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Umgang mit den Nationalsozialismus

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Umgang mit den Nationalsozialismus

Du hast bestimmt den Nationalsozialismus im Geschichtsunterricht behandelt. Allerdings solltest du wissen, dass der Umgang mit dem Nationalsozialismus sozusagen seine eigene Geschichte hat. Eine intensivere Aufklärung über die Geschehnisse des Nationalsozialismus begann sehr zögerlich in den 70er Jahren und startete erst so wirklich mit dem Mauerfall.

In diesem Artikel lernst du das Wichtigste über den heutigen Umgang mit dem Nationalsozialismus, aber auch, wie sich dessen Aufarbeitung im Laufe der Zeit erst entwickelt hat – und wie wichtig es ist, dass alle Aspekte eines Themas gleichermaßen betrachtet werden müssen, um ein möglichst akkurates Bild von der Vergangenheit zu erzeugen.

Erinnerungskultur Definition

Die Erinnerungskultur ist das In-Kontakt-Treten einer Person oder einer ganzen Gesellschaft mit ihrer Vergangenheit beziehungsweise Geschichte. Hierbei ist zumeist ein kollektives Gedächtnis vom Geschehenen vorhanden, welches alle Beteiligten teilen. Die Träger der Erinnerungskultur können Individuen, sprich einzelne Personen, spezifische Gruppen oder eine ganze Nation sein.

Bestandteile der Erinnerungskultur sind beispielsweise Texte, Bilder, Denkmäler, Gebäude, Zusammenkünfte des Gedenkens oder ähnlich feste Rituale und so weiter.

Ein bekanntes Beispiel für ein Monument der Erinnerungskultur sind die Pyramiden von Gizeh oder die öffentliche Leichenpräsentationen im Lenin-Mausoleum in Moskau.

Erinnerungskultur Assmann

Aleida Assmann ist eine aus Deutschland stammende Ägyptologin, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, sowie Anglistin. Sie und ihr Ehemann Jan Assmann, ebenfalls ein Ägyptologe und Kulturwissenschaftler sowie Religionswissenschaftler, prägten durch ihre gemeinsame Forschung den Begriff der Erinnerungskultur.

Aleida Assmann gibt dem Begriff "Erinnerungskultur" drei Bedeutungen. Die erste Interpretation bezieht sie auf den Ansicht, dass die Arbeit an und Aufarbeitung der Vergangenheit zunehmend aus dem akademischen Bereich heraus wachse.

Damit ist gemeint, dass sich schlichtweg mehr Menschen als nur Wissenschaftler mit den Sachinhalten der Erinnerungskultur und der Vergangenheit befassen. Ein offensichtliches Beispiel hierfür ist der Geschichtsunterricht. Wissenschaftliche Aspekte werden schon direkt in die Ausbildung der nächsten Generationen eingegliedert.

Die zweite Bedeutung des Begriffs "Erinnerungskultur" sei von identitätsbildender Natur. Menschen, die sich mit einer bestimmten Ideologie oder Meinung identifizieren, seien häufig in der Vergangenheit auf der Suche nach einer Zeit in der ihre Werte bereits anerkannt waren, um diese zu bestätigen. Ein Beispiel für diese These Assmanns ist das Festhalten einiger Personen an der stereotypischen Rollenverteilung von Frau und Mann.

Der dritte und letzte Punkt ist die kritische Auseinandersetzung mit den Verbrechen eines Staates oder einer Gesellschaft. Hierbei soll laut Assmann besonders auf die Perspektive der Opfer eingegangen werden. An diesem Punkt kann jedoch Kritik geübt werden, da in der Regel alle Aspekte gleich ausgeprägt abhandelt werden sollten – ansonsten besteht die Gefahr, dass bestimmte Punkte in Vergessenheit geraden oder Fehlschlüsse gezogen werden.

Ein Beispiel hierfür wäre der Fehlschluss von Historikern, die bis in die 70er und 80er Jahre davon ausgingen, dass es keine Täterinnen im NS-Regime gab. Als Belege öffentlich wurden, die anfingen das Gegenteil zu beweisen, wurde behauptet, dass es sich dabei um einen schlimmen Skandal handeln würde. Stimmen wurden laut, die behaupteten, dass Frauen, wenn sie tatsächlich ebenfalls Täterinnen waren, nicht länger als Opfer des Nationalsozialismus gelten könnten.

