Grundlagen Des Bildungssystems an der Bergische Universität Wuppertal | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Grundlagen des Bildungssystems an der Bergische Universität Wuppertal

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Wie gestaltet sich das Schulwesen ab 1919?
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Es gibt eine gemeinsame Grundschule in den vier untersten Jahrgängen.
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Was sind die aktuellen Herausforderungrn der Grundschulen?
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Im Leistungsvergleich gibt es starke Ungleichheiten unter deutschen Grundschülern
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Wie sah die formale Gliederung des Schulwesens zwischen 1919 und 1945 aus?
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Es gab grundlegende Neuerungen im Schulwesen
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Wie sah die schrittweise Einführung der Schulpflicht in Preußen (Elementarschule) aus?
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1717: Erlass zur Schulpflicht (General Edict), wo Schulen sind (nicht flächendeckend), um "Heyl und Seeligkeit" zu ermöglichen 

1763: Genereallandschulreglement, welches Inhalte und tägliche Dauer von Elementarschulunterricht festlegt- inkl. 8jährigem Schulbesuch

1787: erste staatliche Schulaufsicht/-verwaltung durch das "Preußische Oberschulkollegium", direkt dem König unterstellt.
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Warum kam es zu dem Reformimpuls "Höheres Schulwesen" (geschichtlicher Hintergrund)?
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Eroberung Napoleons & die Niederlage Preußens 1806/1807
  • Mangelnde Unterstützung durch das Volk --> Nationalbewusstsein stärken
  • Mangelnde Ausbildung des Militärs
  • Generelle umfassende Staatsreform, inkl. Schule (Freiherr vom und zu Stein, von Hardenberg, von Humboldt*)
  • Pädagogische Anstrengungen als Teil der nationalen Rettung

* Neuhumanist, Leitung der "Sektion für Unterricht und Kultus" --> Schulentwürfe für ein Einheitsschulsystem (Elementarschule - Gymnasium - Uni); ungeachtet Standes und Berufs (Menschen)Bildung erlangen. Widerstand konservativer Kräfte. 
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Die Entwicklung des höheren Schulwesens liegt um 1800 im Fokus. Was sind die Merkmale der Entwicklung des (höheren) Schulwesens im 19 Jhd.?
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  • Kopplung von Abschlüssen mit Berufskarrieren im Staatsdienst (zB Abiturreglements): Abi oft nur an altsprachlichen Gymnasien (Selektion) (Oberstufe), später dann auch an Realgymnasien o.Ä. (Expansion durch Überfüllung und Mobilitätsstau), später auch für Frauen
  • Etablierung von Schulbehörden ("Sektion für Unterricht und Kultus" 1809 als Vorläufer der heutigen Kultusministerien)
  • (Gymnasialer) Lehrplan: Festlegung von Fächern, Lernzeiten, Lerninhalten und Prüfungsanforderung
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Was sind die Gründe für die Etablierung eines staatlichen Schulwesens?
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1. Etatistisches Interesse: Schulen als Mittel zur Herausbildung eines gemeinsamen Staats- und Nationalbewusstseins

2. Ökonomisches Interesse: Förderung der Wirtschafts- und Verwaltungsentwicklung durch qualifiziertes Personal

3. Emanzipatorisches Interesse des Einzelnen (des Bürgertums): Erweiterung der Lebensmöglichkeiten (im Vergleich zum Adel); Abbau von Standesprivilegien, Aufstieg über Schule möglich
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Warum baute man das "niedere Schulwesen" auf und wie sah das aus?
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  • Erziehung christlicher Untertanen (ansonsten anfangs Bildungsbegrenzung, später Demokratiebildung und Selbstdenken, siehe Diestelweg & Harkort)
  • Lehrerausbildung "Volksschullehrer" ab 1806 -> Professionalisierungsschub
  • Stiehlsche Regulative (1854) nach Scheitern der bürgerlichen Revolutionen 1848/1849: Festlegung von Fächern, Lernzeiten, -inhalten, Standardisierung Lehrerbildung
  • Anpassung an wirtschaftliche Entwicklung ab 1872 (nach Gründung des deutschen Reiches 1871) 
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Was sind die "Stiehlschen Regulative" 1954?
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- Gesamtstaatlicher Steuerungs- & Normierungsversuch der Elementarbildung: Ziele, Umfang, Richtung...
  • Lehrpläne vereinheitlichen, hauptsächlich Realien wie Religion, Muttersprache und Rechnen
  • Stärkung von Religion als Fach
  • Einklassenschule als Regelfall
  • Kirchliche Schulaufsicht (bis in alle Lebensbereiche des Lehrers)

