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Lernmaterialien für Humangeographie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Humangeographie Kurs an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zu.

TESTE DEIN WISSEN
Inwiefern lassen sich Überlegung zu D. Massey‘s Auffassung von Orten (Places) auf Individuen beziehen?
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Individuen sind:
Nicht monolitisch und homogen, dynamischer Schnittpunkt vielerlei Beziehungen, externe Einflüsse sind dabei obligatorisch, Kontextspezifisch, Gebilde aus Knotenpunkte von Diskursen, Prozesse, Performativität
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Wie blickt die Geographie auf Feminismus?
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TESTE DEIN WISSEN
- Feminismus: Zentrale Impulse über Identität
- mehr als Eintreten für Frauenrechte, „Frauenfragen“   -> Auseinandersetzung mit Umwelt
- Eigene theoretische und konzeptionelle Ansätze und Fragen (Geschlecht ist politisch)
- Enge Verbindung der Fragerichtung mit Postkolonialismus


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Benenne das Ziel von Werlen

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"Bedeutung des Räumlichen für die Konstitution von Gesellschaft" -> Konstitution = Entstehen/Sein -> Geographie "macht man"

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Warum ist Peter Jackson Buch „Maps of Meaning“ relevant?
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1984: Er stellt damit Grundstein für neue Kulturgeographie auf: kein Containerraum, ungleiche Gesellschaft, relational gelebter/erlebter Raum(begriff), erkennbar machen von Raum durch kulturelle Bedeutungsmuster  

- Gegensatz zu Cultural Geography á la Sauer -> Räumlichkeit ist Material kultureller Bedeutungsstrukturen (nicht festgelegt, umstritten)
• Aktuelle, triviale, verdrängte Themen
• Raumbilder, Raumvorstellungen

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Definiere den Begriff „Diaspora“
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- negativer Beriff: in der Fremde sein/ Selbstverantwortung in der Fremde 
- Diaspora: kollektive, lang andauernde Vertreibung/Entwurzelung -> „Kulturelle Verwurzelung in der Entwurzelung“
- Gefühl der Gemeinschaft über Grenzen hinweg
- Ursprüngliche Bedeutung: Jüdische und armenische Vertreibung -> lebten lange zeit verstreut über die ganze Welt ohne feste Nation; Unterschied zu Exil: individuelle Vertreibung (evtl. kurzzeitig)

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Womit befasst sich Doreen Massey in ihrem Buch: Space, Place and Gender?
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Grundfrage: Entstehung des Kapitalismus/Industrialisierung und Veränderung der Geschlechterrelatione?

- Haben Frauenjobs niedrigeren Status, warum? Umgang mit Pferden (erst Männer, dann Mädchenhobby -> Kontingenz) etc….
 - Industrialisierung und Ausbreitung des Kapitalismus: Trennung von Arbeitsort und Haushalt -> Haushaltsarbeit verliert Wahrnehmung als Arbeit (nicht öffentlich und gewerkschaftlich
organisiert)
- Klare Ortszuschreibung von Männern und Frauen -> Fabrikarbreit etc.
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Inwiefern geht die handlungszentrierte Geographie gegen die „Vergegenständlichung“ des Raumes an?
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- Rolle der Medien bei der Konstruktion von „Problemräumen“ -> nicht der Ort ist Problem, sondern das Verhalten der Menschen/deren soziale Probleme; die Realität wird durch Wechselbeziehung Medien & Menschheit gebildet
- Persistenz und Angemessenheit von administrative Gliederung
- Regionalisierung durch Herkunftsbezeichungen
Beisp.: Sprachliche Produktion und Re‐Produktion des Ost‐
West‐Gegensatzes in Deutschland
- Konstruktion neuer Regionen (Bsp. Mitteldeutschland) ->Ergebnis des Handelns (= BEWUSSTES Verhalten)
- Kreative Milieus als Handlungsmuster
- Gemeinde existiert nur durch Handeln -> Regionalisierung (etwas regulativ machen)
- Beisp: Entstehung von Regionen durch Lebensmittel -> Region Allgäu durch Milchwerbung produziert und reproduziert 
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TESTE DEIN WISSEN

Inwiefern wird zwischen "Raum" und "Räumlichkeit" unterschieden?

