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Regionen

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Geografie

In diesem Themenabschnitt beschäftigen wir uns mit den Regionen der Welt. Dabei erklären wir, das eine Region überhaupt ist, wie viele Regionen es auf der Welt gibt, und welche Regionen man in Europa unterscheidet. 


Diese Zusammenfassung gibt einen Überblick über den Themenbereich Regionen. Innerhalb dieses Themas findest du weitere Zusammenfassungen, welche sich näher mit den einzelnen Regionen beschäftigen. 



Was ist eine Region? 


Der Begriff ist ein weitverbreitetes Wort, um geografische Gebiete voneinander abzugrenzen. Aber was genau ist überhaupt eine Region und wie grenzt man Regionen voneinander ab?


Region – Definition 


Eine Region ist ein abgegrenztes Teilgebiet der Erdoberfläche, welches sich durch bestimmte Merkmale abgrenzt. 


Der Begriff wird vor allem in der Geografie und der Raumordnung verwendet. 


Die Merkmale, welche Regionen voneinander abgrenzen, unterscheiden sich auf zwei Arten. Sie sind entweder von


  • Regionsinterner Homogenität
…oder
  • funktionaler Zusammengehörigkeit. 


Regionsinterne Homogenität meint, dass es Kriterien gibt, welche die Regionen auf landschaftliche oder kulturelle Art voneinander abgrenzen. 


Funktionale Zusammengehörigkeit bezieht sich auf die Funktionalität der Region. Das könnte etwa der Bereich einer Stadt sein, indem sich viele Pendler aufhalten. 


Beachte: Die Abgrenzung von Regionen ist nicht immer eindeutig. 


Eine weitere Definition von Region beschreibt diese als eine räumliche Einheit. Eine Region gilt dabei als größer als eine Stadt und ist dieser übergeordnet, ist aber kleiner als ein Staat und ist diesem daher untergeordnet. 


Liste der geografischen Regionen laut Definition der Vereinten Nationen


Je nachdem, nach welchen Kriterien man Regionen voneinander abgrenzt, gibt es unterschiedlich viele davon. Die Vereinten Nationen grenzen die Welt in sogenannte Makroregionen und Subregionen ein. Dies geschieht vorwiegend zu statistischen Zwecken. Die Liste dieser Regionen sieht wie folgt aus:


001 Welt


002 Afrika
  • 014 Östliches Afrika
  • 017 Mittleres Afrika
  • 015 Nördliches Afrika
  • 018 Südliches Afrika
  • 011 Westliches Afrika

019 Amerika
  • 419 Lateinamerika und Karibik
  • 021 Nordamerika

142 Asien
  • 143 Zentralasien
  • 030 Östliches Asien
  • 034 Südliches Asien
  • 035 Südöstliches Asien
  • 145 Westliches Asien

150 Europa
009 Ozeanien
  • 053 Australien und Neuseeland
  • 054 Melanesien
  • 057 Mikronesien
  • 061 Polynesien


010 Antarktis


Den entsprechenden Makroregionen (Kontinente) und den Subregionen werden Codes zugeordnet; das sind die Zahlen, die du in dieser Aufzählung siehst.



Wie grenzt man Regionen voneinander ab?


Wenn man Regionen bildet und sie voneinander abgrenzt, verfolgt man dabei immer eine Intention. Meist soll durch die regionale Eingrenzung ein bestimmter Aspekt hervorgehoben werden, um daraus Ziele zu definieren. 


Solche in den Vordergrund gehobenen Aspekte sind häufig:


  • Naturräumliche beziehungsweise geografische Aspekte.
  • Kulturhistorische Aspekte.
  • Ökologische Aspekte.
  • Soziale Aspekte.
  • Ökonomische Aspekte.


Oft kombiniert man diese Merkmale bei der regionalen Abgrenzung.


Unter sozialen und ökonomischen Aspekten definiert man zum Beispiel eine Wirtschaftsregion. Das Ziel dieser Eingrenzung ist es dann, neue Potenziale für mehr Wertschöpfung zu nutzen und um das Wirtschaftswachstum zu steigern. 


