Operation Barbarossa: Zusammenfassung | StudySmarter
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Operation Barbarossa

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Geschichte

Unter der Bezeichnung Unternehmen Barbarossa startete Hitler 1941 die geplante Invasion der Sowjetunion. Ziel dieses Krieges war nicht nur der Gewinn von Territorium und Rohstoffen, sondern auch die Beseitigung des Bolschewismus. Die Brutalität und Grausamkeit, mit der dieses Vorhaben durchgeführt wurde, brachte unvergleichliches Leid über Millionen Menschen in den betroffenen Gebieten, unzählige Zivilisten verloren bei diesem Kampf ihr Leben. 


Der Artikel gehört zum Fach Geschichte und ergänzt die Themen Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg.


Strategische und ideologische Beweggründe

Nach den erfolgreichen Feldzügen gegen Polen und Frankreich musste der Krieg aus deutscher Sicht weitergeführt werden, da Großbritannien keine Friedensangebote akzeptierte. Eine erfolgreiche Invasion der Insel selbst schien jedoch aufgrund der Lufthoheit der Briten über dem Ärmelkanal nicht realistisch. Da ebenfalls der Kriegseintritt der USA drohte, musste das deutsche Reich trotzdem weiter an Stärke gewinnen, um das Kräftemessen mit den Alliierten nicht zu verlieren. 


Nach der Eroberung Zentral- und Westeuropas richtete sich folglich der Blick Hitlers nach Osten. Bereits kurz nach dem Sieg über Frankreich fasste er seinen Entschluss, die Sowjetunion anzugreifen. Durch gigantische territoriale Eroberungen sollte die Ressourcenproduktion und somit die Wirtschaftskraft des deutschen Reichs weiter gesteigert werden. Eng verknüpft mit diesen wirtschaftlichen Aspekten ist die ideologische Motivation, die die Planung des Ostfeldzuges stark beeinflusste. 


Die neu erschlossenen Gebiete sollten nach der nationalsozialistischen Vorstellung ebenfalls von der sog

enannten "arischen" Rasse besiedelt werden. Da diesem Vorhaben die in den betroffenen Gebieten heimische Bevölkerung im Wege stand, wurde die Operation Barbarossa als Vernichtungskrieg geplant. Die systematische Ermordung von vielen Millionen Menschen wurde hierbei in die Planungen mit einbezogen, eine entscheidende Rolle spielte hierbei unter anderem die Ausrottung des sogenannten "jüdischen Bolschewismus". Durch eine feste Rationierung der Nahrungsmittel sollten beispielsweise ein als minderwertig eingestufter Anteil der Bevölkerung geplant dem Hungertod überlassen werden. Der Plan der Erschaffung von neuem Lebensraum entsprang somit nicht einer rein militärischen Analyse der aktuellen Kriegssituation, viel mehr stellt sie die zentrale Umsetzung der Ideologie Hitlers dar. 



Die Wehrmacht sowie die Waffen-SS griffen während des Feldzuges selbst ebenfalls zu grausamen Mitteln, um die Vorstellung eines rassisch reinen großdeutschen Reiches zu realisieren. Nach Eroberungen von Städten, Dörfern und Gemeinden wurden systematisch vor allem männliche Juden sofort hingerichtet. Das Ergebnis dieser grausamen Kriegsführung zeigen heutige Schätzungen. Demnach übersteigt die Anzahl der getöteten sowjetischen Zivilisten die der gefallenen Soldaten der Sowjetunion. 



Unternehmen "Barbarossa" - Beginn, Verlauf und Ende


Der Überraschungseffekt

Am 22. Juni 1941 begann die Offensive, rund 3 Millionen Soldaten griffen sowjetische Verteidigungsstellungen an. Die Invasion der Sowjetunion wurde über viele Jahre hinweg gleich nach der Kapitulation Frankreichs geplant, was sich in den gigantischen Ausmaßen des Angriffs widerspiegelte. Doch nicht nur die Vorbereitung der Wehrmacht war für den erfolgreichen Beginn des Ostfeldzuges verantwortlich. Trotz zahlreicher Warnungen durch Großbritannien, sowjetische Spionagedienste und sogar dem deutschen Botschafter hatte Stalin nicht einsehen wollen, dass Hitler eine Invasion plante. Schließlich hatten beide den Hitler-Stalin-Pakt geschlossen, der als Nichtangriffspakt galt. Aus diesem Grund traf der Angriff die meisten Stellungen unvorbereitet, die sowjetische Verteidigung wurde in Chaos gestürzt. Durch deutsche Einheiten wurde die sowjetische Kommunikation lahmgelegt, eine Koordinierung der Verteidigung war somit ausgeschlossen. Der genau geplante und strukturierte Angriff fügte den sowjetischen Armeen somit einen ersten schweren Schlag zu, ohne eigene größere Verluste zu verzeichnen. Die fehlende Koordination seitens der Sowjetunion ermöglichte der Wehrmacht einen rasanten Vorstoß, gigantische Einkesselungen zeichneten zunächst den Erfolg der deutschen Offensive. 

