Soziologie an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Soziologie an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

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Bezugsgruppe, relative Deprivation 
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Normative Bezugsgruppe: Identifikation mit Normen und Werten einer Gruppe 
Komperative Bezugsgruppe: Vergleich des sozialen Status mit Status einer Vergleichsgruppe
Relative Deprivation: Unzufriedenheit aufgrund relativer Schlechterstellung einer Person in Bezug auf seine Bezugsgruppe
-> Folgen: Unzufriedenheit, Depression, Verschuldung, Extremismus 
American Soldier (nach Merton): trotz objektiv guter Beförderungschancen unzufrieden in Berufsaussicht durch Vergleich mit Kameraden eigener Bezugsgruppe
Einkommenszufriedenheit sinkt trotz steigendem Einkommen
Demonstrativer Konsum als Mittel um sozialen Status relativ zu verbessern/Ansehen zu erhöhen (führt aber zu Verschuldung und wenn alle das machen steigert man sich gegenseitig immer weiter)
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Gruppenverhalten/prozesse/konflikte
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(Nach Homans) Interaktionen innerhalb Gruppen haben sich selbst verstärkenden Effekt, Gedanken Gruppenmitglieder gleichen sich an, Sanktionierung gruppenabweichendes Verhalten 

Gruppenprozesse (nach Simmel): ab drei Leute Gruppe, kann Typen von Menschen geben (unparteiischer entschärft Konflikte, lachender dritter nutzt Beziehung zu anderen als Mittel zum Zweck, 


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Rolle
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Dahrendorf: Rolle als Schnittpunkt zwischen Individuum und Gesellschaft, kann zugeschrieben sein (durch Geschlecht) oder erworben (durch Beruf)
-> soziale Rolle: Ansprüche (von einzelnem unabhängige Verhaltensvorschriften, hoher Grad an Verbindlichkeit) von Gesellschaft an Träger von Positionen, beziehen sich auf Rollenverhalten und Rollenattribute (Charakter, Aussehen)


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Interaktionistischer Rollenbegriff
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(Nach Goffman)
Kritik an normativem Paradigma
Spielraum bei Ausgestaltung Rollen (Interpretation Rolle, Befolgung Regeln)
Rollendistanz: öffentlich gemachte Trennung zwischen Rolle (und verbundenen Anforderungen) und individuellem Selbst
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Soziologie Definition 
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Durkheim: Wissenschaft die sich mit sozialen Tatbeständen beschäftigt, außerindividuelle soziale Regelmäßigkeiten

Max Weber: Wissenschaft welche soziales Handeln verstehen und damit Ablauf und Wirkungen ursächlich erklären will

Wissen über Gesellschaft sozial konstruiert, sozial=zwischenmenschlich

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Gruppe
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(Nach Homans) Kreis von Akteuren die während gegebener Zeitperiode mit anderen Mitgliedern häufiger interagiert als mit anderen Individuen 
(Nach Esser) Soziales System mit Sinnzusammenhalt geprägt durch unmittelbare und diffuse Mitgliederbeziehungen und relative Dauerhaftigkeit
-> mehrere Personen, erhöhte Interaktionsdichte, Gruppenbewusstsein, nicht formal strukturiert 
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Schicht
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Geiger: Übereinanderschichtung Statusgruppen, nicht antagonistisch, je höher desto höherer Status

Aber jetzt mehr Mobilität, nicht so viel getrennt, nicht übereinander
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Milieu
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Gruppen Gleichgesinnter die gemeinssme Werthaltungen/Mentalitäten aufweisen, Ähnlichkeiten in Umweltgestaltung/Beziehungspflege
-> Kulturelle Orientierung als Ausgangspunkt Ordnung Gesellschaft 
-> Veränderung von strikter Klasse hin zu flexiblerem Milieu weil Änderung Lebensstil mit mehr Wohlstand

