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Pazifikkrieg

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Geschichte

Der Pazifikkrieg

In diesem Artikel erklären wir euch den Verlauf des Pazifikkrieges, außerdem gehen wir auf einschneidende Ereignisse ein.

Der Pazifikkrieg stellt die Kampfhandlungen zwischen dem Japanischen Kaiserreich, der USA sowie deren Verbündeten im pazifischen Raum dar. Sie begannen am 7. Dezember 1941 mit dem japanischen Überfall auf Pearl Harbor und endeten am 2. September 1945 mit der Kapitulation Japans. Bereits vor dem Angriff auf Pearl Harbour kam es im pazifischen Raum zwischen der chinesischen Republik und dem japanischen Kaiserreich zu Auseinandersetzungen, meistens spricht man beim Pazifikkrieg jedoch über Kämpfe mit amerikanischer Beteiligung. 


Dieser Artikel gehört zum Fach Geschichte und ergänzt das Themengebiet Zweiter Weltkrieg.


Der Pazifikkrieg 1937 - 1941 

Japanische Isolierung und der zweite Japanisch-Chinesische Krieg 

Rund 200 Jahre lang hatte sich Japan vom Rest der Welt isoliert. Als das Land schließlich doch in den Handel mit den Vereinigten Staaten einstieg, litt die nationale Wirtschaft schwer unter der neuen Konkurrenz. Um weiter an Einfluss, Macht, Reichtum und Stärke zu gewinnen, benötigte das Kaiserreich eigene Rohstoffe, welche im eigenen Land nicht in ausreichender Menge vorhanden waren. 


Am 7. Juli 1937 begann somit der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg, ausgelöst durch ein Feuergefecht zwischen chinesischen und japanischen Truppen, welches möglicherweise durch das japanische Militär eingeleitet wurde. Die Offensive Japans verzeichnete schon bald großen Erfolg, wobei die Eroberung Chinas aufgrund des verbissenen Widerstandes chinesischer Soldaten deutlich langsamer voranschritt als geplant. 


Japanische Ideologie: Einfluss auf die Position der USA  

Während der Kämpfe zwischen Japan und China wurde die rassistische Ideologie der Japaner immer wieder deutlich gemacht. Genau wie im Nationalsozialismus sah sich das japanische Kaiserreich als übergeordnete Rasse an.  Das beste Beispiel des daraus resultierenden Handelns bildet das Massaker in der Stadt Nanking, in der japanische Soldaten nach ihrer Einnahme rund 30.000 Zivilisten ermordeten.  


Derartige japanische Kriegsverbrechen führten zu einem Stimmungsumschwung in den Vereinigten Staaten. Wollte die USA zu Beginn des Krieges noch die Japaner unterstützen, so folgten nun schwere Sanktionen auf die Kriegshandlungen des Kaiserreiches. Besetzungen wie die von Französisch-Indochina verschärften die angespannte Lage weiter. Um seinen Zugang zu Rohstoffen zu erweitern, strebte das japanische Kaiserreich weiterhin territoriale Eroberungen im pazifischen Raum an, wobei man jedoch früher oder später in einen direkten Konflikt mit der USA treten würde. Aus diesem Grund schien ein Krieg mit den Vereinigten Staaten unvermeidbar.


Der Pazifikkrieg 1941 - 1945 

Der Angriff auf Pearl Harbour 

Der Angriff auf Pearl Harbor war mit mehreren Zielen des japanischen Militärs verbunden:


  • Durch die Zerstörung von Flugzeugträgern und Schlachtschiffen sollte die US-Marine nicht in der Lage sein, den japanischen Vorstoß im pazifischen Raum zu verhindern.

  • Ebenfalls sollte der Stützpunkt Pearl Harbor selbst zerstört werden, sodass amerikanische Schiffe für Reparaturen zur Westküste der USA zurückkehren müssten.


  • Um einen Gegenangriff aus der Luft zu verhindern, mussten ebenfalls die nahe gelegenen Flugfelder zerstört werden.


