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Lernmaterialien für Theorien und Handlungskonzepte an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Theorien und Handlungskonzepte Kurs an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Bilden Sie für jedes Paradigma drei kurze, aber aussagekräftige Stichpunkte, die das Paradigma erklären.

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TESTE DEIN WISSEN

Positivistischer Empirismus:
a) Alle Erkenntnis beruht auf sinnlicher Erfahrung.
b) Durch exakte und eindeutige Erkenntnis lasse sich objektives Wissen generieren.
c) Überprüfbare Hypothesen werden nicht durch Induktion, sondern durch Deduktion gewonnen.
Materialismus:
a) Wirklichkeit besteht aus Materie.
b) Sie lässt sich über Gesetze erklären
c) Die Gesellschaft entwickelt sich nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten.
Subjekttheorie:
a) Es gibt Objekte und Subjekte.
b) Erkennen ist ein subjektiv verzerrter Vorgang.
c) Individuen werden in sozialen Prozessen zu Subjekten gemacht.


Konstruktivismus:

a) Die Welt wird beim Erkennen konstruiert.

b) Sammelbegriff für versch. erkenntnistheoret. Konzepte (radikaler K. etc)

c) Wirklichkeit durch menschl. Tätigkeit erzeugt

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TESTE DEIN WISSEN

Vertreten Sie beispielhaft das Paradigma der Subjekttheorie als am besten geeignet für die Forschung in der Sozialen Arbeit in eigenen Worten.

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... weil sie Prozesse von Unterordnungen/ Unterwerfungen der Subjekte unter herrschende gesellschaftliche Verhältnisse untersuchen kann. 

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Welche Folgen hat die hermeneutische Differenz Ihrer Ansicht nach für die psychosoziale Beratung?

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Die hermeneutische Differenz wird für die Praxis psychosozialer Beratung wichtig, wenn es um
die gemeinsame Reflexion bzw. Antizipation von Ereignissen und Situationen geht, die für das
Fallverstehen besonders bedeutend sind. Hier kann es um die Neuinterpretation, um alternative
Auslegungen von Verhalten oder Umständen gehen, damit Denkblockaden oder rigide Verhaltensmuster aufgelöst bzw. verflüssigt werden. Beratungsbeziehungen und Arbeitsbeziehungen sind nur zu einem gewissen Teil in der Lage, Verstehensdifferenzen zu nutzen oder auszuhalten.
Einerseits ist ein vollständiges Verstehen nicht möglich und auch nicht notwendig – andererseits wird ein permanentes Nichtverstehen (Sonderform: Besserwisserei) die Beratungs- und Arbeitsbeziehung schnell zum Erliegen bringen.


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Was bildet in der Phänomenologie den Ausgangspunkt der Erkenntnisgewinnung?

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TESTE DEIN WISSEN

Der Ausgangspunkt des Erkennens liegt bei der Husserlschen Phänomenologie im Bewusstsein.
In der Phänomenologie haben sich verschiedene Strömungen entwickelt. Die Phänomenologie
des Geistes ist eines der wichtigsten Werke von Hegel aus dem Jahre 1807. Eine phänomenolo-
gische Soziologie entwarf Schütz, die sich nicht an Datenerhebungen und Statistiken orientiert,
sondern versucht, die Welt so zu begreifen und zu beschreiben, wie sie direkt von Handelnden
erfahren wird.

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Was wollen Rationalismus und Empirismus klären?

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Wie erkenne ich etwas? Was kann ich überhaupt erkennen?


Rationalismus: Es geht um Vernunft und dem Ziel zu erklären.

Empirismus: Es geht um (Sinnes-)Erfahrung und dem Ziel zu verstehen. 

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Wozu brauchen wir Theorien?

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als Handlungskonzepte (z.B. um bestimmte Art der Forschung umsetzen zu können), zur Komplexitätsreduktion / erlaubt Wirklichkeitsabgleich mit anderen, vereinfacht Planbarkeit und Überprüfbarkeit des eigenen Handelns, ermöglicht eigenständiges Handeln

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Vertreten Sie beispielhaft das Paradigma der Subjekttheorie als am besten geeignet für die Forschung in der Sozialen Arbeit in eigenen Worten.

