Guillotine

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Dieses Kapitel erzählt die Geschichte der Guillotine. Wir erklären dir in den folgenden Abschnitten, was die Guillotine ist und welche Rolle sie in der Französischen Revolution gespielt hat. Am Ende dieses Kapitels wirst du einen guten und allgemeinen Überblick über die “Guillotine" erhalten. Dieses Thema gehört zu dem Fach „Geschichte”.

Am Schluss haben wir dir das Wichtigste zu diesem Thema zusammengefasst!



Guillotine - Erster Überblick und Hintergründe


  • Die Guillotine spielt in der Französischen Revolution eine wichtige Rolle. 

  • Die Guillotine war mehr als nur ein Todesurteil. 

  • Sie war ein Zeichen der eisernen Macht der Gesetzgeber. 

  • Ziel war ein schneller Tod ohne langes Leiden. 

  • Fast 20.000 Menschen verloren durch ihr in Frankreich das Leben.



"Tod ohne Leid" durch die Guillotine?


Die Guillotine versprach einen schnellen Tod ohne lange Qualen. In Sekundenschnelle rollt der Kopf und der Verurteilte bezahlt für seine Sünden. Die Guillotine sollte ursprünglich den Namen nach ihrem Erfinder Lousin haben. Da der Doctor Joseph-Ignace Guillotin Guillotine die Enthauptungsmaschine aber vorgeschlagen hatte, ehrte man ihn durch die Namensgebung.



Guillotine - "Alle Bürger sollen gleich sterben"


Die Ärzte Joseph-Ignace Guillotin und Antoine Louis arbeiteten mit dem Pariser Scharfrichter Charles-Henri Sanson an eine neue Lösung, um gesetzwidrige Bürger zu bestrafen. Guillotin wollte, dass alle kriminellen Bürger durch die Enthauptungsmaschine (machine à décapiter) ihr Leben verlieren sollten. Vorher starben nur die Adeligen durch die Guillotine. Das Volk forderte zudem eine Methode, die bei einer Verurteilung einen schmerzfreien Tod brachte.


Guillotine - Neue Strafrechtsreform


Die Nationalversammlung ebnete 1789 mit einer neuen Verfassung den Weg in eine demokratische Welt. Guillotin stellte ihr am 1.12.1789 die neue Idee vor. Der Arzt Guillotin wollte die Strafrechtsreform ändern und vereinfachen. 

Für jedes Verbrechen gab es unterschiedliche Strafen. Adelige starben durch ein Schwert, während das einfache Volk durch den Galgen gebracht wurde.


  • Seine Idee stütze er an der Tatsache, dass nach der Revolution, alle Menschen die gleichen Rechte hätten - auch die gleichen Rechte zu sterben. 

  • Der Scharfrichter unterstützte die These durch die finanzielle Komponente, da nach jedem Todesakt mit einem Schwert, das Schwert unverwendbar war.



Die Guillotine als Hinrichtungsmethode


Nachdem die Nationalversammlung einverstanden war, begannen die Vorbereitungen. Durch Tierversuche wurden die ersten Versionen der Enthauptungsmaschine getestet. Zunächst zeigte die Maschine Komplikationen, da der Kopf nicht leicht zu trennen war. Durch neue Verbesserungen und Erhöhung einiger Gewichte fertige der deutsche Klavierbauer Tobias Schmidt die erste Guillotine, die ohne Störungen einsatzbereit war.



So funktioniert die Guillotine


3 Meter hohe Pfosten, die durch Querbalken hielten und ein Fallbeil, das 40-50 kg wog. Der Verurteilte lag auf dem Bauch auf einem unteren Halsbrett. Der Hals lag zwischen halbkreisförmig ausgeschnittene Holzbretter. Sobald die Klinge senkrecht fiel, rollte der Kopf in einem Korb. So sah ein typisches Szenario im letzten Akt eines Verurteilten aus.



via welt.de

 



Das erste Hinrichtungsopfer der Guillotine


Ab 1792 wurde die Guillotine zum Gesetz. Am 25.April 1792 kam sie zum ersten Mal zum Einsatz. Ein einfacher Dieb namens Nicolas-Jacques Pelletier fiel der Maschine zum Opfer. Die Hinrichtungen wurden allgemein zu feierlichen Veranstaltungen und das Volk sah begeistert zu, wie der Henker die Köpfe durch die Klinge der Guillotine rollen ließ.



