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Meeresverschmutzung

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Geografie

Wir Menschen produzieren riesige Mengen Abfall, welche früher oder später unter anderen in unseren Weltmeeren landen. Das ist auf den Verbrauch und die Produktion verschiedenster Güter zurückzuführen. Verschiedene Substanzen und Materialien belasten unsere Küsten und Meere und tragen so zur Meeresverschmutzung bei. Wodurch die Meere verschmutzt werden und was getan werden kann, erklären wir dir in diesem Artikel. Das Thema gehört zum Fach Geographie und ist dem Gebiet der Physischen Geographie zuzuordnen. Es erweitert das Thema Meere



Welche Meere gibt es?

Unter einem Meer versteht man eine sich weithin ausdehnende, das Festland umgebende Wassermasse, die einen großen Teil der Erdoberfläche bedeckt.


Auf unserer Erde gibt es sieben davon, die als Sieben Weltmeere bezeichnet werden.


Die Sieben Weltmeere umfassen die Gewässer, die historisch gesehen für den Seehandel von Bedeutung sind. Neben den drei Ozeanen zählen die vier großen „Mittelmeere“ dazu. 


Die Sieben Weltmeere sind also:


  1. der Atlantische Ozean (Atlantik)
  2. der Indische Ozean (Indik)
  3. der Pazifische Ozean (Pazifik)
  4. das Arktische Mittelmeer (Nordpolarmeer)
  5. das Amerikanische Mittelmeer (Karibisches Meer und Golf von Mexiko)
  6. das Australasiatische Mittelmeer (begrenzt von den Sunda-Inseln, Australien, Neuguinea, den Philippinen und dem asiatischen Festland)
  7. das Europäische Mittelmeer

 

Du möchtest noch tiefer in die Meere unserer Erde eintauchen? Dann findest du bei uns einen eigenen Artikel zum Thema Meere.



Meeresverschmutzung

Die Meeres- und Küstenökosysteme der Erde sind Lebensraum für 1 Milliarde Menschen. Erst die Meere ermöglichen ein Leben auf der Erde und trotzdem sind es die Menschen, die diese verschmutzen. Die Meere verlangsamen den Klimawandel, sicheren die Ernährung auf vielen Teilen der Erde und bilden Transportwege und Orte der Erholung. 


Verschiedene Substanzen und Materialien sind für die Meeresverschmutzung verantwortlich, dazu gehören Erdöl, radioaktive Stoffe, Schwermetalle, Abfälle, Düngemittel, Abwässer, Munition sowie Lärm und Schall.

Meeresverschmutzung durch Erdöl

Jährlich gelangen ca. 6000 Tonnen Erdöl in die Meere. Der Abbau dieser Öle dauert Jahrzehnte. Erdöl im Wasser verhindert die Atmung von Meerespflanzen und -tieren. Am meisten sind hierbei Vögel und Fische betroffen.


Die Kiemenatmung der Fische wird gestört und Vögel werden durch ihr verklebtes Gefieder flugunfähig. Auch für den Menschen sind diese Öle gefährlich. Denn beim Verzehr von Fisch oder anderen Meerestieren kann dies Krankheiten, wie Krebs auslösen.

Erdöl gelangt zum Beispiel durch den Verlust beim Transport, Tankerunfälle, Verluste bei Erdölbohrungen oder falsche Reinigung der Tanker ins Meer.



 Abb. 1: Meeresverschmutzung durch Erdöl

  via Zeit.de


Was muss getan werden?

Die wohl wirksamste Lösung um Meeresverschmutzung durch Erdöl vorzubeugen sind strengere Gesetze. Einige Tanker entsprechen auch heute noch nicht den vorgeschriebenen Sicherheitsstandrads und auch die Vorgaben zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Erdöl sowie ausgedienten Bohrinseln werden häufig nicht eingehalten.


 

Meeresverschmutzung durch radioaktive Stoffe

Eine Möglichkeit wie radioaktive Stoffe in die Meere gelangen sind Kernexplosionen. Als bekanntestes Beispiel ist hier die Nuklearkatastrophe von 2011 in Fukushima zu nennen. Am 11. März erschütterte eines der stärksten jemals gemessenen Erdbeben die Küste Japans. Die Folge war ein Tsunami mit stellenweise bis zu vierzig Meter hohen Wellen. Durch das Erdbeben und den Tsunami kollabierten mehrere Kühlsysteme im japanischen Atomkraftwerk Fukushima.  


