Motorische Kontrolle Und Motorisches Lernen an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Motorische Kontrolle und motorisches Lernen an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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Was ist ein EPSP und IPSP?

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Exzitatorisches- und Inhibitorisches-postsynaptisches Potential.

Durch fördernde und hemmende Synapsen kommt es an der nachfolgenden Nervenzelle zu unterschiedlichen Potentialen, die am Axonhügel aufsummiert werden. Daraus folgt, ob ein neues Aktionspotential an weitere Nervenzellen weitergegeben wird.

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Erregungsweiterleitung an der synapse

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1. Präsynaptisch erreicht ein elektrisches Aktionspotenzial die Axonterminale der Nervenzelle und öffnet spannungsgesteuerte Calcium-Kanäle.

2. Calcium strömt in die präsynaptische Zelle ein und sorgt durch einen veränderten Konzentrationsgradienten (?) zu einem Ausstoß von Botenstoffen(Acetylcholin, Noradrenalin) in Vesikeln durch Exocytose in den synapischten Spalt.

3. Die Botenstoffe diffundieren durch den synaptischen Spalt und binden sich nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip an Rezeptoren auf der postsynaptischen Zelle.

4. Rezeptorengesteuerte Natriumkanäle öffnen sich und durch einen neuen Natriumeinstrom in die postsynaptische Nervenzelle kommt es zu einem neuen Aktionspotenzial.

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Was sind Divergenz und Konvergenz

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Divergenz: Verteilung von Informationen an viele Neuronen

Konvergenz: Aufnahme von Informationen von vielen Neuronen

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subkortikale Areale der Willkürbewegung

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Basalganglien und Kleinhirn

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Was besagt das Modell, welches den Menschen im stillen Stand als ein invertiertes Pendel ansieht?

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Der Untergrund ist dabei eine feste Drehachse, um die sich der hohe Körperschwerpunkt minimal bewegt. Die Unterstützungsfläche ist dabei durch die Schrittweite und die Fußgröße bestimmt. Durch eine kleine BoS und einen hohen CoM ist der menschliche Stand sehr instabil und benötigt konstant geringe Anpassungen, um das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten

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Studie König et al. 2019 Generalisierungsmöglichkeit von Anpassungen der Gleichgewichtsantworten nach Perturbationen im Laufe des Erwachsenenlebens.


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1. Trainingseffekte auf Gleichgewichtsreaktionen direkt nach Intervention und nach mehreren Monaten. Anpassungsfähigkeit des menschlichen neuromotorischen Systems bleibt mit zunehmendem Alter bestehen, jedoch scheint eine Beibehaltung der Gleichgewichtswiederherstellungsantworten und der damit einhergehenden notwendigen Anpassungen aufgrund von physiologischen Schwächen abzunehmen. 

2. Hohe Trainingseffekte auch noch im Alter  --> Möglichkeit Stürzen auch dann noch präventiv vorzubeugen

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Gangstabilisierende Muskulatur Hüfte-Knie

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Hüftbeuger: M. iliopsoas, M. tensor faciae latae, M. sartorius, M. rectus femoris, M. gracilis

Hüftstrecker: M. gluteus maximus, M. biceps femoris, M. semitendinosus, M. semimembranosus

Hüftadduktoren: M. gracilis, M. pectineus, M. Adduktor (longus, brevis, magnus)

Hüftabduktoren: M. tensor fasciae latea: M Gluteus maximus, medius, minimus.

Kniegelenkstabilisierende: M. quadrizeps femoris, M. semitendinosus, M. semimembranosus

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Training induced adaptations in characteristics of
postural reflexes in elderly men
U. Granacher, A. Gollhofer, D. Strass (2006)

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- SMT Training bei 60-80 jahre alten Probanten

- n=60, 13 Wochen Intervention, Kontrollgruppe, Intervention SMT, Intervention intensives Krafttraining

- Messsung über EMG der gangstabilisierende Muskulatur 

- SMT wirkt degenerativer Prozesse im sensomotorischen System entgegen - kann verbesserte Pertubationbewegungen beim Gang

--> SMT kann Anassungen der H-Reflexe; verbesserte Sensitivität des Gamma-Systems; verkürzte Latenzzeit hervorrrufen; (+ verbesserte Verarbeitung - ohne Beanspruchung kortikaler Strukturen; verbesserte Intra- Intermuskuläre Koordination; Abstimmung der Gangstabilisiernden Muskulatur usw.)

