Industrialisierung

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Merke Dir, dass die Industrialisierung den sozialen, technischen und wirtschaftlichen Wandel ab Ende des 18. Jahrhunderts beschreibt. Die Gesellschaft verändert sich von der Agrargesellschaft zu der Industriegesellschaft. Die Wirtschaft in einer Agrargesellschaft ist durch Landwirtschaft geprägt, während hingegen die Industriegesellschaft von industrieller Produktion geprägt ist, z.B das Herstellen von Maschinen. 


Die Industrielle Revolution begann in verschieden Ländern zur unterschiedlichen Zeitpunkten. England galt hier als Pionierland, wo die Industrielle Revolution bereits Ende/Mitte des 18. Jahrhunderts begann. In Deutschland begann die Industrielle Revolution erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Industrialisierung warf auch eine soziale Frage auf, da viele Arbeiter unter schlechten Bedingungen Leben und Arbeiteten mussten. 



Was veränderte sich in der Produktion?


Generell lässt sich sagen, dass durch die Industrialisierung die Handarbeit durch maschinelle Produktion ersetzt wurde. Durch den Einsatz von Maschinen konnte viel schneller und effizienter produziert werden. Außerdem entstanden neue Transportmittel, welche den Transport von Gütern erleichterte. Alles führt zur einer steigenden Produktivität. Neue Transportmittel ermöglichen auch den Zugang zu neuen Absatzmärkten. Durch die Veränderung entsteht eine neue Schicht, die Arbeiterklasse. 




Pionierland England


England gilt als Mutterland der Industrialisierung. In England entstanden bereit am Anfang des 19. Jahrhunderts erste industrielle Ballungszentren, z.B Manchester in der Textilproduktion. Die Voraussetzungen waren in England besonders gut:


  1. England hatte durch seine Kolonien einen großen Vorteil, da so Rohstoffe besonders gut die britischen Inseln erreichen konnten. 
  2. Ein großer Binnenmarkt mit einem geregelten Steuersystem.
  3. Politische Stabilität: Das Bürgertum besaß Freiheitsrechte zur freien wirtschaftlichen Entfaltung.
  4. Große Anbauflächen 
  5. Große Vorkommen an Kohle 
  6. England war auch die dominierende Seemacht. 
  7. Durch ein großes Bevölkerungswachstum gab es auch genug Arbeitskräfte. 



Wie sah die Industrielle Revolution in England aus?


Der Grund für den schnellen Aufstieg Englands war die Textilindustrie. Die Erfindung der Spinning Jenny im Jahre 1769 revolutionierte die Textilherstellung und mündete später in der Fabrikproduktion. Die Industrielle Herstellung von Textilien konnte auch die steigende Nachfrage nach Textilien sicherstellen, welche durch das Bevölkerungswachstum entstanden ist. Die neue Produktionsweise führte auch dazu, dass der Preis für Textilien immer weiter sank. Der Export (Lieferung von Gütern an andere Länder) führte auch zu einem Abstieg der Textilproduktion in anderen Ländern, was z.B auch an dem Aufstand der schlesischen Weber deutlich wird.


Andere wichtige Sektoren waren die Schwerindustrie (Produktion von Stahl), der Bergbau (Dampfmaschinen erhöhten die Fördermenge) und der Eisenbahnbau, wo England auch ein Pionierrolle hatte. 



Deutschland als Nachzügler


Deutschland gilt bei der Industrialisierung als Nachzügler im Vergleich zur England. In Deutschland Begann die Industrielle Revolution erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In Deutschland war die Industrialisierung verspätet, da Deutschland vor der Reichsgründung territorial, politisch und wirtschaftlich zersplittert war. Das Ergebnis der Zersplitterung waren verschiedene Zolltarife, zum Beispiel in Preußen gab es insgesamt 67 lokale Zolltarife. Außerdem gab es die Leibeigenschaft und den Zunftzwang, welche eine industrielle Entwicklung noch weiter erschwerten, da ein freier Verkehr von Arbeitskräften nicht möglich war. Merke dir, dass die Industrialisierung auch mit dem Aufstieg des Kapitalismus einhergeht. 


Leibeigenschaft

Die Leibeigenschaft existierte vom Mittelalter bis in die Neuzeit hinein. Die Kirchen und die Adeligen verleihen Land an Grundherren. Die Grundherren können dabei nicht nur über das Land verfügen, sondern verfügen auch über die Menschen. Die Leibeigenen müssen Steuern zahlen und bewirtschaften das Land.




Wie wurden die Hindernisse in Deutschland überwunden?