Maßstäbe zur Abgrenzung


Die eingegrenzten Regionen folgen keinen lokalen Maßstäben. Die Größe von Regionen ist extrem unterschiedlich und kann sogar bis auf eine überstaatliche Ebene reichen. Nicht selten spricht man von einer "Weltregion". 


Liegt eine Region innerhalb einer politischen Grenze und ist von mittlerer Größe, nennt man diese sektoral-differenziert


Ist eine Region größer als politische Grenzen und besonders groß, nennt man das Gebiet transnational oder kommunal-integrierend


Kriterien zur regionalen Abgrenzung


Wie bereits erklärt, gibt es zwei Kriterien, die dabei helfen, Regionen voneinander abzugrenzen. Mann nennt diese Merkmale auch:


  • Das Homogenitätskriterium
  • Das Funktionalitätskriterium


Homogenitätskriterium 


Bei diesem Kriterium werden verschiedene Orte und Gebiete zu einer homogenen Region zusammengefasst, wenn diese Gebiete verschiedene, ähnliche oder gleiche Merkmalen teilen.  


Solche gleichen Merkmale können zum Beispiel eine identische Geologie sein oder ein ähnliches Klima. Ein weiterer Indikator ist aber auch ein ähnliches Einkommensniveau.


Funktionalitätskriterium


Bei dem Kriterium der Funktionalität werden Regionen voneinander abgegrenzt, indem man Gebiete zusammenfasst, welche in enger Verbindung zueinander stehen. Das meint, dass man Gebietseinheiten, welche bezüglich eines Indikators viele Gemeinsamkeiten haben, zusammenfasst. Gleiches gilt aber auch für Orte, die in einer sogenannten wechselseitigen Abhängigkeit stehen. 


Deutlicher wird dies anhand eines Beispiels. 


Eine mögliche verbindende Gemeinsamkeit einer Region sind sozioökonomische, politische oder ökologische Verflechtungen. 

Ein bekanntes Beispiel für sozioökonomischen Verbindungen ist das vom Pendeln. 


Dem Prinzip des Funktionalitätskriteriums folgend, bildet man auch im staatlichen Verwaltungsaufbau Regionen, beispielsweise solche wie die Region Hannover oder Regionen in Frankreich. 


Diese Regionen sind größer als Gemeinden und kleiner als ein Staat beziehungsweise ein Gliedstaat.


Regionen, Abgrenzung von Regionen hinsichtlich funktionalräumlicher Abhängigkeit StudySmarterAbbildung 1: Regionsabgrenzung hinsichtlich des Funktionalitätskriteriums
Quelle: wikipedia.org


In der Grafik sieht man, dass es auch Gebiete gibt, welche zwei Regionen angehören können. Diese sind dunkler hinterlegt. 


Die hellen Gebiete gehören auch Regionen an, sind aber hier keiner der Metropolregionen zugeordnet. 


Eine Metropolregion ist das umliegende Gebiet um eine Metropole. Metropole sind meist Großstädte, welche von besonderer politischer, sozialer, kultureller oder wirtschaftlicher Bedeutung sind. Diese sind Mittelpunkt einer Region oder eines Landes. 



Beispiele für Regionen 


Es gibt zahlreiche verschiedene Regionen, da man diese immer anhand eines anderen Aspektes neu definieren kann. Es gibt zum Beispiel Wirtschaftsregionen, humanwissenschaftliche Regionen, geologische Regionen oder naturräumlich-geografische Regionen. 


Zu jedem Aspekt folgen jetzt einige bekanntere Beispiele. 


Wirtschaftsregionen 


Die Wirtschaftsregionen gehen weit über die Grenzen von politisch-administrativen oder physisch-geografischen Regionen hinaus. Sie werden gebildet, um die neuen weltwirtschaftlichen Herausforderungen zu meistern. 


Bei der Bildung von Wirtschaftsregionen geht es meistens um die Förderung von strukturschwachen Randregionen oder von Problemzonen. 


Mögliche Wirtschaftsregionen sind:


  • Metropolregion, 
  • Europaregionen, 
  • Europa der Regionen, 
  • Tourismusregionen.


Geologische Regionen 


  • Schilde,
  • Kontinentalplatten,
  • Orogene,
  • Bergländer,
  • Becken,
  • kontinentale Erdkruste,
  • Large Igneous Provinces (LIP).


