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Lernmaterialien für Philosophie an der Bergische Universität Wuppertal

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind laut Habermas die Stufen der politischen Deliberation und was sind deren Aufgaben?

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vier Stufen: die institutionalisierten Entscheidungsprozesse, die politische Öffentlichkeit, die
Zivilgesellschaft und die lebensweltliche Kommunikation.
Der Rationalisierungsprozess erfolgt als eine Transformation von kommunikativer Macht
(gewaltlose und legitime Macht, die durch Verständigung erzeugt wird) in politische Macht.
1. Demokratische Verfahren: Austausch von Argumenten und die argumentative Aushandlung von
Kompromissen ein.
2. Politische Öffentlichkeit: institutionalisierte Grundrechte, zwanglosen Austausch von
Argumenten ermöglichen, intakte Zivilgesellschaft
3. Zivilgesellschaft: Sensibilität für relevante Themen, Reservoir von Gründen
4. Lebensweltliche Kommunikation: Verständigungsbereitschaft

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Was bedeutet Normativität im Allgemeinen?

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Normativität ist eine Eigenschaft von handlungswirksamen Forderungen, deren Erfüllung erwartet und deren Missachtung deshalb kritisiert werden darf.

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Was bedeutet formale Ethik bei Kant?

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Ethik‘ ist für Kant diejenige Disziplin der philosophischen Wissenschaft, in der vom Wissenschaftsstandpunkt unbeteiligter Beobachter die Teilnehmerperspektive moralischer Akteure („Was soll ich tun?“) rekonstruiert wird.

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Erläutern Sie bitte die drei Klassifikationen moralischer Ansprüche!

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TESTE DEIN WISSEN

Verbote = Aufforderung Schädigung zu Unterlassen (Tötungsverbot) Gebot = Aufforderung etwas bestimmtes zu tun Erlaubnisse = etwas darf getan werden, wenn es nicht verboten oder geboten ist

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Erläutern Sie bitte die moralische Verbindlichkeit in der Güterethik

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→ Begriff der Tugend (arete): „jemand ist gemäß dem besten Gut“
→ die gute Person: Gut im Sinne von tugendhaft ist eine Haltung, wenn sie sich in Tätigkeiten ausdrückt, die
ein Ziel gut erfüllen. (Erfüllung des Ergon-Arguments, gut vom Charakter)
→ Die Normativität der Tugend: Gute Handlungen verdienen Lob und können gefordert werden. Schlechte
Handlungen verdienen Tadel und dürfen kritisiert werden.
Wichtig: Der Grund moralischer Verbindlichkeit ist laut Güterethik der Anspruch, das menschliche
Vernunftvermögen gut auszuüben.

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Aristoteles 

Welche Ethik? Hauptaussagen?

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TESTE DEIN WISSEN

Nikomachische Ethik
Güterethik, Tugendethik, teleologische Ethik
Das moralisch Gute wird durch natürliches Gut begründet.
Faktizität: Jede Tätigkeit verfolgt notwendig ein Gut (Ziel/ telos)
Natur des Menschen (natürlich gut)
Beachten unterschiedliche Verwendung des Begriffs „Gut“ (moralische Geltung)

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Erläutern sie bitte möglichst knapp die wesentlichen Unterschiede zwischen
moralischer Geltung, moralischer Achtung und moralischen Urteilen!

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Es gibt drei Bereich der Moralphilosophie. Dazu gehört die Normative Ethik, die wiederum in drei Bereich einzuteilen ist.
1. Moralische Geltung: Welche Ansprüche gelten und wie lässt sich ihre Geltung begründen? (für eine Person oder für die Gesellschaft? - Wohlergehen)
2. Moralische Achtung: Warum werden moralische Ansprüche geachtet? (Prinzip der Gegenseitigkeit. Achtung vor der Unverletzlichkeit der Person)
3. Moralische Urteile: Wie kommt es zu handlungsleitenden Urteilen? (Bewertung, durch Bezugnahme auf
Prinzipien oder Normen)
Bsp.: Verletzungsverbot, Tötungsverbot, Lügenverbot, Menschenrechte

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Was bedeutet Normativität im Allgemeinen?

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Normativität ist eine Eigenschaft von handlungswirksamen Forderungen, deren Erfüllung erwartet und deren Missachtung deshalb kritisiert werden darf.

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Erläutern Sie bitte die drei Klassifikationen moralischer Ansprüche!