Das Leid der Bevölkerung

Doch die Landmassen forderten recht bald ihre ersten Tribute. Die langen durch die rasanten

 Vorstöße entstandenen Versorgungswege verlangsamten den deutschen Vormarsch, sodass sich immer mehr Versorgungsengpässe bildeten. Dies hatte zur Folge, dass der lokalen Bevölkerung sowohl Nahrung als auch anderweitige Ausstattung wie Kleidung entwendet wurde.   


Hauptsächlich litt die lokale Bevölkerung jedoch unter den Folgen des deutschen Vernichtungskrieges. Hinrichtungen und Morde durch durch sowohl die Waffen-SS als auch durch die Wehrmacht gehörten zur Tagesordnung. Ein Beispiel hierfür bildet das Massaker von Babij Jar, einer Schlucht in Kiew, der Hauptstadt der Ukraine, wo mehr als 30.000 Juden getötet wurden. Doch nicht nur die jüdische Bevölkerung war von derartigen Pogromen betroffen, durch die nationalsozialistische Ideologie fühlten sich viele deutsche     Soldaten den anderen Völkern übergeordnet und behandelten diese mit wenig Respekt und Achtung.




Der Krieg dauert an, die Verteidigung organisiert sich

Die Ausbremsung des Vormarsches ermöglichte den sowjetischen Einheiten wiederum, standhaftere Verteidigungen zu errichten und diese besser zu koordinieren. Der Überraschungseffekt war verflogen, die deutsche Offensive wurde mühseliger. Zwar schienen der Angriff weiterhin unaufhaltsam zu sein, erhöhte Verluste auf deutscher Seite wiederum hinterließen erste Spuren an der Kampfmoral der deutschen Einheiten. Erste Zweifel bezüglich eines Sieges vor dem Ende des Jahres kamen auf. 


Trotz einer besseren Koordination wurden die sowjetischen Einheiten weiter zurückgedrängt. Ihre Verluste waren weiterhin nicht mit denen der Wehrmacht zu vergleichen, unfassbar viele Menschenleben und Ressourcen fielen der gnadenlosen deutschen Verteidigung zum Opfer. Auch nach dem Angriff forderte Stalins Starrsinn seinen Tribut. Sein Festhalten an Städten wie Kiew und Smolensk waren entscheidende Gründe für deutsche Einkesselungen und darauf folgende Vernichtungen sowjetischer Armeen. 


Leningrad ist ebenfalls ein Beispiel für seine starre Einstellung. Die Stadt wurde infolge des Vormarsches abgeschnitten, die Versorgung konnte nicht aufrechterhalten werden. Die festgesetzten Einheiten und vor allem die Zivilbevölkerung litt unter der entstehenden Hungersnot, Stalin jedoch kümmerte dieses Leid wenig. 


Die Entscheidung vor Moskau?

Mit dem Vormarsch der deutschen Einheiten rückte die Eroberung Moskaus immer näher, doch die Zeit wurde immer knapper. Das Wetter kündigte bereits den bevorstehenden Winter an und verlangsamte ebenfalls den Vorstoß. Das Unternehmen entwickelte sich nun vollends zu einem Wettlauf gegen die Zeit, welches die Sowjetunion schlussendlich gewinnen sollte. Nur wenige Kilometer vor Moskau kam der deutsche Vorstoß aufgrund der extremen Wetterbedingungen endgültig zum Erliegen. 


Die fehlende Ausstattung für den russischen Winter machte sich nun deutlich bemerkbar, Sowohl den Soldaten als auch der deutschen Kriegsmaschinerie setzte die Kälte stark zu. In dieser Tatsache sah Stalin eine Chance zur Wende. Mithilfe erfahrener, an die niedrigen Temperaturen angepasster Einheiten aus Sibirien gelang ihm ein zumindest teilweise erfolgreicher Gegenangriff, der die erschöpften deutschen Einheiten zurückdrängte. Dadurch wurde nicht nur ein Angriff auf Moskau verhindert, auch die Versorgung Leningrads konnte wieder hergestellt werden. 


