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Was bedeutet Globalisierung?

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Der Begriff Globalisierung bezeichnet den Vorgang, dass weltweite Verflechtungen in vielen Bereichen, beispielsweise der Wirtschaft, der Politik und der Kultur zunehmen. Der Vorgang passiert zwischen Individuen, Gesellschaften, Institutionen und Staaten.

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Was sind die Vorteile und Chancen der Globalisierung?

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Antwort

Einige wichtige Vorteile der Globalisierung sind:


  • Internationaler Handel und globale Zusammenarbeit

  • Schaffung von Arbeitsplätzen

  • Wachsende Weltwirtschaft, mehr Wohlstand

  • Breites Güterangebot und sinkende Preise

  • Güter und Personen sind mobil

  • Weltweite und vereinfachte Kommunikation

  • Kulturen wachsen zusammen

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Frage

Was sind die Nachteile und Risiken der Globalisierung?

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Antwort

Wichtige Nachteile der Globalisierung sind:


  • Internationale Probleme und Krisen

  • Ungerechte Verteilung des Wohlstandes

  • Ausbeutung von Arbeitskräften (vor allem in Billiglohnländern)

  • Konkurrenzkampf der Unternehmen und Konzerne

  • Umzug von Unternehmen ins Ausland

  • Belastung der Umwelt

  • ‘Einheitskultur’, Kulturen und Sprachen gehen verloren

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Was sind die Ursachen der Globalisierung?

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Die drei hauptsächlichen Ursachen der Globalisierung sind technische Fortschritte bzw. Produkt- und Prozessinnovationen, ordnungspolitische Grundorientierungen und das Bevölkerungswachstum in vielen Ländern. 

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Frage

Ist Globalisierung für uns gut oder schlecht?

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Antwort

Das kann man pauschal nicht beantworten. Die Globalisierung bringt viele Chancen, wie zum Beispiel wachsende Weltwirtschaft und vereinfachte Kommunikation mit sich, aber auch viele Probleme, wie zum Beispiel die ungerechte Verteilung des Wohlstands und Ausbeutung der Arbeitskräfte.

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Frage

Welche Auswirkungen hat die Globalisierung auf mein Leben?

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Die Globalisierung ist in unserem Alltag gegenwärtig, zum Beispiel, wenn wir das Internet benutzen, mit Freunden am anderen Ende der Welt kommunizieren oder im Supermarkt Lebensmittel aus verschiedenen Kontinenten finden. 

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Frage

Wann hat die Globalisierung begonnen?

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Viele Historiker nennen das frühe 16. Jahrhundert als Ausgangspunkt der modernen Globalisierung. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Welt von Europa aus politisch und wirtschaftlich erschlossen. Die Frage, ab welchem Zeitpunkt man von Globalisierung sprechen kann, ist allerdings umstritten. Es wird auch oft die Position vertreten, Globalisierung sei ein ganz neues Phänomen, das in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sei.

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Welche Dimensionen der Globalisierung lassen sich unterscheiden?

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Die wichtigsten Dimensionen der Globalisierung sind die Wirtschaft, die Kultur und Sprache, die Politik und die Kultur. 

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Frage

Wie äußert sich die Globalisierung im Bereich der Wirtschaft?

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Die Auswirkungen der Globalisierung auf die weltweite Wirtschaft sind enorm. Der weltweite Warenhandel ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Viele Unternehmen produzieren mittlerweile weltweit und können somit die unterschiedlichen Arbeitskosten, Investitions- oder Steuerbedingungen in den Ländern zu ihren Gunsten innerhalb des Unternehmens nutzen. Die Globalisierung verstärkt den Druck auf einzelne Länder, sich zu regionalen Wirtschaftsräumen zusammenzuschließen.

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Frage

Wie äußert sich die Globalisierung im Bereich der Kommunikation und Sprache?

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Antwort

Die internetbasierende Kommunikation ermöglicht eine global vernetzte Zusammenarbeit durch eine kostengünstige und hochwertige Kommunikationsverbindung. Vor allem über das Internet haben sich also die grenzüberschreitenden Kommunikationsprozesse vervielfacht und vereinfacht.


Mit der Globalisierung geht zudem einher, dass die weltweit dominierende Wirtschaftssprache Englisch ist und deren Gebrauch sich stetig weiter ausbreitet. International ist das allmähliche Verschwinden von vielen traditionellen Sprachen zu beobachten.

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Frage

Was ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP)?

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Das BIP gibt den Gesamtwert aller Güter, Waren und Dienstleistungen an, die während eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft als Endprodukte hergestellt wurden, nach Abzug aller Vorleistungen. 


Das BIP ist somit ein Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum. Die Veränderungsrate des realen BIP dient als Messgröße für das Wirtschaftswachstum der Volkswirtschaften.

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Was ist das nominale Bruttoinlandsprodukt?

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Antwort

Man unterscheidet das nominale und das reale BIP. Das nominale BIP summiert alle aktuellen Marktpreise der Güter, die in einer Volkswirtschaft während einer bestimmten Periode für den Endverbraucher produziert wurden.

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Frage

Was ist das reale Bruttoinlandsprodukt?

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Antwort

Man unterscheidet das nominale und das reale BIP. Das preisbereinigte reale BIP bildet den Wert unabhängig von Preisveränderungen, indem die Preise eines Basisjahres verwendet werden.

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Frage

Wo ist der Unterschied zwischen dem Bruttoinlandsprodukt und dem Bruttonationaleinkommen?

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Antwort

Im Unterschied zum Bruttonationaleinkommen werden bei der Berechnung des BIP nur die Leistungen im Inland erfasst, es wird also das sogenannte Inlandsprinzip angewendet. Die Landesgrenzen sind dafür ausschlaggebend. Das Bruttonationaleinkommen hingegen richtet sich nach dem Inländerprinzip. Es werden hierbei auch die im Ausland erbrachten Leistungen von Inländern berücksichtigt, Leistungen, die Ausländer im Inland erbracht haben, bleiben hingegen unberücksichtigt.

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Frage

Wo liegt der Unterschied zwischen dem nominalen und dem realen BIP?

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Antwort

Der große Unterschied zwischen den beiden Maßen besteht darin, dass beim nominalen BIP Preisänderungen wie eine Inflation nicht berücksichtigt werden, beim realen BIP hingegen schon. 


Das nominale BIP verwendet bei der Berechnung nämlich ausschließlich die aktuellen Preise der Produkte oder Dienstleistungen. Steigt der Preis jedoch, wird die Ursache des Anstiegs nicht in der Berechnung berücksichtigt.


Beim preisbereinigten realen BIP werden verschiedene Ursachen berücksichtigt. Man rechnet mit konstanten Werten eines gesetzten Basisjahres und vermeidet auf diesem Weg eine Verzerrung. 

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Frage

Wie berechnet man das nominale BIP? Erkläre ein Beispielszenario.

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Antwort

Um das nominale BIP zu berechnen, wird lediglich die Menge aller produzierten Güter mit den aktuellen Preisen multipliziert. Die Formel lautet also: 

BIPnom = Menge x aktuelle Preise


Man kann annehmen, in einer beispielhaften Volkswirtschaft wird ein bestimmtes Gut hergestellt. Im ersten Jahr wird dieses Gut für 10 Euro produziert. Das nominale BIP beträgt also 10 Euro. Wird nun dasselbe Gut ein Jahr darauf für 12 Euro produziert, beträgt das nominale BIP nun 12 Euro, es ist also gestiegen. Dieses Wachstum könnte man fälschlicherweise als steigenden Wohlstand interpretieren.

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Frage

Was ist am nominalen BIP problematisch?

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Problematisch ist, dass Preisveränderungen nicht berücksichtigt werden. Man kann also bei einem steigenden Wert fälschlicherweise von einem Wirtschaftswachstum ausgehen, obwohl möglicherweise nur eine Inflation Grund für den steigenden Wert war und nicht wirklich mehr produziert wurde.

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Frage

Wie berechnet man das reale BIP?

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Antwort

Bei der Berechnung des realen BIP werden nicht aktuelle, sondern konstante Preise verwendet. 

Die Formel lautet in diesem Fall:

BIPreal = Menge x konstante Preise


Das reale BIP wird also auf Basis der Preise eines Basisjahres berechnet. Dafür wird häufig der Laspeyres Index oder der Paasche Index verwendet. 



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Frage

Wie kann man das reale BIP berechnen, wenn man die Preissteigerung seit dem Basisjahr kennt?

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In diesem Fall lässt sich das reale BIP auch mittels folgender Formel aus dem nominalen BIP berechnen:

BIPreal = BIPnominal / Preisindex

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Wie kann man die Preisänderungen in einer Volkswirtschaft berechnen?

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Eine Möglichkeit ist der sogenannte BIP-Deflator, ein Preisindex, der das Verhältnis zwischen nominalem und realem Bruttoinlandsprodukt angibt und somit zeigt, wie sich die Preise zwischen dem Basisjahr und dem aktuellen Jahr verändert haben. 

Die Berechnung funktioniert folgendermaßen:

BIP-Deflator = (Nominales BIP / Reales BIP) x 100


Bei einem Wert unter 100 liegt eine Verringerung des Preisniveaus (Deflation) vor. Liegt der Wert bei genau 100, so haben sich die Preise nicht verändert und ist er größer als 100, liegt eine Inflation vor, also eine Steigerung des Preisniveaus.

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Was sind die Auswirkungen der Globalisierung auf die Entwicklung der Wirtschaftssektoren?

