Select your language

Suggested languages for you:
Log In Anmelden
StudySmarter - Die all-in-one Lernapp.
4.8 • +11k Ratings
Mehr als 5 Millionen Downloads
Free
|
|

Die All-in-one Lernapp:

  • Karteikarten
  • NotizenNotes
  • ErklärungenExplanations
  • Lernpläne
  • Übungen
App nutzen

Atmosphäre

Save Speichern
Print Drucken
Edit Bearbeiten
Melde dich an und nutze alle Funktionen. Jetzt anmelden
Atmosphäre

Hast Du Dich schon einmal gefragt, wieso der Himmel eigentlich blau ist? Das liegt daran, dass das Sonnenlicht durch viele Gasmoleküle rund um die Erde in seine einzelnen Farbanteile gebrochen und gestreut wird. Vor allem der blaue Anteil wird besonders stark gestreut, weshalb der Himmel blau wirkt.

All die Gasmoleküle rund um den Planeten, die diese Streuung verursachen, nennt man auch Atmosphäre.

Atmosphäre – Definition

Manche Planeten des Sonnensystems, in dem sich auch die Erde befindet, haben eine sogenannte Atmosphäre. Das Wort kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern atmos für Dampf oder Dunst und sphaira für Kugel zusammen. Man kann Atmosphäre also mit Dunstkugel übersetzen.

Die Atmosphäre ist eine Hülle aus verschiedenen Gasen, die einen Himmelskörper umschließt.

Sie bildet sich dann um einen Planeten oder anderen Himmelskörper, wenn dieser durch eine große Masse und eine geringe Temperatur dazu fähig ist, Gasmoleküle aus dem All anzuziehen und zusammenzuhalten, also zu binden.

Ein Molekül ist ein Teilchen aus mindestens zwei Atomen, die durch eine chemische Bindung miteinander verbunden sind.

Auch die Erde wird von einer solchen Atmosphäre aus Gasmolekülen umgeben. Mann nennt sie auch Erdatmosphäre.

Diese Erklärung fokussiert sich auf ebendiese Erdatmosphäre.

Atmosphäre – Allgemeine Informationen

Je nach Masse und Anziehungskraft können sich die Atmosphären verschiedener Himmelskörper stark unterscheiden. Und auch innerhalb einer Atmosphäre gibt es Unterschiede in der Zusammensetzung, der Höhe, der Temperatur und dem Druck. Auch bei der Erdatmosphäre finden sich darin große Unterschiede.

Atmosphäre – Zusammensetzung

Die Atmosphäre der Erde setzt sich aus vielen verschiedenen Gasen zusammen.

Der größte Teil der Erdatmosphäre besteht aus Stickstoff. Dieser Anteil entspricht etwa 78 % der gesamten Menge an Gasmolekülen in der Atmosphäre.

Etwa 21 % der Gasteilchen in der Erdatmosphäre sind Sauerstoffmoleküle. Ein sehr geringer Teil, etwa 0,9 %, der Atmosphäre der Erde besteht zudem aus dem Gas Argon.

Die restlichen 0,1 % der Erdatmosphäre sind sogenannte Spurengase, also Gase, die nur in sehr geringen Anteilen in der Atmosphäre vorkommen. Dazu gehören vor allem Kohlenstoffdioxid, Ozon, Methan, Schwefeldioxid und Wasserdampf.

Atmosphäre – Höhe

Die genaue Höhe der Erdatmosphäre kann nicht bestimmt werden, denn der Übergang von der Atmosphäre der Erde in den Weltraum ist fließend und nicht klar abgegrenzt. Viele Forschende sprechen von einer Höhe von etwa 10.000 Kilometern, allerdings ist auch das nur eine Schätzung darüber, wie weit von der Erde entfernt noch Gasmoleküle der Atmosphäre zu finden sind.

Atmosphäre – Temperatur

Die Temperatur der Erdatmosphäre unterscheidet sich stark zwischen den einzelnen Schichten der Atmosphäre.

Sie wird von verschiedenen Faktoren wie der Entfernung zur Erde, dem Vorkommen von Ozon oder der Dichte der Gasmoleküle in der Luft beeinflusst.

Genaueres zu den einzelnen Schichten und ihren Temperaturen findest Du im Kapitel zum Aufbau der Atmosphäre.

Atmosphäre – Druck

Durch die Anziehungskraft der Erde entsteht Luftdruck. Er wird in bar oder Hektopascal gemessen.

Luftdruck bezeichnet den Druck auf die Erdoberfläche, der durch das Gewicht von Gasmolekülen entsteht. Diese Gasmoleküle werden von der Erde angezogen.

Der durchschnittliche Luftdruck auf der Erdoberfläche beträgt etwa 1 Bar. Je weiter man sich von der Erdoberfläche entfernt, desto niedriger wird der Luftdruck.

Auf anderen Planeten herrschen durch unterschiedlich starke Anziehungskräfte der Planeten auch andere Druckverhältnisse. Auf deren Oberfläche entspricht also der Druck nicht unbedingt einem Bar, sondern kann abweichen. Auf der Oberfläche des Mars herrschen beispielsweise nur 0,007 Bar.

Allerdings ist Luftdruck nicht nur von der Höhe, sondern auch von der Temperatur abhängig, weshalb diese sehr allgemeine Aussage oft nicht genau zutrifft.

Nahe der Erdoberfläche gibt es beispielsweise sogenannte Hoch- und Tiefdruckgebiete, in denen der durchschnittliche Luftdruck abweicht. Diese Druckunterschiede entstehen durch unterschiedliche Temperaturen.

