Makroökonomie (VWL4) an der Duale Hochschule Baden-Württemberg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Makroökonomie (VWL4) an der Duale Hochschule Baden-Württemberg

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3 Funktionen von Geld:
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3 Funktionen von Geld:

  • Zahlungsmittel (Tauschmittel): Etwas, das Käufer an Verkäufer geben, wenn sie Güter erwerben - Zahlungsmittel von Wirtschaftsteilnehmern akzeptiert

  • Recheneinheit: hiermit kann man den Wert von Waren & Dienstleistungen evaluieren und miteinander vergleichen

  • Wertaufbewahrungsmittel: Geld muss seinen Wert auch in der Zukunft weitgehend behalten.

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Arten von Geld
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Arten von Geld:

Warengeld
  • Wert des Geldes ist gleich dem Warenwert
  • Beispiele: Silber, Gold

Geld ohne intrinsischen Wert (Fiat Money)
  • Bargeld: Scheine & Münzen im Umlauf
  • Bankeinlagen mit hoher Liquidität

Fiat = let it be 
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Maße für die Geldmenge in der Eurozone
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M1: Bargeld + Sichteinlagen
M2: Bargeld + Sichteinlagen + Termineinlagen + Spareinlagen
M3: ...
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Geldnachfrage — Warum wird Geld gehalten (bzw. Nachgefragt)?
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Geldnachfrage - Warum wird Geld gehalten (bzw. Nachgefragt)?

  • Sicherstellen von Liquidität („Vorsichtskasse“)

  • Als Teil eines Vermögensportfolios - Wertaufbewahrungsmittel („Spekulationskasse“)

  • um Transaktionen durchführen zu können („Transaktionskasse“)
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Geldnachfrage: Transaktionsmotiv
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Transaktionsmotiv (Transaktionskasse)
  • Geld halten, um Transaktionen durchführen zu können
  • Um Käufe tätigen zu können

—> Theorie liefert gute Erklärung, warum enge Geldformen (z.B. Bargeld, Sichteinlagen) trotz geringeren Erträgen anstelle von bspw. Spareinlagen gehalten werden
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Geldangebot
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Geldangebot:
wird durch das Verhalten der Zentralbanken & Geschäftsbanken bestimmt
—> Zentralbanken versuchen Geldmenge zu steuern
—> Geschäftsbanken können Menge der Einlagen in der Wirtschaft (= Geldmenge) beeinflussen

  • Reserven = Einlagen, die die Banken erhalten, aber noch nicht verliehen haben

  • Banken halten einen Teil der Einlagen als Reserven und verleihen den Rest

Reservesatz = Anteil der Einlagen, den die Banken als Reserven halten
Reserven = Mindestreserven (von Zentralbank festgelegt) & Überschussreserven (über erforderlichen Betrag hinausgehend gehalten)
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Geldschöpfungsmultiplikator — Erklärung
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Geldschöpfungsmultiplikator
  • Geldschöpfung hängt u.a. vom Reservesatz ab

  • steigt Reservesatz, so werden die Banken weniger Kredite vergeben
 —> Summe, die für die Geldschöpfung verwendet wird fällt

  • fällt Reservesatz, so werden Banken mehr Kredite vergeben
—> Summe, die für die Geldschöpfung verwendet wird steigt


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Zentralbanken & Geldmenge
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Zentralbanken & Geldmenge:

  • Zentralbank ist nicht einziger Akteur, der Geldmenge beeinflussen kann (hat keine absolute Kontrolle über die Geldmenge)

  • kann monetäre Basis bestimmen (Bargeldumlauf + Reserven)

  • hat Interesse daran, wie sich Änderung der monetären Basis auf Entwicklung der Geldmenge auswirkt

  • Geldschöpfungsmultiplikator spielt entscheidende Rolle
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Was passiert in der Volkswirtschaft, wenn die Geldmenge erhöht wird?
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Was passiert in einer Volkswirtschaft, wenn die Geldmenge erhöht wird?