Das Ende des Unternehmens

Nachdem eine Eroberung Moskaus im Jahr 1941 nicht stattfand, wurde das Ziel des "Unternehmens Barbarossa" vorerst nicht erreicht. Entgegen den Erwartungen Hitlers konnte die Sowjetunion, im Vergleich zu Frankreich, nicht innerhalb eines Jahres besiegt werden. Um einen Sieg dennoch zu erreichen sollte die Sowjetunion im nächsten Jahr durch ein neues Unternehmen (Fall Blau) geschlagen werden. Auch nach der Niederlage vor Moskau war Hitler fälschlicherweise davon überzeugt, dass das sowjetische Militär kurz vor einem Zusammenbruch stünde. 

Unternehmen "Barbarossa" - ein Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg? 

Die hohen Verluste bei der Invasion der Sowjetunion sowie die Folgen des zähen russischen Winters zeigten erstmals eine derartig große negative Entwicklung im deutschen Kriegsgeschehen auf. Nach zwei erfolgreichen Blitzkriegen gegen Polen und Frankreich schien sich der deutsch-sowjetische Krieg zu einem Zermürbungskrieg zu entwickeln, der deutlich mehr Verluste bezüglich Soldaten und Ressourcen mit sich bringen würde. Die Verwirklichung des großdeutschen Reiches schien damit bereits vor dem großen Konflikt mit der USA gescheitert zu sein. Ob jedoch auch der Ostfeldzug mit der Niederlage vor Moskau entschieden war oder ob dies erst nach der Schlacht um Stalingrad feststand, ist nicht eindeutig zu bestimmen. 


Unternehmen "Barbarossa" - das Wichtigste auf einen Blick 

  • Da ein Kriegseintritt der USA drohte musste das deutsche Reich weiter an Stärke gewinnen und somit einen neuen Krieg beginnen, wobei eine Invasion der Sowjetunion am ehesten erfolgversprechend schien. 
  • Um Hitlers Vorstellungen eines arischen großdeutschen Reiches zu erfüllen, sollte die Offensive als Vernichtungskrieg geführt werden, wobei die Ermordung der sowjetischen Bevölkerung systematisch geplant wurde. 
  • Mit dem Unternehmen "Barbarossa" begann der deutsch-sowjetische Krieg. Rund drei Millionen Soldaten griffen die Sowjetunion am 22. Juni 1941 an. 
  • Durch das Überraschungsmoment erzielte die Wehrmacht weitreichende Erfolge, große Einkesselungen und Eroberungen konnten verzeichnet werden.
  • Fehlende Ausstattung und Koordination in den sowjetischen Armeen verhinderten eine geordnete Verteidigung, große Verluste an Material und Soldaten waren die Folge. 
  • Durch die Ideologie des Vernichtungskrieges litt die Zivilbevölkerung enorm unter dem deutschen Vorstoß. 
  • Mit der Zeit verlangsamte sich der deutsche Vorstoß durch immer länger werdende Versorgungswege, schlechter werdendes Wetter und eine besser organisierte sowjetische Verteidigung. 
  • Kurz vor Moskau kommt der Vormarsch zum Erliegen, der russische Winter verhindert den unvorbereiteten deutschen Einheiten ein weiteres Vordringen. 
  • Durch eine bessere Anpassung und Ausstattung gelingt es der roten Armee, deutsche Soldaten zurückzudrängen, Moskau zu entlasten und die Versorgung Leningrads wiederherzustellen. 
  • Da Ende 1941 der Krieg aus deutscher Sicht noch nicht gewonnen ist, musste nach dem gescheiterten Unternehmen "Barbarossa" ein neuer Plan her, um die Sowjetunion zu bezwingen. 


Unternehmen "Barbarossa" - Extra Fact: 

Als sich die Front Mitte Oktober Moskau immer weiter näherte, beschloss Stalin, die sowjetische Regierung nach Kuibyschew zu verlegen. Dies löste eine Art Kettenreaktion aus, viele andere Menschen verließen die Stadt, wodurch die Lage zu eskalieren begann. Gerüchte über bevorstehende Angriffe schürten die Panik in der Bevölkerung, die Polizei verlor die Kontrolle über die Menschenmassen und Plünderungen von Geschäften folgten. Die Situation in der Stadt alarmierte Stalin zum Verbleib in Moskau, was wiederum die Entschlossenheit und das Durchhaltevermögen der Bevölkerung förderten und eine Wiederherstellung der Ordnung vereinfachte. 


