Differenzielle & Persönlichkeitspsychologie an der BSP Business School Berlin - Campus Hamburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Wie erklären behavioristische Modelle Unterschiede in Persönlichkeit und Verhalten?

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Unterschiede in Persönlichkeit und Verhalten entstehen dadurch, dass Menschen in unterschiedlichen Umwelten aufwachsen. Jede Umwelt beinhaltet unterschiedliche Reizkonstellationen, weswegen auch das gezeigte Verhalten bzw die Reaktionen unterschiedlich ausfallen und erlernt werden. So hat jeder Mensch, auch durch die unterschiedlichsten sozialen Einflüsse, eine andere Lerngeschichte, mit der er aufwächst, weswegen Personen in der gleichen Situation auch anderes Verhalten bzw andere Reaktionen zeigen kann. Persönlichkeit ist aus lerntheoretischer Sicht nichts anderes, als die Menge aller im Zuge der individuellen Lerngeschichte entstandenen Verhaltensdispositionen einer Person.

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Worum geht in der Konsitenzdebatte von Mischel und Kollegen? 

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  • Debatte zwischen Persönlichkeitstheorien 
  • Wie Konsistent ist unser Verhalten in Vers. Situationen/wirklich? 
  • Wie hilfreich sind Persönlichkeitseigenschaften bei der Vorhersage unseres Verhaltens? 
  • Kritik am Eigenschaftsmodell: kognitives Persönlichkeitsmodell mit stärkerer Berücksichtigung situativer Parameter (Interaktionismus)
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Welche Arte von Person-Situation-Interaktionen lassen sich unterscheiden? (Caspi, 1998)

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  • Reaktive Interaktionen: persönlichkeitsvermittelt unterschiedliche Wahrnehmung und entsp. Verhalten von objektive Situation 
  • Evokative Interaktionen: Interpretation der Situation und entsprechendes Verhalten beeinflusst Verhalten anderer und interagiert entsprechend.
  • Proaktive Interaktionen: Personen suchen Situationen gemäß ihrer Persönlichkeit, Kontrolle der Situation bzgl. Des Einflusses auf Verhalten
  • Manipulation Interaktionen: Situation wird entsprechend Persönlichkeit entsprechend aktiv gestaltet 
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In welchen anderen Theorien finden sich Konzepte von Mischel? 

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Person x Situation Interaktionismus von Endler & Spielbeger

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Welche Formen der Verhaltensstabilität unterscheidet Mischel und wie lassen sich diese vorhersagen? (CAPS-Modell)

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  • Typ 1: Persönlichkeitsbeschreibung (laut Fragebögen)Typ 2: „Verhaltenssignaturen“ der Persönlichkeit: Stabilität des Verhaltens über ähnliche Situation

  • Vorhersage durch durch mentale Repräsentationen bzw. Personenvariablen (=Cognitive Affective Units, CAU)

  • Entwicklung eines Persönlichkeitmodells: Cognitive Affective Personality System (CAPS)

  • CAU: stabile Netzwerke individueller Kognitionen und Emotionen, abrufbar in unterschiedlichen Situationen (=Persönlichkeitsunterschiede)

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Auf welche empirische Befunde stützt Mischels Kritik am eigenschafts-theoretischen Ansatz? 

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  • Klassischen Experiment von Hartshorne und May (1928): Beobachtung von Schulkindern bei unehrlichem Verhalten ohne Angst vor Entdeckung; Ergebnis: geringe Durchschnitt. Korrelation einzelner Verhaltensweisen (=> geringe transsituative Konsistenz des Verhaltens) 
  • Studie zu Varianzquellen der Ängstlichkeit (Endler & Hunt, 1966): Einschätzung von verschied.d Reaktionen auf verschi. Situation durch verschied. Personen erlaubt Schätzung des Einflusses verschiedener Varianzquellen 
  • Meta-Analyse von Richard et al. (2003): Analyse von > 16.000 Studien. Ergebnis: Persönlichkeitseffekt r=.19 (Generalisiertbarkeit individueller US über Situation), Situationseffekt r=.22 (Generalisierbarkeit von Situation-unterschieden über Personen)
  • Fazit: Persönlichkeits- und Situationsmerkmale können Verhalten etwas gleich zu erklären und vorhersagen
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Beschreiben Sie den lexikalischen Ansatz nach Gordon Allport!

