SEMINAR an der Carl Von Ossietzky Universität Oldenburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Wie veränderte sich die Schichtung der Gesellschaft im Rahmen der Industrialisierung?

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Aus Ständen wurden Klassen

  • Stände: soziale Gruppen, durch Traditionen, Sitten und Rechten verbunden: durch Geburt oder Verdienst gab es eine Standeszugehörigkeit, Privilegien, Verpflichtungen, Benachteiligungen
  • Klasseneinteilung: durch Stellung im Produktionsprozess, Besitz und Einkommen
    • Klassenlage beeinflusst die Lebenschancen der Menschen
    • Damalige 4 Hauptstände:  Adel, Geistliche, Bürger, Bauern
  • Nach Industrialisierung: Adel, Großbürgertum, Bildungsbürgertum, Besitzbürgertum, der neue Mittelstand, Industriearbeiterschaft (enormer Teil: dreiviertel der Gesellschaft)
  • Gründe: Neusortierung der Lebensumstände, Wirtschaftsleben + Umstände beeinflussten die Lebensumstände 
  • Veränderung: Klassenzugehörigkeit hängt von ökonomischen Mitteln ab, theor. Möglichkeit der Aufarbeitung, keine klaren Linien zwischen den Schichten

 

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Warum ist die Unterscheidung zwischen sozialer Beziehungsstruktur und Verteilungsstruktur sinnvoll und was versteht man unter den beiden Begriffen?

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1) soziale Beziehungsstruktur/ sozial strukturelle Position = Beziehungen zwischen Individuen: z.B. Paargemeinschaften, Familien, Freundschafts- und Bekanntschaftsnetzwerke 


2) soziale Verteilungsstruktur/ soziale Position: sozialer Ort -> Geschlecht, Haarfarben etc. Merkmale, die die soziale Position beeinflussen -> stehen in hoher Abhängigkeit zu einander


--> Sozialstruktur besteht aus 2 unterschiedlichen (miteinander verbundenen) Dimensionen. In sich haben beide Dimensionen unterschiedliche Gewichtungen im Inhalt, weshalb sie trotz ihrer Verbundenheit, voneinander inhaltlich zu trennen sind

  •  soziale Merkmale: zugeschriebene (Geschlecht), erworbene (Abiturient*in)
  • Bei beiden Dimensionen ist Dauerhaftigkeit von Relevanz wichtig


Bsp.: Bildungshomogamie = besagt, dass bsp.weise Akademiker*innen als Beziehungspartner Gleichgesinnte wählen, Reproduktion sozialer Schichten/ Beziehungsstrukturen -> Zusammenhang Beziehungs- und Verteilungsstruktur 


soziale Merkmale -> soziale Position -> sozialstrukturelle Beziehung -> soziale Beziehung 

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Was untersuchen soziale Lagemodelle?

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ähnlich zu Klassen- und Schichtmodellen: beschäftigen sich mit horizontalen Ungleichheiten

-->  Das Zusammenwirken von verschiedenen Merkmalen bei der Zuweisung von Privilegien und Nachteilen, durch die sich bestimmte Soziallagen auszeichnen (Beruf, Alter, Ost-West, Ausländer oder nicht); objektive Ressourcen und subjektive Befindlichkeiten der Soziallage werden zugeordnet

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Was definieren die Begriffe Schicht und Klasse?

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fassen Menschen in ähnlicher sozioökonomischer Lage zusammen, mit der aufgrund von ihrer Lebenserfahrungen ähnliche Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Werte, Bedürfnisse und Interessen) sowie Chancen und Risiken für das eigene Leben verbunden sind. 

--> Modelle: Schichtmodell (Zwiebelmodell, Hausmodell)

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Was unterscheidet die Milieu- und Lebensstilmodelle von den Klassen- und Soziallagenmodellen?

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  • Klassen- und Schichtenmodelle analysieren vertikale + objektive Unterschiede (deskriptiv, Bsp: Schichten) --> "oben und unten"
  • Milieu- und Lebensstilmodelle analysieren horizontale + subjektive Merkmale (Bsp: Geschlecht) --> "drinnen und draußen"
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Was untersuchen Klassen- und Schichtenmodelle?

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gliedern Menschen vor allem nach objektiven Lebensbedingungen in verschiedene Gruppen und fragen dann, wie typische Klassen mit bestimmten Lebenschancen zusammenhängen

  • Klassenanalyse: ökonomische Orientierung, Konflikt- und Machtorientierung, historische Orientierung, theoretische Orientierung
  • Schichtanalyse: Bestandsaufnahme, deskriptiv
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Was sind die 3 Kernvorstellungen der Analysemodelle von sozialen Klassen und Schichten?

