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Lernmaterialien für Bodenkunde an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Bodenkunde Kurs an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Nach den verschiedenen Hochphasen der letzten Eiszeit vertieften sich aufgrund der hohen Schmelzwasservorkommen in den folgenden wärmeren Phasen die Flüsse zunehmend. So entstanden unterschiedliche Flussterrassen. Durch Nacheiszeitliche Verwehung wurden die Flussterrassen mit einer Schicht von Löss überzogen. Auf welcher Terrasse findet sich diese Lößschicht nicht? Warum?

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Auf der untersten, das heißt jüngsten Terrasse. Der Löss wehte und sedimentierte gleichzeitig mit der Bildung dieser Terrasse, daher wurde das aeolische Lössmaterial in die fluvialen Sedimente, aus denen die Terrasse aufgebaut ist, eingearbeitet.

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Was ist der Unterschied zwischen Grundgebirge und Deckgebirge? Nennen Sie je ein Beispiel? Welche Gesteinsbildenden Prozesse laufen jeweils ab?

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Grundgebirge ist durch Plattentektonik (Konvergenz von Platten) entstanden.Grundgebirge sind die aus Gneis oder Granit bestehenden Zonen des Südschwarzwaldes.Gesteinsbildende Prozesse im Grundgebirge ist die Metamorphose und die Erstarrung von Magma, bei der Plutonite und Vulkanite entstehen. 

Deckgebirge besteht aus Sedimentgestein, das das Gebirge überdeckt und teilweise bei wiederholten Hebungsphasen mit gehoben wurde.  Auf dem Nordschwarzwald liegt Buntsandstein,

der als Deckgebirge bezeichnet wird. Gesteinsbildender Prozess im Deckgebirge ist die Diagenese. 

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Wann entstand der Schwarzwald?

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Zum ersten Mal gehoben wurde der Schwarzwald während der Variszischen Faltung, zum zweiten Mal während der alpidischen Faltung im Tertiär.

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1969 landeten die Amerikaner erstmals auf dem Mond. Die Presse berichtete, die Astronauten hätten auf dem Mond Bodenproben gesammelt und zur Erde mitgebracht. Stimmt das?

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Nein! Boden ist belebt, auf dem Mond finden sich Gesteinssedimente, die physikalisch und zum Teil auch chemisch verwittert sind. Bodenbildung setzt aber Photosynthese und die Einwirkung von lebenden Organismen voraus

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Die Eigenschaften der Sohlensedimente eines Flusses im Oberlauf eines Flusses und an der Mündung unterscheiden sich. Wie? Warum?

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Die Größe der Sohlensedimente hängt von dessen Fließgeschwindigkeit ab. Im Oberlauf des Flusses, wo die Fließgeschwindigkeit hoch ist, können nur grobe Materialien abgelagert werden (Kies und Sand). Je weiter der Fluss fließt und je mehr er sich der Mündung nährt, umso langsamer fließt er. Bei den geringen Fließgeschwindigkeiten können auch ganz kleine Tonpartikel sedimentiert werden. Einen ähnlichen Gradienten der Fließgeschwindigkeit (des Überflutungswassers) und damit der sedimentierten Teilchengröße findet man auch quer zur Fließrichtung. Nahe am Ufer des Flusses finden sich grobe Sedimente, weiter weg vom Ufer werden kleine Sediment-Teilchen wie Ton abgelagert.

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. Was wäre im Schwarzwald anders, hätte es keine Eiszeit gegeben? Nennen Sie zwei Beispiele.

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Es gäbe keine Hochmoore, die auf den Tonablagerungen der Schmelzwässer entstanden. Manche Täler im Schwarzwald wurden durch Gletscher (wie dem Feldberggletscher) geformt. Einige Pflanzen sind Relikte aus der Eiszeit. Während der Vergletscherung der Alpen, hatten sie ihr Rückzugsgebiet im Schwarzwald. Ein Beispiel für ein solches lebendes Glazialrelikt ist die Alpen-Troddelblume.

