Soziologie an der Christian-Albrechts-Universität Zu Kiel | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Soziologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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Was sind Institutionen?
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„...eine soziale Einrichtung, die soziales Handeln [...] dauerhaft strukturiert [und] normativ regelt [...]"
Vorgaben, aber auch Anleitungen für das soziale Leben Entlastung!
Vorgaben, aber auch Anleitungen für das soziale Leben Durkheim: äußerer Zwang für individuelles Handeln
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Welche zwei Grunddispositionen gibt es?
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Wesenwille:
  Willensakte sind integriert in die allgemeinen Lebenszusammenhänge (Gemeinschaft als ganzheitliches Wesen)
„Gefallen, Gewohnheit, Gedächtnis“

Kürwille
Willensakte sind analytisch und zweckrational
(isoliert, quasi von außen)
„Bedacht, Beschluss, Begriff“
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Was besagt die These der Individualisierung und von wem stammt sie?
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Ulrich Beck (1944 - 2015):
These der Individualisierung

Individualisierung als ein wesentlicher Prozess der Vergesellschaftung:
Herauslösung aus bislang vorgegebenen Sozialformen
(welcher Beruf? Welcher Lebenspartner? Familie?...)
Verlust traditioneller Sicherheiten
(Was ist wahr? Was ist richtig?)
Suche nach neuen sozialen Einbindungen
(Freunde? Vereine? Szenen?)

Gesellschaft ist aus dieser Perspektive individualisiert: Jedes Individuum muss selbstverantwortlich Chancen und Risiken abwägen.
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Wie sieht Tönnies Gemeinschaft und Gesellschaft?
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Ferdinand Tönnies (1855 – 1936):

Gemeinschaft
  auf Vertrauen beruhend, organisch gewachsen
z.B. Familie, Gemeinschaft des Blutes
Gemeinschaft als Selbstzweck

Gesellschaft
rational, auf Nützlichkeits- erwägungen beruhend
z.B. Organisationen; Nebeneinander vieler Individuen
diverse Zwecke
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`Was meint personale Identität?
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Personale Identität (Persönlichkeit)
Die Einzigartigkeit eines Individuums, welche aufgrund von Identitätsaufhängern (Name, Aussehen, Eigenschaften) und aufgrund der spezifischen, individuellen Biografie zustande kommt.
Die personale Identität lässt ein Individuum durch die jeweils spezifische Kombination von Persönlichkeitsmerkmalen, Fähigkeiten, Interessen, Charakteristika des Körpers
und der Biographie als einzigartig erscheinen.
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Was ist deviantes Verhalten?
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„Deviance is behavior that some people find offensive and which excites, or would excite, if it were discovered, disapproval, punishment, condemnation, or hostility. Deviance is behavior that is likely to get you into trouble.“ (Goode, Erich (1997). Deviant behavior. Upper Saddle River, NJ: Prentice Hall, 37.)
Begriffsverständnisweisen nach Opp (1974, 38-40):
o VerletzungenvonErwartungenderquantitativgrößten Zahl von Gesellschaftsmitgliedern
o VerletzungenderVorschriftenvonStrafgesetzen
o Verhalten, das negative Reaktionen von Dritten auslöst
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Was ist die Mikrosoziologische Perspektive?
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• Wissenschaftliche Beobachtungen, Analysen und Erklärungen von Prozessen sozialen Handelns
(Interaktionen) zwischen Individuen oder Gruppen und einzelnen sozialen Systemen
• Eine Art „mitten-drin-Beobachtung“ in der sozialen Welt, im Alltag („Buttom-Up“), z.B. Handlungen
und Handlungsresultate
• Dazwischen: mesosoziologische Perspektive, z.B. Organisationen, Institutionen, soziale Schichten,
Klassen
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Was versteht Max Weber unter Soziologie?
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„Soziologie (...) soll heißen: eine Wissenschaft, welche soziales Handeln
deutend verstehen
und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen ursächlich erklären will.“
Max Weber (1864-1920),
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Welche drei Systeme machten Bildung moderner Organisationen möglich?
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Drei Systeme machten die Bildung moderner Organisationen möglich:
Wirtschaft 
Recht
Erziehung
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Was besagt der Handlungsrahmen von Parsons?
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Talcott Parsons (1902 – 1979)
Action frame of reference: Handlungsbezugsrahmen

Jeder Handlungsakt besteht aus vier Komponenten: Akteur, Ziel, Situation (mit Bedingungen...) und normative Orientierung
Orientierung an sozialen Normen hat zentralen Stellenwert bei Handlungserklärungen
(die Wirtschaftswissenschaften sehen dies anders...)
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Was ist die Makrosoziologische Perspektive?
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• Wissenschaftliche Beobachtungen, Analysen und Erklärungen von gesellschaftlichen Strukturen
und Gesamtsystemen
• Eine Art „Vogelperspektive“ auf die soziale Welt („Top-Down“) z.B. Sozialstruktur einzelner
Gesellschaften oder gar der Weltgesellschaft
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Was ist Habitus nach Bourdieu?
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Bourdieu: Habitus ist „strukturierte und strukturierende Struktur“, verbindet damit soziale Mikro- und Makroebene (Struktur-Habitus-Praxisformel)
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Q:
Was sind Institutionen?
A:
„...eine soziale Einrichtung, die soziales Handeln [...] dauerhaft strukturiert [und] normativ regelt [...]"
Vorgaben, aber auch Anleitungen für das soziale Leben Entlastung!
Vorgaben, aber auch Anleitungen für das soziale Leben Durkheim: äußerer Zwang für individuelles Handeln
Q:
Welche zwei Grunddispositionen gibt es?
A:
Wesenwille:
  Willensakte sind integriert in die allgemeinen Lebenszusammenhänge (Gemeinschaft als ganzheitliches Wesen)
„Gefallen, Gewohnheit, Gedächtnis“