Ein Grundbaustein für die Industrialisierung waren die preußischen Reformen, welche infolge der Koalitionskriege (1806) durchgeführt wurden:


  • Abschaffung der Leibeigenschaft 
  • Einführung der Gewerbefreiheit 
  • Vereinheitlichung des Steuersystems

Nach den preußischen Reformen haben immer mehr deutsche Staaten Hindernisse für den wirtschaftlichen Aufschwung beseitigt. Ein weiterer Schritt war die Gründung des Zollvereins (1834), welcher viele Zollschranken in Deutschland beseitigte. Der finale Schritt zu einem einheitlichen Wirtschaftsraum wurde 1876 getroffen, mit

 einer einheitlichen Währung.




Die Eisenbahn als Motor für die Industrialisierung in Deutschland


In Deutschland war die Eisenbahn der Schrittmacher für die Industrialisierung. Der Eisenbahnausbau ermöglichte den Transport von Arbeitskräften und den Transport von Rohstoffen zu den Fabriken. Im Jahr 1850 hatte das Eisenbahnnetz bereits eine Länge von 6.000km erreicht . Außerdem stärkte der Eisenbahnausbau den Bedarf an Eisen und Kohle. In dieser Zeit wurde das Ruhrgebiet mit der Schwerindustrie zum wirtschaftlichen Herz Deutschlands. Mit der Reichsgründung (LINK) gewann Deutschland mit Elsass-Lothringen ein neues wichtiges Eisenerzgebiet. Außerdem haben die Repearition nach dem Deutsch-Französisch Krieg (1870/71) zur wirtschaftlichen Stärkung des Kaiserreichs beigetragen.

 


Deutschland als Industrienation


Deutschland entwickelte sich nach der Reichsgründung zur drittgrößten Industrienation der Welt. Die Wirtschaft des Kaiserreichs entwickelte sich von einer Agrarwirtschaft zur einer Industriewirtschaft. Vor dem Ersten Weltkrieg arbeiteten gerade einmal ein Drittel in der Landwirtschaft


Merke dir, dass neue Technologien ein sehr wichtiger Träger dieser positiven Entwicklung ware:


  • Die Elektrotechnik wird zum schnellst wachsenden Sektor der deutschen Wirtschaft: Erfindung der Dynamotechnik und des Elektromotors
  • Es wurden Kraftwerke gebaut und Hochspannungsleitungen
  • Urbanisierung sorgt dafür, dass Arbeiter und Fabriken an einem Ort sind
  • Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Aufstieg der Chemieindustrie


Durch die Industrialisierung kam es zur einer Urbansierungs-Welle in Deutschland. Dies bedeutet, dass Städte immer größer wurden, wohin gegen immer weniger Menschen auf dem Land lebten. Dies lag daran, dass die neuen Arbeitsplätze in der Stadt waren. 




Die Soziale-Frage   

             

Am Anfang des 19. Jahrhunderts gab es ein starkes Bevölkerungswachstum. Die Agrargesellschaft konnte nicht genug Arbeit und Nahrung für die Bevölkerung bereitstellen. Die Folge war eine extreme Massenverarmung, welche als Pauperismus bezeichnet wird. Durch die Industrialisierung gab es immer weniger Hungersnöte, da es einen besseren wirtschaftlichen Austausch gab. Dennoch gab es weiterhin Krisen (Rezessionen), welche aber meist nicht die Versorgung der Bevölkerung beeinträchtigten. Durch die Industrialisierung wurde das Wachstum zum Indikator für gesellschaftlichen Wohlstand.


Die soziale Frage beschreibt die Notlage der Industriearbeiter während der Industrialisierung. Die Industriearbeiter wurden während der Industrialisierung mit einer Rechtslosigkeit konfrontiert. Merkmale für die Situation der Arbeiterschaft (Proletariat) waren:


  • Sehr niedrige Löhne (haben meist nicht ausgereicht, um die Familien zu versorgen.)
  • Unsichere Arbeitsplätze 
  • Arbeitslosigkeit (Wenn man seinen Arbeitsplatz verliert gibt es keine Absicherung)
  • Kein Arbeitsschutz z.B bei der Arbeit mit giftigen Substanzen 
  • Kinderarbeit 
  • Wohnungselend 
  • Fehlende Absicherung bei Krankheit, Verletzung oder Tod



Lösungsansätze: Sozialismus


Arbeiter versuchen seit den 1840er Jahren sich zu organisieren. Im Jahre 1875 vereinigten sich der Allgemein Deutsche Arbeiterverband und die Sozialistische Arbeiterpartei und gründeten eine Arbeiterpartei, welche auch heute als SPD bekannt ist. Die SPD warb in den Parlamenten für eine Verbesserung der Situation für die Arbeiter. Bismarck, Reichskanzler, versuchte die Organisation zu schwächen mit dem sogenannten Sozialistengesetz. Die Arbeiter gründeten auch Gewerkschaften, um ihre Interessen gegenüber den mächtigen Arbeitgebern zu vertreten.


