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Wüste

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Wüste

Sand, Staub und Hitze – daran denkt doch jeder, wenn es um Wüsten geht. Jedoch gibt es auch Eislandschaften in der Antarktis, die unter den Begriff Wüste fallen. In dieser Zusammenfassung geht es um die verschiedenen Arten von Wüsten. Außerdem erfährst du, wie sich Wüsten bilden und was die Merkmale sind.

Definition der Wüste

Eine Wüste ist ein Gebiet, das durch wenig bis gar kein Pflanzenwachstum gekennzeichnet ist. Sie kann entweder durch wenig Niederschlag und sehr heiße oder extrem niedrige Temperaturen entstehen.

Rund ein Fünftel der gesamten Erdoberfläche besteht aus Wüsten. Auf der folgenden Abbildung ist zu sehen, wie sich die Trockenklimate auf der Erde verteilen. Die orange eingefärbten Flächen kennzeichnen Regionen mit Wüstenklima, in denen es sehr heiß ist und sich deshalb Wüsten gebildet haben. Blau und Weiß stehen für Tundren- beziehungsweise Eisklimate. Dort herrschen sehr niedrige Temperaturen, weshalb sich Eiswüsten gebildet haben. Die braun eingefärbten Stellen sind Regionen mit Savannen.

Was Savannen sind und welche Merkmale sie haben, kannst du in einer separaten Erklärung nachlesen. Schau doch dort einfach mal vorbei!

Wüsten besetzten also einen großen Teil unserer Erde. Doch was genau sind Wüsten eigentlich?

Wüsten sind – wie auch Savannen – eine Art von Vegetation. Das Besondere an Wüsten ist jedoch, dass sie sich dadurch auszeichnen, fast keine Vegetation zu haben. Zudem sind Wüsten sehr trocken, es fällt also wenig Niederschlag.

Ist der Niederschlag in einer Region weniger als 250 mm im Jahr, kann man von einer Wüste sprechen.

Wegen der extremen klimatischen Verhältnisse in Wüstengebieten werden diese meist nicht dauerhaft bewohnt. Sie gehören also zur Anökumene.

Anökumene sind Gebiete, die aufgrund des dort herrschenden extremen Klimas nicht dauerhaft bewohnbar sind. Zu diesem Gebieten zählen Vollwüsten, Polarregionen oder Gipfelregionen. Etwa 10 % der Landoberfläche der Erde gehören zur Anökumene.

Entstehung der Wüsten

Eine Ursache dafür, warum Wüsten entstehen, kann fehlende Wärme sein. In solchen Gebieten entstehen dann Kälte- oder Eiswüsten, die sich in den subpolaren Regionen befinden. Außerdem kann Überweidung oder Wassermangel zur Wüstenbildung führen. An solchen Orten bilden sich dann Hitzewüsten oder Trockenwüsten.

Bei einer hohen Anzahl an Weidetieren und einer langen Beweidungsdauer kann es dazu kommen, dass die Pflanzendecke einer Weide so stark beansprucht wird, dass sie sich nicht schnell genug regenerieren kann. Man spricht dann von Überweidung.

Wüstenarten

Je nachdem, in welcher Region sich ein sehr trockenes Gebiet befindet, beziehungsweise welche Merkmale es aufweist, redet man von einer Kältewüste oder eine Hitzewüste. Neben diesen Arten von Wüsten gibt es jedoch noch zahlreiche andere Wüstentypen, die sich hinsichtlich verschiedener Merkmale unterscheiden lassen.

Zum einen lassen sich Wüsten in Hinsicht auf ihre geomorphologischen Eigenschaften einteilen. Das bedeutet, dass die Wüsten wegen ihrer Oberflächen und Zusammensetzungen in verschiedene Typen unterteilt wurden. Hier gibt es folgende Arten:

  • Sandwüsten
  • Kieswüsten
  • Stein- oder Felswüsten
  • Salzwüste
  • Eiswüste

Zum anderen teilt man Wüsten auch hinsichtlich ihrer klimatischen Entstehung in verschiedene Typen ein. Es wird unterschieden zwischen:

  • Wendekreiswüsten
  • Regenschattenwüsten
  • Kältewüsten
  • Wüsten an den Küsten

Wendekreiswüsten

An den nördlichen und südlichen Wendekreisen – und damit in den Subtropen – befinden sich die meisten Wüsten. Dort gibt es keine Jahreszeiten. Wendekreiswüsten entstehen wie folgt:

  • Vom Äquator aus kommt trockene, wolkenlose Luft zu den Wendekreisen.
  • Das passiert, weil sich die Feuchtigkeit durch die hohen Temperaturen davor abgeregnet hat.
  • Die trockene Luft sorgt dann für trockenes Klima und wenig Niederschlag und Wüsten entstehen.