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Magnesium-Mangel wird als Folge von Bodenversauerung und Mg-Auswaschung in Wäldern beobachtet. Auf welchen Geologischen Einheiten würden Sie in Süddeutschland besonders mit Mg-Mangel rechnen? Warum?

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Böden, die aus Mg-armen Gesteinen entstanden sind, sind Mg-arm. Ein Beispiel dafür ist der Buntsandstein, der ganz Mg-arme Lagen enthält. Auch Standorte auf Gesteinen, die leicht versauern, sind potentielle Mg-Mangelstandorte. Dazu gibt es mehr Informationen in der Vorlesung „Nährstoffe“.

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Was ist der pH-Wert des Bodens?

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  • pH-Wert definiert für Bodenlösung und nicht für Feststoff im Boden "Mastervariable"
  • pH-Wert bestimmt: die Nährstoffverfügbarkeit und somit die biologische Aktivität,die Bodenstruktur→Aggregatbildung und die Mobilität von Schadstoffen
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Der pH-Wert einer Bodenprobe aus den Kalkalpen und einer Probe aus dem Schwarzwald wird in deionisiertem Wasser und in KCl Lösung bestimmt. Welche Bodenprobe liefert in beiden Lösungen den gleichen pH-Wert? Warum? Wie sieht es mit der anderen Probe aus: ist der pH Wert in Wasser oder in KCl höher?

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  • Probe aus den Kalkalpen liefert in beiden Lösungen den gleichen pH-Wert
  • Gespeicherte Protonen an Festphase von carbonat haltigen Böden gibt es nicht, da Kalk die Protonen puffert→keine austauschbaren Protonen vorhanden
  • Im Schwarzwald werden zugegebenen Kationen mit H+ und Al3+ getauscht, diese reagieren gehen in die Bodenlösung über und wirken sauer → dadurch Probe mit Kcl saurer (ph wert niedriger) als mit Wasser
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Welche Bodeneigenschaften bestimmt der pH-Wert? Nennen und erläutern Sie vier Beispiele.

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  1. chemische Verwitterung:
    bei saurem pH-Wert intensiver
  2. Mineralneubildung:
    zwischen 4,5 und 7,5 am besten
  3. biologische Aktivität
    wenn es zu sauer ist gibt es weniger Regenwürmer dafür mehr Enchyträen
  4.  Phosphat verfügbarkeit
    bei niedrigem pH-Wert fest an Eisen/ Aluminiumoxide gebunden


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Welcher pH-Wert stellt sich in Oberflächengewässern bei 18°C ein, wenn der pH allein durch das Gleichgewicht mit der Atmosphäre bestimmt wird? Warum ist die Temperatur wichtig?

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  • 0,00035 bar PCO2 in Atmosphäre bei 18°C→pH 5,7

Temperatur beeinflusst, wie viel CO2 sich im Wasser löst. Je kälter, desto mehr CO2 löst sich im Wasser.

→ Je mehr CO2 sich im Wasser löst, desto höher der Kohlensäuregehalt im Wasser. Kohlensäure gibt 1 Proton (das zweite ist zu festgebunden) in Wasser ab

→pH sinkt

→desto kälter Gewässer, desto mehr CO2 gelöst im Wasser

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Nennen Sie vier Prozesse, die zur pH-Absenkung im Boden beitragen

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  • Co2 Kohlensäure eintrag durch die bodenatmung 
  • Humifizierung
  • Organische Säuren , insbesondere Fulvosäuren , die entweder von Pflanzenwurzeln ausgeschieden werden, oder Zwischenprodukte beim Abbau organischer Substanz sind (daher leicht abbaubar) können zu einer Versauerung beitragen
  • Basen Auswaschung durch Wasser wenn Puffersubstanzen aufgebraucht sind
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  • 16 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Bodenkunde Kurs an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Nach den verschiedenen Hochphasen der letzten Eiszeit vertieften sich aufgrund der hohen Schmelzwasservorkommen in den folgenden wärmeren Phasen die Flüsse zunehmend. So entstanden unterschiedliche Flussterrassen. Durch Nacheiszeitliche Verwehung wurden die Flussterrassen mit einer Schicht von Löss überzogen. Auf welcher Terrasse findet sich diese Lößschicht nicht? Warum?