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Badewannenmodell Coleman
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Soziale Bedingungen (Normen, Gesetze) führen zu individueller Situation (-> Kontexthypothese) welche zu individuellem Handeln führt (-> Individualhypothese) und dann zu Sozialen Folgen (-> Aggregationsregel) 
z.B. Rechtsfahrgebot (Soziale Bedingung) führt dazu dass Individuum Regel annimmt (Individuelle Situation) und danach handelt (Individuelles Handeln), in der Gesamtheit handeln alle Individuen so (Soziale Folgen, individuelle Handlungen werden zu gesamter Quote zusammengefasst)

(-> Makro und Mikroebene)
-> Kritik: individuelle Absichten führen zu kollektiv unerwarteten Folgen z.B. bei Massenpanik

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Elias (Außenseiterkram) und Marx Machttheorie 
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Marx: Macht hat wer Besitz an Produktionsmitteln hat

Elias: Macht durch Kohäsion innerhalb Gruppe, eher Unabhängig von Besitz, Gruppen mit gleichen Ressourcen können Machtdifferenzen haben (weil eine mehr Kohäsion hat und etablierter ist als andere)
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Rollenkonflikt
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Unvereinbarkeit Ansprüche verschiedener Bezugsgruppen an Rollen
-> Interrollen: zwischen zwei verschiedenen Rollen (Lehrer und Vater), eine Rolle muss höher gewichtet werden 
-> Intrarollen: wegen Komplexität des Rollensets, zu viele Ansprüche von Bezugsgruppen an eine Rolle (Direktor andere Ansprüche an Lehrer als Schüler an Lehrer)
Lösung: zeitliche Trennung Rollensegmente, unterschiedliche Wichtung, Abschirmung Rollenhandeln,...
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Small-World Experiment 
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(Von Milgram)
Vorher unbekannte Personen stellen fest dass sie gemeinsame bekannte Person haben
-> Studie dazu mit Brief an Person X welchen man an Bekannten schicken soll der vielleicht Person X kennen könnte

Stärke schwacher Beziehungen (nach Granovetter): starke Beziehungen überlappen sich stark/sehr viele gemeinsame Freund*innen, schwache Beziehungen führen eher in andere soziale Kreise -> mehr entferte Bekannte 
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Q:
Bezugsgruppe, relative Deprivation 
A:
Normative Bezugsgruppe: Identifikation mit Normen und Werten einer Gruppe 
Komperative Bezugsgruppe: Vergleich des sozialen Status mit Status einer Vergleichsgruppe
Relative Deprivation: Unzufriedenheit aufgrund relativer Schlechterstellung einer Person in Bezug auf seine Bezugsgruppe
-> Folgen: Unzufriedenheit, Depression, Verschuldung, Extremismus 
American Soldier (nach Merton): trotz objektiv guter Beförderungschancen unzufrieden in Berufsaussicht durch Vergleich mit Kameraden eigener Bezugsgruppe
Einkommenszufriedenheit sinkt trotz steigendem Einkommen
Demonstrativer Konsum als Mittel um sozialen Status relativ zu verbessern/Ansehen zu erhöhen (führt aber zu Verschuldung und wenn alle das machen steigert man sich gegenseitig immer weiter)
Q:
Gruppenverhalten/prozesse/konflikte
A:
(Nach Homans) Interaktionen innerhalb Gruppen haben sich selbst verstärkenden Effekt, Gedanken Gruppenmitglieder gleichen sich an, Sanktionierung gruppenabweichendes Verhalten 

Gruppenprozesse (nach Simmel): ab drei Leute Gruppe, kann Typen von Menschen geben (unparteiischer entschärft Konflikte, lachender dritter nutzt Beziehung zu anderen als Mittel zum Zweck, 


Q:
Rolle
A:
Dahrendorf: Rolle als Schnittpunkt zwischen Individuum und Gesellschaft, kann zugeschrieben sein (durch Geschlecht) oder erworben (durch Beruf)
-> soziale Rolle: Ansprüche (von einzelnem unabhängige Verhaltensvorschriften, hoher Grad an Verbindlichkeit) von Gesellschaft an Träger von Positionen, beziehen sich auf Rollenverhalten und Rollenattribute (Charakter, Aussehen)