Die Guillotine als schnelle Hinrichtungsmethode


Mit der Enthauptungsmaschine sollte der Tod menschlicher sein. Aber im Laufe des 18.Jahrhundert änderte sich ihre Bedeutung. Sie wurde verwendet, um den Bürgern das Schrecken zu lehren. Der Scharfrichter Charles-Henri Sanson demonstrierte die Macht durch 21 Tote in 26 Minuten. Mehr als eine Minute pro Tod, mehr brachte die französische Herrschaft nicht. Sie wurde innerhalb kürzester Zeit zum Symbol der Revolution.



"Feierliche" Enthauptung


Es gab Souvenirs zu kaufen und die Menschen feierten die Hinrichtungen wie Hochzeiten. Es gab Beifall, als die Köpfe durch die Luft rollten. Die Exekutionen der Staatsfeinde dienten dem Volk als Unterhaltung. Nach dem Spektakel wurden die Leichen entsorgt oder für medizinische Zwecke verwendet.


Kurz gefasst:


  • Namensgebung durch den Ideengeber Guillotin Guillotine 
  • Neue Strafrechtsreform bestraft alle Verurteilten ab 1792 nur noch durch die Guillotine
  • Fast 20.000 Menschen starben durch sie
  • Ziel der Guillotine ist ein schmerzfreier Tod
  • Die Guillotine wurde zum Symbol der Revolution
  • Rekord-Tode durch 21 Tote in 26 Minuten



Tode bekannter Persönlichkeiten durch die Guillotine


Der Tod König Ludwigs XVI durch die Guillotine


König Ludwig XVI wollte seine alte Macht wieder gelangen und die Revolution durch Hilfe vom Ausland stürzen. Es gelang ihm nicht und am 21.01.1793 erhielt die Guillotine auch ihr erstes königliches Opfer. König Ludwig XVI starb und der Einfluss vom Revolutionär Maximilien de Robespierre stieg.


Maximilien de Robespierre und die Jakobiner


Durch ein neues Revolutionstribunal wurden die Antibürger der Revolution herausgepickt und bezahlten damit mit ihrem Leben. So wehrte sich die Nationalversammlung gegen aufkommende Rebellen. Ein Überwachungskomitee kontrollierte das Volk und bekämpfte Feinde und Verräter. Der Anwalt und Politiker Robespierre war während der Revolution für seine radikale Terrorherrschaft bekannt und bekam so den Namen Blutrichter. 


Robespierre starb am 28.Juli 1794 durch die Guillotine. Ironie des Schicksals. Durch seinen Tod “normalisierte” sich der Verlauf der Revolution wieder. Die Schreckensherrschaft der Revolution starb mit ihm und seinen Anhängern.


Die Revolution nahm eine radikale Wendung ein und die Guillotine war im Dauereinsatz. Im Laufe der neuen Schreckensherrschaft von Robespierre starben durch die Guillotine nicht nur die Feinde der Revolution. Auch die Befürworter der Enthauptungsmaschine wie die Jakobiner wurden schließlich zu ihren Opfern.


Europäische Bekanntheit der Guillotine


Die Enthauptungsmaschine wurde zum Erfolgsschlager. Sie war nicht mehr nur das Symbol der Französischen Revolution, sondern ein schneller und effizienter Weg, um die Feinde auszuschalten. Deutschland und Italien waren von der Guillotine begeistert und nutzen die Maschine und ihr Land von den Feinden zu “säubern”.


Erfolg der Guillotine in Deutschland

Deutschland ließ sich von Frankreich inspirieren und fand Gefallen an der Maschine. Bis 1968 wurde die Guillotine in Deutschland verwendet. Besonderes während der Nazi-Zeit kam das Fallbeil zum Einsatz. Die Geschwister Scholl der Widerstandsgruppe Weiße Rose wurden Opfer der Guillotine.


Das Ende der Guillotine


Ab 1939 entschied der Ministerpräsident Edouard Daladier, dass die 

Hinrichtungen nur noch auf die Gefängnisse stattfinden sollten. Das letzte Opfer der Guillotine war Hamida Djandoubi. Er starb 1977 in Frankreich, weil er seine Geliebte umgebracht hat.