Erdbeben und Tsunamis gehören mit zu den gefährlichsten Naturkatastrophen, die es gibt. Wenn du mehr über die beiden Naturphänomene erfahren möchtest, sieh dir unsere Artikel zu diesen Themen an.


Einige der radioaktiven Stoffe strahlen für Jahrtausende und reichern sich bei sämtlichen Organismen über die Nahrungskette verteilt an. Dies kann bei Lebewesen aller Art zu Genmutationen und Tumoren führen.


Eine andere Möglichkeit wie radioaktive Stoffe ins Meer gelangen sind versenkte Fässer, gefüllt mit radioaktiven Abfallstoffen. Die Fässer sollten den Umwelteinflüssen über Jahrtausende hinweg gut versenkt standhalten, doch es wurden schon einzelne versenkte Fässer an Küsten angespült.


Radioaktive Abfälle durften bis 1994 legal in den Meeren  versenkt werden. So haben sämtliche Länder bis dahin in weniger als 50 Jahren mehr als 100.000 Tonnen radioaktiven Abfall im Meer versenkt. Die Briten versenkten hierbei mit 80 % den größten Anteil, gefolgt von der Schweiz. Die USA gab zu von 1946 bis 1970 über 90.000 Container mit radioaktivem Abfall versenkt zu haben. Auch aus Deutschland wurden einige hundert Tonnen Atommüll im Meer entsorgt.


Was muss getan werden?

Ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung wäre das Abschaffen von Atomwaffentests und von Atomkraftwerken. Es ist fraglich, ob radioaktive Stoffe jemals ganz aus den Meeren verschwinden, so lange noch kein Endlager für diese gefunden worden ist.

 


Meeresverschmutzung durch Schwermetalle

Schwermetalle gelangen unter anderem durch Flüsse oder Baggergut, das eigentlich Sondermüll wäre, in die Meere. Schwermetallsalze werden in Europa heute fast vollständig entfernt und durch Recycling zurückgewonnen. Das ist aber nicht überall auf der Erde so.


Schwermetalle können sich in den Organismen anreichern und chronische Vergiftungen hervorrufen, welche sich beispielweise bei Fischen in Form von Geschwüren zeigen.


Das am häufigsten verbreitete Schwermetall in unseren Meeren ist Quecksilber. Die Belastung des Wassers mit Quecksilber ist seit der Industriellen Revolution um das Dreifache angestiegen. Man geht davon aus, dass manche Fische nun mindestens dreimal so viel Quecksilber wie vor 150 Jahren enthalten.


Du möchtest wissen, was die die Industrielle Revolution überhaupt ist? Dann sieh dir unseren Artikel zum Thema Erste Industrielle Revolution an.


Was muss getan werden?

Staatliche Programme und Vorgaben zur Reduzierung gefährlicher Stoffe aus Industrie und Gewerbe wären ein Anfang. Doch das bringt nur etwas, wenn auch regelmäßige Kontrollen erfolgen und Verstöße geahndet werden.

 


Meeresverschmutzung durch Abfälle

Jährlich gelangen mehrere Millionen Tonnen Müll in die Meere, ein großer Teil davon ist Plastik. Erschreckend ist auch die Dimension, die der Müll in unseren Meeren mittlerweile angenommen hat. Im Pazifik existieren Gebiete, in welchen sich der Müll in Gebieten sammelt, die mehrere tausend Quadratkilometer aufweisen. Diese Gebiete werden auch der Pazifische Müllstrudel genannt. Der riesige Müllstrudel besteht aus 79.000 Tonnen Plastik, fast die Hälfte davon sind Netzteile, Taue oder Angelschnüre.


Eine Plastikflasche braucht ca. 400 Jahre bis sie abgebaut ist. Plastik zerfällt sehr langsam, z.B durch die Einwirkung von Sonne, Salzwasser und durch Reibung in kleinere Bruchstücke und schlussendlich in Mikroplastik. Bei dem Zerfall von Plastik werden Giftstoffe freigesetzt welche direkt ins Meer gelangen. Aktuell befinden sich etwa 86 Tonnen alleine an Plastikabfüllen in den Ozeanen. 


Für Meerestiere sind die kleinen Plastikbruchstücke und das Mikroplastik besonderes gefährlich, denn sie verwechseln diese mit Nahrung und sterben in Folge der Verwechslung.