- Im Vergleich zum Krafttraining deutliche Anpassungen der muskulären Aktivität nach einer Pertubation; v.a. die RFD (Range of Force Development) = die Explosivkraft

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Reziproke Hemmung

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- Gleichzeitige Hemmung des antagonistischen Muskels

- bei passiver Dehnung des agonistischen Muskels: Dehnung des Agonisten - Ia-Afferenz der Muskelspindel im Rückenmark verschaltet auf alpha-Motoneurone des Agonisten und hemmende Ia-Interneurone des Kollateralen - verhindert Kontraktion des Antagonisten - monosynaptischer Muskeldehnungsreflex


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Renshaw-System

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Renshaw-Interneurone modulieren die Antwort der Motoneurone: 

- verhindern überreizende Antwort eines Reizes: überschießende Musklekontraktion

- Selbstschutz des Muskels

- alpha-Motoneuron projiziert über Axonkollateralen (Verzweigungen im RM) cholinerg (mittels Acetylcholin) auf die Renshaw-Zelle

- Rückwärtshemmung auf das alpha-Motoneuron

- liegen in Nachbarschaft zu jenen im Rückenmark

- GABA oder Glycin erzeugen IPSP im alpha-Motoneuron

- Spastiken/Dauerkontraktionen bei Ausfall des Systems

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Präsynaptische Hemmung

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- Transmitterfreisetzung aus der präsynaptischen Membran verringert

- kein Hyperpolarisation der Postsynapse

- bei der Erregung α-Motoneurone durch Ia-Fasern im Rückenmark: Über hemmenden Transmitter (GABA) wird der Ca2+-Einstrom in der präsynaptische Endigung verringert

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CoM; CoP; BoS

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Center of Mass: Körperschwerpunkt; beeiflusst durch Körpermasse und Gravitation; fiktiver Punkt, welcher die Masse eines Körpers vereint

Center of Pressure: Vertikale Projektion des CoM, Angriffspunkt der Bodenreaktionskräfte, Druckmittelpunkt

Base of Support: unterstützungsfläche, CoP muss innerhalb der BoS sein für stabile Postition


CoM über BoS = keine Translation, keine Rotation

Cop verfolgt CoM -> Weg; Schwankweg; inverses Pendel

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Q:

Was ist ein EPSP und IPSP?

A:

Exzitatorisches- und Inhibitorisches-postsynaptisches Potential.

Durch fördernde und hemmende Synapsen kommt es an der nachfolgenden Nervenzelle zu unterschiedlichen Potentialen, die am Axonhügel aufsummiert werden. Daraus folgt, ob ein neues Aktionspotential an weitere Nervenzellen weitergegeben wird.

Q:

Erregungsweiterleitung an der synapse

A:

1. Präsynaptisch erreicht ein elektrisches Aktionspotenzial die Axonterminale der Nervenzelle und öffnet spannungsgesteuerte Calcium-Kanäle.

2. Calcium strömt in die präsynaptische Zelle ein und sorgt durch einen veränderten Konzentrationsgradienten (?) zu einem Ausstoß von Botenstoffen(Acetylcholin, Noradrenalin) in Vesikeln durch Exocytose in den synapischten Spalt.

3. Die Botenstoffe diffundieren durch den synaptischen Spalt und binden sich nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip an Rezeptoren auf der postsynaptischen Zelle.

4. Rezeptorengesteuerte Natriumkanäle öffnen sich und durch einen neuen Natriumeinstrom in die postsynaptische Nervenzelle kommt es zu einem neuen Aktionspotenzial.

Q:

Was sind Divergenz und Konvergenz

A:

Divergenz: Verteilung von Informationen an viele Neuronen

Konvergenz: Aufnahme von Informationen von vielen Neuronen

Q:

subkortikale Areale der Willkürbewegung

A:

Basalganglien und Kleinhirn

Q:

Was besagt das Modell, welches den Menschen im stillen Stand als ein invertiertes Pendel ansieht?

A:

Der Untergrund ist dabei eine feste Drehachse, um die sich der hohe Körperschwerpunkt minimal bewegt. Die Unterstützungsfläche ist dabei durch die Schrittweite und die Fußgröße bestimmt. Durch eine kleine BoS und einen hohen CoM ist der menschliche Stand sehr instabil und benötigt konstant geringe Anpassungen, um das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten

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Q:

Studie König et al. 2019 Generalisierungsmöglichkeit von Anpassungen der Gleichgewichtsantworten nach Perturbationen im Laufe des Erwachsenenlebens.