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1. Klassen und Soziallagen: Gesellschaft lässt sich anhand von Merkmalen ("Schichtdeterminanten") in bestimmte Gruppen untergliedern --> bei vertikaler Schichtanalyse: Stellung zu Produktionsmitteln, Besitz und Einkommensverhältnisse, ähnliche Qualifikationen und Berufe


2. "Sozialisationsannahme": Menschen in ähnlichen Klassen- und Soziallagen machen ähnliche Erfahrungen und leben unter ähnlichen Bedingungen. --> gleiche Erfahrungen = "Schichtmentalität

(Konzept ist nicht deterministisch für die jeweilgen Subkulturen innerhalb einer Schicht -> lediglich typisch/ sehr wahrscheinlich (Bsp.: Aufwachsen im Ruhrgebiet --> Schalkefan, Aufwachsen in Bayern --> Münchenfan)


3. Entstehung verschiedener Lebenschancen +  Lebensrisiken für eine jeweilgie soziale Klasse/Schicht (Bsp: Arbeiterkinder --> Bildungszugang) 

(nicht deterministisch, sondern typisch)

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Wie gestaltet sich soziale Ungleichheit in den Milieu- und Lebensstilmodellen?

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Exklusion - Inklusion: Es geht nicht um ein „Top-Down“-Modell, sondern um ein „Drinnen-Draußen“-Modell

 

  • Soziale Ungleichheit wird nicht als graduell abgestufte Ungleichheit erfasst
  • im Zentrum steht ein Bruch mit der Gesellschaft, eine Spaltung, die „Marginalisierte“ aufgrund mehrdimensionaler Faktoren an den „Rand der Gesellschaft“ drängt (Arbeitslosigkeit, Armut, räumliche Ausgrenzung durch Wohnen in sozialen Brennpunkten)
  • auch die Auflösung sozialer Netzwerke, psychische Folgen, Gefühle der Perspektivlosigkeit werden in den Blick genommen


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Was ist das Drei-Zonen-Modell in Bezug auf die Milieu- und Lebensstilmodelle?

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Zwischen dem „Drinnen“ und dem „Draußen“ befindet sich eine „Zwischenzone“, die durch „soziale Verwundbarkeit“ gekennzeichnet ist. 

-->  Zwischenzone verbindet das „Drinnen“ und das „Draußen“

  • In der Zone der sozialen Verwundbarkeit befinden sich Gruppen, deren Inklusion instabil geworden ist
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Worum geht es bei der Entkoppelungstheorie?

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Lebensstile entkoppeln sich zunehmend von objektiven Lebensbedingungen der Menschen -->  Invididualisierungstendenzen machen den einzelnen immer freier, sich für den einen oder anderen Lebensstil zu entscheiden 

  • Man ist nicht mehr so stark an objektive Lebensbedingungen gebunden (Bsp: Als Arbeiterkind muss man nicht den Rest seines Lebens Arbeiter sein)
  • trotzdem noch erhebliche Grenzen, die nicht so einfach überwunden werden können: Bildungsniveau, Alter, Generationseffekte, Geschlecht, Staatsunterschiede 
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Was ist die Konsequenz die sich aus der Entkopplungstheorie ergibt?   ->  Auflösungstheorie

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  • Man ist immer noch an objektive Lebensbedingungen gebunden -> nicht jeder kann alles werden 
  • Ungleichheit und Ungerechtigkeit durch z.B. zugeschriebene Merkmale, finanzielle Situation, Bildungsniveau 


Auflösungsthese hängt mit Entkopplungstheorie zusammen

  • es gibt mehr Möglichkeiten neuere Gruppen zu formen -> im Kern werden dabei nur neue Klassen geschaffen 
  • Differenzierung und Diversifizierung der Soziallagen ("horizontale" bzw. "neue" Ungleichheiten") 
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Welche strukturellen Ebenen oder Dimensionen der Gesellschaft gibt es?

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1) Die Infrastruktur: materielle + technologische Basis einer Gesellschaft -> technischer Entwicklungsstand 

  • z.B. Verkehrsnetz, Internetzugang, Versorgungsnetz , Zugang zu Schule&Bildung, 

    

2) Die institutionelle Struktur: beinhaltet Werte und Normen (Religion, Gesetze) und Lebensziele der Mitglieder der Gesellschaft, sowie Mittel um diese Ziele zu erreichen 


3) Sozialstruktur: besteht aus sozialen Beziehungsstrukturen (Gesamtgerüst der Beziehungen zwischen Mitgliedern der Gesellschaft)  und der sozialen Verteilungstruktur der Gesellschaft ( Unterteilung der Mitglieder nach sozial relevanten Merkmalen, die für das Bestehen sozialer Beziehungen und sozialen Handelns wichtig sind)

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Q:

Wie veränderte sich die Schichtung der Gesellschaft im Rahmen der Industrialisierung?