Diese sind die sogenannten geologischen Provinzen beziehungsweise Großregionen der Erde


Es gibt auch Regionen, welche zum Beispiel hinsichtlich physikalischer Merkmale definiert werden. 


Humanwissenschaftliche Regionen 


  • Levante,

  • Fruchtbarer Halbmond. 


Diese zwei Eingrenzungen werden verwendet, um die neolithische Revolution zu erforschen. Allgemein werden in den Humanwissenschaften viele verschiedene Regionsbezeichnungen benutzt, um wichtige Phasen zu kennzeichnen. Diese wachsen kontinuierlich und verändern sich daher auch. 


Politisch-administrative Regionen 


In der Politik gibt es viele verschiedene Möglichkeiten zur regionalen Abgrenzung. 


  • Regierungsbezirke,

  • stadtregionale Gebietskörperschaften (Beispiel: Region Hannover, Städteregion Aachen),

  • NUTS-Regionen (System von statistischen Regionen),

  • Entwicklungsregionen wie die des LEADER-Programms,

  • Großverbände (Beispiel: die AlpenKonvention),

  • ASEAN (Verband der Südostasiatischen Nationen), 

  • NAFTA (Nordamerikanische Freihandelszone).


In der EU bezeichnet man Regionen als NUTS, dies sind statistische Gebietseinheiten. Dabei unterscheidet man NUTS der Ebenen 0 bis 3. 


Naturräumlich-geografische Regionen 


Bei dieser Eingrenzung stehen naturräumliche Kriterien im Vordergrund wie zum Beispiel geomorphologische, geologische oder bodenkundliche Aspekte. 


Diese Beispiele gehören zu den Großregionen Deutschlands. Es gibt neben dieser Aufteilung auch die Eingrenzung hinsichtlich sogenannter Landschaftsräume. Diese bezieht sich mehr auf die Nutzung der Regionen. 


  • Nord- und Ostsee,
  • Norddeutsches Tiefland,
  • Alpen.


Mehr zu Deutschland und seinem Naturraum erfährst du in separaten Artikeln innerhalb des Fachs Geographie. 



Die Kontinente und ihre Länder 


Wenn es um Regionen geht, müssen in diesem Kontext auch die Kontinente miteinbezogen werden. Diese bedecken mehr als 29 % der Erdoberfläche der Erdkugel. 


Ein Kontinent ist die Bezeichnung für eine geschlossene Festlandmasse. Im Deutschen kann man auch die Bezeichnung "Erdteil" verwenden.


Der Größe nach geordnet gibt es folgende Kontinente:




Regionen, Karte mit den Kontinenten der Erde, StudySmarterAbbildung 2: Die Kontinente
Quelle: Klett.de


Je nach Betrachtungsweise gibt es in der Geographie und der Geologie unterschiedliche Anzahlen von Kontinenten. Historisch und kulturell wird beispielsweise Europa als ein eigener Kontinent gezählt. 


In der Geografie gehört dieser Teil aber zum Großkontinent Eurasien. Ähnlich verhält es sich mit Australien und Ozeanien, sowie mit Amerika, welche häufig als zusammenhängende Kontinente gezählt werden. 


Im Artikel Kontinente erfährst du im Detail, welche Zählweisen es bezüglich der Anzahl der Kontinente gibt. Außerdem geht es darum, die Kontinente hinsichtlich ihrer Fläche und ihrer Bevölkerung zu vergleichen und nicht zuletzt auch auf ihre Länder einzugehen. 



Asien


Asien ist mit seiner Erdoberfläche von 44,614 Millionen Quadratkilometern der größte Kontinent der Erde. Nimmt man Russland aus, beträgt die Fläche 31,7 Millionen Quadratkilometer. 

Etwa 4 Milliarden Menschen leben in Asien – das ist mehr als die Hälfte der gesamten Weltbevölkerung.


Diese Zahl ist fast ein Drittel der gesamten weltweiten Landmasse. 

Häufig wird Asien mit dem Kontinent Europa auch als Teil des Großkontinents Eurasien betrachtet. 


Eurasien bezeichnet den gemeinsamen Großkontinent, welcher aus Europa und Asien besteht. 


