1.3 Neurologische Erkrankungen an der Bremen | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Was sind "Traumatische Läsionen"?

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Traumatischen Läsionen betreffen die Nervenzellen (Neurone) und können  überall im Körper durch Unfallmechanismen oder durch Gewalteinwirkung entstehen. Häufig sind diese Nervenverletzungen mit schweren Begleitverletzungen einhergehend.



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Welche Arten von traumatischen Läsionen können unterschieden werden? Nenne jeweils ein Beispiel pro Art.

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Es können einzelne Nerven oder aber auch Nervengeflechte betroffen sein.

Bsp: Einzelner Nerv: N. Medianus

  • Versorgt Teile des Armes und der Hand
  • Hier häufig auftretende Form: Karpaltunnelsyndrom

Bsp: Nervengeflechte: Plexus brachialis

  • Befindet sich in der Achselregion
  • z.B nach Motorradunfall, Geburtsschäden 
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Was ist ein Neurom?

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Ein Neurom ist eine knotenförmige Auftreibung durch aussprossende Axone und entsteht oft wenn ein Nerv durchtrennt wurde.

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Welche Struktur ist u.a. für den Phantomschmerz verantwortlich?

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Ein Neurom ist u.a. verantwortlich für den Phantomschmerz. Bei Amputation sind Druckreize, welche Neurome auf sensible Axone ausüben, (zumindest teilweise) für die Phantomschmerzen verantwortlich, die bekanntlich in Enden nicht mehr vorhandener Glieder projiziert werden.

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Was sind Neuralgien?

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Neuralgien sind Schmerzen im Bereich des Versorgungsgebiets einzelner Nerven.

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Nenne ein Beispiel für eine Neuralgie?

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Beispiel: Trigeminusneuralgie (ist meinst idiophatisch)

  • Ursache (Annahme): Altersbedingte Myelinscheidenveränderungen 
  • Krankheitsbeginn: Meist über 50, bei jüngeren Personen aber auch möglich (z.B durch                          Multiple Sklerose)
  • Durch Myelinschiedneveränderung können Impulse motorischer Neurone auf sensible Neurone             überspringen
  •  Auch Gefäße die pulsierend auf die Eintrittsstelle im Hirnstamm drücken werden                               manchmal verursachend aufgeführt
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Was sind Polyneuropathien?

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Polyneuropathien sind nichttraumatische Veränderungen mehrerer Nerven, entweder nur Myelinscheide oder nur Axone selbst.

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Was sind Ursachen für eine Polyneuropathie?

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Mögliche Ursachen für eine Polyneuropathie sind: Angeborene Stoffwechselstörungen (hereditäre Form) oder toxische Form, wie z.B alkoholische Polyneuropahthie, Polyneuropathien bei Vergiftung mit Metallen bes. Medikamente, im Rahmen von Stoffwechselstörungen (z.B dialektische Polyneuropathie), Infektionen, Resorptionsstörungen, Autoimmunkrankheiten, chronische Niereninsuffizienz (urämische Polyneuropathie).

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Was ist ein Akustikneurinom?

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Ein Akustikneurinom ist ein gutartiger Tumor, der von den Schwann'schen Zellen des vestibulären Anteils des VIII. Hirnnerven, des Hör- und Gleichgewichtsnerven (Nervus vestibulocochlearis), ausgeht und im inneren Gehörgang, bei größerer Ausdehnung auch im Kleinhirnbrückenwinkel gelegen ist.

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Nahe welcher Nervenregion liegt die Manifestation des Herpes Zosters?

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Herpes Zoster ist eine Erkrankung im Bereich der Spinalwurzeln. Der Erreger (Varizella-Zoster-Virus) verankert sich lange nach Erstinfektion in den Spinalganglien und kann bei Immunsuppression wieder virulent werden.

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Was ist eine Meningitis?


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Eine Meningitis ist eine Entzündung der Meningen.

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Welche Verläufe einer Meningitis sind möglich?

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Chronischer Verlauf (z.B im Rahmen einer Tuberkulose oder der Neurolues). 


Meist jedoch akutes Krankheitsbild und Folgen v.a viraler und bakterieller Infektionen.

Durch Bakterien bedingte, eitrige Form mit einer großen Zahl von Granulozyten im Liquor cerebrospinalis:

Entwickelt sich schnell zu einem dramatischen Krankheitsbild.

  • Starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, deutlicher Meningismus (Nackensteife mit Symptomen bei Reizung dieser Region)
  • Prognose eher schlecht, mit Antibiotikabehandlung oft deutlich besser
  • Bei Säuglingen/Kleinkindern Spätschäden häufig nichteitrige (aseptisch, lymphozytäre, seriöse) Meningitis die meist auf Viren zurückzuführen ist
  • Symptome meist weniger stark ausgeprägt, jedoch liegt häufig noch eine Entzündung des Gerhirns (Encephalitis)
  • Prognose „nicht ungünstig“ obwohl medikamentöse Beeinflussung der Virusmeningitis nicht möglich ist
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Q:

Was sind "Traumatische Läsionen"?

