Wissenschaftliches Arbeiten DG an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Wissenschaftliches Arbeiten DG an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist empirische Forschung?

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•Wissenschaft = durch Forschung, Lehre und Literatur geordnete Wissen einer Zeit. Sie stellt bereit rationale, nachvollziehbare Erkenntnisse über Zusammenhänge, Abläufe, Ursachen und/oder Gesetzmäßigkeiten der natürlichen, historischen und kulturell/sozial geschaffenen Wirklichkeit (Quelle: Raithel, Jürgen (2006): Quantitative Forschung. Ein Praxiskurs. Wiesbaden. S. 11)


•Empirische Forschung (Empirie = beruhend auf Erfahrung) = Erklären von Phänomenen, das auf der Erfahrung durch die menschlichen Sinne beruht.


•Jede wissenschaftliche Arbeit beginnt mit einer Idee und endet mit dem Verfassen eines Berichts. Nennen Sie einzelne Etappen des Forschungsprozesses in der richtigen Reihenfolge.

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Probabilismus

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•Nicht-deterministische / probabilistische Hypothese – Bei Vorliegen der Wenn-Komponente muss die Dann-Komponente nicht immer auftreten. Die Dann-Komponente tritt mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit auf.


•Z.B.: Die Wahrscheinlichkeit für einen

   - Schulabbruch steigt mit folgenden Faktoren …

   - Wenn B, dann meistens C.

   - Wenn B, dann C mit einer Wahrscheinlichkeit von …

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•Wie lassen sich Hypothesen, Gesetze und Theorien voneinander  unterscheiden?


Gesetz versus Theorie

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•Gesetz = eine empirische Aussage mit folgenden Merkmalen:


   – hat keinen raum-zeitlichen Bezug,

   – besitzt mindestens ein Merkmal in einer unendlichen Mengen von Objekten,

   – kann als die Wenn-dann oder Je-desto Aussage formuliert werden und Theorie = ein Menge von Gesetzen, die durch logische Ableitbarkeitsbeziehungen miteinander verbunden sind.

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Empirisches Wissenschaftsparadigma

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•Erkenntnisprogramme innerhalb des empirischen Wissenschaftsparadigma:

  - Empirismus bzw. Positivismus = Induktion als erkenntnistheoretische  

     Methode.

  - Kritischer Rationalismus = Deduktion als erkenntnistheoretische  

    Methode.

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Welche Aufgaben bzw. Funktionen kann die Forschungstätigkeit erfüllen?

Ziele der Forschungstätigkeit

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•Die Forschung hat die Aufgabe die empirischen Phänomene 

   - zu beschreiben (deskriptive Funktion),

   - zu erklären (explanatorische Funktion) und

   - vorherzusagen (Prognosefunktion).

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Probabilistische Erklärung

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•Statistische / induktiv-statistische / probabilistische Erklärung

– im Unterschied zu deduktiv-nomologischer Erklärung kann hier nicht mit absoluter Sicherheit vom Explanans auf das Explanandum geschlossen werden. Man spricht von einer bestimmten Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des Phänomens / Ereignisses.

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Sozialwissenschaftliche Forschung

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•Etappen eines empirischen Forschungsprojektes:

– Zielsetzung, Formulierung einer bzw. mehreren Hypothesen

– Auswahl einer entsprechenden Theorie

– Operationalisierung der zu untersuchenden Merkmale

– Bestimmung der Stichprobe

– Auswahl der Daten (eigene Erhebung vs. Sekundärdaten)

– Untersuchungsdesign (Querschnitt, Trend, Panel)

– Auswahl der Erhebungsmethode (Befragung, Beobachtung,

   Experiment, Inhaltsanalyse)

– Statistische Auswertung

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Hypothese

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•Hypothese = auf Vermutung beruhende Aussage.

  Bei der Formulierung sollen ausschließlich Begriffe verwendet werden, die sich auf die erfahrbare Realität beziehen.

Sie soll über den zu untersuchenden Gegenstand informieren.

Sie muss scheitern können.

Sie hat in der Regel einen eingeschränkten Geltungsbereich (z.B. unter ansonsten gleichen Bedingungen).