= Überangebot an Geld (Wirtschaftssubjekte haben „zu viel“ Geld)

—> Versuch das Überangebot an Geld loszuwerden durch:
  • Waren & Dienstleistungen kaufen
  • Kredite an andere Leute vergeben (Anleihen kaufen, Sparbuch anlegen)
         —> Kredite werden dazu verwendet Waren & DL zu erwerben

  • Ausweitung der Geldmenge erhöht in beiden Fällen die Nachfrage nach Gütern & Dienstleistungen
  • Fällt diese Zunahme an Nachfrager höher aus als das Angebot (reales BIP, Output), wird das Preisniveau ansteigen
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Kosten von Inflation

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Kosten der Inflation

Trugschluss: „Die Inflation raubt mir einen Teil meines verdienten Geldes“

  • Steigt das Preisniveau an, zahlen Käufer mehr & Verkäufer erhalten mehr
  • da wir alle etwas verkaufen (die meisten verkaufen Arbeitskraft gegen Lohn), führt Inflation per se nicht direkt zu einem Rückgang der Kaufkraft

Warum stellt Inflation ein Problem dar?
  • “Schuhsolen„-Kosten
  • Speisekarten-Kosten
  • Inflationsbedingte Steuerverzerrungen
  • Willkürliche Vermögensumverteilung
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Speisekarten-Kosten
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Speisekarten-Kosten:
= Kosten der Preisänderungen, die bei Unternehmen anfallen

Beispiele:
  • Kosten für den Druck & die Verteilung neuer Preislisten & Kataloge
  • Kosten für die Auszeichnung der Produkte mit den neuen Preisen
  • Kosten für die Entscheidung über neue Preise

—> Ressourcen könnten besser für produktivere Zwecke eingesetzt werden


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Wann spricht man von Geld?
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= immer wenn etwas dazu verwendet wird, Waren & Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft zu kaufen, spricht man von „Geld“.
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Makroökonomie (VWL4) Kurs an der Duale Hochschule Baden-Württemberg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
3 Funktionen von Geld:
A:
3 Funktionen von Geld:

  • Zahlungsmittel (Tauschmittel): Etwas, das Käufer an Verkäufer geben, wenn sie Güter erwerben - Zahlungsmittel von Wirtschaftsteilnehmern akzeptiert

  • Recheneinheit: hiermit kann man den Wert von Waren & Dienstleistungen evaluieren und miteinander vergleichen

  • Wertaufbewahrungsmittel: Geld muss seinen Wert auch in der Zukunft weitgehend behalten.

Q:
Arten von Geld
A:
Arten von Geld:

Warengeld
  • Wert des Geldes ist gleich dem Warenwert
  • Beispiele: Silber, Gold

Geld ohne intrinsischen Wert (Fiat Money)
  • Bargeld: Scheine & Münzen im Umlauf
  • Bankeinlagen mit hoher Liquidität

Fiat = let it be 
Q:
Maße für die Geldmenge in der Eurozone
A:
M1: Bargeld + Sichteinlagen
M2: Bargeld + Sichteinlagen + Termineinlagen + Spareinlagen
M3: ...
Q:
Geldnachfrage — Warum wird Geld gehalten (bzw. Nachgefragt)?
A:
Geldnachfrage - Warum wird Geld gehalten (bzw. Nachgefragt)?

  • Sicherstellen von Liquidität („Vorsichtskasse“)

  • Als Teil eines Vermögensportfolios - Wertaufbewahrungsmittel („Spekulationskasse“)

  • um Transaktionen durchführen zu können („Transaktionskasse“)
Q:
Geldnachfrage: Transaktionsmotiv
A:
Transaktionsmotiv (Transaktionskasse)
  • Geld halten, um Transaktionen durchführen zu können
  • Um Käufe tätigen zu können

