Select your language

Suggested languages for you:
Login Anmelden
StudySmarter - Die all-in-one Lernapp.
4.8 • +11k Ratings
Mehr als 5 Millionen Downloads
Free
|
|

Die All-in-one Lernapp:

  • Karteikarten
  • NotizenNotes
  • ErklärungenExplanations
  • Lernpläne
  • Übungen
App nutzen

Operation Barbarossa

Save Speichern
Print Drucken
Edit Bearbeiten
Melde dich an und nutze alle Funktionen. Jetzt anmelden

Want to get better grades?

Nope, I’m not ready yet

Get free, full access to:

  • Flashcards
  • Notes
  • Explanations
  • Study Planner
  • Textbook solutions
Operation Barbarossa

Unter der Bezeichnung Unternehmen Barbarossa startete Hitler 1941 die geplante Invasion der Sowjetunion. Ziel dieses Krieges war nicht nur der Gewinn von Territorium und Rohstoffen, sondern auch die Beseitigung des Bolschewismus. Die Brutalität und Grausamkeit, mit der dieses Vorhaben durchgeführt wurde, brachte unvergleichliches Leid über Millionen Menschen in den betroffenen Gebieten, unzählige Zivilisten verloren bei diesem Kampf ihr Leben.

Der Artikel gehört zum Fach Geschichte und ergänzt die Themen Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg.

Strategische und ideologische Beweggründe

Nach den erfolgreichen Feldzügen gegen Polen und Frankreich musste der Krieg aus deutscher Sicht weitergeführt werden, da Großbritannien keine Friedensangebote akzeptierte. Eine erfolgreiche Invasion der Insel selbst schien jedoch aufgrund der Lufthoheit der Briten über dem Ärmelkanal nicht realistisch. Da ebenfalls der Kriegseintritt der USA drohte, musste das deutsche Reich trotzdem weiter an Stärke gewinnen, um das Kräftemessen mit den Alliierten nicht zu verlieren.

Nach der Eroberung Zentral- und Westeuropas richtete sich folglich der Blick Hitlers nach Osten. Bereits kurz nach dem Sieg über Frankreich fasste er seinen Entschluss, die Sowjetunion anzugreifen. Durch gigantische territoriale Eroberungen sollte die Ressourcenproduktion und somit die Wirtschaftskraft des deutschen Reichs weiter gesteigert werden. Eng verknüpft mit diesen wirtschaftlichen Aspekten ist die ideologische Motivation, die die Planung des Ostfeldzuges stark beeinflusste.


Die neu erschlossenen Gebiete sollten nach der nationalsozialistischen Vorstellung ebenfalls von der sog

enannten "arischen" Rasse besiedelt werden. Da diesem Vorhaben die in den betroffenen Gebieten heimische Bevölkerung im Wege stand, wurde die Operation Barbarossa als Vernichtungskrieg geplant. Die systematische Ermordung von vielen Millionen Menschen wurde hierbei in die Planungen mit einbezogen, eine entscheidende Rolle spielte hierbei unter anderem die Ausrottung des sogenannten "jüdischen Bolschewismus". Durch eine feste Rationierung der Nahrungsmittel sollten beispielsweise ein als minderwertig eingestufter Anteil der Bevölkerung geplant dem Hungertod überlassen werden. Der Plan der Erschaffung von neuem Lebensraum entsprang somit nicht einer rein militärischen Analyse der aktuellen Kriegssituation, viel mehr stellt sie die zentrale Umsetzung der Ideologie Hitlers dar.

Die Wehrmacht sowie die Waffen-SS griffen während des Feldzuges selbst ebenfalls zu grausamen Mitteln, um die Vorstellung eines rassisch reinen großdeutschen Reiches zu realisieren. Nach Eroberungen von Städten, Dörfern und Gemeinden wurden systematisch vor allem männliche Juden sofort hingerichtet. Das Ergebnis dieser grausamen Kriegsführung zeigen heutige Schätzungen. Demnach übersteigt die Anzahl der getöteten sowjetischen Zivilisten die der gefallenen Soldaten der Sowjetunion.