Regionen, Asienkarte mit Ländern, StudySmarterAbbildung 3: Karte Eurasien
Quelle: istockphoto.de


Asien ist außerdem eine der vielfältigsten Regionen der Welt. Die Landschaft und das Klima sorgen dafür, dass die Geographie des Kontinents sehr abwechslungsreich ist. 


Wüsten und Steppen


Auf dem gesamten Kontinent findet man Wüsten und Steppen, wie zum Beispiel die Wüste Gobi. Diese liegt in China und der Mongolei und ist die größte Wüste des Kontinents. 


Flüsse und Seen


Im Kontrast zur Trockenheit der Wüsten steht die Vielzahl an Seen und Flüssen in Asien. Der größte See Asiens, das Kaspische Meer, ist gleichzeitig auch der größte natürliche See der Welt. 


Von seinem Namen sollte man sich nicht verwirren lassen, denn er ist mit einer Größe von 390.000 Quadratkilometern ein See im Westen des Kontinents. 


Der längste Fluss in Asien ist der Jangtsekiang. Dieser Fluss ist der drittlängste Fluss der Welt und entspringt im Hochland von Tibet. Er mündet in das Ostchinesische Meer, nördlich von Shanghai. 


Gebirge


Auch einige der höchsten und bekanntesten Gebirge liegen in Asien. Das wohl populärste Gebirge Asiens ist der Himalaya. Neben dem Mount Everest, dem höchsten Berg der Welt, liegen noch viele weitere hohe Berge in dem über 3000 Kilometer langen Gebirge. 


Andere bedeutende Gebirge sind Altai, Changai, Pamir oder das Uralgebirge und viele mehr. 


Viele dieser Gebirge sind durch die Verschiebung der Erdplatten entstanden. Die Bewegungen der indischen Platte sind sehr interessant, da sie vor allem in Süd- oder Südostasien immer wieder für Tumult sorgt.


 Mehr dazu findest du in dem separaten Artikel zum Kontinent Asien. 


Regionen, Karte von Asien mit Ländern, StudySmarterAbbildung 4: Karte von Asien
Quelle: Wikipedia.org



Afrika 


Afrika ist der zweitgrößte Kontinent der Erde und hat eine Fläche von 30,2 Millionen Quadratkilometer. Damit nimmt dieser Kontinent 22 % der gesamten Landfläche der Erde ein. 


Circa 1,3 Milliarden Menschen leben in Afrika, weshalb er nach Asien der bevölkerungsreichste Kontinent ist.


Wirtschaftliche und politische Lage


Die Länder in Afrika sind fast ausschließlich Entwicklungsländer, welche über eine agrarische Wirtschaftsstruktur verfügen. In vielen Ländern Afrikas sind Armut, Hunger oder eine hohe Kindersterblichkeit keine Seltenheit. 


Die Entwicklungsländer Afrikas sind aufgrund ihrer industriellen und wirtschaftlichen Unterentwicklung oftmals abhängig von den Industrienationen und daher oft stark verschuldet. Die Konsequenzen sind politische Instabilität oder viele Konflikte ethnischer Art. 


Um mehr über Entwicklungsländer zu erfahren oder die Entwicklung von Staaten findest du im Themenbereich der Entwicklungstheorien eine Vielzahl von Zusammenfassungen zu diesen Themen. 


Klima und Vegetation


Afrika besitzt alle tropischen Klima- und Vegetationszonen, da er vollständig in den Tropen liegt.  


In Afrika gibt es daher auch die Unterscheidung der immerfeuchten und der wechselfeuchten Tropen. In den immerfeuchten Tropen, am Äquator, sind das ganze Jahr über sowohl die Temperaturen gleichbleibend hoch – circa 25° C – als auch die Niederschläge. 


In den nördlich und südlich gelegenen wechselfeuchten Tropen wechseln sich zwei Regenzeiten mit der Sommer- und der Wintertrockenzeit ab. 


Durch die verschiedenen klimatischen Gegebenheiten ist auch der Naturraum unterschiedlich. Es gibt in Afrika Feuchtsavannen, Trockensavannen und Dornsavannen. Außerdem findet man Halbwüsten und Wüsten, wie zum Beispiel die Sahara oder die Namib. 