Auch in der Erdatmosphäre nimmt der Luftdruck nicht immer mit zunehmender Höhe ab. Durch die unterschiedlichen Temperaturen der Schichten verändert sich auch der Druck in der Atmosphäre.

Genauere Informationen zum Luftdruck findest Du in der gleichnamigen Erklärung dazu.

Aufbau der Atmosphäre

Die gängigste Gliederung des Aufbaus der Erdatmosphäre ist die sogenannte thermische Gliederung. Dabei wird die Atmosphäre der Erde je nach Temperatur in verschiedene Schichten unterteilt.

Atmosphäre – Schichten

Gliedert man die Erdatmosphäre thermisch, so kann man zwischen fünf Schichten und drei sogenannten Pausen unterscheiden. Diese Pausen grenzen immer zwei Schichten der Atmosphäre voneinander ab.

Die fünf Schichten der Atmosphäre der Erde sind:

  • Troposphäre mit Tropopause
  • Stratosphäre mit Stratopause
  • Mesosphäre mit Mesopause
  • Thermosphäre
  • Exosphäre

Abbildung 2 zeigt Dir alle Schichten und Pausen der Erdatmosphäre. Hier kannst Du auch sehen, wie hoch jede einzelne Schicht in etwa reicht und wie warm oder kalt es in bestimmten Höhen circa ist.

Atmosphäre Aufbau Atmosphäre Atmosphäre Schichten StudySmarterAbbildung 2: Aufbau der Atmosphäre der Erde

Troposphäre

Die unterste Schicht der Erdatmosphäre ist die Troposphäre. Hier befinden sich etwa 80-90 % aller Gasmoleküle der Atmosphäre der Erde.


Durch den hohen Wasserstoffgehalt in der Troposphäre entsteht hier das Wetter. Auch Flugzeuge fliegen innerhalb der Troposphäre.

Mehr zum Thema Wetter findest Du in der passenden Erklärung dazu.

Die Temperatur in der Troposphäre nimmt mit zunehmender Höhe ab und sinkt etwa um 6,5° C pro Kilometer. An der Grenze zur Stratosphäre, der Tropopause, in durchschnittlich 12 Kilometern Höhe ist es im Schnitt etwa -56° C kalt.

Auch der Sauerstoffgehalt in der Luft sinkt in höheren Lagen.

Ab einer Höhe von etwa 2.000 Metern haben manche Menschen bereits Probleme mit der Atmung und bemerken körperliche Beschwerden wie Schwindel und Kopfschmerzen.

In circa 7.000 Metern Höhe werden die meisten Menschen durch den zu geringen Sauerstoffgehalt in der Luft bewusstlos.

Die Höhe der Troposphäre unterscheidet sich je nach Lage über der Erde. Über den beiden Polen ist sie etwa 7-8 Kilometer hoch, über dem Äquator jedoch bis zu 18 Kilometer. Das liegt an der unterschiedlichen Oberflächenwärme der Erde. Je wärmer es an einem Ort auf der Erde ist, desto höher ist die Troposphäre.

Stratosphäre

An die Tropopause grenzt die Stratosphäre der Atmosphäre.

In dieser Schicht befindet sich der Großteil des Ozons in der Erdatmosphäre. Dieses Gas absorbiert einen großen Teil der UV-Strahlung der Sonne und schützt die Erde so davor, zu heiß zu werden.

Durch das Ozon in der Stratosphäre erwärmt sich diese trotz der enormen Höhe wieder und erreicht in der Stratopause sogar bis zu 0° C. Im Gegensatz zur Troposphäre verändert sich die Temperatur hier nicht proportional zur Höhe, also um eine genaue Gradzahl pro Kilometer.

Die Stratosphäre wird in circa 50 Kilometern Höhe durch die Stratopause von der darauffolgenden Schicht, der Mesosphäre, abgegrenzt.

Mesosphäre

Über der Stratopause liegt die Mesosphäre – die mittlere der fünf Schichten der Erdatmosphäre. Sie reicht in eine Höhe von etwa 80-90 Kilometern über der Erde.

In der Mesosphäre nimmt der Druck durch nur noch wenige Gasmoleküle stark ab. Dadurch sinkt auch die Temperatur mit zunehmender Höhe wieder und nimmt etwa um -2,2° C pro Kilometer ab. Die Mesopause, die Grenze zur darüberliegenden Thermosphäre, hat so eine Durchschnittstemperatur von etwa -86° C.

In dieser Schicht verglühen die meisten Meteoriten, die sich in Richtung Erde bewegen. Durch die enorme Schnelligkeit dieser Gesteinsbrocken erhitzt sich die Luft vor dem Meteoriten sehr stark und das Gestein beginnt zu glühen. In den meisten Fällen verglüht so der ganze Meteorit. Von der Erde aus kann man dieses Phänomen als Sternschnuppe beobachten.

Thermosphäre

Über der Mesopause liegt die Thermosphäre. Hier befinden sich die Internationale Raumstation ISS und das Space Shuttle, die die Erde umkreisen. Auch Polarlichter entstehen in dieser Schicht der Atmosphäre.

In der Thermosphäre nimmt die Temperatur wieder stark zu. Das liegt daran, dass die Teilchendichte hier nur noch sehr gering ist und sich die Gasmoleküle deshalb besonders schnell bewegen.

