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Klima

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Klima

Unter dem Begriff Klima versteht man den ermittelten Durchschnitt der klimatischen Prozesse in der Erdatmosphäre. Es kann sich dabei auf örtliche oder kontinentale Prozesse beziehen und beschäftigt sich mit Schwankungen im Jahresverlauf und durch unterschiedliche Einflüsse. Nicht nur durch Sonneneinstrahlung, sondern auch durch physikalische und chemische Abläufe verändern sich die klimatischen Bedingungen.

Das Klima und die Jahreszeiten

Zu dem Begriff Klima gehören auch die unterschiedlichen Jahreszeiten. Sie teilen das Jahr in verschiedene Perioden die sich durch unterschiedliche klimatische Eigenschaften auszeichnen. In den gemäßigten Zonen spricht man von den vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter, in den Tropen von Regen- und Trockenzeit.

Die Jahreszeiten verändern sich aufgrund der jeweiligen Position der Sonne zur Umlaufbahn der Erde. Je nachdem wie stark die Strahlung der Sonne ausfällt, entstehen die verschiedenen Jahreszeiten, abhängig vom Einstrahlwinkel und der Bestrahlungsdauer.

Der Klimawandel

Der Klimawandel bezieht sich nicht nur auf regionale Klimaschwankungen, sondern zeichnet sich auch durch weltweite Veränderungen aus. Dabei geschieht eine deutliche Abkühlung oder Erwärmung im Laufe eines bestimmten Zeitraums. Man unterscheidet in der heutigen Zeit zwischen einem natürlichen und einem menschengemachten Klimawandel.

Bei einem Klimawandel spielen verschiedene Einflüsse eine Rolle, wie etwa die variierende Sonneneinstrahlung und die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre. In den letzten Milliarden Jahren gab es immer wieder Wechsel zwischen Kaltzeiten und Warmzeiten.

Seit dem 19. Jahrhundert mit dem Beginn der Industrialisierung spricht man hauptsächlich von einer menschengemachten Globalen Erwärmung. Diese entwickelt sich besonders schnell aufgrund der Erhöhung der Treibhausgase durch den Menschen. Dieser gilt als fortschreitender, aber noch nicht abgeschlossener Klimawandel.

Klimawandel durch Bevölkerungsentwicklung und Urbanisierung

Auch die Bevölkerungsentwicklung und Urbanisierung hängt mit dem Klima zusammen. Sowohl die Folgen als auch die Auslöser dieser Prozesse beziehen sich auf die klimatischen Veränderungen.

Die Bevölkerungsentwicklung bezieht sich auf die Zahl der Menschen, die auf einer bestimmten Fläche wohnen. Sie wird beeinflusst durch Geburten- und Sterberate, sowie durch Migrationsentwicklungen. Aufgrund der sogenannten Bevölkerungsexplosion in den letzten 200 Jahren entwickelte sich ein negativer Ökologischer Fußabdruck, der durch den Mangel an nachhaltigen Lebensweisen zum Klimawandel beiträgt.

Der Begriff Urbanisierung bezeichnet das Wachstum von Städten. Damit einher geht auch die sogenannte Landflucht, bei der viele Menschen vom Land in die Stadt ziehen. Hierbei wird im Hinblick auf den Klimawandel auch eine neue Art des Wohnens in den Städten immer wichtiger.

Entstehung des Klimawandels durch Umweltgefährdung

Durch verschiedene Umweltgefährdungen wird der Klimawandel gefördert.

Die Förderung von Erdöl, sowie dessen Nutzung führt beispielsweise zur Entstehung des Treibhausgases Kohlendioxid, das als Hauptgrund der globalen Erderwärmung gilt. Aus diesem Grund gibt es weltweit Forderungen nach einem Erdölausstieg.

Zusätzlich führen Rodungen, die teilweise auch illegal durchgeführt werden, zu extremen Folgen für das Klima. Durch die Abholzung der Bäume die das Kohlenstoffdioxid aus der Luft filtern, das für den Klimawandel verantwortlich ist, wird die Erderwärmung verstärkt.

Durch den zunehmenden Energieverbrauch der Menschen und durch die Wirtschaft entsteht ein wachsender Konsum, der zur Zerstörung der Erde beiträgt. Die benötigten Ressourcen sind jedoch nicht unendlich vorhanden und sorgen für erhebliche Umweltverschmutzungen.

