Fürst von Metternich

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In diesem Kapitel geht es um Clemens Fürst Metternich. Dieses Thema ist in das Fach „Geschichte“ einzuordnen und erweitert den Themenbereich Reevolution 1848.

Wir erklären dir in diesem Artikel, wer Clemens Wenzel Lothar Fürst von Metternich war, was seine politische Laufbahn ausmachte und wie es schlussendlich zum Fall Metternichs kam.



Wer war der Fürst von Metternich?


Klemens Wenzel Lothar von Metternich, besser bekannt als der Fürst von Metternich, lebte von 1773 bis 1859, war ein österreichischer Diplomat und Staatsmann und zählte zu den mächtigsten Männern Europas.

Fürst von Metternich war bis zu seinem Sturz in dem Revolutionsjahr 1848 Außenminister des Kaisertums Österreich.


Ab 1813 stieg er zu einem führenden Politiker Europas auf und spielte auf dem Wiener Kongress nach dem Sturz Napoleons eine führende Rolle bei den politischen und territorialen Neuordnungen des Kontinents.

Metternich's Name steht für Restauration und den Erhalt des alten Systems der Fürstenherrschaft in den deutschen Staaten und für den Widerstand gegen den Liberalismus.



Steckbrief Fürst von Metternich


vollständiger Name:

Klemens Wenzel Lothar von Metternich

Geburtsdatum und -ort:

15.05.1773 in Koblenz

Todestag:

11.06.1859 in Wien (Österreich)

Politische Rolle:

österreichischer Diplomat, Politiker und Staatsmann.
Galt als politischer Führer Europas. Zur Zeit des Biedermeier bekämpfte Metternich nationale und liberale Bewegungen (vorrangig) in Deutschland und Italien



Das Leben des Fürst von Metternich


Clemens Wenzel Fürst von Metternich ist das zweite Kind des kaiserlichen Gesandten und Staatsdieners Franz Georg Karl von Metternich-Winnenburg.

Metternich's Familie entsprang einem alten Adelsgeschlecht, aus deren Reihen die Bischöfe und geistlichen Kurfürsten im 16. Und 17 Jahrhundert hervorgingen. Metternich selbst verbrachte seine Jugend an Rhein und Mosel.



Anfänge von Metternichs Leben


Metternich studierte seit 1788 an der Universität Straßburg, wo er sich das Können für seine Karriere im späteren Staatsdienst aneignete. Mtternich lernt die Lehre des europäischen Friedens kennen, um ein Gleichgewicht der Mächte zu generieren. 

Auch dieses Wissen beeinflusste das spätere politische Wirken des Fürst von Metternich maßgeblich.


Die Französische Revolution traf seine Familie hart, denn seine Familie verlor im Zuge der Revolutionskriege sämtliche Güter und musste Zuflucht in Wien suchen. Metternich nahm diese Revolution nicht nur als politischer Umsturz, sondern auch als eine soziale Umwälzung wahr.



Das Aufstreben des jungen Fürst von Metternichs


Metternich wurde nach den politischen Lehrjahren als österreichischer Gesandter im Jahr 1806 auf den wichtigsten Botschafterposten nach Paris berufen. Dort trat er dem großen Gegenspieler Österreichs Napoleon Bonaparte entgegen und konnte ihn und seine Politik aus nächster Nähe studieren. 


1809 brach der Krieg zwischen dem französischen Kaiserreich und der Habsburgermonarchie aus und als dieser in einer Katastrophe endete, wurde Metternich am 7.10.1809 zum österreichischen Außenminister ernannt.


Die Politik des Fürst von Metternich


In seiner neu ernannten Rolle als österreichischer Außenminister plädierte Metternich aufgrund der österreichischen Schwäche zunächst für eine Politik des Lavierens und der Anlehnung an das übermächtige französische Kaiserreich. Kurze Zeit später gelang es Metternich durch geschickte Diplomatie die Habsburgermonarchie mehr und mehr in eine Mittlerrolle zu bringen. So kam es dazu, dass im Sommer 1813 in Wien eine Einigung mit Napoleon zustande kam, der den Krieg einstellte und was auch schlussendlich zum Untergang der napoleonischen Herrschaft führte. 