Mehr über Afrika erfährst du in dem dazugehörigen Artikel. Schau dort doch mal vorbei!


Regionen, Karte von Afrika, StudySmarterAbbildung 5: Karte von Afrika
Quelle: medienwerkstatt-online.de
 



Europa 


Der Kontinent Europa ist hinsichtlich seiner Fläche nach Australien der kleinste Kontinent. Wie bereits oben erwähnt, bildet Europa gemeinsam mit Asien den Großkontinent Eurasien. 


Die Ausgliederung Europas aus Eurasien und die Bildung eines eigenen Kontinents sind aber gerechtfertigt, betrachtet man die selbstständige Entwicklung der europäischen Geschichte und Kultur


Der Kontinent ist allgemein dicht besiedelt und die Bevölkerung genießt einen insgesamt hohen Lebensstandard. Dies ist aber differenziert zu betrachten, da dies in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich aussieht. 


In der Zusammenfassung über räumliche Disparitäten in Europa erfährst du mehr über die verschiedenen Lebensstandards der Bevölkerung in den unterschiedlichen Staaten. Es wird außerdem erklärt, wieso Disparitäten bestehen und was ein West-Ost-Gefälle oder ein Nord-Süd-Gefälle ist.


Gliederung Europas 


Europa hat viele große Halbinseln und Inseln. 


  • Halbinseln: Skandinavische, Iberische, Apenninen- und Balkaninseln,
  • Inseln: Britische Inseln, Irland, Sardinien, Sizilien.


Die höchste Erhebung des Kontinents liegt in den Alpen mit dem Montblanc. 


In Europa gibt es viele Tiefländer. Diese befinden sich überwiegend zwischen dem Skandinavischen Gebirge im Norden, dem sogenannten Ural im Osten und dem südlichen Mittelgebirgsland. 


Klima 


Die klimatische Zone, in der Europa liegt, ist die eines gemäßigten Klimas. Man nennt dieses Gebiet auch den Bereich der gemäßigten Breiten. Dieser Bereich wird stark von den atlantischen Westwinden beeinflusst. 


Im Süden des Kontinents liegt der Subtropengürtel. Dort werden die Sommer von der Passatzirkulation beherrscht und die Winter von den Westwinden mitsamt Niederschlägen. 


In Nordosten, nahe dem Atlantik, liegt die Zone des Polargürtels. Das Klima dort ist ein ozeanisches maritimes Klima. Das bedeutet, dass sich die Temperaturen im Sommer und Winter nur wenig unterscheiden. 


Die Temperaturschwankungen nehmen im Osten Europas zu. Die Niederschlagshöhen nehmen ab und die sogenannte Kontinentalität des Klimas nimmt zu.  


Das Klima in West- und Nordeuropa ist milder. Dies liegt an den Ausläufern des Golfstroms


In dem Themenbereich Europa findest du viele weitere Artikel hierzu. Diese behandeln Thematiken wie die Wirtschafts- und Währungsunion der EU, die Entwicklungszusammenarbeit der EU oder die EU-Förderung. 


Regionen, Karte von Europa, StudySmarterAbbildung 6: Karte von Europa
Quelle: wikipedia.org



Nordamerika 


Der Kontinent Nordamerika ist hinsichtlich seiner Fläche der drittgrößte Kontinent der Welt und nimmt 16 % der weltweiten Landoberfläche ein. Er ist außerdem ein Teil des Doppelkontinents Amerika. 


Der Doppelkontinent Amerika besteht aus Nord- und Südamerika. Häufig wird er auch in Nord-, Mittel- und Südamerika aufgeteilt. 


Nordamerika besteht aus 23 Staaten. Nach Norden wird der Kontinent vom Arktischen Ozean begrenzt, im Westen vom Pazifik und im Osten vom Atlantik. 


Geografisch betrachtet beinhaltet Nordamerika neben den USA und Kanada auch Mexiko, Grönland und mehrere karibische Inselstaaten. Im täglichen Gebrauch ist diese Abgrenzung aber häufig anders, da die Staaten in Zentral- und Südamerika meistens als Lateinamerika bezeichnet werden. 


Das größte Land in Nordamerika ist Kanada. Der größte See ist der Lake Superior und das längste Gebirge sind die Rocky Mountains. 


