Grünland an der Christian-Albrechts-Universität Zu Kiel | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Grünland an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Grünland Kurs an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zu.

TESTE DEIN WISSEN
Was ist unter Ganzpflanzensilage zu vertsehen?
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TESTE DEIN WISSEN
Ein getreide wird mit gesamter Sprossmasse geerntet und anschließend siliert
Optimaler Erntezeitpunkt: Teigreife
Erträge: bis zu 18 t TM/ha
Futterwert: viel verdauliche Stärke, über 6,3 MJ NEL/kg TM, 8-10% XP
Eignung: WW, WG, Triticale, Sommerungen
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Bestimmungsgrößen für die Höhe der N-Düngung auf dem Grünland:

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Nutzungsart:
  • Schnittnutzung benötigt mehr Stickstoff als Weidenutzung
Bodenart:
  • Mineralböden haben bessere Nachlieferung als Moorböden
Nutzungshäufigkeit:
  • je intensiver die Nutzung, desto höher die N-Düngung
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Erläutern Sie Auswirkungen der Betriebsspezialisierung auf die Stickstoffnutzenseffizienz (NUE)
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Ackerbaubetriebe nutzen viel mineralischen Dünger 60-70% (N?)
Futterbaubetriebe nutzen viel organischen Dünger 20% (N?)
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Charakterisieren Sie die Assoziation Glatthaferwiese in der typischen Ausprägung
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KLASSE: allg. Wirtschaftsgrünland
ORDNUNG: Wiesen
VERBAND: frische Wiesen
ASSOZIATION: Glatthaferwiese
Kennarten: Glatthafer, Pastinak, Wiesenbocksbart, Wiesenpippau
Nutzungshäufigkeit: max. drei Schnitte
N-Düngung: 90-120 kg Stickstoff/ha/Jahr
Typische Artenzahl: >40 --> artenreich
Energiedichte des Futters: 5,4-5,6 MJ NEL pro kg TM

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Definieren Sie die Begriffe "extensives" und "intensives" Grünland
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Extensives Grünland:
  • 120 kg Stickstoff pro ha
  • max. drei Schnitte 
  • stabil in der botanischen Zusammensetzung
  • artenreich
  • natürliche Ökotypen
Intensives Grünland:
  • >200 kg Stickstoff pro ha
  • 4-6 Schnitte
  • labil in der botanischen Zusammensetzung
  • häufige Nachsaat notwendig
  • Einwanderung unerwünschter Arten
Semi-intensives Grünland: 
  • intensiv genutzte Fläche
  • ohne mineralische Düngung
  • mit intensiver Schnittnutzung (<4)
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Definieren Sie die Begriffe "primäre" und "sekundäre Blüteninduktion". Was bedeutet der Prozess für die Ertragsbildung?
Wann findet der Prozess beim Deutschen Weidelgras statt?
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Primäre Blüteninduktion:
  • Beginn der generativen Entwicklung
  • nach Umsteuerung am Vegetationskegel
  • Blütenanlage statt Blattanlage
  • DW: Kurztag, Vernalisation
Sekundäre Blüteninduktion:
  • "Schossen" nach Überschreitung einer spezifischen Tageslänge
  • DW: Langtag im Frühjahr
  • apikale Dominanz gering
  • schossende Triebe haben höchstens Zuwachs (erster Aufwuchs)
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Erläutern und begründen Sie ausführlich die Begriffe "fakultative Kräuter", "wertvolle Futterkräuter" und "obligate Kräuter"
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Fakultative Kräuter: Schafgabe, Löwenzahn, Wiesenkerbel
  • erhöhen unter 30% die Schmackhaftigkeit 
  • "Futterunkräuter"
  • Mineralstoff- und Proteingehalt meist gut
  • oft geringer Ertrag
  • Probleme bei der Trocknung
Wertvolle Futterkräuter:
  • uneingeschränkt wertvoll
  • über 30% werden sie zu fakultativen Kräutern
Obligate Kräuter: Brennnessel, Jakobskreuzkraut, stumpfblättrige Ampfer
  • unerwünschte Arten
  • giftig/wertlos
  • Niedriggewächse (Rosettenarten)
  • geringer Ertrag 
  • Probleme bei Sillierung oder Trocknung (Ampfer)
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Futterqualität: Welche Zielgrößen werdden für intensiv bewirtschaftetes Grünland mit den dazugehörigen Einheiten angestrebt?
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Energieertrag/Fläche: 50 GJ/NEL/ha
Energiedichte erster Aufwuchs: 6,5 MJ NEL pro kg TM
Energiedichte Jahresdurchschnitt: 6,0 MJ NEL pro kg TM
Rohproteingehalt: 14-18% XP
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Beschreiben Sie die Entwicklung der N-Salden in DE seit 1990
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1990-2003: Dreijahressalden sinken ab
seit 2004: keine signifikante Abnahme, nur Schwankungen
Ziel 2010: angestrebt: 80 kg Stickstoff/ha/Jahr Verlust --> nicht erreicht
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Welche fünf zentralen Funktionen begründen die Multifunktionalität des Grünlands?
 