Veränderungen der Temperatur entstehen durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung je nach Stand der Erde zur Sonne. Bei direkter Sonneneinstrahlung steigen die Temperaturen hier auf bis zu 1.700° C. Treffen keine Sonnenstrahlen auf die Thermosphäre beträgt die Temperatur etwa 700° C.

Exosphäre

Etwa 500-900 Kilometer über der Erde grenzt die Exosphäre – die äußerste Schicht der Erdatmosphäre – an die Thermosphäre an. Hier befinden sich die Satelliten, die von den Menschen zur Kommunikation und Navigation genutzt werden.

Auch in der Exosphäre herrschen, wie in der Thermosphäre, extrem hohe Temperaturen von durchschnittlich etwa 1.000° C. Die Dichte der Gasmoleküle ist in dieser Schicht sehr gering.

Ein klares Ende der Exosphäre kann man nicht bestimmen. Sie geht fließend in den Weltraum über. Viele Forschende sprechen trotzdem von einer ungefähren Höhe von 10.000 Kilometern.

Atmosphäre – Bedeutung

Die Ur-Atmosphäre der Erde entstand vor rund 4 Milliarden Jahren. Im Laufe der Zeit hat sie sich immer weiter verändert, bis sie schließlich zur Lebensgrundlage der Lebewesen auf der Erde wurde.

Überlebenswichtiger Sauerstoff

Der Sauerstoff kam erst in die Atmosphäre, als es auf der Erde erste Lebewesen gab, die Fotosynthese betrieben. Dabei stellen bestimmte Lebewesen, meist Pflanzen, Sauerstoff und Glucose aus Kohlendioxid, Wasser und Sonnenlicht her.

Mehr zur Fotosynthese findest Du im Fach Chemie.

Diesen Sauerstoff geben sie dann in die Atmosphäre ab. So können alle Lebewesen auf der Erde atmen.

Schutz vor Strahlung

Durch den Sauerstoff bildetet sich schließlich auch das Spurengas Ozon, das in der Stratosphäre zu finden ist. Dieses Ozon absorbiert gefährliche UV-Strahlung von der Sonne. So schützt es die Erde nicht nur davor zu heiß zu werden, sondern schützt auch die Lebewesen vor der Strahlung.

UV-Strahlen können Zellen nachhaltig schädigen und zerstören. Vor allem für den Menschen kann sie deshalb sehr gefährlich werden und sogar Krebs erregen.

An manchen Stellen der Stratosphäre wurde ein großer Teil des Ozons von anderen Gasen, die die Menschen produzieren, zerstört. Die entstandenen Lücken in der eigentlich geschlossenen Ozonschicht nennt man Ozonlöcher.

Solche Ozonlöcher können aufgrund des fehlenden Schutzes vor UV-Strahlung sehr gefährlich werden. Man findet sie aktuell beispielsweise über der Antarktis und über Australien.

Schutz vor Kälte

Die Erdatmosphäre schützt den Planeten nicht nur vor Hitze, sondern gleichzeitig auch vor enormer Kälte.

Sogenannte Treibhausgase in der Atmosphäre wie Kohlendioxid und Methan absorbieren Wärmestrahlung, bevor sie von der Erde aus zurück in den Weltraum gelangt. So erhitzt sich die Atmosphäre und schützt den Planeten vor dem Auskühlen. Man nennt diesen Vorgang auch natürlichen Treibhauseffekt.

Anthropogener Treibhauseffekt

Dadurch, dass die Menschen seit einiger Zeit sehr viele zusätzliche Treibhausgase wie Kohlendioxid und Methan verursachen, die in die Atmosphäre gelangen, wurde dieser Treibhauseffekt in den letzten Jahrzehnten immer weiter verstärkt. Man nennt dieses Phänomen dann auch anthropogener Treibhauseffekt, also von Menschen gemacht.

Kohlendioxid entsteht beispielsweise durch den Ausstoß von Abgasen beim Autofahren oder Fliegen.

Methan entsteht vor allem bei der Lagerung von Müll und bei der Tierhaltung.

Die Atmosphäre wurde so immer wärmer und erhitzt sich bis heute weiter. So entstand auch der Klimawandel auf der Erde, weshalb es zu immer mehr Naturkatastrophen, einem steigenden Meeresspiegel und vielen weiteren schwerwiegenden Folgen kommt.

Mehr zum Treibhauseffekt und dem Klimawandel findest Du in den passenden Erklärungen dazu.

Atmosphäre - Das Wichtigste

  • Die Atmosphäre ist eine Hülle aus verschiedenen Gasen, die einen Himmelskörper umschließt. Die Atmosphäre der Erde wird auch Erdatmosphäre genannt.
  • Die Erdatmosphäre setzt sich aus etwa 78 % Stickstoff, 21 % Sauerstoff, 0,9 % Argon und 0,1 % Spurengasen zusammen.
  • Die Atmosphäre der Erde kann in die fünf Schichten Troposphäre, Stratosphäre, Mesosphäre, Thermosphäre und Exosphäre unterteilt werden.
  • Temperatur und Druck unterscheiden sich je nach Schicht der Erdatmosphäre.
  • Die Atmosphäre schützt die Erde vor extremer Hitze oder Kälte und bildet die Lebensgrundlage der Lebewesen auf der Erde.