Abb.1: Pearl Harbor nach dem Angriff. Quelle: https://www.salon.com/

Am 7. Dezember 1941 griffen die Luftstreitkräfte der japanischen Marine den amerikanischen Militärstützpunkt Pearl Harbor an. Fünf der acht amerikanischen Schlachtschiffe wurden versenkt, die anderen beschädigt. Auf den Flugfeldern zerstörten die Japaner 188 amerikanische Flugzeuge. Der Angriff fügte damit der US-Marine einen mehr als nur schweren Schlag zu, ihre Kriegsfähigkeit wurde deutlich eingeschränkt. Am folgenden Tag erklärten die Vereinigten Staaten dem japanischen Kaiserreich den Krieg. 


Mit dem Überfall erreichte das japanische Militär das Hauptziel der Operation: Durch die weitreichende Zerstörung 

waren die Vereinigten Staaten vorerst nicht in der Lage, den japanischen Vormarsch im Pazifik zu stoppen. Zeitgleich mit dem Angriff auf Pearl Harbor startete Japan an verschiedenen Stellen Offensiven und eroberte weiter neue Gebiete. Nach Thailand und Singapur folgten schließlich auch Indonesien und die Philippinen, sodass das Kaiserreich den entscheidenden Zugang zum Öl im Pazifik gewann. Ein derartiger Rohstoffgewinn war für den expansiven japanischen Eroberungskrieg entscheidend. 

 

Doch der Schein trug: Auf den ersten Blick wirkte der Angriff auf Pearl Harbor erfolgreich, langfristig gesehen war die Schwächung der US-Marine jedoch nicht stark genug gewesen, um den Japanern ausreichend Zeit für eine Vergrößerung ihres Reichs zu verschaffen. Dies lag unter anderem daran, dass kein einziger amerikanischer Flugzeugträger bei dem Angriff beschädigt werden konnte, da keiner in Pearl Harbor vor Anker lag. Die Flugzeugträger bildeten zu dieser Zeit eine neue revolutionäre Waffe in der Seekriegsführung, da die transportierten Flugzeuge eine große Gefahr für Schlachtschiffe darstellten.

Aus diesem Grund sollte die US-Marine schneller wieder einsatzbereit sein als aus japanischer Sicht erhofft.


Die Bombardierung Tokios

Im April 1942 entschied sich das US-Militär für einen propagandistisch wertvollen Schachtzug. Eine freiwillige Gruppe von Bombern sollte Tokyo, die Hauptstadt des Kaiserreiches attackieren. Ein Manöver, das hohe Risiken und Verluste mit sich brachte. Da die Bomber nicht mehr auf dem Flugzeugträger vom dem sie aus starten landen konnten, war eine Weiterreise nach China geplant. Da der Flugzeugträger jedoch zu früh entdeckt wurde und die Staffel so zu früh starten musste, reichte der Treibstoff nicht sicher für einen Flug in den nicht von Japan besetzten Teil Chinas aus. Zwei Piloten ertranken aufgrund einer Notwasserung, acht Soldaten gerieten in japanische Kriegsgefangenschaft, wobei drei von ihnen hingerichtet wurden. Das Ziel der Bombardierung wurde jedoch erreicht, den Vereinigten Staaten gelang es, ihre Stärke zu demonstrieren. 


Die Schlacht im Korallenmeer

Anfang Mai 1842 plante das japanische Kaiserreich, neue Stützpunkte auf Neuguinea und den Salomonen zu errichten, um das neu eroberte Gebiet zu verstärken und zu sichern. Dies wollte das US-Militär verhindern, sodass es im Korallenmeer zu einem Aufeinandertreffen kam. Beide Flotten kamen dabei zu keinem Zeitpunkt in direkte Schussreichweite, der Kampf wurde allein durch Flugzeuge ausgefochten. Beide Seiten mussten schwere Schläge einstecken, sowohl japanische als auch amerikanische Flugzeugträger wurden versenkt. Die Landung der Japaner in den genannten Gebieten konnte jedoch verhindert werden, weshalb die Schlacht für die Vereinigten Staaten zumindest einen Teilerfolg darstellte.  


Die Schlacht um Midway - ein Wendepunkt

Nach der Schlacht im Korallenmeer zeichnete sich für den japanischen General Yamamoto Isoroku eine Gefahr für das Kaiserreich ab. Er erkannte, dass die japanische Marine dabei war, die Initiative im Krieg zu verlieren, sollte sich die US-Marine weiter so schnell wiederaufbauen. Um ihr stattdessen den entscheidenden Todesstoß zuzufügen, plante er einen Angriff auf die Midway Inseln. Hier sollte die Zerstörung der amerikanischen Flotte vollendet werden. 


