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Lernmaterialien für Kreuzzüge Überblick an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Kreuzzüge Überblick Kurs an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zu.

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Wie sah die christliche Welt am Vorabend der Kreuzzüge aus?

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  • Christenheit sprachlich, rituell und kulturell voneinander getrennt --> lateinischer Westen, griechischer Osten
    • gegenseitige Exkommunikation 1054


  • Westen: Herrschaftliche Zersplitterung in Ost- und Westfrankenreich aus Karolingerreich
    • Kultursprache Latein
    • Rechtsbeziehung Lehenswesen
    • große Unabhängigkeit der Fürsten


  • Osten: Blüte Byzanz 9.-11. Jh
    • Bedrohung durch Seldschuken und Schlacht bei Manzikert 1071
    • Byzanz greift mehr und mehr auf Söldner zurück --> Gegengewicht zum regionalen Adel
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Kreuzzüge als Epoche. Definition und wesentliche Merkmale? 

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  • Kreuzzüge als von der Lateinischen Kirche sanktionierte, strategische, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege
    • Sakralisierung der Gewalt
    • Massenmobilisierung der Ritterschaft
    • Institutionalisierung der Kreuzfahrerstaaten und der Ritterorden
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Welche Rolle spielte Papst Urban II. beim Aufruf zum 1. Kreuzzug?

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  • Aufruf beim Konzil von Clermont 1095 
    • unterscheidet sich zunächst nicht von früheren Konzilien
    • Exkommunikation Gegenpapst (Clemens III.)
  • Aufruf in eigentlicher Rede vor der Stadt
    • kein wörtlicher Mitschrieb, 4 Fassungen (3 Autoren wohl anwesend)
    • Ausschöpfung aller rhetorischen Mittel
    • Sündhaftigkeit der Zuhörer betont
      • remissio peccatorum - Sündenerlass durch Tod im gerechten Krieg
    • Jerusalem wohl nicht erwähnt
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Was sind die wichtigsten christlichen Quellen zum 1. Kreuzzug?

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  • Anonymer Kleriker (Normanne) aus Süditalien: Gesta Francorum
  • Raimund von Aguilers: Liber
    • beschreibt hauptsächlich Visionen und Wunder,
    • Einblick in radikale Mentalität, die hinter massiver Gewalt stand 
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Wie setzte sich der sogenannte Volkskreuzzug zusammen und wie erfolgreich war er?

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  • Peter von Amiens (Einsiedler) rekrutiert bunte Schar (eher ärmere Bevölkerung)
    • schlechte Bewaffnung und unzureichende Wegkentnisse
  • sorgen für Pogrome und Ausschreitungen auf dem Weg (v.a. Ungarn) --> Alexios I. setzt Schar so schnell wie möglich nach Kleinasien über
  • Vernichtung durch Seldschuken --> Erreichen Palästina nie
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Zusammensetzung Kreuzfahrerheer?

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  • hauptsächlich Ritteradel, Adel aus Frankreich, Süditalien, Flamen, Lothringen
    • kaum Teilnehmer aus Norden, da diese Konkurrenzpapst Clemens III. anhingen


  • 7 Anführer
    • Robert von der Normandie
    • Gottfried von Bouillon
    • Bohemund von Tarent
    • Raimund IV. von Toulouse
    • Balduin von Boulogne
    • Robert von Flandern
    • Hugo von Vermandois
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Verhältnis der Anführer zu Alexios I.?

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  • Alexios konnte Treueide einzeln abverlangen
    • Bedrohungssituation durch gut bewaffnete Truppen
    • Anführer leisten Eide nach unterschiedlich viel Widerstand
      • Rückgabe aller eroberten Gebiete, die früher zu Ostrom gehörten


  • Beispiel: Gottfried von Bouillon
    • Zunächst Weigerung --> Lebensmittellieferungen werden ausgesetzt --> Angriff auf Palast --> Niederschlagung durch kaiserliches Militär --> Eidablegung 20. Januar 1097)
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Kurze Skizzierung der Eroberung Jerusalems?

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  • Eroberung Jerusalems
    • Durchzug durch Syrien & Palästina verlief reibungslos --> Kreuzfahrer durch autochthone Bevölkerung nicht als feindlich wahrgenommen
    • Sturmangriff scheitert
    • Bau moderner Belagerungsmaschinen --> Rolle der italienischen Handelsstätte bei Rohstofflieferung
    • barfüßige Prozession des Heeres um die Stadtmauer nach Vision
    • Eroberung am 15. Juli 1099
    • Massaker/Gewaltexzesse an Muslimen und Juden --> Ausmaß umstritten, wohl aber kollektives Trauma --> Legitimation des Verhaltens bei Rückeroberung 1291
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Wie ist der Erfolg des 1. Kreuzzugs zu erklären?