Unternehmen "Barbarossa" - Beginn, Verlauf und Ende

Der Überraschungseffekt

Am 22. Juni 1941 begann die Offensive, rund 3 Millionen Soldaten griffen sowjetische Verteidigungsstellungen an. Die Invasion der Sowjetunion wurde über viele Jahre hinweg gleich nach der Kapitulation Frankreichs geplant, was sich in den gigantischen Ausmaßen des Angriffs widerspiegelte. Doch nicht nur die Vorbereitung der Wehrmacht war für den erfolgreichen Beginn des Ostfeldzuges verantwortlich. Trotz zahlreicher Warnungen durch Großbritannien, sowjetische Spionagedienste und sogar dem deutschen Botschafter hatte Stalin nicht einsehen wollen, dass Hitler eine Invasion plante. Schließlich hatten beide den Hitler-Stalin-Pakt geschlossen, der als Nichtangriffspakt galt. Aus diesem Grund traf der Angriff die meisten Stellungen unvorbereitet, die sowjetische Verteidigung wurde in Chaos gestürzt. Durch deutsche Einheiten wurde die sowjetische Kommunikation lahmgelegt, eine Koordinierung der Verteidigung war somit ausgeschlossen. Der genau geplante und strukturierte Angriff fügte den sowjetischen Armeen somit einen ersten schweren Schlag zu, ohne eigene größere Verluste zu verzeichnen. Die fehlende Koordination seitens der Sowjetunion ermöglichte der Wehrmacht einen rasanten Vorstoß, gigantische Einkesselungen zeichneten zunächst den Erfolg der deutschen Offensive.

Das Leid der Bevölkerung

Doch die Landmassen forderten recht bald ihre ersten Tribute. Die langen durch die rasanten Vorstöße entstandenen Versorgungswege verlangsamten den deutschen Vormarsch, sodass sich immer mehr Versorgungsengpässe bildeten. Dies hatte zur Folge, dass der lokalen Bevölkerung sowohl Nahrung als auch anderweitige Ausstattung wie Kleidung entwendet wurde.

Hauptsächlich litt die lokale Bevölkerung jedoch unter den Folgen des deutschen Vernichtungskrieges. Hinrichtungen und Morde durch durch sowohl die Waffen-SS als auch durch die Wehrmacht gehörten zur Tagesordnung. Ein Beispiel hierfür bildet das Massaker von Babij Jar, einer Schlucht in Kiew, der Hauptstadt der Ukraine, wo mehr als 30.000 Juden getötet wurden. Doch nicht nur die jüdische Bevölkerung war von derartigen Pogromen betroffen, durch die nationalsozialistische Ideologie fühlten sich viele deutsche Soldaten den anderen Völkern übergeordnet und behandelten diese mit wenig Respekt und Achtung.

Der Krieg dauert an, die Verteidigung organisiert sich

Die Ausbremsung des Vormarsches ermöglichte den sowjetischen Einheiten wiederum, standhaftere Verteidigungen zu errichten und diese besser zu koordinieren. Der Überraschungseffekt war verflogen, die deutsche Offensive wurde mühseliger. Zwar schienen der Angriff weiterhin unaufhaltsam zu sein, erhöhte Verluste auf deutscher Seite wiederum hinterließen erste Spuren an der Kampfmoral der deutschen Einheiten. Erste Zweifel bezüglich eines Sieges vor dem Ende des Jahres kamen auf.

Trotz einer besseren Koordination wurden die sowjetischen Einheiten weiter zurückgedrängt. Ihre Verluste waren weiterhin nicht mit denen der Wehrmacht zu vergleichen, unfassbar viele Menschenleben und Ressourcen fielen der gnadenlosen deutschen Verteidigung zum Opfer. Auch nach dem Angriff forderte Stalins Starrsinn seinen Tribut. Sein Festhalten an Städten wie Kiew und Smolensk waren entscheidende Gründe für deutsche Einkesselungen und darauf folgende Vernichtungen sowjetischer Armeen.

Leningrad ist ebenfalls ein Beispiel für seine starre Einstellung. Die Stadt wurde infolge des Vormarsches abgeschnitten, die Versorgung konnte nicht aufrechterhalten werden. Die festgesetzten Einheiten und vor allem die Zivilbevölkerung litt unter der entstehenden Hungersnot, Stalin jedoch kümmerte dieses Leid wenig.

Die Entscheidung vor Moskau?

