Wirtschaftswissenschaften Übung an der Bergische Universität Wuppertal

Karteikarten und Zusammenfassungen für Wirtschaftswissenschaften Übung an der Bergische Universität Wuppertal

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MIKROÖKONOMIK UND MAKROÖKONOMIK

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ANGEBOT UND NACHFRAGE: WIE MÄRKTE FUNKTIONIEREN

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MARKTFORMEN

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DIE NACHFRAGE

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WICHTIGE BEGRIFFE - NACHFRAGE

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DAS ANGEBOT

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WOHLFAHRTSÖKONOMIK

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Der Marketingbegriff

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Die Aufgabe des Marketings

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Anforderungen an Marketingziele

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Markenpolitik

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Verpackung

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Wirtschaftswissenschaften Übung

MIKROÖKONOMIK UND MAKROÖKONOMIK

Mikroökonomik:

Ø die Analyse, wie Haushalte und Unternehmungen Entscheidungen

treffen und wie diese auf den Märkten zusammenwirken


Makroökonomik:

Ø die Untersuchung gesamtwirtschaftlicher Phänomene, einschließlich

Inflation, Arbeitslosigkeit und Wirtschaftswachstum


Die Mikro- und Makroökonomik sind eng miteinander verbunden. Da gesamtwirtschaftliche Entwicklungen durch Millionen individueller Entscheidungen entstehen, können makroökonomische Analysen nicht ohne die dazugehörigen mikroökonomischen Entscheidungen getroffen werden.

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ANGEBOT UND NACHFRAGE: WIE MÄRKTE FUNKTIONIEREN

• Auf einem Markt treffen die Gruppen potenzieller Käufer und die der

potenziellen Verkäufer aufeinander


• Die Gruppe der potenziellen Käufer bestimmt die Nachfrage nach dem

Gut


• Die Gruppe der Verkäufer bestimmt das Angebot des Gutes

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MARKTFORMEN

Polypol: Viele Anbieter, Preisnehmerverhalten

(Mengenanpasser): vollkommene Konkurrenz


Monopol: Ein Anbieter, der den Preis setzt


Oligopol: Wenige Anbieter, strategisches Verhalten

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DIE NACHFRAGE

• Beschreibt die Menge eines Gutes, die potenzielle Käufer erwerben

wollen und können


• Vielzahl von Faktoren, die die Nachfragemenge nach einem Gut

beeinflussen können


• Individuelle Nachfrage eines Haushaltes und aggregierte

Gesamtnachfrage auf dem Markt für das Gut


Gesetz der Nachfrage: Bei sonst gleichen Bedingungen fällt die

nachgefragte Gütermenge, wenn der Preis des Gutes ansteigt

(Nachfragemenge ist negativ vom Preis abhängig)

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WICHTIGE BEGRIFFE - NACHFRAGE

• Normales Gut

ein Gut, dessen nachgefragte Menge bei einem Einkommenszuwachs ansteigt


• Inferiores Gut

ein Gut, dessen nachgefragte Menge bei einem Einkommenszuwachs abnimmt


• Komplementärgüter

zwei Güter, bei denen der Preisanstieg des einen Gutes einen Nachfragerückgang (auch) des anderen Gutes bewirkt


• Substitutionsgüter

zwei Güter, bei denen der Preisanstieg des einen Gutes einen Nachfrageanstieg des anderen Gutes auslöst


• Prohibitivpreis

Der Preis, bei dem die Nachfrage gleich Null ist


• Sättigungsmenge

Die Nachfragemenge, wenn der Preis gleich Null ist

Wirtschaftswissenschaften Übung

DAS ANGEBOT

• Beschreibt die Menge eines Gutes, die potenzielle Verkäufer veräußern wollen und können


• Vielzahl von Faktoren, die die Angebotsmenge beeinflussen können


• Individuelles Angebot eines Haushaltes und aggregiertes Gesamtangebot

auf dem Markt für das Gut


 Gesetz des Angebots: Bei sonst gleichen Bedingungen steigt die

angebotene Gütermenge, wenn der Preis des Gutes steigt

(Angebotsmenge ist positiv vom Preis abhängig)

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WOHLFAHRTSÖKONOMIK

• Wohlfahrtsökonomik

Lehre davon, wie die Allokation der Ressourcen die wirtschaftliche

Wohlfahrt beeinflusst


• Zahlungsbereitschaft

der Höchstbetrag, den ein Käufer für ein Gut zu zahlen bereit ist


• Konsumentenrente

Zahlungsbereitschaft (persönlicher Höchstpreis) des Käufers minus

tatsächlich bezahlter Preis


• Produzentenrente

Verkaufspreis minus Kosten eines Gutes

Wirtschaftswissenschaften Übung

Der Marketingbegriff

„Marketing ist eine unternehmerische Denkhaltung. Sie konkretisiert sich in

der Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle sämtlicher interner und

externer Unternehmensaktivitäten, die durch eine Ausrichtung der

Unternehmensleistungen am Kundennutzen im Sinne einer konsequenten

Kundenorientierung darauf abzielen, absatzmarktorientierte

Unternehmensziele zu erreichen.“

Wirtschaftswissenschaften Übung

Die Aufgabe des Marketings

• Aufbauen, Durchsetzen und Verteidigen von strategischen

Wettbewerbsvorteilen gegenüber Konkurrenten


• Anforderungen an Wettbewerbsvorteile sind:


Kundenwahrnehmung: Die Leistungsvorteile müssen vom Kunden

wahrgenommen werden


Bedeutsamkeit: Die Leistungsvorteile beziehen sich auf vom Kunden

als wichtig eingeschätzte Leistungsdimensionen (hohe Kaufrelevanz)


Dauerhaftigkeit: Der Wettbewerbsvorteil ist zeitlich stabil und nicht kurzfristig imitierbar

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Anforderungen an Marketingziele

1. Kompatibilität

2.Beachtung von Zielbeziehungen

3. Hierachisierung

4. Operationalität

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Markenpolitik

  • Funktionen der Marke:
    • Bessere Marktstellung im Vergleich zur Konkurrenz
    • Abgrenzung zu ähnlichen Konkurrenzprodukten
    • Vermeidung von positiven und negativen Abstrahlungseffekten
    • Erhöht beim Kunden die Sicherheit, die erwartete Qualität zu erhalten
    • Minimiert das Fehlkaufrisiko


„Als Marke werden Leistungen bezeichnet, die neben einer unterscheidungsfähigen Markierung durch ein systematisches Absatzkonzept im Markt ein Qualitätsversprechen geben, das eine dauerhaft werthaltige, Nutzen stiftende Wirkung erzielt und bei der relevanten Zielgruppe in der Erfüllung der Kundenerwartungen einen nachhaltigen Erfolg im Markt realisiert bzw. realisieren kann.“

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Verpackung

  • Verpackung = Umhüllung eines Produktes


  • Abzugrenzen von Packung (Packung = Füllmenge einer Verkaufseinheit)
    • Wichtig bei der Packung ist z.B. der Zusammenhang zwischen Packungsgröße und Preis bzw. Kaufhäufigkeit und -risiko


Funktionen der Verpackung:

  • Schutzfunktion
  • Präsentationsfunktion
  • Informationsfunktion
  • Verwendungshilfen
  • Zusatznutzen

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