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am besten geeignet, weil sie Prozesse von Unterordnungen oder Unterwerfungen der Subjekte unter herrschende gesellschaftliche Verhältnisse untersuchen kann. Dies trifft für die klassischen Adressat/-innen der Sozialen Arbeit in der Regel zu, wie die Entwicklungsgeschichte der Sozialen Arbeit über die Kranken und Irren, die verdienten bzw. unverdienten Bettler, die delinquenten Jugendlichen bis hin zu sämtlichen von den Normalitätsstandards der Lebensführung abweichenden Lebensformen – etwa Homosexuelle, Wandernde (Sinti & Roma) oder Jugendkulturen – zeigt.

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Welche Paradigmen (Erkenntnistheorien) gibt es? Unterscheide!

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Positivistischer Empirismus (Erfahrung aus objektiv und sinnlich wahrnehmbarer Umwelt), Materialismus (Alles beruht auf Materie.), Subjekttheorie (Erkennen ist ein subjektiver Vorgang) und Konstruktivismus (Welt wird beim Erkennen konstruiert) (Sinnesreize und Gedächtnisleistung).

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Erarbeite Erkenntniskonzepte der SA!

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Hermeneutik (Erkennen durch Verstehen), Phänomenologie (das Wesen der Erscheinung erkennen), Krit. Rationalismus, Krit. Theorie, Symbol. Interaktionsismus, Allgem. Systemtheorie.

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Wofür benötigt Beratung Theorien?

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um Interaktion zw. Beratenden und Klienten und ihre Prozesse zu verstehen und einordnen zu können

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Ist die Kritische Theorie eine normative oder eine nicht-normative Theorie? Bitte begründen Sie Ihre Antwort.

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Die Kritische Theorie ist eine normative Theorie, weil sie bestimmte Werte und Ziele vertritt (Aufklärung, Befreiung, Emanzipation) und danach fragt, wie eine Gesellschaft beschaffen sein soll, um diese Ziele zu erreichen. Im Gegensatz dazu finden wir in der Wissenschaft deskriptive Theorien, die z. B. die Gesellschaft zu beschreiben und zu erklären versuchen, jedoch keine Aussagen darüber machen, was wünschenswert wäre.

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TESTE DEIN WISSEN

Wie sind Theorien aufgebaut?

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TESTE DEIN WISSEN

stark vereinfacht, Schlagbegriffe, erlauben Querverweise Grundannahmen, Messkonzepte (Diskurs, ob Theorie empirisch belegbar sein muss etc.)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Theorien und Handlungskonzepte Kurs an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Bilden Sie für jedes Paradigma drei kurze, aber aussagekräftige Stichpunkte, die das Paradigma erklären.

A:

Positivistischer Empirismus:
a) Alle Erkenntnis beruht auf sinnlicher Erfahrung.
b) Durch exakte und eindeutige Erkenntnis lasse sich objektives Wissen generieren.
c) Überprüfbare Hypothesen werden nicht durch Induktion, sondern durch Deduktion gewonnen.
Materialismus:
a) Wirklichkeit besteht aus Materie.
b) Sie lässt sich über Gesetze erklären
c) Die Gesellschaft entwickelt sich nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten.
Subjekttheorie:
a) Es gibt Objekte und Subjekte.
b) Erkennen ist ein subjektiv verzerrter Vorgang.
c) Individuen werden in sozialen Prozessen zu Subjekten gemacht.


Konstruktivismus:

a) Die Welt wird beim Erkennen konstruiert.

b) Sammelbegriff für versch. erkenntnistheoret. Konzepte (radikaler K. etc)

c) Wirklichkeit durch menschl. Tätigkeit erzeugt

Q:

Vertreten Sie beispielhaft das Paradigma der Subjekttheorie als am besten geeignet für die Forschung in der Sozialen Arbeit in eigenen Worten.

A:

... weil sie Prozesse von Unterordnungen/ Unterwerfungen der Subjekte unter herrschende gesellschaftliche Verhältnisse untersuchen kann. 

Q:

Welche Folgen hat die hermeneutische Differenz Ihrer Ansicht nach für die psychosoziale Beratung?

A:

Die hermeneutische Differenz wird für die Praxis psychosozialer Beratung wichtig, wenn es um
die gemeinsame Reflexion bzw. Antizipation von Ereignissen und Situationen geht, die für das
Fallverstehen besonders bedeutend sind. Hier kann es um die Neuinterpretation, um alternative
Auslegungen von Verhalten oder Umständen gehen, damit Denkblockaden oder rigide Verhaltensmuster aufgelöst bzw. verflüssigt werden. Beratungsbeziehungen und Arbeitsbeziehungen sind nur zu einem gewissen Teil in der Lage, Verstehensdifferenzen zu nutzen oder auszuhalten.
Einerseits ist ein vollständiges Verstehen nicht möglich und auch nicht notwendig – andererseits wird ein permanentes Nichtverstehen (Sonderform: Besserwisserei) die Beratungs- und Arbeitsbeziehung schnell zum Erliegen bringen.