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Es gibt drei Klassifikationen moralischer Ansprüche:
1. Verbote: sind die Aufforderungen, Schädigung zu unterlassen Bsp. Verletzungsverbot, Tötungsverbot,
Lügenverbot
2. Gebote: sind Aufforderungen etwas Bestimmtes zu tun. Bsp. Hilfsgebot (Grundbedürfnisse)
→ Pflicht zur Gewährleistung eines Minimums Pflicht, Verschlechterung über ein Minimum hinaus zu
vermeiden (Beeinträchtigung)
→ die Pflicht über ein Minimimus den Zustand zu verbessern (Verbesserung der Lebensqualität)
3. Erlaubnisse sind Ansprüche, die man erheben oder nicht erheben kann. Man darf etwas tun oder unterlassen,
sofern es weder geboten noch verboten ist (Bsp. körperliche Eingriffe: Tattoos).

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Erläutern Sie bitte die Bedeutung der politischen Souveränität und gehen Sie
dabei auf deren Schranken ein.

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Die Herrschaft der Gesetze macht eine Macht erforderlich, Recht zu setzen und durchzusetzen.
Diese politische Macht hat die Form der Souveränität. Sie bedeutet die ‘höchste‘ politische Macht in einem Territorium
Der Souverän übt politische Macht aus als eine unbedingte (a), ungeteilte (b) und umfassende (c) Macht:
a) Unbedingte Macht
Souveränität ist die letztinstanzliche Entscheidungsbefugnis darüber, welches Recht gilt und welches nicht gilt.
Daraus ergibt sich ihre Unabhängigkeit von inneren und äußeren Gewalten.
Diese Unabhängigkeit ermöglicht es, dass die Uneinigkeiten und Konflikte innerhalb einer Rechtsgemeinschaft gewaltfrei
geschlichtet werden können (Beispiel: der Westfälische Friede von 1648).
b) Ungeteilte Macht
Der Souverän hat eine ungeteilte Macht: Er besitzt das Gewaltmonopol der Rechtsetzung und Rechtsdurchsetzung.
Seine ungeteilte Macht verbietet die Einflussnahme von sozialer Macht (individuelle oder kollektive Partikularinteressen)
und ökonomischer Macht (Geldmacht) auf die Rechtsetzung und verhindert damit ihre Transformation in politische
Macht.
Dieses Gewaltmonopol schließt die drei Gewalten der Legislativen, Exekutiven und Judikativen ein.
c) Umfassende Macht
Die umfassende Macht des Souveräns erstreckt sich auf eine soziale Gesamtheit. Innerhalb einer Rechtsgemeinschaft
besitzt er die letztinstanzliche Entscheidungsbefugnis über alle öffentlichen Angelegenheiten.

Die Rechtsgemeinschaft, innerhalb derer ein Souverän alle öffentlichen Angelegenheiten schützt und organisiert, kann ein
Staat (bspw. Nationalstaat) oder ein staatenähnliche Gemeinschaft (bspw. EU) sein.
Schranken der Souveränität
Trotz der letztinstanzlichen Entscheidungsbefugnis ist die Souveränität durch zwei innere Schranken begrenzt:
a) kontingente Entstehungsbedingungen:
Es gibt drei Entstehungsbedingen der Volkssouveränität, die durch das demokratische Verfahren nicht selbst
erzeugt werden: 1. Wahlkörper, 2 Territorium, 3. Konstitution der Gesetzgebung
b) legitimationsstiftende Prinzipien: Bürer sind gegenüber dem Souverän zu Loyalität verpflichtet, unterscheidet
sich von der Fügungspflicht, nicht aufgrund von Sanktionsdrohung, sondern aufgrund von Anerkennung.
Rationales überlegen
• muss mit der Freiheit aller vereinbar sein

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Drei Bereiche der Moralphilosophie

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1. Normative Ethik: Wodurch wird eine Handlung moralisch richtig? Was macht eine Person moralisch gut?
2. Angewandte Ethik: Wie lassen sich konkrete Problemfälle und Pflichtkollisionen entscheiden?
(3. Metaethik: Weshalb ist moralisches Wissen wahrheitsfähig?)

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Erläutern Sie bitte die moralische Achtung in der Interessenethik!

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Wirklichkeitsbedingungen der moralischen Lebensform:

• Weil Mitleid ein natürliches Interesse ist, dessen Anlage angeboren ist, kann seine Ausbildung nur durch‚ ungünstige Umstände‘ von außen gewaltsam verhindert werden.
• Günstige Umstände sind demnach sowohl notwendige als auch hinreichende Bedingungen für die Ausbildung von Mitleid.
• Zu diesen Wirklichkeitsbedingungen gehören: Erziehung, Bildung, Rechtsgarantien, Gewaltfreiheit
(Friede) etc.
• Erziehung, Bildung, Rechtgarantien, Gewaltfreiheit etc. führen also notwendig zur moralischen
Lebensform, in der man auf das Wohlbefinden anderer achtet.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Philosophie Kurs an der Bergische Universität Wuppertal - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was sind laut Habermas die Stufen der politischen Deliberation und was sind deren Aufgaben?

