LPM21 Produktion an der AKAD Hochschule Stuttgart

Karteikarten und Zusammenfassungen für LPM21 Produktion an der AKAD Hochschule Stuttgart

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Beispielhafte Karteikarten für LPM21 Produktion an der AKAD Hochschule Stuttgart auf StudySmarter:

Warum ist die Wertschöpfung eng verbunden mit der Wirtschaftlichkeit der Produk- tion, nicht aber mit der Produktivität?

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Welche Aufgaben/Prozesse umfasst der gemeinschaftliche Begriff „Produktions- und Materialmanagement“?

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Nennen Sie drei elementare und zwei ergänzende Produktionsfaktoren!

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Wie lässt sich der betriebliche Leistungsprozess durch Maßnahmen der Produktion, des Produktionsmanagements, des Materialmanagements und des Supply Chain Manage- ments optimieren? Nennen Sie jeweils ein Beispiel

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Welche technische Entwicklung führte zu welchem Entwicklungssprung im Produk- tionsmanagement?

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Was war der (Haupt-)Fehler des Taylorismus?

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Warum fällt die Etablierung der Logistik als eigenständige Organisationseinheit zusam- men mit der Veränderung vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt?

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Welche wirtschaftliche Entwicklung mit starkem Bezug zur Logistik erhielt durch die Globalisierung eine weitere Verstärkung?

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Was versteht man unter „Produktqualität“ – und welcher Unterschied besteht zum Begriff „Kundennutzen“?

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Welche Produkteigenschaft lässt sich am einfachsten quantitativ bestimmen und wird daher bei einem Produktvergleich im Wettbewerb immer herangezogen?

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Welche der Begriffspaare sind synonym zu verwenden, bei welchen Paaren sind Unter- schiede festzustellen: „Produktionsmanagement – Produktionswirtschaft“, „Material-

management – Materialwirtschaft“, „Materialwirtschaft – Logistik“, „Logistik – Supply Chain Management“?

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Woher wird das Umsatzwachstum in der Wachstumsphase generiert?

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LPM21 Produktion

Warum ist die Wertschöpfung eng verbunden mit der Wirtschaftlichkeit der Produk- tion, nicht aber mit der Produktivität?

Wertschöpfung und Wirtschaftlichkeit der Produktion sind Finanzkennzahlen. Während die Wertschöpfung die Differenz zwischen Erlös und Geldwert der Einsatzfaktoren ist und damit selbst einen Geldwert als Einheit – z. B. € – besitzt, ist die Rentabilität ein Verhältniswert zwischen produziertem Warenwert und den Einsatzkosten und damit ohne Einheit. Sie wird zumeist in % angegeben. Die Produktivität ist zwar auch ohne Einheit – und wird auch zumeist in % angegeben –, aber sie definiert sich als Verhält- niswert von zwei Mengen, der Ausbringungsmenge und den Einsatzmengen.

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Welche Aufgaben/Prozesse umfasst der gemeinschaftliche Begriff „Produktions- und Materialmanagement“?

Der gemeinschaftliche Begriff „Produktions- und Materialmanagement“ umfasst die Prozesse der Planung, Steuerung und Kontrolle der Produktion sowie der korrespondie- renden logistischen Prozesse. Die logistischen Prozesse umfassen dabei die Beschaf- fung und Disposition der Materialien, die Lagerung von Material und Fertigwaren sowie die Distribution der Fertigwaren.

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Nennen Sie drei elementare und zwei ergänzende Produktionsfaktoren!

Die drei wichtigsten elementaren Produktionsfaktoren sind: – das Material, also Rohstoffe, Teile, Hilfsstoffe, – Maschinen und Anlagen zur Fertigung, – Fertigungspersonal. Ergänzende Produktionsfaktoren sind u. a.: – das administrative Personal für dispositive Aufgaben wie Planung, Steuerung etc., – Informationen und Rechte, z. B. Patentrechte etc., – Dienstleistungen Externer, – die Behandlung und Entsorgung von Produktionsabfällen.

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Wie lässt sich der betriebliche Leistungsprozess durch Maßnahmen der Produktion, des Produktionsmanagements, des Materialmanagements und des Supply Chain Manage- ments optimieren? Nennen Sie jeweils ein Beispiel

K4__Seite 14 Maßnahmen zur Optimierung des betrieblichen Leistungsprozesses können sein – in der Produktion: Verbesserung der Produktionstechnik zur Reduzierung des Aus- schusses und damit Reduzierung des Materialeinsatzes, – im Produktionsmanagement: Optimierung der Reihenfolgeplanung zur Reduzierung der Rüstzeiten der Maschinen und damit Steigerung der Auslastung, – im Materialmanagement: Verbesserung der Verfügbarkeit des Materials und damit Vermeidung von Produktionsstillständen aufgrund fehlenden Materials und damit Steigerung der Auslastung der Maschinen, – im Supply Chain Management: Reduzierung der Bestände durch Kooperation in der Wertschöpfungskette und damit Reduzierung der Kapitalbindungskosten.

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Welche technische Entwicklung führte zu welchem Entwicklungssprung im Produk- tionsmanagement?

Die technische Entwicklung der Dampfmaschine und die damit verbundene Entstehung von Industrie und Fabrik führten zum Entwicklungssprung der Arbeitsteilung. Die technische Entwicklung der automatisierten Datenverarbeitung in Form von Com- putern führte zum Entwicklungssprung des Konzepts „Management Science“, der rech- nerischen Optimierung der Produktion. Die technische Entwicklung der elektronischen Kommunikation über das Internet führte zum Entwicklungssprung der Globalisierung, d. h. der weltweiten Vernetzung und räumlichen Verteilung der Produktion.