Q:

Was bildet in der Phänomenologie den Ausgangspunkt der Erkenntnisgewinnung?

A:

Der Ausgangspunkt des Erkennens liegt bei der Husserlschen Phänomenologie im Bewusstsein.
In der Phänomenologie haben sich verschiedene Strömungen entwickelt. Die Phänomenologie
des Geistes ist eines der wichtigsten Werke von Hegel aus dem Jahre 1807. Eine phänomenolo-
gische Soziologie entwarf Schütz, die sich nicht an Datenerhebungen und Statistiken orientiert,
sondern versucht, die Welt so zu begreifen und zu beschreiben, wie sie direkt von Handelnden
erfahren wird.

Q:

Was wollen Rationalismus und Empirismus klären?

A:

Wie erkenne ich etwas? Was kann ich überhaupt erkennen?


Rationalismus: Es geht um Vernunft und dem Ziel zu erklären.

Empirismus: Es geht um (Sinnes-)Erfahrung und dem Ziel zu verstehen. 

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Q:

Wozu brauchen wir Theorien?

A:

als Handlungskonzepte (z.B. um bestimmte Art der Forschung umsetzen zu können), zur Komplexitätsreduktion / erlaubt Wirklichkeitsabgleich mit anderen, vereinfacht Planbarkeit und Überprüfbarkeit des eigenen Handelns, ermöglicht eigenständiges Handeln

Q:

Vertreten Sie beispielhaft das Paradigma der Subjekttheorie als am besten geeignet für die Forschung in der Sozialen Arbeit in eigenen Worten.

A:

am besten geeignet, weil sie Prozesse von Unterordnungen oder Unterwerfungen der Subjekte unter herrschende gesellschaftliche Verhältnisse untersuchen kann. Dies trifft für die klassischen Adressat/-innen der Sozialen Arbeit in der Regel zu, wie die Entwicklungsgeschichte der Sozialen Arbeit über die Kranken und Irren, die verdienten bzw. unverdienten Bettler, die delinquenten Jugendlichen bis hin zu sämtlichen von den Normalitätsstandards der Lebensführung abweichenden Lebensformen – etwa Homosexuelle, Wandernde (Sinti & Roma) oder Jugendkulturen – zeigt.

Q:

Welche Paradigmen (Erkenntnistheorien) gibt es? Unterscheide!

A:

Positivistischer Empirismus (Erfahrung aus objektiv und sinnlich wahrnehmbarer Umwelt), Materialismus (Alles beruht auf Materie.), Subjekttheorie (Erkennen ist ein subjektiver Vorgang) und Konstruktivismus (Welt wird beim Erkennen konstruiert) (Sinnesreize und Gedächtnisleistung).

Q:

Erarbeite Erkenntniskonzepte der SA!

A:

Hermeneutik (Erkennen durch Verstehen), Phänomenologie (das Wesen der Erscheinung erkennen), Krit. Rationalismus, Krit. Theorie, Symbol. Interaktionsismus, Allgem. Systemtheorie.

Q:

Wofür benötigt Beratung Theorien?

A:

um Interaktion zw. Beratenden und Klienten und ihre Prozesse zu verstehen und einordnen zu können

Q:

Ist die Kritische Theorie eine normative oder eine nicht-normative Theorie? Bitte begründen Sie Ihre Antwort.

A:

Die Kritische Theorie ist eine normative Theorie, weil sie bestimmte Werte und Ziele vertritt (Aufklärung, Befreiung, Emanzipation) und danach fragt, wie eine Gesellschaft beschaffen sein soll, um diese Ziele zu erreichen. Im Gegensatz dazu finden wir in der Wissenschaft deskriptive Theorien, die z. B. die Gesellschaft zu beschreiben und zu erklären versuchen, jedoch keine Aussagen darüber machen, was wünschenswert wäre.

Q:

Wie sind Theorien aufgebaut?

A:

stark vereinfacht, Schlagbegriffe, erlauben Querverweise Grundannahmen, Messkonzepte (Diskurs, ob Theorie empirisch belegbar sein muss etc.)

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