Nachweise

  1. Spektrum.de: Atmosphäre. (29.7.2022)
  2. Dwd.de: Atmosphäre. (29.07.2022)
  3. Dwd.de: Erdatmosphäre. (29.07.2022)
  4. Dwd.de: Die Schichten der Atmosphäre. (29.07.2022)

Häufig gestellte Fragen zum Thema Atmosphäre

Die Atmosphäre der Erde hat keine klar bestimmbare Höhe. Viele Forschende sprechen von circa 10.000 Kilometern, allerdings ist der Übergang zwischen Erdatmosphäre und Weltraum fließend und hat keine genaue Grenze.

Einfach erklärt ist die Atmosphäre eine Gashülle um einen Himmelskörper herum. 

Die Erdatmosphäre ist die Gashülle, die den Planeten Erde umschließt.

Das Wort Atmosphäre kommt von den beiden griechischen Begriffen atmos für Dampf oder Dunst und sphaira für Kugel. Übersetzt heißt Atmosphäre also Dunstkugel.

Die Atmosphäre ist immer rund um einen Himmelskörper zu finden. Jedoch haben nicht alle Himmelskörper eine solche Atmosphäre.

Finales Atmosphäre Quiz

Frage

Warum verschiebt sich die Passatzirkulation um einige Breitengrade innerhalb eines Jahres?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Stand der Sonne wandert im Laufe eines Jahres und damit auch die Region mit stärkster Sonneneinstrahlung. So verschiebt sich auch die Passatzirkulation mit dem Sonnenstand nach Norden/Süden.


Frage anzeigen

Frage

Lokalisieren Sie die aufgeführten Landschaften. Erläutern Sie welche Winde für die heiße, trockene Luft in diesen Regionen zuständig sind und wie diese entstehen.

 

Wüsten: Atacama, Kalahari, Sahara

Antwort anzeigen

Antwort


Atacamawüste: entlang der Pazifikküste Südamerikas


Kalahari: Nordcap, Botswana, Namibia


Sahara: Nordafrika (gr. Wüste der Welt)


-> Passatwinde:


Streifen die Passatwinde über Landmassen hinweg, tragen sie trockene Luftmassen (trockene Fallwinde) in diese Regionen und verursachen dort das Wüstenklima. (Wichtig: Zusammenhang mit ITC)

Frage anzeigen

Frage

Die Corioliskraft ist eine ...

Antwort anzeigen

Antwort

Scheinkraft

Frage anzeigen

Frage

Nenne die wichtigsten Bestandteile der planetarischen (atmosphärischen) Zirkulation.

Antwort anzeigen

Antwort

Nordost/Südost Passatzonen (stabile Hadleyzellen, beidseits der ITC)

Westwindzonen (instabile Ferellzellen durch mäandrierende Rossby Wellen, Westwinddrift, beidseits der ITC)

ITC (Innertropische Konvergenzzone) Polarzonen, Polarzelle 

Frage anzeigen

Frage

Welche chemischen Hauptbestandteile hat oberflächennahe Luft? Wähle die korrekte Reihenfolge sortiert nach prozentualem Anteil. 

Antwort anzeigen

Antwort

Stickstoff, Kohlendioxid, Sauerstoff, Ozon

Frage anzeigen

Frage

Das 1997 auf dem Weltklimagipfel verfasste Kyoto Protokoll zielte unter anderem auf die Reglementierung von verschiedenen klimaschädlichen (Treibhaus-)Gasen ab. Nenne vier dieser chemischen Substanzen.

Antwort anzeigen

Antwort

Die im Rahmen des Kyoto Protokolls reglementierten chemischen Gase lauten (Auswahl): Methan (CH4), Kohlenstoffdioxid (CO2) als Referenz, Distickstoffoxid (N2O), Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW), Schwefelhexafluorid (SF6). 

Frage anzeigen

Frage

In der untersten Schicht der Erdatmosphäre, der Troposphäre (<10 km), findet u.a. der Hauptteil aller Wettergeschehen statt. Wie lauten die Namen der Schichten darüber?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Aufbau der Erdatmosphäre lautet wie folgt: Troposphäre, Stratosphäre, Mesosphäre, Thermosphäre. Dazwischen liegen die jeweiligen Übergangsschichten, genannt "-pausen" (Beispiel: Tropopause) Die Thermosphäre bzw. Ionosphäre geht dann schlussendlich in die Exosphäre über, welche je nach Definition bereits im interstellaren Raum liegt. 

Frage anzeigen

Frage

Wie entsteht Wetter? Erläutere (in eigenen Worten) die Funktionsweise von Hoch- und Tiefdruckgebieten.

Antwort anzeigen

Antwort

Wetter ist ein komplexes Gefüge aus physikalischen Wirkmechanismen; dabei hängt das Wettergeschehen auf der Erde in erster Linie mit Umwälzprozessen von Temperatur- und Luftdruck (und deren zonalen Unterschieden) zusammen, welche u.a. mit dem Wasserkreislauf kombiniert (Verdunstung, Regen etc) für Wetterereignisse sorgen. Hochdruckgebiete (Hs) sind Bereiche, in denen Luft nach unten sinkt und dadurch zu einem Anstieg es Luftdrucks (gemessen in Pa = Pascal) führt. Tiefdruckgebiete hingegen haben einen niedrigen Luftdruck, dort steigt Luft nach oben, sodass dort meist Bewölkung, Regen, Schnee etc. vorliegt. 

Frage anzeigen

Frage

Nenne drei verschiedene Wolkentypen und deren Merkmale.

Antwort anzeigen

Antwort

In der Meterologie werden zehn verschiedene Wolkentypen unterschieden, welche jeweils wieder eigene Untertypen aufweisen. Diese treten in unterschiedlichen Höhenschichten auf.  Drei bekannte Beispiele sind:
Cirruswolken, dünne faserige Schleierwolken, Aussehen wird durch Höhenwinde geprägt.