Da bereits seit Jahrzehnten Belege über die weiblichen Opfer in den Konzentrationslagern vorlagen, war ihr Schluss, dass es keine weiblichen Täterinnen hatte geben können und dass die damals neuen Ergebnisse falsch sein mussten. Erst später kam man auf die Idee, dass Frauen keine homogene Gruppe sind und dieses Argumentationsmuster daher hier nicht greift.

Weitere Informationen über weibliche Täter findest du im Artikel Frauen im Nationalsozialismus.

Jan Assmann, rät jeder Person oder jeder Gruppe, bevor es zur aktiven Auseinandersetzung mit der Vergangenheit kommt, sich folgende Frage zu stellen: Was darf nicht vergessen werden? Ganz besonders hilfreich findet er dies bei Gruppen oder ganzen Gesellschaften, da diese Frage einen Zusammenhalt schafft.

Sie ermöglicht eine individuelle Beantwortung, sprich was die einzelne Person nicht vergessen darf. Allerdings setzt diese Frage auch voraus, dass eine Gruppe etwas nicht vergessen darf und die Verantwortung somit auch bei der gesamten Gruppe liegt.

Laut Jan Assmann ist die Bildung der Erinnerungskultur nur möglich, wenn die Geschichte durch etwas oder jemanden bezeugt werden kann und es eine deutliche Differenzierung zur Gegenwart gibt.

Ein Beispiel dafür sind die durchgeführten Zwangssterilisationen an Menschen mit Behinderungen während der Zeit des Nationalsozialismus. Heute besteht ein ganz anderes Verständnis vom Recht über den eigenen Körper und eine vorurteilsfreiere Einstellung gegenüber Minderheiten als zur Zeit des NS-Regimes. Diese gesellschaftliche Veränderung macht es unmöglich, dass es in Deutschland jemals wieder legal werden könnte, dass der Staat die Entscheidungsmacht über die Körper von Individuen hat und diesen Schaden zufügt.

Dadurch, dass heute ein gänzlich anderer Zeitgeist herrscht, kann die Erinnerungskultur bestehen. Würden in Deutschland heute die selben Ansichten und Werte herrschen, wie vor etwa achtzig Jahren, so hätte die Erinnerungskultur keine wirkliche Existenzbasis – erst der Bruch von Traditionen erzielt dies.

Verdrängung des Nationalismus bis zum Mauerfall

Direkt nach dem Kriegsende hatten die Menschen in Deutschland wenig Interesse daran, sich mit dem Nationalsozialismus zu befassen. Sie waren buchstäblich damit beschäftigt die Trümmer ihre Häuser von den Straßen zu räumen.

Im Rahmen der Nürnberger Prozesse, vom 20. November 1945 bis zum 1. Oktober 1946, kam es zu 22 Verurteilungen von Kriegsverbrechern des NS-Regimes. Gerichte, die von den Alliierten gebildet wurden, hatten das Ziel möglichst viele Täter der Nationalsozialisten zu verurteilen. Nürnberg war symbolische gewählt worden, da hier zuvor die Rassengesetze entstanden waren.

Die Nürnberger Prozesse sollten der Anfang der Aufarbeitung des Nationalsozialismus auf juristischer Ebene sein. Zudem sollten sie national und kontinuierlich abgehalten werden. Allerdings sah die Realität anders aus. Die Nürnberger Prozesse und die Folgeprozesse waren von geringer Zahl und hielten nicht lange an. Dem zur Folge kamen viele Täter*innen des NS-Regimes davon.

Nach der Aufspaltung Deutschlands in BRD und DDR nahmen beide Regierungen kurz eine Stellungnahmen zu dem Thema und behandelten es dann für eine gewisse Zeit nicht weiter:

  • Im Osten, sprich in der DDR, wurde das NS-Regime als ein Abweg der Nation bezeichnet und damit auch nicht weiter aufgearbeitet, da klar gestellt wurde, dass es diese politische Richtung des Nationalsozialismus nun nicht mehr gab.
  • Im Westen, beziehungsweise in der BRD, kam man in den 1960ern zu dem Schluss, dass die neue Regierung solide und nicht so instabil wie die Weimarer Republik sei, was der NSDAP erst die Möglichkeit geboten hat ihr Regime zu errichten. In Anbetracht dieser Tatsache wurde es nur als eine Verschwendung von Zeit betrachtet, sich mit diesem so düsteren Thema zu befassen, da es angeblich nichts mehr gäbe mit dem man sich befassen könne.

