Erde

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In diesem Artikel erklären wir dir alles zur Erde. Das Thema ist ein Unterthema der physischen Geographie und gehört zum Fach Geographie.



Fakten über den Planet Erde


Die Erde umkreist, wie alle Planeten des Sonnensystems, die Sonne. Zwischen Sonne und Erde liegen etwa 150 Millionen Kilometer. Die Erde benötigt für eine Umkreisung der Sonne ein Jahr, also genau 365 Tage, 6 Stunden und 9 Minuten. Einmal am Tag dreht sich die Erde um ihre eigene Achse. Sie braucht dafür 23 Stunden und 56 Minuten. Dadurch entstehen für uns Tag und Nacht, da immer andere Teile der Erde von der Sonne beleuchtet werden.


Die Erde nach Merkur und Venus der drittnächste Planet an der Sonne und weist die höchste Dichte von allen Planeten auf. Sie ist außerdem der fünftgrößte Planet des Sonnensystems mit einem Durchmesser von 12.756 km. Der Umfang am Äquator beträgt 40.000 km. Sie entstand vor etwa 4,6 Milliarden Jahren.


Um die Orte auf der Erde genau angeben zu können, hat man sich ein theoretisches Netz um die Erde gedacht. So können Längen- und Breitengrade angegeben werden. Die Halbkugel oberhalb des Äquators wird Nordhalbkugel genannt, die unterhalb nennt man Südhalbkugel. Die Jahreszeiten auf beiden Halbkugeln ist immer entgegengesetzt. Ist also im Norden Winter, so ist im Süden Sommer. Je näher man jedoch dem Äquator kommt, umso weniger spürt man die Unterschiede der Jahreszeiten.


Der Steckbrief der Erde:


  • Alter: 4,6 Milliarden Jahre

  • Durchmesser: 12.756 km

  • Umfang: 40.000 km

  • Umlauf um die Sonne: 365 Tage, 6 Stunden, 9 Minuten

  • Umdrehung um eigene Achse: 23 Stunden, 56 Minuten

  • Entfernung zur Sonne: 150 Millionen km


Die Erde – Der blaue Planet


Die Erdoberfläche besteht zu circa zwei Dritteln aus Wasser. Schaut man sich die Erde aus dem Weltall an, erscheint sie also überwiegend blau und wird deshalb auch oft „der blaue Planet“ genannt. Flüssiges Wasser, wie es auf der Erde existiert, ist essentiell für Leben. Es ist für Erosion und für das Wetter verantwortlich. Auch die Wärmespeicherfähigkeit der Ozeane ist wichtig, um die Temperatur auf dem Planeten stabil zu halten. Solche Prozesse und Vorgänge sind nach unserem jetzigen Wissensstand einzigartig im ganzen Universum, was die Erde zu einem sehr besonderen Planeten macht.  


  • Die Existenz von flüssigen Wasser macht die Erde zu einem einzigartigen Planeten.

  • Wasser ist die Grundlage für die Existenz von Leben.

  • Die Erde wird auch „der blaue Planet“ genannt, da die Erdoberfläche zu zwei Dritteln aus Wasser besteht.



(Quelle: www.123RF.de)


Der Mond


Der Mond kreist um die Erde. Er hat einen Durchmesser von 3476 Kilometern und ist der fünftgrößte bekannte Mond. Im Vergleich zur Erde ist der Mond größer als es für Monde üblich ist.

384.400 Kilometer trennen die Erde und den Mond, was den Mond zum nächsten Himmelskörper der Erde macht. Er ist der daher der erste fremde Himmelskörper, der schon von Menschen betreten wurde.


  • Unser Mond ist im Vergleich zu der Erde relativ groß.

  • Die Entfernung von der Erde zum Mond beträgt 384.400 km.

  • Der Mond ist der einzige fremde Himmelskörper, der schon von Menschen betreten wurde.


Wie entstand die Erde?