In dem Themenbereich USA findest du viele weitere hilfreiche Zusammenfassung über verschiedene Bereiche des Landes. Zum Beispiel erklären wir dir, wie die Landwirtschaft in den USA gestaltet ist, wie sich die Bevölkerung zusammensetzt oder wie der Naturraum aussieht. 


Klima 


Durch die beachtliche Größe nimmt Nordamerika auch Anteil an jeder Klimazone. Dementsprechend ist auch die Vegetation des Kontinents sehr vielfältig. 


Das Klima ist im Norden polartypisch. Im Gegensatz dazu gibt es tropisches Klima in südlichen Staaten wie zum Beispiel in Florida. 


Die ohnehin starken klimatischen Gegensätze des Kontinents werden durch weitere Faktoren, wie die besondere Oberflächengestalt des Kontinents oder Meeresströmungen, verstärkt. 


Eine besondere Oberflächenerscheinung in Nordamerika ist die meridionale Anordnung des Großliefs. Das bedeutet, dass es im Gegensatz zu Kontinenten wie Europa keine querenden Gebirge gibt. 

Dadurch findet ein unverminderter Austausch von kalter Polarluft und warmer Tropenluft statt, weshalb es zu jeder Jahreszeit starke Witterungs- und Temperaturwechsel geben kann. 

Wenn die unterschiedlich warmen Luftmassen aufeinandertreffen, entstehen häufig starke Gewitter oder in Extremfällen Tornados. 


Wie sich das sehr spezielle nordamerikanische Klima auf die Vegetation des Kontinents auswirkt oder wie die Bevölkerung zusammengesetzt ist, erfährst du in der separaten Zusammenfassung zum Thema Nordamerika. 


Regionen, Karte von Nordamerika, StudySmarterAbbildung 7: Karte von Nordamerika
Quelle: world map-knowledge.com



Südamerika 


Südamerika ist ein Teil des Doppelkontinents Amerika. Die Fläche des Kontinents beträgt 18 Millionen Quadratkilometer, womit er größer als die Antarktis ist und kleiner als Nordamerika. Südamerika nimmt 12 % der weltweiten Landfläche ein. 


Als Südafrika bezeichnet man die Landmasse von der südlichen Spitze Argentiniens bis nach Panama.


Die Begriffe Südamerika und Lateinamerika sind nicht zu verwechseln! 


Als Lateinamerika bezeichnet man die Länder Südamerikas und die spanischsprachigen Länder Nordamerikas. Dies sind zum Beispiel Mexiko, Guatemala und Nicaragua. 


Der Begriff ist keine geografische Bezeichnung, sondern viel mehr eine politisch-kulturelle Einordnung. 


Viele bedeutende wirtschaftliche Daten werden aber meistens für Lateinamerika berechnet sowie veröffentlicht und nicht für Südamerika.


Das größte Land in Südamerika ist Brasilien und das längste Gebirge sind die Anden mit 7.000 km. Der wohl bekannteste und auch wasserreichste Fluss ist der Amazonas, welcher einen Großteil des Kontinents durchquert. 


Klima und Vegetation 


Der Großteil des Kontinents nimmt Anteil an der tropischen Klimazone. Dies bedeutet, dass fast das ganze Jahr die Temperaturen hoch sind. 


Die Niederschlagsmengen sind am Äquator besonders hoch, nehmen aber nach Norden oder Süden hin ab. Dadurch gibt es zum Beispiel in Ländern wie Brasilien auch Savannen in den Bergländern. Weit verbreitet sind neben den Tropen auch lichte Trockenwälder oder weites Buschland. 


Im Süden des Landes ist das Klima sogar subpolar. 


Mehr zum Klima oder der Vegetation Südamerikas findest du in der Zusammenfassung zu diesem Kontinent. 


Regionen, Karte von Südamerika, StudySmarterAbbildung 8: Karte von Südamerika
Quelle: welt-atlas.de


 

Australien


Australien ist mit 7,7 Millionen Quadratkilometern der kleinste aller Kontinente. Dennoch ist Australien gleichzeitig aber das sechstgrößte Land der Welt, denn Australien ist der einzige Staat, der gleichzeitig einen ganzen Kontinent einschließt. 

