Forschungstaucher an der Carl Von Ossietzky Universität Oldenburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Forschungstaucher an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Forschungstaucher Kurs an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Aus welchen drei Teilen bestehen Gasflaschen-Kennzeichnungen?

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TESTE DEIN WISSEN

DIN EN 1089 – 1: Stempelung 

DIN EN 1089 – 2: Gefahrzettel 

DIN EN 1089 – 3: Farbkodierung

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TESTE DEIN WISSEN

Wie ist die Hierarchie von Regelwerken? Erläutern und nenne zusätzlich je ein Beispiel.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Verordnungen (EU)
    • z.B. PSA-Verordnung (2016/425)
    • gelten direkt in der gesamten EU
  • Richtlinien (EU)
    • z.B. Rahmenrichtlinie „Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit“
    • müssen in nationales Recht umgesetzt werden (Artikel 23 Grundgesetz)
  • Nationale Gesetze
    • z.B. Arbeitsschutzgesetz
    • gilt in Deutschland
  • Verordnungen (zu Gesetzen)
    • z.B. Betriebssicherheitsverordnung
    • meist detaillierte Ausführung zu Gesetzen (hier zum Arbeitsschutzgesetz)
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Prinzip eines Reisverschlusses? Wie soll man mit ihnen umgehen? Aus welchen Materialien bestehen die Zähne?

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Prinzip: Dichtlippe aus gummierten Nylongewebe wird durch einen auf Zähnen laufenden Reiter zusammengepresst 

Umgang: 

  • Nie mit Gewalt betätigen!
  • Keine Fremdkörper! (z.B.: Fasern des Nylongewebes, Sand, Salz, Haare, Unterzieher) 
  • Nie knicken! (Transport geschlossen)
  • Kein Abrieb, keine scharfen Kanten
  • Immer gründlich reinigen (Wasser, Bürste)
  • Regelmäßig fetten/wachsen 

Material

  • Messingzähne (regelmäßige Pflege nötig, Dichtlippe verwundbarer, Zähne langlebig)
  • Kunststoffzähne (läuft lange leicht, Dichtlippe geschützt, Zähne nicht so stabil)

Anbringung: 

Rücken 

+ kurz, wenig Knickstellen 

+ Anzüge und Ersatz-RV günstiger 

- fremde Hilfe zum An- und Ausziehen nötig 

- bei Herz-Lungenwiederbelebung muss Anzug zerschnitten werden 

Brust (diagonal, oder um den Nacken) 

+ keine Hilfe beim An- und Ausziehen nötig 

+ bei HLW muss Anzug nicht zerschnitten werden 

- lang mit darüber liegenden Gurten --> Abdeckmanschette oder Abdeckreißverschluss, sonst: höhere Abnutzung

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Warum ist die rechte Herzhälfte anfälliger als die linke?

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  • Linke Herzhälfte: Körperkreislauf --> dickerer Muskelquerschnitt
  • Rechte Herzhälfte: Lungenkreislauf --> dünnerer Muskelquerschnitt
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Beschreibe kurz die Dekompressionskrankheit (DCS)

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Dekompressionskrankeit (DCS) 


  • Gesetz: Henry (Löslichkeit von Gasen in Flüssigkeiten) 
  • Unter Druck und über die Zeit sättigen Flüssigkeiten auf, d.h., sie reichern Gas in gelöster Form an. Bei zu schnellem Druckabfall kommt es zur kritischen Übersättigung = Bildung freier Gasblasen. Die Blasen führen zu Embolien (= Blockaden) im Blutkreislauf. Je tiefer und je länger der Tauchgang, umso größer die Gefahr.
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  • Erste Hilfe beim Ertrinken
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Ersthelfer: 

- Schaum nicht entfernen 

- Notruf 

- HLW 

- 100 % O2 beatmen

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Wieviel Blut hat ein Mensch durchschnittlich im Körper?

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4-6 L

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Wie kann in Hinblick auf die Tauchtabellen eine kritische N2-Übersättigung vermieden werden?

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  • Tauchen in Nullzeit (aLTG)
    • mit Luft (Tabelle 1, Tabelle 2)
    • mit Nitrox: etwas längere Nullzeiten (BGI 897 Tabelle 2)

oder 

  • dekompressionspflichtige Tg mit Haltestufen (sLTG) 
    • mit Luft, Austauchen mit Luft (Tabelle 1 & Tabelle 2) 
    • mit Luft, Austauchen mit Sauerstoff:  kürzere Austauchzeiten (DGUV Vorschrift 40, Tabelle 3) 


Tabelle 1 (bis 10,5m) : GUV-R 2112 & DGUV V 40 


Tabelle 2 (12m bis 50m): GUV-R 2112 & DGUV V 40 

BGI 897, Anhang 2 Korrekturtabelle - Korrekturwert gilt für Tabelle 2 


Tabelle 3 Sauerstofftabelle (Austauchen: 6m mit 100% O2  ) - DGUV V 40

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Was sind die Grenzwerte für Stickstoff (Partialdruck und Tauchtiefe)?