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Individuen beschreibbar anhand kardinaler, zentraler und sekundärer persönlicher Dispositionen und allgemeiner Eigenschaften bzw. Traits.

  • Traits sind in der Sprache repräsentiert
  • für bedeutsame Traits existiert eine große Anzahl an Synonymen
  • Methode: zur Persönlichkeitsbeschreibung verwendete Begriffe zählen, Synonyme identifizieren, Listen erstellen


Allport & Odbert: Katalog von Eigenschaftsbegriffen (1936)

• Analyse des Webster's New International Dictionary von 1925 zur Identifikation von Begriffen, die geeignet sind "to distinguish the behavior of one human being from that of another”

Ergebnis: 17.953 Personen beschreibende Wörter

  • stabile Persönlichkeitseigenschaften (z.B. geduldig): 4500 Wörter
  • temporäre Zustände (z.B. erfreut)
  • soziale Bewertungen (z.B. ungezogen)
  • Rollen (z.B. mütterlich)
  • Restkategorie metaphorische Begriffe (z.B. Hasenfuß)


Allport unterteilte die 4500 stabilen Traits in 

Kardinale Traits

  • einzelne Merkmale (manchmal nur eines), welches absolut vorrangig ist
  • die Persönlichkeit beherrschend (selten vorzufinden, z.B. Altruismus bei Mutter Theresa)

Zentrale Traits

  • von vorrangiger Bedeutung
  • steuern weitreichend das Erleben und Verhalten in vielen Lebensbereichen (z.B. Ehrlichkeit, Optimismus)

Sekundäre Traits

  • kein Kernbestandteil der Persönlichkeit
  • zeigen sich in weniger Lebensbereichen (z.B. musikalische Präferenzen)
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Was ist das Konzept der Situationsstärke nach Mischel? 

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  • Starke Situationen: aufgrund von Normen sehr ähnliches Verhalten, Persönlichkeitsunterschiede machen sich weniger bemerkbar (Minimierung unterindividuelle Unterschiede)

  • Schwache Situationen: viel Verhaltensspielraum, stärkere Einfluss von Persönlichkeitsfaktoren (Maximierung unterindividuelle Unterschiede)

  • Von anderen Autoren systematisch empirisch untersucht und bestätigt



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Was ist das Konzept des wenn-dann-Verhaltensschemas nach Mischel?

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  • Wenn-Dann-Verhaltensschemata besser zur Persönlichkeitsbeschreibung geeignet (wenn Situation entsprechend, dann Interaktion der Person so)
  • Zusammenwirken von Personenvariablen steuert Lernprozess







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Warum nimmt Mischel an, dass es nicht möglich ist individuelle Differenzen in Situationen zu erforschen, in denen klare Regeln herrschen? 

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(vermutete Antwort - falls falsch bitte korrigieren)

Weil nach dem Konzept der Situationsstärke in Situationen, die starke Regeln aufweisen, die unterindividuellen Unterschieden minimiert werden. 

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Was beschreibt der Personen x Situation Interaktionismus (Endler & Spielberger)?

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  • Zustände ergeben sich aus synergetischer (= sich gegenseitig verstärkender Interaktion von Situation und Person

  • Bsp: hoch ängstliche Personen zeigen in bedrohlichen Situation stärkere Zustandsangst als niedrig ängstliche Personen

  • Bsp: stark bedrohliche Situation lösen bei ängstlichen Personen stärkere Zustandsangst aus als bei niedrig ängstlichen Personen 

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Erklären Sie am Beispiel des kleinen Albert folgende Konzepte: Unkonditionierter Stimulus, unkonditionierte Reaktion, neutraler Stimulus, konditionierter Stimulus, konditionierte Reaktion, Reizgeneralisierung, Reizdiskriminierung, Reaktionsgeneralisierung, Extinktion.