Operation Barbarossa - Das Wichtigste auf einen Blick

  • das deutsche Reich musste durch einen neuen Krieg weiter an Stärke gewinnen, um sich mit den Alliierten messen zu können.
  • gleichzeitig sollte durch einen Vernichtungskrieg Hitlers Vorstellungen eines arischen großdeutschen Reiches erfüllt werden.
  • das Unternehmen "Barbarossa" begann am 22 Juni 1941 mit dem Angriff auf die Sowjetunion.
  • durch große Einkesselungen verzeichnete die Wehrmacht zunächst Erfolge, der Vorstoß verlangsamte sich jedoch immer mehr.
  • die sowjetische Bevölkerung litt unter dem Vernichtungskrieg enorm.
  • Vor Moskau kommt der deutsche Vorstoß durch den russischen Winter zum erliegen, erfahrenen russischen Soldaten gelingen sogar erfolgreiche Gegenangriffe, die die Wehrmacht zurückdrängen
  • Da der Krieg Ende 1941 aus deutscher Sicht noch nicht gewonnen ist, ist das Unternehmen "Barbarossa" gescheitert.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Operation Barbarossa

An der Ostfront starben rund 3,8 Millionen deutsche Soldaten, davon 1,1 Millionen in russischer Kriegsgefangenschaft.

Im Verlauf des Ostfeldzuges gelang es der Wehrmacht, verschiedene Ortschaften und Städte rund um Moskau zu erobern. Teilweise waren deutsche Streitkräfte so nur rund 40 Kilometer von der sowjetischen Hauptstadt entfernt. 

Zunächst konnte der deutsche Blitzkreig im Ostfeldzug mehrere Erfolge verzeichnen, aufgrund des Verlusts des Überraschungsmoments, überdehnten Versorgungswegen, einer Fehleinschätzung des Feindes sowie einer fehlenden Vorbereitung auf den russischen Winter kam der Vorstoß jedoch Ende des Jahres zum Erliegen. Das Kriegsjahr 1942 zeigt hierbei ein ähnliches Bild. 

Am 22. Juni 1941 startete das Unternehmen "Barbarossa" mit dem Angriff der Wehrmacht auf die Sowjetunion. 

Finales Operation Barbarossa Quiz

Frage

Um die extreme Arbeitslosigkeit zu senken wurde unter anderem die allgemeine Wehrpflicht eingeführt. Wann geschah dies?

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Antwort

1935

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Frage

Die NSDAP erstellte 1936 eine weitere Maßnahme um Deutschland auf den Krieg vorzubereiten. Welche Maßnahme ist gemeint?

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Antwort

Mit dem Vierjahresplan wollten die Nationalsozialisten Deutschland innerhalb der nächsten vier Jahre kriegsfähig machen.

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Frage

Welche Aussagen treffen auf die Wirtschaftspolitik in der NS-Zeit zu?

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Antwort

1933 gab es viel Arbeitslosigkeit

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Frage

In der deutschen Wirtschaft mussten auch Kriegsgefangene als Arbeiter arbeiten.

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Antwort

Wahr 

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Frage

Inwiefern beeinflusste die Weltwirtschaftskrise den Aufstieg der NSDAP ?

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Antwort

Viele Deutsche machten die Regierung der Weimarer Republik für die Wirtschaftskrise verantwortlich, wodurch die NSDAP profitierte. 

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Frage

Verstieß die NS-Regierung mit dem Einmarsch ins Rheinland gegen den Versailler Vertrag? 

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Antwort

Ja 

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Frage

Welche zwei Allianzen bildeten sich im Kriegsverlauf?

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Antwort

  • Im Kriegsverlauf bildeten sich zwei Allianzen: 
  • die Achsenmächte mit dem faschistischen Italien, dem nationalsozialistischen Deutschland und Japan
  • Auf der alliierten Seite befanden sich Frankreich, Großbritannien, die USA und die Republik China, wobei man bei den Alliierten meist nur von den ersten drei Spricht
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Frage

Wer waren die Alliierten?