Cumuluswolken, einzelne sich an den Rändern stetig verändernde Haufenwolken

Stratuswolken, auch als Schichtwolken bezeichnet, Übergänge nur schwer erkennbar, (Hoch-)Nebelartig. 


Frage anzeigen

Frage

Was beschreibt der Begriff Elmsfeuer?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein traditioneller Osterfeuerbrauch in Königslutter am Elm (Niedersachsen). 

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter saurem Regen? Beschreibe (in eigenen Worten) die Ursachen und Folgen dieses Phänomens. 

Antwort anzeigen

Antwort

Als sauren Regen bezeichnet man mit Schadstoffen (z.B. SO², Hg, NO²) angereicherten Niederschlag, welcher durch seine PH- Negativität schädliche Umweltauswirkungen (Wald- bzw. Pflanzensterben, Bodendegeneration) aufweist. Dies wurde insbesondere in den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Ursachen sind die anthropogene Umweltverschmutzung (Industriestandorte, Schadstoffeintrag durch Verbrennungsmotoren etc.).

Frage anzeigen

Frage

Erkläre was mit dem Begriff Sonnenwind gemeint ist, und beschreibe (in eigenen Worten) seine sichtbaren Auswirkungen auf die irdische Atmosphäre.

Antwort anzeigen

Antwort

Der solare Sonnenwind ist ein (elektrisch hoch leitfähiger) Partikelstrom der von der Sonne in alle Richtungen freigesetzt wird. Er ist Teil der kosmischen Strahlung. Wenn der Sonnenwind auf die Erde trifft, dann reagiert er mit dem Magnetfeld der Erde. Polarlichter (Aurora borealis/australis) sind physikalische Erscheinungen in der Atmosphäre, welche auf den Sonnenwind zurückzuführen sind. 

Frage anzeigen

Frage

In den USA sind Tornados keine Seltenheit, man spricht auch von einer jährlichen Tornadosaison, einer Zeit, in welcher Tornados gehäuft auftreten. Wie und unter welchen Voraussetzungen enstehen diese?

Antwort anzeigen

Antwort

Tornados (oder Großthromben) entstehen meist in Gewitterlagen, wo bodennahe feucht-warme Luft von kalter, trockener Luft in der Höhe überlagert wird. Wenn diese Schichtungen dann durch Scherwinde innerhalb von einer Gewitterzelle aufwärts gewirbelt werden, begünstigt diese Zirkulation einen Sog der letztendlich den Unterdruck im Inneren des Tornados nährt. 

Frage anzeigen

Frage

Wo in der Atmosphäre entsteht normalerweise das Wetter?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Entstehung von Wetter ist ein komplexer Prozess an welchem mehrere Faktoren (Höhe, Verdunstung, Drehbewegung der Erde, Luftdruck uvm.) beteiligt sind. Diese Prozesse finden normalerweise in den folgenden atmosphärischen Schichten statt: 

Troposphäre, Stratosphäre und Mesosphäre.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die Namen von jeweils zwei schweren Stürmen, welche Nordamerika und Europa im 21. Jahrhundert heimgesucht haben.

Antwort anzeigen

Antwort

Die mitunter stärksten Hurrikans im 21. Jahrhundert waren für die USA:
Ivan (2004), Katrina (2005) und Irma (2017). 

In Europa: Der Orkan Kyrill (2008), Xaver (2013) und Niklas (2015)

Frage anzeigen

Frage

Erkläre (in eigenen Worten) was mit dem Begriff Monsun gemeint ist. Gehe in Deiner Antwort auf räumliche und zeitliche Faktoren ein.

Antwort anzeigen

Antwort

Monsun bezeichnet im (süd/südost) asiatischen Raum einen beständigen Wind, der im halbjährlichen Wechsel, von den Passatwinden beeinflusst, besonders die (sub-)tropischen Gebiete einschließt. Vor allem im sommerlichen Halbjahr ist er entscheidend an der Wetterentstehung beteiligt, und sorgt in den betroffenen Gebieten (bspw. Indien) für hohe Luftfeuchtigkeit und Niederschläge.  

Frage anzeigen

Frage

Nenne vier (sub-)tropische Länder Asiens, welche stark vom jahreszeitlichen Monsun beeinflusst werden. 

Antwort anzeigen

Antwort

Klassische Länder die ein vom Monsun geprägtes Klima aufweisen sind Thailand, Kambodscha, die Philippinen aber auch Indonesien und Teile Indiens. 

Frage anzeigen

Frage

Für viele Länder in Südostasien ist die Zeit des Südwestmonsuns als eigene Jahreszeit, oder Regenzeit bekannt. Welche Monate des Jahres sind hiervon betroffen und warum?

Antwort anzeigen

Antwort

Aufgrund der geographischen Lage in Äquatornähe (ITC) ist die Regenzeit bzw. Zeit des Südwestmonsuns auf die Monate Mai - Oktober zu verorten. Dabei spielen insbesondere die Passatwinde, Corioliskraft und die Nähe zur ITC eine große Rolle. In diesem Zeitfenster kommt es in der Regel zu örtlich variierenden, hohen und regelmäßigen Niederschlägen.

Frage anzeigen

Frage

Als weitgehend windstiller Bereich mit aufsteigenden Luftmassen unterliegt die ITC im Jahresverlauf nur leichten räumlichen Schwankungen. Warum befindet sie sich dennoch meist um einige Breitengrade nördlich vom Äquator?

