Bilanzierung Zimmermann an der Duale Hochschule Baden-Württemberg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Goldene Bilanzregel
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Besagt, dass das langfristige Vermögen auch langfristig finanziert werden soll. Kurzfristiges Vermögen (Umlaufvermögen) kann auch kurzfristig finanziert sein. Ist das Verhältnis von EK zum Anlagevermögen also gleich oder größer als 1, so ist das langfristige Vermögen eines Unternehmens (AV) langfristig finanziert und die Fristenkongruenz zwischen Mittelherkunft und Mittelverwendung wird eingehalten.
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Oberster Grundsatz HGB vs IFRS
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HGB: Gläubigerschutz 
IFRS: Investorenschutz 
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Wertansätze HGB vs IFRS

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HGB: Anschaffungs- oder Herstellungskosten als Obergrenze (§253 I 1), vermindert um planmäßige Abschreibungen, Wertaufholung (Zuschreibungen) auf Maximal normalen Wert (fortgesetzte Abschreibungen)

IFRS: spezifische Wertansätze für verschiedene Bilanzposten

historical cost principle: Wiederbeschaffungskosten

realisable value: Veräußerungspreis

present value: (abgezinster) Barwert

--> Aktiva können zu höheren Werten als in HGB Bilanz angesetzt werden (fair value)

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Vorsichtsprinzip HGB vs IFRS
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HGB: Niederstwertprinzip (streng für Umlaufvermögen, gemildert für Anlagevermögen) §253 I 2 HGB
IFRS: deutlich milder ausgelegt als im HGB
True and fair view/ fair presentation
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Imparitätsprinzip HGB vs IFRS
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HGB: §252 HGB „alle vorhersehbare Risiken und Verluste(...) sind zu berücksichtigen.“
IFRS: wird nicht so oft angewendet wie im HGB
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Realisationsprinzip HGB vs IFRS
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HGB: §252 I 4 HGB „Gewinne sind nur zu berücksichtigen, wenn sie am Abschlußstichtag realisiert sind.
IFRS: erlaubt bzw. Verpflichtet sogar in bestimmten Fällen zu einem Ausweis noch nicht realisierter Gewinne
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Rückstellungen HGB vs IFRS
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HGB: Unterscheidung zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten
§249 HGB Passivierungspflicht für Rückstellungen für ungewisse Verbinndlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften
IFRS: Rückstellungen als liabilities of uncertain timing or amount (sogenannte provisions) Teil der liabilities (Verbindlichkeiten)
Abfluss muss „wahrscheinlich“ sein (probability über 50% more likely than not)
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Was sind die Bestandteile eines Jahresabschlusses - bitte mit Angabe der Gesetzesstellen. Was verlangen IFRS zusätzlich?
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- Jahresabschluss nach §242 III HGB: Bilanz (Eröffnungs- und Schlussbilanz);GuV
- Jahresabschluss nach §264 I HGB(KapGes): Bilanz, GuV, Anhang, (Lagebericht kein Teil des JA, muss aber ebenfalls aufgestellt werden), abweichende Regeln für KleinstKapGes: kein Anhang

IFRS: „complete set of financial statements“:
- übereinstimmend:
- financial position (Schlussbilanz)
- comprehensive income (Gesamtergebnisrechnung)
- notes (Anhang)
Zusätzlich: changes in equity (EK-Veränderungsrechnung)
Cash flows (Kapitalflussrechnung)
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Was ist das „going concern principle“?
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  •  Bilanzierungsgrundsatz nach IFRS und HGB (§252 I No 2 HGB: Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit auszugehen, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.“)
  • Fortführung der Geschäftstätigkeit
  • Bewertungen werden so vorgenommen, dass eine Fortführung der Unternehmenstätigkeit angenommen wird. 

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Erklären Sie die Auswirkungen des going concern principles auf den Bilanzansatz an einem Beispiel .
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Die Faraday AG konzentriert sich in Ihrer Geschäftstätigkeit auf die Herstellung von Kolben für Ottomotoren. Sie verwendet dazu Spezialmaschinen. Aufgrund neuer rechtlicher Gegebenheiten dürfen keine Ottomotoren mehr hergestellt werden. Die Faraday AG geht aufgrund ausbleibender Aufträge pleite und meldet Insolvenz an. Da ihre Spezialmaschinen auf die speziellen Kundenanforderungen der  Ottomotorenhersteller ausgerichtet waren, die nun keine Kolben mehr nachfragen, bekommt die Faraday AG keine Kaufangebote für ihre Maschinen und muss die Maschinen verschrotten.
-> Anlagevermögen kann für einen Unternehmen einen deutlich höheren Wert haben, als bei einem Verkauf realisieren kann. Wird das Unternehmen liquidiert, ist für das Anlagevermögen jedoch nur der Marktpreis realisierbar.
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Steuerlicher Teilwert
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Der Betrag, den ein Erwerber des ganzen Betriebs im Rahmen des Gesamtkaufpreises für das einzelne Wirtschaftsgut ansetzen würde; dabei ist davon auszugehen, dass der Erwerber den Betrieb fortführt.
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Langfristig gebundenes Vermögen soll durch langfristiges Fremdkapital oder Eigenkapital gedeckt sein - warum?

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- Die goldene Bilanzregel besagt, dass die Dauer der Kapitalbindung im Vermögen nicht länger als die Dauer der Kapitalüberlassung sein soll.

-Wird diese nicht beachtet, kann es zu einem Liquiditätsengpass kommen. (Anlagevermögen müsste liquidiert werden.