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Partialdruck von Stickstoff:

  • Unter normatmosphärischem Druck gilt pN2 = 0,78 bar
  • Narkotische Effekte (Tiefenrausch) ab pN2 = 3 bar


Tauchtiefe:

  • Maximale Tauchtiefe mit Druckluft von 30 bis 40 m
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Beschreibe den kleinen und großen Kreislauf

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1. Lungenkreislauf/ kleiner Kreislauf:

  • Bluttransport in das Kapillarnetz der Lunge, dort Gasaustausch, Transport des  O2-reichen Blutes zum linken Vorhof 

2. Körperkreislauf/ großer Kreislauf

O2-reiches Blut zu Körpergeweben und Organen; O2-armes/ CO2- reiches Blut zur Lunge zum Gasaustausch

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Erkläre das Unterdruck-Barotrauma der Zähne. 

  • Wie kommt es dazu?
  • Art des Hohlraumes
  • Symptome
  • Maßnahmen
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TESTE DEIN WISSEN
  • Hohlraum: künstlich, starr
  • Beim Anrühren vom Kleber für Zahnfüllungen entstehen Luftblasen
  • In diesem Hohlraum entsteht Unterdruck, der auf die Nerven des Zahnes wirkt


Symptome 

  • Starke Schmerzen in Zahn oder Kieferhöhle 


Maßnahme 

  • Zahnarzt
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Was fällt unter die allgemeine Pflicht des Unternehmers? Welche Aufgaben hat er bezüglich des Einsatzes?

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TESTE DEIN WISSEN

Sicheres Arbeiten ermöglichen: Hauptforderung des Arbeitsschutzgesetzes
sowie der DGUV Vorschrift 1: Gefährdungsbeurteilung


1. Auftrag schriftlich erteilen (Bestellung TEL)
2. Material stellen & prüfen (durch befähigte Person)

  • Tauchmaterial (Tauchausrüstung, Kommunikation)
  • Arbeitsmaterial
  • Boote
  • Rettungsgeräte (O2-System, Erste Hilfe, ggf. Druckkammer)
  • ggf. Umkleidemöglichkeit

3. Informationen besorgen

  • Erste Hilfe, nächster Arzt, einsatzbereite Druckkammer
  • alle benötigen Vorschriften
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  • 19347 Karteikarten
  • 384 Studierende
  • 83 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Forschungstaucher Kurs an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Aus welchen drei Teilen bestehen Gasflaschen-Kennzeichnungen?

A:

DIN EN 1089 – 1: Stempelung 

DIN EN 1089 – 2: Gefahrzettel 

DIN EN 1089 – 3: Farbkodierung

Q:

Wie ist die Hierarchie von Regelwerken? Erläutern und nenne zusätzlich je ein Beispiel.

A:
  • Verordnungen (EU)
    • z.B. PSA-Verordnung (2016/425)
    • gelten direkt in der gesamten EU
  • Richtlinien (EU)
    • z.B. Rahmenrichtlinie „Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit“
    • müssen in nationales Recht umgesetzt werden (Artikel 23 Grundgesetz)
  • Nationale Gesetze
    • z.B. Arbeitsschutzgesetz
    • gilt in Deutschland
  • Verordnungen (zu Gesetzen)
    • z.B. Betriebssicherheitsverordnung
    • meist detaillierte Ausführung zu Gesetzen (hier zum Arbeitsschutzgesetz)
Q:

Was ist das Prinzip eines Reisverschlusses? Wie soll man mit ihnen umgehen? Aus welchen Materialien bestehen die Zähne?

A:

Prinzip: Dichtlippe aus gummierten Nylongewebe wird durch einen auf Zähnen laufenden Reiter zusammengepresst 

Umgang: 

  • Nie mit Gewalt betätigen!
  • Keine Fremdkörper! (z.B.: Fasern des Nylongewebes, Sand, Salz, Haare, Unterzieher) 
  • Nie knicken! (Transport geschlossen)
  • Kein Abrieb, keine scharfen Kanten
  • Immer gründlich reinigen (Wasser, Bürste)
  • Regelmäßig fetten/wachsen 

Material

  • Messingzähne (regelmäßige Pflege nötig, Dichtlippe verwundbarer, Zähne langlebig)
  • Kunststoffzähne (läuft lange leicht, Dichtlippe geschützt, Zähne nicht so stabil)

Anbringung: 

Rücken 

+ kurz, wenig Knickstellen 

+ Anzüge und Ersatz-RV günstiger 

- fremde Hilfe zum An- und Ausziehen nötig 

- bei Herz-Lungenwiederbelebung muss Anzug zerschnitten werden 

Brust (diagonal, oder um den Nacken) 

+ keine Hilfe beim An- und Ausziehen nötig 

+ bei HLW muss Anzug nicht zerschnitten werden 

- lang mit darüber liegenden Gurten --> Abdeckmanschette oder Abdeckreißverschluss, sonst: höhere Abnutzung

Q:

Warum ist die rechte Herzhälfte anfälliger als die linke?

