Strafrecht Iii an der Bucerius Law School | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für strafrecht iii an der Bucerius Law School

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Einsteigen

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Einsteigen ist das Eindringen in einen Raum auf außergewöhnliche Weise unter Überwindung von Hindernissen, die den Zugang nicht unerheblich erschweren.


  • Scheidet aus wenn der Täter über einen üblicherweise dem Zugang dienenden Weg hineingelangt
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Verschlossenes Behältnis

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Umschlossenes Raumgebilde, das zur Aufnahme von Sachen dient, jedoch nicht dazu bestimmt ist von Menschen betreten zu werden.

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Gewerbsmäßigkeit

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Gewerbsmäßig handelt, wer sich aus der wiederholten Tatbegehung eine fortlaufende Einnahmequelle von einigem Umfang und einer gewissen Dauer verschaffen will.

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Einbrechen

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Einbrechen ist das gewaltsame, nicht notwendigerweise substanzverletzende Öffnen einer dem Zutritt entgegenstehenden Umschließung


  • Hineingehen ist nicht erforderlich
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Falscher Schlüssel 

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Ein Schlüssel ist falsch, wenn der Berechtigte ihn überhaupt nicht, nicht mehr oder noch nicht zur Öffnung eines konkreten Schlosses bestimmt hat.


  • Allein die unbefugte Benutzung eines Schlüssels macht diesen nicht zum falschen Schlüssel
  • Ein Schlüssel wird erst durch die Entwidmung des Berechtigten falsch
    • Jedenfalls Ersatzbeschaffung
    • Entdeckung eines etwaigen Diebstahls bzw. Bemerken des Verlusts 
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Schutzvorrichtung

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Schutzvorrichtungen sind besondere Vorrichtungen, die geeignet und bestimmt sind, die Wegnahme einer Sache zu erschweren.


  • Muss gerade zum Schutz gegen die Wegnahme dienen
    • Schlüssel darf nich im Schloss stecken
  • Sicherung muss durchbrochen werden = am Tatort geöffnet
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Tatfrische

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Das Merkmal der tatfrische umfasst sowohl eine räumliche als auch eine zeitliche Komponente und dient der Konkretisierung des Merkmals der Betroffenheit. 


In zeitlicher Hinsicht ist der Diebstahl; frisch solange er nicht materiell beendet ist, also die Beute noch nicht gesichert wurde.

  • Tat spätestens mit Beendigung nicht mehr frisch


In räumlicher Hinsicht muss zwischen Diebstahl und dem Betroffen sein ein enger räumlicher Zusammenhang bestehen.

  • Täter muss alsbald am Tatort oder in dessen unmittelbarer Nähe wahrgenommen werden.


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Fremde Sache

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Fremd ist eine Sache wenn sie nicht im Alleineigentum des Täters steht und nicht herrenlos ist.

  • Sache muss zum Tatzeitpunkt fremd sein!
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Gewalt

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Entfaltung körperlicher Kraft zur Überwindung eines geleisteten oder erwarteten Widerstands mit der Folge einer (körperlichen) Zwangswirkung beim Opfer

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Gewalt gegen eine Person

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Jede auf einer gewissen körperliche Kraftentfaltung beruhende Handlung die eine nicht ganz unerhebliche physische Zwangswirkung bei einem Menschen hervorruft und dazu bestimmt ist Widerstand zu überwinden oder auszuschließen.

  • Rein psychischer Zwang soll nicht genügen
  • Umfasst keine Gewalt gegen Sachen
  • vis absoluta und vis compulsiva
  • Da schon der Gewaltbegriff des § 240 eine körperliche Zwangswirkung voraussetzt muss die Zwangswirkung des qualifizierten Gewaltbegriffes eine gewisse Erheblichkeit aufweisen
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Eindringen

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Eindringen ist das Betreten gegen oder ohne den Willen des Berechtigten

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Sonst ein Werkzeug oder Mittel

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Sonstige Werkzeuge oder Mittel sind alle Gegenstände, die sich zwar zur Anwendung von Gewalt oder zur Drohung mit Gewalt eigenen, aber schon nach ihrer objektiven Beschaffenheit oder nach Art der geplanten Verwendung keine erheblichen Körperverletzungen hervorrufen und in diesem Sinne als ungefährlich bezeichnet werden können.


  • Gegenstand selbst nicht körperlich gefährlich
  • Ein zur Androhung physischer Verletzung oder Tötung mitgeführter Gegenstand, der lediglich zur Drohung verwendet werden soll/ verwendet wurde.
  • Gegenstand den der Täter irrtümlich für gefährlich hält, bzw. für ungefährlich hält


Konkrete Ungefährlichkeit soll nach h.M. durch Verwendungsabsicht kompensiert werden.


  • Diese liegt entweder vor wenn der Täter durch Einsatz des Gegenstandes den Widerstand des Opfers im Sinne zielgerichteten Wollen überwinden will oder im Bedarfsfall einsetzen will sofern dessen Eintritt von dem Einfluss des Täters entzogenen Bedingungen abhängt.


  • eingeschränkte Scheinwaffenproblematik
  • Sofern der Täuschungeffekt im Falle einer Drohung nicht auf der objektiven Beschaffenheit des Mittels, sondern rein auf Vorspielungen des Täters beruht soll nach Ansicht des BGH die Werkzeugqualität fehlen, da  die Täuschung im Vordergrund steht.
    • Gegenstände, die objektiv gänzlich ungefährlich sind sollen demnach nicht mehr unter die Vorschrift fallen.


