Quantitative Methoden im Handel - I Grundlagen KLR (TKR) an der Duale Hochschule Baden-Württemberg

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Beschreiben sie die Probleme der VKR.

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Beschreiben sie die Grundlage der TKR.
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Beschreiben sie die grundlegenden Verfahren zur Kostenauflösung/Kostentrennung.

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Beschreiben sie die anlaytischen Verfahren zur Kostenauflösung.

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Beschreiben sie die Deckungsbeitragsrechnung.

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Wozu dient die Gewinnschwellenanalyse?
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Beschreiben sie den Vorgang der Gewinnschwellenanalyse.

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Beschreiben sie die Kennzahlen der Gewinnschwellenanalyse.

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Beschreiben sie die Preisgrenze(n).

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Unterscheiden sie zwischen absolutem und relativem DB.
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Quantitative Methoden im Handel - I Grundlagen KLR (TKR)

Nennen sie die vier Wissendimensionen.
1. Faktenwissen
2. Konzeptionelles Wissen
3. Prozedurales Wissen
4. Metakognitives Wissen

Quantitative Methoden im Handel - I Grundlagen KLR (TKR)

Beschreiben sie die Probleme der VKR.

1. VKR berücksichtigt keine Marktpreise
-> Preise auf Basis der Selbstkosten
2. Nicht marktgerechte Preispolitik bei Beschäftigungsschwanlkungen
-> Beschäftigung ist teil der Fixkosten
3. Produkte könnten aus Sortiment genommen werden wenn diese ihre Selbstkosten nicht decken obwohl auch diese Produkte sinnvoller Teil sein können
-> Identifikation (Nutella), Fixkostendegrssionseffekt, Fertigungsauslastung

Quantitative Methoden im Handel - I Grundlagen KLR (TKR)

Beschreiben sie die Grundlage der TKR.
Die Grundlage der TKR ist die Aufgliederung der Kosten in fixe und variable Kosten (in der Praxis oft schwierig)
Man unterscheidet hierbei zwischen:
Fixkosten -> Kosten zur Aufrechterhaltung des Betriebes
Variable Kosten -> Kosten die bei der Leistungserstellung anfallen
Mischkosten -> Beinhalten beides und sind nicht klar trennbar

Quantitative Methoden im Handel - I Grundlagen KLR (TKR)

Beschreiben sie die grundlegenden Verfahren zur Kostenauflösung/Kostentrennung.
Es wird grundlegend in zwei Verfahren unterschieden.

1. Analytisch: Auswertung empirisch gewonnener IST-Werte (buchtechnisches Verfahren, Kostentrennung mit Streupunktdiagramm, Differenzen-Quotienten Verfahren)

2. Synthetisch: Auf Grundlage von Verbrauchsanalysen, Messungen und unter Einbezug externer sowie interner Daten 
-> Kosten werden zukunftsorientiert ermittelt

Quantitative Methoden im Handel - I Grundlagen KLR (TKR)

Beschreiben sie die anlaytischen Verfahren zur Kostenauflösung.
1. Buchtechnisches Verfahren:
Führt die Auflösung auf Basis der Finanzbuchhaltung und der im externen Rw vorliegenden Belege und Aufzeichnungen durch.

2. Kostenauflösung mit Streupunktdiagramm:
Das Verhalten einer Kostenart wird über mehrere Perioden, bei unterschiedlicher Beschäftigung hinweg beobachtet. Die Werte werden von Ausreißern bereinigt und in einem Koordinatensystem dargestellt. Durch die Kosten- und Beschäftigungspunkte wird eine Regressionsgerade gezeichnet.

3. Differen-Quotienten Verfahren:
Die Kosten zwei aufeinander folgende Perioden werden gegenüber gestellt.
Folgende Vorraussetzungen müssen gelten:
- zwei unterschiedliche Beschäftigungsgrade mit jeweiligen Gesamtkosten
-linearer Kostenverlauf
-es existieren keine Sprungfixen kosten

Quantitative Methoden im Handel - I Grundlagen KLR (TKR)

Beschreiben sie die Deckungsbeitragsrechnung.
Ziel: Der DB soll Auskunft darüber geben, inwieweit ein Produkt zur Deckung der ohnehin anfallenden Fixkosten beiträgt.

Vorraussetzungen:
-möglichst exakte Trennbarkeit in fix und variabel
-linearer Kostenverlauf, Grenzkosten/Stück konstant
-sprungfixe Kosten existieren nicht
-konstante Marktpreise

Ausprägung:
Stück db: Preis/Erlös -variable Kosten (Stück)
Gesamt DB: Erlös gesamt -gesamte variable Kosten
-> Nettoerfolg = Gesamt DB -fixe Kosten

Interpretation:
-> positiver DB signalisiert Kostendeckung mit Überschuss, welcher dann einen Teil der Fixkosten decken kann
-> negativer DB signalisiert Mehrkosten pro Einheit dieses Produkts

Quantitative Methoden im Handel - I Grundlagen KLR (TKR)

Wozu dient die Gewinnschwellenanalyse?
Die Gewinnschwellenanalyse dient der Ermittlung der Break-Even Menge. Dies ist die Absatzmenge, bei der der Gesamt DB ausreicht um die variable und fixe Kosten auszugleichen.