Der Höhepunkt der Herrschaft Metternichs stellte der Wiener Kongress dar, bei dem er eine maßgebliche Rolle bei der politischen und territorialen Neuordnung des Kontinents spielte. Mit Unterstützung gelang es Metternich um außenpolitischen Kontext, eine Ausschaltung Frankreichs zu verhindern und zugleich ausufernde russische Ansprüche zu verhindern. Ebenso bekämpfte er alle Ansätze nationaler Erhebungen, die in seinen Augen nur auf den Umsturz des Bestehenden abzielte. Weniger erfolgreich war Metternich bei der Lösung der innenpolitischen Probleme. 


Mit den Karlsbader Beschlüssen und der Wiener Schlussakte, die beides Metternichs Vorstellungen entsprach, wurde innerhalb des Deutschen Bunds, das monarchische Prinzip festgeschrieben, nachdem die gesamte Staatsgewalt bei den Fürsten verbleiben musste. Metternich hielt an einer Interventionspolitik zur Niederschlagung revolutionärer Bestrebungen fest und wurde somit das Sinnbild der Unterdrückung. 

Somit musste der Fürst von Metternich auch als erster weichen, als am 13.3.1848 in Wien die Revolution ausbrach. 



Das Wichtigste über den Fürst von Metternich auf einen Blick:


  • Metternich war ein österreichischer Diplomat und Staatsmann und zählte zu den mächtigsten Männern Europas 
  • Er war bis zu seinem Sturz in dem Revolutionsjahr 1848 Außenminister des Kaisertums Österreich
  • Metternich spielte auf dem Wiener Kongress eine maßgebliche Rolle bei der politischen und territorialen Neuordnung des Kontinents im Sinne des Gleichgewichts der Mächte.
  • Mit der Revolution 1848 endete seine Herrschaft als österreichischer Außenminister.



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Finales Fürst von Metternich Quiz

Frage

Wozu diente die Demagogenverfolgungen?

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Antwort

dienten der Unterdrückung von Freiheitsbestrebungen im

Deutschen Bund

Frage anzeigen

Frage

Was wurde errichtet, um 

die universitäre Arbeit von Professoren  zu

beobachten und zu verfolgen?

Antwort anzeigen

Antwort

eine zentrale

Untersuchungskommission

Frage anzeigen

Frage

Welche Maßnahmen gab es, um liberale Bewegungen zu unterdrücken?

Antwort anzeigen

Antwort

Aktivisten und Autoren zogen sich aus der

Öffentlichkeit zurück, da es ein Verbot der Pressezensur und ein Verbot der Burschenschaften

gab

Frage anzeigen

Frage

Bis wann gingen die Verbote zur Unterdrückung der liberalen Bewegung?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Wirkung dieser Maßnahmen ging bis 1830, danach gewann die liberale Bewegung

wieder an Bedeutung

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Frage

Was waren die Untersuchungen der Demagogenverfolgung?

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Antwort

  • Nach Ende der Ära Napoleon und seiner Vorherrschaft in Europa einigten sich die herrschenden Fürsten beim Wiener Kongress auf eine Restauration der Politik
  • Sie solidarisierten sich und versuchten die nationalen und liberalen Forderungen des Bürgertums zu unterdrücken. Nach der Ermordung des Schriftstellers Kotzebue durch einen Burschenschaftler reagierte Österreichs Staatskanzler Metternich
  • Im Jahr 1819 wurden in den Karlsbader Beschlüssen Burschenschaften verboten und die Presse zensiert
  • Außerdem wurden Universitäten beobachtet und somit vor allem verdächtige Professoren (Demagogen) verfolgt
Frage anzeigen

Frage

Was passierte in Frankreich 1830 und was war die Folge für die Unterdrückung Liberaler?