Das Wichtigste zur Guillotine auf einen Blick


  • Ziel war ein schneller Tod ohne langes Leiden


  • Fast 20.000 Menschen starben allein in Frankreich


  • Die Guillotine wurde zum Symbol der Revolution


  • Das letzte Opfer der Guillotine starb 1977 in Frankreich


  • Bekannte Opfer waren Ludwig XVI, Robespierre und die Geschwister Scholl


Unser Tipp an dich:

Die Guillotine spielte in der Französischen Revolution eine wichtige Rolle. Damit du dir alles zu diesem Thema besser merken kannst, solltest du dir auch den Verlauf der Französischen Revolution (Link zur Frz. Revolution) anschauen.


Finales Guillotine Quiz

Frage

Nenne in chronologischer Reihenfolge die Etappen, die zur Umgestaltung der gesellschaftlichen Ordnung in Frankreich vor, während und nach der Revolution führten.

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Antwort

  • 1789: Generalstände werden gegen den Staatsbankrott einberufen
  • 1789: Nationalversammlung wird durch den dritten Stand erklärt
  • 14.07.1789: Sturm auf die Bastille
  • 1789: Die Privilegien des ersten und zweiten Standes werden aufgehoben
  • 26.08.1789: Menschen- und Bürgerrechte werden ausgerufen
  • 1792: Frankreich wird nach Abschaffung der Monarchie zur Republik ausgerufen
  • 1793: König Ludwig XVI. wird enthauptet
  • 1793-94: Die Jakobiner kommen an die Macht
  • 1799: Die Revolution wird durch Napoleons Staatsstreich für beendet erklärt
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Frage

Wer beschuldigte wen für die Bauernaufstände sowie für die Einmischung aus dem Ausland?

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Antwort

Die Jakobiner und Sansculotten beschuldigten die Girondisten für die Ausnahmezustände in Frankreich. Die Jakobiner und Sansculotten zählten hierbei zu den Radikalen, während die Girondisten die Gemäßigten repräsentierten. 

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Frage

Was machte die Zeit 1793-1794 in Frankreich zur Schreckensherrschaft?

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Antwort

Die Jakobiner unter Maximilien de Robespierres führten 1793-1794 eine Schreckensherrschaft in Frankreich, in welcher der Staat kontrolliert wurde und verdächtigte Oppositionelle der Hinrichtung durch die Guillotine ausgeliefert wurden. 1794 wurde Robespierre selbst von seinen Gegnern hingerichtet. 

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Frage

1787 war der Staat Frankreich bankrott. Welche der vier unten aufgeführten Aussagen war kein Grund für diese Situation?
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Antwort

Die Schreckensherrschaft der Jakobiner. 

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Frage

Die Verfassung von 1791 legte die Exekutive, Judikative und Legislative fest. Erkläre jeweils ihre Bedeutung und nenne ihre jeweiligen Vertreter.

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Antwort

  • Exekutive: ausführende Gewalt: der französische König
  • Judikative: rechtsprechende Gewalt: das Hochgericht
  • Legislative: gesetzgebende Gewalt: die Nationalversammlung
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Frage

Was versteht man unter einer Gutsherrschaft?


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Antwort

Man versteht darunter Bauern als Leibeigene auf dem Land des Adligen arbeiteten, ohne über eigenen Landbesitz zu verfügen.

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Frage

Was versteht man unter dem Lehnswesens?

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Antwort

Von der Grundherrschaft unterscheidet sich dieses dadurch, dass es sich dabei um ein Treueverhältnis zwischen Freien handelte, während die abhängigen Bauern (Grundholden) zumindest formal, häufig auch faktisch, unfrei waren.

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Frage

Wie trieben die Fürsten den Landesausbau voran?

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Antwort

Die Fürsten förderten zunächst die Gründung von Städten durch Freiheitsrechte für deren Bewohner und trieben auf diese Weise den Landesausbau voran.

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Frage

Herrschaftsrechte wurden in der Regel so kleinräumig wie möglich ausgeübt, weshalb?

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Antwort

Es wurde kleinräumig ausgeübt, weil die raumgreifende Verwaltung eines größeren Herrschaftsgebietes schwierig war.