Mit dem Vormarsch der deutschen Einheiten rückte die Eroberung Moskaus immer näher, doch die Zeit wurde immer knapper. Das Wetter kündigte bereits den bevorstehenden Winter an und verlangsamte ebenfalls den Vorstoß. Das Unternehmen entwickelte sich nun vollends zu einem Wettlauf gegen die Zeit, welches die Sowjetunion schlussendlich gewinnen sollte. Nur wenige Kilometer vor Moskau kam der deutsche Vorstoß aufgrund der extremen Wetterbedingungen endgültig zum Erliegen.

Die fehlende Ausstattung für den russischen Winter machte sich nun deutlich bemerkbar, Sowohl den Soldaten als auch der deutschen Kriegsmaschinerie setzte die Kälte stark zu. In dieser Tatsache sah Stalin eine Chance zur Wende. Mithilfe erfahrener, an die niedrigen Temperaturen angepasster Einheiten aus Sibirien gelang ihm ein zumindest teilweise erfolgreicher Gegenangriff, der die erschöpften deutschen Einheiten zurückdrängte. Dadurch wurde nicht nur ein Angriff auf Moskau verhindert, auch die Versorgung Leningrads konnte wieder hergestellt werden.

Das Ende des Unternehmens

Nachdem eine Eroberung Moskaus im Jahr 1941 nicht stattfand, wurde das Ziel des "Unternehmens Barbarossa" vorerst nicht erreicht. Entgegen den Erwartungen Hitlers konnte die Sowjetunion, im Vergleich zu Frankreich, nicht innerhalb eines Jahres besiegt werden. Um einen Sieg dennoch zu erreichen sollte die Sowjetunion im nächsten Jahr durch ein neues Unternehmen (Fall Blau) geschlagen werden. Auch nach der Niederlage vor Moskau war Hitler fälschlicherweise davon überzeugt, dass das sowjetische Militär kurz vor einem Zusammenbruch stünde.

Unternehmen "Barbarossa" - ein Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg?

Die hohen Verluste bei der Invasion der Sowjetunion sowie die Folgen des zähen russischen Winters zeigten erstmals eine derartig große negative Entwicklung im deutschen Kriegsgeschehen auf. Nach zwei erfolgreichen Blitzkriegen gegen Polen und Frankreich schien sich der deutsch-sowjetische Krieg zu einem Zermürbungskrieg zu entwickeln, der deutlich mehr Verluste bezüglich Soldaten und Ressourcen mit sich bringen würde. Die Verwirklichung des großdeutschen Reiches schien damit bereits vor dem großen Konflikt mit der USA gescheitert zu sein. Ob jedoch auch der Ostfeldzug mit der Niederlage vor Moskau entschieden war oder ob dies erst nach der Schlacht um Stalingrad feststand, ist nicht eindeutig zu bestimmen.

Unternehmen "Barbarossa" - das Wichtigste auf einen Blick

  • Da ein Kriegseintritt der USA drohte musste das deutsche Reich weiter an Stärke gewinnen und somit einen neuen Krieg beginnen, wobei eine Invasion der Sowjetunion am ehesten erfolgversprechend schien.
  • Um Hitlers Vorstellungen eines arischen großdeutschen Reiches zu erfüllen, sollte die Offensive als Vernichtungskrieg geführt werden, wobei die Ermordung der sowjetischen Bevölkerung systematisch geplant wurde.
  • Mit dem Unternehmen "Barbarossa" begann der deutsch-sowjetische Krieg. Rund drei Millionen Soldaten griffen die Sowjetunion am 22. Juni 1941 an.
  • Durch das Überraschungsmoment erzielte die Wehrmacht weitreichende Erfolge, große Einkesselungen und Eroberungen konnten verzeichnet werden.
  • Fehlende Ausstattung und Koordination in den sowjetischen Armeen verhinderten eine geordnete Verteidigung, große Verluste an Material und Soldaten waren die Folge.
  • Durch die Ideologie des Vernichtungskrieges litt die Zivilbevölkerung enorm unter dem deutschen Vorstoß.
  • Mit der Zeit verlangsamte sich der deutsche Vorstoß durch immer länger werdende Versorgungswege, schlechter werdendes Wetter und eine besser organisierte sowjetische Verteidigung.
  • Kurz vor Moskau kommt der Vormarsch zum Erliegen, der russische Winter verhindert den unvorbereiteten deutschen Einheiten ein weiteres Vordringen.
  • Durch eine bessere Anpassung und Ausstattung gelingt es der roten Armee, deutsche Soldaten zurückzudrängen, Moskau zu entlasten und die Versorgung Leningrads wiederherzustellen.
  • Da Ende 1941 der Krieg aus deutscher Sicht noch nicht gewonnen ist, musste nach dem gescheiterten Unternehmen "Barbarossa" ein neuer Plan her, um die Sowjetunion zu bezwingen.