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Antwort

Nach der Julirevolution in Frankreich 1830 wurde eine Unterdrückung der aufständischen,

liberalen und nationalen Bürger immer schwieriger

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Frage

Zu welcher Kundgebung kam es beim Hambacher Fest 1832?

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Antwort

  • Auf dem Hambacher Fest 1832 kam es zu einer Massenkundgebung, bei der sich 30.000 Menschen ansammelten
  • Das „System Metternich“ wurde immer weiter in Frage gestellt
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Frage

Was war die Folge für die Fürsten der Revolution 1848/49?

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Antwort

Es mussten sich

die Fürsten dann den bürgerlichen Protesten beugen und ihnen politische Rechte zusichern

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Frage

Was passierte mit den Studenten als Folge der Demagogenverfolgung?

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Antwort

  • Ganz besonders wurde gegen Studenten vorgegangen, die in der Regel Mitglieder der Burschenschaften waren
  • Die Kabinettsorder ging sogar so weit, dass alleine der Verdacht der Zugehörigkeit zu einer Burschenschaft die Relegation ohne Gerichtsuntersuchung rechtfertigte
Frage anzeigen

Frage

Was war die Folge für Autoren und Aktivisten nach dem Verbot der Pressezensur und ein Verbot der Burschenschaften?

Antwort anzeigen

Antwort

Aktivisten und Autoren zogen sich aus der Öffentlichkeit zurück

Frage anzeigen

Frage

Wann ereignete sich die Schlacht bei Waterloo?

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Antwort

am 18. Juni 1815

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Frage

Wessen letzte Schlacht war die Schlacht bei Waterloo?

Antwort anzeigen

Antwort

Es war die letzte Schlacht

Napoleon Bonapartes

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Frage

Für was war die Schlacht in Waterloo ein Inbegriff?

Antwort anzeigen

Antwort

für den endgültigen Untergang

Napoleons

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Frage

Wo fand die Schlacht bei Waterloo statt?

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Antwort

Sie fand 15 km südlich von Brüssel in der Nähe des Dorfes Waterloo

Frage anzeigen

Frage

Wer kämpfte gegen wen und wer gewann?

Antwort anzeigen

Antwort

Niederlage der

Franzosen gegen die alliierten Truppen unter dem englischen General Wellington

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Frage

Was war die Folge der Schlacht bei Waterloo?

Antwort anzeigen

Antwort

beendete Napoleons Herrschaft der Hundert Tage und führt zum Ende des Französischen Kaiserreichs

Frage anzeigen

Frage

Was führte zur Schlacht bei Waterloo?

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Antwort

  • Napoleon war für viele Menschen außerhalb Frankreichs jahrelang das Vorzeigebeispiel für das politische Firmament Europas
  • Alliierte Armeen aus Paris zwangen Napoleon im April 1814 zur Abdankung und wurde in Exil auf die Insel Elba verbannt
  • Seine Rückkehr nach Frankreich erfüllte viele Franzosen mit Freude und Hoffnung auf eine bessere Zukunft, jedoch hatten viele vor allem aus Deutschland Angst vor erneuter französischer Fremdherrschaft
  • Deshalb wollte man Napoleon in seine Schranken weisen, was bei Waterloo auch gelang
Frage anzeigen

Frage

Wie verlief die Schlacht?

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Antwort

  • Die verbündeten Staaten Europas hatten eine militärische Intervention gegen Napoleon beschlossen, der mir der ebenfalls mit seiner kampfbereiten Armee einmarschierte
  • Am 16. Juni 1815 wurde das preußische Heer unter dem Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher von Napoleons Heer geschlagen
  • Zwei Tage später zog er mit rund 70.000 Soldaten in Waterloo ein
  • Dort stieß er auf eine fast ebenso große Anzahl Briten, Niederländer, Braunschweiger und Nassauer unter ihrem Feldmarschall Arthur Wellesley
  • Dieser konnte nur schwer dem französischen Ansturm standhalten und war hoch erfreut, als Blücher mit seinem preußischen Heer eintraf, der nach der Niederlage den Franzosen entkam
  • Rund 45.000 Preußen fielen über die Franzosen her und am Abend konnten sich die zwei Feldmarschalls gemeinsam zum errungenen Sieg gratulieren
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Frage

Was waren die Folgen der Schlacht bei Waterloo?

