Grundlagen BWL

Karteikarten und Zusammenfassungen für Grundlagen BWL an der Duale Hochschule Baden-Württemberg

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15. Standortwahl


Internationalisierungsstufen: Unterscheidung hinsichtlich Kapital und Managementleistung

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15. Standortwahl


Methoden in Bezug auf die Standortwahl

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10.

Aktiengesellschaft (AG)

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4. Das Unternehmen in seinem Umfeld, ökonomische Organisation

-Die Grenzen der Organisation

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15. Standortwahl


Motive für Internationalisierung: Die Erschließung neuer Erlösquellen

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15. Standortwahl


Quantitative und qualitative Modelle

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13. Unternehmensführung/ Unternehmensverbindungen

Objekte von Führungsentscheidungen

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10. 

Mischform

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10.Was ist eine Personengesellschaft?

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10. Was ist ein Einzelunternehmen

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15. Standortwahl


Die Berücksichtigung der Umwelt des Unternehmens erfolgt gegenwärtig und zukünftig

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15. Standortwahl


Standortfaktor: Arbeitskosten

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Grundlagen BWL

15. Standortwahl


Internationalisierungsstufen: Unterscheidung hinsichtlich Kapital und Managementleistung

– Export: Absatz der im Inland erstellten Güter ins Ausland
– Lizenzvertrag: Nutzung von rechten (z.B. Patent, Warenzeichen) oder betrieblichem Know-How
durch ein ausländisches Unternehmen gegen Entgelt
– Franchising: Sonderform Lizenzvertrag (Bündel von Know-How, Warenzeichen,
Zentralfunktionen z.B. Body Shop)
– Joint Venture: Gründung eines rechtlich selbstständigen Unternehmens mit einem
ausländischen Partner (wird bspw. Genutzt um die chinesische Markteintrittsbarriere zu
umgehen)
– Auslandsniederlassungen: Rechtlich unselbstständige Unternehmen im Ausland
– Tochtergesellschaften: Rechtlich selbstständige Unternehmen im Ausland

Grundlagen BWL

15. Standortwahl


Methoden in Bezug auf die Standortwahl

– Checklisten
– Punktbewertungsverfahren
– Mathematische Optimierungsmodelle

Grundlagen BWL

10.

Aktiengesellschaft (AG)

– Gesellschafter: Mind. 1 Person
– Geschäftsführung: Vorstand und Aufsichtsrat
– Eigenkapitalbeschaffung:
– Kapitalerhöhung = Ausgabe „junger“ Aktien
– Einbehalten von Gewinnen (fließen in die Rücklagen, Sonderposition des EK)
– Haftung: AG ist auf ihr Vermögen beschränkt
– Gewinnverteilung: Anteilig nach dem Verhältnis der Kapitalanteile
– Mindestkapital: 50.000€
– Finanzierung:
– FK-Finanzierung: hängt vom Vermögen bzw. Dem Unternehmenswert ab
– EK-Finanzierung: siehe Eigenkapitalbeschaffung

Grundlagen BWL

4. Das Unternehmen in seinem Umfeld, ökonomische Organisation

-Die Grenzen der Organisation

– Organisationen bestehen aus Aktionen
– Organisation ist ein Aktionssystem, das aus sich selbst seine Grenzen schafft
– Inhalt, Umfang und Reichweite des Aktionsradius der in einer Organisation denkenden und
handelnden Personen definiert die Grenzen der Unternehmung und trifft somit eine
Relevanzauswahl

– Die getroffene Selektion definiert die Grenzen der Organisation zu ihrer Umwelt:
– Komplexität der globalen Welt wird auf die für die Organisation bedeutsamen Bereiche
reduziert. Die Unternehmung als interaktiver Bestandteil der globalen Wirtschaft
übernimmt verantwortlich die Steuerung der Organisation im Rahmen des abgegrenzten
Relevanzbereiches
– Je stärker die Komplexitätsverringerung zur gesamten Umwelt ist, desto sensitiver,
variabler und anpassungsfähiger muss eine Unternehmung aufgestellt sein
– Die Organisation kann ihre Grenzen jeder Zeit verändern

Grundlagen BWL

15. Standortwahl


Motive für Internationalisierung: Die Erschließung neuer Erlösquellen

– Internationalisierung = geographische Dezentralisierung der Unternehmenstätigkeit auf
internationalen Märkten
– Gewinnt aufgrund der Globalisierung an Bedeutung
– Motive für Internationalisierung sind:
– Sicherung des Absatzes durch größere Marktnähe
– Senkung der Lohn- und Lohnnebenkosten
– Umgehen von Importrestriktionen
– Realisierung von Transportkostenvorteilen
– Investitionsfördermaßnahmen durch die ausländischen Staaten
– Unabhängigkeit von der Entwicklung der Devisenkurse