- Einheitliche Volksschullehrerbildung (Gesinnungsethik, Methoden, Inhalte und Fertigkeiten)

Starke Lockerung der Regulative 1872 im Zuge der Industrialisierung: Mehrklassige Schulen, kleinere Lerngruppen, ausdifferenzierter Lernplan
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Was machte das "mittlere" Schulwesen (im Vergleich zum höheren und niederen Schulwesen) aus?
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- erste Gründungen von Realschulen im 17 Jhd. (vermittlung von Realien* um bürgerliche und wirtschaftliche Bedürfnisse Rechnung zu tragen), aber ohne Ausbreitung


- 1872: Gründung der Mittelschule
  • Schulen ohne Recht auf Abiturvergabe
  • Mehr praxisbezogene, fremdsprachliche und naturwissenschaftliche Inhalte
  • Bis 1937 dem niederen Schulwesen zugerechnet (kaum Prestige)
  • Volksschullehrer zum Mittelschullehrer geprüft (autodidaktische Vorbereitung)

*Realien = mathematische, naturwissenschaftliche und technologische Inhalte

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Was ist der geschichtliche Hintergrund zur Weimarer Republik?
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- Dt. Reich zerrüttet durch die Niederlage des 1. Weltkriegs
- 9.11.1918: Ausruf der ersten parlamentarischen Demokratie in Weimar
- Veränderte Gesinnung des Volkes, Demokratisierung
- Bedeutung der Schule wird erkannt
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Was sind die grundlegenden Bestandteile des neuhumanistischen Bildungskonzepts nach W. von Humboldt (1767-1835)?
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- Individualität des Einzelnen entwickeln (durch gründliche Reflexion) und nicht nach Nützlichkeit zu lernen (Utilitarismus)

- Mittelpunkt: Sprache (durch sie gelange der Mensch zu sich selbst). Latein, Griechisch,... Schulung der Denkfähigkeit --> hoher Anteil im Stundenplan
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Q:
Wie gestaltet sich das Schulwesen ab 1919?
A:
Es gibt eine gemeinsame Grundschule in den vier untersten Jahrgängen.
Q:
Was sind die aktuellen Herausforderungrn der Grundschulen?
A:
Im Leistungsvergleich gibt es starke Ungleichheiten unter deutschen Grundschülern
Q:
Wie sah die formale Gliederung des Schulwesens zwischen 1919 und 1945 aus?
A:
Es gab grundlegende Neuerungen im Schulwesen
Q:
Wie sah die schrittweise Einführung der Schulpflicht in Preußen (Elementarschule) aus?
A:
1717: Erlass zur Schulpflicht (General Edict), wo Schulen sind (nicht flächendeckend), um "Heyl und Seeligkeit" zu ermöglichen 

1763: Genereallandschulreglement, welches Inhalte und tägliche Dauer von Elementarschulunterricht festlegt- inkl. 8jährigem Schulbesuch

1787: erste staatliche Schulaufsicht/-verwaltung durch das "Preußische Oberschulkollegium", direkt dem König unterstellt.
Q:
Warum kam es zu dem Reformimpuls "Höheres Schulwesen" (geschichtlicher Hintergrund)?
A:
Eroberung Napoleons & die Niederlage Preußens 1806/1807
  • Mangelnde Unterstützung durch das Volk --> Nationalbewusstsein stärken
  • Mangelnde Ausbildung des Militärs
  • Generelle umfassende Staatsreform, inkl. Schule (Freiherr vom und zu Stein, von Hardenberg, von Humboldt*)
  • Pädagogische Anstrengungen als Teil der nationalen Rettung