Ein Beispiel für eine Wendekreiswüste ist die Sahara. Sie ist die größte Wendekreiswüste mit einer Fläche von 9 Millionen Quadratkilometern und erstreckt sich über zwölf verschiedene Länder auf dem afrikanischen Kontinent.

Regenschattenwüsten

Die meisten Regenschattenwüsten befinden sich in Asien. Hier gibt es – anders als bei den Wendekreiswüsten – Jahreszeiten. Die Tiefsttemperatur im Winter ist bei - 40 Grad, während die Höchsttemperatur im Sommer bei 50 Grad liegen. Regenschattenwüsten befinden sich im Inneren großer Landmassen und entstehen folgendermaßen:

  • Gebirgsketten fungieren als Wolkenbarriere.
  • Die feuchte Luft wird durch die Berge zum Aufsteigen gezwungen.
  • Es bilden sich Wolken.
  • Die Wolken regnen oder schneien ab, bevor sie über die Berge kommen.
  • Auf der Lee - Seite bleibt es trocken.

Lee und Luv sind zwei Begriffe, die die Seiten eines Objekts im Bezug zum Wind beschreiben. Luv ist die dem Wind zugewandte Seite und Lee ist die dem Wind abgewandte Seite.

Ein Beispiel für eine Regenschattenwüste ist die größte Wüste Asiens: die Wüste Gobi.

Wüsten an den Küsten

Wüsten, die an Küsten liegen, entstehen durch kalte Meeresströmungen.

  • Durch das kalte Meerwasser wird die Luft so sehr abgekühlt, dass sich die Wolken über dem Wasser abregnen.
  • Wenn die Luft das Land erreicht, ist sie so trocken, dass eine Wüste entsteht.

Beispiele für Wüsten, die an Küsten entstanden sind, sind die Namib-Wüste in Namibia und die Atacama-Wüste in Chile.

Kältewüsten

Kältewüsten, oder auch Polarwüsten genannt, bilden sich um die beiden Pole der Erde. Kältewüsten sind zwar von Eis bedeckt, aber dennoch sehr trocken. Sie entstehen so:

  • Die Sonne kann die Luft durch den flachen Einstrahlungswinkel kaum erwärmen.

Der Einstrahlungswinkel meint den Winkel, mit dem die Sonne auf die Erde strahlt. Durch ihre Lage an den Polen fällt in Kältewüstenregionen die Sonne in einem flachen Winkel auf die Erde.

  • Die extreme Kälte lässt den Wasserdampf also direkt in der Luft gefrieren.

Die weltweit größte Wüste und gleichzeitig eine Kältewüste ist die Antarktis mit über 14 Millionen Quadratkilometern.

Merkmale von Wüsten

Auch wenn sich die verschiedenen Wüstenarten in ihrer Entstehung unterscheiden, haben doch alle auch gemeinsame Merkmale. Die Flora und Fauna sowie das Klima sind in allen Wüstengebieten ziemlich ähnlich.

Flora und Fauna in der Wüste

Wüsten sind Gebiete der Welt mit sehr wenig Vegetation. Durch die extremen klimatischen Verhältnisse und den Wassermangel sind nicht nur Pflanzen, sondern auch Tiere selten in Wüstengebieten zu finden. Wenn sich solche aber dort finden lassen, sind sie sehr gut an die Umweltbedingungen angepasst.

Tiere in der Wüste

Tiere wie

  • Gazellen,
  • Steppeniltise,
  • Schneeleoparden,
  • Wölfe,
  • Skorpione und
  • Insekten

sind in Wüstengebieten zuhause. Vor allem Tiere, die in den heißen Sandwüsten leben, sind gut an die dortige Hitze angepasst und haben Merkmale (wie lange Stelzenbeine), um sich gut vor der Hitze und dem heißen Sand zu schützen.