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Antwort

  • Die Alliierten wurden auch als die Anti-Hitler-Koalition benannt, was ihr Ziel relativ klar macht
  • Sie wollten die Expansion Hitlers unbedingt stoppen, da diese auch für sie zur Bedrohung werden würde
  • Zwar hatte die kommunistische Sowjetunion einen Krieg gegen die kapitalistischen Länder erwartet, war aber noch nicht ausreichend vorbereitet
  • Neben den USA, Großbritannien, Frankreich und China gehörten hierzu auch die meisten Kolonien und Staaten des britischen Commonwealth wie Australien
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Frage

Wer waren die Achsenmächte?

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Antwort

  • Die verschiedenen Verbündeten der Achsenmächte verfolgten alle unterschiedliche Ziele
  • Für Hitler und das Deutsche Reich ging es hauptsächlich um die Sicherung von “östlichem Lebensraum” für das neue großdeutsche Reich
  • Mussolini und sein faschistisches Italien träumten davon, das römische Reich wieder auferstehen zu lassen
  • Nach der Verhaftung von Mussolini und der Kapitulation Italiens 1943 trat dieses den Alliierten bei
  • Für Japan ging es hauptsächlich darum, ihr Territorium zu erweitern um wichtige Rohstoffe zu sichern
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Frage

Wie verlief der Deutsche Kriegsverlauf?

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Antwort

  • Der Kriegsverlauf der deutschen Wehrmacht kann in drei Phasen unterteilt werden
  • Die erste Phase beinhaltete die Blitzkriege und Eroberungsfeldzüge gegen die benachbarten Länder und die Besetzung des Balkan und Teilen Nordafrikas
  • Die zweite Phase begann mit dem Einmarsch in die Sowjetunion im Jahr 1941
  • Die dritte Phase kennzeichnete die Wende im Krieg mit der erfolgreichen Landung der Alliierten in der Normandie und der großen Offensive der Sowjetunion an der Ostfront
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Frage

Wo waren die Kriegsschauplätze?

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Antwort

  • Der globale Weltkrieg wurde hauptsächlich an zwei verschiedenen Kriegsschauplätzen ausgeführt, Europa und der Pazifik/Südostasien
  • In Afrika kam es aber auch zu einigen Gefechten und militärischen Operationen
  • Diese unterschieden sich in der Dynamik und in den Teilnehmern
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Frage

Was passierte auf dem Kriegsschauplatz in Europa?

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Antwort

  • In Europa bildeten sich im Verlauf des Krieges drei Fronten
  • Nachdem Frankreich im Blitzkrieg schnell zur Aufgabe gezwungen war, konzentrierte sich die deutsche Armee auf die Expansion Richtung Osten
  • Nachdem sie aber in Russland eingewandert waren, stießen sie dort auf Widerstand, und es bildete sich die Ostfront
  • 1943 landeten die alliierten Streitkräfte in Süditalien und Italien schloss sich den Alliierten an, wodurch sich auch im Süden eine Front bildete
  • Durch die Landung in der Normandie am D-Day in 1944 übernahmen die Alliierten wieder Teile Frankreichs, und es kam erneut zu Kämpfen an der Westfront
  • Die Ost- und Westfront spielten bei den Kämpfen in Europa die wichtigste Rolle
  • Die Kriegshandlungen in Europa kamen mit der Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 zum Ende


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Frage

Was passierte auf dem Kriegsschauplatz im Pazifik?

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Antwort

  • Im Pazifik bekämpften sich die japanischen Streitkräfte mit den Alliierten
  • Im Kriegsverlauf konnten die Japaner Korea sowie Teile Chinas, Russlands und Südostasiens erobern
  • Dazu kamen noch einige Kolonien der europäischen Mächte
  • Mit dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor, bei dem ein Großteil der amerikanischen Pazifikflotte zerstört wurde, traten die USA dem Krieg gegen die Achsenmächte bei
  • Die Schlacht um Midway bildete den Wendepunkt im Pazifikkrieg
  • Hierbei verloren die Japaner vier ihrer sechs Flugzeugträger
  • Daraufhin gelang es den Alliierten, langsam Inseln im Pazifik zurück zu gewinnen
  • Um den Krieg in Asien schneller zu beenden, beorderte Präsident Truman den Abwurf von jeweils einer Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki, was die sofortige Kapitulation der Japaner zu Folge hatte
  • Am 2. September 1945 endeten auch die Kampfhandlungen im Pazifik mit der Kapitulation Japans, und der zweite Weltkrieg war offiziell beendet
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Frage

Was waren die Folgen für die Weltmächte nach dem Zweiten Weltkrieg?