Unternehmen "Barbarossa" - Extra Fact:

Als sich die Front Mitte Oktober Moskau immer weiter näherte, beschloss Stalin, die sowjetische Regierung nach Kuibyschew zu verlegen. Dies löste eine Art Kettenreaktion aus, viele andere Menschen verließen die Stadt, wodurch die Lage zu eskalieren begann. Gerüchte über bevorstehende Angriffe schürten die Panik in der Bevölkerung, die Polizei verlor die Kontrolle über die Menschenmassen und Plünderungen von Geschäften folgten. Die Situation in der Stadt alarmierte Stalin zum Verbleib in Moskau, was wiederum die Entschlossenheit und das Durchhaltevermögen der Bevölkerung förderten und eine Wiederherstellung der Ordnung vereinfachte.

Operation Barbarossa - Das Wichtigste auf einen Blick

  • das deutsche Reich musste durch einen neuen Krieg weiter an Stärke gewinnen, um sich mit den Alliierten messen zu können.
  • gleichzeitig sollte durch einen Vernichtungskrieg Hitlers Vorstellungen eines arischen großdeutschen Reiches erfüllt werden.
  • das Unternehmen "Barbarossa" begann am 22 Juni 1941 mit dem Angriff auf die Sowjetunion.
  • durch große Einkesselungen verzeichnete die Wehrmacht zunächst Erfolge, der Vorstoß verlangsamte sich jedoch immer mehr.
  • die sowjetische Bevölkerung litt unter dem Vernichtungskrieg enorm.
  • Vor Moskau kommt der deutsche Vorstoß durch den russischen Winter zum erliegen, erfahrenen russischen Soldaten gelingen sogar erfolgreiche Gegenangriffe, die die Wehrmacht zurückdrängen
  • Da der Krieg Ende 1941 aus deutscher Sicht noch nicht gewonnen ist, ist das Unternehmen "Barbarossa" gescheitert.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Operation Barbarossa

An der Ostfront starben rund 3,8 Millionen deutsche Soldaten, davon 1,1 Millionen in russischer Kriegsgefangenschaft.

Im Verlauf des Ostfeldzuges gelang es der Wehrmacht, verschiedene Ortschaften und Städte rund um Moskau zu erobern. Teilweise waren deutsche Streitkräfte so nur rund 40 Kilometer von der sowjetischen Hauptstadt entfernt. 

Zunächst konnte der deutsche Blitzkreig im Ostfeldzug mehrere Erfolge verzeichnen, aufgrund des Verlusts des Überraschungsmoments, überdehnten Versorgungswegen, einer Fehleinschätzung des Feindes sowie einer fehlenden Vorbereitung auf den russischen Winter kam der Vorstoß jedoch Ende des Jahres zum Erliegen. Das Kriegsjahr 1942 zeigt hierbei ein ähnliches Bild. 

Am 22. Juni 1941 startete das Unternehmen "Barbarossa" mit dem Angriff der Wehrmacht auf die Sowjetunion. 

Finales Operation Barbarossa Quiz

Frage

Um die extreme Arbeitslosigkeit zu senken wurde unter anderem die allgemeine Wehrpflicht eingeführt. Wann geschah dies?

Antwort anzeigen

Antwort

1935

Frage anzeigen

Frage

Die NSDAP erstellte 1936 eine weitere Maßnahme um Deutschland auf den Krieg vorzubereiten. Welche Maßnahme ist gemeint?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit dem Vierjahresplan wollten die Nationalsozialisten Deutschland innerhalb der nächsten vier Jahre kriegsfähig machen.

Frage anzeigen

Frage

Welche Aussagen treffen auf die Wirtschaftspolitik in der NS-Zeit zu?