A:

Auf der untersten, das heißt jüngsten Terrasse. Der Löss wehte und sedimentierte gleichzeitig mit der Bildung dieser Terrasse, daher wurde das aeolische Lössmaterial in die fluvialen Sedimente, aus denen die Terrasse aufgebaut ist, eingearbeitet.

Q:

Was ist der Unterschied zwischen Grundgebirge und Deckgebirge? Nennen Sie je ein Beispiel? Welche Gesteinsbildenden Prozesse laufen jeweils ab?

A:

Grundgebirge ist durch Plattentektonik (Konvergenz von Platten) entstanden.Grundgebirge sind die aus Gneis oder Granit bestehenden Zonen des Südschwarzwaldes.Gesteinsbildende Prozesse im Grundgebirge ist die Metamorphose und die Erstarrung von Magma, bei der Plutonite und Vulkanite entstehen. 

Deckgebirge besteht aus Sedimentgestein, das das Gebirge überdeckt und teilweise bei wiederholten Hebungsphasen mit gehoben wurde.  Auf dem Nordschwarzwald liegt Buntsandstein,

der als Deckgebirge bezeichnet wird. Gesteinsbildender Prozess im Deckgebirge ist die Diagenese. 

Q:

Wann entstand der Schwarzwald?

A:

Zum ersten Mal gehoben wurde der Schwarzwald während der Variszischen Faltung, zum zweiten Mal während der alpidischen Faltung im Tertiär.

Q:

1969 landeten die Amerikaner erstmals auf dem Mond. Die Presse berichtete, die Astronauten hätten auf dem Mond Bodenproben gesammelt und zur Erde mitgebracht. Stimmt das?

A:

Nein! Boden ist belebt, auf dem Mond finden sich Gesteinssedimente, die physikalisch und zum Teil auch chemisch verwittert sind. Bodenbildung setzt aber Photosynthese und die Einwirkung von lebenden Organismen voraus

Q:

Die Eigenschaften der Sohlensedimente eines Flusses im Oberlauf eines Flusses und an der Mündung unterscheiden sich. Wie? Warum?

A:

Die Größe der Sohlensedimente hängt von dessen Fließgeschwindigkeit ab. Im Oberlauf des Flusses, wo die Fließgeschwindigkeit hoch ist, können nur grobe Materialien abgelagert werden (Kies und Sand). Je weiter der Fluss fließt und je mehr er sich der Mündung nährt, umso langsamer fließt er. Bei den geringen Fließgeschwindigkeiten können auch ganz kleine Tonpartikel sedimentiert werden. Einen ähnlichen Gradienten der Fließgeschwindigkeit (des Überflutungswassers) und damit der sedimentierten Teilchengröße findet man auch quer zur Fließrichtung. Nahe am Ufer des Flusses finden sich grobe Sedimente, weiter weg vom Ufer werden kleine Sediment-Teilchen wie Ton abgelagert.

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Q:

. Was wäre im Schwarzwald anders, hätte es keine Eiszeit gegeben? Nennen Sie zwei Beispiele.

A:

Es gäbe keine Hochmoore, die auf den Tonablagerungen der Schmelzwässer entstanden. Manche Täler im Schwarzwald wurden durch Gletscher (wie dem Feldberggletscher) geformt. Einige Pflanzen sind Relikte aus der Eiszeit. Während der Vergletscherung der Alpen, hatten sie ihr Rückzugsgebiet im Schwarzwald. Ein Beispiel für ein solches lebendes Glazialrelikt ist die Alpen-Troddelblume.