A:

Aus Ständen wurden Klassen

  • Stände: soziale Gruppen, durch Traditionen, Sitten und Rechten verbunden: durch Geburt oder Verdienst gab es eine Standeszugehörigkeit, Privilegien, Verpflichtungen, Benachteiligungen
  • Klasseneinteilung: durch Stellung im Produktionsprozess, Besitz und Einkommen
    • Klassenlage beeinflusst die Lebenschancen der Menschen
    • Damalige 4 Hauptstände:  Adel, Geistliche, Bürger, Bauern
  • Nach Industrialisierung: Adel, Großbürgertum, Bildungsbürgertum, Besitzbürgertum, der neue Mittelstand, Industriearbeiterschaft (enormer Teil: dreiviertel der Gesellschaft)
  • Gründe: Neusortierung der Lebensumstände, Wirtschaftsleben + Umstände beeinflussten die Lebensumstände 
  • Veränderung: Klassenzugehörigkeit hängt von ökonomischen Mitteln ab, theor. Möglichkeit der Aufarbeitung, keine klaren Linien zwischen den Schichten

 

Q:

Warum ist die Unterscheidung zwischen sozialer Beziehungsstruktur und Verteilungsstruktur sinnvoll und was versteht man unter den beiden Begriffen?

A:

1) soziale Beziehungsstruktur/ sozial strukturelle Position = Beziehungen zwischen Individuen: z.B. Paargemeinschaften, Familien, Freundschafts- und Bekanntschaftsnetzwerke 


2) soziale Verteilungsstruktur/ soziale Position: sozialer Ort -> Geschlecht, Haarfarben etc. Merkmale, die die soziale Position beeinflussen -> stehen in hoher Abhängigkeit zu einander


--> Sozialstruktur besteht aus 2 unterschiedlichen (miteinander verbundenen) Dimensionen. In sich haben beide Dimensionen unterschiedliche Gewichtungen im Inhalt, weshalb sie trotz ihrer Verbundenheit, voneinander inhaltlich zu trennen sind

  •  soziale Merkmale: zugeschriebene (Geschlecht), erworbene (Abiturient*in)
  • Bei beiden Dimensionen ist Dauerhaftigkeit von Relevanz wichtig


Bsp.: Bildungshomogamie = besagt, dass bsp.weise Akademiker*innen als Beziehungspartner Gleichgesinnte wählen, Reproduktion sozialer Schichten/ Beziehungsstrukturen -> Zusammenhang Beziehungs- und Verteilungsstruktur 


soziale Merkmale -> soziale Position -> sozialstrukturelle Beziehung -> soziale Beziehung 

Q:

Was untersuchen soziale Lagemodelle?

A:

ähnlich zu Klassen- und Schichtmodellen: beschäftigen sich mit horizontalen Ungleichheiten

-->  Das Zusammenwirken von verschiedenen Merkmalen bei der Zuweisung von Privilegien und Nachteilen, durch die sich bestimmte Soziallagen auszeichnen (Beruf, Alter, Ost-West, Ausländer oder nicht); objektive Ressourcen und subjektive Befindlichkeiten der Soziallage werden zugeordnet

Q:

Was definieren die Begriffe Schicht und Klasse?

A:

fassen Menschen in ähnlicher sozioökonomischer Lage zusammen, mit der aufgrund von ihrer Lebenserfahrungen ähnliche Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Werte, Bedürfnisse und Interessen) sowie Chancen und Risiken für das eigene Leben verbunden sind. 

--> Modelle: Schichtmodell (Zwiebelmodell, Hausmodell)

Q:

Was unterscheidet die Milieu- und Lebensstilmodelle von den Klassen- und Soziallagenmodellen?

A:
  • Klassen- und Schichtenmodelle analysieren vertikale + objektive Unterschiede (deskriptiv, Bsp: Schichten) --> "oben und unten"
  • Milieu- und Lebensstilmodelle analysieren horizontale + subjektive Merkmale (Bsp: Geschlecht) --> "drinnen und draußen"
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Q:

Was untersuchen Klassen- und Schichtenmodelle?

A:

gliedern Menschen vor allem nach objektiven Lebensbedingungen in verschiedene Gruppen und fragen dann, wie typische Klassen mit bestimmten Lebenschancen zusammenhängen

  • Klassenanalyse: ökonomische Orientierung, Konflikt- und Machtorientierung, historische Orientierung, theoretische Orientierung
  • Schichtanalyse: Bestandsaufnahme, deskriptiv
Q:

Was sind die 3 Kernvorstellungen der Analysemodelle von sozialen Klassen und Schichten?