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  • Produktion von Raufutter
  • Klimaschutz (CO²-Senke)
  • Erosionsschutz
  • Biodiversität
  • Erholung (Lanschaftsästhetik)
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Nennen Sie die Input- und Output-Größen der Hoftorbilanz
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N-Input: Mineraldünger, Kraftfutter, Gülleverluste
N-Output: Milch, Fleisch
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Charakterisieren Sie die Assoziation Weidelgrasweide in der typischen Ausprägung
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KLASSE: frisches Wirtschaftsgrünland
VERBAND: Weiden
Kennarten: Deutsches Weidelgras (DW), Löwenzahn, Wiesenrispe, Lieschgras
Nutzungshäufigkeit: intensive Weide, mindestens 4 Schnitte
N-Düngung: >200 kg/ha
Typische Artenzahl im Bestand: 5-10
Durchschnittliche Energiedichte: 6 MJ NEL pro kg TM
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  • 55854 Karteikarten
  • 1057 Studierende
  • 35 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Grünland Kurs an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Was ist unter Ganzpflanzensilage zu vertsehen?
A:
Ein getreide wird mit gesamter Sprossmasse geerntet und anschließend siliert
Optimaler Erntezeitpunkt: Teigreife
Erträge: bis zu 18 t TM/ha
Futterwert: viel verdauliche Stärke, über 6,3 MJ NEL/kg TM, 8-10% XP
Eignung: WW, WG, Triticale, Sommerungen
Q:
Bestimmungsgrößen für die Höhe der N-Düngung auf dem Grünland:

A:
Nutzungsart:
  • Schnittnutzung benötigt mehr Stickstoff als Weidenutzung
Bodenart:
  • Mineralböden haben bessere Nachlieferung als Moorböden
Nutzungshäufigkeit:
  • je intensiver die Nutzung, desto höher die N-Düngung
Q:
Erläutern Sie Auswirkungen der Betriebsspezialisierung auf die Stickstoffnutzenseffizienz (NUE)
A:
Ackerbaubetriebe nutzen viel mineralischen Dünger 60-70% (N?)
Futterbaubetriebe nutzen viel organischen Dünger 20% (N?)
Q:
Charakterisieren Sie die Assoziation Glatthaferwiese in der typischen Ausprägung
A:
KLASSE: allg. Wirtschaftsgrünland
ORDNUNG: Wiesen
VERBAND: frische Wiesen
ASSOZIATION: Glatthaferwiese
Kennarten: Glatthafer, Pastinak, Wiesenbocksbart, Wiesenpippau
Nutzungshäufigkeit: max. drei Schnitte
N-Düngung: 90-120 kg Stickstoff/ha/Jahr
Typische Artenzahl: >40 --> artenreich
Energiedichte des Futters: 5,4-5,6 MJ NEL pro kg TM