Die Vereinigten Staaten erfuhren jedoch von dem Vorhaben der Japaner. Die amerikanischen Codeknacker konnten mittlerweile große Teile des japanischen Funkverkehrs mithören und entschlüsseln. Somit wartete ein Hinterhalt auf die japanische Marine, der ihnen alle vier eingesetzten Flugzeugträger kosten sollte. Die Schlacht um Midway endete also mit einem verheerenden Schlag gegen die japanische Marine, von der sie sich nie wieder vollständig erholen sollte. 


Der Tod Yamamotos - das Gewicht verlagert sich

Abb.2: Yamamoto Isoroku. Quelle: https://de.wikipedia.org/

Nach dem entscheidenden Sieg bei Midway übernahmen die Amerikaner im Pazifik die Initiative. Mit einzelnen Eroberungen wie der Salomoneninsel Guacanal oder der Vertreibung der Japaner von den Aleuten konnten weitere Erfolge erzielt werden. Im April 1943 bot sich dem US-Militär eine überraschende Chance: Der US-Funkverteidigung gelang es, Informationen über eine Inspektionsreise Yamamotos zu entschlüsseln. Der Konvoi wurde abgefangen, Yamamoto starb im Gefecht. 


"Island Hopping" - der Beginn der Kamikazeangriffe

Ende 1943 begann das sogenannte "Island Hopping", ein Inselspringen der amerikanischen Marine. Stück für Stück wurden einzelne Inselgruppen erobert, wobei die Kämpfe in den Dschungeln häufig sehr blutig geführt wurden, und viele Menschenleben forderten. Die verbissene Verteidigung der Japaner spielte hierbei eine entscheidende Rolle, sie starben lieber als sich dem Gegner zu ergeben. Trotz der verbissenen Verteidigung der Inseln durch ihre japanischen Besetzer fiel der pazifische Raum immer mehr in die Hände der USA, mit Indonesien verliert Japan den wichtigen Zugang zum Öl. Durch die Eroberung der einzelnen Inseln sollte die japanische Insel selbst verwundbar für regelmäßige Bombenangriffe gemacht werden, ab Mitte 1944 begannen Langstreckenbomber regelmäßige Angriffe auf Japan.


Doch je näher die US-Streitkräfte der japanischen Insel kamen, desto verzweifelter kämpften die Japaner um ihr Einflussgebiet. Mit den Kampfhandlungen um die Philippinen begann das japanische Militär, Selbstmordattentate per Flugzeug durchführen zu lassen. Die Piloten sollten ihre Flugzeuge gezielt in amerikanische Schiffe und Strukturen, vor allem Flugzeugträger lenken, um diese zu versenken. Diese Selbstmordflieger wurden unter amerikanischen Soldaten Kamikaze genannt. Das Opfer, das viele tausend junge Piloten brachten, blieb jedoch erfolglos.


                   

Abb. 3: Kamikaze Piloten. Quelle: http://linalimushistory.blogspot.com/

    

 

Der Einsatz von Atomwaffen

Im Frühjahr 1945 gelang den Vereinigten Staaten die Eroberung der Inseln Iwo Jima und Okinawa, wodurch die Front der japanischen Hauptinsel gefährlich nah kam. Das US-Militär stand somit vor einer Entscheidung: nach der Kapitulation Nazideutschlands konnte eine Eroberung Japans angestrebt werden, wobei die Kampfhandlungen definitiv viele Verluste mit sich bringen würden. Die Vereinigten Staaten entschieden sich für einen anderen Weg. Im Juli 1945 stellte der neue amerikanische Präsident Harry S. Truman das japanische Kaiserreich vor ein Ultimatum: Nach der bedingungslosen Kapitulation Japans sollte unter alliierter Besetzung die Demokratie eingeführt werden. Sollte Japan ablehnen, drohe die sofortige Zerstörung des Landes. Japan lehnte die Forderungen ab, sodass sich die USA auf den entscheidenden Schlag gegen das Kaiserreich vorbereitete. 