A:

vier Stufen: die institutionalisierten Entscheidungsprozesse, die politische Öffentlichkeit, die
Zivilgesellschaft und die lebensweltliche Kommunikation.
Der Rationalisierungsprozess erfolgt als eine Transformation von kommunikativer Macht
(gewaltlose und legitime Macht, die durch Verständigung erzeugt wird) in politische Macht.
1. Demokratische Verfahren: Austausch von Argumenten und die argumentative Aushandlung von
Kompromissen ein.
2. Politische Öffentlichkeit: institutionalisierte Grundrechte, zwanglosen Austausch von
Argumenten ermöglichen, intakte Zivilgesellschaft
3. Zivilgesellschaft: Sensibilität für relevante Themen, Reservoir von Gründen
4. Lebensweltliche Kommunikation: Verständigungsbereitschaft

Q:

Was bedeutet Normativität im Allgemeinen?

A:

Normativität ist eine Eigenschaft von handlungswirksamen Forderungen, deren Erfüllung erwartet und deren Missachtung deshalb kritisiert werden darf.

Q:

Was bedeutet formale Ethik bei Kant?

A:

Ethik‘ ist für Kant diejenige Disziplin der philosophischen Wissenschaft, in der vom Wissenschaftsstandpunkt unbeteiligter Beobachter die Teilnehmerperspektive moralischer Akteure („Was soll ich tun?“) rekonstruiert wird.

Q:

Erläutern Sie bitte die drei Klassifikationen moralischer Ansprüche!

A:

Verbote = Aufforderung Schädigung zu Unterlassen (Tötungsverbot) Gebot = Aufforderung etwas bestimmtes zu tun Erlaubnisse = etwas darf getan werden, wenn es nicht verboten oder geboten ist

Q:

Erläutern Sie bitte die moralische Verbindlichkeit in der Güterethik

A:

→ Begriff der Tugend (arete): „jemand ist gemäß dem besten Gut“
→ die gute Person: Gut im Sinne von tugendhaft ist eine Haltung, wenn sie sich in Tätigkeiten ausdrückt, die
ein Ziel gut erfüllen. (Erfüllung des Ergon-Arguments, gut vom Charakter)
→ Die Normativität der Tugend: Gute Handlungen verdienen Lob und können gefordert werden. Schlechte
Handlungen verdienen Tadel und dürfen kritisiert werden.
Wichtig: Der Grund moralischer Verbindlichkeit ist laut Güterethik der Anspruch, das menschliche
Vernunftvermögen gut auszuüben.

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Q:

Aristoteles 

Welche Ethik? Hauptaussagen?

A:

Nikomachische Ethik
Güterethik, Tugendethik, teleologische Ethik
Das moralisch Gute wird durch natürliches Gut begründet.
Faktizität: Jede Tätigkeit verfolgt notwendig ein Gut (Ziel/ telos)
Natur des Menschen (natürlich gut)
Beachten unterschiedliche Verwendung des Begriffs „Gut“ (moralische Geltung)

Q:

Erläutern sie bitte möglichst knapp die wesentlichen Unterschiede zwischen
moralischer Geltung, moralischer Achtung und moralischen Urteilen!

A:

Es gibt drei Bereich der Moralphilosophie. Dazu gehört die Normative Ethik, die wiederum in drei Bereich einzuteilen ist.
1. Moralische Geltung: Welche Ansprüche gelten und wie lässt sich ihre Geltung begründen? (für eine Person oder für die Gesellschaft? - Wohlergehen)
2. Moralische Achtung: Warum werden moralische Ansprüche geachtet? (Prinzip der Gegenseitigkeit. Achtung vor der Unverletzlichkeit der Person)
3. Moralische Urteile: Wie kommt es zu handlungsleitenden Urteilen? (Bewertung, durch Bezugnahme auf
Prinzipien oder Normen)
Bsp.: Verletzungsverbot, Tötungsverbot, Lügenverbot, Menschenrechte

Q:

Was bedeutet Normativität im Allgemeinen?

A:

Normativität ist eine Eigenschaft von handlungswirksamen Forderungen, deren Erfüllung erwartet und deren Missachtung deshalb kritisiert werden darf.

Q:

Erläutern Sie bitte die drei Klassifikationen moralischer Ansprüche!