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Was war der (Haupt-)Fehler des Taylorismus?

Der Taylorismus setzte auf die Optimierung der Produktion durch immer weitergehende Arbeitsteilung und übersah dabei den Faktor „Mensch“ als Einflussfaktor auf die Pro- duktivität. Eine extreme Arbeitsteilung führt zu mangelnder Motivation der Arbeiter aufgrund monotoner, nicht ausfüllender Aufgaben und damit zu einem Absinken der Produktivität.

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Warum fällt die Etablierung der Logistik als eigenständige Organisationseinheit zusam- men mit der Veränderung vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt?

In einem Käufermarkt muss der Kunde gewonnen werden. Hierfür reicht es nicht mehr aus, ein Produkt qualitativ zufriedenstellend zu fertigen, sondern es muss u. a. dem Kun- denwunsch gemäß zugestellt werden, d. h. z. B. pünktlich und in der richtigen Qualität. Durch die wunschgemäße Zustellung werden konkret logistische Leistungen abgefor- dert und treten somit in den Vordergrund. Diese Entwicklung führt zur Etablierung der Logistik als eigenständige Organisationseinheit.

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Welche wirtschaftliche Entwicklung mit starkem Bezug zur Logistik erhielt durch die Globalisierung eine weitere Verstärkung?

Bereits in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgte durch den Kostendruck auf die Produktion ein großer Outsourcingprozess von Fertigungsschritten. Die Logistik über- nahm die Steuerung der Versorgungsprozesse. Diese komplexe Aufgabe war zuerst nur auf nationaler, maximal kontinentaler Ebene zu lösen. Mit den heutigen Möglichkeiten der Kommunikation erfolgt im Rahmen der Globalisierung die Auswahl der Lieferanten weltweit und das Supply Chain Management steuert die unternehmensübergreifende Wertschöpfungskette.

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Was versteht man unter „Produktqualität“ – und welcher Unterschied besteht zum Begriff „Kundennutzen“?

Unter „Produktqualität“ werden die zumeist technischen Merkmale eines Produkts ver- standen. Hierbei unterscheidet man die geplante Produktqualität, die auch als Ent- wurfsqualität bezeichnet wird, und die realisierte Produktqualität, d. h. die Fertigungs- qualität. Die Entwurfsqualität bezieht sich auf die Qualitäten, die das Produkt aufgrund seiner Entwicklung haben soll, die Fertigungsqualität spiegelt das Erreichen dieser Qua- lität durch eine möglichst fehlerfreie Produktion wider. Ein Unterschied von Pro- duktqualität und Kundennutzen entsteht dann, wenn durch die Entwicklung beim Pro- dukt Qualitäten erzeugt werden, die vom Kunden weder gefordert noch erwartet werden. In diesem Fall entsteht kein zusätzlicher Kundennutzen, auch wenn die objek- tive Qualität des Produkts gesteigert wurde.

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Welche Produkteigenschaft lässt sich am einfachsten quantitativ bestimmen und wird daher bei einem Produktvergleich im Wettbewerb immer herangezogen?

Die Produkteigenschaft „Preis“ lässt sich am einfachsten quantitativ bestimmen und damit auch vergleichen. Auch wenn die Eigenschaft „Preis“ seit Langem zu den Basis- eigenschaften zählt, ist sie weiterhin einer der wichtigsten Einflussfaktoren bei der Kaufentscheidung.

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Welche der Begriffspaare sind synonym zu verwenden, bei welchen Paaren sind Unter- schiede festzustellen: „Produktionsmanagement – Produktionswirtschaft“, „Material-

management – Materialwirtschaft“, „Materialwirtschaft – Logistik“, „Logistik – Supply Chain Management“?

Die Begriffspaare „Produktionsmanagement – Produktionswirtschaft“ und „Material- management – Materialwirtschaft“ werden weitgehend synonym verwendet. Das Begriffspaar „Materialwirtschaft – Logistik“ wird vor allem in der betrieblichen Praxis, aber auch in der Wissenschaft häufig synonym verwendet, wobei der Kern beider Begriffsdefinitionen gleich ist. Allerdings wird der (strategische) Einkauf der Material- wirtschaft zugerechnet, der Logistik zumeist nicht, wohingegen die Logistik die Entsor- gung und strategische Planung von Netzwerken umfasst, die zumeist der Materialwirt- schaft nicht zugeordnet wird. Das Begriffspaar „Logistik – Supply Chain Management“ wird zwar in der betrieblichen Praxis öfter fälschlicherweise synonym verwendet, in der Wissenschaft sind die beiden Begriffe eindeutig getrennt, wobei das Supply Chain Management auf die unternehmensübergreifenden Prozesse und Flüsse fokussiert ist, die nicht in diesem Maße im Begriff „Logistik“ einbezogen werden.

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Woher wird das Umsatzwachstum in der Wachstumsphase generiert?

In der Wachstumsphase ist das Produkt nicht mehr so neu, dass es am Markt noch nicht bekannt ist. Es ist aber weiterhin so neu, dass die Innovation des Produkts noch nicht vom Wettbewerb kopiert ist. Damit besitzt das Produkt eine eindeutige Differenzierung am Markt und insofern auch einen klaren Wettbewerbsvorteil, der zu einem starken Wachstum im Umsatz führt.

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