A:

1. Klassen und Soziallagen: Gesellschaft lässt sich anhand von Merkmalen ("Schichtdeterminanten") in bestimmte Gruppen untergliedern --> bei vertikaler Schichtanalyse: Stellung zu Produktionsmitteln, Besitz und Einkommensverhältnisse, ähnliche Qualifikationen und Berufe


2. "Sozialisationsannahme": Menschen in ähnlichen Klassen- und Soziallagen machen ähnliche Erfahrungen und leben unter ähnlichen Bedingungen. --> gleiche Erfahrungen = "Schichtmentalität

(Konzept ist nicht deterministisch für die jeweilgen Subkulturen innerhalb einer Schicht -> lediglich typisch/ sehr wahrscheinlich (Bsp.: Aufwachsen im Ruhrgebiet --> Schalkefan, Aufwachsen in Bayern --> Münchenfan)


3. Entstehung verschiedener Lebenschancen +  Lebensrisiken für eine jeweilgie soziale Klasse/Schicht (Bsp: Arbeiterkinder --> Bildungszugang) 

(nicht deterministisch, sondern typisch)

Q:

Wie gestaltet sich soziale Ungleichheit in den Milieu- und Lebensstilmodellen?

A:

Exklusion - Inklusion: Es geht nicht um ein „Top-Down“-Modell, sondern um ein „Drinnen-Draußen“-Modell

 

  • Soziale Ungleichheit wird nicht als graduell abgestufte Ungleichheit erfasst
  • im Zentrum steht ein Bruch mit der Gesellschaft, eine Spaltung, die „Marginalisierte“ aufgrund mehrdimensionaler Faktoren an den „Rand der Gesellschaft“ drängt (Arbeitslosigkeit, Armut, räumliche Ausgrenzung durch Wohnen in sozialen Brennpunkten)
  • auch die Auflösung sozialer Netzwerke, psychische Folgen, Gefühle der Perspektivlosigkeit werden in den Blick genommen


Q:

Was ist das Drei-Zonen-Modell in Bezug auf die Milieu- und Lebensstilmodelle?

A:

Zwischen dem „Drinnen“ und dem „Draußen“ befindet sich eine „Zwischenzone“, die durch „soziale Verwundbarkeit“ gekennzeichnet ist. 

-->  Zwischenzone verbindet das „Drinnen“ und das „Draußen“

  • In der Zone der sozialen Verwundbarkeit befinden sich Gruppen, deren Inklusion instabil geworden ist
Q:

Worum geht es bei der Entkoppelungstheorie?

A:

Lebensstile entkoppeln sich zunehmend von objektiven Lebensbedingungen der Menschen -->  Invididualisierungstendenzen machen den einzelnen immer freier, sich für den einen oder anderen Lebensstil zu entscheiden 

  • Man ist nicht mehr so stark an objektive Lebensbedingungen gebunden (Bsp: Als Arbeiterkind muss man nicht den Rest seines Lebens Arbeiter sein)
  • trotzdem noch erhebliche Grenzen, die nicht so einfach überwunden werden können: Bildungsniveau, Alter, Generationseffekte, Geschlecht, Staatsunterschiede 
Q:

Was ist die Konsequenz die sich aus der Entkopplungstheorie ergibt?   ->  Auflösungstheorie

A:
  • Man ist immer noch an objektive Lebensbedingungen gebunden -> nicht jeder kann alles werden 
  • Ungleichheit und Ungerechtigkeit durch z.B. zugeschriebene Merkmale, finanzielle Situation, Bildungsniveau 


Auflösungsthese hängt mit Entkopplungstheorie zusammen

  • es gibt mehr Möglichkeiten neuere Gruppen zu formen -> im Kern werden dabei nur neue Klassen geschaffen 
  • Differenzierung und Diversifizierung der Soziallagen ("horizontale" bzw. "neue" Ungleichheiten") 
Q:

Welche strukturellen Ebenen oder Dimensionen der Gesellschaft gibt es?

A:

1) Die Infrastruktur: materielle + technologische Basis einer Gesellschaft -> technischer Entwicklungsstand 

  • z.B. Verkehrsnetz, Internetzugang, Versorgungsnetz , Zugang zu Schule&Bildung, 

    

2) Die institutionelle Struktur: beinhaltet Werte und Normen (Religion, Gesetze) und Lebensziele der Mitglieder der Gesellschaft, sowie Mittel um diese Ziele zu erreichen 


3) Sozialstruktur: besteht aus sozialen Beziehungsstrukturen (Gesamtgerüst der Beziehungen zwischen Mitgliedern der Gesellschaft)  und der sozialen Verteilungstruktur der Gesellschaft ( Unterteilung der Mitglieder nach sozial relevanten Merkmalen, die für das Bestehen sozialer Beziehungen und sozialen Handelns wichtig sind)

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