Die Erde ist etwa 4,6 Milliarden Jahre alt. Nach dem Urknall war unser Sonnensystem nur eine große Wolke aus Staub, Gas und Brocken. Durch die Schwerkraft der Teilchen bildeten sich immer größere Klumpen und so entstand in einem Prozess über viele Millionen Jahre die Erde. Sie war damals noch keine Kugel und es gab noch kein Wasser, keine Atmosphäre und keinen Mond. Leben war also noch gar nicht möglich.


  • Vor etwa 4,6 Milliarden Jahren bildete sich die Ur-Erde aus vielen Teilchen heraus.

  • Auf diesem Himmelskörper war noch kein Leben möglich.


Die Kollisionstheorie


Die junge Erde stieß dann mit einem anderen Himmelskörper zusammen. Dieser war in etwa halb so groß wie die Erde und wird Theia genannt. Theia zerbrach bei diesem Aufprall völlig und Teile von ihr verschmolzen mit der Erde. Weitere Bruchstücke des Himmelskörpers sammelten sich in einer Umlaufbahn um die Erde und fusionierten langsam zu unserem Mond. Diese Annahme, die die Entstehung des Mondes beschreibt, wird auch Kollisionstheorie genannt.


Nach und nach kühlte die Erde ab, sodass eine Erdkruste entstehen konnte. Außerdem bildete sich eine Atmosphäre und Ozeane sowie Süßwasser konnten entstehen. Die Voraussetzungen für Leben auf der Erde waren ab diesem Zeitpunkt gegeben.


  • Die Kollisionstheorie besagt, dass der Erdmond aus einer Kollision der Ur-Erde mit dem Himmelskörper Theia entstand.

  • Nach Entstehung des Mondes bildete die Erde ihre heutigen Eigenschaften aus.


(Quelle: www.spiegel.de)

Das Innere der Erde


Die Erde ist in verschiedene Schichten unterteilt, die dem Aufbau einer Zwiebel ähneln. Jede Schicht hat unterschiedliche chemische Zusammensetzungen.


Im Inneren der Erde gibt es einen Erdkern, der eine höhere Temperatur aufweist als die Oberfläche der Sonne. Er besteht aus Nickel und Eisen. Danach kommt der Erdmantel. Er hat andere Eigenschaften als der Erdkern. Zwar ist er auch extrem heiß, aber je weiter vom Erdkern entfernt, umso flüssiger wird das Material. Das Magma, das bei Vulkanausbrüchen an die Erdoberfläche tritt, befindet sich im Erdmantel.


  • Die Erde ist in Schichten unterteilt.

  • Der extrem heiße Erdkern aus Nickel und Eisen ist die innerste Schicht der Erde.

  • Der heiße, flüssige Erdmantel umschließt den Erdkern.


Die Oberfläche der Erde


Die äußerste Schicht der Erde, auf der wir leben, nennt man Erdkruste. Je nach Ort ist diese Erdkruste zwischen fünf und siebzig Kilometer dick. An Orten mit hohen Bergen ist sie am dicksten, während sie am Meeresboden am dünnsten ist.


Die Erdkruste besteht aus riesigen Platten, die auf dem flüssigen Erdmantel schwimmen. Dort, wo Platten aneinander stoßen entstehen Vulkane oder Berge und es kann zu Erdbeben kommen. Die Wissenschaft, die sich mit diesen Phänomenen beschäftigt, nennt sich Plattentektonik.


Auf den Erdplatten liegen die Kontinente und die vielen Inseln, die so hoch sind, dass sie aus den Meeren herausragen.

Oberhalb der Erdoberfläche liegt die Atmosphäre. Sie ist eine Schicht aus Gas, die zu etwa einem Fünftel aus Sauerstoff besteht, das wir zum Atmen brauchen. Weitere Gase in der Atmosphäre sind unter anderem Stickstoff, Argon und Kohlenstoffdioxid.


  • Die oberste Schicht der Erde ist die Erdkruste.

  • Die Dicke der Erdkruste variiert je nach Region.

  • Riesige Erdplatten schwimmen auf dem Erdmantel und erzeugen Berge, Vulkane und Erdbeben beim Aneinanderstoßen.

  • Oberhalb der Erdoberfläche liegt die Atmosphäre, die zu einem Fünftel aus Sauerstoff besteht.


(Quelle: www.eskp.de)


 

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