A:

Es gibt drei Klassifikationen moralischer Ansprüche:
1. Verbote: sind die Aufforderungen, Schädigung zu unterlassen Bsp. Verletzungsverbot, Tötungsverbot,
Lügenverbot
2. Gebote: sind Aufforderungen etwas Bestimmtes zu tun. Bsp. Hilfsgebot (Grundbedürfnisse)
→ Pflicht zur Gewährleistung eines Minimums Pflicht, Verschlechterung über ein Minimum hinaus zu
vermeiden (Beeinträchtigung)
→ die Pflicht über ein Minimimus den Zustand zu verbessern (Verbesserung der Lebensqualität)
3. Erlaubnisse sind Ansprüche, die man erheben oder nicht erheben kann. Man darf etwas tun oder unterlassen,
sofern es weder geboten noch verboten ist (Bsp. körperliche Eingriffe: Tattoos).

Q:

Erläutern Sie bitte die Bedeutung der politischen Souveränität und gehen Sie
dabei auf deren Schranken ein.

A:

Die Herrschaft der Gesetze macht eine Macht erforderlich, Recht zu setzen und durchzusetzen.
Diese politische Macht hat die Form der Souveränität. Sie bedeutet die ‘höchste‘ politische Macht in einem Territorium
Der Souverän übt politische Macht aus als eine unbedingte (a), ungeteilte (b) und umfassende (c) Macht:
a) Unbedingte Macht
Souveränität ist die letztinstanzliche Entscheidungsbefugnis darüber, welches Recht gilt und welches nicht gilt.
Daraus ergibt sich ihre Unabhängigkeit von inneren und äußeren Gewalten.
Diese Unabhängigkeit ermöglicht es, dass die Uneinigkeiten und Konflikte innerhalb einer Rechtsgemeinschaft gewaltfrei
geschlichtet werden können (Beispiel: der Westfälische Friede von 1648).
b) Ungeteilte Macht
Der Souverän hat eine ungeteilte Macht: Er besitzt das Gewaltmonopol der Rechtsetzung und Rechtsdurchsetzung.
Seine ungeteilte Macht verbietet die Einflussnahme von sozialer Macht (individuelle oder kollektive Partikularinteressen)
und ökonomischer Macht (Geldmacht) auf die Rechtsetzung und verhindert damit ihre Transformation in politische
Macht.
Dieses Gewaltmonopol schließt die drei Gewalten der Legislativen, Exekutiven und Judikativen ein.
c) Umfassende Macht
Die umfassende Macht des Souveräns erstreckt sich auf eine soziale Gesamtheit. Innerhalb einer Rechtsgemeinschaft
besitzt er die letztinstanzliche Entscheidungsbefugnis über alle öffentlichen Angelegenheiten.

Die Rechtsgemeinschaft, innerhalb derer ein Souverän alle öffentlichen Angelegenheiten schützt und organisiert, kann ein
Staat (bspw. Nationalstaat) oder ein staatenähnliche Gemeinschaft (bspw. EU) sein.
Schranken der Souveränität
Trotz der letztinstanzlichen Entscheidungsbefugnis ist die Souveränität durch zwei innere Schranken begrenzt:
a) kontingente Entstehungsbedingungen:
Es gibt drei Entstehungsbedingen der Volkssouveränität, die durch das demokratische Verfahren nicht selbst
erzeugt werden: 1. Wahlkörper, 2 Territorium, 3. Konstitution der Gesetzgebung
b) legitimationsstiftende Prinzipien: Bürer sind gegenüber dem Souverän zu Loyalität verpflichtet, unterscheidet
sich von der Fügungspflicht, nicht aufgrund von Sanktionsdrohung, sondern aufgrund von Anerkennung.
Rationales überlegen
• muss mit der Freiheit aller vereinbar sein

Q:

Drei Bereiche der Moralphilosophie

A:

1. Normative Ethik: Wodurch wird eine Handlung moralisch richtig? Was macht eine Person moralisch gut?
2. Angewandte Ethik: Wie lassen sich konkrete Problemfälle und Pflichtkollisionen entscheiden?
(3. Metaethik: Weshalb ist moralisches Wissen wahrheitsfähig?)

Q:

Erläutern Sie bitte die moralische Achtung in der Interessenethik!

A:

Wirklichkeitsbedingungen der moralischen Lebensform:

• Weil Mitleid ein natürliches Interesse ist, dessen Anlage angeboren ist, kann seine Ausbildung nur durch‚ ungünstige Umstände‘ von außen gewaltsam verhindert werden.
• Günstige Umstände sind demnach sowohl notwendige als auch hinreichende Bedingungen für die Ausbildung von Mitleid.
• Zu diesen Wirklichkeitsbedingungen gehören: Erziehung, Bildung, Rechtsgarantien, Gewaltfreiheit
(Friede) etc.
• Erziehung, Bildung, Rechtgarantien, Gewaltfreiheit etc. führen also notwendig zur moralischen
Lebensform, in der man auf das Wohlbefinden anderer achtet.

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