SYA811 - Systemanalyse an der AKAD Hochschule Stuttgart

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Beispielhafte Karteikarten für SYA811 - Systemanalyse an der AKAD Hochschule Stuttgart auf StudySmarter:

Die Aufteilung eines Entwicklungsgegenstandes in einzelne Teile wird als

____________ bezeichnet. Die _______________ dieser _____________ hängt immer von den jeweiligen Projektbedürfnissen ab. Die Anzahl der zu verwendenden Phasen des V-Modells hängt auch immer von der ____________ des Entwicklungsgegenstandes ab. Bei gewachsenen Entwicklungsorganisationen haben Sie bezüglich der zu verwendenden Phasenaufteilung nur __________ Spielraum.

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Diskutieren Sie folgende Aussage: „Die Anwendung des V-Modells garantiert das

Erreichen der Entwicklungsziele!“


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In welche Richtung zeigt die Dämpfungskraft im Vergleich zur Bewegungsrichtung?

Warum?

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Industirstoßdämpfer

Benennen Sie die Kräfte, die die Verzögerung in Gleichung 4.13 erzeugen.


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Diskutieren Sie die folgende These: „Die Softwarekrise wäre vermeidbar gewesen“.

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Welche der folgenden Aussagen zum „Code & Fix“-Zyklus sind falsch?

P „Code & Fix“ ist eine gut strukturierte Vorgehensweise.

P „Code & Fix“ eignet sich hervorragend zur Bearbeitung von großen Projekten.

P Bei „Code & Fix“ gibt es keine speziellen Anforderungsentwicklungsphasen.

P „Code & Fix“ ist streng genommen kein Vorgehensmodell in der Systementwicklung.

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Welche Aussagen zu einem Vorgehensmodell sind richtig? Begründen Sie Ihre Antwort!

P Ein Vorgehensmodell beschreibt einen Gesamtprozess durch eine fest definierte

Abfolge von Tätigkeiten.

P Die Verwendung eines Vorgehensmodells garantiert das erfolgreiche Erreichen der Entwicklungsziele.

P Ein Modell ist ein exaktes Abbild der Realität.

P Ein Vorgehensmodell gibt eine Abfolge von Entwicklungsschritten (Phasen) vor.

P Die Granularität von Vorgehensmodellen ist an das Problem anpassbar.

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Für welches der folgenden technischen Entwicklungsprojekte ist die „Code & Fix“-

Vorgehensweise geeignet? Wie würden Sie dabei vorgehen, d. h. welche Aktivitäten

würden Sie zu „Code“ und welche zu „Fix“ zählen?

P Programmierung von Abfragen einer Datenbank eines Bibliothekssystems.

P Optimierung einer Produktionslinie zur Herstellung einer technischen Schaltung.

P Auslegung eines Tragseils einer Seilbahn

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In welchen Fällen können Projekte, die mit anderen Vorgehensmodellen geplant und

ausgeführt werden in einen „Code & Fix“-Zyklus geraten?

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Definieren Sie für sich ein Vorgehensmodell zum Thema „Klausurvorbereitung“. Überlegen Sie sich einzelne Phasen und gehen Sie kurz auf die Inhalte dieser Phasen ein.

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Definieren Sie den Begriff „Softwarekrise“. Wie kam es dazu?

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Beschreiben Sie, wie sich die Softwarekrise bei der Entwicklung des OS/360 auswirkte?

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SYA811 - Systemanalyse

Die Aufteilung eines Entwicklungsgegenstandes in einzelne Teile wird als

____________ bezeichnet. Die _______________ dieser _____________ hängt immer von den jeweiligen Projektbedürfnissen ab. Die Anzahl der zu verwendenden Phasen des V-Modells hängt auch immer von der ____________ des Entwicklungsgegenstandes ab. Bei gewachsenen Entwicklungsorganisationen haben Sie bezüglich der zu verwendenden Phasenaufteilung nur __________ Spielraum.

Die Aufteilung eines Entwicklungsgegenstandes in einzelne Teile wird als Dekomposition bezeichnet. Die Granularität dieser Dekomposition hängt immer von den jeweiligen Projektbedürfnissen ab. Die Anzahl der zu verwendenden Phasen des V-Modells hängt auch immer von der Komplexität des Entwicklungsgegenstandes ab. Bei gewachsenen Entwicklungsorganisationen haben Sie bezüglich der zu verwendenden Phasenaufteilung nur wenig/geringen Spielraum.