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Die Bedeutung der einzelnen Wirtschaftssektoren hat sich in den letzten Jahrzehnten weltweilt gewandelt. Unter anderem aufgrund der weltweiten Vernetzung von Unternehmen und dem weltweiten Handel wird der sogenannte Dienstleistungssektor immer wichtiger. 

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Frage

Welche Wirtschaftssektoren gibt es?

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Zumeist werden die Wirtschaftssektoren in den ersten bzw. primären Sektor, den zweiten oder sekundären Sektor und den dritten bzw. tertiären Sektor unterteilt. 


Die Einteilung in drei Sektoren ist allerdings nicht einheitlich. Zuweilen werden noch ein vierter und fünfter Sektor zur Einteilung hinzugefügt, nämlich der Quartär- und Quintärsektor. 

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Frage

Was ist der primäre Wirtschaftssektor und welche Tätigkeiten fallen darunter?

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Antwort

Der primäre Sektor umfasst die Urproduktion. Dabei werden zumeist die Grund- bzw. Rohstoffe für ein Produkt hergestellt, die der sekundäre Sektor schließlich weiterverarbeitet. 


Zu diesem Sektor gehören beispielsweise der Anbau und die Ernte landwirtschaftlicher Erzeugnisse, die Holzernte in der Forstwirtschaft, der Fischfang, das Erlegen von Wild bei der Jagd oder die Nutzung von Wasserkraft.

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Wie viele Menschen arbeiten im primären Wirtschaftssektor?

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In den meisten Entwicklungsländern ist der Anteil der Bevölkerung, der im primären Wirtschaftssektor arbeitet, relativ hoch und wesentlich höher als in den Industrienationen, in denen der Primärsektor nur eine geringe Rolle spielt. Dennoch verliert dieser Sektor weltweit an Bedeutung.


In Industrieländern liegt der Anteil des primären Sektors am BIP meist unter 3%, in den Entwicklungsländern liegt er meist bei über 20%. 

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Frage

Was ist der sekundäre Wirtschaftssektor und welche Tätigkeiten fallen darunter?

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Der sekundäre bzw. industrielle Sektor umfasst das produzierende Gewerbe einer Volkswirtschaft, bildet also denjenigen Sektor, der für die Verarbeitung von Rohstoffen zuständig ist. 


Dazu zählen zum Beispiel das verarbeitende Gewerbe, die Industrie, das Handwerk, die Energie- und Wasserversorgung und das Baugewerbe.

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Frage

Wie viele Menschen arbeiten im sekundären Wirtschaftssektor?

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Antwort

Der Anteil des sekundären Sektors am BIP des Landes liegt weltweit meist zwischen ca. 20 und ca. 50%. Die Bedeutung dieses Sektors ist also weltweit relativ hoch.

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Frage

Was ist der tertiäre Sektor und welche Tätigkeiten fallen darunter?

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Der Tertiär- oder Dienstleistungssektor umfasst alle Dienstleistungen, die in eigenständigen Unternehmen oder durch den Staat sowie in anderen öffentlichen Einrichtungen erbracht werden. Er beschäftigt sich also im Gegensatz zum primären und sekundären Sektor nicht mit Rohstoffen oder Sachgütern. 


Dienstleistungsberufe sind beispielsweise Ärzte, Banken, Handel, Versicherungen und Tourismus. Der tertiäre Sektor ist also sehr personalintensiv.

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Wie viele Menschen arbeiten im tertiären Wirtschaftssektor?

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Der tertiäre Sektor wird weltweit immer wichtiger. In den Industrieländern macht der Anteil des tertiären Sektors am BIP des Landes meist zwischen ca. 70 und ca. 90% aus und ist somit von sehr großer Bedeutung. In den Entwicklungsländern liegt der Anteil zwar darunter, aber dennoch bei ca. 40-60% und somit ist der Sektor auch in den weniger entwickelten Ländern wichtig.

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Frage

Was ist der Quartärsektor und welche Tätigkeiten fallen darunter?

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Da die Wirtschaft zumeist nur in drei Sektoren eingeteilt wird, gibt es unterschiedliche Definitionen für den quartären Sektor. Jean Gottmann definierte 1961 die in diesen Sektor fallenden Tätigkeiten als Tätigkeiten aus dem Bereich des tertiären Sektors, die besonders hohe intellektuelle Ansprüche stellen und eine ausgeprägte Verantwortungsbereitschaft erfordern.


Unter den sogenannten Informationssektor fallen somit beispielsweise Beratung, IT-Dienstleistungen, Hochtechnologie und Kommunikationstechnik.

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Frage

Was ist der Quintärsektor und welche Tätigkeiten fallen darunter?

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In seltenen Fällen wird in der Fachliteratur auch der sogenannte Quintärsektor erwähnt, der die Bereiche Entsorgungswirtschaft, Tourismus, Freizeitgestaltung, Wellness und Gesundheitswesen umfassen soll.

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Welche Wirtschaftssektoren sind in Schwellenländern wichtig?

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In Schwellenländern sind meist alle drei Sektoren wichtig, der tertiäre Sektor hat aber meist die größte Bedeutung. In Pakistan beispielsweise liegt der Anteil des primären Sektors am BIP bei ca. 25%, der Anteil des sekundären Sektors bei ca. 20% und der Anteil des tertiären Sektors bei ca. 55%.

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Was ist die soziale Marktwirtschaft?

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Die soziale Marktwirtschaft ist ein gesellschafts- und wirtschaftspolitisches Leitbild und neben der Planwirtschaft oder auch der freien Marktwirtschaft eine mögliche Wirtschaftsordnung eines Staates.

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Was ist das Ziel der sozialen Marktwirtschaft?

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Der Anspruch der sozialen Marktwirtschaft ist, die Vorteile einer freien Marktwirtschaft, wie wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, zu verwirklichen, gleichzeitig aber deren Nachteile, wie zerstörerischer Wettbewerb, zu vermeiden. Die Zielsetzung der sozialen Marktwirtschaft ist deshalb ein größtmöglicher Wohlstand bei bestmöglicher sozialer Absicherung.

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Von wem wurde die soziale Marktwirtschaft in Deutschland geprägt?

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Die soziale Marktwirtschaft wurde von dem Ökonomen und Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Alfred Müller-Armack benannt und wesentlich mitgeprägt. Vom ersten Bundeswirtschaftsminister und späteren Bundeskanzler Ludwig Erhard wurde die soziale Marktwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg durchgeführt. 


Der von Erhard durch die soziale Marktwirtschaft eingeleitete wirtschaftliche Aufschwung begründete dessen Ruf als “Vater des deutschen Wirtschaftswunders”.

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Was ist die Aufgabe der sozialen Marktwirtschaft?

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Eine der wichtigsten Aufgaben des Staates in der sozialen Marktwirtschaft ist die Schaffung eines rechtlichen Rahmens, innerhalb dessen sich das wirtschaftliche Handeln abspielen kann. 


Zu diesem rechtlichen Rahmen gehören, die Sicherung persönlicher Freiheitsrechte, das Privateigentum an den Produktionsmitteln, das Recht, Vereinigungen zur Wahrung wirtschaftlicher und sozialer Interessen zu bilden und die Gewährleistung und Erhaltung des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs.

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Nenne 5 wichtige Gestaltungsmerkmale der sozialen Marktwirtschaft.

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Wichtige Gestaltungselemente sind eine freie Preisbildung für Güter und Leistungen am Markt, eine von staatlichen Weisungen unabhängige Zentralbank, das Recht von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, über ihre jeweiligen Verbände die Arbeitsbedingungen und Entlohnung ohne staatlichen Eingriff zu regeln (Tarifautonomie), eine aktive Wirtschafts-, Konjunktur- und Steuerpolitik des Staates und ein Netz von Sozialleistungen, das beispielsweise Alte, Kranke und Arbeitslose vor wirtschaftlicher Not schützt.

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Frage

Wie und warum greift der Staat bei der sozialen Marktwirtschaft in die Wirtschaft ein?

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Durch die Schaffung eines rechtlichen Rahmens sollen die persönlichen Freiheitsrechte gewährleistet werden, zugleich soll die staatliche Wettbewerbspolitik den Wettbewerb sichern und private Marktmacht möglichst verhindern. 


Der Grundgedanke besteht darin, dass die Marktwirtschaft ihre wohlstandsmehrende Funktion nur entfalten könne, wenn sie durch eine strenge staatliche Ordnungspolitik auf den Wettbewerb verpflichtet werde. Der Staat soll durch aktive Eingriffe in die Wirtschaft das Marktgeschehen ergänzen und korrigieren, beispielsweise durch sozialpolitische Maßnahmen. 


Die Korrektur der Markteinkommen soll jedoch insoweit begrenzt sein, als die Funktionsfähigkeit einer Wettbewerbswirtschaft nicht beeinträchtigt und die Eigenverantwortung und Initiative der Bürger nicht gelähmt werden darf.

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Frage

Was sind die Gemeinsamkeiten von freier und sozialer Marktwirtschaft?

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Antwort

Die soziale Marktwirtschaft lebt wie die freie Marktwirtschaft vom Wettbewerb. 

Weitere Gemeinsamkeiten sind das Privateigentum an Produktionsmitteln, die freie Berufs- und Arbeitsplatzwahl und die freie Preisbildung nach dem System von Angebot und Nachfrage.

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Was unterscheidet die soziale von der freien Marktwirtschaft?

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Antwort

Merkmale, die die soziale von der freien Marktwirtschaft unterscheiden, sind die Existenz sozialer Sicherungssysteme, die eingeschränkte Konsum-, Vertrags- und Gewerbefreiheit, Geld als Steuerungsmittel und der Schutz des Urhebers.