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Das Experiment mit dem kleinen Albert wurde durchgeführt, um zu zeigen, wie zum Beispiel das Phänomen der Ängstlichkeit entstehen kann.

 

Zu Beginn --> Albert wurde eine weiße Ratte (NS) vorgeführt, auf die er neutral bzw neugierig reagierte

anschließend --> neben der weißen Ratte, die er sah, wurde jetzt ein lautes Geräusch mit einem Hammer (UCS) erzeugt, auf welches er schreckhaft/ängstlich reagierte (UCR)

nach Wiederholungen der gleichen Stimuluspaarung --> Albert reagiert auch schreckhaft/ängstlich (CR), wenn er jetzt nur noch die weiße Ratte (CS) sieht (ohne Hammergeräusch) 

nach starkem Erlenen der Reaktion --> Reizgeneralisierung --> Albert zeigt nun auch schreckhaftes/ängstliches Verhalten, wenn er Dinge sieht, die der weißen Ratte ähneln (Pelz, Hase, weißer Bart)

Reizdiskriminierung --> hätte man dem kleinen Albert auch immer wieder eine graue Ratte gezeigt ohne das Hammergeräusch zu verursachen, hätte er gut zwischen der weißen und grauen Ratte unterscheiden können und somit bei dem Anblick der grauen Ratte nicht schreckhaft/ängstlich reagiert

Reaktionsgeneralisierung --> das tritt auf, wenn der kleine Albert bei dem Anblick der weißen Ratte nicht nur anfängt zu weinen, sondern bspw auch zu zittern anfängt  man zeigt ähnliche Reaktionen auf den gleichen Stimlus

Extinktion --> hätte man dem kleinen Albert viele Male die weiße Ratte gezeigt, ohne das Hammergeräusch nebenbei zu erzeugen, hätte er irgendwann aufgehört schreckhaft oder ängstlich auf den Anblick der weißen Ratte zu reagieren --> Verlernen des ängstlichen Verhaltens

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Q:

Wie erklären behavioristische Modelle Unterschiede in Persönlichkeit und Verhalten?

A:

Unterschiede in Persönlichkeit und Verhalten entstehen dadurch, dass Menschen in unterschiedlichen Umwelten aufwachsen. Jede Umwelt beinhaltet unterschiedliche Reizkonstellationen, weswegen auch das gezeigte Verhalten bzw die Reaktionen unterschiedlich ausfallen und erlernt werden. So hat jeder Mensch, auch durch die unterschiedlichsten sozialen Einflüsse, eine andere Lerngeschichte, mit der er aufwächst, weswegen Personen in der gleichen Situation auch anderes Verhalten bzw andere Reaktionen zeigen kann. Persönlichkeit ist aus lerntheoretischer Sicht nichts anderes, als die Menge aller im Zuge der individuellen Lerngeschichte entstandenen Verhaltensdispositionen einer Person.

Q:

Worum geht in der Konsitenzdebatte von Mischel und Kollegen? 

A:
  • Debatte zwischen Persönlichkeitstheorien 
  • Wie Konsistent ist unser Verhalten in Vers. Situationen/wirklich? 
  • Wie hilfreich sind Persönlichkeitseigenschaften bei der Vorhersage unseres Verhaltens? 
  • Kritik am Eigenschaftsmodell: kognitives Persönlichkeitsmodell mit stärkerer Berücksichtigung situativer Parameter (Interaktionismus)
Q:

Welche Arte von Person-Situation-Interaktionen lassen sich unterscheiden? (Caspi, 1998)

A:
  • Reaktive Interaktionen: persönlichkeitsvermittelt unterschiedliche Wahrnehmung und entsp. Verhalten von objektive Situation 
  • Evokative Interaktionen: Interpretation der Situation und entsprechendes Verhalten beeinflusst Verhalten anderer und interagiert entsprechend.
  • Proaktive Interaktionen: Personen suchen Situationen gemäß ihrer Persönlichkeit, Kontrolle der Situation bzgl. Des Einflusses auf Verhalten
  • Manipulation Interaktionen: Situation wird entsprechend Persönlichkeit entsprechend aktiv gestaltet 
Q:

In welchen anderen Theorien finden sich Konzepte von Mischel? 