Klima in der Wüste

Das Klima in Trockenwüsten kann sehr unterschiedlich sein und hohen Schwankungen unterliegen. Wie die Temperaturen sind, ist abhängig von der Entfernung zum Meer und der Jahreszeit. Während es tagsüber zu sehr hohen Temperaturen kommen kann, kann es nachts bis auf sehr tiefe Minusgrade abkühlen. Das Klima, das in Wüsten herrscht, nennt man arides Klima.

Arides Klima wird auch Wüstenklima genannt. Es bezeichnet sehr trockene Klimate, in denen der jährliche Niederschlag niedriger ist als die Verdunstung. Das Gegenteil vom ariden Klima ist das humide Klima.

Desertifikation

Desertifikation nennt sich die Entwicklung, der Entstehung neuer Wüsten und der Ausbreitung bereits bestehender Wüsten. Synonyme sind die Verwüstung oder die Wüstenbildung.

Die Desertifikation wird meist von Menschen verursacht. Durch Überweidung, falschen Ackerbau oder Entwaldung können neue Wüstengebiete entstehen. Wälder werden abgeholzt, um Ackerland zu gewinnen. Oft schwemmt dann der Regen die Erde weg, bis nichts mehr wachsen kann.

Manchmal wird auch so viel Vieh in die Steppen geführt, bis die Pflanzen keine Möglichkeit mehr haben, nachzuwachsen. Der Wind trägt dann häufig weiteren Sand in diese Gebiete.

Es gibt auch natürliche Gründe für die Desertifikation, wie Dürreperioden oder die Ausbreitung von Sanddünen. Generell will man einer Ausbreitung der Wüsten entgegenwirken, um die Anzahl vegetationsarmer Gebiete zu vermindern.

Es gibt auch eine eigene Erklärung rund um das Thema Desertifikation. Wenn du mehr zu dem Thema erfahren willst, schau dort doch mal vorbei!

Die bekanntesten Wüsten der Welt

Einige Beispiele für besonders große oder bekannte Wüsten wurden bereits genannt.

Die Antarktis

Die Antarktis ist die weltweit größte Wüste mit einer Fläche von 13.200.000 Quadratkilometern. Sie ist eine Kältewüste und befindet sich auf dem Kontinent Antarktika. Sie ist eine Wüste, da jährlich nur etwa 166 mm Niederschlag fallen – also weniger als 254 mm.

Die Sahara

Die zweitgrößte Wüste ist die Sahara. Sie ist nicht nur die zweitgrößte Wüste der Welt, sondern auch die größte Trockenwüste mit über neun Millionen Quadratkilometern. Wegen ihrer geographischen Lage an den Wendekreisen des afrikanischen Kontinents zählt die Sahara zu den Wendekreiswüsten.

Wüste Gobi

Eine weitere sehr bekannte und große Wüste ist die Wüste Gobi in Zentralasien. Die Wüste Gobi unterscheidet sich von der Sahara wegen ihrer Landschaftsmerkmale. Anders als die Sahara besteht die Wüste Gobi nicht aus Sand, sondern hauptsächlich aus Stein. Sie zählt daher zu den Steinwüsten.

Es gibt noch viele weitere Wüsten auf der Erde. Bekannt sind unter anderem noch:

  • Grönland
  • Kalahari
  • Taklamakan
  • Sonora
  • Karakum
  • Atacama-Wüste

Wüste - Das Wichtigste

  • Rund ein Fünftel der gesamten Erdoberfläche besteht aus Wüsten.
  • Eine Wüste ist eine Landschaft, in der es fast keine beziehungsweise gar keine Pflanzen gibt.
  • Wüstengebiete sind mit weniger als 250 mm Niederschlag im Jahr sehr trocken.
  • Wüsten können durch fehlende Wärme, Wassermangel oder Überweidung entstehen.
  • Es gibt verschiedene Arten von Wüsten, die sich entweder durch ihre Entstehung unterscheiden oder durch ihre geomorphologischen Merkmale.
  • Tier- und Pflanzenarten in der Wüste müssen den dort herrschenden Klimaverhältnissen gut angepasst sein.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Wüste

Die Antarktis ist mit einer Fläche von 14 Millionen Quadratkilometern die größte Wüste der Welt und liegt auf dem Kontinent Antarktika. 