Seit 1942 arbeiteten die Vereinigten Staaten in Form des Manhattan-Projekts an einer nuklearen Waffe. Am 16. Juli konnte beim sogenannten Trinity-Test eine Atombombe erfolgreich gezündet werden, sodass die Waffe für die militärische Führung freigegeben wurde. Der Bekämpfung Japans durch Atomwaffen stand somit nichts mehr im Wege. Am 6. August wurde die Bombe "Little Boy" auf die Stadt Hiroshima abgeworfen, am 9. August folgte ein Abwurf auf Nagasaki. Die Explosionen töteten rund 100.000 Menschen, weitere 130.000 starben an den Folgen. Der Einsatz der Atomwaffen wird bis heute schwer diskutiert, vor allem, weil sich unter den Opfern hauptsächlich Zivilisten befanden. Ihr Ziel konnte das US-Militär jedoch mit den Abwürfen erreichen, am 2. September 1945 kapitulierte das japanische Kaiserreich zu den Bedingungen der Potsdamer Konferenz. Mit dem Ende des Pazifikkrieges endete somit auch der Zweite Weltkrieg.


Abb.4: Hiroshima nach der Explosion. Quelle: https://www.kath.ch/

 

Das Wichtigste zum Pazifikkrieg auf einen Blick

  • nach einer 200 Jahre langen Isolierung wurde Japan durch die USA an den Globalen Markt angebunden, wovon der Staat selbst kaum profitierte. Um mit den europäischen Großmächten mithalten zu können, musste das Land seinen Einfluss erweitern. 
  • 1937 begann der zweite japanisch-chinesische Krieg, bei dem die Japaner schnell viele Erfolge verzeichnen konnten. 
  • aufgrund ihrer rassistischen Ideologie kam es seitens der Japaner häufig zu Ausschreitungen gegen die Chinesen, was einen Stimmungswechsel in den USA hervorrief. Die Parallelen zum dritten Reich führten zu einer negativen Einstellung der Vereinigten Staaten zur expansiven Politik Japans. 
  • Um das Einflussgebiet des Kaiserreiches zu erweitern, schien für Japan ein Konflikt mit den USA unausweichlich. Aus diesem Grund startete am 7. Dezember 1941 das japanische Militär einen Überraschungsangriff auf die in Pearl Harbor stationierte amerikanische Flotte. Durch den Angriff sollte das Kaiserreich Zeit gewinnen, um weitere Territorien zu erobern und so an Macht zu gewinnen. 
  • Da bei dem Angriff jedoch keine Flugzeugträger zerstört wurden (es waren keine anwesend), sollte die US-Marine schneller wieder einsatzbereit sein als gedacht. 
  • In der Schlacht im Korallenmeer im Mai 1942 gelang der US-Marine erstmals wieder ein entscheidender Einschnitt in die Expansion des japanischen Kaiserreiches. 
  • Die Schlacht um Midway stellt den Wendepunkt im Pazifikkrieg dar. Amerikanische Codeknacker erfuhren durch abgefangene Funksprüche von einem Angriff auf Midway, sodass ein Hinterhalt vorbereitet wurde, durch den die vier anwesenden japanischen Flugzeugträger zerstört werden konnten. Durch den Sieg übernahmen die Vereinigten Staaten die Initiative im Pazifikkrieg. 
  • Mit der Eroberung der Insel Guacanal und der Tötung des japanischen Generals Yamamoto Isoroku erzielte die US-Marine 1934 weitere wichtige Ziele.
  • Ende 1943 begann das sogenannte "Island Hopping", bei dem die Vereinigten Staaten Insel für Insel unter blutigen Kämpfen zurückeroberten. Je näher sie dabei der japanischen Hauptinsel kamen, desto häufiger kam es zu Selbstmordattentaten durch japanische Piloten, auch Kamikaze genannt. 
  • Nach der Kapitulation Nazideutschlands verkündete Truman auf der Potsdamer Konferenz ein Ultimatum für Japan. Sollte es abgelehnt werden, drohe die komplette Auslöschung. Japan lehnte ab. 
  • Am 6. und 9. August warf das US-Militär zwei Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki ab. 
  • Am 2. September endete der Pazifikkrieg und somit auch der Zweite Weltkrieg durch die Kapitulation Japans.