In der Sozialdemokratie gab es zwei Strömung. Auf der einen Seite die Reformer und auf der anderen Seite die Kommunisten. 

Laut dem Kommunistischen Minifest war die Ursache für die Ungleichheit der Kapitalismus, wo Privatbesitz und die Produktionsmittel nicht dem gesellschaftlichen Wohl diene, sondern den Besitzenden. Die Autoren Karl Marx und Friedrich Engels sahen die Verallgemeinerung von Firmen und Gütern als einzige Lösung, um das Problem der Ungleichheit zu lösen. (Der Staat kauft alle Firmen auf und lenkt selbst die Produktion. Zudem auch wie Gewinne in der Gesellschaft verteilt werden.) 

Die Reformer forderten keine Revolution, sondern wollten den Arbeitern Rechte, bessere Bildung und fairere Löhne zusichern. Der Staat sollte hierbei eine Schiedsrichter Rolle zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer einnehmen.




Staatliche Reformpolitik


Die Antwort Bismarcks war es die Sozialdemokraten zu unterdrücken, aber auf anderen Seite einige ihrer Forderung umzusetzen, damit die Sozialdemokratie an politischer Schlagkraft verliert. Die staatliche Sozialversicherung gilt bis heute als Vorbild sozialer Absicherung. Zudem wurden einige Maßnahmen gegen Frauen- und Kinderarbeit umgesetzt. Die Maßnahmen konnten den Aufstieg der Sozialdemokratie nicht verhindern.



Industrialisierung - Das Wichtigste auf einen Blick


Wir haben es geschafft! Du solltest nun alles relevante über die Industrialisierung wissen!


  • Ich habe verstanden, was die Industrialisierung ist.
  • Ich habe verstanden, warum England als Pionierland gilt.
  • Ich weiß, was die Merkmale der Industrialisierung sind.
  • Ich weiß, was die soziale-Frage ist.
  • Ich verstehe die Lösungsansätze.

 

Hinweis 


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Finales Industrialisierung Quiz

Frage

Auf welcher Verfassung basierte die Verfassung des Deutschen Reichs auf 1871?

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Antwort

Die Verfassung des Deutschen Reichs von 1871 ist im Wesentlichen die leicht modifizierte Verfassung des föderalistisch organisierten Norddeutschen Bundes von 1867.

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Frage

Wann trat die Verfassung des Deutschen Reichs in Kraft? 

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Antwort

Am 16. April 1871

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Frage

Wieso war das Deutsche Reich ein Bundesstaat?

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Antwort

Die Staatsgewalt lag nicht bei einer „Nation“ oder beim Volk, sondern bei dem Bund der 22 Monarchen (vier Königreiche, sechs Großherzogtümer, fünf Herzogtümer und sieben Fürstentümer, die jeweils ein Recht auf eigene Gesandtschaften hatten), drei Freien Städten und dem Reichsland Elsass-Lothringen.

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Frage

Welche Verfassungsorgane wies das Deutsche Reich aus? 

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Antwort

  • Bundesrat
  • Kaiser
  • Reichskanzler
  • Reichstag.
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Frage

Wieso war die Reichsgründung eine "Revolution von oben"?

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Antwort

Weil diese von den deutschen Fürsten unter der Führung Preußens ohne Mitwirkung des Volkes vollzogen wurde

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Frage

Wie war das staatsrechtliche Verhältnis zwischen Reich und Bundesstaaten? 

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Antwort

Das Verhältnis war förderalistisch


Den Bundesstaaten blieben wichtige staatliche Kompetenzen erhalten: so die Staatshoheit über die eigene Verwaltung, Justiz und Kultur

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Frage

Worüber hatte das Reich gegenüber den Bundesstaaten die Verfügungsgewalt? 

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Antwort

Das Reich hatte die Verfügungsgewalt über die Streitkräfte, das Zollwesen, den Handel, den Verkehr und das Postwesen, soweit dem nicht Reservatrechte entgegenstanden. 


Die daraus anfallenden Einkünfte flossen dem Reich zu

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Frage

Was war das verfassungsrechtlich oberste Reichsorgan? 

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Antwort

Entsprechend der zentralen Rolle der Bundesstaaten war der Bundesrat verfassungsrechtlich das oberste Reichsorgan.

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Frage

Verfügte Preußen im Bundesrat über eine Mehrheit? 

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Antwort

Nein. Im Sinne des föderalistischen Prinzips standen den 17 preußischen Stimmen 41 der anderen Bundesstaaten gegenüber, obwohl etwa zwei Drittel der Bevölkerung und der Landfläche des Deutschen Reiches zu Preußen gehörten.

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Frage

War der Bundesrat tatsächlich das wichtigste verfassungsrechtliche Organ im Deutschen Reich?