Merkmale einer Wüste: 

  • extrem trocken (jährlicher Niederschlag unter 250mm) 
  • fast keine oder gar keine Vegetation 

Bekannte Wüsten sind: 

  • Antarktis
  • Sahara
  • Gobi
  • Grönland
  • Kalahari
  • Taklamakan
  • Sonora
  • Karakum
  • Atacama-Wüste

Die Entstehung einer Wüste unterscheidet sich je nach Lage. Es gibt 

  • Wendekreiswüsten
  • Regenschattenwüsten
  • Kältewüsten
  • Wüsten an den Küsten

die sich alle in ihrer Entstehung unterscheiden. 

Finales Wüste Quiz

Frage

Die Antarktis ist ein einzigartiger Naturraum und im besonderen Maße vom Klimawandel betroffen. Nenne zwei Beispiele für die Gefährdung dieses Ökosystems durch steigende Temperaturen.

Antwort anzeigen

Antwort

Temperaturveränderungen führen zu Brüchen im Festlandeis/Gletschereis, welche eine Fragmentierung zusammenhängender Eisplatten weiter begünstigt. Steigende Wassertemperaturen gefährden den Lebensraum von Zooplankton wie Krill, was wiederum Nahrungsgrundlage vieler Lebewesen ist (Bsp. Blauwal, Zwergwal). 

Frage anzeigen

Frage

Die Antarktis verläuft zwischen dem 55 und 75 südlichen Breitengrad, während die Arktis zwischen dem 45 und 90° Grad nördlichen Breitengrad besteht. Worin unterscheiden sich beide Regionen`wesentlich?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Unterschied im Salzgehalt des Meerwassers ist in der Antarktis ist deutlich höher als in der Arktis. Aus geographischer Perspektive ist die Antarktis ein Kontinent, da sie im Gegensatz zur Arktis (Nordpolarmeer) auch ein (vereistes) Festland innehat, welches vom Südpolarmeer umgeben ist. Die Antarktis ist damit deutlich größer als die Arktis im Norden. Die Antarktis unterliegt höheren Temperaturschwankungen, und einer über das Jahr gesehen höheren Meereisausdehnung. Dabei ist der Anteil an mehrjährigem Eis in der Antarktis deutlich geringer als in der Arktis. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Aussagen über die Fauna der Antarktis sind korrekt?

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Antwort

Beispiele aus der dort lebenden Tierwelt sind Pinguine, Robben, Schwert- und Blauwal. 

Frage anzeigen

Frage

Was zeichnet das Rossmeer im antarktischen Südpolarmeer aus?

Antwort anzeigen

Antwort

Das antarktische Rossmeer ist das größte Meeresschutzgebiet der Welt. Es beheimatet eine einzigartige Meeresfauna aus Pinguinen, Fischen, Walen, Seehunden und Meeresvögeln.

Frage anzeigen

Frage

Wie lautet der Name eines bekannten deutschen Forschungsschiffs, welches sich seit über 25 Jahren für die Wissenschaft und Erforschung der Antarktis einsetzt?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Nautilus

Frage anzeigen

Frage

Die Antarktis ist vom Südpolarmeer umgeben, dem kleinsten der Ozeane auf dieser Welt. Dieses gliedert sich nochmals in mehrere (Rand-)meeren. Benenne drei davon.  

Antwort anzeigen

Antwort

(Rand-)meere des Südpolarmeers bzw. Südlichen Meeres sind: Rossmeer, Amundsenmeer, Weddell-Meer und Riiser-Larsen-See. Am bekanntesten ist mitunter die sogenannte Drake Passage, eine bedeutende Meerenge des Südpolarmeers.

Frage anzeigen

Frage

Was besagt der sogenannte Antarktisvertrag? Benenne (in eigenen Worten) die Hauptmerkmale dieser wichtigen internationalen Übereinkunft.

Antwort anzeigen

Antwort

Der Antarktisvertrag war der erste internationale Vertrag nach Ende des zweiten Weltkrieges, und wurde 1959 in den USA von 12 Staaten unterzeichnet. Hauptziele des Vertrages sind die friedliche Nutzung der Arktis, der Erhalt des ökologischen Gleichgewichts, die Förderung der wissenschaftlichen Erforschung sowie ein Verbot des Abbaus von Bodenschätzen. 

Frage anzeigen

Frage

Nenne vier Staaten welche einen Gebietsanspruch auf die Antarktis erheben.

Antwort anzeigen

Antwort

Es gibt insgesamt 7 Staaten, welche einen Gebietsanspruch auf die Antarktis (oder Teile davon) gestellt haben. Diese haben sämtlich auch den Antarktisvertrag von 1959/1961 ratifiziert. Diese Länder lauten wie folgt: 

Argentinien, Australien, Chile, Frankreich, Großbritannien, Neuseeland sowie Norwegen.