 

   Abb. 2: Herkunft der Abfälle im Meer

   via wwf.ch


Fischereiabfälle

Geisternetze, Fischfallen, alte Leinen sind nur ein Teil der Fischereiabfälle die Tag für Tag die Meere verschmutzen. Fischfangausrüstung ist laut Greenpeace "die tödlichste Art" von Plastikmüll. Jährlich geht ein Drittel aller Langleinen und Angelschnüre verloren und allein in den europäischen Meeren verschwinden jedes Jahr mehr als 1.000 km Netze im Wasser


Besonders gefährlich sind die sogenannten Geisternetze. Denn diese zersetzten sich nicht nur äußerst langsam zu Mikroplastik, sondern stellen auch eine tödliche Gefahr dar für Fische, Meeressäuger, Schildkröten und Vögel, die sich darin verfangen.



Abb. 3: Geisternetze im Meer

via wwf.de



Geisternetzte stellen ein nicht zu unterschätzendes Problem dar, welches unter anderem Auswirkungen auf folgende Bereiche hat:


  • die Tierwelt: zahlreiche Meereslebewesen sterben jährlich durch diese Netze
  • die Umwelt: wichtige Lebensräume werden beschädigt, das die Netze z.B Korallen abbrechen oder den Zugang zu bestimmten Gebieten behindern
  • die Wirtschaft: stellen als Schifffahrtshindernisse eine Gefahr dar, haben negative Auswirkungen auf den Tourismus, Ersatz der verlorenen Netze mindert den Gewinn der betroffenen Unternehmen



Es gibt 4 Hauptursachen für Geisternetze:


  1. Fischer*innen, die die Kontrolle über ihre Fanggeräte verloren haben
  2. Fischer*innen können die Netze nicht mehr bergen, wenn diese Beispielsweise an Hindernissen hängen bleiben
  3. Illegale Fischer*innen lassen die Netze bewusst zurück, um illegale Aktivitäten zu verbergen
  4. Netze werden bewusst zurück gelassen ohne Rücksicht auf Umwelt und Tiere


Was muss getan werden?

Was wir alle tun können, ist unseren Plastikverbrauch zu reduzieren. Es sollte noch Recycling sowie Upcycling betrieben werden.


Doch vor allem die Politik ist hier gefordert. Die zu wenig regulierte Fischereiindustrie sollte besser überwacht und mehr zur Verantwortung gezogen werden. Wirksame Gesetze und Kontrollen weltweit sind mehr als notwendig, damit Netze nicht mehr unkontrolliert ins Meer geraten oder dort verbleiben. Außerdem müssten die Regierungen der Küstenstaaten für Bergung und Vorsorgemaßnahmen herhalten.



Meeresverschmutzung durch Düngemittel

Die industrielle Landwirtschaft ist Hauptverursacher der Überdüngung der Meere, vor allem durch Stickstoffeinträge. In der Landwirtschaft werden häufig phosphat- und stickstoffhaltige Düngemittel verwendet, welche dann über das Grundwasser in die Flüsse und so schließlich in die Meere gelangen.


Algen nehmen diese Stoffe auf und vermehren sich explosionsartig. Diesen Prozess nennt man Eutrophierung. Abgestorbene Algen senken auf den Meeresboden und werden von Mikroorganismen abgebaut. Dieser Vorgang verbraucht viel Sauerstoff. Der reduzierte Sauerstoffgehalt im Wasser hat eine Vermehrung von Bakterien als Folge. Auf diese Weise entstehen so genannte Todeszonen unter Wasser, in denen viele Meerestiere aufgrund des fehlenden Sauerstoffes ersticken.


Was muss getan werden?

Die Reduzierung des Pestizideintrags sowie der verantwortungsvolle Einsatz von Düngemittel sind hier enorm wichtig. Pestizide sind Stoffe, die als Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln enthalten sind. Sie sind für Pflanzen, Insekten und Pilze giftig.


Laut dem BUND (Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland ) sollte es gesetzlich geregelt werden, dass maximal zehn Prozent weniger gedüngt werden darf, als die Pflanzen maximal benötigen würden. Bislang gehen die erlaubten Höchstmengen von der höchsten Aufnahmekapazität der Pflanzen aus. Eine Überdüngung ist damit vorprogrammiert.

