
-
phonetischer Speicher (phonological store)
-
subvokaler Kontrollprozess (subvocal rehearsal).

zentrale Exekutive
> teilt Informationen den einzelnen Systemen zu
>zuständig für Überwachungs- und Kontrollmechanismen
Q:
7. Beschreiben Sie die Struktur des Langzeitgedächtnisses? Unterscheiden Sie dabei deklarativ-semantische, deklarativ-episodische und prozedurale Repräsentationen im Langzeitgedächtnis. Nennen Sie jeweils ein Beispiel.
A:
Deklarativ-semantisches Gedächtnis:
→ gespeichertes Allgemeinwissen (aktiver Wortschatz), Spezialwissen (Hobbys und Interessen), Schulwissen, Regeln und Gesetzmäßigkeiten
→es werden keine Zeitpunkte und Orte mitgespeichert
Bsp.: Das Wissen, wann die Pause anfängt

Deklarativ-episodisches Gedächtnis:
→ gespeicherte Erfahrungen in Anknüpfung an bestimme
Zeitpunkte und Orte
bildhafte Darstellungen werden gespeichert.
Bsp.: Lehrer regt Schüler an, Informationen in kleinen Rollenspielen zu erleben, damit Informationen mit visuellen und akustischen Vorstellungsbildern verknüpft sind.

Prozeduales Gedächtnis:
→Wissen um die Anwendung von Prozessen, um zu einem (positivem) Ergebnis zu kommen
Strategische Lösungsversuche + bewusste Hilfesuche von außen
Bsp.: Welches Buch kann themenrelevante Informationen haben? Wie nutze ich z.B. Google? → nur mit Prozedualem Wissen möglich!

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Q:
9. Was besagt das Ranschburg-Phänomen? Nennen Sie ein Beispiel!
A:
Ranschburg-Phänomen:
>auch als Ähnlichkeitshemmung bekannt
>Gedächtnishemmung bei der Wiedergabe von ähnlichen Lerninhalten, die mit mangelnder Differenzierung (gleichzeitig oder zeitnah) dargestellt wurden
>Ursache ist kein Mangel an Intelligenz
>proaktive Hemmung: Hemmt die Aufnahme von Neuem
>retroaktive Hemmung: altes Wissen wird durch das neue ersetzt

Beispiel: Gleichzeitiges lernen von ai und ei und späteres Verwechseln
Q:
10. Worin unterscheiden sich Experten und Novizen hinsichtlich ihres Vorwissens?
A:
Experten haben allgemein ein fundierteres Vorwissen als Novizen.

1. Experten bemerken Merkmale und Bedeutungsmuster im Lernmaterial, die von Novizen gar nicht entdeckt werden.

2. Experten haben ein umfangreiches domänenspezifisches Wissen erworben und auf eine, hohen Verständnisniveau sinnvoll organisiert.

3. Das Vorwissen von Experten lässt sich nicht auf isolierte Fakten oder Propositionen reduzieren, es spiegelt vielmehr zugleich eine Vielzahl von Anwendungskontexten wieder.

4. Experten können wichtige Aspekte ihres Wissens ohne große Anstrengungen flexibel abrufen.

5. Experten verfügen über variable und flexible Reaktionsmuster (Schemata) im Umgang mit neuen Situationen.

6. Expertise garantiert allerdings nicht, dass die Experten ihre besonderen Kenntnisse auch an andere Personen weitergeben können.
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