Soziologische Grundlagen (privat) an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Soziologische Grundlagen (privat) an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Soziologische Grundlagen (privat) Kurs an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Soziales Handeln (lt. Max Weber)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Auf andere Personen gerichtetes sinnhaftes Tun.
Wir beziehen uns in unserem Sinn des Handeln auf andere.

≠ normativ gemeint ("gutes", "erwünschtes„ Handeln)
aber: bewusst (selbstreflexiv), intentional (absichtsvoll) auch: Nicht-Handeln (Dulden, Unterlassen) ist soziales Handeln

Bsp.: Ich drehe das Handy im Kino ab, um die übrigen BesucherInnen nicht zu stören.
Bsp.: Ich gehe spazieren, da die Nachbarn laut Musik hören.
Bsp.: Der Autofahrer fährt langsam an der Schule vorbei über die Schwelle, um die Kinder nicht zu gefährden.
Bsp.: Ich verdrehe die Augen, weil an der Supermarktkasse jemand nur mit Cent-Münzen zahlt.

-> Gegenstand, den die Wissenschaft der Soziologie deutend verstehen und ursächlich erklären will.
-> Die Soziologie interpretiert sozusagen die Interpretationen der Alltagshandelnden.



Eingelassen in ein System von:
- Werten
- Normen
- Regeln


Diese orientieren unser eigenes Verhalten.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Verhalten (lt. Max Weber)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN


Reaktiv, instinktiv

z.B. Erschrecken bei einem lauten Geräusch

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Werte

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Normativ
-> sie unterscheiden in „wünschenswert/gut" und „unerwünscht/schlecht"

≠ universal
≠ allzeit gültig.
-> Produkte permanenter Aushandlungen
-> unterliegen gesellschaftlichen und historischen Veränderungen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Unterschied Werte/Normen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Normen: folgen unmittelbaren Ausführungsbestimmungen, deren Nicht-Beachtung mit Sanktionen belegt sein kann.

Werte: sind mit keinem unmittelbaren Ausführungszwang verbunden und unterschiedlich auslegbar.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Kann-Norm

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Bestimmung, „nach der im Einzelfall verfahren werden kann, aber nicht verfahren werden muss" .

-> Ermächtigung
≠ Vorschrift

Bedeutet manchmal: freies Ermessen wird bei der Rechtsanwendung gewährt, wobei aber die gewöhnlichen Ermessensgrenzen und Ermessenssonderfälle gelten.

Beispiel:
§ 16 Abs. 3 Satz 1 HwO: „Wird der selbständige Betrieb eines zulassungspflichtigen Handwerks als stehendes Gewerbe entgegen den Vorschriften dieses Gesetzes ausgeübt, so kann die nach Landesrecht zuständige Behörde die Fortsetzung des Betriebs untersagen."

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Soll-Norm

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Mehr oder minder eindringliche Empfehlung eines Normgebers.

Schreibt einer Behörde ein Tun oder Unterlassen zwar für den Regelfall, aber nicht zwingend vor.

-> Die Rechtsfolge eines Verstoßes ist weniger schwerwiegend.

Beispiel:
§ 36 Abs. 1 Satz 2 SGB XII: „Sie sollen übernommen werden, wenn dies gerechtfertigt und notwendig ist und sonst Wohnungslosigkeit einzutreten droht."

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Muss-Norm

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Vorschrift, die in jedem Fall eingehalten werden muss. In diesem Fall liegt stets eine gebundene Entscheidung vor.

Beispiel:
§ 4 Abs. 1 GastG: „Die Erlaubnis ist zu versagen, wenn [...]".

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Soziale Rolle

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Soziale Normen dienen dazu, das Verhalten von Menschen vorhersehbar zu machen.
-> Wir erwarten, dass sich Mitmenschen entsprechend der Normen verhalten


Soziale Rolle: Gesamtheit der Verhaltenserwartungen, die an eine Soziale Position gestellt werden.
z.B.: Geschlecht (stereotypisch)

-> Rollenerwartungen/Rollendruck:
Frauen „sind" verständnisvoll und emotional, Männer „sind" dominant und zielstrebig.

-> Interrollenkonflikt
-> Intrarollenkonflikt

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Interrollenkonflikt

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Erwartungskonflikt ZWISCHEN den VERSCHIEDNEN sozialen Rollen, die eine Person einnimmt

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Intrarollenkonflikt

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Konflikt INNERHALB EINER Rolle

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Sozialisation

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Erlernen sozialen Verhaltens

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Handeln (lt. Max Weber)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Sinnhaftes Handeln & unterlassenes Handeln.
Ich meine etwas mit meinem Handeln.

Bsp.: Ich öffne das Fenster, um zu lüften.
Bsp.: Ich gehe spazieren, um ein wenig Bewegung zu machen.
Bsp.: Ein Autofahrer fährt langsam über die Schwelle an der Schule vorbei, um sein Auto zu schonen.

Lösung ausblenden
  • 21224 Karteikarten
  • 644 Studierende
  • 7 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Soziologische Grundlagen (privat) Kurs an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Soziales Handeln (lt. Max Weber)

A:

Auf andere Personen gerichtetes sinnhaftes Tun.
Wir beziehen uns in unserem Sinn des Handeln auf andere.