—> Theorie liefert gute Erklärung, warum enge Geldformen (z.B. Bargeld, Sichteinlagen) trotz geringeren Erträgen anstelle von bspw. Spareinlagen gehalten werden
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Q:
Geldangebot
A:
Geldangebot:
wird durch das Verhalten der Zentralbanken & Geschäftsbanken bestimmt
—> Zentralbanken versuchen Geldmenge zu steuern
—> Geschäftsbanken können Menge der Einlagen in der Wirtschaft (= Geldmenge) beeinflussen

  • Reserven = Einlagen, die die Banken erhalten, aber noch nicht verliehen haben

  • Banken halten einen Teil der Einlagen als Reserven und verleihen den Rest

Reservesatz = Anteil der Einlagen, den die Banken als Reserven halten
Reserven = Mindestreserven (von Zentralbank festgelegt) & Überschussreserven (über erforderlichen Betrag hinausgehend gehalten)
Q:
Geldschöpfungsmultiplikator — Erklärung
A:
Geldschöpfungsmultiplikator
  • Geldschöpfung hängt u.a. vom Reservesatz ab

  • steigt Reservesatz, so werden die Banken weniger Kredite vergeben
 —> Summe, die für die Geldschöpfung verwendet wird fällt

  • fällt Reservesatz, so werden Banken mehr Kredite vergeben
—> Summe, die für die Geldschöpfung verwendet wird steigt


Q:
Zentralbanken & Geldmenge
A:
Zentralbanken & Geldmenge:

  • Zentralbank ist nicht einziger Akteur, der Geldmenge beeinflussen kann (hat keine absolute Kontrolle über die Geldmenge)

  • kann monetäre Basis bestimmen (Bargeldumlauf + Reserven)

  • hat Interesse daran, wie sich Änderung der monetären Basis auf Entwicklung der Geldmenge auswirkt

  • Geldschöpfungsmultiplikator spielt entscheidende Rolle
Q:
Was passiert in der Volkswirtschaft, wenn die Geldmenge erhöht wird?
A:
Was passiert in einer Volkswirtschaft, wenn die Geldmenge erhöht wird?

= Überangebot an Geld (Wirtschaftssubjekte haben „zu viel“ Geld)

—> Versuch das Überangebot an Geld loszuwerden durch:
  • Waren & Dienstleistungen kaufen
  • Kredite an andere Leute vergeben (Anleihen kaufen, Sparbuch anlegen)
         —> Kredite werden dazu verwendet Waren & DL zu erwerben

  • Ausweitung der Geldmenge erhöht in beiden Fällen die Nachfrage nach Gütern & Dienstleistungen
  • Fällt diese Zunahme an Nachfrager höher aus als das Angebot (reales BIP, Output), wird das Preisniveau ansteigen
Q:
Kosten von Inflation

A:
Kosten der Inflation

Trugschluss: „Die Inflation raubt mir einen Teil meines verdienten Geldes“

  • Steigt das Preisniveau an, zahlen Käufer mehr & Verkäufer erhalten mehr
  • da wir alle etwas verkaufen (die meisten verkaufen Arbeitskraft gegen Lohn), führt Inflation per se nicht direkt zu einem Rückgang der Kaufkraft

Warum stellt Inflation ein Problem dar?
  • “Schuhsolen„-Kosten
  • Speisekarten-Kosten
  • Inflationsbedingte Steuerverzerrungen
  • Willkürliche Vermögensumverteilung
Q:
Speisekarten-Kosten
A:
Speisekarten-Kosten:
= Kosten der Preisänderungen, die bei Unternehmen anfallen

Beispiele:
  • Kosten für den Druck & die Verteilung neuer Preislisten & Kataloge
  • Kosten für die Auszeichnung der Produkte mit den neuen Preisen
  • Kosten für die Entscheidung über neue Preise

—> Ressourcen könnten besser für produktivere Zwecke eingesetzt werden


Q:
Wann spricht man von Geld?
A:
= immer wenn etwas dazu verwendet wird, Waren & Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft zu kaufen, spricht man von „Geld“.
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