A:

Person x Situation Interaktionismus von Endler & Spielbeger

Q:

Welche Formen der Verhaltensstabilität unterscheidet Mischel und wie lassen sich diese vorhersagen? (CAPS-Modell)

A:
  • Typ 1: Persönlichkeitsbeschreibung (laut Fragebögen)Typ 2: „Verhaltenssignaturen“ der Persönlichkeit: Stabilität des Verhaltens über ähnliche Situation

  • Vorhersage durch durch mentale Repräsentationen bzw. Personenvariablen (=Cognitive Affective Units, CAU)

  • Entwicklung eines Persönlichkeitmodells: Cognitive Affective Personality System (CAPS)

  • CAU: stabile Netzwerke individueller Kognitionen und Emotionen, abrufbar in unterschiedlichen Situationen (=Persönlichkeitsunterschiede)

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Q:

Auf welche empirische Befunde stützt Mischels Kritik am eigenschafts-theoretischen Ansatz? 

A:
  • Klassischen Experiment von Hartshorne und May (1928): Beobachtung von Schulkindern bei unehrlichem Verhalten ohne Angst vor Entdeckung; Ergebnis: geringe Durchschnitt. Korrelation einzelner Verhaltensweisen (=> geringe transsituative Konsistenz des Verhaltens) 
  • Studie zu Varianzquellen der Ängstlichkeit (Endler & Hunt, 1966): Einschätzung von verschied.d Reaktionen auf verschi. Situation durch verschied. Personen erlaubt Schätzung des Einflusses verschiedener Varianzquellen 
  • Meta-Analyse von Richard et al. (2003): Analyse von > 16.000 Studien. Ergebnis: Persönlichkeitseffekt r=.19 (Generalisiertbarkeit individueller US über Situation), Situationseffekt r=.22 (Generalisierbarkeit von Situation-unterschieden über Personen)
  • Fazit: Persönlichkeits- und Situationsmerkmale können Verhalten etwas gleich zu erklären und vorhersagen
Q:

Beschreiben Sie den lexikalischen Ansatz nach Gordon Allport!

A:

Individuen beschreibbar anhand kardinaler, zentraler und sekundärer persönlicher Dispositionen und allgemeiner Eigenschaften bzw. Traits.

  • Traits sind in der Sprache repräsentiert
  • für bedeutsame Traits existiert eine große Anzahl an Synonymen
  • Methode: zur Persönlichkeitsbeschreibung verwendete Begriffe zählen, Synonyme identifizieren, Listen erstellen


Allport & Odbert: Katalog von Eigenschaftsbegriffen (1936)

• Analyse des Webster's New International Dictionary von 1925 zur Identifikation von Begriffen, die geeignet sind "to distinguish the behavior of one human being from that of another”

Ergebnis: 17.953 Personen beschreibende Wörter

  • stabile Persönlichkeitseigenschaften (z.B. geduldig): 4500 Wörter
  • temporäre Zustände (z.B. erfreut)
  • soziale Bewertungen (z.B. ungezogen)
  • Rollen (z.B. mütterlich)
  • Restkategorie metaphorische Begriffe (z.B. Hasenfuß)


Allport unterteilte die 4500 stabilen Traits in 

Kardinale Traits

  • einzelne Merkmale (manchmal nur eines), welches absolut vorrangig ist
  • die Persönlichkeit beherrschend (selten vorzufinden, z.B. Altruismus bei Mutter Theresa)

Zentrale Traits

  • von vorrangiger Bedeutung
  • steuern weitreichend das Erleben und Verhalten in vielen Lebensbereichen (z.B. Ehrlichkeit, Optimismus)

Sekundäre Traits

  • kein Kernbestandteil der Persönlichkeit
  • zeigen sich in weniger Lebensbereichen (z.B. musikalische Präferenzen)
Q:

Was ist das Konzept der Situationsstärke nach Mischel? 