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Frage

Warum waren die Bauernaufstände im Mittelalter meistens nicht erfolgreich?

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Antwort

Sie waren meistens nicht erfolgreich, denn die Forderungen der Aufständischen betrafen in der Regel lediglich die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen; zu einer revolutionären Umgestaltung der Gesellschaftsordnung kam es bis 1789 nirgends.

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Frage

Wie wurde den damaligen Zeitgenossen bewusst, die Heilige anders zu interpretieren?

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Antwort

Indem sich mit der Reformation im Laufe des 16. Jahrhunderts der Protestantismus in seinen verschiedenen Spielarten in Europa etablierte, wurde den Zeitgenossen bewusst, dass man die Heilige Schrift verschieden interpretieren konnte.

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Frage

Was löste die Pilgerfahrten ab?

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Antwort

Die Bildungs- und Forschungsreisen lösten die Pilgerfahrten ab.

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Frage

Was darf der Bürger nach Locke, wenn der Staat gegen unveräußerliche Naturrechte handelt?

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Antwort

Nach Locke darf der Bürger dagegen Widerstand leisten.

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Frage

Wie legte Locke einen wichtigen Grundstein für das Modell der Gewaltenteilung?

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Antwort

Mit der Trennung von gesetzgebender und ausführender Gewalt – hinzu kam eine dritte, föderative Gewalt, die für die Entscheidung über John Locke (1632 –1704) Krieg und Frieden zuständig sein sollte.

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Frage

Was war die Grundlage von Rousseaus Überlegungen?

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Antwort

Grundlage seiner Überlegungen war eine fundamentale Zivilisationskritik, die er in früheren Schriften niedergelegt hatte und die bei ihm zu einer positiven Umwertung des Naturzustandes geführt hatte.

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Frage

Was war das Ziel des Merkantilismus/ Colbertismus?

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Antwort

Ziel des Merkantilismus war die Stärkung der eigenen Volkswirtschaft im Vergleich zu der anderer Staaten. Ihnen gegenüber, so dachte man, sei ein weitreichender, über das Feld der Wirtschaft hinausgehender politischer Vorteil dadurch zu erreichen, dass die Summe eigener Exporte die der Importe übertreffe und auf diese Weise eine aktive Handelsbilanz erzielt werde. Das Hauptaugenmerk der Ökonomen lag insofern auf dem Außenhandel.

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Frage

Was waren die Folgen der Missernte von 1774?

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Antwort

Nach einer Missernte 1774 kam es 1775 zum sogenannten Mehlkrieg, einem Aufstand breiter Bevölkerungskreise gegen die gestiegenen Brotpreise.

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Frage

König Ludwig sah sich 1788 gezwungen, die Generalstände einzuberufen. Wer ist damit alles gemeint?

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Antwort

Die Generalstände bestanden aus je einer gleichen Anzahl Abgeordneter (ca. 200) der drei Stände Klerus (Erster Stand), Adel (Zweiter Stand) und der restlichen Bevölkerung (Dritter Stand).

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Frage

Wie machte sich Napoleon vom Konsulat zu Kaiser?

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Antwort

Die Figur des charismatischen Herrschers, dem die Herzen der Franzosen in den ersten Jahren der Herrschaft zuflogen, spottete den Ideen der Aufklärung Hohn und belegt die mangelnde theoretische Deduzierbarkeit politischer Wirkungszusammenhänge, auch im Zeichen und im Zeitalter der Vernunft. Problematisch blieb für Napoleon indes stets die Frage seiner Legitimation. Zwar entstammte er dem niederen korsischen Adel und konnte auf seine jakobinische Vergangenheit verweisen. Dennoch blieb die Grundlage seiner Herrschaft unsicher und in gewissem Maße stimmungsabhängig. Die Euphorie über seine militärischen Heldentaten konnte schnell ins Gegenteil umschlagen. Er verfiel daher darauf, die alten dynastischen Legitimationsmuster zu reaktivieren und zu aktualisieren. Als der Senat ihm 1804 die Kaiserwürde antrug, bildete dies den Auftakt zu einer komplexen Inszenierung der napoleonischen Herrschaft, die ihrerseits die Doppeldeutigkeit von Napoleons Monarchie am Ende der Französischen Revolution vor Augen stellt. Die Kaiserkrönung am 2. 12. 1804 in der Kathedrale Notre-Dame in Paris (siehe das Bild unten von Jacques-Louis David), war bereits Teil dieser Inszenierung. Zwar war Papst Pius VII. anwesend und salbte Napoleon nach altem Brauch. Napoleon krönte sich jedoch selbst und gab damit zum Ausdruck, dass er nicht mehr Herrscher von Gottes Gnaden war, sondern ein (konstitutioneller) Monarch, den seine eigene Leistung auf den Thron geführt hatte. Entsprechend schuf er sich einen neuen Hofstaat mit prachtvoller Hofhaltung und ein neues Adelskorps, das zum großen Teil aus Militärs bestand.