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TESTE DEIN WISSEN

Z.B. Menschen sind auch räumliche Wesen -> wären beim "Raum" nicht mit inbegriffen

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Erläutere die touristische „Performance“ bezogen auf 3 Gruppen und 3 Erzählungen auf den Taj Mahal
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Drei Gruppen von verschiedenen Touristen:
- Westliche Pauschaltouristen: Kurze choreographierte Besuche, Aufsuchen der „klassischen“ Blickwinkel
– Backpacker: Längere Aufenthalte, Ort für andere Aktivitäten
– Indische Binnentouristen: Kurze Besuche, weitgehend ohne Kontemplation, Gebäude als Hintergrund für Familienfotos

Drei verschiedene Erzählungen (Sehenswürdigkeit wird in unterschiedliche Bedeutungsmuster eingeordnet): 
– Die Koloniale Erzählung: ExotischerOrt
– Indisch‐nationale Erzählung: Monument indischer Identität
– Indisch‐muslimische Erzählung: Heiliger Ort und Zeichen der Größe während der Mogul‐Zeit
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Welche Kritik lässt sich am Kulturlandschaftskonzept ausüben?
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TESTE DEIN WISSEN
Aus der Kritik ergibt sich dann die NEUE KULTURGEOGRAPHIE

- Erkenntnisinteresse ist Landschaft und nicht Gesellschaft: die Landschaft wird hier als Registrierplatte genutzt um spuren in der Vergangenheit zu entschlüsseln -> es geht immer nur die Vergangenheit (rückwärtsgewandt – sedimentierte Kultur) -> nicht aktuell relevantes Wissen
- Konzentration auf fremde Länder und ländlich‐ periphere Regionen kein Zufall
- Unterkomplexe Beschreibung aus zweiter Reihe: stark vereinfacht

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Welche Funktion haben Gesellschaftstheorien?
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theoretische Konzeptionen, die versuchen die Funktionsweise (Konzeptionen, Zusammenleben) von der Gesellschaft zu erfassen 
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Inwiefern kommt die Performativität von Geschlechtern zum Ausruck?
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TESTE DEIN WISSEN
- Sprache: Sprachakte, die nichts zeichnen, sodern etwas MACHEN wirken repräsentativ: „Ich erkläre euch zu Mann & Frau“ -> Realität wird geschaffen
- „Genderrollen“: Kontingent, werden auch performt 
- das was ich mache ist wichtiger als das was ich bin -> Normalität hinterfragen, Individualität sehen
- Region muss man machen, Bewegung vom Inneren ins Äußere 
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  • 34 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Humangeographie Kurs an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Inwiefern lassen sich Überlegung zu D. Massey‘s Auffassung von Orten (Places) auf Individuen beziehen?
A:
Individuen sind:
Nicht monolitisch und homogen, dynamischer Schnittpunkt vielerlei Beziehungen, externe Einflüsse sind dabei obligatorisch, Kontextspezifisch, Gebilde aus Knotenpunkte von Diskursen, Prozesse, Performativität
Q:
Wie blickt die Geographie auf Feminismus?
A:
- Feminismus: Zentrale Impulse über Identität
- mehr als Eintreten für Frauenrechte, „Frauenfragen“   -> Auseinandersetzung mit Umwelt
- Eigene theoretische und konzeptionelle Ansätze und Fragen (Geschlecht ist politisch)
- Enge Verbindung der Fragerichtung mit Postkolonialismus


Q:

Benenne das Ziel von Werlen

A:

"Bedeutung des Räumlichen für die Konstitution von Gesellschaft" -> Konstitution = Entstehen/Sein -> Geographie "macht man"

Q:
Warum ist Peter Jackson Buch „Maps of Meaning“ relevant?
A:
1984: Er stellt damit Grundstein für neue Kulturgeographie auf: kein Containerraum, ungleiche Gesellschaft, relational gelebter/erlebter Raum(begriff), erkennbar machen von Raum durch kulturelle Bedeutungsmuster  

- Gegensatz zu Cultural Geography á la Sauer -> Räumlichkeit ist Material kultureller Bedeutungsstrukturen (nicht festgelegt, umstritten)
• Aktuelle, triviale, verdrängte Themen
• Raumbilder, Raumvorstellungen

Q:
Definiere den Begriff „Diaspora“
A:
- negativer Beriff: in der Fremde sein/ Selbstverantwortung in der Fremde 
- Diaspora: kollektive, lang andauernde Vertreibung/Entwurzelung -> „Kulturelle Verwurzelung in der Entwurzelung“
- Gefühl der Gemeinschaft über Grenzen hinweg
- Ursprüngliche Bedeutung: Jüdische und armenische Vertreibung -> lebten lange zeit verstreut über die ganze Welt ohne feste Nation; Unterschied zu Exil: individuelle Vertreibung (evtl. kurzzeitig)

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Womit befasst sich Doreen Massey in ihrem Buch: Space, Place and Gender?
A:
Grundfrage: Entstehung des Kapitalismus/Industrialisierung und Veränderung der Geschlechterrelatione?