- Eigenkapital verbleibt langfristig im Unternehmen

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Q:
Goldene Bilanzregel
A:
Besagt, dass das langfristige Vermögen auch langfristig finanziert werden soll. Kurzfristiges Vermögen (Umlaufvermögen) kann auch kurzfristig finanziert sein. Ist das Verhältnis von EK zum Anlagevermögen also gleich oder größer als 1, so ist das langfristige Vermögen eines Unternehmens (AV) langfristig finanziert und die Fristenkongruenz zwischen Mittelherkunft und Mittelverwendung wird eingehalten.
Q:
Oberster Grundsatz HGB vs IFRS
A:
HGB: Gläubigerschutz 
IFRS: Investorenschutz 
Q:

Wertansätze HGB vs IFRS

A:

HGB: Anschaffungs- oder Herstellungskosten als Obergrenze (§253 I 1), vermindert um planmäßige Abschreibungen, Wertaufholung (Zuschreibungen) auf Maximal normalen Wert (fortgesetzte Abschreibungen)

IFRS: spezifische Wertansätze für verschiedene Bilanzposten

historical cost principle: Wiederbeschaffungskosten

realisable value: Veräußerungspreis

present value: (abgezinster) Barwert

--> Aktiva können zu höheren Werten als in HGB Bilanz angesetzt werden (fair value)

Q:
Vorsichtsprinzip HGB vs IFRS
A:
HGB: Niederstwertprinzip (streng für Umlaufvermögen, gemildert für Anlagevermögen) §253 I 2 HGB
IFRS: deutlich milder ausgelegt als im HGB
True and fair view/ fair presentation
Q:
Imparitätsprinzip HGB vs IFRS
A:
HGB: §252 HGB „alle vorhersehbare Risiken und Verluste(...) sind zu berücksichtigen.“
IFRS: wird nicht so oft angewendet wie im HGB
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Q:
Realisationsprinzip HGB vs IFRS
A:
HGB: §252 I 4 HGB „Gewinne sind nur zu berücksichtigen, wenn sie am Abschlußstichtag realisiert sind.
IFRS: erlaubt bzw. Verpflichtet sogar in bestimmten Fällen zu einem Ausweis noch nicht realisierter Gewinne
Q:
Rückstellungen HGB vs IFRS
A:
HGB: Unterscheidung zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten
§249 HGB Passivierungspflicht für Rückstellungen für ungewisse Verbinndlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften
IFRS: Rückstellungen als liabilities of uncertain timing or amount (sogenannte provisions) Teil der liabilities (Verbindlichkeiten)
Abfluss muss „wahrscheinlich“ sein (probability über 50% more likely than not)
Q:
Was sind die Bestandteile eines Jahresabschlusses - bitte mit Angabe der Gesetzesstellen. Was verlangen IFRS zusätzlich?
A:
- Jahresabschluss nach §242 III HGB: Bilanz (Eröffnungs- und Schlussbilanz);GuV
- Jahresabschluss nach §264 I HGB(KapGes): Bilanz, GuV, Anhang, (Lagebericht kein Teil des JA, muss aber ebenfalls aufgestellt werden), abweichende Regeln für KleinstKapGes: kein Anhang

IFRS: „complete set of financial statements“:
- übereinstimmend:
- financial position (Schlussbilanz)
- comprehensive income (Gesamtergebnisrechnung)
- notes (Anhang)
Zusätzlich: changes in equity (EK-Veränderungsrechnung)
Cash flows (Kapitalflussrechnung)
Q:
Was ist das „going concern principle“?
A:
  •  Bilanzierungsgrundsatz nach IFRS und HGB (§252 I No 2 HGB: Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit auszugehen, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.“)
  • Fortführung der Geschäftstätigkeit
  • Bewertungen werden so vorgenommen, dass eine Fortführung der Unternehmenstätigkeit angenommen wird. 

Q:
Erklären Sie die Auswirkungen des going concern principles auf den Bilanzansatz an einem Beispiel .
A:
Die Faraday AG konzentriert sich in Ihrer Geschäftstätigkeit auf die Herstellung von Kolben für Ottomotoren. Sie verwendet dazu Spezialmaschinen. Aufgrund neuer rechtlicher Gegebenheiten dürfen keine Ottomotoren mehr hergestellt werden. Die Faraday AG geht aufgrund ausbleibender Aufträge pleite und meldet Insolvenz an. Da ihre Spezialmaschinen auf die speziellen Kundenanforderungen der  Ottomotorenhersteller ausgerichtet waren, die nun keine Kolben mehr nachfragen, bekommt die Faraday AG keine Kaufangebote für ihre Maschinen und muss die Maschinen verschrotten.
-> Anlagevermögen kann für einen Unternehmen einen deutlich höheren Wert haben, als bei einem Verkauf realisieren kann. Wird das Unternehmen liquidiert, ist für das Anlagevermögen jedoch nur der Marktpreis realisierbar.
Q:
Steuerlicher Teilwert
A:
Der Betrag, den ein Erwerber des ganzen Betriebs im Rahmen des Gesamtkaufpreises für das einzelne Wirtschaftsgut ansetzen würde; dabei ist davon auszugehen, dass der Erwerber den Betrieb fortführt.
Q:

Langfristig gebundenes Vermögen soll durch langfristiges Fremdkapital oder Eigenkapital gedeckt sein - warum?

A:

- Die goldene Bilanzregel besagt, dass die Dauer der Kapitalbindung im Vermögen nicht länger als die Dauer der Kapitalüberlassung sein soll.

-Wird diese nicht beachtet, kann es zu einem Liquiditätsengpass kommen. (Anlagevermögen müsste liquidiert werden.

- Eigenkapital verbleibt langfristig im Unternehmen

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