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Antwort

  • Die Franzosen verloren mit allen Toten, Verwundeten und Gefangenen mehr als die Hälfte der Armee
  • Von 188.000 Mann beteiligter Soldaten wurden ungefähr 51.000 Mann verwundet oder fielen auf dem Schlachtfeld
  • Am Morgen nach der Schlacht zeigte sich auf dem Schlachtfeld ein Bild des Grauens
  • Einheimische bereicherten sich an diesem Schlachtfeld, denn sowas bedeutete für sie ein materieller Glücksfall
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Frage

Wie viele wurden verletzt oder fielen?

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Antwort

Über 51.000 Mann

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Frage

Für was kämpften die Göttinger Sieben?

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Antwort

protestierten gegen die Aufhebung der eingeführten liberalen Verfassung im Königreich Hannover

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Frage

Wer waren die Göttinger Sieben?

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Antwort

eine Gruppe von Professoren aus Göttingen

Frage anzeigen

Frage

Wann protestierten die Göttinger Sieben?

Antwort anzeigen

Antwort

1837

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Frage

Was war die Folge der Protestierung?

Antwort anzeigen

Antwort

Alle sieben Professoren wurden entlassen und drei von ihnen darüber hinaus des Landes verwiesen

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Frage

Wie hießen die Göttinger Sieben?

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Antwort

  • Wilhelm Eduard Albrecht
  • Friedrich Christoph Dahlmann
  • Wilhelm Eduard Weber
  • Wilhelm Grimm
  • Jacob Grimm
  • Georg Gottfried Gervinus
  • Heinrich Ewald
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Frage

Wieso protestierten die Göttinger Sieben?

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Antwort

  • Nach dem Ende der Napoleonischen Kriegen wurde 1815 auf dem Wiener Kongress der Deutsche Bund gegründet
  • In der Deutschen Bundesakte wurde ebenfalls festgelegt, dass für jeden Staat eine Verfassung verabschiedet werden sollte
  • 1833 trat die Verfassung in Hannover in Kraft
  • Dadurch wurde Hannover ein deutlich liberalerer Staat
  • 1837 wurde diese Verfassung jedoch wieder aufgehoben und auch der neu eingesetzte König Ernst August fühlte sich dieser Verfassung nicht gebunden und setzte sie außer Kraft
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Frage

Wie liefen die Proteste der Göttinger Sieben ab?

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Antwort

  • Christoph Friedrich Dahlmann gehörte zu dem bedeutendsten Widerstandskämpfer, der selbst an der Verfassung 1833 mitwirkte
  • Am 18. November legte er einen schriftlichen Protest vor, den neben ihm jedoch nur sechs weitere Professoren der Göttinger Universität unterschrieben
  • Es beteiligten sich an dem Protest noch zahlreiche Studenten
  • Die Professoren wurden im Dezember 1837 dem Universitätsgericht vorgeführt und aus ihren Ämtern entlassen
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Frage

Waren die Proteste erfolgreich?

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Antwort

Nein, alle sieben wurden ihren Ämtern entlassen

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Frage

Was waren die Folgen der Proteste?

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Antwort

  • Die Proteste der sieben Göttinger Professoren und der Studenten bleiben zwar erfolglos und lokal begrenzt, jedoch erregte ihr Widerstand europaweites Aufsehen und stärkte die politische Bewegung des Liberalismus
Frage anzeigen

Frage

Was erhielten die Professoren nach den Protesten?

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Antwort

  • Die Professoren, die die negativen Konsequenzen in Kauf nahmen, stieß auf Bewunderung
  • Sie erhielten zahlreiche Spendengelder aus der deutschen Bevölkerung
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Frage

Was waren die Folgen der Solidarität?