 


Meeresverschmutzung durch Abwässer

Abwässer enthalten Fäkalien, Waschmittel- und auch Chemikalienreste. Ein Teil des weltweit verursachten Abwassers gelangt ungeklärt in Flüsse und Meere.


Doch auch in Gebieten mit Kläranlagen, wie es in Europa der Fall ist, tragen Abwässer zur Verschmutzung der Meere bei. Denn hier bleibt Klärschlamm übrig, der häufig ebenfalls mit Giften angereichert ist. Der Sauerstoff des Wassers wird durch Abwässer und Klärschlamm verbraucht, was zu Fäulnis führt. Diese Fäulnis in Verbindung mit der Eutrophierung führt zu einem akuten Sauerstoffmangel, welcher das Sterben von Organismen aller Art mit sich bring.


Was muss getan werden?

Kläranlagen sollten gesetzlich verpflichtend sein. Auch sollten diese auf dem neusten Stand sein und regelmäßig gewartet werden.

 


Meeresverschmutzung durch Munition im Meer

Hört sich erstmal komisch an, aber Munition im Meer trägt tatsächlich auch zur Meeresverschmutzung bei. Schuld daran sind Weltkriege und andere Konflikte. Etliche Staaten auf der Erde haben sowohl chemische als auch konventionelle Waffen im Meer versenkt.


Auch Jahrzehnte nach dem zweiten Weltkrieg wird teilweise immer noch weißer Phosphor aus Brandbomben in Klumpen an den Strand geschwemmt. Kommt Phosphor mit Sauerstoff und Wärme in Berührung, kann die Masse bis zu 1.300 Grad erreichen.



 Abb. 4: Munition im Meer

 via taz.de

Was muss getan werden?

In Deutschland müssen Bund und Länder die Strukturen für die Entwicklung einer gemeinsamen nationalen Strategie zur Bergung von Kriegsaltlasten in Nord- und Ostsee schaffen und deren Finanzierung sicherstellen. Es müssen zusätzliche Entsorgungskapazitäten für Altmunition geschaffen werden.



Meeresverschmutzung durch Lärm und Schall

Auch Lärm und Schall können als Meeresverschmutzung gesehen werden. Diese entstehen beispielsweise durch Schiffe, Baggerarbeiten oder Munitionsexplosionen. In den Meeren ist es laut, auch wenn wir es nicht hören. Der Lärm in den Meeren nimmt aufgrund immer stärkerer Nutzung der Ozeane immer weiter zu.  


Unter dieser Lautstärke leiden Wale, Delfine und viele andere Meeresbewohner. Welche Effekte der Unterwasserschall auf die Meeresbewohner hat, ist vom Schallpegel und von der Entfernung zur Schallquelle abhängig. Der Unterwasserschall kann zum Tod oder zu Verletzungen der Meeresbewohner führen.


Was muss getan werden?

Der Lärm und Unterwasserschall sind noch nicht sonderlich ausführlich erforscht. Es ist noch nicht klar, ab welchem Schallpegel mit Störungen und Schäden zu rechnen ist. Es muss mehr Forschungsarbeit in diesem Gebiet geleistet werden und so lange das nicht der Fall ist, muss es leiser in den Meeren werden.



Welche Länder sind Schuld an der Meeresverschmutzung?

Die Abbildung zeigt, welche Länder wie viel Plastikmüll produzieren und wie viel davon in unseren Ozeanen landet. Spitzenreiter ist China.  Die Abbildung spielgelt den Zustand im Jahr 2010 wieder.

 

 

Abb. 5: Diese Länder verschmutzen die Ozeane besonders stark

via statista




Insider Tipp! Du möchtest mehr über die Themen der Physischen Geographie erfahren? Dann sieh dir beispielsweise unsere Artikel zum Thema Böden, Wetter,  Klima und Vegetation oder Naturphänomene an.