* Neuhumanist, Leitung der "Sektion für Unterricht und Kultus" --> Schulentwürfe für ein Einheitsschulsystem (Elementarschule - Gymnasium - Uni); ungeachtet Standes und Berufs (Menschen)Bildung erlangen. Widerstand konservativer Kräfte. 
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Q:
Die Entwicklung des höheren Schulwesens liegt um 1800 im Fokus. Was sind die Merkmale der Entwicklung des (höheren) Schulwesens im 19 Jhd.?
A:
  • Kopplung von Abschlüssen mit Berufskarrieren im Staatsdienst (zB Abiturreglements): Abi oft nur an altsprachlichen Gymnasien (Selektion) (Oberstufe), später dann auch an Realgymnasien o.Ä. (Expansion durch Überfüllung und Mobilitätsstau), später auch für Frauen
  • Etablierung von Schulbehörden ("Sektion für Unterricht und Kultus" 1809 als Vorläufer der heutigen Kultusministerien)
  • (Gymnasialer) Lehrplan: Festlegung von Fächern, Lernzeiten, Lerninhalten und Prüfungsanforderung
Q:
Was sind die Gründe für die Etablierung eines staatlichen Schulwesens?
A:
1. Etatistisches Interesse: Schulen als Mittel zur Herausbildung eines gemeinsamen Staats- und Nationalbewusstseins

2. Ökonomisches Interesse: Förderung der Wirtschafts- und Verwaltungsentwicklung durch qualifiziertes Personal

3. Emanzipatorisches Interesse des Einzelnen (des Bürgertums): Erweiterung der Lebensmöglichkeiten (im Vergleich zum Adel); Abbau von Standesprivilegien, Aufstieg über Schule möglich
Q:
Warum baute man das "niedere Schulwesen" auf und wie sah das aus?
A:
  • Erziehung christlicher Untertanen (ansonsten anfangs Bildungsbegrenzung, später Demokratiebildung und Selbstdenken, siehe Diestelweg & Harkort)
  • Lehrerausbildung "Volksschullehrer" ab 1806 -> Professionalisierungsschub
  • Stiehlsche Regulative (1854) nach Scheitern der bürgerlichen Revolutionen 1848/1849: Festlegung von Fächern, Lernzeiten, -inhalten, Standardisierung Lehrerbildung
  • Anpassung an wirtschaftliche Entwicklung ab 1872 (nach Gründung des deutschen Reiches 1871) 
Q:
Was sind die "Stiehlschen Regulative" 1954?
A:
- Gesamtstaatlicher Steuerungs- & Normierungsversuch der Elementarbildung: Ziele, Umfang, Richtung...
  • Lehrpläne vereinheitlichen, hauptsächlich Realien wie Religion, Muttersprache und Rechnen
  • Stärkung von Religion als Fach
  • Einklassenschule als Regelfall
  • Kirchliche Schulaufsicht (bis in alle Lebensbereiche des Lehrers)

- Einheitliche Volksschullehrerbildung (Gesinnungsethik, Methoden, Inhalte und Fertigkeiten)

Starke Lockerung der Regulative 1872 im Zuge der Industrialisierung: Mehrklassige Schulen, kleinere Lerngruppen, ausdifferenzierter Lernplan
Q:
Was machte das "mittlere" Schulwesen (im Vergleich zum höheren und niederen Schulwesen) aus?
A:
- erste Gründungen von Realschulen im 17 Jhd. (vermittlung von Realien* um bürgerliche und wirtschaftliche Bedürfnisse Rechnung zu tragen), aber ohne Ausbreitung


- 1872: Gründung der Mittelschule
  • Schulen ohne Recht auf Abiturvergabe
  • Mehr praxisbezogene, fremdsprachliche und naturwissenschaftliche Inhalte
  • Bis 1937 dem niederen Schulwesen zugerechnet (kaum Prestige)
  • Volksschullehrer zum Mittelschullehrer geprüft (autodidaktische Vorbereitung)

*Realien = mathematische, naturwissenschaftliche und technologische Inhalte

Q:
Was ist der geschichtliche Hintergrund zur Weimarer Republik?
A:
- Dt. Reich zerrüttet durch die Niederlage des 1. Weltkriegs
- 9.11.1918: Ausruf der ersten parlamentarischen Demokratie in Weimar
- Veränderte Gesinnung des Volkes, Demokratisierung
- Bedeutung der Schule wird erkannt
Q:
Was sind die grundlegenden Bestandteile des neuhumanistischen Bildungskonzepts nach W. von Humboldt (1767-1835)?
A:
- Individualität des Einzelnen entwickeln (durch gründliche Reflexion) und nicht nach Nützlichkeit zu lernen (Utilitarismus)

- Mittelpunkt: Sprache (durch sie gelange der Mensch zu sich selbst). Latein, Griechisch,... Schulung der Denkfähigkeit --> hoher Anteil im Stundenplan
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