Q:
Interaktionistischer Rollenbegriff
A:
(Nach Goffman)
Kritik an normativem Paradigma
Spielraum bei Ausgestaltung Rollen (Interpretation Rolle, Befolgung Regeln)
Rollendistanz: öffentlich gemachte Trennung zwischen Rolle (und verbundenen Anforderungen) und individuellem Selbst
Q:
Soziologie Definition 
A:
Durkheim: Wissenschaft die sich mit sozialen Tatbeständen beschäftigt, außerindividuelle soziale Regelmäßigkeiten

Max Weber: Wissenschaft welche soziales Handeln verstehen und damit Ablauf und Wirkungen ursächlich erklären will

Wissen über Gesellschaft sozial konstruiert, sozial=zwischenmenschlich

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Q:
Gruppe
A:
(Nach Homans) Kreis von Akteuren die während gegebener Zeitperiode mit anderen Mitgliedern häufiger interagiert als mit anderen Individuen 
(Nach Esser) Soziales System mit Sinnzusammenhalt geprägt durch unmittelbare und diffuse Mitgliederbeziehungen und relative Dauerhaftigkeit
-> mehrere Personen, erhöhte Interaktionsdichte, Gruppenbewusstsein, nicht formal strukturiert 
Q:
Schicht
A:
Geiger: Übereinanderschichtung Statusgruppen, nicht antagonistisch, je höher desto höherer Status

Aber jetzt mehr Mobilität, nicht so viel getrennt, nicht übereinander
Q:
Milieu
A:
Gruppen Gleichgesinnter die gemeinssme Werthaltungen/Mentalitäten aufweisen, Ähnlichkeiten in Umweltgestaltung/Beziehungspflege
-> Kulturelle Orientierung als Ausgangspunkt Ordnung Gesellschaft 
-> Veränderung von strikter Klasse hin zu flexiblerem Milieu weil Änderung Lebensstil mit mehr Wohlstand

Q:
Badewannenmodell Coleman
A:
Soziale Bedingungen (Normen, Gesetze) führen zu individueller Situation (-> Kontexthypothese) welche zu individuellem Handeln führt (-> Individualhypothese) und dann zu Sozialen Folgen (-> Aggregationsregel) 
z.B. Rechtsfahrgebot (Soziale Bedingung) führt dazu dass Individuum Regel annimmt (Individuelle Situation) und danach handelt (Individuelles Handeln), in der Gesamtheit handeln alle Individuen so (Soziale Folgen, individuelle Handlungen werden zu gesamter Quote zusammengefasst)

(-> Makro und Mikroebene)
-> Kritik: individuelle Absichten führen zu kollektiv unerwarteten Folgen z.B. bei Massenpanik

Q:
Elias (Außenseiterkram) und Marx Machttheorie 
A:

Marx: Macht hat wer Besitz an Produktionsmitteln hat

Elias: Macht durch Kohäsion innerhalb Gruppe, eher Unabhängig von Besitz, Gruppen mit gleichen Ressourcen können Machtdifferenzen haben (weil eine mehr Kohäsion hat und etablierter ist als andere)
Q:
Rollenkonflikt
A:
Unvereinbarkeit Ansprüche verschiedener Bezugsgruppen an Rollen
-> Interrollen: zwischen zwei verschiedenen Rollen (Lehrer und Vater), eine Rolle muss höher gewichtet werden 
-> Intrarollen: wegen Komplexität des Rollensets, zu viele Ansprüche von Bezugsgruppen an eine Rolle (Direktor andere Ansprüche an Lehrer als Schüler an Lehrer)
Lösung: zeitliche Trennung Rollensegmente, unterschiedliche Wichtung, Abschirmung Rollenhandeln,...
Q:
Small-World Experiment 
A:
(Von Milgram)
Vorher unbekannte Personen stellen fest dass sie gemeinsame bekannte Person haben
-> Studie dazu mit Brief an Person X welchen man an Bekannten schicken soll der vielleicht Person X kennen könnte

Stärke schwacher Beziehungen (nach Granovetter): starke Beziehungen überlappen sich stark/sehr viele gemeinsame Freund*innen, schwache Beziehungen führen eher in andere soziale Kreise -> mehr entferte Bekannte 
Soziologie

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