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Was sind die Vorteile der sozialen Marktwirtschaft? Nenne 5 wichtige Vorteile.

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Einige wichtige Vorteile sind die soziale und arbeitsrechtliche Absicherung durch die Sozialpolitik, die Unterstützung von schwächeren Wirtschaftssektoren über die Strukturpolitik, die Konjunkturpolitik für einen stabilen Geldwert, Einkommensumverteilung, sowie die Möglichkeit der Selbstverwirklichung.

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Was sind die Nachteile der sozialen Marktwirtschaft?

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Die hauptsächlichen Nachteile einer sozialen Marktwirtschaft sind eine erschwerte Gründung von Unternehmen aufgrund von Bürokratie, erhöhte Steuern, weil der Staat Sozialleistungen zahlen muss und das Problem, dass Unternehmen wegen den hohen Steuern einen Anreiz haben, ihren Standort ins Ausland zu verlegen.

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Frage

Seit wann gibt es die soziale Marktwirtschaft in Deutschland?

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Antwort

Die soziale Marktwirtschaft ist seit 1948 die bestehende Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland.

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Was ist die Wachstumsrate?

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Die Wachstumsrate beschreibt die relative Zunahme einer Größe innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Wenn mehrere Perioden in Betracht gezogen werden sollen, kann man eine mittlere relative Zunahme der Größe pro Zeitspanne, also eine durchschnittliche Wachstumsrate ermitteln.

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Was ist der Wachstumsfaktor?

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Neben der Wachstumsrate p gibt es noch einen Wachstumsfaktor q. Dieser bezeichnet denjenigen Faktor, mit dem man den früheren Wert, also den Startwert, multiplizieren muss, um den späteren Wert, also den Endwert, zu erreichen.

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Was ist die diskrete Wachstumsrate p und wie lautet die Formel?

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Die diskrete Wachstumsrate p ist die Änderung einer von der Zeit t abhängigen Größe A(t) zwischen zwei Zeitpunkten t0 und t relativ zu ihrem Ausgangswert A(t0). 


Die Formel lautet:

p = 

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Was ist die stetige Wachstumsrate w und wie lautet die Formel?

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Wenn man die Periode immer mehr hin zu ihrem Anfangszeitpunkt verkürzt, also den Grenzwert bildet, erhält man die sogenannte stetige Wachstumsrate w zu diesem Zeitpunkt. Sie entspricht der momentanen Änderung der Größe A(t) zu einem konkreten Zeitpunkt t0 relativ zu ihrem Wert A(t0) zu diesem Zeitpunkt.


Die Formel dafür lautet:

w = x (t0)

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Frage

Was ist die mittlere diskrete Wachstumsrate und wie lautet die Formel?

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Die mittlere diskrete Wachstumsrate über mehrere Zeitspannen wird durch die folgende allgemeine Gleichung ausgedrückt:

Wachstumsrate (t0, t) =  - 1


Dabei stellt n = t - t0 die Anzahl der Zeitspannen zwischen t0 und t und A(t) die betrachtete Größe zum jeweiligen Zeitpunkt t dar. Es handelt sich um die Wachstumsrate aus dem geometrischen Mittel der Wachstumsfaktoren der einzelnen Perioden.

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Was ist die jährliche Wachstumsrate (CAGR)?

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Die jährliche Wachstumsrate ist eine wesentliche Kennziffer zur Betrachtung von beispielsweise Investitionen, Marktentwicklungen und Umsätzen in der Betriebswirtschaft und in der Volkswirtschaft. Die CAGR stellt das durchschnittliche jährliche Wachstum einer zu betrachtenden Größe dar. 

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Wie berechnet man die jährliche Wachstumsrate (CAGR)?

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Grundsätzlich ist die Formel für die CAGR dieselbe wie die der Wachstumsrate. Zur Berechnung wird der aktuelle Wert durch den Ausgangswert geteilt. Von dem Ergebnis wird die n-te Wurzel gezogen, wobei n die Anzahl der Jahre ist, die betrachtet werden.

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Nehmen wir an, eine Firma erzielt im Jahr 2016 einen Umsatz von 1 Million Euro. Im Jahr 2018 beträgt der Umsatz dann 1,21 Millionen Euro. Wie berechnet man die Wachstumsrate?

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Rechnet man zunächst 2018-2016 erhält man n, die Anzahl der Zeiteinheiten, nämlich 2.


Man verwendet als nächstes die Formel für die mittlere diskrete Wachstumsrate und setzt die entsprechenden Werte ein. Man erhält:

CAGR (2016, 2018) =  - 1 = 0,1 = 10%


Die jährliche Wachstumsrate beträgt also 10%.

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Was ist das magische Sechseck?

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Das magische Sechseck stellt einen Leitfaden für alle wirtschaftspolitischen Maßnahmen in der Bundesrepublik Deutschland dar und ist somit die Grundlage vieler wirtschaftspolitischer Entscheidungen. Es handelt sich um sechs sogenannte Modalziele oder Zwischenziele, auf die die Politik hinarbeiten soll.

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Was hat das magische Sechseck mit dem magischen Viereck zu tun?

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Das Magische Sechseck ist eine Erweiterung der vier durch das Stabilitätsgesetz 1967 definierten Ziele, die man auch als magisches Viereck bezeichnet. Das magische Sechseck ist also die Summe aus den vier sogenannten quantitativen Zielen des magischen Vierecks und zwei weiteren qualitativen Zielen.

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Frage

Was sind die Ziele im magischen Sechseck?

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Die Ziele des magischen Sechsecks sind ein hoher Beschäftigungsstand, ein stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum, ein stabiles Preisniveau, außenwirtschaftliches Gleichgewicht, Umweltschutz und eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung. 

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Frage

Was ist problematisch an den Zielen des magischen Sechsecks?

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Manche Ziele des magischen Sechsecks sind nicht kompatibel und deshalb ist es in der Praxis unmöglich, alle Ziele gleichzeitig und dauerhaft zu erfüllen. Daher auch der Begriff “magisches” Sechseck.

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Welche Zielbeziehungen unterscheidet man beim magischen Sechseck?

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Da manche Ziele nicht kompatibel sind, unterscheidet man mehrere Zielbeziehungen:


  • Komplementär – die Ziele ergänzen sich

  • Indifferent – die Ziele beeinflussen sich nicht

  • Konkurrierend – die Ziele schließen sich gegenseitig aus oder behindern sich

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Welche Zielkonflikte gibt es beim magischen Sechseck?

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Es gibt vier Zielkonflikte. Preisniveaustabilität und Wirtschaftswachstum sind konkurrierende Ziele, ein weiterer Zielkonflikt besteht zwischen dem Ziel der Preisniveaustabilität und dem der Vollbeschäftigung. Außerdem stehen Umwelt- und Naturschutz im magischen Sechseck in Konkurrenz zum stetigen Wirtschaftswachstum und die Vereinbarung des Wirtschaftswachstums mit einer gerechten Einkommens- und Vermögensverteilung ist ebenso problematisch.

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Warum konkurrieren die Ziele Preisniveaustabilität und Wirtschaftswachstum?

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Preisniveaustabilität und Wirtschaftswachstum sind konkurrierende Ziele, denn der konjunkturelle Aufschwung führt in der Regel zu einer erhöhten Inflationsrate, also zu einem Anstieg von Preisen. Um einem solchen Preisanstieg entgegen zu steuern, müsste der Leitzins angehoben werden. Das verteuert Kredite und somit auch Investitionen für Unternehmen, was wiederum das Wirtschaftswachstum hemmt.

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Frage

Warum stehen Umwelt- und Naturschutz in Konkurrenz zum Ziel des stetigen Wirtschaftswachstum?

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Umwelt- und Naturschutz stehen im magischen Sechseck deshalb in Konkurrenz zum stetigen Wirtschaftswachstum, da oft zusätzliche Investitionen und teure Aufwendungen gezahlt werden müssen, um nicht gegen die strengen Umweltvorschriften zu verstoßen.

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Frage

Warum ist die Vereinbarung des Wirtschaftswachstums mit einer gerechten Einkommens- und Vermögensverteilung ein Problem?

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In der Marktwirtschaft soll der Staat möglichst wenig in die ökonomischen Abläufe eingreifen. Unternehmen haben es damit leichter, selbstständig und effizient zu arbeiten. Das hilft im Endeffekt auch der Volkswirtschaft.


Allerdings ist es für den Staat somit auch schwieriger das Vermögen und Einkommen komplett gerecht aufzuteilen. Ohne strenge Regulierung entstehen leicht Marktmächte, die die Schere zwischen Armut und Reichtum weiter begünstigen.

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Bei was spielt das magische Sechseck eine wichtige Rolle? Nenne fünf Punkte.

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Eine wichtige Rolle spielt das magische Sechseck beispielsweise bei:

  • der Unternehmensführung

  • der Mitarbeiterführung

  • dem Ausweiten der Marktposition

  • der Nutzung von Steuervorteilen

  • der Globalisierung

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Was ist die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik?

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Die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik bzw. Angebotspolitik ist eine makroökonomische Theorie, die besagt, dass Wirtschaftswachstum am effektivsten durch Senkung von Steuern und Verringerung der Regulierung geschaffen werden kann. Der direkte Gegensatz dazu ist die Theorie der nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik.

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Frage

Was ist das Ziel der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik für den Verbraucher?

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Das Ziel der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik soll sein, dass Verbraucher von einem größeren Angebot an Waren und Dienstleistungen zu niedrigeren Preisen profitieren und außerdem die Beschäftigung steigt.