Frage anzeigen

Frage

In der Antarktis werden nach unterschiedlichen wissenschaftlichen Quellen verschiedene Bodenschätze vermutet. Nenne drei davon, und erläutere (in eigenen Worten), warum eine Förderung dieser für die Menschheit wichtigen Rohstoffe nicht gefördert werden (sollten).

Antwort anzeigen

Antwort

In der Antarktis werden große Mengen an Erdöl, Erdgas sowie Kupfer, Kohle, Titan aber auch Platin und Gold vermutet. Eine Exploration dieser Rohstoffe wäre aufgrund mehrerer Gründe schwierig bzw. nicht möglich: Die klimatischen Bedingungen erschweren die Förderung von Rohstoffen, das fragile Ökosystem der Antarktis würde Eingriffe nur schwer abfedern können und ein Großteil der Böden liegt unter einer erheblichen (>1000m) dicken Eisschicht. Darüber hinaus verbietet der Antarktisvertrag von 1959/61 den Abbau von Bodenschätzen in der Antarktis. 

Frage anzeigen

Frage

Was fordert der Antarktisvertrag von 1959/61 in Artikel Nr. 1?

Antwort anzeigen

Antwort

An oberster Stelle im Antarktisvertrag von 1959/61 steht, dass die Antarktis nur zu friedlichen Zwecken (z.B. wissenschaftliche Forschung) genutzt werden darf. Dies ist unter anderem dem geschichtlichen Kontext geschuldet, da dies der erste internationale Vertrag nach dem zweiten Weltkrieg darstellt, und damit ein hoher Stellenwert einhergeht.

Frage anzeigen

Frage

Was ist die antarktische Konvergenzzone?

Antwort anzeigen

Antwort

Die antarktische Konvergenzzone ist ein geographischer Bereich bei ca. 50° südlicher Breite, in welchem kaltes und wärmeres Oberflächenwasser zusammentreffen. Aufgrund des Temperaturunterschiedes sinkt das kältere Wasser aus der Antarktis ab, und fließt dort weiter nordwärts. Die antarktische Konvergenzzone variiert leicht durch Strömungsveränderungen, ist jedoch immer zwischen  45° und 54° südlicher Breite anzutreffen.

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Wüste? 

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Wüste ist eine Landschaft, in der es fast keine beziehungsweise gar keine Pflanzen gibt und die extrem trocken ist.

Frage anzeigen

Frage

Ab welcher Niederschlagsmenge gehört ein Gebiet zur Wüste? 

Antwort anzeigen

Antwort

Ist der Niederschlag in einer Region weniger als 250 mm im Jahr, kann man von einer Wüste sprechen.

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Frage

Warum gehören Wüsten zur Anökumene? 

Antwort anzeigen

Antwort

Wegen der extremen klimatischen Verhältnisse in Wüstengebieten werden diese meist nicht dauerhaft bewohnt. Sie gehören also zur Anökumene.

Frage anzeigen

Frage

Warum entstehen Wüsten? 

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Ursache dafür, warum Wüsten entstehen kann fehlende Wärme sein. In solchen Gebieten entstehen dann Kälte- oder Eiswüsten, die sich in den subpolaren Regionen befinden. Außerdem kann Überweidung oder Wassermangel zur Wüstenbildung führen. An solchen Orten bilden sich dann Hitzewüsten oder Trockenwüsten.

Frage anzeigen

Frage

Was gibt es für Wüstenarten? 

Antwort anzeigen

Antwort

Wüsten können entweder hinsichtlich ihrer Geomorphologie in Typen eingeteilt werden oder hinsichtlich ihrer Entstehungsgeschichte. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Wüstenarten lassen sich aufgrund ihrer Geomorphologie unterscheiden? 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Sandwüsten
  • Kieswüsten
  • Stein- oder Felswüsten 
  • Salzwüste
  • Eiswüste
Frage anzeigen

Frage

Welche verschieden Wüstenarten gibt es, die sich in ihrer Entstehung unterscheiden? 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Wendekreiswüsten
  • Regenschattenwüsten
  • Kältewüsten
  • Wüsten an den Küsten
Frage anzeigen

Frage

Welche Tiere gibt es in Wüsten? 