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  • Erfolg liegt eher in religiösem Fanatismus denn militärtechnischer Überlegenheit begründet
  • noch wichtiger: interner Glaubenskampf der muslimischen Welt
    • Erbfolgestreit
    • letzter Fatimidenkalif starb 1094 (danach Bürgerkrieg und Seuchen), letzter Seldschukenstultan stirbt 1092
    • Syrien und Palästina uninteressante -Nebenschauplätze
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Wie sah die Gesellschaftsordnung Outremers sowie die Rechtsstellung der Muslime aus?

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  • geringe administrative Durchdringung, politische Autonomie und rechtliches Selbstverständnis --> Kreuzfahrerherrschaften statt Kreuzfahrerstaaten


  • Vorbild europäische Gesellschaftsordnung
    • Königtum mit Kronvasallen --> Geld gegen Beratung
    • Besteuerung von Handel und Gewerbe
    • Beibehaltung der islamischen Bürokratie und Fiskalverwaltung


  • Demographie
    • mehrheitlich muslimische Bevölkerung: Mayer und Prawer: 1/3 Lateiner/orientalische Christen, Muslime
    • keine Mischsiedlungen


  • Recht
    • fränkische Oberschicht stets privilegiert gegenüber orientalischen Christen
    • Muslime
      • Abgaben und Kopfsteuer beträchtliche Einnahmequelle
      • Ungleichbehandlung vor Gericht
      • Ausgrenzung durch rigide Kleiderordnung
      • keine planmäßige Verfolgung
    • da Sklaven nach Konversion freizulassen waren --> geringes Interesse an Missionierung
    • Condominiumsverträge: Aufteilung der Erträge in umstrittenen Grenzgebieten
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Auslöser, Protagonisten, Ausgang 2. Kreuzzug?

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  • Auslöser: Fall Edessas
  • aktivster und effektivster Anwerber: Bernhard von Clairvaux
    • Geburtshelfer des Templerordens: wichtige Rolle auch bei Ordensregel und hilft bei offizieller Anerkennung
    • Misserfolg wird mit Sündhaftigkeit der Kreuzfahrer erklärt
  • gescheiterte Belagerung von Damaskus --> Signalwirkung im lateinischen Westen 
  • Attraktivität der Kreuzzüge nimmt wesentlich ab --> bis 1187 keine nennenswerte Kreuzzüge mehr
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Besonderheit des 4. Kreuzzuges?

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  • endet mit Eroberung und Plünderung von Konstantinopel 1204 --> Lateinisches Kaiserreich
    • Aufteilung zwischen Republik Venedig und Anführern des Kreuzzugs
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Kreuzzüge Überblick Kurs an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wie sah die christliche Welt am Vorabend der Kreuzzüge aus?

A:
  • Christenheit sprachlich, rituell und kulturell voneinander getrennt --> lateinischer Westen, griechischer Osten
    • gegenseitige Exkommunikation 1054


  • Westen: Herrschaftliche Zersplitterung in Ost- und Westfrankenreich aus Karolingerreich
    • Kultursprache Latein
    • Rechtsbeziehung Lehenswesen
    • große Unabhängigkeit der Fürsten


  • Osten: Blüte Byzanz 9.-11. Jh
    • Bedrohung durch Seldschuken und Schlacht bei Manzikert 1071
    • Byzanz greift mehr und mehr auf Söldner zurück --> Gegengewicht zum regionalen Adel
Q:

Kreuzzüge als Epoche. Definition und wesentliche Merkmale? 

A:
  • Kreuzzüge als von der Lateinischen Kirche sanktionierte, strategische, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege
    • Sakralisierung der Gewalt
    • Massenmobilisierung der Ritterschaft
    • Institutionalisierung der Kreuzfahrerstaaten und der Ritterorden
Q:

Welche Rolle spielte Papst Urban II. beim Aufruf zum 1. Kreuzzug?

A:
  • Aufruf beim Konzil von Clermont 1095 
    • unterscheidet sich zunächst nicht von früheren Konzilien
    • Exkommunikation Gegenpapst (Clemens III.)
  • Aufruf in eigentlicher Rede vor der Stadt
    • kein wörtlicher Mitschrieb, 4 Fassungen (3 Autoren wohl anwesend)
    • Ausschöpfung aller rhetorischen Mittel
    • Sündhaftigkeit der Zuhörer betont
      • remissio peccatorum - Sündenerlass durch Tod im gerechten Krieg
    • Jerusalem wohl nicht erwähnt
Q:

Was sind die wichtigsten christlichen Quellen zum 1. Kreuzzug?

A:
  • Anonymer Kleriker (Normanne) aus Süditalien: Gesta Francorum
  • Raimund von Aguilers: Liber
    • beschreibt hauptsächlich Visionen und Wunder,
    • Einblick in radikale Mentalität, die hinter massiver Gewalt stand 
Q:

Wie setzte sich der sogenannte Volkskreuzzug zusammen und wie erfolgreich war er?