A:
  • Linke Herzhälfte: Körperkreislauf --> dickerer Muskelquerschnitt
  • Rechte Herzhälfte: Lungenkreislauf --> dünnerer Muskelquerschnitt
Q:

Beschreibe kurz die Dekompressionskrankheit (DCS)

A:

Dekompressionskrankeit (DCS) 


  • Gesetz: Henry (Löslichkeit von Gasen in Flüssigkeiten) 
  • Unter Druck und über die Zeit sättigen Flüssigkeiten auf, d.h., sie reichern Gas in gelöster Form an. Bei zu schnellem Druckabfall kommt es zur kritischen Übersättigung = Bildung freier Gasblasen. Die Blasen führen zu Embolien (= Blockaden) im Blutkreislauf. Je tiefer und je länger der Tauchgang, umso größer die Gefahr.
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Q:
  • Erste Hilfe beim Ertrinken
A:

Ersthelfer: 

- Schaum nicht entfernen 

- Notruf 

- HLW 

- 100 % O2 beatmen

Q:

Wieviel Blut hat ein Mensch durchschnittlich im Körper?

A:

4-6 L

Q:

Wie kann in Hinblick auf die Tauchtabellen eine kritische N2-Übersättigung vermieden werden?

A:
  • Tauchen in Nullzeit (aLTG)
    • mit Luft (Tabelle 1, Tabelle 2)
    • mit Nitrox: etwas längere Nullzeiten (BGI 897 Tabelle 2)

oder 

  • dekompressionspflichtige Tg mit Haltestufen (sLTG) 
    • mit Luft, Austauchen mit Luft (Tabelle 1 & Tabelle 2) 
    • mit Luft, Austauchen mit Sauerstoff:  kürzere Austauchzeiten (DGUV Vorschrift 40, Tabelle 3) 


Tabelle 1 (bis 10,5m) : GUV-R 2112 & DGUV V 40 


Tabelle 2 (12m bis 50m): GUV-R 2112 & DGUV V 40 

BGI 897, Anhang 2 Korrekturtabelle - Korrekturwert gilt für Tabelle 2 


Tabelle 3 Sauerstofftabelle (Austauchen: 6m mit 100% O2  ) - DGUV V 40

Q:

Was sind die Grenzwerte für Stickstoff (Partialdruck und Tauchtiefe)?

A:

Partialdruck von Stickstoff:

  • Unter normatmosphärischem Druck gilt pN2 = 0,78 bar
  • Narkotische Effekte (Tiefenrausch) ab pN2 = 3 bar


Tauchtiefe:

  • Maximale Tauchtiefe mit Druckluft von 30 bis 40 m
Q:

Beschreibe den kleinen und großen Kreislauf

A:

1. Lungenkreislauf/ kleiner Kreislauf:

  • Bluttransport in das Kapillarnetz der Lunge, dort Gasaustausch, Transport des  O2-reichen Blutes zum linken Vorhof 

2. Körperkreislauf/ großer Kreislauf

O2-reiches Blut zu Körpergeweben und Organen; O2-armes/ CO2- reiches Blut zur Lunge zum Gasaustausch

Q:

Erkläre das Unterdruck-Barotrauma der Zähne. 

  • Wie kommt es dazu?
  • Art des Hohlraumes
  • Symptome
  • Maßnahmen
A:
  • Hohlraum: künstlich, starr
  • Beim Anrühren vom Kleber für Zahnfüllungen entstehen Luftblasen
  • In diesem Hohlraum entsteht Unterdruck, der auf die Nerven des Zahnes wirkt


Symptome 

  • Starke Schmerzen in Zahn oder Kieferhöhle 


Maßnahme 

  • Zahnarzt
Q:

Was fällt unter die allgemeine Pflicht des Unternehmers? Welche Aufgaben hat er bezüglich des Einsatzes?

A:

Sicheres Arbeiten ermöglichen: Hauptforderung des Arbeitsschutzgesetzes
sowie der DGUV Vorschrift 1: Gefährdungsbeurteilung


1. Auftrag schriftlich erteilen (Bestellung TEL)
2. Material stellen & prüfen (durch befähigte Person)

  • Tauchmaterial (Tauchausrüstung, Kommunikation)
  • Arbeitsmaterial
  • Boote
  • Rettungsgeräte (O2-System, Erste Hilfe, ggf. Druckkammer)
  • ggf. Umkleidemöglichkeit

3. Informationen besorgen

  • Erste Hilfe, nächster Arzt, einsatzbereite Druckkammer
  • alle benötigen Vorschriften
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