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Von wem wurde der Begriff der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik erstmals verwendet und welche Personen standen hinter dem Konzept?

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Der Begriff der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik wurde erstmals 1976 von Herbert Stein verwendet, der ein ehemaliger Wirtschaftsberater des amerikanischen Präsidenten Richard Nixon war. Dahinter stehen die Ideen der Ökonomen Milton Friedman, Arthur Laffer und Robert Mundell.

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Was ist die Grundannahme der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik?

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Die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik geht davon aus, dass Produktion bzw. Angebot der Schlüssel zum wirtschaftlichen Wohlstand und dass Konsum bzw. Nachfrage daraus nur eine sekundäre Konsequenz sind.


Das Ziel jeder Wirtschaftspolitik müsse daher eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Unternehmer sein. Durch die Verbesserung der Bedingungen auf der Angebotsseite sollen indirekt auch die Bedingungen auf der Nachfrageseite verbessert werden. Die Konsequenz daraus soll sein, dass die Unternehmen mehr investieren, wodurch Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden.

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Welche Maßnahmen gehören zur angebotsorientierten Wirtschaftspolitik? Nenne 4 Elemente.

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Elemente der Angebotspolitik sind zum Beispiel Wettbewerbspolitik (Verhinderung von Marktmacht, Deregulierung, Verbot von Kartellen), Lohnpolitik (Lohnsteigerungen, die am Produktivitätsfortschritt orientiert sind, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes), Sozialpolitik (ein insgesamt niedriges Niveau sozialer Unterstützung) und Forschungspolitik (gezielte Förderung von Wachstumstechnologien).

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Frage

Wie lauten die sogenannten vier Dimensionen von angebotsorientierter Wirtschaftspolitik?


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1. Investitionen in Humankapital, beispielsweise durch Bildung und die Förderung von Technologietransfers. 

2. Steuersenkungen, um Anreize zu schaffen.

3. Investitionen in neue Investitionsgüter, sowie Forschung und Entwicklung zur weiteren Verbesserung der Produktivität.

4. Deregulierung und Privatisierung, um die Gründung und Expansion von Unternehmen zu fördern.

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Frage

Welche Kritikpunkte gibt es an der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik?

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Antwort

Ein Kritikpunkt besteht darin, dass die Fähigkeit zur Investition nicht gleichzeitig auch Investitionsbereitschaft mit sich bringt. Die angebotsorientierte Theorie geht davon aus, dass als Folge der steigenden Investitionsfähigkeit auch Investitionen von Unternehmen getätigt werden. In der Realität besteht jedoch keine derartige Zwangsläufigkeit.


Durch die einseitige Begünstigung der Eigentümer von Produktionsmitteln durch den Staat kann außerdem die Vermögensbalance und damit die Grundlage des Sozialstaats gefährdet werden. Da alle angebotsorientierten Maßnahmen auf eine Steigerung der Rendite von Unternehmen abzielen, soll die Ungleichheit des Wohlstands eines Landes verstärkt werden.

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Was versteht man unter dem Race-to-the-Bottom-Effekt und was ist die Problematik für die Angebotspolitik?

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Der Begriff Race-to-the-Bottom beschreibt das Problem, dass sobald ein Staat Deregulierungen und Arbeitnehmer Lohnsenkungen zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums in Kauf nehmen, dies andere Länder dazu veranlasst, ähnliche Maßnahmen einzuleiten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auf diese Weise soll eine Abwärtsspirale der Löhne und Standards ihren Anfang nehmen, die zu einer globalen Nachfrageschwächung und einer Schädigung der Weltwirtschaft führen kann.


Die Befürchtung, dass die Angebotspolitik Staaten und Arbeitnehmer in einen Wettlauf um möglichst niedrige Standards und Gehälter zwingen soll, ist ein Grund für Kritik an der Angebotspolitik.

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Wann durchlief die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik ihre dominanteste Phase?

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Die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik durchlief ihre dominanteste Phase in westlichen Marktwirtschaften in den 1970er und 80er Jahren. Umsetzung fand die Theorie vor allem in den politischen Programmen von Ronald Reagan in den USA und Margaret Thatcher in Großbritannien.

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Welche Maßnahmen beinhaltete die Agenda von Margaret Thatcher in Großbritannien? 

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Ihre Agenda beinhaltete starke Kürzungen der Spitzen- und Unternehmenssteuern, eine Beschneidung der Arbeitnehmerrechte und eine zurückhaltende Einstellung des Staates vor Markteingriffen. 

Die Auswirkungen dieser Politik sind bis heute umstritten.

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Was ist eine Rezession?

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Die Rezession gehört zu den vier Phasen, die der Konjunkturzyklus einer Volkswirtschaft durchlaufen kann und beschreibt eine Konjunkturphase mit stagnierenden oder negativen Wachstumsraten. Bei einer Rezession liegt also ein wirtschaftlicher Abschwung vor.

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Welche Rolle spielt die Rezession im Konjunkturzyklus?

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Die Rezession folgt auf die Phase der Hochkonjunktur (auch Boom genannt) und kann in eine Depression übergehen (Konjunkturtief), auf die früher oder später wieder ein Aufschwung folgt.

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Was sind die Merkmale einer Rezession?

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In der Rezession lässt typischerweise die Nachfrage an Gütern nach, woraufhin Unternehmen ihre Produktion zurückfahren. Infolgedessen nimmt die Arbeitslosigkeit zu, die Kaufkraft der Verbraucher nimmt ab und die Preise sinken.


Weitere Merkmale sind zum Beispiel ausbleibende Investitionen, überfüllte Lager und fallende Börsenkurse.

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Was sind mögliche Ursachen einer Rezession?

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Laut einem Ansatz sind strukturelle Änderungen in wichtigen Industrien eine Ursache. Solche Änderungen können zum Beispiel ein plötzlicher Anstieg des Ölpreises sein, oder auch der Ausbruch einer Pandemie wie die Corona-Pandemie.


Andere Wissenschaftler sehen die Ursache einer Rezession in zu großem Optimismus der Unternehmen während einer Hochkonjunkturphase. Denn dann investieren sie zu viel Geld darin, ihre Produktionskapazität zu erhöhen, bleiben am Ende aber auf ihren Waren sitzen, weil die Nachfrage doch geringer war, als erwartet.


Eine Rezession kann andererseits auch dann eintreten, wenn den Unternehmen nicht genug Geld zur Verfügung steht. Dann bleiben wichtige Investitionen nämlich aus und folglich auch das Wachstum.

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Was sind die Folgen einer Rezession?

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Typischerweise steigt in einer Rezession die Arbeitslosigkeit, außerdem arbeiten mehr Menschen in Kurzarbeit. Beides führt zu einer deutlich geringeren Nachfrage. Das wiederum ist schlecht für die Unternehmen, die weniger verkaufen können. 


Die fehlenden Einnahmen der Unternehmen können zu weiteren Entlassungen führen und zugleich ist es für einen Bürger schwieriger, an einen neuen Job zu gelangen.

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Wovon ist abhängig, wie stark ein Bürger von einer Rezession getroffen wird?

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Wie stark eine Rezession den Bürger finanziell negativ beeinflusst, hängt dabei oft von der Berufsgruppe ab. Während Beamte in der Regel wenig Auswirkungen spüren, sind Selbstständige und Kleinunternehmer oft stark betroffen, weil sie oft weniger gut abgesichert sind. 


Von Bedeutung für die Auswirkungen einer Rezession auf den einzelnen Menschen ist auch, wie sehr der Staat durch finanzielle Hilfen selbst die Folgen des Abschwungs abmildert.

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Nenne zwei Beispiele für Rezessionen in Deutschland.

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Eine Rezession erfolgte in den Jahren 2000 bis 2003 im Zuge des Zusammenbruchs der sogenannten „Dotcom-Blase“. Ursache für diesen Abschwung war eine starke Überbewertung neuer Internet-Unternehmen, die ihren Umsatz- und Gewinnprognosen in den folgenden Jahren nicht gerecht wurden.


Eine weitere Rezession der Bundesrepublik gab es in den Jahren nach 2008 und 2009. Grund war das Platzen einer Blase am Immobilienmarkt und einer damit einhergehender Finanzkrise. Das BIP erlitt in Deutschland 2009 einen Rückgang um 5%.

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Was wird meist als Indikator für eine Rezession genutzt? 

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Als Indikator wird meist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verwendet.

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Wann und wo treten Rezessionen auf?

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Rezessionen treten immer wieder und teilweise auch in unterschiedlichen Regionen und Wirtschaftsräumen in der Welt auf. In der Konjunkturforschung ist deshalb auch von sogenannten Wirtschaftszyklen die Rede, von wiederkehrenden Phasen, die sich über viele Jahre erstrecken können.

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Was sind die Konjunkturphasen?

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Die Konjunkturphasen beschreiben in der Wirtschaft die von der Konjunkturtheorie vorgenommene Einteilung des Konjunkturzyklus in markante Abschnitte. 

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Was sind die Konjunktur und der Konjunkturzyklus?

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Die Konjunktur bezeichnet allgemein die gesamtwirtschaftliche Lage eines Staates. Diese Wirtschaftslage bleibt nie durchgehend konstant, sondern verändert sich regelmäßig und weist Schwankungen auf. Daraus resultiert eine wellenförmige Kurve, die in der Konjunkturtheorie als Konjunkturzyklus bezeichnet wird.

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Welche vier Konjunkturphasen gibt es?