SYA811 - Systemanalyse

Diskutieren Sie folgende Aussage: „Die Anwendung des V-Modells garantiert das

Erreichen der Entwicklungsziele!“


Diese Aussage ist mit größter Vorsicht zu genießen. Selbstverständlich stellt das V-Modell eines der am weitesten entwickelten Vorgehensmodelle dar und wird vielfältig in der aktuellen industriellen Praxis eingesetzt. Es ist aber kein Garant dafür, dass Sie alle Ihre Entwicklungsziele erreichen!

Das V-Modell ist ein Hilfsmittel und gibt Ihrem Entwicklungsvorgehen eine gute Struk tur und hilft Ihnen größere Klippen zu umschiffen. Nur vergessen Sie dabei nicht, dass Sie es sind der am Steuer steht!

Des Weiteren sichert Sie das V-Modell auch nicht vor den normalen Entwicklungs- und damit auch „Lebensrisiken“ ab. Was passiert, wenn Ihr Entwicklerteam bei der Einschätzung der Machbarkeit einer technischen Lösung einfach falsch lag?

Bitte wiegen Sie sich nicht in Sicherheit, nur weil Sie mithilfe eines V-Modells entwickeln!

SYA811 - Systemanalyse

In welche Richtung zeigt die Dämpfungskraft im Vergleich zur Bewegungsrichtung?

Warum?

Die Dämpfungskraft zeigt entgegen der Bewegungsrichtung. Eine Kraft in Richtung der

Bewegung würde beschleunigend wirken, eine Kraft dagegen bremst die Bewegung ab:

sie dämpft also.

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Industirstoßdämpfer

Benennen Sie die Kräfte, die die Verzögerung in Gleichung 4.13 erzeugen.


Die Verzögerung des Zylinders wird erreicht durch die Reibungskraft des Zylinders und

die Druckkraft des Kolbens.

SYA811 - Systemanalyse

Diskutieren Sie die folgende These: „Die Softwarekrise wäre vermeidbar gewesen“.

Eine wesentliche Ursache der Softwarekrise ist darin zu suchen, dass man seinerzeit mit Problemen konfrontiert war, für die es damals keine geeigneten Hilfsmittel gab. Den damaligen Entwicklern fehlten auch Möglichkeiten zur Früherkennung der sich anbahnenden Probleme, sodass es möglich gewesen wäre, bei den ersten Anzeichen wirkungsvoll gegenzusteuern.

Aus meiner Sicht hat die Geschwindigkeit, mit der auf einmal die Probleme über die Projektteams hereinbrachen, die Entwickler überrascht. Neben dem OS/360-Team waren auch gleichzeitig andere Entwicklerteams betroffen. Da man nicht auf die Erfahrung mit Vorgängerprojekten zurückgreifen konnte, war man den Geschehnissen zunächst hilflos ausgeliefert. Die Lehren aus den Problemen konnten erst im Nachhinein gezogen werden.

SYA811 - Systemanalyse

Welche der folgenden Aussagen zum „Code & Fix“-Zyklus sind falsch?

P „Code & Fix“ ist eine gut strukturierte Vorgehensweise.

P „Code & Fix“ eignet sich hervorragend zur Bearbeitung von großen Projekten.

P Bei „Code & Fix“ gibt es keine speziellen Anforderungsentwicklungsphasen.

P „Code & Fix“ ist streng genommen kein Vorgehensmodell in der Systementwicklung.

P „Code & Fix“ ist eine gut strukturierte Vorgehensweise.

Diese Aussage ist falsch. „Code & Fix“ zeichnet sich gerade dadurch aus, dass es

eine chaotische Vorgehensweise ist, bei der sich Entwicklungs- und Fehlerbehe-

bungszyklen in ungeplanter Folge aneinanderreihen.

P „Code & Fix“ eignet sich hervorragend zur Bearbeitung von großen Projekten.

Diese Aussage ist falsch. Große Projekte benötigen spezialisierte Vorgehensmodelle, die in anderen Kapiteln dieses Studienbriefs vorgestellt werden. Große Projekte lassen sich mit „Code & Fix“ nicht ins Ziel bringen.

P Bei „Code & Fix“ gibt es keine speziellen Anforderungsentwicklungsphasen.