Sie folgt der Frage: Wie viele Produkteinheiten müssen verkauft werden, sodass weder Gewinn noch Verlust entsteht?

Quantitative Methoden im Handel - I Grundlagen KLR (TKR)

Beschreiben sie den Vorgang der Gewinnschwellenanalyse.
Benötigte Informationen:
-Preis pro Einheit
-variable Kosten
-fixe Kosten

Methode:
Es werden zwei Funktionen in Relation gestellt.
1. Fixkosten- und Deckungsbeitragsfunktion
Im Schnittpunkt der beiden Funktionen ist auf der x Achse der Break-Even Point abzulesen (hier x = Menge)
2. Erlös- und Gesamtkostenfunktion
Im Schnittpunkt der beiden Fuknktionen ist auf der x Achse der Break-Even Point abzulesen (hier x = Menge)

Quantitative Methoden im Handel - I Grundlagen KLR (TKR)

Beschreiben sie die Kennzahlen der Gewinnschwellenanalyse.
1. Deckungsbeitragsrate:
Beschreibt das Verhältnis zwischen Deckungsbeitrag und dem Nettoumsatzerlös. 
-> DB je Produktart/Nettoumsatzerlöse je Produkteinheit

2. Erfolgsbeitrag:
Anteil einer Produktart am erzielten DB.
-> DB je Produktart/Gesamt DB

3. Sicherheitsstrecke:
Beschreibt den maximal möglichen Umsatzrückgang vor erreichen der Verlustzone.
-> IST Umsatz - Break Even Umsatz
-> IST Umsatz - (Fixkosten/Gesamt DBU)

4. Sicherheitsspanne:
Beschreibt den maximal möglichen Umsatzrückgang vor erreichen der Verlustzone prozentual.
-> 1-(Fixkosten/(p-Kv) * tatsächliche Absatzmenge)

Quantitative Methoden im Handel - I Grundlagen KLR (TKR)

Beschreiben sie die Preisgrenze(n).
Preisgrenzen sind kritische Werte, deren Über- oder Unterschreiten bestimmte Handlungen innerhalb eines Unternehmens nach sich ziehen (sollten).
-> Sie sind entscheidungsführend

1. Preisobergrenze:
Bei Einsatzgütern (Produktionsfaktoren) 
-Preis zu Hoch -> keine Beschaffung
-> Umsatzerlöse-Kv*Prod. Menge/Mengeneinsatz
-> Umsatzerlöse/Stück-Kv
Zusätzliche Einflussfaktoren:
-Dringlichkeit des Bedarfs
-Verfügbarkeit von Substitutionsgütern
-Möglichkeit/Kosten der Eigenfertigung

2. Preisuntegrenze:
Bei Absatzgütern
-Preis zu niedrig -> kein Verkauf von Produkten
-> Mindestverkaufspreis um kurz- o. langfr. Zu bestehen
-kurzfristige PUG
-> PUG kurz = Kv
Beschreibt den Preis der nur die Kv deckt. Gilt nur wenn Produkte nicht um Produktionskapazität konkurrieren
-langfristige PUG
-> PUG lang = Kv + Kfix
-Preis der Gesamtkosten deckt (Break-Even)

Quantitative Methoden im Handel - I Grundlagen KLR (TKR)

Unterscheiden sie zwischen absolutem und relativem DB.
Absolut:
Rangfolge in der die Produkte hergestellt werden, nach der Höhe der von ihnen erwirtschafteten db geordnet.
-> Zeigt das/die am förderungswürdigste Produkt mit dem höchsten db

Relativ:
Die Produktionsplanung hat das Ziel die Kapazitäten gewinnmaximal auszuschöpfen.
-> Das am förderungswürdigste Produkt ist das mit dem höchsten db pro Engpasseinheit

Interpretation bei Kapazitätsbeschränkung:
Kein Beschränkung -> alle Produkte mit positivem absoluten db produzieren
Eine Beschränkung -> Produkte mit höchsten relativen db produzieren
Mehrere Beschränkungen -> Gewinnmaximierungsmodelle die sämtliche Restriktionen beachten

Quantitative Methoden im Handel - I Grundlagen KLR (TKR)

Wonach sollte sich eine Programmoptimierung bei fehlenden spezifischen betrieblichen Engpässen richten?
Wenn keine betrieblichen Engpässe bestehen, sollte der absolute Deckungsbeitrag herangezogen werden.
-> negativer db = Prod. Einstellen/Mindestmenge prod.
-> positiver db = mögliche Gesamtkappa. ausschöpfen

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