Q:

Magnesium-Mangel wird als Folge von Bodenversauerung und Mg-Auswaschung in Wäldern beobachtet. Auf welchen Geologischen Einheiten würden Sie in Süddeutschland besonders mit Mg-Mangel rechnen? Warum?

A:

Böden, die aus Mg-armen Gesteinen entstanden sind, sind Mg-arm. Ein Beispiel dafür ist der Buntsandstein, der ganz Mg-arme Lagen enthält. Auch Standorte auf Gesteinen, die leicht versauern, sind potentielle Mg-Mangelstandorte. Dazu gibt es mehr Informationen in der Vorlesung „Nährstoffe“.

Q:

Was ist der pH-Wert des Bodens?

A:
  • pH-Wert definiert für Bodenlösung und nicht für Feststoff im Boden "Mastervariable"
  • pH-Wert bestimmt: die Nährstoffverfügbarkeit und somit die biologische Aktivität,die Bodenstruktur→Aggregatbildung und die Mobilität von Schadstoffen
Q:

Der pH-Wert einer Bodenprobe aus den Kalkalpen und einer Probe aus dem Schwarzwald wird in deionisiertem Wasser und in KCl Lösung bestimmt. Welche Bodenprobe liefert in beiden Lösungen den gleichen pH-Wert? Warum? Wie sieht es mit der anderen Probe aus: ist der pH Wert in Wasser oder in KCl höher?

A:
  • Probe aus den Kalkalpen liefert in beiden Lösungen den gleichen pH-Wert
  • Gespeicherte Protonen an Festphase von carbonat haltigen Böden gibt es nicht, da Kalk die Protonen puffert→keine austauschbaren Protonen vorhanden
  • Im Schwarzwald werden zugegebenen Kationen mit H+ und Al3+ getauscht, diese reagieren gehen in die Bodenlösung über und wirken sauer → dadurch Probe mit Kcl saurer (ph wert niedriger) als mit Wasser
Q:

Welche Bodeneigenschaften bestimmt der pH-Wert? Nennen und erläutern Sie vier Beispiele.

A:
  1. chemische Verwitterung:
    bei saurem pH-Wert intensiver
  2. Mineralneubildung:
    zwischen 4,5 und 7,5 am besten
  3. biologische Aktivität
    wenn es zu sauer ist gibt es weniger Regenwürmer dafür mehr Enchyträen
  4.  Phosphat verfügbarkeit
    bei niedrigem pH-Wert fest an Eisen/ Aluminiumoxide gebunden


Q:

Welcher pH-Wert stellt sich in Oberflächengewässern bei 18°C ein, wenn der pH allein durch das Gleichgewicht mit der Atmosphäre bestimmt wird? Warum ist die Temperatur wichtig?

A:
  • 0,00035 bar PCO2 in Atmosphäre bei 18°C→pH 5,7

Temperatur beeinflusst, wie viel CO2 sich im Wasser löst. Je kälter, desto mehr CO2 löst sich im Wasser.

→ Je mehr CO2 sich im Wasser löst, desto höher der Kohlensäuregehalt im Wasser. Kohlensäure gibt 1 Proton (das zweite ist zu festgebunden) in Wasser ab

→pH sinkt

→desto kälter Gewässer, desto mehr CO2 gelöst im Wasser

Q:

Nennen Sie vier Prozesse, die zur pH-Absenkung im Boden beitragen

A:
  • Co2 Kohlensäure eintrag durch die bodenatmung 
  • Humifizierung
  • Organische Säuren , insbesondere Fulvosäuren , die entweder von Pflanzenwurzeln ausgeschieden werden, oder Zwischenprodukte beim Abbau organischer Substanz sind (daher leicht abbaubar) können zu einer Versauerung beitragen
  • Basen Auswaschung durch Wasser wenn Puffersubstanzen aufgebraucht sind
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