Sowohl die BRD als auch die DDR lehnten es ab, den Nationalsozialismus aktiv aufzuarbeiten. Dies schien aus Scham über die Verbrechen der NS-Zeit zu resultieren. Allerdings hatten beide Regierungen nicht bedacht, dass sich ein so enormes Trauma, beziehungsweise Verbrechen, nicht in Luft auflösen würde. Besonders zu bedenken ist dabei, dass Hitler Deutschland über ein Jahrzehnt regierte, die Folgen dieser Diktatur waren dementsprechend tief in der Nation verankert.

Der Holocaust wurde kaum erwähnt und es gab sehr viele Wissenschaftler, die behaupteten, dass dieser nie stattgefunden habe. Zudem wurden ehemalige NS-Funktionäre eher in das neue Deutschland integriert als angeklagt und bestraft. Dass es Anklagen von Tätern zu dieser Zeit gab, die auch schuldig gesprochen wurden war eher die Ausnahme verglichen mit der Anzahl der Täter die davon kamen und aktiv in die Gesellschaft eingegliedert wurden.

Als dann am 13. August 1961 die Berliner Mauer errichtet wurde, war das deutsche Volk nicht nur auf dem Papier getrennt sondern auch physisch. Dies verursachte, dass sich beide Teile Deutschlands getrennt voneinander entwickelten. So entstanden mit der Zeit unterschiedliche Mentalitäten, Ideen und Kulturgüter.

1979 wurde die amerikanische Serie "Holocaust" veröffentlicht, welche bei der Zivilbevölkerung in der BRD extrem hohe Zuschauerzahlen erzielte. 1986 stritten Historiker zudem über die Identität der BRD und auch über das Image Deutschland gegenüber dem Rest der Welt. Das Ergebnis dieser Diskussion ging deutlich in die Richtung der Aufarbeitung des Nationalsozialismus.

Als dann aber 1989 die Mauer fiel, stießen diese Gedanken und Ideen aufeinander und ergänzten sich in gewisser Weise. Die geschichtliche Aufarbeitung kam durch diese Ereignisse ins Rollen.

Umgang mit dem Nationalsozialismus heute Aufarbeitung Nationalsozialismus BRD DDR StudySmarterAbbildung 4: Verdrängung des Nationalsozialismus verstärkt durch die Aufspaltung Deutschlands

Aufarbeitung Nationalsozialismus

Besonders die Amerikaner und die Briten versuchten Deutschland zu entnazifizieren und die Nation zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus zu motivieren. Es wurde zunehmend mehr Wert darauf gelegt die Bevölkerung mit dem Nationalsozialismus zu konfrontieren und dessen menschenverachtenden Charakter herauszuheben. Des Weiteren wurden Debatten bezüglich der Vergangenheitsbewältigung beispielsweise mit Nominierungen ausgezeichnet um diese zum einen zu würdigen und zum anderen immer weiter am Laufen zu halten.

Ein Träger hierfür ist die International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), oder auch die Internationale Allianz zum Holocaustgedenken, welche 1998 gegründet wurde. Sie dient dem Zweck die Aufklärung, die Erforschung und die Erinnerung des Holocaust global zu fördern.

Anzumerken ist aber, dass die Themen die von der breiten Öffentlichkeit besprochen werden, stark damit zusammenhängen, welche Themen auch in den Medien gezeigt werden. Themen können jedoch nie für eine längere Periode am Stück im Mittelpunkt der Medien stehen, früher oder später wird ein neuer Fokus gelegt. Davon ist die Erinnerungskultur ebenfalls betroffen. Die Zahl der Menschen, die an den Veranstaltungen zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus teilnehmen, sinken von Jahr zu Jahr merklich.

Zudem gibt es kaum noch lebende Überlebende des Nationalsozialismus. Daraus ergibt sich die Frage, was passieren wird, wenn es keine Zeugen mehr gibt, die ihre Geschichten erzählen. Viele der Überlebenden haben große Angst, dass die Welt sie und die Verbrechen des Nationalsozialismus vergessen wird.