Antwort anzeigen

Antwort

1933 gab es viel Arbeitslosigkeit

Frage anzeigen

Frage

In der deutschen Wirtschaft mussten auch Kriegsgefangene als Arbeiter arbeiten.

Antwort anzeigen

Antwort

Wahr 

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern beeinflusste die Weltwirtschaftskrise den Aufstieg der NSDAP ?

Antwort anzeigen

Antwort

Viele Deutsche machten die Regierung der Weimarer Republik für die Wirtschaftskrise verantwortlich, wodurch die NSDAP profitierte. 

Frage anzeigen

Frage

Verstieß die NS-Regierung mit dem Einmarsch ins Rheinland gegen den Versailler Vertrag? 

Antwort anzeigen

Antwort

Ja 

Frage anzeigen

Frage

Welche zwei Allianzen bildeten sich im Kriegsverlauf?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Im Kriegsverlauf bildeten sich zwei Allianzen: 
  • die Achsenmächte mit dem faschistischen Italien, dem nationalsozialistischen Deutschland und Japan
  • Auf der alliierten Seite befanden sich Frankreich, Großbritannien, die USA und die Republik China, wobei man bei den Alliierten meist nur von den ersten drei Spricht

Frage anzeigen

Frage

Wer waren die Alliierten?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Die Alliierten wurden auch als die Anti-Hitler-Koalition benannt, was ihr Ziel relativ klar macht
  • Sie wollten die Expansion Hitlers unbedingt stoppen, da diese auch für sie zur Bedrohung werden würde
  • Zwar hatte die kommunistische Sowjetunion einen Krieg gegen die kapitalistischen Länder erwartet, war aber noch nicht ausreichend vorbereitet
  • Neben den USA, Großbritannien, Frankreich und China gehörten hierzu auch die meisten Kolonien und Staaten des britischen Commonwealth wie Australien

Frage anzeigen

Frage

Wer waren die Achsenmächte?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Die verschiedenen Verbündeten der Achsenmächte verfolgten alle unterschiedliche Ziele
  • Für Hitler und das Deutsche Reich ging es hauptsächlich um die Sicherung von “östlichem Lebensraum” für das neue großdeutsche Reich
  • Mussolini und sein faschistisches Italien träumten davon, das römische Reich wieder auferstehen zu lassen
  • Nach der Verhaftung von Mussolini und der Kapitulation Italiens 1943 trat dieses den Alliierten bei
  • Für Japan ging es hauptsächlich darum, ihr Territorium zu erweitern um wichtige Rohstoffe zu sichern

Frage anzeigen

Frage

Wie verlief der Deutsche Kriegsverlauf?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Der Kriegsverlauf der deutschen Wehrmacht kann in drei Phasen unterteilt werden
  • Die erste Phase beinhaltete die Blitzkriege und Eroberungsfeldzüge gegen die benachbarten Länder und die Besetzung des Balkan und Teilen Nordafrikas
  • Die zweite Phase begann mit dem Einmarsch in die Sowjetunion im Jahr 1941
  • Die dritte Phase kennzeichnete die Wende im Krieg mit der erfolgreichen Landung der Alliierten in der Normandie und der großen Offensive der Sowjetunion an der Ostfront

Frage anzeigen

Frage

Wo waren die Kriegsschauplätze?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Der globale Weltkrieg wurde hauptsächlich an zwei verschiedenen Kriegsschauplätzen ausgeführt, Europa und der Pazifik/Südostasien
  • In Afrika kam es aber auch zu einigen Gefechten und militärischen Operationen
  • Diese unterschieden sich in der Dynamik und in den Teilnehmern

Frage anzeigen

Frage

Was passierte auf dem Kriegsschauplatz in Europa?