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Beispiel einer Hypothese

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•Z.B. Kinder in Alleinerziehenden-Haushalten haben eine höhere Wahrscheinlichkeit Schulprobleme zu bekommen als Kinder, die in vollständigen Familien aufwachsen.

oder

Für die Gruppe der Kinder, die in Alleinerziehenden -Haushalten aufwachsen gilt, dass sie im Durchschnitt mehr Schulprobleme haben als die Gruppe der Kinder, die in vollständigen Familien aufwachsen.

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Induktion

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•Induktion = logisches Schließen vom Besonderen (Einzelfall) zum Allgemeinen (Gesetz, Theorie). Wiederholte gemeinsame Auftreten zweier Merkmale führt zur Bildung eines Gesetzes (Regel).

Beobachtung eines bzw. einiger Einzelfälle (Schüler mit Migrationshintergrund mit schlechteren Noten ...) wird verallgemeinert. Die Gefahr bei der Verallgemeinerung liegt darin, dass in der Realität möglicherweise Schüler mit gleichem Merkmalen gibt, deren Noten nicht schlechter sind als die, der sonstigen Schüler. Lösung: räumlich – zeitliche Einschränkung der Aussagen (Theorie mittlerer Reichweite)

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Deduktion / Deduktiv-nomologische
Erklärung

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•Deduktion = logisches Schließen vom Allgemeinen zum Besonderen. Ziel der Forschung ist die Falsifikation (Wiederlegung) von Aussagen.


•Deduktiv-nomologische Erklärung ist an folgende Bedingungen verknüpft:


  – das Explanandum (zu erklärendes Ereignis) wird logisch korrekt aus dem 


Explanans abgeleitet,

  – das Explanans enthält mindestens ein allgemeines Gesetz,

  – das Explanans (Gesetz und Antecedensbedingungen) muss empirisch überprüfbar sein,

  – das zu erklärende Ereignis, das Gesetz und die Randbedingungen sind empirisch überprüft worden.

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Je-Desto-Hypothese

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•Je-Desto-Hypothese: 


Zusammenhang zw. ordinalskalierten oder metrisch skalierten Variablen. Prädikate haben einen quantitativen Charakter und lassen sich auf einer Skala einordnen.

 

Z.B.: Je mehr Zeit für die Hausaufgaben verwendet wird, desto besser wird die Leistung eines Schülers.

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Q:

Was ist empirische Forschung?

A:

•Wissenschaft = durch Forschung, Lehre und Literatur geordnete Wissen einer Zeit. Sie stellt bereit rationale, nachvollziehbare Erkenntnisse über Zusammenhänge, Abläufe, Ursachen und/oder Gesetzmäßigkeiten der natürlichen, historischen und kulturell/sozial geschaffenen Wirklichkeit (Quelle: Raithel, Jürgen (2006): Quantitative Forschung. Ein Praxiskurs. Wiesbaden. S. 11)


•Empirische Forschung (Empirie = beruhend auf Erfahrung) = Erklären von Phänomenen, das auf der Erfahrung durch die menschlichen Sinne beruht.


•Jede wissenschaftliche Arbeit beginnt mit einer Idee und endet mit dem Verfassen eines Berichts. Nennen Sie einzelne Etappen des Forschungsprozesses in der richtigen Reihenfolge.

Q:

Probabilismus

A:

•Nicht-deterministische / probabilistische Hypothese – Bei Vorliegen der Wenn-Komponente muss die Dann-Komponente nicht immer auftreten. Die Dann-Komponente tritt mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit auf.


•Z.B.: Die Wahrscheinlichkeit für einen

   - Schulabbruch steigt mit folgenden Faktoren …

   - Wenn B, dann meistens C.

   - Wenn B, dann C mit einer Wahrscheinlichkeit von …

Q:

•Wie lassen sich Hypothesen, Gesetze und Theorien voneinander  unterscheiden?


Gesetz versus Theorie

A:

•Gesetz = eine empirische Aussage mit folgenden Merkmalen:


   – hat keinen raum-zeitlichen Bezug,

   – besitzt mindestens ein Merkmal in einer unendlichen Mengen von Objekten,

   – kann als die Wenn-dann oder Je-desto Aussage formuliert werden und Theorie = ein Menge von Gesetzen, die durch logische Ableitbarkeitsbeziehungen miteinander verbunden sind.

Q:

Empirisches Wissenschaftsparadigma

A:

•Erkenntnisprogramme innerhalb des empirischen Wissenschaftsparadigma:

  - Empirismus bzw. Positivismus = Induktion als erkenntnistheoretische  

     Methode.