A:
  • Peter von Amiens (Einsiedler) rekrutiert bunte Schar (eher ärmere Bevölkerung)
    • schlechte Bewaffnung und unzureichende Wegkentnisse
  • sorgen für Pogrome und Ausschreitungen auf dem Weg (v.a. Ungarn) --> Alexios I. setzt Schar so schnell wie möglich nach Kleinasien über
  • Vernichtung durch Seldschuken --> Erreichen Palästina nie
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Q:

Zusammensetzung Kreuzfahrerheer?

A:
  • hauptsächlich Ritteradel, Adel aus Frankreich, Süditalien, Flamen, Lothringen
    • kaum Teilnehmer aus Norden, da diese Konkurrenzpapst Clemens III. anhingen


  • 7 Anführer
    • Robert von der Normandie
    • Gottfried von Bouillon
    • Bohemund von Tarent
    • Raimund IV. von Toulouse
    • Balduin von Boulogne
    • Robert von Flandern
    • Hugo von Vermandois
Q:

Verhältnis der Anführer zu Alexios I.?

A:
  • Alexios konnte Treueide einzeln abverlangen
    • Bedrohungssituation durch gut bewaffnete Truppen
    • Anführer leisten Eide nach unterschiedlich viel Widerstand
      • Rückgabe aller eroberten Gebiete, die früher zu Ostrom gehörten


  • Beispiel: Gottfried von Bouillon
    • Zunächst Weigerung --> Lebensmittellieferungen werden ausgesetzt --> Angriff auf Palast --> Niederschlagung durch kaiserliches Militär --> Eidablegung 20. Januar 1097)
Q:

Kurze Skizzierung der Eroberung Jerusalems?

A:
  • Eroberung Jerusalems
    • Durchzug durch Syrien & Palästina verlief reibungslos --> Kreuzfahrer durch autochthone Bevölkerung nicht als feindlich wahrgenommen
    • Sturmangriff scheitert
    • Bau moderner Belagerungsmaschinen --> Rolle der italienischen Handelsstätte bei Rohstofflieferung
    • barfüßige Prozession des Heeres um die Stadtmauer nach Vision
    • Eroberung am 15. Juli 1099
    • Massaker/Gewaltexzesse an Muslimen und Juden --> Ausmaß umstritten, wohl aber kollektives Trauma --> Legitimation des Verhaltens bei Rückeroberung 1291
Q:

Wie ist der Erfolg des 1. Kreuzzugs zu erklären?

A:
  • Erfolg liegt eher in religiösem Fanatismus denn militärtechnischer Überlegenheit begründet
  • noch wichtiger: interner Glaubenskampf der muslimischen Welt
    • Erbfolgestreit
    • letzter Fatimidenkalif starb 1094 (danach Bürgerkrieg und Seuchen), letzter Seldschukenstultan stirbt 1092
    • Syrien und Palästina uninteressante -Nebenschauplätze
Q:

Wie sah die Gesellschaftsordnung Outremers sowie die Rechtsstellung der Muslime aus?

A:
  • geringe administrative Durchdringung, politische Autonomie und rechtliches Selbstverständnis --> Kreuzfahrerherrschaften statt Kreuzfahrerstaaten


  • Vorbild europäische Gesellschaftsordnung
    • Königtum mit Kronvasallen --> Geld gegen Beratung
    • Besteuerung von Handel und Gewerbe
    • Beibehaltung der islamischen Bürokratie und Fiskalverwaltung


  • Demographie
    • mehrheitlich muslimische Bevölkerung: Mayer und Prawer: 1/3 Lateiner/orientalische Christen, Muslime
    • keine Mischsiedlungen


  • Recht
    • fränkische Oberschicht stets privilegiert gegenüber orientalischen Christen
    • Muslime
      • Abgaben und Kopfsteuer beträchtliche Einnahmequelle
      • Ungleichbehandlung vor Gericht
      • Ausgrenzung durch rigide Kleiderordnung
      • keine planmäßige Verfolgung
    • da Sklaven nach Konversion freizulassen waren --> geringes Interesse an Missionierung
    • Condominiumsverträge: Aufteilung der Erträge in umstrittenen Grenzgebieten
Q:

Auslöser, Protagonisten, Ausgang 2. Kreuzzug?

A:
  • Auslöser: Fall Edessas
  • aktivster und effektivster Anwerber: Bernhard von Clairvaux
    • Geburtshelfer des Templerordens: wichtige Rolle auch bei Ordensregel und hilft bei offizieller Anerkennung
    • Misserfolg wird mit Sündhaftigkeit der Kreuzfahrer erklärt
  • gescheiterte Belagerung von Damaskus --> Signalwirkung im lateinischen Westen 
  • Attraktivität der Kreuzzüge nimmt wesentlich ab --> bis 1187 keine nennenswerte Kreuzzüge mehr
Q:

Besonderheit des 4. Kreuzzuges?

A:
  • endet mit Eroberung und Plünderung von Konstantinopel 1204 --> Lateinisches Kaiserreich
    • Aufteilung zwischen Republik Venedig und Anführern des Kreuzzugs
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