Antwort anzeigen

Antwort

  • In Europa bildeten sich im Verlauf des Krieges drei Fronten
  • Nachdem Frankreich im Blitzkrieg schnell zur Aufgabe gezwungen war, konzentrierte sich die deutsche Armee auf die Expansion Richtung Osten
  • Nachdem sie aber in Russland eingewandert waren, stießen sie dort auf Widerstand, und es bildete sich die Ostfront
  • 1943 landeten die alliierten Streitkräfte in Süditalien und Italien schloss sich den Alliierten an, wodurch sich auch im Süden eine Front bildete
  • Durch die Landung in der Normandie am D-Day in 1944 übernahmen die Alliierten wieder Teile Frankreichs, und es kam erneut zu Kämpfen an der Westfront
  • Die Ost- und Westfront spielten bei den Kämpfen in Europa die wichtigste Rolle
  • Die Kriegshandlungen in Europa kamen mit der Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 zum Ende


Frage anzeigen

Frage

Was passierte auf dem Kriegsschauplatz im Pazifik?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Im Pazifik bekämpften sich die japanischen Streitkräfte mit den Alliierten
  • Im Kriegsverlauf konnten die Japaner Korea sowie Teile Chinas, Russlands und Südostasiens erobern
  • Dazu kamen noch einige Kolonien der europäischen Mächte
  • Mit dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor, bei dem ein Großteil der amerikanischen Pazifikflotte zerstört wurde, traten die USA dem Krieg gegen die Achsenmächte bei
  • Die Schlacht um Midway bildete den Wendepunkt im Pazifikkrieg
  • Hierbei verloren die Japaner vier ihrer sechs Flugzeugträger
  • Daraufhin gelang es den Alliierten, langsam Inseln im Pazifik zurück zu gewinnen
  • Um den Krieg in Asien schneller zu beenden, beorderte Präsident Truman den Abwurf von jeweils einer Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki, was die sofortige Kapitulation der Japaner zu Folge hatte
  • Am 2. September 1945 endeten auch die Kampfhandlungen im Pazifik mit der Kapitulation Japans, und der zweite Weltkrieg war offiziell beendet

Frage anzeigen

Frage

Was waren die Folgen für die Weltmächte nach dem Zweiten Weltkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Großbritannien, Frankreich und die Niederlande wurden so stark geschwächt, dass sie ihre Kolonien nicht mehr kontrollieren konnten und in den nächsten Jahren aufgeben mussten
  • An ihrer Stelle entwickelten sich nun die USA und die Sowjetunion als neue Weltmächte

Frage anzeigen

Frage

Was waren die Beschlüsse der Potsdamer Konferenz?

Antwort anzeigen

Antwort

  • In den Beschlüssen der Potsdamer Konferenz entschieden die Siegermächte, wie die Zukunft Europas und Deutschlands aussah
  • Deutschland und die Hauptstadt Berlin wurden in vier Besatzungszonen aufgeteilt, die jeweils von einer der Siegermächte kontrolliert wurden
  • Das gleiche geschah mit Österreich

Frage anzeigen

Frage

Worum ging es bei den  Nürnberger Prozessen?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Bei denen ging es um die  Kriegsverbrechen der Nationalsozialisten, die aufgearbeitet werden sollten
  • In den folgenden Jahren kam es zur Entnazifizierung in Deutschland, und alle NS-Institutionen wurden verboten

Frage anzeigen

Frage

Was waren die politischen Folgen des Zweiten Weltkrieges?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Politisch kam es zur Konkurrenz zwischen den Westmächten, in denen die von den USA geförderte parlamentarische Demokratie sich etablierte, und dem kommunistischen Block der Sowjetunion
  • In den folgenden Jahren kam es zum Kalten Krieg, der erst mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 endete
  • Es bildeten sich zwei Blöcke: 1949 wurde die NATO gegründet, um der kommunistischen Expansion entgegenzuwirken
  • Hier waren die westlichen demokratischen Länder vereint, 1955 trat ihr auch die Bundesrepublik Deutschland bei
  • Als Antwort darauf begründeten die Ostblockstaaten den Warschauer Pakt, dem auch die DDR beitrat


Frage anzeigen

Frage

Was ist ein Bitzkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

Militärstrategie

Frage anzeigen

Frage

Der Blitzkrieg ist eine Erfindung des Ersten Weltkrieges.

Antwort anzeigen

Antwort

wahr

Frage anzeigen

Frage

Ein Blitzkrieg ist ___ , die einen schnellen Sieg anstrebt, um eine ___ , etwa zu einem ___ , zu vermeiden.

Antwort anzeigen

Antwort

eine militärische Strategie,
Eskalation des Konfliktes,
totalen Krieg

Frage anzeigen

Frage

Nenne zwei Besonderheiten der Blitzkrieg-Strategie.