- Haben Frauenjobs niedrigeren Status, warum? Umgang mit Pferden (erst Männer, dann Mädchenhobby -> Kontingenz) etc….
 - Industrialisierung und Ausbreitung des Kapitalismus: Trennung von Arbeitsort und Haushalt -> Haushaltsarbeit verliert Wahrnehmung als Arbeit (nicht öffentlich und gewerkschaftlich
organisiert)
- Klare Ortszuschreibung von Männern und Frauen -> Fabrikarbreit etc.
Q:
Inwiefern geht die handlungszentrierte Geographie gegen die „Vergegenständlichung“ des Raumes an?
A:
- Rolle der Medien bei der Konstruktion von „Problemräumen“ -> nicht der Ort ist Problem, sondern das Verhalten der Menschen/deren soziale Probleme; die Realität wird durch Wechselbeziehung Medien & Menschheit gebildet
- Persistenz und Angemessenheit von administrative Gliederung
- Regionalisierung durch Herkunftsbezeichungen
Beisp.: Sprachliche Produktion und Re‐Produktion des Ost‐
West‐Gegensatzes in Deutschland
- Konstruktion neuer Regionen (Bsp. Mitteldeutschland) ->Ergebnis des Handelns (= BEWUSSTES Verhalten)
- Kreative Milieus als Handlungsmuster
- Gemeinde existiert nur durch Handeln -> Regionalisierung (etwas regulativ machen)
- Beisp: Entstehung von Regionen durch Lebensmittel -> Region Allgäu durch Milchwerbung produziert und reproduziert 
Q:

Inwiefern wird zwischen "Raum" und "Räumlichkeit" unterschieden?

A:

Z.B. Menschen sind auch räumliche Wesen -> wären beim "Raum" nicht mit inbegriffen

Q:
Erläutere die touristische „Performance“ bezogen auf 3 Gruppen und 3 Erzählungen auf den Taj Mahal
A:
Drei Gruppen von verschiedenen Touristen:
- Westliche Pauschaltouristen: Kurze choreographierte Besuche, Aufsuchen der „klassischen“ Blickwinkel
– Backpacker: Längere Aufenthalte, Ort für andere Aktivitäten
– Indische Binnentouristen: Kurze Besuche, weitgehend ohne Kontemplation, Gebäude als Hintergrund für Familienfotos

Drei verschiedene Erzählungen (Sehenswürdigkeit wird in unterschiedliche Bedeutungsmuster eingeordnet): 
– Die Koloniale Erzählung: ExotischerOrt
– Indisch‐nationale Erzählung: Monument indischer Identität
– Indisch‐muslimische Erzählung: Heiliger Ort und Zeichen der Größe während der Mogul‐Zeit
Q:
Welche Kritik lässt sich am Kulturlandschaftskonzept ausüben?
A:
Aus der Kritik ergibt sich dann die NEUE KULTURGEOGRAPHIE

- Erkenntnisinteresse ist Landschaft und nicht Gesellschaft: die Landschaft wird hier als Registrierplatte genutzt um spuren in der Vergangenheit zu entschlüsseln -> es geht immer nur die Vergangenheit (rückwärtsgewandt – sedimentierte Kultur) -> nicht aktuell relevantes Wissen
- Konzentration auf fremde Länder und ländlich‐ periphere Regionen kein Zufall
- Unterkomplexe Beschreibung aus zweiter Reihe: stark vereinfacht

Q:
Welche Funktion haben Gesellschaftstheorien?
A:
theoretische Konzeptionen, die versuchen die Funktionsweise (Konzeptionen, Zusammenleben) von der Gesellschaft zu erfassen 
Q:
Inwiefern kommt die Performativität von Geschlechtern zum Ausruck?
A:
- Sprache: Sprachakte, die nichts zeichnen, sodern etwas MACHEN wirken repräsentativ: „Ich erkläre euch zu Mann & Frau“ -> Realität wird geschaffen
- „Genderrollen“: Kontingent, werden auch performt 
- das was ich mache ist wichtiger als das was ich bin -> Normalität hinterfragen, Individualität sehen
- Region muss man machen, Bewegung vom Inneren ins Äußere 
Humangeographie

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