Dass dies passiert scheint aber eher unwahrscheinlich, da die Aussagen der Zeitzeug*innen in Dokumentationen, Büchern und anderen Formen festgehalten wurden. Viele Überlebende haben Vorlesungen und Vorträge abgehalten und tun dies bis heute. Kaum ein kollektives Trauma wurde so ausführlich dokumentiert, wie die Auswirkungen des Nationalsozialismus.

Erinnerungskultur heute

Ein wichtiger Aspekt der aktuellen Erinnerungskultur, bezogen auf den Nationalsozialismus, ist der Stellenwert den dieser in der heutigen Gesellschaft einnimmt. Dass die Bürger*innen mit einem so komplexen Thema schon sehr früh konfrontiert werden, fördert das Verständnis dessen.

Natürlich ist das meiste Info-material zum Nationalsozialismus emotional und kognitiv überwältigend für ein Kind. Allerdings gibt es Bilderbücher die altersentsprechend bestimmte Geschichten des Nationalsozialismus übermitteln. In dem Bilderbuch "Papa Weidt. Er bot den Nazis die Stirn" wird die Gesichte von mehreren Juden, die bei Otto Weidt, einem Besenbinder, angestellt waren, erzählt.

Dieses spezielle Buch umfasst die Judenverfolgung, Deportationen, Menschen mit Behinderungen im NS-Regime und weitere Themen. Zwei weitere Bilderbücher über Nationalsozialismus sind "Das versteckte Kind" und "The Whispering Town".

Zusätzlich wurde 1997 eine Aktion gestartet, bei welcher sogenannte "Stolpersteine" angefertigt wurden, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern sollen. Jeder Stein beinhaltet den Namen sowie das Geburts- und Todesdatum der Person. Diese Steine wurden vor den Häusern eingelassen in denen die Opfer zuletzt freiwillig gelebt haben.

In ganz Deutschland gibt es um die 1000 Orte und Städte in denen Stolpersteine verlegt wurden, in ganz Europa handelt es ich um über 50.000.

Erinnerungskultur Deutschland

Des Weiteren wurde in Deutschland die, für lange Zeit als kontrovers angesehene, Debatte, dass Deutsche, die ein Teil des Regimes waren, ebenfalls Opfer des NS-Regimes sein konnten, abgeschlossen. Auch wenn die Deutschen den Zweiten Weltkrieg selbst verursacht haben, haben sich auch deutsche Opfer unter den Tätern gefunden. Dieser komplizierter Satz ist am besten an dem folgenden Beispiel zu erklären:

Die Wehrmacht, die Streitkräfte des NS-Regimes, wütete in ganz Europa und hatte unzählige Menschen auf dem Gewissen. Dennoch wurden 1944 Soldaten, die von den Roma und Sinti abstammten, von der SS verhaftet und in Konzentrationslager gebracht.

Weiteres über die Wehrmacht kannst du in dem Artikel Wehrmacht nachlesen.

Die Anerkennung, dass es für Deutsche möglich war sowohl Opfer als auch Täter während des Zweiten Weltkrieg gewesen zu sein, bedeutet, dass das deutsche Schuldbewusstsein den Umgang mit dem Nationalsozialismus nicht mehr behindert. Somit können Bereiche wie Flucht und Vertreibung oder der Bombenkrieg voll aufgearbeitet werden.

Erinnerungskultur NS

Seit dem Mauerfall trat die historische Realität des Nationalsozialismus vermehrt in den Fokus der globalen Kultur. Besonders Filme und Fernsehserien, sorgten für eine geschichtliche Auseinandersetzung der Zivilbevölkerung, ohne, dass diese sich dabei direkt mit den wissenschaftlichen Diskursen auseinandersetzen musste.

Der Film "Hitler, ein Film aus Deutschland" kann hier als Beispiel für den Umgang mit dem

NS-Regime angesehen werden. Er hat eine Laufzeit von über sieben Stunden und beinhaltet zahlreiche Zitate aus der Literatur, sowie Aspekte der Malerei und Musik des Nationalsozialismus und ist ein Versuch diese Epoche differenziert darzustellen.

Auch die Anzahl der Gedenkstätten ist klare Evidenz dafür, dass sich Deutschland in einer fortgeschrittenen Phase der Erinnerungskultur beziehungsweise Aufarbeitung befindet. Der

27. Januar ist der nationale Gedenktag der Opfer des Nationalismus.

Ein zusätzlicher Aspekt der Erinnerungskultur der NS-Zeit sind politische Reden und kontinuierliches Erwähnen des Nationalsozialismus durch die Regierung.