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Die vier Konjunkturphasen innerhalb des Zyklus sind der Aufschwung bzw. die Expansion, die Hochkonjunktur bzw. der Boom, der Abschwung bzw. die Rezession und die Tiefphase bzw. Depression.

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Was sind die Wendepunkte im Konjunkturzyklus?

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Auf die Phase des Aufschwungs folgt die der Hochkonjunktur, darauf folgt wiederum eine Rezession und auf die Rezession folgt eine Depression. Es gibt demnach zwei Wendepunkte, und zwar bei der Hochkonjunktur und der Depression.

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Was sind die Merkmale der Konjunkturphase des Aufschwungs bzw. der Expansion?

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In dieser Zeit wächst die Wirtschaftsleistung, sodass es steigende Wachstumsraten gibt. Es gibt eine steigende Nachfrage an Gütern und eine Zunahme des Konsums und der Investitionen der Unternehmen. 


Außerdem steigt die Produktion stark an, wodurch mehr Arbeitskräfte benötigt werden und die Zahl der Arbeitslosen sinkt. Sowohl die Preise der Güter als auch die Zinsen steigen leicht an. 

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Was sind die Merkmale der Konjunkturphase der Hochkonjunktur bzw. des Booms?

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Während des Booms fragen Konsumenten verstärkt Produkte und Dienstleistungen nach und die Wirtschaft befindet sich dementsprechend in einem Hoch. 


Die Kapazitäten der Produzenten sind meist voll ausgelastet oder sogar überlastet, wodurch die Arbeitslosigkeit sehr gering ist. Die Absätze der Unternehmen steigen in dieser Konjunkturphase meist nicht mehr weiter an. 


Die Löhne, Zinsen und Preise der Güter wachsen weiter, bis schließlich der Wendepunkt eintritt. Es besteht die Gefahr, dass der Markt überhitzt und durch die Preisanstiege eine Inflation eintritt.

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Was sind die Merkmale einer Rezession?

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In dieser Konjunkturphase liegen geringe oder sinkende Wachstumsraten der Wirtschaft vor.  


Während der Rezession nimmt die Nachfrage nach Gütern ab, sodass auch die Produktion nachlässt. Die Folge ist, dass viele Beschäftigte entlassen werden und die Zahl die Arbeitslosigkeit im Land steigt. Außerdem sinken die Löhne, die Zinsen und die Güterpreise. Gewinne und Investitionen der Unternehmen und der Konsum gehen außerdem deutlich zurück. 

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Was sind die Merkmale eines Konjunkturtiefs bzw. der Depression?

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An diesem Punkt ist die Wirtschaft in ihrer kritischsten Phase. 


Die Produktionskapazitäten werden kaum ausgelastet. Unternehmen tätigen weiterhin kaum Investitionen und entlassen mehr Mitarbeiter, sodass eine sehr hohe Arbeitslosenquote herrscht. Die breite Masse der Konsumenten haben nur wenig Geld zur Verfügung und fragen dementsprechend nur wenige Produkte und Dienstleistungen nach. Das Resultat sind immer niedriger sinkende Preise. Nun besteht im Land die Gefahr einer Deflation.

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Welche Faktoren beeinflussen die Konjunkturphasen?

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Einen entscheidenden Einfluss auf den Verlauf der Konjunkturphasen haben neben der Nachfrage der privaten Haushalte und den Investitionen der Unternehmen auch die Einnahmen und Ausgaben des Staates sowie die Importe und Exporte.


Veränderungen der genannten Größen beeinflussen den Konjunkturverlauf einerseits positiv, wirken also belebend auf die Konjunktur und erzeugen damit einen konjunkturellen Aufschwung. Andererseits können Veränderungen dieser Faktoren den Konjunkturverlauf auch negativ beeinflussen, die Konjunktur dämpfen und einen Abschwung auslösen oder verstärken. 


Auch psychologische Aspekte wie optimistische oder pessimistische Zukunftserwartungen beeinflussen den Konjunkturverlauf.

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Nenne Beispiele für Faktoren, die den Konjunkturverlauf negativ beeinflussen.

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Einen negativen Einfluss auf die Konjunktur haben zum Beispiel verringerte Staatsausgaben, höhere Einnahmen durch steigende Steuern und sinkende Exporte bei wachsenden Ausgaben für Einfuhren.

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Was besagt die Theorie der nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik?

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Die nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik oder Nachfragepolitik ist eine Theorie, die davon ausgeht, dass das gesamtwirtschaftliche Angebot und damit auch die Höhe der Produktion und der Grad der Beschäftigung von der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage bestimmt wird.

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Zu was ist der Staat bei der Nachfragepolitik in der Pflicht?

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Der Staat ist bei der Nachfragepolitik in der Pflicht, durch Steuerungsmaßnahmen und wirtschaftspolitisches Eingreifen die Nachfragesituation im Land zu verbessern.

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Was sind der Grundgedanke und das Hauptziel der nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik?

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Der Grundgedanke der nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik ist demnach die Beseitigung kurzfristiger Gleichgewichtsstörungen des Marktes, die zu Schwankungen des Beschäftigungsgrades und der Produktion führen. Das Hauptziel ist es, die Vollbeschäftigung zu erreichen.

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Was versteht man unter dem Begriff "deficit spending"?

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"Deficit spending" beschreibt ein Konzept, bei dem die Ausgabeprogramme des Staates zur Steigerung der Nachfrage in der Regel über die Aufnahme von Schulden finanziert werden, da man davon ausgeht, dass andere Wege der Beschaffung finanzieller Mittel durch den Staat die Nachfrage dämpfen würden. 

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Was sind die Maßnahmen der Nachfragepolitik und worauf zielen sie ab?

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Die Stärkung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage kann zum Beispiel durch folgende Maßnahmen erreicht werden: 

- Förderung privater Nachfrage, zum Beispiel durch Unterstützung der privaten Haushalte  

- Erhöhung der Investitionen des Staates, beispielsweise für Wohnungsbau

- Erhöhung der Ausgaben des öffentlichen Sektors

- Verbrauchsfördernde Rahmenbedingungen


Die Maßnahmen der Nachfragepolitik zielen vor allem auf eine Steigerung der privaten und staatlichen Konsumausgaben ab.

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Was sind die drei hauptsächlichen Kritikpunkte an der nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik?

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Die hauptsächlichen Kritikpunkte sind Wirkungsverzögerungen, Anstieg der Staatsverschuldung und strukturverzerrende Wirkungen.

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Erkläre den Kritikpunkt "Wirkungsverzögerungen" der Nachfragepolitik.

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Mit den Wirkungsverzögerungen ist gemeint, dass der Staat erst mit einer Zeitverzögerung auf einen konjunkturellen Rückgang reagieren kann, sodass die Wirtschaft möglicherweise schon wieder im Aufschwung ist, bevor die Maßnahmen wirksam werden. Es muss nämlich zunächst überhaupt festgestellt werden, dass Maßnahmen nötig sind, anschließend müssen die Maßnahmen noch beschlossen, ergriffen und umgesetzt werden. 


Im Vorfeld lässt sich kaum abschätzen, wann die beschlossenen Maßnahmen tatsächlich wirtschaftlich greifen. So verändern Steuererleichterungen nur mit einem gewissen Zeitverzug das Konsumverhalten der Begünstigten. Schlimmstenfalls führt der Effekt der Wirkungsverzögerung zu einer Verstärkung der Konjunkturzyklen und damit zu einer Vertiefung von Rezessionsphasen.

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Erkläre den Kritikpunkt "Anstieg der Staatsverschuldung" bei der Nachfragepolitik.

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Staatsverschuldung ist ein Problem, da die Ankurbelung der Wirtschaft durch die Aufnahme von Schulden finanziert wird. Um die aufgenommenen Kredite und Zinsen zurückzahlen zu können, müssten die staatlichen Investitionen in den Wachstumsphasen schließlich zurückgefahren und Steuern erhöht werden, um dem entgegenzuwirken. Das ist aus politökonomischer Sicht für die Regierung unattraktiv, die wiedergewählt werden will, so dass die Gefahr steigender Staatsverschuldung besteht.

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Erkläre den Kritikpunkt "strukturverzerrende Wirkungen".

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Die Fähigkeit des Staates, auf Strukturveränderungen in der Wirtschaft präzise reagieren zu können, wird immer wieder in Frage gestellt. In der Regel werden staatliche Maßnahmen mit der Absicht verabschiedet, die Absatzprobleme einzelner Wirtschaftsbereiche zu lösen. Die Ungenauigkeit und schwierige Abschätzbarkeit der Wirkung der Eingriffe führt jedoch dazu, dass gesamtwirtschaftliche Strukturen verschoben werden und notwendige Anpassungsprozesse nicht immer stattfinden.

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Erkläre die nachfrageorientierten Maßnahmen in Deutschland, die im Zuge der Finanzkrise 2008 getroffen wurden.

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In Deutschland wurde in dieser Zeit die Abwrackprämie beschlossen, die vorsah, dass jeder Bürger pro verschrottetem Fahrzeug eine staatliche Prämie erhalten sollte, wenn gleichzeitig ein Neuwagen gekauft wurde. 


Das Gesetz zielte also darauf ab, die Nachfrage nach Neuwagen anzufachen und so Tausende gefährdete Jobs in der Automobilbranche und in Zulieferbetrieben zu sichern. Der Erfolg der Prämie ist durchaus umstritten, die Neuwagenkäufe sanken 2010 wieder drastisch ab. 

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Die nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik sieht vor, dass ihre Maßnahmen antizyklisch eingesetzt werden. Was bedeutet das?

