Betriebliches Management an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht

Karteikarten und Zusammenfassungen für Betriebliches Management an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht

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Was bezeichnet man als Unternehmensphilosophie?

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03. Was bezeichnet man als Unternehmenskultur?

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Welche Funktionen erfüllt das Unternehmensleitbild und welche strategischen Ziele können hieraus abgeleitet werden?

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Wie bearbeitet man in der Praxis das Problem der Zielkonkurrenz?

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Welche Ziele können hinsichtlich der Nachhaltigkeit entwickelt werden?

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Welche Bedeutung hat das Zielsystem für den betrieblichen Planungsprozess?

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Wie unterscheiden sich strategische und operative Planung?

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Wie werden strategische Geschäftsfelder (SGF) definiert?

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Welche Rolle spielt die Balanced Scorecard im Rahmen der Planung?

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Wie können die Instrumente des betrieblichen Planungsprozesses eingeteilt werden?

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Was ist das Wesen und die Aufgabe der Betriebsstatistik als Entscheidungshilfe?

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Welchen Stellenwert hat die Betriebsstatistik?

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Betriebliches Management

Was bezeichnet man als Unternehmensphilosophie?

Philosophie (griech.: Freund der Weisheit) ist die Frage nach den Ursprüngen, den grundsätzlichen Zusammenhängen und der Zukunft der Welt. Im Rahmen der Unternehmensphilosophie setzt sich ein Unternehmen mit den eigenen Wertvorstellungen sowie mit denjenigen der Umwelt auseinander und versucht seine Rolle zu definieren:

  • Wer wollen wir sein?
  • Was soll unser Handeln bewirken?


Die Unternehmensphilosophie hat Soll-Charakter.

Auf diese Weise wird ein System von Leitmaximen (oberste Leitsätze für das Unternehmensverhalten) entwickelt, in denen das Verhältnis der Eigentümer bzw. der Unternehmensführung zu Mitarbeitern, Aktionären, Kunden und Lieferanten sowie zur Gesellschaft zum Ausdruck kommt. Definiert werden können z. B.:

  • das Bekenntnis zur Wirtschaftsordnung und zur gesellschaftlichen Funktion der Unternehmen

  • die Einstellung zu Wachstum, Wettbewerb, technischem Fortschritt und Ökologie

  • die Rolle des Gewinns für Unternehmen und Gesellschaft

  • die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern und Aktionären

  • die Spielregeln und Verhaltensnormen im Rahmen der Tätigkeit des Unternehmens.

Beispiel

Leitmaxime (auch: Unternehmensgrundsätze):

  • „Unser Denken und Handeln soll von Offenheit und von der Bereitschaft zum Dialog getragen sein.“

  • „Wir erwarten von jeder Führungskraft und jedem Mitarbeiter, aber auch von jedem Geschäftspartner, Achtung vor der Persönlichkeit des Einzelnen.“


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03. Was bezeichnet man als Unternehmenskultur?

Kultur ist die Gesamtheit der von einem Volk geschaffenen Werke und Werte. Kultur ist kein Ausgangspunkt, sondern das Ergebnis von Lernprozessen über Generationen hinweg. Als Unternehmenskultur lässt sich daher die Gesamtheit der in einem Unternehmen tatsächlich gelebten Werte und Normen bezeichnen.


Die Unternehmenskultur hat Ist-Charakter.


Die Unternehmenskultur kann sich zeigen in Führungsverhalten, Kommunikation, Sprache, Helden und ihre Merkmale, Geschichten und Legenden, Rituale (z. B. Weihnachtsfeiern, Betriebsausflüge, wöchentliche Meetings usw.), Begrüßung und Aufnahme von Außenstehenden, Architektur, Präsentation, Kleidung, Sportarten u. Ä.

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Welche Funktionen erfüllt das Unternehmensleitbild und welche strategischen Ziele können hieraus abgeleitet werden?

Funktionen, z. B.:


  • Rahmen für die Ausrichtung des Unternehmens


  • Orientierungsfunktion (Wer sind wir?)


  • Motivation und Sinngebung für die Mitarbeiter


  • Bündelung aller Kräfte des Unternehmens.