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Beispielhafte Karteikarten für deinen strafrecht iii Kurs an der Bucerius Law School - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Einsteigen

A:

Einsteigen ist das Eindringen in einen Raum auf außergewöhnliche Weise unter Überwindung von Hindernissen, die den Zugang nicht unerheblich erschweren.


  • Scheidet aus wenn der Täter über einen üblicherweise dem Zugang dienenden Weg hineingelangt
Q:

Verschlossenes Behältnis

A:

Umschlossenes Raumgebilde, das zur Aufnahme von Sachen dient, jedoch nicht dazu bestimmt ist von Menschen betreten zu werden.

Q:

Gewerbsmäßigkeit

A:

Gewerbsmäßig handelt, wer sich aus der wiederholten Tatbegehung eine fortlaufende Einnahmequelle von einigem Umfang und einer gewissen Dauer verschaffen will.

Q:

Einbrechen

A:

Einbrechen ist das gewaltsame, nicht notwendigerweise substanzverletzende Öffnen einer dem Zutritt entgegenstehenden Umschließung


  • Hineingehen ist nicht erforderlich
Q:

Falscher Schlüssel 

A:

Ein Schlüssel ist falsch, wenn der Berechtigte ihn überhaupt nicht, nicht mehr oder noch nicht zur Öffnung eines konkreten Schlosses bestimmt hat.


  • Allein die unbefugte Benutzung eines Schlüssels macht diesen nicht zum falschen Schlüssel
  • Ein Schlüssel wird erst durch die Entwidmung des Berechtigten falsch
    • Jedenfalls Ersatzbeschaffung
    • Entdeckung eines etwaigen Diebstahls bzw. Bemerken des Verlusts 
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Q:

Schutzvorrichtung

A:

Schutzvorrichtungen sind besondere Vorrichtungen, die geeignet und bestimmt sind, die Wegnahme einer Sache zu erschweren.


  • Muss gerade zum Schutz gegen die Wegnahme dienen
    • Schlüssel darf nich im Schloss stecken
  • Sicherung muss durchbrochen werden = am Tatort geöffnet
Q:

Tatfrische

A:

Das Merkmal der tatfrische umfasst sowohl eine räumliche als auch eine zeitliche Komponente und dient der Konkretisierung des Merkmals der Betroffenheit. 


In zeitlicher Hinsicht ist der Diebstahl; frisch solange er nicht materiell beendet ist, also die Beute noch nicht gesichert wurde.

  • Tat spätestens mit Beendigung nicht mehr frisch


In räumlicher Hinsicht muss zwischen Diebstahl und dem Betroffen sein ein enger räumlicher Zusammenhang bestehen.

  • Täter muss alsbald am Tatort oder in dessen unmittelbarer Nähe wahrgenommen werden.


Q:

Fremde Sache

A:

Fremd ist eine Sache wenn sie nicht im Alleineigentum des Täters steht und nicht herrenlos ist.

  • Sache muss zum Tatzeitpunkt fremd sein!
Q:

Gewalt

A:

Entfaltung körperlicher Kraft zur Überwindung eines geleisteten oder erwarteten Widerstands mit der Folge einer (körperlichen) Zwangswirkung beim Opfer

Q:

Gewalt gegen eine Person

A:

Jede auf einer gewissen körperliche Kraftentfaltung beruhende Handlung die eine nicht ganz unerhebliche physische Zwangswirkung bei einem Menschen hervorruft und dazu bestimmt ist Widerstand zu überwinden oder auszuschließen.

  • Rein psychischer Zwang soll nicht genügen
  • Umfasst keine Gewalt gegen Sachen
  • vis absoluta und vis compulsiva
  • Da schon der Gewaltbegriff des § 240 eine körperliche Zwangswirkung voraussetzt muss die Zwangswirkung des qualifizierten Gewaltbegriffes eine gewisse Erheblichkeit aufweisen
Q:

Eindringen

A:

Eindringen ist das Betreten gegen oder ohne den Willen des Berechtigten

Q:

Sonst ein Werkzeug oder Mittel

A:

Sonstige Werkzeuge oder Mittel sind alle Gegenstände, die sich zwar zur Anwendung von Gewalt oder zur Drohung mit Gewalt eigenen, aber schon nach ihrer objektiven Beschaffenheit oder nach Art der geplanten Verwendung keine erheblichen Körperverletzungen hervorrufen und in diesem Sinne als ungefährlich bezeichnet werden können.


  • Gegenstand selbst nicht körperlich gefährlich
  • Ein zur Androhung physischer Verletzung oder Tötung mitgeführter Gegenstand, der lediglich zur Drohung verwendet werden soll/ verwendet wurde.
  • Gegenstand den der Täter irrtümlich für gefährlich hält, bzw. für ungefährlich hält


Konkrete Ungefährlichkeit soll nach h.M. durch Verwendungsabsicht kompensiert werden.


  • Diese liegt entweder vor wenn der Täter durch Einsatz des Gegenstandes den Widerstand des Opfers im Sinne zielgerichteten Wollen überwinden will oder im Bedarfsfall einsetzen will sofern dessen Eintritt von dem Einfluss des Täters entzogenen Bedingungen abhängt.


  • eingeschränkte Scheinwaffenproblematik
  • Sofern der Täuschungeffekt im Falle einer Drohung nicht auf der objektiven Beschaffenheit des Mittels, sondern rein auf Vorspielungen des Täters beruht soll nach Ansicht des BGH die Werkzeugqualität fehlen, da  die Täuschung im Vordergrund steht.
    • Gegenstände, die objektiv gänzlich ungefährlich sind sollen demnach nicht mehr unter die Vorschrift fallen.


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