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Antwort

  • Durch diese Solidarität entwickelte sich der Liberalismus zu einer stärkeren politischen Bewegung
  • Somit hatte die Göttinger Sieben einen großen Anteil an dem Ausbruch der Revolution 1848/49
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Frage

Was wurde 1988 enthüllt?

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Antwort

1988 wurde eine Gedenktafel für die sieben Professoren enthüllt

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Frage

Wann fand der Weberaufstand fest?

Antwort anzeigen

Antwort

1844

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Frage

Wo fand der Weberaufstand statt?

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Antwort

Schlesien

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Frage

Wogegen protestierten die Weber?

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Antwort

Es waren Proteste im Zuge der Industrialisierung in den deutschen Ländern

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Frage

Wie kam es zum Weberaufstand?

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Antwort

  • Vor allem die Tuchproduktion veränderte sich stark und wurde immer weiter auf Fabriken mit mechanischen Webstühlen verlagert, sodass viele Menschen ihre Arbeit verloren
  • Textilien konnten so in besserer Qualität und schneller und somit günstiger produziert werden
  • Viele Familien gerieten in große Not, auch aufgrund von Missernten in den 1840er Jahren und somit Lebensmittel immer teurer wurden
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Frage

Was waren die Hintergründe des Weberaufstands 1844?

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Antwort

  • Zwei Drittel der schlesischen Bevölkerung waren noch einem Gutsherren unterworfen und mussten Feudalabgaben wie Grundzeins und Schuldgeld entrichten
  • Die schlesischen Weber versuchten den Preisverfall wieder wettzumachen, doch selbst Kinderarbeit und höhere Arbeitszeiten schufen keinen Ausgleich
  • Technische Innovationen und modernere Webstühle konnten sich die Heimwerker nicht leisten
  • Außerdem herrschte ein Überschuss an Arbeitskräften, somit waren die schlesischen Leinenweber vollkommen verarmt und hungerten. Es handelte sich um eine Maschinenstürmerei, denn die Wut der Weber richtete sich nicht gegen die spärlichen Maschinen, sondern gegen die als ungerecht empfundenen Verleger
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Frage

Wie verlief der Weberaufstand?

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Antwort

  • Der Weberaufstand wurde am 3. Juni 1844 ausgelöst, als ein Weber das Lied „Das Blutgericht“ gesungen hatte und von der Polizei verhaftet worden ist
  • Am 3. Juni 1844 trafen sich 20 Weber und berieten, wie man sich am besten gegen die Fabrikanten wehren könne
  • Am folgenden Tag verwüsteten andere Weber das Wohnhaus der Brüder Zwanziger und einen Tag darauf auch ihr Fabrikgebäude
  • Sie zogen danach durch andere Ortschaften und zerstörten andere Fabriken
  • Die preußische Regierung setzte das Militär ein, um den Webersaufstand niederzuschlagen
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Frage

Wie wurde der Weberaufstand geschlagen?

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Antwort

Die preußische Regierung setzte das Militär ein, um den Webersaufstand

niederzuschlagen

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Frage

Wie viele wurden erschossen und verletzt?

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Antwort

11 Menschen wurden erschossen und 24 Weber schwer verletzt

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Frage

Was waren die Folgen des Weberaufstandes?

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Antwort

  • Der Aufstand fand große Aufmerksamkeit in den deutschen Städten
  • Das steigerte nur die Wut und es kam zu Plünderungen
  • Die Einheit wich der mit Steinen und Knüppeln bewaffneten Menge
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Frage

Wann wurde der Aufstand niedergeschlagen?

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Antwort

Der Aufstand wurde nach dem Eintreffen der Verstärkung am 06. Juni 1844 niedergeschlagen

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Frage

Wie wurden die Weber verurteilt?

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Antwort

Bei der Verurteilung blieben die Richter unter den Höchststrafen, um die drückende Not der

Weber zu veranschaulichen und nahmen dies als Milderungsgrund

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