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Frage

Was bezeichnet "Absolutismus"?

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Antwort

Absolutismus bezeichnet eine Herrschaftsform in Monarchien.

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Frage

Welchen Herrscher verbinden wir mit dem Absolutismus?

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Antwort

Wir verbinden mit dem Absolutismus den Sonnenkönig Ludwig XIV.

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Frage

Wann war die Regierungszeit Ludwigs XIV.?

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Antwort

Er regierte von 1661 bis 1715.

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Frage

Wie sollte der Staat im Absolutismus geschaffen sein?

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Antwort

Der Staat sollte im Absolutismus von einem einheitlichen, zentralen Willen gelenkt werden. 

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Frage

Wie trat der König im Absolutismus gegenüber seinen Untertanen auf?

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Antwort

Der König trat gegenüber seinen Untertanen als unumschränkter Herrscher auf. 

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Frage

Warum bestand das Idealbild des französischen Absolutismus nicht in der Realität?

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Antwort

Das Idealbild bestand nicht, weil der alte Antagonismus von zentraler Königsherrschaft und föderalem Gegengewicht des Adels nicht völlig aufgehoben war.

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Frage

Worin waren die französischen Könige im Vergleich zu den deutschen besonders erfolgreich?

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Antwort

Sie waren besonders erfolgreich beim Einsammeln von Herrschaftsrechten. 

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Frage

Gegen was haben sich die mächtigen Adelsgeschlechter widersetzt?

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Antwort

Sie haben sich der Tendenz zur Zentralisierung der Herrschaft mehr oder weniger erfolgreich widersetzt. 

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Frage

Entlang welcher Linie kam es zu einer konfessionellen Spaltung?

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Antwort

Es kam zu einer konfessionellen Spaltung im Christentum, sodass es auf der einen Seite die Katholiken und auf der anderen die Hugenotten, die französischen Protestanten gab. 

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Frage

Wie nannte man die wiederkehrenden Aufstände des Adels?

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Antwort

Man nannte sie Fronde.

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Frage

Ab wann waren die Generalstände nicht mehr einberufen worden?

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Antwort

Bereits seit 1614 wurden sie nicht mehr einberufen.


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Frage

Was waren die Gründe für das Ende des Ancien Régime?

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Antwort

Gründe für das Ende des Ancien Régime sind vielfältig. 

Sowohl die zahlreichen Kriege, die Frankreich unter Ludwig zum Zwecke des Territorialerwerbs führte, als auch die verschwenderische Hofhaltung in Versailles führten am Ende der langen Herrschaft Ludwigs zu einer chronischen Unterfinanzierung des Staatshaushalts.

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Frage

Konnte Ludwig XIV. die Parlamente (parlements) entmachten?

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Antwort

Ja, Ludwig XIV. konnte die Parlamente entmachten.

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Frage

Was waren die Aufgaben der Parlamente (parlements)?

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Antwort

Die Parlamente:

  • überprüften Gesetze
  • registrierten Gesetze
  • konnten Gesetze die Zustimmung verweigern
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Frage

Über was kann der Monarch im Rahmen seiner Machtvollkommenheit bestimmen?

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Antwort

Er kann frei über die Stände und die Institutionen bestimmen. 

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Frage

Was waren die Sansculotten? 

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Antwort

Die Sansculotten waren eine politische Gruppierung während der Französischen Revolution.

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Frage

Was vereinte die Sansculotten?

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Antwort

Sie verband ein Kollektivbewusstsein. Sie hatten das Vertrauen in die Monarchie verloren. 