A:
  • Starke Situationen: aufgrund von Normen sehr ähnliches Verhalten, Persönlichkeitsunterschiede machen sich weniger bemerkbar (Minimierung unterindividuelle Unterschiede)

  • Schwache Situationen: viel Verhaltensspielraum, stärkere Einfluss von Persönlichkeitsfaktoren (Maximierung unterindividuelle Unterschiede)

  • Von anderen Autoren systematisch empirisch untersucht und bestätigt



Q:

Was ist das Konzept des wenn-dann-Verhaltensschemas nach Mischel?

A:
  • Wenn-Dann-Verhaltensschemata besser zur Persönlichkeitsbeschreibung geeignet (wenn Situation entsprechend, dann Interaktion der Person so)
  • Zusammenwirken von Personenvariablen steuert Lernprozess







Q:

Warum nimmt Mischel an, dass es nicht möglich ist individuelle Differenzen in Situationen zu erforschen, in denen klare Regeln herrschen? 

A:

(vermutete Antwort - falls falsch bitte korrigieren)

Weil nach dem Konzept der Situationsstärke in Situationen, die starke Regeln aufweisen, die unterindividuellen Unterschieden minimiert werden. 

Q:

Was beschreibt der Personen x Situation Interaktionismus (Endler & Spielberger)?

A:
  • Zustände ergeben sich aus synergetischer (= sich gegenseitig verstärkender Interaktion von Situation und Person

  • Bsp: hoch ängstliche Personen zeigen in bedrohlichen Situation stärkere Zustandsangst als niedrig ängstliche Personen

  • Bsp: stark bedrohliche Situation lösen bei ängstlichen Personen stärkere Zustandsangst aus als bei niedrig ängstlichen Personen 

Q:

Erklären Sie am Beispiel des kleinen Albert folgende Konzepte: Unkonditionierter Stimulus, unkonditionierte Reaktion, neutraler Stimulus, konditionierter Stimulus, konditionierte Reaktion, Reizgeneralisierung, Reizdiskriminierung, Reaktionsgeneralisierung, Extinktion.

A:

Das Experiment mit dem kleinen Albert wurde durchgeführt, um zu zeigen, wie zum Beispiel das Phänomen der Ängstlichkeit entstehen kann.

 

Zu Beginn --> Albert wurde eine weiße Ratte (NS) vorgeführt, auf die er neutral bzw neugierig reagierte

anschließend --> neben der weißen Ratte, die er sah, wurde jetzt ein lautes Geräusch mit einem Hammer (UCS) erzeugt, auf welches er schreckhaft/ängstlich reagierte (UCR)

nach Wiederholungen der gleichen Stimuluspaarung --> Albert reagiert auch schreckhaft/ängstlich (CR), wenn er jetzt nur noch die weiße Ratte (CS) sieht (ohne Hammergeräusch) 

nach starkem Erlenen der Reaktion --> Reizgeneralisierung --> Albert zeigt nun auch schreckhaftes/ängstliches Verhalten, wenn er Dinge sieht, die der weißen Ratte ähneln (Pelz, Hase, weißer Bart)

Reizdiskriminierung --> hätte man dem kleinen Albert auch immer wieder eine graue Ratte gezeigt ohne das Hammergeräusch zu verursachen, hätte er gut zwischen der weißen und grauen Ratte unterscheiden können und somit bei dem Anblick der grauen Ratte nicht schreckhaft/ängstlich reagiert

Reaktionsgeneralisierung --> das tritt auf, wenn der kleine Albert bei dem Anblick der weißen Ratte nicht nur anfängt zu weinen, sondern bspw auch zu zittern anfängt  man zeigt ähnliche Reaktionen auf den gleichen Stimlus

Extinktion --> hätte man dem kleinen Albert viele Male die weiße Ratte gezeigt, ohne das Hammergeräusch nebenbei zu erzeugen, hätte er irgendwann aufgehört schreckhaft oder ängstlich auf den Anblick der weißen Ratte zu reagieren --> Verlernen des ängstlichen Verhaltens

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