Rassismus in Deutschland heute

Natürlich gibt es trotz der Jahrzehnte langen Aufarbeitung des Nationalsozialismus nicht weniger Rassismus in Deutschland als in anderen Ländern dieser Welt. Die gesellschaftlichen Systeme auf denen Deutschland aufbaut, schließen immer noch einige Minderheiten strukturell aus, denn auch in Deutschland gibt es institutionellen Rassismus.

Der institutionelle Rassismus umschreibt Rassismen, die von gesellschaftlichen Institutionen und ihren Gesetzen, den Normen sowie ihrer internen Logik, sprich ihrer Denkweise ausgehen. Das System beziehungsweise die Institution ist darauf ausgelegt eine Bevölkerungsgruppe zu bevorteilen und eine andere zu benachteiligen.

Ein Beispiel für institutionellen Rassismus ist eine Studie, die an der Universität Mannheim durchgeführt wurde. Angehende Lehrer*innen haben schulische Leistungen schlechter benotet, wenn diese von einem Schüler namens Murat verfasst wurden. Die selben schulischen Leistungen haben sie besser benotet, wenn sie von einem Max verfasst wurden. Ausgelöst wurde dies durch die geringe Erwartungshaltung der Lehrer*innen, auch wenn dies nur unterbewusst geschah.

Oftmals ist der Vorwurf zu hören, dass Rassismus oft künstlich zum Problem gemacht würde. Rassismus existiert seit Jahrhunderten in dieser Welt und ist sowohl strukturell als auch institutionell aktiv. Über etwas nicht zu sprechen und es zu ignorieren, trägt nicht zur Lösung eines Problems bei.

Tupoka Ogette ist eine deutsche Bürgerrechtlerin, Autorin und sie arbeitet bundesweit als Expertin für Antidiskriminierung. Sie veranschaulicht in diesem Zitat, dass der Blick zur Seite das Problem nicht lösen wird, es existiert weiter. Und auch wenn es unangenehm und schmerzhaft ist darüber zu sprechen, ist es dennoch nötig.

Nehmen wir einmal ein anderes weltweites, traditionsreiches, soziales und ökonomisches Problem: Welthunger. Stell Dir mal vor, ich würde zu Dir sagen: »Machst Du nicht Welthunger erst dadurch zum Problem, dass Du es zum Thema machst? Wäre es nicht viel besser, wir würden nicht mehr über Welthunger reden? Mit Sicherheit würden dann ENDLICH diese vielen Millionen hungernden Menschen auf dieser Welt verschwinden und wie durch Zauberhand ab morgen zu essen haben!« Das hört sich für dich lächerlich an? Ja, das ist es auch. Ich denke, es wird schnell klar und ist ist doch nur logisch, dass wir dann und nur dann eine Lösung für ein bestimmtes Problem dieser Größe entwickeln können - [beziehungsweise] beginnen können, Rassismus zu dekonstruieren - , wenn wir es zum Thema machen. – Tupoka Ogette

Umgang mit dem Nationalsozialismus heute - Das Wichtigste auf einen Blick

  • Der Umgang mit dem Nationalsozialismus hat sich von einem schamhaften Blick zur Seite zu einer differenzierten und respektvollen Diskussion entwickelt.
  • Die Erinnerungskultur bezüglich der NS-Zeit ist zu einem Teil Aspekt der deutschen Kultur geworden und lässt sich heute an vielen Beispielen, wie dem Holocaust-Mahnmal erkennen.
  • Erstaunlich ist, dass Deutschland der Scham über die Verbrechen der NSDAP mit einer Klarheit und einem anhaltenden Perspektivwechsel entgegen kommt, sodass jede Geschichte gehört werden kann.
  • Besonders der Wandel des Zeitgeistes und der Bruch der Tradition haben das Entstehen der Erinnerungskultur erst möglich gemacht.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Umgang mit den Nationalsozialismus

Die kognitive Dissonanz bedeutet soviel wie, dass zwei Gegensetzte, die sich absolut widersprechen, dennoch einen Zusammenhang haben können. Auf den Nationalsozialismus bezogen sind es Täter des NS-Regimes, die auch Opfer waren. Die Verdrängung der kognitiven Dissonanz bedeutet, dass ein Aspekt dieses Zusammenhangs ausgeblendet wird, um eine positivere Selbstbewertung zu erreichen. Die Tatsache, dass Täter des NS-Regimes auch Opfer waren, wurde ausgeblendet, da dies nicht in die "klassische" Opferrolle passte. 