Antwort anzeigen

Antwort

  • zeitweiliges Aufteilen der eigenen Truppen
  • operative Eigenständigkeit der einzelnen Kommandeure


Frage anzeigen

Frage

Unterstützt von ___ griff die Wehrmacht Polen am ___ unprovoziert an.

Antwort anzeigen

Antwort

slowakischen Truppen,  01. September 1939  

Frage anzeigen

Frage

Welche Länder wurden beim Westfeldzug eingenommen?

Antwort anzeigen

Antwort

Frankreich, Belgien, Luxemburg, Niederlande

Frage anzeigen

Frage

Welche Länder wurden bei dem "Unternehmen Weserübung" eingenommen?

Antwort anzeigen

Antwort

Dänemark, Norwegen

Frage anzeigen

Frage

Welche Blitzkriege gab es im Zweiten Weltkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Polen
  • Westfeldzug
  • Weserübung
  • Balkanfeldzug
  • Operation Barbarossa

Frage anzeigen

Frage

Wann kapitulierte Norwegen?

Antwort anzeigen

Antwort

10. Juni 1940

Frage anzeigen

Frage

Wie lange dauerte der Blitzkrieg gegen Polen?

Antwort anzeigen

Antwort

vier Wochen

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Zeugen wurden bei den Nürnberger Prozessen in den Zeugenstand gerufen?

Antwort anzeigen

Antwort

Insgesamt wurden 96 Zeugen in den Zeugenstand gerufen, 33 Zeugen durch die Kläger, 61 durch die Verteidiger.

Frage anzeigen

Frage

Warum wurden die Hauptkriegsverbrecher vor ein internationales Militärgericht gestellt?

Antwort anzeigen

Antwort

Weil ihre Verbrechen und der Schaden, den sie angerichtet haben, nicht auf einen Ort / einen Staat begrenzt geblieben sind.

Frage anzeigen

Frage

Wer wurde bei den Nachfolgeprozessen angeklagt?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei den Nachfolgeprozessen wurden vor allem Unternehmer und Industrielle angeklagt, die etwa durch die Produktion von Rüstungsgütern in die Hauptkriegsverbrechen verstrickt waren.

Frage anzeigen

Frage

Wo fanden die 12 Nachfolgeprozesse statt?

Antwort anzeigen

Antwort

Auf dem amerikanischen Besatzungsgebiet.

Frage anzeigen

Frage

Wer beging gegen Ende des Zweiten Weltkriegs Selbstmord und konnte bei den Nürnberger Prozessen somit nicht angeklagt werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Unter anderem Adolf Hittler, Heinrich Himmler und Joseph Goebbels.

Frage anzeigen

Frage

Bei welcher Konferenz wurde der Entschluss gefasst, die Hauptkriegsverbrecher von einem internationalen Militärgerichtshof zu stellen?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der Konferenz von San Fransisco.

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Personen wurden in den Hauptprozessen angeklagt?

Antwort anzeigen

Antwort

Es wurde eine Liste von 24 Funktionären erstellt, jedoch konnten nur 21 angeklagt werden.

Frage anzeigen

Frage

Was war der internationale Militärgerichtshof?

Antwort anzeigen

Antwort

Der internationale Militärgerichtshof war der Vorläufer von sogenannten Ad-hoc Strafgerichtshöfen, welche dazu dienen, Kernverbrechen von Menschen- und Völkerrecht strafrechtlich zu verfolgen

Frage anzeigen

Frage

Wie lauteten die Ergebnisse der Nürnberger Prozesse?

Antwort anzeigen

Antwort

Zwölf der Angeklagten wurden zum Tode verurteilt, sieben zu Haftstrafen und der Rest wurde freigesprochen.

Frage anzeigen

Frage

Welche Personen agierten bei den Nürnberger Prozessen als Kläger?

Antwort anzeigen

Antwort

Die vier Siegermächte wurden jeweils durch juristische und politische Persönlichkeiten als Kläger vertreten.

Frage anzeigen

Frage

Wann fanden die Nürnberger Prozesse gegen die Hauptkriegsverbrecher des Zweiten Weltkriegs statt?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Prozesse fanden vom 20. September 1945 bis zum 01. Oktober 1946 statt.