Antwort anzeigen

Antwort

Tiere wie 

  • Gazellen,
  • Steppeniltise,
  • Schneeleoparden, 
  • Wölfe, 
  • Skorpione, 
  • Insekten 

sind in Wüstengebieten zuhause.

Frage anzeigen

Frage

Wie ist das Klima in Wüsten? 

Antwort anzeigen

Antwort

Das Klima in Trockenwüsten kann sehr unterschiedlich sein und hohen Schwankungen unterliegen. Wie die Temperaturen sind, ist abhängig von der Entfernung zum Meer und der Jahreszeit. Während es tagsüber zu sehr hohen Temperaturen kommen kann, kann es nachts bis auf sehr tiefe Minusgrade abkühlen. Das Klima, das in Wüsten herrscht, nennt man arides Klima.

Frage anzeigen

Frage

Was ist Desertifikation? 

Antwort anzeigen

Antwort

Desertifikation nennt sich die Entwicklung der Entstehung neuer Wüsten und der Ausbreitung bereits bestehender Wüsten. Synonyme sind die Verwüstung oder die Wüstenbildung.

Frage anzeigen

Frage

Was ist die größte Wüste der Welt? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Antarktis ist die größte Wüste der Welt mit einer Fläche von 13.200.000 Quadratkilometern. Sie ist eine Kältewüste und befindet sich auf dem Kontinent Antarktika.

Frage anzeigen

Frage

Was ist die größte Trockenwüste der Welt? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Sahara ist die größte Trockenwüste der Welt. 

Frage anzeigen

Frage

Welche bekannten Wüsten gibt es? Nenne fünf Beispiele. 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Grönland
  • Kalahari
  • Taklamakan
  • Sonora
  • Karakum
Frage anzeigen

Frage

Wie entstehen Wendekreiswüsten? 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Vom Äquator aus kommt trockene, wolkenlose Luft zu den Wendekreisen. 
  • Das passiert, weil sich die Feuchtigkeit durch die hohen Temperaturen davor abgeregnet hat. 
Frage anzeigen

Frage

Wie entstehen Regenschattenwüsten? 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Gebirgsketten fungieren als Wolkenbarriere und 
  • die feuchte Luft wird durch die Berge zum Aufsteigen gezwungen. 
  • Es bilden sich Wolken. 
  • Diese regnen beziehungsweise schneien ab, bevor sie über die Berge kommen. 
  • Auf der Lee - Seite bleibt es trocken. 
Frage anzeigen

Frage

Wie entstehen Wüsten an den Küsten? 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Durch das kalte Meerwasser wird die Luft so sehr abgekühlt, dass sich die Wolken über dem Wasser abregnen.
  • Wenn die Luft das Land erreicht, ist sie so trocken, dass eine Wüste entsteht. 
Frage anzeigen

Frage

Wie entstehen Kältewüsten? 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Die Sonne kann die Luft durch den flachen Einstrahlungswinkel kaum erwärmen. 
  • Die extreme Kälte lässt den Wasserdampf also direkt in der Luft gefrieren.
Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Eiswüste?

Antwort anzeigen

Antwort

Als Eiswüste werden vegetationslose Land- oder Wasserflächen bezeichnet, auf denen sich dauerhaft nur Eis und Schnee befindet.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre, weshalb Eiswüsten zu den lebensbedrohlichsten Lebensräumen zählen.

Antwort anzeigen

Antwort

Mit einer Durchschnittstemperatur von -40 °C bis -20 °C zählen diese Landschaftsgebiete zu den kältesten der Welt. Die trockenen Winde verhindern zudem das Wachsen von Pflanzen.

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine polare Eiswüste?

Antwort anzeigen

Antwort

Polare Eiswüsten sind dauerhaft gefrorene und von Eis bedeckte Land- oder Wasserflächen, die sich über die Pole der Erde erstrecken. 

Frage anzeigen

Frage

Die größte Eiswüste der Welt ist die...?

Antwort anzeigen

Antwort

Antarktis

Frage anzeigen

Frage

Welche Eiswüste umschließt den Nordpol?

Antwort anzeigen

Antwort

Artkis

Frage anzeigen

Frage

An welchen Kontinenten grenzt die Arktis?

Antwort anzeigen

Antwort

Geografisch grenzt die Arktis an den Kontinenten Europa, Nordamerika und Asien.

Frage anzeigen

Frage

Der Eisbär ist ein natürlicher Fressfeind des Pinguins.