Ableitung strategischer Ziele aus dem Unternehmensleitbild, z. B.:


  • Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit


  • Steigerung des Bekanntheitsgrades


  • Verbesserung des Unternehmensimages


  • Verbesserung der Flexibilität der Unternehmensstruktur

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Wie bearbeitet man in der Praxis das Problem der Zielkonkurrenz?

Das Problem der Zielkonkurrenz kann nicht gelöst, sondern nur bearbeitet werden. In der Praxis sind dabei zwei Methoden vorherrschend:


Methode der sequenziellen (lat.: aufeinanderfolgend) Problemlösung:


Beispiel:

Es wird von einem Marktziel ausgegangen (z. B. Umsatzziel) und die nachfolgenden Zielbündel (Marketing-, Produktions- und Personalziele) werden schrittweise (nacheinander) daraus abgeleitet.


Zielgewichtung (auch: Zielrangordnung, Zieldominanz):


Einteilung der Ziele in


  • Muss-, Kann-, Wunschziele und
  • Ober- und Unterziele.

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Welche Ziele können hinsichtlich der Nachhaltigkeit entwickelt werden?

Die betrieblichen Ziele können in Ober- und Unterziele sowie in Mussziele eingeteilt werden:


Oberziel: Nachhaltiges Wirtschaften im Unternehmen


Subziele:


Berücksichtigung von ökologischen Faktoren beim Einkauf


Produktion mit geringen Emissionen


Distributionslogistik: Nutzung des kombinierten Verkehrs, nur ausgelastete Lkw fahren.


Mussziel: Gesetzliche Regelungen bzgl. der Umwelt, z. B. Einhaltung Bundesimmissionsschutzgesetz.

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Welche Bedeutung hat das Zielsystem für den betrieblichen Planungsprozess?

Ziele sind Aussagen mit normativem Charakter über einen zukünftigen, angestrebten Zustand der Realität. Insofern hat das Zielsystem Vorgabecharakter für den Planungsprozess. Das Ziel enthält den formulierten Sollwert für die Phasen Planung, Durchführung und Kontrolle.

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Wie unterscheiden sich strategische und operative Planung?

Die strategische Planung kann von der operativen über Kriterien wie


  • Fristigkeit,


  • Abstraktionsniveau und


  • Vollständigkeit der Planung


abgegrenzt werden.


  • Demzufolge betrachtet die strategische Planung überwiegend globale Ziele wie Standortwahl, Organisationsstruktur, Produktprogramme, Strategische Geschäftsfelder (SGF). Es geht darum, so früh wie möglich und so gut wie möglich die Voraussetzungen für den zukünftigen Unternehmenserfolg zu schaffen – also Erfolgspotenziale zu bilden und zu erhalten.


Beispiel

Die Automobilindustrie misst z. B. dem chinesischen Markt strategische Bedeutung zu (Größe und Wachstumspotenzial). Im Rahmen der strategischen Zielsetzung und Planung sind daher die Voraussetzungen für die Präsenz am chinesischen Markt zu schaffen (Vertriebsniederlassungen, Produktionsstandorte, Joint Ventures).


  • Gegenstand der operativen Planung ist die Festlegung der Pläne in den einzelnen Funktionsbereichen. Die operative Planung orientiert sich an der kurzfristigen Erfolgsrealisierung mit den zentralen Steuerungsgrößen Liquidität und Erfolg

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Wie werden strategische Geschäftsfelder (SGF) definiert?

Bei der Definition von Geschäftsfeldern werden drei Dimensionen betrachtet:


  1. Kundengruppen: Welche Nachfragegruppen kommen grundsätzlich infrage?
  2. Kundenbedürfnisse: Welche Kundenbedürfnisse können grundsätzlich befriedigt werden?
  3. Eingesetzte Technologie: Auf welcher Technologiebasis können die Produkte hergestellt werden?



Beispiel:

Ein Unternehmen vertreibt Beleuchtungsanlagen für Fernsehstudios (in Anlehnung an: Kotler/Keller/Bliemel, 2007, S. 97):



► Kundengruppe→Fernsehstudios

► Kundenbedürfnis→Beleuchtung

► Eingesetzte Technologie→Beleuchtung über LEDs.