Frage anzeigen

Frage

Wann fand die Schlacht um Stalingrad statt? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Schlacht begann mit dem Vorrücken der deutschen Truppen Richtung Stalingrad am 17. Juli 1942 und dauerte bis zum 02. Februar 1943.

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern stellt die Schlacht um Stalingrad einen Wendepunkt dar?

Antwort anzeigen

Antwort

Aus der Niederlage in Stalingrad ergaben sich folgende Rückschläge: 

  • Rückzug aus dem Kaukasus; Ölfelder rückten in weite Ferne
  • Bevölkerung verlor weiter Vertrauen und Glauben an die Wehrmacht
  • Umschwung in der Kriegstaktik und in der Propaganda: Wehrmacht verlor die Initiative, Goebbels rief den totalen Krieg aus


Frage anzeigen

Frage

Von veraltetem Artikel: Löschen

Antwort anzeigen

Antwort

-

Frage anzeigen

Frage

Wieso verlor die deutsche Wehrmacht bei der Schlacht von Stalingrad die Oberhand?

Antwort anzeigen

Antwort

Den sowjetischen Einheiten gelang eine Einkesselung der deutschen Soldaten.

Frage anzeigen

Frage

Von veraltetem Artikel: Löschen

Antwort anzeigen

Antwort

-

Frage anzeigen

Frage

Von veraltetem Artikel: Löschen

Antwort anzeigen

Antwort

-

Frage anzeigen

Frage

Welche besondere Eigenschaft Stalingrads machte die Stadt zu einem wichtigen Ziel der deutschen Wehrmacht?

Antwort anzeigen

Antwort

 Durch die Lage an der Wolga, galt Stalingrad als Knotenpunkt der Versorgung mit amerikanischen Rüstungsmittel für die Sowjetunion.

Frage anzeigen

Frage

Von veraltetem Artikel: Löschen

Antwort anzeigen

Antwort

-

Frage anzeigen

Frage

Von veraltetem Artikel: Löschen

Antwort anzeigen

Antwort

-

Frage anzeigen

Frage

Wie viele deutsche Soldaten überlebten die Schlacht und begaben sich in Kriegsgefangenschaft? 

Antwort anzeigen

Antwort

Ca. 90.000 Soldaten 

Frage anzeigen

Frage

Wie wollte Hitler die Einkesselung wieder auflösen?

Antwort anzeigen

Antwort

Durch das Unternehmen "Wintergewitter" sollte die Einkesselung durchbrochen und die Verbindung zur 6. Armee wieder hergestellt werden, was jedoch nicht gelang. 

Frage anzeigen

Frage

Wie sollte die Versorgung der 6. Armee während der Einkesselung aufrecht erhalten werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Durch eine Luftbrücke über den Flugplatz Gumrak. Da jedoch auch der Abtransport von Verletzten und Toten nötig war, gelang die Versorgung nur dürftig.

Frage anzeigen

60%

der Nutzer schaffen das Operation Barbarossa Quiz nicht! Kannst du es schaffen?

Quiz starten

Finde passende Lernmaterialien für deine Fächer

Alles was du für deinen Lernerfolg brauchst - in einer App!

Lernplan

Sei rechtzeitig vorbereitet für deine Prüfungen.

Quizzes

Teste dein Wissen mit spielerischen Quizzes.

Karteikarten

Erstelle und finde Karteikarten in Rekordzeit.

Notizen

Erstelle die schönsten Notizen schneller als je zuvor.

Lern-Sets

Hab all deine Lermaterialien an einem Ort.

Dokumente

Lade unzählige Dokumente hoch und habe sie immer dabei.

Lern Statistiken

Kenne deine Schwächen und Stärken.

Wöchentliche

Ziele Setze dir individuelle Ziele und sammle Punkte.

Smart Reminders

Nie wieder prokrastinieren mit unseren Lernerinnerungen.

Trophäen

Sammle Punkte und erreiche neue Levels beim Lernen.

Magic Marker

Lass dir Karteikarten automatisch erstellen.

Smartes Formatieren

Erstelle die schönsten Lernmaterialien mit unseren Vorlagen.

Melde dich an für Notizen & Bearbeitung. 100% for free.