Meeresverschmutzung - Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Meere ermöglichen ein Leben auf der   Erde  
  • Meere verlangsamen den   Klimawandel, sicheren die Ernährung auf vielen Teilen der   Erde und bilden Transportwege und Orte der Erholung
  • Jährlich gelangen ca. 6000 Tonnen Erdöl in die Meere 
  • Erdöl im   Wasser verhindert die Atmung von Meerespflanzen und -tieren
  • Erdöl gelangt zum Beispiel durch den Verlust beim Transport, Tankerunfälle, Verluste bei Erdölbohrungen oder falsche Reinigung der Tanker ins Meer
  • Radioaktive Stoffe gelangen durch Kernexplosionen oder versenkte Fässer, gefüllt mit radioaktiven Abfallstoffen, in die Meere
  • Radioaktive Abfälle durften bis 1994 legal in den Meeren  versenkt werden
  • Schwermetalle gelangen durch Flüsse oder Baggergut in die Meere
  • Jährlich gelangen mehrere Millionen Tonnen Müll in die Meere, ein großer Teil davon ist Plastik
  • Die industrielle   Landwirtschaft ist Hauptverursacher der Überdüngung der Meere
  • Abwässer enthalten Fäkalien, Waschmittel- und auch Chemikalienreste, die teilweise ungeklärt im Meer landen
  • Munition aus den Weltkriegen stellt große Gefahr dar
  • Lärm und Schall entsteht durch Schiffe, Baggerarbeiten oder Munitionsexplosionen und nimmt weiter zu
  • China verschmutzt Ozeane besonders stark

Häufig gestellte Fragen zum Thema Meeresverschmutzung

Pro Stunde landen schätzungsweise rund 675 Tonnen Müll im Meer, die Hälfte davon ist Plastik.

Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Doch heute schwimmen in jedem Quadratkilometer der Meere hunderttausende Teile Plastikmüll.

2010 verschmutzte China die Meere am meisten, gefolgt von Indonesien.

Pro Stunde landen schätzungsweise rund 675 Tonnen Müll im Meer, die Hälfte davon ist Plastik.

Finales Meeresverschmutzung Quiz

Frage

Nenne die 7 Weltmeere.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. der Atlantische Ozean (Atlantik)
  2. der Indische Ozean (Indik)
  3. der Pazifische Ozean (Pazifik)
  4. das Arktische Mittelmeer (Nordpolarmeer)
  5. das Amerikanische Mittelmeer (Karibisches Meer und Golf von Mexiko)
  6. das Australasiatische Mittelmeer (begrenzt von den Sunda-Inseln, Australien, Neuguinea, den Philippinen und dem asiatischen Festland)
  7. das Europäische Mittelmeer
Frage anzeigen

Frage

Welche Materialien und Substanzen verschmutzen die Meere besonders?

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Antwort

Zu den Materialien und Substanzen, die die Meere besonders verschmutzen gehören: Erdöl, radioaktive Stoffe, Schwermetalle, Abfälle, Düngemittel, Abwässer, Munition sowie Lärm und Schall.

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Frage

Wie viel Tonnen Erdöl gelangen jährlich in die Meere und wie lange dauert der Abbau dieser?

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Antwort

Jährlich gelangen ca. 6000 Tonnen Erdöl in die Meere. Der Abbau dieser Öle dauert Jahrzehnte.

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Frage

Warum ist die Meeresverschmutzung durch Erdöl so gefährlich?

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Antwort

  • Die Kiemenatmung der Fische wird gestört
  • Vögel werden durch ihr verklebtes Gefieder flugunfähig 
  • Der Verzehr von Fisch oder anderen Meerestieren kann Krebs auslösen


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Frage

Wie gelangt Erdöl in Meer?

Antwort anzeigen

Antwort

Erdöl gelangt zum Beispiel durch den Verlust beim Transport, Tankerunfälle, Verluste bei Erdölbohrungen oder falsche Reinigung der Tanker ins Meer.

Frage anzeigen

Frage

Was muss gegen Erdöl im Meer getan werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Die wohl wirksamste Lösung um Meeresverschmutzung durch Erdöl vorzubeugen sind strengere Gesetze. Einige Tanker entsprechen auch heute noch nicht den vorgeschriebenen Sicherheitsstandrads und auch die Vorgaben zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Erdöl sowie ausgedienten Bohrinseln werden häufig nicht eingehalten.

Frage anzeigen

Frage

Wie gelangen radioaktive Stoffe ins Meer?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Möglichkeit wie radioaktive Stoffe in die Meere gelangen sind Kernexplosionen.

Eine andere Möglichkeit wie radioaktive Stoffe ins Meer gelangen sind versenkte Fässer, gefüllt mit radioaktiven Abfallstoffen.

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Frage

Was ist das bekannteste Beispiel einer Kernexplosion und was ist passiert?