Q:
Definieren Sie die Begriffe "extensives" und "intensives" Grünland
A:
Extensives Grünland:
  • 120 kg Stickstoff pro ha
  • max. drei Schnitte 
  • stabil in der botanischen Zusammensetzung
  • artenreich
  • natürliche Ökotypen
Intensives Grünland:
  • >200 kg Stickstoff pro ha
  • 4-6 Schnitte
  • labil in der botanischen Zusammensetzung
  • häufige Nachsaat notwendig
  • Einwanderung unerwünschter Arten
Semi-intensives Grünland: 
  • intensiv genutzte Fläche
  • ohne mineralische Düngung
  • mit intensiver Schnittnutzung (<4)
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Q:
Definieren Sie die Begriffe "primäre" und "sekundäre Blüteninduktion". Was bedeutet der Prozess für die Ertragsbildung?
Wann findet der Prozess beim Deutschen Weidelgras statt?
A:
Primäre Blüteninduktion:
  • Beginn der generativen Entwicklung
  • nach Umsteuerung am Vegetationskegel
  • Blütenanlage statt Blattanlage
  • DW: Kurztag, Vernalisation
Sekundäre Blüteninduktion:
  • "Schossen" nach Überschreitung einer spezifischen Tageslänge
  • DW: Langtag im Frühjahr
  • apikale Dominanz gering
  • schossende Triebe haben höchstens Zuwachs (erster Aufwuchs)
Q:
Erläutern und begründen Sie ausführlich die Begriffe "fakultative Kräuter", "wertvolle Futterkräuter" und "obligate Kräuter"
A:
Fakultative Kräuter: Schafgabe, Löwenzahn, Wiesenkerbel
  • erhöhen unter 30% die Schmackhaftigkeit 
  • "Futterunkräuter"
  • Mineralstoff- und Proteingehalt meist gut
  • oft geringer Ertrag
  • Probleme bei der Trocknung
Wertvolle Futterkräuter:
  • uneingeschränkt wertvoll
  • über 30% werden sie zu fakultativen Kräutern
Obligate Kräuter: Brennnessel, Jakobskreuzkraut, stumpfblättrige Ampfer
  • unerwünschte Arten
  • giftig/wertlos
  • Niedriggewächse (Rosettenarten)
  • geringer Ertrag 
  • Probleme bei Sillierung oder Trocknung (Ampfer)
Q:
Futterqualität: Welche Zielgrößen werdden für intensiv bewirtschaftetes Grünland mit den dazugehörigen Einheiten angestrebt?
A:
Energieertrag/Fläche: 50 GJ/NEL/ha
Energiedichte erster Aufwuchs: 6,5 MJ NEL pro kg TM
Energiedichte Jahresdurchschnitt: 6,0 MJ NEL pro kg TM
Rohproteingehalt: 14-18% XP
Q:
Beschreiben Sie die Entwicklung der N-Salden in DE seit 1990
A:
1990-2003: Dreijahressalden sinken ab
seit 2004: keine signifikante Abnahme, nur Schwankungen
Ziel 2010: angestrebt: 80 kg Stickstoff/ha/Jahr Verlust --> nicht erreicht
Q:
Welche fünf zentralen Funktionen begründen die Multifunktionalität des Grünlands?
 
A:
  • Produktion von Raufutter
  • Klimaschutz (CO²-Senke)
  • Erosionsschutz
  • Biodiversität
  • Erholung (Lanschaftsästhetik)
Q:
Nennen Sie die Input- und Output-Größen der Hoftorbilanz
A:
N-Input: Mineraldünger, Kraftfutter, Gülleverluste
N-Output: Milch, Fleisch
Q:
Charakterisieren Sie die Assoziation Weidelgrasweide in der typischen Ausprägung
A:
KLASSE: frisches Wirtschaftsgrünland
VERBAND: Weiden
Kennarten: Deutsches Weidelgras (DW), Löwenzahn, Wiesenrispe, Lieschgras
Nutzungshäufigkeit: intensive Weide, mindestens 4 Schnitte
N-Düngung: >200 kg/ha
Typische Artenzahl im Bestand: 5-10
Durchschnittliche Energiedichte: 6 MJ NEL pro kg TM
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