Diese Aussage ist richtig. Dieses Entwicklungsvorgehen kennt keine speziellen

Phasen der Anforderungsentwicklung. 

P „Code & Fix“ ist streng genommen kein Vorgehensmodell in der Systementwick-

lung.

Diese Aussage ist richtig. Ein Vorgehensmodell gibt ein strukturiertes und geplantes Entwicklungsvorgehen vor. „Code & Fix“ zeichnet sich aber dadurch aus, dass alle Aktionen ohne Planung ablaufen. Daher ist dieses Vorgehen kein Vorgehensmodell im eigentlichen Sinn.

SYA811 - Systemanalyse

Welche Aussagen zu einem Vorgehensmodell sind richtig? Begründen Sie Ihre Antwort!

P Ein Vorgehensmodell beschreibt einen Gesamtprozess durch eine fest definierte

Abfolge von Tätigkeiten.

P Die Verwendung eines Vorgehensmodells garantiert das erfolgreiche Erreichen der Entwicklungsziele.

P Ein Modell ist ein exaktes Abbild der Realität.

P Ein Vorgehensmodell gibt eine Abfolge von Entwicklungsschritten (Phasen) vor.

P Die Granularität von Vorgehensmodellen ist an das Problem anpassbar.

P Ein Vorgehensmodell beschreibt einen Gesamtprozess durch eine fest definierte

Abfolge von Tätigkeiten. Diese Aussage ist richtig! Ein Vorgehensmodell zerlegt den gesamten Entwicklungsprozess in eine Abfolge von Phasen. Jeder Phase sind Tätigkeiten zugeordnet. Ein Vorgehensmodell gibt damit einem Entwicklungsprojekt eine Struktur und ermöglicht eine gute Übersicht über den aktuellen Projektstatus.

P Die Verwendung eines Vorgehensmodells garantiert das erfolgreiche Erreichen der Entwicklungsziele.

Diese Aussage ist falsch! Ein Vorgehensmodell gibt Ihnen einen Weg vor, welche

Schritte Sie im Entwicklungsprozess zu gehen haben. Da der Erfolg eines Entwicklungsprojekts aber auch von vielen anderen Faktoren abhängig ist, reicht das blose Befolgen eines Vorgehensmodells nicht aus, damit ein Projekt erfolgreich ist. Denken Sie immer daran: Ein Vorgehensmodell ist lediglich eine Hilfestellung, bzw. eine Methode, die Sie im Entwicklungsprozess anwenden können.

P Ein Modell ist ein exaktes Abbild der Realität.

Diese Aussage ist falsch! Ein Modell ist dadurch definiert, dass es ein eingeschränktes Abbild der Realität ist. Ein Modell stellt damit eine vereinfachte Sicht der Dinge dar. Modelle dienen dazu, beliebig komplexe Vorgänge verstehbar darzustellen. Die notwendige Vereinfachung kann dazu führen, dass wichtige Größen oder Vorgänge unberücksichtigt bleiben und das Modell dadurch ungenau wird. Ein Modell muss daher immer an das zu lösende Problem angepasst werden.


P Ein Vorgehensmodell gibt eine Abfolge von Entwicklungsschritten (Phasen) vor.

Diese Aussage ist richtig! Ein Vorgehensmodell definiert die Abfolge von Phasen in

einem Entwicklungsprojekt. Jede Phase schreibt entsprechende Entwicklungstätig-

keiten vor. Die Tätigkeiten sind dabei dem Inhalt des Entwicklungsprojekts ange-

passt: Eine Hardwareentwicklung und eine Softwareentwicklung können mit dem

gleichen Vorgehensmodell durchgeführt werden. Die Phasen werden dabei inhaltlich an den Entwicklungsgegenstand angepasst.

P Die Granularität von Vorgehensmodellen ist an das Problem anpassbar.

Diese Aussage ist richtig! Die Granularität MUSS sogar an das Entwicklungsvor-

haben angepasst werden. Man spricht dabei auch von Tailoring oder Customizing.