Antwort anzeigen

Antwort

Da es auf der Nordhalbkugel größere Landmassen gibt, und sich die Luftmassen über Festland stärker erwärmen als über dem offenen Ozean, ist die ITC über den Jahresverlauf etwas nördlich vom Äquator aufzufinden.

Frage anzeigen

Frage

Ein älterer englischer Begriff für Passatwinde lautet trade- winds (Handelswinde). Erläutere (in eigenen Worten) was es damit auf sich hat.

Antwort anzeigen

Antwort

Die trade-winds bzw. Handelswinde haben ihren Namen ursprünglich aus der Seefahrt, da die Passatwinde für die Handels- Segelschifffahrt (z.B. Britische Ostindien Kompanie) und deren Mobilität von hoher Bedeutung waren.

Frage anzeigen

Frage

Hurrikans der Stärke 5 erreichen Windgeschwindigkeiten von 300 km/h und mehr. Wie wird das Innere eines Hurrikans bezeichnet, und welche Bedingungen herrschen dort?  

Antwort anzeigen

Antwort

Das Auge (innerster Bereich in Bodennähe) eines jeden Hurrikans ist nahezu windstill. Dieser Bereich hat bei größeren Hurrikanen einen Durchmesser von ca. 50km, und wird umgeben vom Augenwall, dem Wolken- und Windring mit den höchsten Windgeschwindigkeiten.

Frage anzeigen

Frage

Die Hurrikans Irma und Katrina gehören zu den stärksten Hurrikanen der vergangenen zwei Jahrzehnte. Welche Stärke hatten sie zeitweilig bei ihrem Auftreffen an Land entwickelt?





Antwort anzeigen

Antwort

Beide Hurrikane sind mit Geschwindigkeiten von bis zu 285 km/h gemessen worden, und entsprechen damit der Stärke 5 (verwüstend).

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Unterschied zwischen einem Hurrikan und einem Orkan?

Antwort anzeigen

Antwort

Es gibt keinen nennenswerten Unterschied, beide namentlichen  Bezeichnungen haben wahrscheinlich sogar den gleichen etymologischen Ursprung. In den USA (Hurrikan) wie auch in Europa (Orkan) werden Stürme ab der Stärke 12 (Beaufort) mit diesen Namen benannt. 

Frage anzeigen

Frage

Mit welcher Einheit und Skala wird Wind gemessen?

Antwort anzeigen

Antwort

Wind wird in km/h (Kilometern pro Stunde) gemessen. 

Frage anzeigen

Frage

Nenne fünf Länder die im geographischen Bereich des Nordostpassat (bis 30° NB) liegen.

Antwort anzeigen

Antwort

Mexiko, China, Indien, Somalia, Thailand, Oman, Jemen, Kenia, Vietnam. 

Frage anzeigen

Frage

Nenne zwei Länder, welche im Bereich des Südostpassat (bis 30° SB) liegen.

Antwort anzeigen

Antwort

Madagaskar, Südafrika, Brasilien

Frage anzeigen

Frage

Welche Vegetationszonen liegen im Bereich des Südostpassat? Nenne zwei Beispiele. 

Antwort anzeigen

Antwort

Folgende Vegetationszonen liegen im Wirkbereich des Südostpassatwindes: Feuchtsavanne, Trockensavanne, teilw. Dornsavanne aber auch teilw. tropischer Regenwald.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre (in eigenen Worten) warum der Passatwind insbesondere in der Geschichte der Seefahrt eine große Rolle spielte. 

Antwort anzeigen

Antwort

Zur Zeit des atlantischen Seehandels hat insbesondere der atlantische Dreieckshandel vom günstigen Passatwind profitiert. Dabei sind die (europäischen) Schiffe an Afrikas Küste entlang nach Süden gefahren, um dann mit dem Passatwind im Rücken nach Westen zu segeln. Der Golfstrom begünstigte dabei die Fahrt zurück nach Europa. 

Frage anzeigen

Frage

In welche Richtung werden Winde durch die Corioliskraft auf der Nordhalbkugel abgelenkt?

Antwort anzeigen

Antwort

Nach Osten (also rechts)

Frage anzeigen

Frage

Warum werden Winde durch die Corioliskraft abgelenkt?

Antwort anzeigen

Antwort

Wenn Luftmassen sich vom Äquator aus Richtung Norden (oder Süden) bewegen

werden sie durch die Corioliskraft abgelenkt und bewegen sich dann schneller als die Erdoberfläche.

Frage anzeigen

Frage

In welche Richtung werden Luftmassen auf der Südhalbkugel abgelenkt, wenn sie vom Äquator Richtung Südpol wandern?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie werden nach Osten (also links) abgelenkt.

Frage anzeigen

Frage

Vervollständige diesen Satz:

Die Corioliskraft führt auf der Nordhalbkugel zu einer ___-Ablenkung und auf der Südhalbkugel zu einer ___-Ablenkung. Sie wirkt umso ___ je näher man zu den Polen kommt.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Corioliskraft führt auf der Nordhalbkugel zu einer Rechts-Ablenkung und auf der Südhalbkugel zu einer Links-Ablenkung. Sie wirkt umso stärker je näher man zu den Polen kommt.

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern beeinflusst die Corioliskraft den Golfstrom?