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Das bedeutet, dass der Staat immer in wirtschaftlichen Schwächephasen eingreift und die Nachfrage somit künstlich belebt.

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Was stellt der sogenannte Wirtschaftskreislauf dar?

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Der Wirtschaftskreislauf ist ein Modell einer Volkswirtschaft, in dem die wesentlichen Tauschvorgänge als Geldströme und Güterströme zwischen den Wirtschaftssubjekten dargestellt werden. Die Geld- und Güterströme entsprechen sich dabei in einem geschlossenen Kreislauf wertmäßig, verlaufen aber in entgegengesetzter Richtung.

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Wofür dient die Theorie des Wirtschaftskreislaufs?

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Mit dem Wirtschaftskreislauf wird versucht, die komplexen Zusammenhänge der Interaktionen in einer Volkswirtschaft modellhaft darzustellen. Dadurch wird die volkswirtschaftliche Analyse vereinfacht und kann so als Grundlage für die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung genutzt werden.

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Welche Modelle des Wirtschaftskreislaufs kann man unterscheiden?

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Man unterscheidet den einfachen, den erweiterten und den vollständigen Wirtschaftskreislauf, sowie den Wirtschaftskreislauf einer offenen Volkswirtschaft. Dabei sind jeweils unterschiedliche Wirtschaftssubjekte von Bedeutung.  

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Welche Wirtschaftssubjekte kann es in einem Wirtschaftskreislauf geben?

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Antwort

Zu den Wirtschaftssubjekten im Wirtschaftskreislauf gehören je nach Modell:

- Unternehmen

- private Haushalte

- der Staat bzw. öffentliche Haushalte

- die Kapitalsammelstellen bzw. Banken

- das Ausland

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Welche Wirtschaftssubjekte kann es in einem Wirtschaftskreislauf geben?

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Zu den Wirtschaftssubjekten im Wirtschaftskreislauf gehören je nach Modell:

- Unternehmen

- private Haushalte

- der Staat bzw. öffentliche Haushalte

- die Kapitalsammelstellen bzw. Banken

- das Ausland

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Erkläre den einfachen Wirtschaftskreislauf.

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Das Modell des einfachen Wirtschaftskreislaufs ist auf die Beziehungen zwischen den beiden Sektoren der privaten Haushalte als Konsumenten und der Unternehmen als Produzenten beschränkt. Die Einflüsse von beispielsweise Staat, Kreditinstituten oder Ausland werden in diesem einfachen Modell nicht betrachtet. 


Der Geldstrom besteht in diesem Fall aus dem Einkommen und den Konsumausgaben der Haushalte sowie den Einnahmen und Ausgaben der Unternehmen. Im Güterstrom fließen Wirtschaftsgüter, also Waren und Dienstleistungen, von den Unternehmen zu den Konsumenten und andererseits die Produktionsfaktoren, wie Arbeit oder Kapital, von den privaten Haushalten zu den Unternehmen.


Die Einkommen der Haushalte fließen für Käufe von Konsumgütern wieder an die Unternehmen zurück. Die Unternehmen liefern ihrerseits wiederum Konsumgüter an die Haushalte. 

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Was unterscheidet das Modell des erweiterten Wirtschaftskreislaufs vom einfachen Wirtschaftskreislauf?

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Im Modell des erweiterten Wirtschaftskreislaufs wird die Möglichkeit zur Bildung von Ersparnissen durch die Haushalte berücksichtigt. Im Gegensatz zum einfachen Wirtschaftskreislauf geben die Haushalte also nicht ihr gesamtes Einkommen für den Konsum aus, sondern nutzen einen Teil zur Vermögensbildung bei Banken bzw. Kapitalsammelstellen.

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Erkläre den vollständigen Wirtschaftskreislauf. 

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Der vollständige Wirtschaftskreislauf bezeichnet das Modell, in dem zusätzlich der Staat als Wirtschaftssubjekt in die Betrachtung mit einfließt.


Der Staat zahlt bei diesem Modell Löhne und Sozialleistungen, auch als Transferleistungen bezeichnet, an die Haushalte. Zusätzlich kauft er von den Unternehmen Güter und Dienstleistungen. Der Staat kann auch selbst Vermögen bei den Kapitalsammelstellen ansparen und Kredite aufnehmen. 


Gleichzeitig nimmt er direkte und indirekte Steuern von den Haushalten und Unternehmen ein. Zusätzlich hat er die Möglichkeit, über Subventionen die Unternehmen zu fördern.

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Was unterscheidet den Wirtschaftskreislauf einer offenen Volkswirtschaft von den anderen, einfacheren Modellen?

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Der Realität am nächsten kommt das Modell des Wirtschaftskreislaufs einer offenen Volkswirtschaft. In diesem Modell wird der vollständige Wirtschaftskreislauf durch das Wirtschaftssubjekt „Ausland“ erweitert. Es handelt sich also im Gegensatz zu den Modellen davor nicht mehr um einen geschlossenen Wirtschaftskreislauf, die Beziehungen zwischen Inland und Ausland werden nämlich berücksichtigt.

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Erkläre den Wirtschaftskreislauf einer offenen Volkswirtschaft.

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Das Ausland befindet sich in diesem Modell mit den restlichen Wirtschaftssubjekten jeweils in einer Tauschbeziehung. Das Faktoreinkommen der Haushalte kann nun auch im Ausland generiert werden. Außerdem muss der Konsum nicht mehr nur im Inland stattfinden.


Unternehmen können ihre Güter im Wirtschaftskreislauf einer offenen Volkswirtschaft sowohl importieren als auch exportieren. Die Sparmaßnahmen und Investitionen sind jetzt außerdem nicht mehr auf das Inland beschränkt, sondern können auch im Ausland getätigt werden.

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Was versteht man unter Protektionismus?

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Protektionismus ist eine Form der Handelspolitik, mit der ein Staat durch verschiedene Handelshemmnisse versucht, ausländische Anbieter auf dem Inlandsmarkt zu benachteiligen, um inländische Anbieter vor ausländischer Konkurrenz zu schützen. 

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Was ist der Gegensatz zum Protektionismus?

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Der Gegensatz zum Protektionismus ist der Freihandel, bei dem es möglichst wenige Einschränkungen und möglichst viel internationalen Handel geben soll.

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Was sind die Hauptziele des Protektionismus?

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Ziel des Protektionismus ist in der Regel, bestimmte Produkte oder Branchen des eigenen Landes zu fördern oder die eigene Volkswirtschaft generell zu unterstützen. Zudem wird versucht, den Aufbau neuer, noch nicht wettbewerbsfähiger Industriezweige zu ermöglichen, da diese in der Anfangsphase dem Druck des Weltmarkts nicht standhalten würden.

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Die Maßnahmen des Protektionismus sind in der Regel bestimmte Handelshemmnisse. Zwischen welchen Arten von Handelshemmnissen kann man unterscheiden?

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Man kann generell zwischen den tarifären und den nicht-tarifären Handelshemmnissen unterscheiden.

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Wie unterscheiden sich tarifäre von nicht-tarifären Handelshemmnissen?

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Die tarifären Handelshemmnisse zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen direkten Einfluss auf die Preise von Gütern haben. Nicht-tarifäre Handelshemmnisse wirken sich nicht direkt auf die Güterpreise aus. 

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Welche protektionistischen Maßnahmen fallen unter die tarifären Handelshemmnisse?

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Die wichtigsten tarifären Handelshemmnisse sind Zölle, Subventionen und Exportsubventionen.

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Welche protektionistischen Maßnahmen fallen unter die nicht-tarifären Handelshemmnisse?

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Die wichtigsten nicht-tarifären Handelshemmnisse sind Einfuhrkontingente und Konformitätsanforderungen.

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Erkläre die protektionistische Maßnahme der Subventionen.

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Staatliche Subventionen bestimmter Wirtschaftsbereiche ermöglichen deren Überleben, obwohl die realen Produktionskosten deutlich über dem Weltmarktpreis liegen. Ohne diese Beihilfen würde die inländische Produktion zum Erliegen kommen, da gleichwertige Güter auf dem Weltmarkt deutlich günstiger eingekauft werden könnten. Es werden dabei Subventionsmittel wie beispielsweise Steuererleichterungen oder die Gewährung vergünstigter Kredite angewendet.

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Erkläre die protektionistische Maßnahme der Einfuhrkontingente.

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Um die Importmenge bestimmter Güter zu begrenzen, kann ein Staat hierfür ein Einfuhrkontingent festlegen. Ist das Kontingent ausgeschöpft, darf in dem für das Kontingent definierten Zeitraum keine weitere Menge der betreffenden Güterart mehr eingeführt werden. Besonders häufig findet man Einfuhrkontingente im Agrarbereich.

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Was sind Vorteile des Protektionismus?

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Der Protektionismus hat den Vorteil, dass die inländische Ware vor preisgünstiger Konkurrenz aus dem Ausland geschützt wird und hilft somit, die heimische Wirtschaft voranzutreiben. Außerdem können neue Branchen oder Industriezweige ungestört wachsen, bevor sie dem internationalen Markt ausgesetzt werden. Durch den fehlenden Wettbewerbsdruck aus anderen Ländern kann sich die heimische Industrie auf sich selbst fokussieren und somit auch technische Entwicklungen fördern.

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Was sind die Nachteile des Protektionismus?