A:







Traumatischen Läsionen betreffen die Nervenzellen (Neurone) und können  überall im Körper durch Unfallmechanismen oder durch Gewalteinwirkung entstehen. Häufig sind diese Nervenverletzungen mit schweren Begleitverletzungen einhergehend.



Q:

Welche Arten von traumatischen Läsionen können unterschieden werden? Nenne jeweils ein Beispiel pro Art.

A:

Es können einzelne Nerven oder aber auch Nervengeflechte betroffen sein.

Bsp: Einzelner Nerv: N. Medianus

  • Versorgt Teile des Armes und der Hand
  • Hier häufig auftretende Form: Karpaltunnelsyndrom

Bsp: Nervengeflechte: Plexus brachialis

  • Befindet sich in der Achselregion
  • z.B nach Motorradunfall, Geburtsschäden 
Q:

Was ist ein Neurom?

A:

Ein Neurom ist eine knotenförmige Auftreibung durch aussprossende Axone und entsteht oft wenn ein Nerv durchtrennt wurde.

Q:

Welche Struktur ist u.a. für den Phantomschmerz verantwortlich?

A:

Ein Neurom ist u.a. verantwortlich für den Phantomschmerz. Bei Amputation sind Druckreize, welche Neurome auf sensible Axone ausüben, (zumindest teilweise) für die Phantomschmerzen verantwortlich, die bekanntlich in Enden nicht mehr vorhandener Glieder projiziert werden.

Q:

Was sind Neuralgien?

A:

Neuralgien sind Schmerzen im Bereich des Versorgungsgebiets einzelner Nerven.

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Q:

Nenne ein Beispiel für eine Neuralgie?

A:

Beispiel: Trigeminusneuralgie (ist meinst idiophatisch)

  • Ursache (Annahme): Altersbedingte Myelinscheidenveränderungen 
  • Krankheitsbeginn: Meist über 50, bei jüngeren Personen aber auch möglich (z.B durch                          Multiple Sklerose)
  • Durch Myelinschiedneveränderung können Impulse motorischer Neurone auf sensible Neurone             überspringen
  •  Auch Gefäße die pulsierend auf die Eintrittsstelle im Hirnstamm drücken werden                               manchmal verursachend aufgeführt
Q:

Was sind Polyneuropathien?

A:

Polyneuropathien sind nichttraumatische Veränderungen mehrerer Nerven, entweder nur Myelinscheide oder nur Axone selbst.

Q:

Was sind Ursachen für eine Polyneuropathie?

A:

Mögliche Ursachen für eine Polyneuropathie sind: Angeborene Stoffwechselstörungen (hereditäre Form) oder toxische Form, wie z.B alkoholische Polyneuropahthie, Polyneuropathien bei Vergiftung mit Metallen bes. Medikamente, im Rahmen von Stoffwechselstörungen (z.B dialektische Polyneuropathie), Infektionen, Resorptionsstörungen, Autoimmunkrankheiten, chronische Niereninsuffizienz (urämische Polyneuropathie).

Q:

Was ist ein Akustikneurinom?

A:

Ein Akustikneurinom ist ein gutartiger Tumor, der von den Schwann'schen Zellen des vestibulären Anteils des VIII. Hirnnerven, des Hör- und Gleichgewichtsnerven (Nervus vestibulocochlearis), ausgeht und im inneren Gehörgang, bei größerer Ausdehnung auch im Kleinhirnbrückenwinkel gelegen ist.

Q:

Nahe welcher Nervenregion liegt die Manifestation des Herpes Zosters?

A:

Herpes Zoster ist eine Erkrankung im Bereich der Spinalwurzeln. Der Erreger (Varizella-Zoster-Virus) verankert sich lange nach Erstinfektion in den Spinalganglien und kann bei Immunsuppression wieder virulent werden.

Q:

Was ist eine Meningitis?


A:

Eine Meningitis ist eine Entzündung der Meningen.

Q:

Welche Verläufe einer Meningitis sind möglich?

A:

Chronischer Verlauf (z.B im Rahmen einer Tuberkulose oder der Neurolues). 


Meist jedoch akutes Krankheitsbild und Folgen v.a viraler und bakterieller Infektionen.

Durch Bakterien bedingte, eitrige Form mit einer großen Zahl von Granulozyten im Liquor cerebrospinalis:

Entwickelt sich schnell zu einem dramatischen Krankheitsbild.

  • Starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, deutlicher Meningismus (Nackensteife mit Symptomen bei Reizung dieser Region)
  • Prognose eher schlecht, mit Antibiotikabehandlung oft deutlich besser
  • Bei Säuglingen/Kleinkindern Spätschäden häufig nichteitrige (aseptisch, lymphozytäre, seriöse) Meningitis die meist auf Viren zurückzuführen ist
  • Symptome meist weniger stark ausgeprägt, jedoch liegt häufig noch eine Entzündung des Gerhirns (Encephalitis)
  • Prognose „nicht ungünstig“ obwohl medikamentöse Beeinflussung der Virusmeningitis nicht möglich ist
1.3 Neurologische Erkrankungen

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