Die Erinnerungskultur ist die Interaktion eines Individuums oder einer Gruppe mit ihrer Vergangenheit. Die Vergangenheit wird von den entsprechenden Personen aufgearbeitet und aktiv in die aktuelle Kultur eingliedert. Monumente und Gedenkstätten sind ein Beispiel dafür.

Träger von Erinnerungskultur können Dokumentationen, Gedenkstätten, Veranstaltungen und auch Zeitzeugen sein.

Finales Umgang mit den Nationalsozialismus Quiz

Frage

Nenne physische Bespiele für die Erinnerungskultur:

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Antwort

Bestandteile der Erinnerungskultur sind beispielsweise Texte, Bilder, Denkmäler, Gebäude, Zusammenkünfte des Gedenkens, Feste, Rituale und weitere Dinge dieser Art.

Frage anzeigen

Frage

Was genau ist Erinnerungskultur im Allgemeinen?

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Antwort

Die Erinnerungskultur ist die Interaktion eines Individuums oder einer ganzen Gesellschaft mit ihrer Vergangenheit beziehungsweise Geschichte. Es handelt sich hierbei um ein kollektives Gedächtnis von dem Geschehenen. Die Träger der Erinnerungskultur können einzelne Personen, spezifische Gruppen oder eine ganze Nation sein.

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Frage

_____ Assmann gliedert den Begriff Erinnerungskultur  in ________________ auf.


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Antwort

Aleida Assmann gliedert den Begriff Erinnerungskultur in drei Interpretationen auf.

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Frage

Was entspricht Aleida Assmanns erster Interpretation:


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Antwort

Die geschichtliche Arbeit wächst über den akademischen Bereich hinaus und wird ebenfalls im nicht akademischen Bereich behandelt.

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Frage

Aleida Assmanns _________________ des Begriffs Erinnerungskultur entspricht der Beobachtung, dass Menschen, die sich mit einer bestimmten ____________ oder _____________________ in der Vergangenheit nach der ______________ ihrer Werte suchen. 


Antwort anzeigen

Antwort

Aleida Assmanns zweite Interpretation des Begriffs Erinnerungskultur entspricht der Beobachtung, dass Menschen, die sich mit einer bestimmten Ideologie oder Meinung identifizieren in der Vergangenheit nach der Bestätigung ihrer Werte suchen.

Frage anzeigen

Frage

Nenne ein Beispiel für Aleida Assmanns zweiten Aspekt bezüglich der Erinnerungskultur:


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Antwort

Ein Beispiel für diesen Aspekt Aleida Assmanns Interpretation ist, das Festhalten bestimmter Personen an der stereotypischen Rollenverteilung von Frau und Mann.

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Frage

Was ist der dritte Aspekt Aleida Assmanns Interpretation des Begriffs der Erinnerungskultur und was ist die Kritik daran?


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Antwort

Aleida Assmann regt in ihrem letzten Punkt dazu an, vorrangig auf die Perspektive der Opfer einzugehen. Dies definitiv mit einer der wichtigsten Anhaltspunkte, allerdings kann es passieren, dass man sich nur auf die Perspektive der Opfer konzentriert. Dies kann dazu führen, dass Punkte der Geschichte unbeachteter bleiben.

Frage anzeigen

Frage

Lange Zeit ging man davon aus, dass es keine ______________  im Nationalsozialismus gab, da Frauen als ____________ Gruppe betrachtet wurden. Daher widersprachen sich die Beweise, die belegten, dass es _______________ gab und die belegten, dass es weibliche Opfer gab. 


Antwort anzeigen

Antwort

Lange Zeit ging man davon aus, dass es keine weiblichen Täterinnen im Nationalsozialismus gab, da Frauen als homogene Gruppe betrachtet wurden. Daher widersprachen sich die Beweise, die belegten, dass es weibliche Täterinnen gab und die belegten, dass es weibliche Opfer gab.

Frage anzeigen

Frage

Welche Frage stellt Jan Assmann in Bezug auf die Erinnerungskultur?


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Antwort

Was darf nicht vergessen werden?

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Frage

Was ist laut Jan Assmann die Voraussetzung für die Bildung einer Erinnerungskultur?