Australien umfasst den größten Teil der Landmasse von Ozeanien.


Die Bevölkerungsdichte des Kontinents ist sehr gering und konzentriert sich auf die östlichen und südöstlichen Küstenregionen. 


Klima 


Das Klima in Australien ist sehr trocken. Die Niederschlagsmengen sind vor insbesondere im Inneren des Staates gering, weshalb dort vor allem Wüsten und Halbwüsten zu finden sind. 


Im Norden ist das Klima tropisch, im mittleren und südlichen Teil findet man subtropisches Klima und ganz im Süden ist das Klima gemäßigt. 


Regionen, Karte von Australien, StudySmarterAbbildung 9: Karte von Australien
Quelle: wikipedia.org



Antarktis 


Antarktis ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den Begriff Antarktika und bezieht sich auf die Land- und Meeresgebiete um den Südpol herum. Die Antarktis umfasst also den Kontinent Antarktika und das Südpolarmeer.


Die Antarktis stellen die Antipoden der Arktis dar. Als Antipoden bezeichnet man auf der Erde gegenüberliegende Gebiete und die dort lebenden Menschen. 

Die Arktis liegt auf der Nordhalbkugel über dem Nordpol. 


Die Antarktis gehört zum Südpolargebiet beziehungsweise wird auch als solches bezeichnet. Dieses erstreckt sich vom südlichen Polarkreis bis zum Südpol und wird durch den Polartag und die Polarnacht markiert. 


In den Polargebieten gibt es keinen Sommer im klassischen Sinn. Das liegt daran, dass die Sonne während des ganzen Jahres in einem viel flacheren Winkel auf die Erdoberfläche trifft. Trotzdem gibt es eine Art von Jahreszeiten: Polartag und Polarnacht. Diese werden danach unterschieden, ob es überhaupt Licht gibt und wie viel.


Die Polarnacht ist ein Zeitraum in der die Sonne einige Tage oder sogar mehrere Monate nicht direkt zu sehen ist. Diese Zeiträume treten in den Polargebieten während der Wintersonnenwende auf. 


Das Gegenteil davon ist der Polartag. Diese finden um die Sonnenwende der Polarregionen statt. Dabei geht die Sonne mindestens einen Tag nicht unter. 


Im Jahr 1959 wurde der Antarktisvertrag beschlossen, welcher eine schonende und friedliche Nutzung der Gebiete sicherte. Seitdem ist die Antarktis das größte Naturschutzgebiet der Erde.


Der Kontinent Antarktis umfasst eine Fläche von ungefähr 13,5 Millionen Quadratkilometer. Zum Vergleich: Dies ist rund 37-mal so groß wie die Fläche Deutschlands. Nicht umsonst werden diese Festlandbereiche als die größte Eiswüste des Planeten bezeichnet. 


Die Besonderheit dieses Kontinents ist, dass fast die gesamte Fläche mit einer 2,3 km dicken Eisschicht bedeckt ist. Trotzdem hat der Kontinent bezüglich seiner Geografie weitaus mehr zu bieten, als einen gewaltigen Panzer aus Eis. 


Regionen, Bild von der Antarktis/ Eisschicht, StudySmarterAbbildung 10: Bild Antarktis
Quelle: umweltbundesam.de


Zudem ist der Kontinent gleichzeitig das größte Süßwasserreservoir der Welt, da hier mehr als 70 % des Süßwassers in Form von Eis gebunden sind. Sollte also das Eis schmelzen, würde dies zu hohen Überschwemmungen und einem erheblichen Anstieg des Meeresspiegels führen. 


Oftmals schiebt sich das sogenannte Inlandeis ins Meer, woraus sich dann große Eisberge bilden. 


In der Antarktis gibt es auch vulkanisch-aktive Gebiete, wie zum Beispiel Deception Island oder Mount Erebus. 


In dem Artikel zur Antarktis erfährst du noch weitaus mehr über das Klima in den Polarregionen, die Vegetation oder andere Besonderheiten des Kontinents. 