Antwort anzeigen

Antwort

Wie bei den Lüftströmen auch beeinflusst die Corioliskraft die Laufrichtung des Golfstroms und lenkt die Meeresströmung Richtung Norden nach rechts ab. Im Norden Europas kommt so der Warme Golfstrom an und erwärmt dort die Küstenregionen.

Frage anzeigen

Frage

Welche Wind-Zirkulation (Höhenwinde) wird mitunter am stärksten von der Corioliskraft beeinflusst?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Jetstreams - sie fließen an der Grenze zur polaren Zelle und sind Höhenwinde, die  auf der Nordhalbkugel durch die Corioliskraft nach Osten abgelenkt werden.

Frage anzeigen

Frage

Welche Rolle spielt die Corioliskraft bei der Entstehung von Hurrikans?

Antwort anzeigen

Antwort

Hurrikans werden durch warmes, verdunstendes Wasser und feuchte, warme Luft begünstigt. Letzter steigt hoch auf und begünstigt den Abfall kalter Luft. Die Corioliskraft dreht diese beiden gegenteiligen Luftmassen umeinander was eine Sogwirkung verursacht. Immer mehr feuchte Meeresluft wird angesogen. Der Hurrikan wächst.


Frage anzeigen

Frage

Warum entstehen Wirbelstürme hauptsächlich in den Tropen?

Antwort anzeigen

Antwort

An den Polen ist das Wasser zu kalt.

Am Äquator ist die Corioliskraft zu gering.

Frage anzeigen

Frage

In Indien ist das Monsunphänomen regional betrachtet am stärksten ausgeprägt. Erläutere in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Himalaya im Norden und Nordosten des Landes.


Antwort anzeigen

Antwort

Das Himalaya Gebirge, welches im Nord- Nordosten den Indischen Subkontinent prägt, hat im Hinblick auf das wechselnde Monsunklima in Indien die Funktion einer Wetterscheide. Aufgrund der limitierenden Topographie (z.B. der Höhenunterschiede) herrscht jenseits dieser Gebirgskette in der Regel ein anderes Klima. 

Frage anzeigen

Frage

Die Monsunzeit prägt insbesondere die Nordostbereiche Indiens. Erläutere, warum dies annähernd sämtliche Einwohner (>150.000.000) im über 500km entfernten küstennahen Bangladesh regelmäßig bedroht. 

Antwort anzeigen

Antwort

Das Monsunphänomen ist insbesondere im Nordosten Indiens stark ausgeprägt. Dort fallen regelmäßig Rekordmassen an Niederschlag (>10.000), welche über den Hauptstrom Brahmaputra in die südlichen Gebiete fließen. Aufgrund der Topographie, Verästelung und Deltabildung in Bangladesh bedrohen diese Hochwasser und Überschwemmungen regelmäßig Millionen Einwohner. 

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe (in eigenen Worten) die typischen Charakteristika von tropischen Monsunregen.

Antwort anzeigen

Antwort

Monsunregen sind in der Regel wiederkehrende, intensive Regenschauer (Wolkenbrüche), in welchen innerhalb weniger Stunden hohe Niederschlagsmengen an Regen fallen. Als kurzphasiges Starkregenereignis sorgt er bei entsprechender Bodenstruktur (z.B. stark verdichtet, überprägt etc.) oft für Überschwemmungen. 

Frage anzeigen

Frage

Welchen Einfluss können Regenzeiten (wie ein Monsunklima) auf die Vegetation haben? Nenne zwei Beispiele mit unterschiedlichen  Ausprägungen.

Antwort anzeigen

Antwort

Abseits des gemäßigten Klimas in Europa sind wiederkehrende Starkregenereignisse wie der Monsun elementar für die Entwicklung der Vegetation. Vormals savannenähnliches Landschaftsbild wie in den Westghats (Indien) wird aufgrund der saisonalen Wasserverfügbarkeit während und nach der Monsunzeit grundlegend verändert.

Die saisonale Entstehung und Besiedelung von Mangrovenwäldern im Brackwasserbereich von großen Strömen sind eine weitere Ausprägung, vom Einfluss des Monsuns auf räumlich begrenzte Vegetationen. 

Frage anzeigen

Frage

Erläutere (in eigenen Worten) die Bedeutung der Monsunwinde für den kulturellen, historischen Austausch der Völker.

Antwort anzeigen

Antwort

Für die historische Seefahrt, welche sich insbesondere durch den Austausch von Waren und Handelsbeziehungen ausprägte, spielte das Monsunklima eine entscheidende Rolle. Die Monsunwinde haben die Seefahrt vor allem entlang der afrikanischen Küste, bis nach Indien im Zeitalter der Segelschifffahrt über viele Jahrhunderte geprägt. Der dadurch entstandene kulturelle (z.B. Religion) Austausch hatte dabei einen ähnlich hohen und prägenden Stellenwert. 

Frage anzeigen

Frage

Was beschreibt die Monsundrift?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Monsundrift beschreibt den Einfluss der Monsunwinde auf Wasseroberflächen- und deren Strömungen. 

Frage anzeigen

Frage

Nenne zwei Beispiele für kleinräumige Starkwindereignisse in Deutschland.  

Antwort anzeigen

Antwort

Kleinthromben oder auch Staubteufel sind ein klassisches Beispiel von kleinräumigen Windereignissen in Mitteleuropa. Diese entstehen oft bei hohen Temperaturen (hoher solarer Einstrahlung) auf Äckern oder Sandböden.

Die Windhose oder Tornados sind auch in Deutschland anzutreffen, jedoch in ihrer Ausprägung in der Regel deutlich kleiner als jene in den USA. 