Kürwille
Willensakte sind analytisch und zweckrational
(isoliert, quasi von außen)
„Bedacht, Beschluss, Begriff“
Q:
Was besagt die These der Individualisierung und von wem stammt sie?
A:
Ulrich Beck (1944 - 2015):
These der Individualisierung

Individualisierung als ein wesentlicher Prozess der Vergesellschaftung:
Herauslösung aus bislang vorgegebenen Sozialformen
(welcher Beruf? Welcher Lebenspartner? Familie?...)
Verlust traditioneller Sicherheiten
(Was ist wahr? Was ist richtig?)
Suche nach neuen sozialen Einbindungen
(Freunde? Vereine? Szenen?)

Gesellschaft ist aus dieser Perspektive individualisiert: Jedes Individuum muss selbstverantwortlich Chancen und Risiken abwägen.
Q:
Wie sieht Tönnies Gemeinschaft und Gesellschaft?
A:
Ferdinand Tönnies (1855 – 1936):

Gemeinschaft
  auf Vertrauen beruhend, organisch gewachsen
z.B. Familie, Gemeinschaft des Blutes
Gemeinschaft als Selbstzweck

Gesellschaft
rational, auf Nützlichkeits- erwägungen beruhend
z.B. Organisationen; Nebeneinander vieler Individuen
diverse Zwecke
Q:
`Was meint personale Identität?
A:
Personale Identität (Persönlichkeit)
Die Einzigartigkeit eines Individuums, welche aufgrund von Identitätsaufhängern (Name, Aussehen, Eigenschaften) und aufgrund der spezifischen, individuellen Biografie zustande kommt.
Die personale Identität lässt ein Individuum durch die jeweils spezifische Kombination von Persönlichkeitsmerkmalen, Fähigkeiten, Interessen, Charakteristika des Körpers
und der Biographie als einzigartig erscheinen.
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Q:
Was ist deviantes Verhalten?
A:
„Deviance is behavior that some people find offensive and which excites, or would excite, if it were discovered, disapproval, punishment, condemnation, or hostility. Deviance is behavior that is likely to get you into trouble.“ (Goode, Erich (1997). Deviant behavior. Upper Saddle River, NJ: Prentice Hall, 37.)
Begriffsverständnisweisen nach Opp (1974, 38-40):
o VerletzungenvonErwartungenderquantitativgrößten Zahl von Gesellschaftsmitgliedern
o VerletzungenderVorschriftenvonStrafgesetzen
o Verhalten, das negative Reaktionen von Dritten auslöst
Q:
Was ist die Mikrosoziologische Perspektive?
A:
• Wissenschaftliche Beobachtungen, Analysen und Erklärungen von Prozessen sozialen Handelns
(Interaktionen) zwischen Individuen oder Gruppen und einzelnen sozialen Systemen
• Eine Art „mitten-drin-Beobachtung“ in der sozialen Welt, im Alltag („Buttom-Up“), z.B. Handlungen
und Handlungsresultate
• Dazwischen: mesosoziologische Perspektive, z.B. Organisationen, Institutionen, soziale Schichten,
Klassen
Q:
Was versteht Max Weber unter Soziologie?
A:
„Soziologie (...) soll heißen: eine Wissenschaft, welche soziales Handeln
deutend verstehen
und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen ursächlich erklären will.“
Max Weber (1864-1920),
Q:
Welche drei Systeme machten Bildung moderner Organisationen möglich?
A:
Drei Systeme machten die Bildung moderner Organisationen möglich:
Wirtschaft 
Recht
Erziehung
Q:
Was besagt der Handlungsrahmen von Parsons?
A:
Talcott Parsons (1902 – 1979)
Action frame of reference: Handlungsbezugsrahmen

Jeder Handlungsakt besteht aus vier Komponenten: Akteur, Ziel, Situation (mit Bedingungen...) und normative Orientierung
Orientierung an sozialen Normen hat zentralen Stellenwert bei Handlungserklärungen
(die Wirtschaftswissenschaften sehen dies anders...)
Q:
Was ist die Makrosoziologische Perspektive?
A:
• Wissenschaftliche Beobachtungen, Analysen und Erklärungen von gesellschaftlichen Strukturen
und Gesamtsystemen
• Eine Art „Vogelperspektive“ auf die soziale Welt („Top-Down“) z.B. Sozialstruktur einzelner
Gesellschaften oder gar der Weltgesellschaft
Q:
Was ist Habitus nach Bourdieu?
A:
Bourdieu: Habitus ist „strukturierte und strukturierende Struktur“, verbindet damit soziale Mikro- und Makroebene (Struktur-Habitus-Praxisformel)
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