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Antwort

Laut Jan Assmann ist die Bildung der Erinnerungskultur nur möglich, wenn die Geschichte durch etwas oder jemanden bezeugt werden kann und es eine deutliche Differenzierung zur Gegenwart gibt.

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Frage

Weshalb war das Entstehen der BRD und der DDR so fatal für die Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Deutschland?


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Antwort

Durch das Entstehen dieser beiden Regierungssysteme, die vehement eine Aufarbeitung des Nationalsozialismus behinderten, wurde ein gesunder Umgang mit dem Nationalsozialismus zum einen verzögert und zum anderen sorgte die Trennung der Gesellschaft auch für eine Trennung der Forschung. Forscher konnten ihre Ergebnisse nicht mehr zusammentragen und sich gegenseitig inspirieren.

Frage anzeigen

Frage

Ein _____ für die Aufarbeitung des Nationalsozialismus ist die ______________________________, welche _____ gegründet würde. Sie dient dem Zweck die ________, die Erforschung und die ________ des Holocaust ______ zu fördern. 


Antwort anzeigen

Antwort

Ein Träger für die Aufarbeitung des Nationalsozialismus ist die Internationale Allianz zum Holocaustgedenken, welches 1998 gegründet wurde. Sie dient dem Zweck die Aufklärung, die Erforschung und die Erinnerung des Holocaust global zu fördern.

Frage anzeigen

Frage

Ist es wahrscheinlich, dass die Menschen die Grausamkeiten des Nationalsozialismus vergessen werden, wenn die letzten Zeitzeugen verstorben sind?


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Antwort

Nein

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Frage

Was ist der 27. Januar für ein Tag?


Antwort anzeigen

Antwort

Der 27. Januar ist ein nationaler Gedenktag. Dieser Tag ist der nationale Gedenktag der Opfer des Nationalismus.

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Frage

Wie viele NS-Gedenkstätten gibt es in Deutschland?

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Antwort

Ungefähr 300 verschiedene.

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Frage

Was sind die Stolpersteine?


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Antwort

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Sie wurden in bisher 27 europäischen Ländern in die Straßen integriert und zeigen Namen von Holocaust-Opfern an ihrem letzten freiwilligen Wohnort an.

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Frage

Wo befindet sich das KZ Dachau? 


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Antwort

Das KZ Dachau liegt ungefähr 20km weit entfernt von München in Bayern.

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Frage

Von wann bis wann war das KZ Dachau in Betrieb? 


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Antwort

Das KZ Dachau war das am längsten betriebene KZ Deutschlands, von 1933 bis 1945.

Frage anzeigen

Frage

Woraus besteht das Denkmal für ermordeten Juden Europas und wofür steht es? 


Antwort anzeigen

Antwort

Es besteht aus 2711 quaderförmigen Beton-Stelen, die an die ermordeten Juden erinnern sollen.

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Frage

Was kann alles eine Gedenkstätte sein? 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Museen
  • Gärten/Parks
  • Gedenktafeln
  • Denkmäler
  • Mahnmale
  • Andere Kunstwerke
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Frage

Gehört der Besuch einer NS-Gedenkstätte zum offiziellen Lehrplan? 


Antwort anzeigen

Antwort

Nein, es ist nicht vorgeschrieben, aber einige Lehrer entscheiden sich dazu.

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Frage

Wo steht die Halle der Namen und was befindet sich in dieser?  

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Antwort

Die Halle der Namen befindet sich in Yad Vashem in Israel, dort wurden bisher die biografischen Daten von viereinhalb Millionen jüdischen Opfern gesammelt.

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Frage

Was ist eine Gedenkstätte? 


Antwort anzeigen

Antwort

Eine Gedenkstätte ist ein Ort, an der die Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis erhalten werden soll. Gedenkstätten können Museen, Gedenktafeln, Denkmäler oder Kunstwerke sein.

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Frage

Welche Informationen stehen auf den Stolpersteinen?

Antwort anzeigen

Antwort

Hier lebte/wirkte/arbeitete/wohnte

[Name des Opfer]

Geburtstag bzw. -jahr

Todesdatum

Frage anzeigen

Frage

Welche Methoden werden unter anderem verwendet um die Erinnerungen der Zeitzeugen an den Nationalsozialismus zu erhalten?