Grundlagen BWL

15. Standortwahl


Quantitative und qualitative Modelle

– Der Unterschied zwischen qualitativ und quantitativ lässt sich einfach ausdrücken
– Quantitative modelle
– Basieren auf mathematischen Berechnungen
– Ziel hierbei bzw. Entscheidungskriterium ist die „Maximierung des Überschusses der
Standortspezifischen Erträge über die standortabhängigen Aufwendungen“
– Darunter ist zu verstehen:
– Minimierung der Transportkosten
– Minimierung der Arbeitskosten
– Minimierung der Steuerbelastung
– Qualitative Modelle
– Basieren auf Entscheidungsmodellen
– Ermöglicht keine quantitativ exakte Lösung
– Ist jedoch als wertvolle Entscheidungshilfe zu sehen
– Vorgehen nach:
– Checklisten (z.B. über KO-Kriterien)
– Nutzwertanalysen
– Gewichtung bei beiden Verfahren willkürlich
– Uneinheitliche Messgrößen

Grundlagen BWL

13. Unternehmensführung/ Unternehmensverbindungen

Objekte von Führungsentscheidungen

– Strategien
– Langfristige Geschäftsziele
– Angestrebte Marktposition
– Notwendige Ressourcen
– Strukturen: Zusammenarbeit der Mitarbeiter
– Systeme: Planungs- und Kontrollinformationen
– Prozesse: Abläufe der Geschäftsvorgänge

Grundlagen BWL

10. 

Mischform

Mischform
– Bei einer Mischform setzt sich die Rechtsform aus Personen- und Kapitalgesellschaften
zusammen
– Es wird hierbei versucht, die Vorteile beider Gesellschaftsformen zu vereinen

Grundlagen BWL

10.Was ist eine Personengesellschaft?

– Personengesellschaften sind einfacher zu gründen als Kapitalgesellschaften
– Nicht eine person alleine, sondern mehrere (mindestens 2) Gesellschafter betreiben gemeinsam
eine Unternehmung
– Gesellschaftsvertrag regelt die gegenseitigen Rechte und Pflichten
– Eigenkapital wird in Form von Einlagen dem Unternehmen zugeführt
– Scheidet ein Gesellschafter aus, erhält dieser seinen Kapitalanteil
– Die rechtlichen Vorschriften über die Offene Handelsgesellschaft (OHG) und die
Kommanditgesellschaft (KG) sind im Handelsgesetzbuch (HGB) niedergelegt
– Zu den Personengesellschaften zählt die
– Offene Handelsgesellschaft (OHG)
– Kommanditgesellschaft (KG)
– Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
– Stille Gesellschaft

Grundlagen BWL

10. Was ist ein Einzelunternehmen

-Nur Eigentümer beteiligt, daher kein Gesellschaftsvertrag 

-Unternehmer haftet

-Bsp.:Einzelhandelsläden, Handwerksbetriebe, Handelsvermittlung 

-keine Publizitätspflicht 

-Mitbestimmung

 -> Unternehmerische Ebene keine Mitbestimmung 

-> betriebliche ebene über Betriebsrat 

-Kaufmann betreibt Gewerbe ohne weiteren Gesellschafter 

-Alleinige Geschäftsführung 

– Gewinn steht Einzelunternehmer zu 

-für Verbindlichkeiten haftet der Einzelunternehmer unbeschränkt 

Grundlagen BWL

15. Standortwahl


Die Berücksichtigung der Umwelt des Unternehmens erfolgt gegenwärtig und zukünftig

– Umfeld Entwicklung eines Standortes sind Faktoren, welche von einem Unternehmen nicht zu
beeinflussen sind. (Abbildung Porter five sources, SWOT, Pest Analyse)
– Personalkosten
– Energiekosten
– Wirtschaftliche Stabilität
– Wechselkurse
-> diese Faktoren sind extrem schwierig zu prognostizieren und tragen einen nicht
unwesentlichen Teil zum Gelingen oder Nichtgelingen einer Standortanalyse bei

Grundlagen BWL

15. Standortwahl


Standortfaktor: Arbeitskosten

– Die gravierenden Arbeitskostenunterschiede haben viele deutsche Unternehmen veranlasst,
arbeitsintensive Fertigungsprozesse ins Ausland zu verlagern
– Welche Probleme können dabei auftreten?
– In den meisten Niedriglohnländern ist die Arbeitsproduktivität (Arbeitsleistung/ Std.) niedriger als in Deutschland
– Zu wenig qualifiziertes Personal
– Zusammenfassend unterschiedlicher Kulturen – „Culture Difference“ – worunter die
Produktivität leidet

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