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Ein Nachteil des Protektionismus ist, dass er sich negativ auf die Exportländer eines Landes auswirkt. Entscheidet beispielsweise die EU den Import von Kokosöl aus den Philippinen zu beschränken, so schrumpft diese Einnahmequelle für den Inselstaat. Das ist besonders dramatisch, wenn das Exportland bereits wirtschaftlich schwach gestellt und abhängig vom Export bestimmter Güter ist. Außerdem fordern Gegner des Protektionismus den globalen Freihandel, da durch den Protektionismus komparative Kostenvorteile und weitere Vorteile des Handels nicht beachten werden.

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Erkläre ein Beispiel für Protektionismus aus der jüngeren Vergangenheit.

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Ein Beispiel für Protektionismus in der jüngeren Vergangenheit ist der Stahlstreit zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten. Dieser wurde 2002 durch die Entscheidung des US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush ausgelöst, zum Schutz der heimischen Stahlindustrie Stahlimporte aus der EU mit Zöllen in Höhe von 30 Prozent zu belegen. Die EU-Kommission beschloss daraufhin Gegenmaßnahmen, die Sanktionen gegen US-Importe wie Stahl oder Bekleidung in Höhe von 2,2 Milliarden Euro vorsahen. Das Schiedsgericht der Welthandelsorganisation (WTO) erklärte die amerikanischen Strafzölle auf Stahlimporte schließlich für unvereinbar mit den WTO-Regeln.

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Was sind Subventionen?

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Eine Subvention ist eine Leistung aus öffentlichen Mitteln an Betriebe oder Unternehmen, um diese aus verschiedenen Gründen zu unterstützen. Subventionen sind damit wirtschaftspolitische Eingriffe in das Marktgeschehen, mit denen ein bestimmtes Verhalten der Marktteilnehmer gefördert werden soll. Normalerweise wird für Subventionen keine Gegenleistung erwartet.

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Was ist das Ziel von Subventionen?

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Das grundlegende Ziel von Subventionen ist die Förderung der Wirtschaft.

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Was ist problematisch an der Definition bzw. dem Begriff Subventionen?

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Die genaue Definition einer Subvention ist unter Juristen und Ökonomen umstritten. Die ökonomische Definition aus der Volkswirtschaftslehre ist weiter gefasst als die juristische und umfasst zum Beispiel auch Steuervergünstigungen und Gebührenermäßigungen oder -befreiungen. Subventionen an private Haushalte, zum Beispiel Sozialhilfe oder Wohngeld, bezeichnet man allerdings meist als Transferzahlungen oder Sozialleistungen. Außerdem gibt es noch keine international gültige Definition des Subventionsbegriffs.

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Was sind die zwei unterscheidbaren Grundtypen von Subventionen?

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Es lassen sich zunächst die zwei Grundtypen der Produktionssubventionen und der Exportsubventionen unterscheiden.

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Erkläre die zwei Grundtypen Produktionssubventionen und Exportsubventionen.

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Bei den Produktionssubventionen handelt es sich um eine Zuwendung an die Industrie, um die Herstellung eines Erzeugnisses zu fördern, wobei es unerheblich ist, ob das jeweilige Erzeugnis exportiert oder im Herstellungsland vertrieben wird. Eine Exportsubvention liegt dagegen vor, wenn die Zuwendung an die Bedingung geknüpft wird, dass es sich bei den betreffenden Produkten ausschließlich um solche für den Export handelt.

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Welche Arten von Subventionen kann man neben den Grundtypen unterscheiden?

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Je nach genauer Zielsetzung kann man außerdem Förderungssubventionen, Anpassungssubventionen und Erhaltungssubventionen unterscheiden.

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Über welche Verfahren können Subventionen vergeben werden?

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Die wichtigsten Vergabeverfahren sind Zuschüsse, Darlehen, Bürgschaften, überhöhte Preise, Realförderung, Steuersubvention und Übernahme externer Kosten.

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Erkläre das Vergabeverfahren der Zuschüsse.

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Die Zuschüsse bzw. direkten Auszahlungen von Geldern sind die klassische Form der Subvention. Hierbei wird aufgrund eines politischen Zwecks ein Unternehmen mit einer finanziellen Unterstützung versehen. Diese Gelder fließen direkt in dessen liquide Mittel ein und müssen im Gegensatz zum Darlehen nicht zurückgezahlt werden.

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Erkläre das Vergabeverfahren der Realförderung.

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Bei der sogenannten Realförderung verzichtet die öffentliche Hand auf den marktwirtschaftlich günstigsten Preis und akzeptiert zugunsten eines politischen Ziels Mehrkosten. Realförderungen sind beispielsweise die Veräußerung von Sachwerten der öffentlichen Hand zu einem nicht marktüblichen Preis an einen Unternehmer. Dazu gehört zum Beispiel der Grundstücksverkauf an gemeinnützige Wohnbaugenossenschaften.

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Was sind die Chancen von Subventionen?

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Subventionen haben einige Chancen für die Wirtschaft und bieten Vorteile für den Subventionierten. Sie dienen dazu, das Einkommen oder die Produktion zu stützen. Mit ihrer Hilfe lassen sich außerdem Marktpreise je nach Bedarf senken oder anheben. Subventionierte Unternehmen haben im Wettbewerb Vorteile den anderen gegenüber. National subventionierte Unternehmen bekommen außerdem einen Anreiz, ihren Standort nicht ins Ausland zu verlegen.

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Was sind Probleme und Kritikpunkte von Subventionen?

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Ein Problem stellt häufig die Feststellung der optimalen Höhe der Subventionen dar. Problematisch ist an Subventionen außerdem, dass sie teilweise weiter gezahlt werden, auch wenn der ursprüngliche politische Zweck nicht mehr gegeben ist. Es kann auch dazu kommen, dass Unternehmen, die an andere Standorte abwandern, ihre erhaltenen Subventionen nicht zurückzahlen oder Lobbys sich Zugang zu ungerechtfertigten Zahlungen verschaffen.


Ein großer Streitpunkt ist der aktive Eingriff in die Marktwirtschaft. Dabei geht es hauptsächlich um juristische Probleme. Die fehlende Transparenz bei politischen Entscheidungen stellt ebenso einen Kritikpunkt dar. Oft sind die Begründungen fragwürdig, welche Branchen gefördert werden und welche nicht. Zudem fehlt die regelmäßige Durchführung von Erfolgskontrollen, die zur Rechtfertigung von Subventionen beitragen würden.

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Was ist das magische Viereck?

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Das magische Viereck ist ein volkswirtschaftliches System, in dem die wichtigsten wirtschaftspolitischen Ziele beschrieben werden. Die Ziele des magischen Vierecks stellen die Säulen einer Volkswirtschaft dar und sollen daher stabil sein.

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Was sind die Ziele des magischen Vierecks?

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Die Ziele sind Preisniveaustabilität, ein hoher Beschäftigungsstand bzw. Vollbeschäftigung, außenwirtschaftliches Gleichgewicht und stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum.

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Wie fand das magische Viereck Eingang in das Gesetz?

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Das magische Viereck fand als Staatsziel des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts Eingang in das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland. Das sogenannte Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft, oder auch Stabilitätsgesetz, von 1967 konkretisiert außerdem dieses Staatsziel.

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Erkläre das Ziel der Preisniveaustabilität.

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Die Preisniveaustabilität wird anhand der Inflationsrate eines vorab definierten Warenkorbs gemessen. Dieser Warenkorb besteht aus den Gütern, die die Gesellschaft üblicherweise und regelmäßig konsumiert. Monatlich werden die Preise der einzelnen Güter erhoben und der Durchschnittspreis errechnet, welcher mit dem der Vorperiode verglichen werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, die Veränderung der Preise als Inflation oder als Deflation zu kategorisieren. 


Angestrebt wird eine Inflationsrate von knapp unter 2%, wobei der Toleranzbereich zwischen 0 und 2% liegt. Wird dieser Toleranzbereich überschritten, können Konsumenten von ihrem Einkommen im Vergleich zu vorher weniger Güter kaufen. Das Ziel ist also sehr wichtig für eine Volkswirtschaft, denn durch Preisniveaustabilität wird die Funktion des Geldes als Tauschmittel, Wertespeicher und Recheneinheit gewährleistet.

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Erkläre das Ziel des hohen Beschäftigungsstandes.

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Ein wichtiges Ziel ist ein möglichst hoher Beschäftigungsstand bzw. die Vollbeschäftigung. Die Arbeitslosenquote soll dabei unter 3-4% liegen. Generell gilt eine Person als arbeitslos, wenn sie in keinem Beschäftigungsverhältnis steht, im Moment aber aktiv nach Arbeit sucht. Die Umsetzung des Ziels der hohen Beschäftigung und die Messung des dazugehörigen Wertes gestalten sich wegen dieser Definition in der Praxis oftmals schwierig. Personen, die aufhören nach Arbeit zu suchen, gelten beispielsweise nicht mehr als arbeitslos. Damit sinkt zwar die Arbeitslosenquote, aber es sind nicht zwangsläufig mehr Personen beschäftigt als zuvor.

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Erkläre das Ziel des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts.

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Unter einem außenwirtschaftlichen Gleichgewicht versteht man das Gleichgewicht der Zahlungsbilanz, also die Ausgeglichenheit der Außenbeitragsquote und der Leistungsbilanz. Das Ziel des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts wird erreicht, wenn ein ausgeglichenes Verhältnis von Importen und Exporten vorliegt und es langfristig weder ein Leistungsbilanzdefizit noch einen Leistungsbilanzüberschuss gibt.


Dieses Ziel ist langfristig sehr wichtig für den Wohlstand einer Volkswirtschaft. Wenn beispielsweise über längere Zeit ein Leistungsbilanzdefizit vorliegt, werden ausländische Währungsreserven knapp. Im schlimmsten Fall kann das zu einer Zahlungsunfähigkeit von ausländischen Importen führen.