Bei einer zu geringen Anpassung gibt das Vorgehensmodell dem Entwicklungspro-

zess zu wenig Struktur und kann damit den Entwicklungsvorgang nicht ausreichend unterstützen. Gibt man eine zu feine Struktur vor, so wird ein zu großer Zeitaufwand für die Verwaltung der einzelnen Phasen aufzuwenden sein. Dieser Aufwand verlängert das Entwicklungsprojekt, ohne einen Nutzen für den Projekterfolg zu haben. Sie sehen hier noch einmal das Problem: Ein Vorgehensmodell kann den Entwicklungsprozess sinnvoll unterstützen, die Anpassung der Phasen an den Entwicklungsgegenstand erfordert aber viel Erfahrung und damit ein Team mit erfahrenen Spezialisten,

das nicht immer zur Verfügung steht!

SYA811 - Systemanalyse

Für welches der folgenden technischen Entwicklungsprojekte ist die „Code & Fix“-

Vorgehensweise geeignet? Wie würden Sie dabei vorgehen, d. h. welche Aktivitäten

würden Sie zu „Code“ und welche zu „Fix“ zählen?

P Programmierung von Abfragen einer Datenbank eines Bibliothekssystems.

P Optimierung einer Produktionslinie zur Herstellung einer technischen Schaltung.

P Auslegung eines Tragseils einer Seilbahn

Generell sollten Sie jetzt antworten, dass „Code & Fix“ grundsätzlich eine ungeeignete Vorgehensweise ist. Ich würde diese Antwort auch jederzeit als korrekt akzeptieren. Aber betrachten wir die vorgegebenen Beispiele etwas genauer.

P Programmierung von Abfragen einer Datenbank eines Bibliothekssystems.

In diesem Fall wäre ein prinzipielles Vorgehen nach „Code & Fix“ denkbar. Wenn

die Abfragen nicht allzu komplex und/oder die Datenbankstruktur einfach und über-

schaubar ist, dann könnten Sie mit diesem Vorgehen relativ schnell zum Ziel kom-

men. Im Rahmen eines „Code“-Vorgangs würden Sie die Abfrage erstellen und in

einem sofortigen nachgelagerten Test überprüfen. Im darauffolgenden „Fix“-Vor-

gang könnten Sie aufgetretene Fehler sofort beheben und danach die nächste Abfrage programmieren. Alles in allem einfach und zielführend – wenn es sich um eine einfache Datenbank handelt!

P Optimierung einer Produktionslinie zur Herstellung einer technischen Schaltung.

Produktionslinien für technische Schaltungen sind in der Regel hochkomplexe Sys-

teme. Eine Optimierung mittels eines „Code & Fix“-Vorgangs ist nicht überschaubar und führt in der Regel auch nicht in absehbarer Zeit zu vernünftigen Ergebnissen. Warum ist das so? Überlegen Sie sich die komplexen Zusammenhänge, z. B. die genau aufeinander abgestimmten Taktzeiten einzelner Maschinen. Wenn Sie an einem „Ende“ eine Anpassung vornehmen, so hat das grundsätzlich weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Produktionsstraße. Aus diesem Grund müssen Optimierungen hochkomplexer Produktionsprozesse mit anderen Vorgehensmodellen geplant werden, die die Komplexität der ablaufenden Prozesse berücksichtigt.

P Auslegung eines Tragseils einer Seilbahn.

Falls Sie entschieden haben, dass dieses Projekt für „Code & Fix“ geeignet ist, dann muss ich Sie enttäuschen. Was würde passieren, falls Sie sich für eine Fehldimensionierung des Seils entscheiden sollten im Rahmen eines „Code“-Vorgangs? Eine Überdimensionierung wäre vielleicht nicht so tragisch dafür, aber eine Unterdimensionierung. Im schlimmsten Fall würde das Seil die Traglast nicht aushalten und reißen. Mit eventuell katastrophalen Folgen. Im „Fix“-Vorgang würden Sie dann die Dimensionierung des Seils überdenken und vielleicht eine stärkere Variante ausprobieren?

Ich denke nicht, dass Sie im Fall eines Versagens des Tragseils einer Seilbahn noch die Gelegenheit eines „Fix“-Vorgangs bekommen. Entschuldigen Sie an dieser Stelle meine Ironie, aber für dieses Projekt ist das „Code & Fix“-Vorgehen absolut ungeeignet!

SYA811 - Systemanalyse

In welchen Fällen können Projekte, die mit anderen Vorgehensmodellen geplant und

ausgeführt werden in einen „Code & Fix“-Zyklus geraten?

Projekte neigen dazu in einen „Code & Fix“-Zyklus zu geraten, sobald sie z. B. termin-

lich unter Druck geraten, da z. B. in einer Testphase zu viele Fehler gefunden wurden

und damit ein Abgabetermin für das fehlerfreie System gefährdet ist.