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Antwort

  • Großbritannien, Frankreich und die Niederlande wurden so stark geschwächt, dass sie ihre Kolonien nicht mehr kontrollieren konnten und in den nächsten Jahren aufgeben mussten
  • An ihrer Stelle entwickelten sich nun die USA und die Sowjetunion als neue Weltmächte
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Frage

Was waren die Beschlüsse der Potsdamer Konferenz?

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Antwort

  • In den Beschlüssen der Potsdamer Konferenz entschieden die Siegermächte, wie die Zukunft Europas und Deutschlands aussah
  • Deutschland und die Hauptstadt Berlin wurden in vier Besatzungszonen aufgeteilt, die jeweils von einer der Siegermächte kontrolliert wurden
  • Das gleiche geschah mit Österreich
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Frage

Worum ging es bei den  Nürnberger Prozessen?

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Antwort

  • Bei denen ging es um die  Kriegsverbrechen der Nationalsozialisten, die aufgearbeitet werden sollten
  • In den folgenden Jahren kam es zur Entnazifizierung in Deutschland, und alle NS-Institutionen wurden verboten
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Frage

Was waren die politischen Folgen des Zweiten Weltkrieges?

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Antwort

  • Politisch kam es zur Konkurrenz zwischen den Westmächten, in denen die von den USA geförderte parlamentarische Demokratie sich etablierte, und dem kommunistischen Block der Sowjetunion
  • In den folgenden Jahren kam es zum Kalten Krieg, der erst mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 endete
  • Es bildeten sich zwei Blöcke: 1949 wurde die NATO gegründet, um der kommunistischen Expansion entgegenzuwirken
  • Hier waren die westlichen demokratischen Länder vereint, 1955 trat ihr auch die Bundesrepublik Deutschland bei
  • Als Antwort darauf begründeten die Ostblockstaaten den Warschauer Pakt, dem auch die DDR beitrat


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Frage

Was ist ein Bitzkrieg?

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Antwort

eine bestimmte Militärstrategie

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Frage

Wann wurde der Blitzkrieg erfolgreich angewendet?

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Antwort

  • Obwohl der Blitzkrieg hauptsächlich mit dem zweiten Weltkrieg assoziiert wird, fand er bereits zum Ende des ersten Weltkrieges Verwendung
  • Aber erst beim Überfall auf Polen und dem Einmarsch in Frankreich waren sie wirklich erfolgreich
  • Taktisch war die Strategie von der hohen Mobilität der damals neuen Technologien geprägt
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Frage

Wie läuft ein Blitzkrieg ab?

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Antwort

  • Beim Blitzkrieg sollten durch gezielte, schnelle Vorstöße mit mobilen Truppen wie Panzern oder Kampffliegern Lücken in die feindlichen Linien geschlagen werden
  • Hierbei wurden immer die Truppen unterstützt, die den wenigsten Widerstand erfuhren, um schnell voranzukommen und die restlichen feindlichen Truppen einzukreisen
  • Durch den Blitzkrieg sollte die Moral der gegenüberliegenden Mächte gebrochen werden und sie zu einer schnellen Kapitulation gezwungen werden
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Frage

Was ist ein weiterer Vorteil des Blitzkrieges?

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Antwort

  • Ein weiterer Vorteil des Blitzkriegs war, dass die verteidigenden Truppen oft so schnell fliehen oder kapitulieren mussten dass sie keine Zeit hatten ihre Ausrüstung und Fabriken zu zerstören oder mitzunehmen
  • Diese fielen den angreifenden Truppen so oft in die Hände
  • Um dies zu erreichen wurde oft ohne Warnung angegriffen um für ein Überraschungsmoment zu sorgen
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Frage

Wie verlief der Blitzkrieg in Polen?

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Antwort

  • Der Überfall auf Polen vom 1. September bis zum 6.Oktober 1939 war ein solcher Blitzkrieg und markierte den Beginn des zweiten Weltkriegs
  • Mithilfe seiner Bündnispolitik hatte Deutschland Polen bereits von mehreren Seiten umzingelt
  • Unterstützt von slowakischen Truppen griff die Wehrmacht Polen am 1. September 1939 unprovoziert an
  • Unterstützung von Frankreich und Großbritannien, die Deutschland daraufhin den Krieg erklärten, reichten nicht aus um die polnische Armee zu entlasten
  • Bereits nach einer Woche erreichten die deutschen Streitkräfte Warschau, welches sie 20 Tage später besetzten
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Frage

Wie lief der Westfeldzug ab?