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Erkläre das Ziel des stetigen Wirtschaftswachstums.

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Man spricht von einem stetigen Wirtschaftswachstum, wenn die Zunahme des BIP zwischen 2 und 3% liegt. Durch ein stetiges und angemessenes Wachstum der Wirtschaft soll die allgemeine Erhöhung des Wohlstandes erreicht werden, was besonders für die weniger wohlhabende Bevölkerung von hoher Bedeutung ist. Der Indikator für das Wirtschaftswachstum ist das reale Bruttoinlandsprodukt.

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Was gibt es für Arten von Zielen und was versteht man unter den Zielbeziehungen? Erkläre diese.

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Es gibt komplementäre Ziele, indifferente Ziele und konkurrierende Ziele.


Komplementäre Ziele ergänzen sich gegenseitig und ergeben eine Zielharmonie. Das heißt, dass die Zielerreichung des einen Ziels die Realisierung eines anderen unterstützt. Indifferente Ziele beeinflussen sich gegenseitig weder positiv noch negativ. 


Konkurrierende Ziele sind dagegen problematisch. Sie führen häufig zu Zielkonflikten. Dabei erschwert die Realisierung eines Zieles die Umsetzung eines anderen oder macht es gar unmöglich.

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Zwischen welchen Zielen des magischen Vierecks bestehen Zielkonflikte? Erkläre diese.

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Ein Beispiel für ein Zielkonflikt ist die Beziehung zwischen Preisniveaustabilität und Vollbeschäftigung. Dieser Konflikt liegt im Zusammenhang zwischen der Inflationsrate und der Arbeitslosenquote. Je geringer die Inflationsrate ist, desto höher ist nämlich die Arbeitslosenquote. 


Ein weiterer Zielkonflikt besteht zwischen Preisniveaustabilität und Wirtschaftswachstum. Durch die gesteigerte Nachfrage in Wachstumsphasen ist neben der hohen Wachstumsrate in der Regel auch eine wachsende Inflationsrate zu beobachten. Die Preissteigerung während eines wirtschaftlichen Aufschwungs stellt sich ein, da die Wirtschaft an ihre Kapazitätsgrenzen stößt und Unternehmen um Produktionsfaktoren konkurrieren. 

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Um welche Aspekte wird das magische Viereck häufig erweitert?

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Das magische Viereck wird häufig um eins oder mehrere der folgenden Aspekte erweitert: ausgeglichene öffentliche Haushalte, gerechte Einkommensverteilung und Vermögensverteilung, Erhaltung einer lebenswerten Umwelt, humane Arbeitsbedingungen und Sicherung von Ressourcen.

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Was versteht man unter Produktionsfaktoren?

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Produktionsfaktoren, oder auch Inputfaktoren, bezeichnen diejenigen materiellen und immateriellen Mittel, die bei der Produktion von Gütern eingesetzt werden. Es sind Güter und Dienstleistungen, die zur Erstellung von weiteren Gütern und Dienstleistungen miteinander kombiniert werden.

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Wie unterscheiden sich Produktionsfaktoren aus der Volkswirtschaftslehre und Produktionsfaktoren aus der Betriebswirtschaftslehre?

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Bei den Produktionsfaktoren wird zwischen dem Begriff aus der Volkswirtschaftslehre und dem aus der Betriebswirtschaftslehre unterschieden. In der Volkswirtschaftslehre umfassen die Produktionsfaktoren in ihrer ursprünglichen Form die Bereiche Arbeit, Boden und Kapital. Die betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren leiten sich unmittelbar aus den Produktionsfaktoren der Volkswirtschaftslehre ab, werden allerdings anders aufgegliedert.

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In welche Arten können die Produktionsfaktoren aus der BWL unterteilt werden? Erkläre diese Arten. 

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Die Produktionsfaktoren aus der BWL werden grundlegend in zwei Arten unterteilt: 


  • Elementarfaktoren 
  • dispositive Faktoren


Die Elementarfaktoren stellen Mittel dar, die für die Produktion aufgewendet werden müssen. Die dispositiven Faktoren hingegen beinhalten koordinative Prozesse, wie Leitung, Planung, Organisation und Kontrolle und sorgen für eine effiziente Verwendung und Kombination der Elementarfaktoren. Es handelt sich dabei also um immaterielle Güter.

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Die Elementarfunktionen aus der BWL können weiter unterteilt werden. Welche Unterarten gibt es? Erkläre diese.

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Elementarfaktoren können weiter in Repetierfaktoren und Potentialfunktionen unterteilt werden. 


Repetierfaktoren sind Faktoren, die im Laufe der Produktion verbraucht oder transformiert werden. Sie entsprechen also den Werkstoffen, wie Rohstoffen und Hilfsstoffen. 


Die Potentialfaktoren umfassen die menschliche Arbeit und die Betriebsmittel, also Lagerhallen, Bürogebäude, Kapital, Patente, Lizenzen und Know-how. Es gibt dabei also sowohl materielle als auch immaterielle Betriebsmittel.

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Wie unterteilt man die Produktionsfaktoren aus der VWL?

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Die Produktionsfaktoren aus der VWL unterscheidet man in Boden, Arbeit und Kapital.

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Erkläre den Produktionsfaktor Arbeit.

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Arbeit ist jede Art manueller und geistiger Beschäftigung, die darauf abzielt, ein Einkommen zu erwirtschaften. Sie ist in der Güterproduktion ein Faktor, der üblicherweise in Kombination mit anderen Faktoren eingesetzt wird, sie verbindet also die Produktionsfaktoren miteinander.


Die Quantität der Arbeitsleistung wird bestimmt durch die Bevölkerungszahl, die Erwerbsquote und die Arbeitszeit. Die Qualität der Arbeit ist vor allem von Begabung, Erziehung und Berufsausbildung der Beschäftigten abhängig. 


Wenn in einer Volkswirtschaft die Produktionsfaktoren optimal genutzt werden, spricht man von Vollbeschäftigung. 

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Erkläre den Produktionsfaktor Boden.

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Der Produktionsfaktor Boden umfasst Felder, Bodenschätze, Wälder und Gewässer. Im Vergleich zu den anderen Produktionsfaktoren ist der Boden mit den Merkmalen Unvermehrbarkeit, Unbeweglichkeit und Unzerstörbarkeit ausgestattet. 


Unvermehrbarkeit heißt, dass der Boden nicht beliebig "erzeugt" werden kann. Unbeweglichkeit des Bodens bezieht sich darauf, dass der Boden nicht von einem Gebiet in ein anderes gebracht werden kann. Die Unzerstörbarkeit des Bodens bedeutet, dass der Boden keinem "Werteverzehr" unterliegt.

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Auf welche 3 Arten nutzt der Mensch den Produktionsfaktor Boden?

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Der Mensch nutzt den Boden in dreifacher Weise, nämlich zum Anbau, Abbau und als Standort für seine Tätigkeiten. Es gibt also:


  • Anbauboden: die Grundlage für die Nahrungsmittelproduktion.
  • Abbauboden: die Basis für den Abbau von Rohstoffen wie beispielsweise Erdöl.
  • Standortboden: dient allen Wirtschaftssubjekten als Standort für ihre Tätigkeiten.
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Erkläre den Produktionsfaktor Kapital.

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Als Produktionsfaktor Kapital werden alle in der Herstellung eingesetzten Mittel wie beispielsweise Werkzeuge, Maschinen und Bauten zusammengefasst. Die Größe des Kapitals hängt davon ab, wie stark in der Vergangenheit gespart und investiert wurde. Die Qualität des Kapitals wird vor allem durch den technischen Fortschritt bestimmt. Kapital entsteht außerdem durch das Zusammenwirken von Arbeit und Boden.


Der Produktionsfaktor Kapital kann unterschieden werden in Geldkapital, also finanzielle Mittel, und Sachkapital, also materielle Güter, die durch Geldkapital erworben werden können und für die Produktion benötigt werden. 

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Erkläre den Produktionsfaktor Kapital.

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Als Produktionsfaktor Kapital werden alle in der Herstellung eingesetzten Mittel wie beispielsweise Werkzeuge, Maschinen und Bauten zusammengefasst. Die Größe des Kapitals hängt davon ab, wie stark in der Vergangenheit gespart und investiert wurde. Die Qualität des Kapitals wird vor allem durch den technischen Fortschritt bestimmt. Kapital entsteht außerdem durch das Zusammenwirken von Arbeit und Boden.


Der Produktionsfaktor Kapital kann unterschieden werden in Geldkapital, also finanzielle Mittel, und Sachkapital, also materielle Güter, die durch Geldkapital erworben werden können und für die Produktion benötigt werden. 

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Wie können Produktionsfaktoren miteinander kombiniert werden?

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Produktionsfaktoren müssen nach dem ökonomischen Prinzip miteinander kombiniert werden. Welche Faktorkombination am kostengünstigsten ist, hängt von der Art der Güterproduktion ab. Allerdings sind die Produktionsfaktoren untereinander nur in Grenzen austauschbar. 


Heute wird am häufigsten der Produktionsfaktor Arbeit durch den Produktionsfaktor Kapital ersetzt. So versucht man möglichst viele Arbeitsschritte durch Maschinen erledigen zu lassen, um damit viele Arbeitsplätze einzusparen. Allerdings lassen sich nicht alle Arbeitsplätze durch Maschinen ersetzen, es werden immer auch Menschen gebraucht.

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