Antwort anzeigen

Antwort

Falsch

Frage anzeigen

Frage

Erläutere weshalb keine Vegetation in Eiswüsten entstehen kann.

Antwort anzeigen

Antwort

Die stürmische, trockene und eisige Luft schafft keinen Lebensraum für Pflanzen. Niederschläge gehen bereits oft an den Küsten nieder und erreichen die zentralen Gebiete nicht mehr. Aus diesem Grund ist eine ausgeprägte Vegetation in Eiswüsten nicht möglich.

Frage anzeigen

Frage

Unterscheide Kältewüsten von Eiswüsten.

Antwort anzeigen

Antwort

Kältewüsten oder Frostschuttwüsten sind vegetationsarme Landflächen, die im Gegensatz zu Eiswüsten nicht dauerhaft von Schnee oder Eis bedeckt sind. Charakteristisch für Kältewüsten sind eine offene, steinige oder sandige Landschaft. Sie bilden die Übergangszone zwischen der Tundra und Eiswüsten.

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe die Entstehung von Eiswüsten.

Antwort anzeigen

Antwort

In den polaren Gebieten ist der hohe Luftdruck entscheidend für die Entstehung von Eiswüsten. Kalte Luft zieht sich zusammen und lagert sich durch die erhöhte Dichte ab. Dieser Vorgang wiederum verhindert, dass sich Regenwolken bilden. Zudem wärmen sich die polaren Gebiete durch den flachen Einfallswinkel des Sonnenlichts und der Entfernung zur Sonne nicht auf.

Frage anzeigen

Frage

Auf welchen Kontinenten gibt es keine Oasen?

Antwort anzeigen

Antwort

Amerika

Frage anzeigen

Frage

Wie lässt sich eine Oase definieren?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Oase ist eine Wasserstelle mitten in der Wüste. Sie ist umwachsen von Pflanzen und kann von Menschen bewohnt sein. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Oasentypen werden unterschieden?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Grundwasseroase
  • Quellwasseroase
  • Flussoase
Frage anzeigen

Frage

Wie tritt das Wasser bei einer Grundwasseroase an die Erdoberfläche?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Wasser wird mithilfe eines Brunnens oder einer Pumpe an die Oberfläche gefördert.

Frage anzeigen

Frage

Auf welchem Kontinent findet man die meisten Oasen?

Antwort anzeigen

Antwort

Afrika

Frage anzeigen

Frage

Was sind Waldis?

Antwort anzeigen

Antwort

Waldis sind ausgetrocknete Flussbetten in der Wüste, die häufig über einen unterirdischen Wasserspeicher verfügen.

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter einer Subsistenzwirtschaft?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Subsistenzwirtschaft produziert die Ware nur für den Eigenverbrauch und nicht für den Export. 

Frage anzeigen

Frage

Wie nennt man die Anbauart, in der die Nutzpflanzen in den Oasen angebaut werden? 

Antwort anzeigen

Antwort

Stockwerkbau

Frage anzeigen

Frage

Seit wann bestehen die Bewässerungssysteme der Oasenwirtschaft?

Antwort anzeigen

Antwort

13. Jahrhundert

Frage anzeigen

Frage

Nenne zwei Gründe, warum viele Oasen nicht mehr traditionell genutzt werden?

Antwort anzeigen

Antwort

mögliche Antworten:

  • viele Nomaden werden sesshaft und nutzen die Oasen nicht mehr als Versorgungs- und Handlungsort 
  • Förderung von Erdgas und Erdöl eröffnet neue Nutzungsmöglichkeiten
  • technischer Fortschritt ermöglicht Wasserförderung aus tiefer liegenden Schichten und ermöglicht größere Landwirtschaft 
  • Export von Oasenprodukten wie Datteln bringt mehr Geld 

Frage anzeigen

Frage

Welches Problem bringt der Tourismus in Oasen mit sich? 

Antwort anzeigen

Antwort

Durch die zusätzlichen Touristen steigt die Nachfrage nach dem ohnehin schon knappen Wasser.

Frage anzeigen

Frage

Nenne drei Produkte, die in Oasen angebaut werden.

Antwort anzeigen

Antwort

mögliche Antworten:

  • Datteln 
  • Aprikosen 
  • Granatäpfel
  • Feigen
  • Getreide
  • Zitronen 
  • Orangen
Frage anzeigen
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