Das betrachtete Unternehmen könnte nun sein Geschäftsfeld erweitern und hat dafür folgende, prinzipielle Möglichkeiten:


  1. Erweiterung der Kundengruppe, z. B. Beleuchtung für Fabrikhallen
  2. Erweiterung der Kundenbedürfnisse, z. B. Heizungs- und/oder Klimatechnik
  3. Erweiterung der Technologie, z. B. Halogentechnologie anbieten.

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Welche Rolle spielt die Balanced Scorecard im Rahmen der Planung?

Das Bindeglied zwischen der strategischen und operativen Planung stellt die Balanced Scorecard dar. Die Balanced Scorecard beinhaltet die vier Perspektiven Finanzen, Prozesse, Kunden und Lieferanten sowie Lernen/Mitarbeiter. 


Mithilfe der Balanced Scorecard werden die strategischen Pläne auf die operative Ebene „heruntergebrochen“. Somit können die strategischen Ausrichtungen in die Jahreszielgespräche Eingang finden. Zwischen den Zielen, die von den Mitarbeitern erwartet werden, und den strategischen Plänen kann somit ein Zusammenhang aufgespannt werden. Für jeden Geschäftsbereich sowie auf jeder Unternehmensebene kann es Balanced Scorecards geben. Durch die Balanced Scorecard werden die strategische und operative Planung ganzheitlicher.

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Wie können die Instrumente des betrieblichen Planungsprozesses eingeteilt werden?

1) Man kann hinsichtlich der Fristigkeit zwischen


  • strategischen Instrumenten, z. B. Standortanalyse, Stärken-Schwächen-Analyse, und


  • operativen Instrumenten, z. B. Kennzahlen, Kennzahlensysteme


unterscheiden.


2) Man kann weiterhin zwischen quantitativen und qualitativen Instrumenten differenzieren:


  • Quantitative Instrumente setzen mathematisch-statistische Methoden ein und reichen von sehr einfachen Verfahren (z. B. Verhältniszahlen, Soll-Ist-Vergleiche, Zeitreihenanalyse) bis hin zu komplexen mathematischen Optimierungsmodellen (z. B. Operations Research, Lineare Optimierung). Weitere Beispiele: ABC- und XYZ-Analyse, Kennzahlen, Investitionsrechenverfahren.


  • Qualitative Instrumente basieren auf Erfahrungen, Überlegungen und Intuitionen und verarbeiten diese Erkenntnisse in Form subjektiver, verbal-argumentativer Erwartungen/Schätzungen (vgl. z. B. die Brainstorming, Nutzwertanalyse, Delphi-Methode).


3) Außerdem lässt sich z. B. differenzieren zwischen


  • heuristischen Methoden


(Heuristik: Wissenschaft der Problemlösungsverfahren und des Erkenntnisgewinns) und


  • analytischen Methoden


(Analyse: Zerlegung eines Ganzen mit dem Zweck, Gesetzmäßigkeiten zu erkennen).

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Was ist das Wesen und die Aufgabe der Betriebsstatistik als Entscheidungshilfe?

Mit Statistik (lat.: status; der Zustand) bezeichnet man die Gesamtheit aller Methoden zur Untersuchung von Massenerscheinungen sowie speziell die Aufbereitung von Daten in Form von Tabellen und Grafiken.


Die Aufgabe der Statistik besteht darin, Bestands- und Bewegungsmassen systematisch zu gewinnen, zu verarbeiten, darzustellen und zu analysieren. Dabei sind Bestandsmassen diejenigen Massen, die sich auf einen Zeitpunkt beziehen, während Bewegungsmassen auf einen bestimmten Zeitraum entfallen

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Welchen Stellenwert hat die Betriebsstatistik?

Die Statistik ist ein eigenständiges Instrument der Analyse, des Vergleichs und der Prognose. Kernfragen des betrieblichen Alltags können ohne die Methoden der Statistik nicht gelöst werden; z. B.:


  • Mithilfe der Stichprobentheorie lässt sich von Teilgesamtheiten auf Grundgesamtheiten schließen.


Beispiel

Es wurde eine Stichprobe mit einem Umfang n = 1.000 repräsentative Kunden gezogen, um auf das Verhalten der gesamten Kunden (= Grundgesamtheit) eines Unternehmens schließen zu können.


  • Mithilfe der Indexlehre können z. B. durchschnittliche Veränderungen des Umsatzes zu einer einheitlichen Basis (z. B. im Jahr 2010) ermittelt werden.

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