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Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik

Frage

Was ist die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik?

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Die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik bzw. Angebotspolitik ist eine makroökonomische Theorie, die besagt, dass Wirtschaftswachstum am effektivsten durch Senkung von Steuern und Verringerung der Regulierung geschaffen werden kann. Der direkte Gegensatz dazu ist die Theorie der nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik.

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Was ist das Ziel der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik für den Verbraucher?

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Das Ziel der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik soll sein, dass Verbraucher von einem größeren Angebot an Waren und Dienstleistungen zu niedrigeren Preisen profitieren und außerdem die Beschäftigung steigt.

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Von wem wurde der Begriff der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik erstmals verwendet und welche Personen standen hinter dem Konzept?

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Der Begriff der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik wurde erstmals 1976 von Herbert Stein verwendet, der ein ehemaliger Wirtschaftsberater des amerikanischen Präsidenten Richard Nixon war. Dahinter stehen die Ideen der Ökonomen Milton Friedman, Arthur Laffer und Robert Mundell.

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Was ist die Grundannahme der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik?

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Die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik geht davon aus, dass Produktion bzw. Angebot der Schlüssel zum wirtschaftlichen Wohlstand und dass Konsum bzw. Nachfrage daraus nur eine sekundäre Konsequenz sind.


Das Ziel jeder Wirtschaftspolitik müsse daher eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Unternehmer sein. Durch die Verbesserung der Bedingungen auf der Angebotsseite sollen indirekt auch die Bedingungen auf der Nachfrageseite verbessert werden. Die Konsequenz daraus soll sein, dass die Unternehmen mehr investieren, wodurch Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden.

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Welche Maßnahmen gehören zur angebotsorientierten Wirtschaftspolitik? Nenne 4 Elemente.

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Elemente der Angebotspolitik sind zum Beispiel Wettbewerbspolitik (Verhinderung von Marktmacht, Deregulierung, Verbot von Kartellen), Lohnpolitik (Lohnsteigerungen, die am Produktivitätsfortschritt orientiert sind, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes), Sozialpolitik (ein insgesamt niedriges Niveau sozialer Unterstützung) und Forschungspolitik (gezielte Förderung von Wachstumstechnologien).

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Wie lauten die sogenannten vier Dimensionen von angebotsorientierter Wirtschaftspolitik?


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1. Investitionen in Humankapital, beispielsweise durch Bildung und die Förderung von Technologietransfers. 

2. Steuersenkungen, um Anreize zu schaffen.

3. Investitionen in neue Investitionsgüter, sowie Forschung und Entwicklung zur weiteren Verbesserung der Produktivität.

4. Deregulierung und Privatisierung, um die Gründung und Expansion von Unternehmen zu fördern.

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Welche Kritikpunkte gibt es an der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik?

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Ein Kritikpunkt besteht darin, dass die Fähigkeit zur Investition nicht gleichzeitig auch Investitionsbereitschaft mit sich bringt. Die angebotsorientierte Theorie geht davon aus, dass als Folge der steigenden Investitionsfähigkeit auch Investitionen von Unternehmen getätigt werden. In der Realität besteht jedoch keine derartige Zwangsläufigkeit.


Durch die einseitige Begünstigung der Eigentümer von Produktionsmitteln durch den Staat kann außerdem die Vermögensbalance und damit die Grundlage des Sozialstaats gefährdet werden. Da alle angebotsorientierten Maßnahmen auf eine Steigerung der Rendite von Unternehmen abzielen, soll die Ungleichheit des Wohlstands eines Landes verstärkt werden.

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Was versteht man unter dem Race-to-the-Bottom-Effekt und was ist die Problematik für die Angebotspolitik?

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Der Begriff Race-to-the-Bottom beschreibt das Problem, dass sobald ein Staat Deregulierungen und Arbeitnehmer Lohnsenkungen zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums in Kauf nehmen, dies andere Länder dazu veranlasst, ähnliche Maßnahmen einzuleiten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auf diese Weise soll eine Abwärtsspirale der Löhne und Standards ihren Anfang nehmen, die zu einer globalen Nachfrageschwächung und einer Schädigung der Weltwirtschaft führen kann.


Die Befürchtung, dass die Angebotspolitik Staaten und Arbeitnehmer in einen Wettlauf um möglichst niedrige Standards und Gehälter zwingen soll, ist ein Grund für Kritik an der Angebotspolitik.

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Wann durchlief die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik ihre dominanteste Phase?

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Die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik durchlief ihre dominanteste Phase in westlichen Marktwirtschaften in den 1970er und 80er Jahren. Umsetzung fand die Theorie vor allem in den politischen Programmen von Ronald Reagan in den USA und Margaret Thatcher in Großbritannien.

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Welche Maßnahmen beinhaltete die Agenda von Margaret Thatcher in Großbritannien? 

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Ihre Agenda beinhaltete starke Kürzungen der Spitzen- und Unternehmenssteuern, eine Beschneidung der Arbeitnehmerrechte und eine zurückhaltende Einstellung des Staates vor Markteingriffen. 

Die Auswirkungen dieser Politik sind bis heute umstritten.

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