A:

1. Trainingseffekte auf Gleichgewichtsreaktionen direkt nach Intervention und nach mehreren Monaten. Anpassungsfähigkeit des menschlichen neuromotorischen Systems bleibt mit zunehmendem Alter bestehen, jedoch scheint eine Beibehaltung der Gleichgewichtswiederherstellungsantworten und der damit einhergehenden notwendigen Anpassungen aufgrund von physiologischen Schwächen abzunehmen. 

2. Hohe Trainingseffekte auch noch im Alter  --> Möglichkeit Stürzen auch dann noch präventiv vorzubeugen

Q:

Gangstabilisierende Muskulatur Hüfte-Knie

A:

Hüftbeuger: M. iliopsoas, M. tensor faciae latae, M. sartorius, M. rectus femoris, M. gracilis

Hüftstrecker: M. gluteus maximus, M. biceps femoris, M. semitendinosus, M. semimembranosus

Hüftadduktoren: M. gracilis, M. pectineus, M. Adduktor (longus, brevis, magnus)

Hüftabduktoren: M. tensor fasciae latea: M Gluteus maximus, medius, minimus.

Kniegelenkstabilisierende: M. quadrizeps femoris, M. semitendinosus, M. semimembranosus

Q:

Training induced adaptations in characteristics of
postural reflexes in elderly men
U. Granacher, A. Gollhofer, D. Strass (2006)

A:

- SMT Training bei 60-80 jahre alten Probanten

- n=60, 13 Wochen Intervention, Kontrollgruppe, Intervention SMT, Intervention intensives Krafttraining

- Messsung über EMG der gangstabilisierende Muskulatur 

- SMT wirkt degenerativer Prozesse im sensomotorischen System entgegen - kann verbesserte Pertubationbewegungen beim Gang

--> SMT kann Anassungen der H-Reflexe; verbesserte Sensitivität des Gamma-Systems; verkürzte Latenzzeit hervorrrufen; (+ verbesserte Verarbeitung - ohne Beanspruchung kortikaler Strukturen; verbesserte Intra- Intermuskuläre Koordination; Abstimmung der Gangstabilisiernden Muskulatur usw.)

- Im Vergleich zum Krafttraining deutliche Anpassungen der muskulären Aktivität nach einer Pertubation; v.a. die RFD (Range of Force Development) = die Explosivkraft

Q:

Reziproke Hemmung

A:

- Gleichzeitige Hemmung des antagonistischen Muskels

- bei passiver Dehnung des agonistischen Muskels: Dehnung des Agonisten - Ia-Afferenz der Muskelspindel im Rückenmark verschaltet auf alpha-Motoneurone des Agonisten und hemmende Ia-Interneurone des Kollateralen - verhindert Kontraktion des Antagonisten - monosynaptischer Muskeldehnungsreflex


Q:

Renshaw-System

A:

Renshaw-Interneurone modulieren die Antwort der Motoneurone: 

- verhindern überreizende Antwort eines Reizes: überschießende Musklekontraktion

- Selbstschutz des Muskels

- alpha-Motoneuron projiziert über Axonkollateralen (Verzweigungen im RM) cholinerg (mittels Acetylcholin) auf die Renshaw-Zelle

- Rückwärtshemmung auf das alpha-Motoneuron

- liegen in Nachbarschaft zu jenen im Rückenmark

- GABA oder Glycin erzeugen IPSP im alpha-Motoneuron

- Spastiken/Dauerkontraktionen bei Ausfall des Systems

Q:

Präsynaptische Hemmung

A:

- Transmitterfreisetzung aus der präsynaptischen Membran verringert

- kein Hyperpolarisation der Postsynapse

- bei der Erregung α-Motoneurone durch Ia-Fasern im Rückenmark: Über hemmenden Transmitter (GABA) wird der Ca2+-Einstrom in der präsynaptische Endigung verringert

Q:

CoM; CoP; BoS

A:

Center of Mass: Körperschwerpunkt; beeiflusst durch Körpermasse und Gravitation; fiktiver Punkt, welcher die Masse eines Körpers vereint

Center of Pressure: Vertikale Projektion des CoM, Angriffspunkt der Bodenreaktionskräfte, Druckmittelpunkt

Base of Support: unterstützungsfläche, CoP muss innerhalb der BoS sein für stabile Postition


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