Antwort anzeigen

Antwort

Als bekanntestes Beispiel ist hier die Nuklearkatastrophe von 2011 in Fukushima zu nennen. Am 11. März erschütterte eines der stärksten jemals gemessenen Erdbeben die Küste Japans. Die Folge war ein Tsunami mit stellenweise bis zu vierzig Meter hohen Wellen. Durch das Erdbeben und den Tsunami kollabierten mehrere Kühlsysteme im japanischen Atomkraftwerk Fukushima.  

Frage anzeigen

Frage

Was muss gegen radioaktive Stoffe im Meer getan werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung wäre das Abschaffen von Atomwaffentests und von Atomkraftwerken. Es ist fraglich, ob radioaktive Stoffe jemals ganz aus den Meeren verschwinden, so lange noch kein Endlager für diese gefunden worden ist.

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Frage

Wie gelangen Schwermetalle in die Meere?

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Antwort

Schwermetalle gelangen unter anderem durch Flüsse oder Baggergut, das eigentlich Sondermüll wäre, in die Meere.

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Frage

Was ist das verbreiteste Schwermetall in den Meeren und wie hoch ist dessen Anteil?

Antwort anzeigen

Antwort

Das verbreiteste Schwermetall in unseren Meeren ist Quecksilber. Die Belastung des Wassers mit Quecksilber ist seit der Industriellen Revolution um das Dreifache angestiegen. Man geht davon aus, dass manche Fische nun mindestens dreimal so viel Quecksilber wie vor 150 Jahren enthalten.

Frage anzeigen

Frage

Was muss gegen Schwermetalle im Meer getan werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Staatliche Programme und Vorgaben zur Reduzierung gefährlicher Stoffe aus Industrie und Gewerbe wären ein Anfang. Doch das bringt nur etwas, wenn auch regelmäßige Kontrollen erfolgen und Verstöße geahndet werden.

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Frage

Wie lange dauert der Abbau einer Plastikflasche?

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Antwort

Eine Plastikflasche braucht ca. 400 Jahre bis sie abgebaut ist.

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Frage

Wie viel Abfall kommt gelangt vom Meer und wie viel von Land ins Wasser?

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Antwort

80% der Abfälle kommen von Land und 20% vom Meer.

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Frage

Auf welche Bereiche haben Geisternetze Einfluss?

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Antwort


  • die Tierwelt: zahlreiche Meereslebewesen sterben jählich durch diese Netze
  • die Umwelt: wichtige Lebensräume werden beschädigt, das die Netze z.B Korallen abbrechen oder den Zugang zu bestimmten Gebieten behindern
  • die Wirtschaft: stellen als Schifffahrtshindernisse eine Gefahr dar, haben negative Auswirkungen auf den Tourismus, Ersatz der verlorenen Netze mindert den Gewinn der betoffenen Unternehmen
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Frage

Nenne die 4 Hauptgründe für Geisternetze im Meer.

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Antwort


  1. Fischer*innen, die die Kontrolle über ihre Fanggeräte verloren haben
  2. Fischer*innen können die Netze nicht mehr bergen, wenn diese Beispielsweise an Hindernissen hängen bleiben
  3. Illegale Fischer*innen lassen die Netze bewusst zurück, um illegale Aktivitäten zu verbergen
  4. Netze werden bewusst zurück gelassen ohne Rücksicht auf Umwelt und Tiere
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Frage

Wie gelangt Düngemittel ins Meer?

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Antwort

Die industrielle Landwirtschaft ist Hauptverursacher der Überdüngung der Meere, vor allem durch Stickstoffeinträge. In der Landwirtschaft werden häufig phosphat- und stickstoffhaltige Düngemittel verwendet, welche dann über das Grundwasser in die Flüsse und so schließlich in die Meere gelangen.

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Frage

Wieso findet man Munition im Meer?

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Antwort

Man findet Munition im Meer, da etliche Staaten auf der Erde chemische und konventionelle Waffen aus den Weltkriegen oder anderen Konflikten versenkt haben.

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Frage

Wieso ist die Ausbreitung von Schall und Lärm im Meer so gefährlich?

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Antwort

Unter Lärm und Schall leiden Wale, Delfine und viele andere Meeresbewohner. Welche Effekte der Unterwasserschall auf die Meeresbewohner hat, ist vom Schallpegel und von der Entfernung zur Schallquelle abhängig. Der Unterwasserschall kann zum Tod oder zu Verletzungen der Meeresbewohner führen.

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