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Antwort

  • Der Westfeldzug oder auch Frankreichfeldzug genannt war der erfolgreiche Blitzkrieg der deutschen Wehrmacht gegen die benachbarten westlichen Länder Belgien, Luxemburg und Niederlande sowie das eigentliche Hauptziel Frankreich
  • Ziel dieser Aktion war es, den Rücken freizumachen für den bevorstehenden Feldzug gen Osten gegen die Sowjetische Union
  • Durch die Besetzung Frankreichs war es nun aber auch möglich, direkte Kriegsmanöver gegen die Briten zu absolvieren
  • Er dauerte vom 10. Mai bis zum 25. Juni und endete mit dem Waffenstillstand von Compiègne
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Frage

Wie lief die Weserübung ab?

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Antwort

  • Überfall auf Dänemark und Norwegen, der als Operation Weserübung bekannt ist
  • Ziel dieses Überfalls: strategisch gut positionierte Häfen in Norwegen zu besetzen, die im Krieg gegen Großbritannien helfen würde, und wichtige Eisenerz-Quellen zu sichern
  • Das Unternehmen Weserübung begann am 9. April 1940
  • Bereits am selben Tag kapitulierten die Dänen nach wenigen Stunden Kampf
  • Alliierte Truppen schafften es noch die deutsche Wehrmacht in Norwegen abzudrängen
  • Wegen der Kriegssituation in Frankreich mussten die alliierten Soldaten aber nach Frankreich zurückkehren, und die Deutschen konnten Norwegen wieder besetzen
  • Norwegen kapitulierte am 10. Juni, als die Niederlage der Alliierten in Frankreich so gut wie feststand und sie sich keine Hoffnung auf Unterstützung mehr machen konnten
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Frage

Welche Blitzkriege gab es im Zweiten Weltkrieg?

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Antwort

  • Polen
  • Westfeldzug
  • Weserübung
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Frage

Wann kapitulierte Norwegen?

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Antwort

Norwegen kapitulierte am 10. Juni 1940, als die Niederlage der Alliierten in Frankreich so gut wie feststand

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Frage

Nach wie vielen Tagen war Polen besetzt?

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Bereits nach einer Woche erreichten die deutschen Streitkräfte Warschau, welches sie 20 Tage später besetzten


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Frage

Was waren die Nürnberger Prozesse?

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Antwort

  • Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wurden von den Alliierten eine Reihe von Prozessen gegen die Kriegsverbrechen der Nationalsozialisten in Gang gesetzt
  • Da diese in Nürnberg stattfanden, nannte man sie die Nürnberger Prozesse
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Frage

Wann und wo fanden die Nürnberger Prozesse statt?

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Antwort

zwischen dem 20. November 1945 und dem 14. April 1949 im Nürnberger Justizpalast

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Frage

Wann war der Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher?

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Antwort

begann am 20. November 1945 und endete am 1. Oktober 1946

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Frage

Wer wurde in den Hauptprozessen angeklagt?

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Antwort

Es wurden deutsche Politiker, Militäroffiziere und Funktionäre des NS-Regimes wegen der Durchführung eines Angriffskrieges, Verbrechen an Zivilisten und Kriegsgefangenen und dem Massenmord in Vernichtungslagern angeklagt

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Frage

Wer beging zuvor Selbstmord?

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Antwort

Viele hochrangige Nationalsozialisten, darunter auch Hitler, Goebbels und Himmler

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Welche hohe NS-Funktionäre und Politiker wurden gefangen genommen?

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Antwort

  • Hermann Göring, Oberbefehlshaber der Luftwaffe und mitverantwortlich für das erste Konzentrationslager
  • Baldur von Schirach, Führer der Hitlerjugend
  • Franz von Papen, Vizekanzler und Diplomat für Hitler
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Frage

Wie viele wurden in den Hauptprozessen angeklagt?

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Antwort

24

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Was waren die Ergebnisse der Hauptprozesse?

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  • Von den 24 Personen wurden 12 Personen zum Tode verurteilt, darunter auch Hermann Göring, der daraufhin Suizid beging
  • Sieben der Angeklagten wurden zu Freiheitsstrafen verurteilt, und drei weitere freigesprochen
  • Zwei von ihnen, darunter von Papen, wurden jedoch im Zuge der Entnazifizierung von einem deutschen Spruchkammerverfahren zu Zwangsarbeit verurteilt
  • Zwei Verfahren wurden aus gesundheitlichen Gründen und wegen Suizid des Angeklagten fallen gelassen
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Frage

Wo fanden die Nachfolgeprozesse statt und warum?