Regionen, Karte der Antarktis und der Polarregion, StudySmarterAbbildung 11: Karte von der Antarktis
Quelle: wikipedia.org



Land- und Forstwirtschaft in den Regionen  


Land- und Forstwirtschaft bezeichnet alle Betriebe, welche sich mit der Nutzung des Bodens befassen. Dazu zählen zum Beispiel der Ackerbau, die Viehzucht oder die Waldwirtschaft. Sie ist ein Teil der sogenannten Urproduktion, zu der außerdem die Fischerei oder der Bergbau zählen. 


In jeder Region, ob innerhalb eines Landes, wie beispielsweise Deutschland oder auf einem Kontinent, gibt es eine individuelle Ausprägung der Land- und Forstwirtschaft. Dies ist auf die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen, Vegetation und viele andere Gegebenheiten zurückzuführen. 


Beispielsweise werden in Asien andere landwirtschaftliche Erzeugnisse angebaut als in den USA oder in Europa. Genauso verhält es sich mit der Forstwirtschaft.

 

In einem separaten Artikel erfährst du mehr dazu, wie unterschiedlich die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft in den Regionen der Welt sein kann. Außerdem gehen wir darauf ein, zwischen welchen landwirtschaftlichen Regionen unterschieden werden kann und was sie ausmachen. 



Regionen - Das Wichtigste


  • Eine Region ist ein abgegrenztes Teilgebiet der Erdoberfläche, welches sich durch bestimmte Merkmale abgrenzt.
  • Regionen kann man anhand von regionsinterner Homogenität oder funktionaler Zusammengehörigkeit voneinander abgrenzen. 
  • Die Vereinten Nationen grenzen die Welt in sogenannte Makroregionen und Subregionen ein.
  • Durch die Eingrenzung einer Region soll oft ein gemeinsamer Aspekt hervorgehoben werden, wie zum Beispiel naturräumliche oder geografische Aspekte, kulturhistorische Aspekte, ökologische Aspekte, soziale Aspekte oder ökonomische Aspekte. 
  • Eine Metropolregion ist das umliegende Gebiet um eine Metropole.
  • Es gibt Wirtschaftsregionen, geologische Regionen, humanwissenschaftliche Regionen, politisch-administrative Regionen oder naturräumlich-geografische Regionen. 
  • Die sieben Kontinente können auch als Regionen betrachtet werden. Es gibt Asien, Afrika, Nordamerika, Südamerika, Europa und Australien.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Regionen

Eine Region ist ein abgegrenztes Teilgebiet der Erdoberfläche, welches sich durch bestimmte Merkmale abgrenzt.

Je nachdem, nach welchen Kriterien man Regionen voneinander abgrenzt, gibt es unterschiedlich viele. Die Vereinten Nationen grenzen die Welt in sogenannte Makroregionen und Subregionen ein. Dabei unterscheiden sie zwischen 6 Makroregionen und mehreren Subregionen. 

In der EU bezeichnet man Regionen als NUTS, dies sind statistische Gebietseinheiten. Dabei unterscheidet man NUTS der Ebenen 0 bis 3. Jedes Land hat unterschiedlich viele Regionen innerhalb jeder Ebene.

Finales Regionen Quiz

Frage

Wieviele Länder gibt es auf der Welt?

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Was ist ein Kontinent?

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Ein Kontinent ist eine große zusammenhängende Landmasse, welche über dem Meeresspiegel liegt. 

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Wieviel Prozent der Erdoberfläche sind von Kontinenten bedeckt? 

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Antwort

50%

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Frage

Welche Kontinente gibt es?

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Antwort

  • Asien
  • Afrika
  • Nordamerika
  • Südamerika
  • Europa
  • Antarktika
  • Australien
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Frage

Wieviele Kontinente gibt es?

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Antwort

7

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Frage

Wie heißen die Weltmeere?

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Antwort

  • der Pazifische Ozean
  • der Atlantische Ozean
  • der Indische Ozean
  • der Arktische Ozean
  • der Antarktische Ozean
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Frage

Wie sind die uns heute bekannten Kontinente entstanden?

Antwort anzeigen

Antwort

Die heutigen Kontinente sind durch sogenannten Kontinentaldrift entstanden. Früher gab es noch einen Urkontinenten, genannt Pangaea.

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Welcher ist der größte Kontinent auf der Welt?

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Antwort

Der weltweit größte Kontinent ist Asien mit einer Fläche von über 45 Quadratkilometern. 

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