Frage anzeigen

Frage

Erläutere (in eigenen Worten) den Unterschied zwischen einem Zyklon, einem Taifun und einem Hurrikan.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Bezeichnungen Hurrikan, Taifun und Zyklon beschreiben die selben Starkwindereignisse, jedoch in unterschiedlicher regionaler Ausprägung. Als Hurrikans werden im Allgemeinen nur tropische Stürme bezeichnet, welche im Pazifik bzw. Atlantik auf den amerikanischen Kontinent treffen. Der Taifun beschreibt Stürme im südostasiatischen Bereich, während der Begriff des Zyklons vor allem die Stürme im arabischen und indischen Raum bezeichnen. 

Frage anzeigen

Frage

Was beschreibt der meterologische Begriff Medicane?

Antwort anzeigen

Antwort

Medicane ist eine Wortschöpfung aus den Wörtern Hurrikan und mediterraner Raum. Er beschreibt ein Hurrikan-ähnliches Starkwindereignis im Mittelmeerraum, welches in der Regel annuell vorkommt. 

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe (in eigenen Worten) die Entstehung von klassischen Hurrikanen.

Antwort anzeigen

Antwort

Hurrikane, wie sie alljährlich über dem Antlantik entstehen speisen ihre Energie aus dem Aufsteigen warmer Luftmassen über dem Atlantik. Der Temperaturunterschied zwischen kalter Höhenluft und warmen Oberflächenwasser begünstigt eine rasche Konvektion. Dabei verdunstet ab einer Wassertemperatur von über 26° soviel Wasser, dass es zu einer extremen Wolkenbildung kommt. Die latente Wärme, welche dabei produziert wird, sorgt für einen Aufstrom an feuchter, warmer Luft, welche wiederum einen Unterdruck an der Wasseroberfläche erzeugt. Hurrikane benötigen für ihre Drehbewegung die Corioliskraft, welche erst auf hoher See, ab einer gewissen Distanz (mehrere Breitengrade) von Landflächen, ihre volle Kraft entfaltet. Während der Entstehung und Route auf dem Ozean sammelt der Hurrikan Energie und Kraft, und wächst weiter an. Wenn er auf Land trifft (Landgang), und dort mit trockener Luft in Berührung kommt schwächt er normalerweise nach Stunden und Tagen ab zu einem tropischen Sturm (siehe Hurrikanskala).

Frage anzeigen

Frage

Welche Ökozonen (nach Schultz) liegen im Bereich des Südostpassat?

Antwort anzeigen

Antwort

Immerfeuchte Tropen

Frage anzeigen

Frage

Der Nordostpassat hat gravierende Auswirkungen auf verschiedene Ökosysteme. Welche der folgenden Aussagen ist wahr?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Nordostpassat ist verantwortlich für die Eutrophierung der größten Binnengewässer auf der nördlichen Halbkugel. 

Frage anzeigen

Frage

Nordostpassat und Südostpassat müssten eigentlich Nord- und Südwind heißen, welche am Äquator zusammentreffen. Erläutere (in eigenen Worten), welche Kraft diese Winde hauptsächlich in ihrer Hauptrichtung beeinflusst.  

Antwort anzeigen

Antwort

Die Hauptkraft, welche die Passatwinde beeinflusst ist die Corioliskraft. Sie entspringt der Drehbewegung der Erde um die eigene Achse. Der daraus resultierende Drift beeinflusst die Nord- und Südwinde so maßgeblich, dass aus ihnen der Nordost- und Südostpassat werden. 

Frage anzeigen

Frage

Die Passatwinde sind in ihren Ursprüngen eigentlich trocken und warm. Erläutere (in eigenen Worten) warum daraus dennoch feuchte, starke Wetterphänomenen wie Zyklone und Monsune erwachsen.

Antwort anzeigen

Antwort

Da die Passatwinde im Laufe ihrer Bahn über große Wasserflächen reisen (u.a. Atlantik bzw. Pazifik), nehmen sie dort große Wassermassen (z.B. durch Verdunstung) auf, und führen so nicht selten zu regenreichen Unwettern.

Frage anzeigen
Mehr zum Thema Atmosphäre
60%

der Nutzer schaffen das Atmosphäre Quiz nicht! Kannst du es schaffen?

Quiz starten

Finde passende Lernmaterialien für deine Fächer

Alles was du für deinen Lernerfolg brauchst - in einer App!

Lernplan

Sei rechtzeitig vorbereitet für deine Prüfungen.

Quizzes

Teste dein Wissen mit spielerischen Quizzes.

Karteikarten

Erstelle und finde Karteikarten in Rekordzeit.

Notizen

Erstelle die schönsten Notizen schneller als je zuvor.

Lern-Sets

Hab all deine Lermaterialien an einem Ort.

Dokumente

Lade unzählige Dokumente hoch und habe sie immer dabei.

Lern Statistiken

Kenne deine Schwächen und Stärken.

Wöchentliche

Ziele Setze dir individuelle Ziele und sammle Punkte.

Smart Reminders

Nie wieder prokrastinieren mit unseren Lernerinnerungen.

Trophäen

Sammle Punkte und erreiche neue Levels beim Lernen.

Magic Marker

Lass dir Karteikarten automatisch erstellen.

Smartes Formatieren

Erstelle die schönsten Lernmaterialien mit unseren Vorlagen.

Melde dich an für Notizen & Bearbeitung. 100% for free.