  - Kritischer Rationalismus = Deduktion als erkenntnistheoretische  

    Methode.

Q:

Welche Aufgaben bzw. Funktionen kann die Forschungstätigkeit erfüllen?

Ziele der Forschungstätigkeit

A:

•Die Forschung hat die Aufgabe die empirischen Phänomene 

   - zu beschreiben (deskriptive Funktion),

   - zu erklären (explanatorische Funktion) und

   - vorherzusagen (Prognosefunktion).

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Q:

Probabilistische Erklärung

A:

•Statistische / induktiv-statistische / probabilistische Erklärung

– im Unterschied zu deduktiv-nomologischer Erklärung kann hier nicht mit absoluter Sicherheit vom Explanans auf das Explanandum geschlossen werden. Man spricht von einer bestimmten Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des Phänomens / Ereignisses.

Q:

Sozialwissenschaftliche Forschung

A:

•Etappen eines empirischen Forschungsprojektes:

– Zielsetzung, Formulierung einer bzw. mehreren Hypothesen

– Auswahl einer entsprechenden Theorie

– Operationalisierung der zu untersuchenden Merkmale

– Bestimmung der Stichprobe

– Auswahl der Daten (eigene Erhebung vs. Sekundärdaten)

– Untersuchungsdesign (Querschnitt, Trend, Panel)

– Auswahl der Erhebungsmethode (Befragung, Beobachtung,

   Experiment, Inhaltsanalyse)

– Statistische Auswertung

Q:

Hypothese

A:

•Hypothese = auf Vermutung beruhende Aussage.

  Bei der Formulierung sollen ausschließlich Begriffe verwendet werden, die sich auf die erfahrbare Realität beziehen.

Sie soll über den zu untersuchenden Gegenstand informieren.

Sie muss scheitern können.

Sie hat in der Regel einen eingeschränkten Geltungsbereich (z.B. unter ansonsten gleichen Bedingungen).

Q:

Beispiel einer Hypothese

A:

•Z.B. Kinder in Alleinerziehenden-Haushalten haben eine höhere Wahrscheinlichkeit Schulprobleme zu bekommen als Kinder, die in vollständigen Familien aufwachsen.

oder

Für die Gruppe der Kinder, die in Alleinerziehenden -Haushalten aufwachsen gilt, dass sie im Durchschnitt mehr Schulprobleme haben als die Gruppe der Kinder, die in vollständigen Familien aufwachsen.

Q:

Induktion

A:

•Induktion = logisches Schließen vom Besonderen (Einzelfall) zum Allgemeinen (Gesetz, Theorie). Wiederholte gemeinsame Auftreten zweier Merkmale führt zur Bildung eines Gesetzes (Regel).

Beobachtung eines bzw. einiger Einzelfälle (Schüler mit Migrationshintergrund mit schlechteren Noten ...) wird verallgemeinert. Die Gefahr bei der Verallgemeinerung liegt darin, dass in der Realität möglicherweise Schüler mit gleichem Merkmalen gibt, deren Noten nicht schlechter sind als die, der sonstigen Schüler. Lösung: räumlich – zeitliche Einschränkung der Aussagen (Theorie mittlerer Reichweite)

Q:

Deduktion / Deduktiv-nomologische
Erklärung

A:

•Deduktion = logisches Schließen vom Allgemeinen zum Besonderen. Ziel der Forschung ist die Falsifikation (Wiederlegung) von Aussagen.


•Deduktiv-nomologische Erklärung ist an folgende Bedingungen verknüpft:


  – das Explanandum (zu erklärendes Ereignis) wird logisch korrekt aus dem 


Explanans abgeleitet,

  – das Explanans enthält mindestens ein allgemeines Gesetz,

  – das Explanans (Gesetz und Antecedensbedingungen) muss empirisch überprüfbar sein,

  – das zu erklärende Ereignis, das Gesetz und die Randbedingungen sind empirisch überprüft worden.

Q:

Je-Desto-Hypothese

A:

•Je-Desto-Hypothese: 


Zusammenhang zw. ordinalskalierten oder metrisch skalierten Variablen. Prädikate haben einen quantitativen Charakter und lassen sich auf einer Skala einordnen.

 

Z.B.: Je mehr Zeit für die Hausaufgaben verwendet wird, desto besser wird die Leistung eines Schülers.

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