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Antwort

Nein. In der Praxis verwirklichte der Bundesrat seine starke Stellung kaum, er wurde durch Kaiser und Reichskanzler in den Hintergrund gedrängt.

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Frage

Wer fungierte im Deutschen Reich als Staatsoberhaupt? 

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Antwort

Der Deutsche Kaiser. Dieses Amt hatte der jeweilige König von Preußen inne.

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Frage

Welche Rolle hatte der Kaiser? 

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Antwort

Er vertrat das Reich außenpolitisch und er konnte ohne Zustimmung anderer Verfassungsorgane Verträge, darunter auch Bündnisse mit anderen Staaten, schließen


Er erklärte, sofern der Bundesrat zustimmte, im Namen des Reiches Krieg und Frieden. Er führte den Oberbefehl über das Bundesheer und die Reichsflotte. 


Ohne Mitwirkung von Bundesrat und Reichstag konnte er Offiziere und Reichsbeamte sowie den Reichskanzler ernennen und entlassen; diese Gruppen waren ihm persönlich verpflichtet

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Frage

Welches Recht hatte der Kaiser gegenüber dem Reichstag? 

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Antwort

Der Kaiser hatte das Recht das Parlament vorzeitig aufzulösen und Neuwahlen auszurufen. Dies war ein wichtiges Druckmittel, um Gesetze im Parlament durchzusetzen. 


Damit verfügte der Kaiser über die stärkste Stellung im Reich, zumal er als König von Preußen auch den mächtigsten Bundesstaat kontrollierte.

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Frage

Gegenüber wem war der Reichskanzler verpflichtet? 

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Antwort

Der Reichskanzler stützte sich allein auf das Vertrauen des Kaisers. Er war weder dem Reichstag verantwortlich noch konnte er von diesem entlassen werden. 


Die Verfassung legte fest, dass Kaiser und Reichskanzler gemeinsam die Richtlinien der Politik bestimmten.

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Frage

Wieso übernahm der Reichskanzler die politische Verantwortung? 

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Antwort

Weil der Reichskanzler die Regierungsakte des Kaisers unterzeichnete und damit die politische Verantwortung gegenüber Reichstag und Öffentlichkeit übernahm

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Frage

Wieso war der Reichskanzler de facto das Bindeglied zwischen den einzelnen Verfassungsorganen? 

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Antwort

Da der Reichskanzler den Vorsitz im Bundesrat führte, konnte er dort unerwünschte Gesetzesvorhaben des Reichstags blockieren lassen. 


Gleichzeitig war er aber auch auf die Mehrheit im Reichs- tag angewiesen, wenn es galt, Regierungsvorlagen als Gesetz zu beschließen.

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Frage

Was war das demokratische Element der Reichsverfassung?

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Antwort

Der Reichstag

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Frage

Wer durfte den Reichstag wählen? 

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Antwort

Wahlberechtigt waren alle Männer über 25 Jahren. Die Wahlen fanden ab 1888 alle 5 Jahre statt. 

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Frage

Was war die alleinige Angelegenheit des Reichstags? 

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Antwort

Die Bewilligung des Staatshaushalts, den die Reichsregierung jährlich vorlegen musste. 


Ausgenommen von dieser Regelung waren jedoch die Militärausgaben, die etwa vier Fünftel des Reichshaushalts ausmachten.

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Frage

Konnte der Reichstag als Bühne der öffentlichen Meinung zur Stärkung des Parlamentarisierung genutzt werden? 

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Antwort

Nein. Es gelang den Demokraten (Liberale, Zentrum, Sozialdemokraten) im Reichstag nicht, den Parlamentarismus auf dem Weg der Reform durchzusetzen, z. B. das Recht zu erkämpfen, den Reichskanzler bzw. die Reichsregierung zu berufen und abzusetzen.

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Frage

Wieso war die Reichsgründung das Ziel Bismarcks?

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Antwort

  • Als preußischer Patriot wollte er die latente Schwäche Preußens als kleinste europäische Großmacht durch die Schaffung eines preußisch geführten Deutschen Reichs überwinden
  • Als Monarchist versuchte er, den strukturellen inneren Konflikt zwischen Monarchie und wirtschaftlich erstarkendem Bürgertum durch ein nationales Kaisertum zugunsten des monarchischen Prinzips zu lösen
  • Als dem protestantischen Pietismus nahe stehender Politiker bewegte er sich in den Vorstellungen eines protestantischen Kaisertums.
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Frage

Was war Bismarcks wichtigste Methode zur inneren Stabilisierung des Reichs? 

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Antwort

Die Definition einzelner politischer oder gesellschaftlicher Gruppen als „Reichsfeinde“, gegen die Bündnisse im Reichstag geschmiedet wurden, um sie verfassungsgemäß mit rechtlichen Mitteln bekämpfen zu können.

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