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Frage

Was war die äußerliche Gemeinsamkeit der Sansculotten?

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Antwort

Die äußerliche Gemeinsamkeit war die gestreifte Langhosen.

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Frage

Wovon wollten sich die Sansculotten durch ihr Äußerliches abheben?

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Antwort

Durch ihre Langhosen wollten sie sich deutlich sichtbar von den Trägern der Culottes, der Kniebundhosen der Eliten des Ancien Régimes, wie sie auch die Abgeordneten in der Nationalversammlung nach wie vor trugen, abheben. 

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Frage

Welche Bürger vereinigten sich als Sansculotten?

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Antwort

Unter dem Begriff Sansculotten versammelten sich Pariser Kleinbürger, Handwerker, kleine Kaufleute, Gesellen und Arbeiter. Es waren diejenigen, die durchaus imstande waren politische Interessen zu formulieren. 

Keineswegs darf man sich unter den Sansculottes nur eine verelendete Unterschicht sozialen Prekariats vorstellen. Auch wenig vermögende Gebildete, Juristen oder Journalisten etwa, waren darunter zu finden und sie gaben der Bewegung eine beredte Stimme.

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Frage

Was waren die Forderungen der Sansculotten?

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Antwort

Die Sansculotten forderten:

  • ökonomische und soziale Gleichheit
  • Beschränkung des Eigentums
  • Ausgleich sozialer Unterschiede
  • Preisfestsetzungen, um die Versorgungskrise in den Griff zu bekommen
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Frage

Was wurde in dem Manifest des Herzogs von Braunschweig gefordert?

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Antwort

Darin forderte der Herzog die Wiedereinsetzung Ludwigs XVI. als absolutistischen Herrscher bei gleichzeitiger Androhung eines massiven Vergeltungsschlages gegen Paris, wenn dies nicht geschähe.

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Frage

Was war die Commune?

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Antwort

Die Commune war die neue Selbstverwaltung der Pariser Stadt nachdem 1789 das besitzbürgerlich dominierte Gremium aufgelöst wurde. 

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Frage

Wie setzte sich die Commune zusammen?

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Antwort

Die neue Selbstverwaltung, die Commune, setzte sich aus gewählten Abgeordneten der Pariser Sektionen (Wahlbezirke) zusammen.

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Frage

Was wurde in den Commune debattiert?

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Antwort

In der Commune debattierten die Sansculotten politische Fragen nach den Vorstellungen einer direkten Demokratie. 

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Frage

Was trat an die Stelle Ludwigs XVI nach dessen Amtsenthebung?

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Antwort

An seine Stelle trat ein provisorischer Exekutivrat.

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Frage

Wann endete faktisch die Monarchie?

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Antwort

Am 10. August 1792 endete damit faktisch die Monarchie.

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Frage

Was beschloss die Nationalversammlung einem Tag nach der Gründung des provisorischen Exekutivrats?

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Antwort

Die Nationalversammlung beschloss unter dem Eindruck der Ereignisse das allgemeine Männerwahlrecht und schaffte das von den Sansculotten verhasste Zensuswahlrecht ab.

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Frage

Wann trat eine Beruhigung der Lage in Paris ein?

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Antwort

Eine Beruhigung der Lage trat erst wieder ein, als mit der Kanonade von Valmy (20. 9. 1792) der Wendepunkt des Koalitionskrieges erreicht war.

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Frage

Nenne die Ereignisse am 10. August 1792.

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Antwort

  • Am 10. August stürmten die Sansculotten, unterstützt von in Paris stationierten, sogenannten föderierten Truppen aus der Provinz, die Tuilerien. 
  • Ludwig floh in die Nationalversammlung, wurde dort aber verhaftet und inhaftiert.
  • Ludwigs Leibwache, rund 600 Mann Schweizergarde, setzte sich zur Wehr, erschoss etliche der Angreifer, wurde dann aber von der aufgebrachten Menge überwältigt. 
  • Die Menge plünderte und zertrümmerte zudem das Mobiliar des Schlosses.
  • Die Sansculotten ergriffen auch die Macht in der Pariser Stadtverwaltung.
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Frage

Was ist der Code Civil?

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Antwort

Der Code Civil ist ein durch Napoleon Bonaparte eingeführtes Bürgerliches Gesetzbuch.

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