Pazifikkrieg - Das Wichtigste auf einen Blick

  • Japan will nach einer langen Isolierung mit den westlichen Großmächten mithalten, braucht hierfür jedoch Rohstoffe. 
  • durch eine aggressive expansive Außenpolitik soll dieser Rohstoffmangel gedeckt werden.
  • Es folgen der zweite japanisch-chinesische Krieg, mehrere Eroberungen im pazifischen Raum und schließlich der Pazifikkrieg mit den USA nach dem Angriff auf Pearl Harbor Ende 1941. 
  • Die US-Marine wird durch den Angriff geschwächt, erholt sich jedoch schneller als gedacht und bietet beriets in der Schlacht im Korallenmeer den Japanern entscheidend Paroli. 
  • Bei der Schlacht um Midway soll die US-Marine vollends vernichtet werden, amerikanische Codeknacker erfahren jedoch von dem Plan der Japaner, sodass ein Hinterhalt vorbereitet wird. Vier japanische Flugzeugträger werden zerstört. 
  • Nach der Schlacht um Midway übernehmen die Amerikaner die Initiative, eine Insel nach der anderen wird in blutigen Kämpfen zurückerobert. 
  • Bis 1945 dringen die USA immer weiter vor, die Japaner setzten mittlerweile sogar Selbstmordflieger (Kamikaze) ein. 
  • Nach der Ablehnung eines von Truman aufgestelltem Ultimatum werfen die Amerikaner zwei Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki ab. Mehr als 200.000 Menschen finden den Tod. 
  • Nach den Abwürfen kapituliert das japanische Kaiserreich, der Pazifikkrieg und somit auch der Zweite Weltkrieg findet ein Ende. 

Häufig gestellte Fragen zum Thema Pazifikkrieg

Im Pazifikkrieg kämpften die Vereinigten Staaten gegen die Expansion des japanische Kaiserreichs. 

Wie so häufig ist die genaue Anzahl der Todesopfer nicht leicht zu bestimmen. Auf alliierter Seite starben rund 150.000 Soldaten, darunter 130.000 Amerikaner. Das japanische Kaiserreich verlor rund 1.200.000 Soldaten und 500.000 Zivilisten, welche hauptsächlich durch die Atombombenabwürfe und der Bombardierung Tokios starben. Bezüglich des Pazifikkrieges werden häufig die chinesischen Todesopfer vergessen, insgesamt starben rund 4.000.000 Soldaten und ca. 10.000.00 Zivilisten, wobei diese Zahlen auch durch Gefechte zustande kommen, die in diesem Artikel nicht behandelt werden. Ebenfalls starben viele Zivilisten der besetzten Inseln, wobei die Opferzahlen nur schwer zu bestimmen sind. 

Der Krieg endete mit der Kapitulation Japans nach zwei Atombombenabwürfen auf japanische Städte.

Das japanische Kaiserreich wollte wirtschaftlich mit den westlichen Großmächten Großbritannien, Deutschland und den USA mithalten können. Hierfür benötigten sie jedoch ungehinderten Zugang zu verschiedenen Rohstoffen, die in ihrem eigenen Land nicht in ausreichenden Mengen verfügbar waren. Durch weitereichende Eroberungen im pazifischen Raum und in Asien sollte die nötige Ressourcenversorgung gedeckt werden.

Finales Pazifikkrieg Quiz

Frage

Wann begann der Pazifikkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

Je nach Auslegung begann der Pazifikkrieg am 7. Juni 1941 mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor oder schon am 7. Juli 1937 mit dem Beginn des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges.  

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Frage

Wieso hatte die Anbindung Japans an den Welthandel verheerende Folgen für das Land?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Kaiserreich hatte sich ca. 200 Jahre lang vom Rest der Welt isoliert und konnte so nicht mit der internationalen Konkurrenz mithalten. 

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Frage

Was benötigte das japanische Kaiserreich, um wirtschaftlich zu den westlichen Großmächten aufzuschließen?

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Antwort

Da im eigenen Land kaum Ressourcen vorhanden waren, musste das Kaiserreich diese durch Eroberungen gewinnen. 

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Frage

Wann begann der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der Krieg begann am 7. Juli 1941.

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Frage

Wieso veränderte sich die Haltung der USA bzgl. der Expansiven Außenpolitik Japans?