≠ normativ gemeint ("gutes", "erwünschtes„ Handeln)
aber: bewusst (selbstreflexiv), intentional (absichtsvoll) auch: Nicht-Handeln (Dulden, Unterlassen) ist soziales Handeln

Bsp.: Ich drehe das Handy im Kino ab, um die übrigen BesucherInnen nicht zu stören.
Bsp.: Ich gehe spazieren, da die Nachbarn laut Musik hören.
Bsp.: Der Autofahrer fährt langsam an der Schule vorbei über die Schwelle, um die Kinder nicht zu gefährden.
Bsp.: Ich verdrehe die Augen, weil an der Supermarktkasse jemand nur mit Cent-Münzen zahlt.

-> Gegenstand, den die Wissenschaft der Soziologie deutend verstehen und ursächlich erklären will.
-> Die Soziologie interpretiert sozusagen die Interpretationen der Alltagshandelnden.



Eingelassen in ein System von:
- Werten
- Normen
- Regeln


Diese orientieren unser eigenes Verhalten.

Q:

Verhalten (lt. Max Weber)

A:


Reaktiv, instinktiv

z.B. Erschrecken bei einem lauten Geräusch

Q:

Werte

A:

Normativ
-> sie unterscheiden in „wünschenswert/gut" und „unerwünscht/schlecht"

≠ universal
≠ allzeit gültig.
-> Produkte permanenter Aushandlungen
-> unterliegen gesellschaftlichen und historischen Veränderungen

Q:

Unterschied Werte/Normen

A:

Normen: folgen unmittelbaren Ausführungsbestimmungen, deren Nicht-Beachtung mit Sanktionen belegt sein kann.

Werte: sind mit keinem unmittelbaren Ausführungszwang verbunden und unterschiedlich auslegbar.

Q:

Kann-Norm

A:

Bestimmung, „nach der im Einzelfall verfahren werden kann, aber nicht verfahren werden muss" .

-> Ermächtigung
≠ Vorschrift

Bedeutet manchmal: freies Ermessen wird bei der Rechtsanwendung gewährt, wobei aber die gewöhnlichen Ermessensgrenzen und Ermessenssonderfälle gelten.

Beispiel:
§ 16 Abs. 3 Satz 1 HwO: „Wird der selbständige Betrieb eines zulassungspflichtigen Handwerks als stehendes Gewerbe entgegen den Vorschriften dieses Gesetzes ausgeübt, so kann die nach Landesrecht zuständige Behörde die Fortsetzung des Betriebs untersagen."

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Soll-Norm

A:

Mehr oder minder eindringliche Empfehlung eines Normgebers.

Schreibt einer Behörde ein Tun oder Unterlassen zwar für den Regelfall, aber nicht zwingend vor.

-> Die Rechtsfolge eines Verstoßes ist weniger schwerwiegend.

Beispiel:
§ 36 Abs. 1 Satz 2 SGB XII: „Sie sollen übernommen werden, wenn dies gerechtfertigt und notwendig ist und sonst Wohnungslosigkeit einzutreten droht."

Q:

Muss-Norm

A:

Vorschrift, die in jedem Fall eingehalten werden muss. In diesem Fall liegt stets eine gebundene Entscheidung vor.

Beispiel:
§ 4 Abs. 1 GastG: „Die Erlaubnis ist zu versagen, wenn [...]".

Q:

Soziale Rolle

A:

Soziale Normen dienen dazu, das Verhalten von Menschen vorhersehbar zu machen.
-> Wir erwarten, dass sich Mitmenschen entsprechend der Normen verhalten


Soziale Rolle: Gesamtheit der Verhaltenserwartungen, die an eine Soziale Position gestellt werden.
z.B.: Geschlecht (stereotypisch)

-> Rollenerwartungen/Rollendruck:
Frauen „sind" verständnisvoll und emotional, Männer „sind" dominant und zielstrebig.

-> Interrollenkonflikt
-> Intrarollenkonflikt

Q:

Interrollenkonflikt

A:

Erwartungskonflikt ZWISCHEN den VERSCHIEDNEN sozialen Rollen, die eine Person einnimmt

Q:

Intrarollenkonflikt

A:

Konflikt INNERHALB EINER Rolle

Q:

Sozialisation

A:

Erlernen sozialen Verhaltens

Q:

Handeln (lt. Max Weber)

A:

Sinnhaftes Handeln & unterlassenes Handeln.
Ich meine etwas mit meinem Handeln.

Bsp.: Ich öffne das Fenster, um zu lüften.
Bsp.: Ich gehe spazieren, um ein wenig Bewegung zu machen.
Bsp.: Ein Autofahrer fährt langsam über die Schwelle an der Schule vorbei, um sein Auto zu schonen.

Soziologische Grundlagen (privat)

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Soziologische Grundlagen (privat) an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen

Für deinen Studiengang Soziologische Grundlagen (privat) an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Soziologische Grundlagen (privat) Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Soziologische Grundlagen

DIPLOMA Hochschule Nordhessen

Zum Kurs
Ökologische Grundlagen

Hochschule Ansbach

Zum Kurs
Physiologische Grundlagen

Universität Mannheim

Zum Kurs
Psychologische Grundlagen

Universität Potsdam

Zum Kurs
Soziologische Grundlagen M 6.1

Hochschule Niederrhein

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Soziologische Grundlagen (privat)
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Soziologische Grundlagen (privat)