Antwort anzeigen

Antwort

  • AR (augmented reality)
  • VR (virtual reality)
  • Videos
  • 360°-Aufnahmen
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Frage

Was sind Gedenkblätter und wo werden sie aufbewahrt?

Antwort anzeigen

Antwort

Gedenkblätter stellen symbolische Grabsteine dar. Sie enthalten biografische Daten des Opfers wie zum Beispiel Name, Geburtstag und Todesdatum und -ort.

Frage anzeigen

Frage

Was für Orte werden unter anderem als NS-Gedenkstätten verwendet?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Konzentrationslager
  • Vernichtungslager
  • Haft- und Erschießungsstätten
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Frage

Wofür sind Gedenkstätten gedacht?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie dienen der Erinnerung, sind Orte der Trauer für Angehörige und beweisen durch ihre Existenz die historischen Ereignisse.


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Frage

Wer betreut NS-Gedenkstätten in Deutschland?

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Antwort

  • Bürgerinitiativen
  • Der Bund
  • Bundesländer 

Diese drei können zusammen und/oder getrennt voneinander agieren. Weiterhin werden auch Räte und/oder Einzelpersonen mit in die Betreuung einbezogen.

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Frage

Wann genau kapitulierte die Wehrmacht (nach deutscher Zeit)?

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Antwort

Der deutschen Wehrmacht wurde der Befehl erteilt, am 8. Mai um 23:01 Uhr alle Gefechte einzustellen und somit bedingungslos zu kapitulieren. 

Frage anzeigen

Frage

Wieso wird der Tag des Sieges beispielsweise in Russland am 9. Mai gefeiert?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Tag des Siegs wird in Russland sowie vielen anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion am 9. Mai gefeiert, da zum Beispiel in der Hauptstadt der ehemaligen Sowjetunion zum Zeitpunkt des Befehls zur Einstellung der Kriegshandlungen durch die Zeitverschiebung bereits der 9. Mai (0:01 Uhr) angebrochen war. 

Außerdem wird in den ehemaligen Staaten der Sowjetunion meistens der Moment der Unterzeichnung einer zweiten Kapitulationsurkunde mit Vertretern der Roten Armee am 9. Mai um 0:16 Uhr (deutscher Zeit) als Referenz genommen. Das Oberkommando der Wehrmacht hatte die Kapitulation zu diesem Zeitpunkt bereits seit über einer Stunde empfohlen, da zuvor am frühen Morgen des 7. Mai eine erste Kapitulationserklärung mit den Westalliierten unterzeichnet worden war.

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Frage

Wann wird in der Ukraine, Tschechien und der Slowakei der Tag des Sieges gefeiert?

Antwort anzeigen

Antwort

8. Mai 

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Frage

Wie hieß der Tag des Gedenkens an das Kriegsende in der DDR?

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Antwort

Tag der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus

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Frage

Wie heißt der Tag des Gedenkens an das Kriegsende in der DDR?

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Antwort

VE-Day

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Frage

Wofür steht die Abkürzung VE-Day?

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Antwort

VE-Day steht für Victory in Europe Day, welches ins Deutsche übersetzt soviel wie Sieg-in-Europa-Tag bedeutet.

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Frage

Welcher Gedenktag zum Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Italien gefeiert?

Antwort anzeigen

Antwort

In Italien wird vor allem der Tag der italienischen Befreiung (Anniversario della Liberazione) am 25. April gefeiert.

Frage anzeigen

Frage

Welcher Gedenktag zum Ende des Zweiten Weltkriegs wird in den Niederlanden gefeiert?

Antwort anzeigen

Antwort

In den Niederlanden wird der Tag der vollständigen Befreiung der Niederlande von den deutschen Besatzern am 5. Mai gefeiert. In den Niederlanden heißt dieser Bevrijdingsdag, was wörtlich übersetzt soviel wie Befreiungstag bedeutet.

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Frage

In welchen deutschen Bundesländern ist der "Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus" ein staatlicher Gedenktag?

Antwort anzeigen

Antwort

Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen

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Frage

An welchem Datum findet der "Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust" statt?

Antwort anzeigen

Antwort

27. Januar

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Frage

Welchem Völkermord wird am "Europäischen Holocaust-Gedenktag für die Roma" gedacht?

Antwort anzeigen

Antwort

Am "Europäischen Holocaust-Gedenktag für die Roma" wird dem Porajmos, also dem nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti*zze und Roma*nja gedacht.

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