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Antwort

Die rassistische Ideologie Japans hatte viele Gemeinsamkeiten mit der nationalsozialistischen Ideologie. Aus diesem Grund kam es auch durch die Japaner zu Pogromen und Kriegsverbrechen, welche die Amerikaner strikt ablehnten. 

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Frage

Wann fand der japanische Angriff auf Pearl Harbor statt? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der Angriff fand am 7. Dezember 1941 statt. 

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Frage

Was sollte mit dem Angriff auf Pearl Harbor erzielt werden? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der Angriff sollte die US-Marine so stark schwächen, dass das japanische Kaiserreich genug Zeit hatte, durch Eroberungen an Stärke zu gewinnen, um den USA ebenbürtig zu sein. 

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Frage

Wieso konnte der Angriff auf Pearl Harbor seinen Zweck nur Teilweise erfüllen?

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Antwort

Bei dem Angriff konnten zwar Schlachtschiffe und Kreuzer, jedoch keine Flugzeugträger zerstört werden, da diese nicht vor Anker lagen. Die US-Marine sollte sich aus diesem Grund recht schnell von dem Schlag erholen. 

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Frage

Inwiefern konnte bei der Schlacht im Korallenmeer aus amerikanischer Sicht ein Teilerfolg erzielt werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Durch die Schlacht konnte eine Landung der Japaner auf den Salomonen und auf Neuguinea verhindert werden. 

Frage anzeigen

Frage

Wieso schlug der japanische Überraschungsangriff auf die Midway Inseln fehl?

Antwort anzeigen

Antwort

Amerikanische Codeknacker konnten Informationen über den Angriff abfangen und entschlüsseln, sodass die Vereinigten Staaten auf den Angriff vorbereitet waren und einen Hinterhalt legten. 

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern stellt die Schlacht um Midway den Wendepunkt im Pazifikkrieg dar?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der Schlacht gelang es den USA, vier japanische Flugzeugträger zu zerstören. Von diesem schweren Schlag konnte sich die japanische Marine nicht wieder vollständig erholen, das Kaiserreich verlor die Initiative an die Amerikaner.

Frage anzeigen

Frage

Wieso erschwerte die japanische Ideologie das Erobern einzelner Inseln aus amerikanischer Sicht?

Antwort anzeigen

Antwort

Für die meisten japanischen Soldaten war eine Kapitulation keine Option, sie bevorzugten den Tod im Kampf. Dies machte die Eroberung vieler Inseln um einiges brutaler und blutiger als nötig.

Frage anzeigen

Frage

In welchem Jahr starb der japanische General Yamamoto Isoroku?

Antwort anzeigen

Antwort

1943

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Frage

Was ist Kamikaze?

Antwort anzeigen

Antwort

Als Kamikaze wurden im Zweiten Weltkrieg Selbstmordattentate durch japanische Piloten bezeichnet. Die Piloten steuerten dabei bewusst ihre Flugzeuge in feindliche Schiffe und Strukturen, um diese zu zerstören.

Frage anzeigen

Frage

Was geschah am 6. August 1945?

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Antwort

Am 6. August 1945 warfen die Vereinigten Staaten die Atombombe "Little Boy" auf die japanische Stadt Hiroshima ab. Der Abwurf stellt den weltweit ersten kriegerischen Kernwaffeneinsatz dar.

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern konnte der Einsatz von Atomwaffen seitens der Vereinigten Staaten gerechtfertigt werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der Potsdamer Konferenz stellte der neue amerikanische Präsident Harry S. Truman dem japanischen Kaiserreich ein Ultimatum, das die Kapitulation enthielt. Sollte es abgelehnt werden, drohe dem Land die vollständige Zerstörung. Da Japan genau dies tat, griff das US-Militär zu dem Einsatz von Kernwaffen, um hohe Verluste durch eine Eroberung der japanischen Insel zu verhindern.

Frage anzeigen

Frage

Wann endete der Pazifikkrieg?

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Antwort

Der Pazifikkrieg endete am 2. September 1945 mit der Kapitulation Japans.

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Frage

Auf welche Städte warfen die Vereinigten Staaten im Pazifikkrieg Atombomben ab?

Antwort anzeigen

Antwort

Hiroshima und Nagasaki

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