Unter der falschen Annahme, dass man möglichst schnell möglichst viele Fehler beheben möchte, werden dann in den meisten Fällen „Code & Fix“-Zyklen begonnen und damit das geordnete Entwicklungsvorgehen verlassen. Dieses chaotische Vorgehen macht sich aber in den meisten Fällen zu einem späteren Zeitpunkt negativ bemerkbar, wenn z. B. durch das ungeplante „Code & Fix“ neue Fehler in das System eingebracht wurden und man keinen Überblick mehr über die durchgeführten Änderungen besitzt, um z. B. zu verstehen, wann und an welcher Stelle der neue Fehler in das System eingebracht wurde.

SYA811 - Systemanalyse

Definieren Sie für sich ein Vorgehensmodell zum Thema „Klausurvorbereitung“. Überlegen Sie sich einzelne Phasen und gehen Sie kurz auf die Inhalte dieser Phasen ein.

Die Lösung dieser Aufgabe ist natürlich nicht eindeutig definierbar, da jeder seine

Klausurvorbereitung individuell gestaltet. Lassen Sie mich aber ein Beispiel angeben – ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit:

P In der ersten Phase sollte anhand der Mitschriebe und Unterlagen der Lernstoff für die Klausur eingegrenzt werden.

P Danach wird der Lernstoff strukturiert und damit in einzelne Pakete aufgeteilt.

P Als Nächstes kommt die Zeitplanung an die Reihe. Die Lernpakete werden auf die zur Verfügung stehende Zeit bis zur Klausur aufgeteilt. Sollte die Zeit nicht ausreichen, so werden die Lernpakete entsprechend der erwarteten Klausurrelevanz priorisiert.

P Jetzt folgt die eigentliche Lernphase: Die Lernpakete werden entsprechend der Planung „abgearbeitet“.

P Am Ende der Lernphase folgt eine Wiederholungsphase in der die wichtigsten

Inhalte der einzelnen Lernpakete noch einmal wiederholt werden.

Mithilfe dieses Vorgehensmodells können Sie sich auf eine Klausur vorbereiten. Nach der Vorbereitung folgt die Klausur selbst und danach kann eine Nachbereitungsphase folgen, wo Sie Ihre Stärken und Schwächen in der Klausur analysieren, um damit Ihre nächste Klausurvorbereitung zu verbessern.

SYA811 - Systemanalyse

Definieren Sie den Begriff „Softwarekrise“. Wie kam es dazu?

Mit Softwarekrise wird das Scheitern der ersten großen Softwareprojekte in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts unter großen finanziellen Verlusten bezeichnet.

In der damaligen Zeit überstiegen die Aufwände für die Softwareentwicklung erstmals diejenigen der Hardwareentwicklung.

Es zeigte sich, dass es noch keine passenden Methoden gab, um der gestiegenen Komplexität der Softwareentwicklung gerecht zu werden und Softwareprojekte sicher ins Ziel zu bringen.

Es gab zur damaligen Zeit noch keine komplexen Entwicklungstechniken wie z. B. Vorgehensmodelle, die die Risiken bei der Softwareentwicklung minimieren halfen. Die Softwarekrise war damit ein Wegbereiter für die Entstehung von Vorgehensmodellen, um Risiken zukünftiger Entwicklungsprojekte überschaubar zu halten und besser kontrollieren zu können.

SYA811 - Systemanalyse

Beschreiben Sie, wie sich die Softwarekrise bei der Entwicklung des OS/360 auswirkte?

Die Kosten für Entwicklung und Test der Software stiegen exponentiell an, obwohl die Funktionalität nur linear zunahm.

Aufgrund der exponentiell angestiegenen Aufwände für Entwicklung und Test der Software konnten wichtige Meilensteine nicht mehr erreicht werden. Das Projekt geriet unter zusätzlichen Termindruck.

Aufgrund des wachsenden Termindrucks wurden Tests nur noch teilweise ausgeführt oder entfielen ganz, was zu nicht entdeckten Fehlern im Endprodukt führte. Das Ganze entwickelte sich zu einem Teufelskreis bis zum endgültigen Scheitern. Die Software wurde schließlich erst mit einem mehrjährigen Verzug fertiggestellt.

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