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Antwort

  • Es wurden die restlichen Prozesse wegen des Ausbruchs des Kalten Krieges vor einem amerikanischen Militärgericht in der amerikanischen Besatzungszone durchgeführt
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Frage

Wer wurde in den Nachfolgeprozessen angeklagt?

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Antwort

unter anderem Ärzte, Juristen, Personen aus der Wirtschaft, Polizisten und SS-Männer, aber auch weitere Politiker und Militäroffiziere

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Wie viele wurden angeklagt und was war das Ergebnis der Nachfolgeprozesse?

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Antwort

  • Insgesamt wurden 185 Personen in den Nachfolgeprozessen angeklagt
  • von denen wurden 35 freigesprochen
  • 24 wurden zum Tode verurteilt
  • 20 zu Leben im Gefängnis und 98 zu einer zeitlich begrenzten Freiheitsstrafe
  • Jedoch wurden viele von diesen Strafen schlussendlich herabgesetzt
  • Von den 24 zum Tode verurteilten wurden schließlich nur 12 Personen hingerichtet


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Frage

Wann begann der Pazifikkrieg?

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Antwort

Je nach Auslegung begann der Pazifikkrieg am 7. Juni 1941 mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor oder schon am 7. Juli 1937 mit dem Beginn des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges.  

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Frage

Wieso hatte die Anbindung Japans an den Welthandel verheerende Folgen für das Land?

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Antwort

Das Kaiserreich hatte sich ca. 200 Jahre lang vom Rest der Welt isoliert und konnte so nicht mit der internationalen Konkurrenz mithalten. 

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Frage

Was benötigte das japanische Kaiserreich, um wirtschaftlich zu den westlichen Großmächten aufzuschließen?

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Da im eigenen Land kaum Ressourcen vorhanden waren, musste das Kaiserreich diese durch Eroberungen gewinnen. 

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Frage

Wann begann der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg? 

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Antwort

Der Krieg begann am 7. Juli 1941.

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Frage

Wieso veränderte sich die Haltung der USA bzgl. der Expansiven Außenpolitik Japans?

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Antwort

Die rassistische Ideologie Japans hatte viele Gemeinsamkeiten mit der nationalsozialistischen Ideologie. Aus diesem Grund kam es auch durch die Japaner zu Pogromen und Kriegsverbrechen, welche die Amerikaner strikt ablehnten. 

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Frage

Wann fand der japanische Angriff auf Pearl Harbor statt? 

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Antwort

Der Angriff fand am 7. Dezember 1941 statt. 

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Frage

Was sollte mit dem Angriff auf Pearl Harbor erzielt werden? 

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Antwort

Der Angriff sollte die US-Marine so stark schwächen, dass das japanische Kaiserreich genug Zeit hatte, durch Eroberungen an Stärke zu gewinnen, um den USA ebenbürtig zu sein. 

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Frage

Wieso konnte der Angriff auf Pearl Harbor seinen Zweck nur Teilweise erfüllen?

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Antwort

Bei dem Angriff konnten zwar Schlachtschiffe und Kreuzer, jedoch keine Flugzeugträger zerstört werden, da diese nicht vor Anker lagen. Die US-Marine sollte sich aus diesem Grund recht schnell von dem Schlag erholen. 

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Frage

Inwiefern stellt die Schlacht um Midway den Wendepunkt im Pazifikkrieg dar?

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Antwort

Bei der Schlacht gelang es den USA, vier japanische Flugzeugträger zu zerstören. Von diesem schweren Schlag konnte sich die japanische Marine nicht wieder vollständig erholen, das Kaiserreich verlor die Initiative an die Amerikaner.

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Frage

Wieso erschwerte die japanische Ideologie das Erobern einzelner Inseln aus amerikanischer Sicht?

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Antwort

Für die meisten japanischen Soldaten war eine Kapitulation keine Option, sie bevorzugten den Tod im Kampf. Dies machte die Eroberung vieler Inseln um einiges brutaler und blutiger als nötig.

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Frage

In welchem Jahr starb der japanische General Yamamoto Isoroku?

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Antwort

1943

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Frage

Was ist Kamikaze?

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Antwort

Als Kamikaze wurden im Zweiten Weltkrieg Selbstmordattentate durch japanische Piloten bezeichnet. Die Piloten steuerten dabei bewusst ihre Flugzeuge in feindliche Schiffe und Strukturen, um diese zu zerstören.

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