Die Folgen des globalen Klimawandels

Bei der Betrachtung der klimatischen Veränderungen werden schwerwiegende Folgen durch den globalen Klimawandel deutlich. Die Durch die Verbrennung fossiler Energieträger, große Methan-Emissionen und Entwaldung von Regenwäldern sorgt der Mensch für eine Globale Erwärmung der Erde.

Nach einhelliger wissenschaftlicher Meinung würde bereits eine weitere Erwärmung von bis zu 2 °C weltweit schwere Folgen nach sich ziehen. Dazu gehören negative Auswirkungen auf die menschliche Sicherheit, Gesundheit, Wirtschaft und Umwelt, die teilweise bereits heute auftreten.

Der Treibhauseffekt der Klimaerwärmung

Ein Grund für die Globale Erwärmung ist der Treibhauseffekt. Dieser Beschreibt die Auswirkungen der Treibhausgase auf die Temperatur auf der Erde. Beim Treibhauseffekt wird die Strahlung der Sonne in Form von Infrarotstrahlung vom Erdboden zurückgeworfen und kann die Atmosphäre aufgrund der Treibhausgase nur schwer wieder verlassen. Umso mehr Treibhausgase, wie etwa Kohlenstoffdioxid, also in der Atmosphäre vorhanden sind, desto wärmer wird die Temperatur auf der Erde.

Aufgrund des menschlichen Einflusses seit der Industrialisierung nehmen die Treibhausgase immer mehr zu und sorgen damit für die Globale Erwärmung. Die Zunahme der Temperatur um wenige Grad scheint dabei nicht sehr gravierend zu sein, obwohl deren Auswirkungen sehr schlimme Folgen haben können.

Der Einfluss des Klimas auf den Meeresspiegelanstieg

Eine der Folgen des weltweiten Klimawandels ist der Anstieg des Meeresspiegels. Dieser ist bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu spüren. Allein bis in die 2000er Jahre betrug der Meeresspiegelanstieg 17 cm, mit einer deutlichen Beschleunigung in den letzten Jahrzehnten.

Der Anstieg des Meeresspiegels hängt von den freigesetzten Treibhausgasen ab und wird mit den bereits freigesetzten Treibhausgasen noch Jahrhunderte weiter ansteigen. Die Gründe für den Anstieg sind die Ausdehnung des Wassers aufgrund der Erwärmung der Ozeane, sowie das Schmelzen von Gletschern.

Die Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland

Neben den globalen Auswirkungen führen die klimatischen Veränderungen auch zu Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland. Die Klimazone Deutschlands befindet sich zwischen dem westeuropäischen maritimen Klima und dem osteuropäischen kontinentalen Klima in der gemäßigten Klimazone Mitteleuropas.

Beeinflusst durch den Klimawandel zeigt sich auch in Deutschland eine deutliche Erwärmung des Klimas. Von 1881 bis 2018 ermittelte der Deutsche Wetterdienst einen Temperaturanstieg von +1,5 °C. Die klimatischen Veränderungen lassen sich auch im Bezug auf die Pflanzenentwicklung beobachten.

Starke Dürren oder Hitzewellen sind in Deutschland trotz der klimatischen Veränderungen relativ selten, da die Westwindzone ausgleichend wirkt. Besonders im Früh- und Hochsommer kann es allerdings zu Wetterextremen wie Gewitterstürmen, Hagelunwetter und Tornados kommen.

Das Klima – Alles Wichtige auf einen Blick

Wenn du am Ende dieses Artikels angelangt bist, weißt du nun über die Grundlagen des Klimas Bescheid. Hier findest du in Stichpunkten noch einmal die wichtigsten Fakten zusammengefasst:

  • Unter dem Begriff Klima versteht man den ermittelten Durchschnitt der klimatischen Prozesse in der Erdatmosphäre
  • Der Klimawandel bezieht sich auf eine deutliche Abkühlung oder Erwärmung im Laufe eines bestimmten Zeitraums
  • In der heutigen Zeit spricht man hauptsächlich von der menschengemachten Globalen Erwärmung
  • Die Zunahme der Treibhausgase und der Meeresspiegelanstieg werden durch die Bevölkerungsentwicklungen und Umweltgefährdungen gefördert

Sehr gut! Wenn du dein Wissen zum Klima und den verschiedenen Einflussfaktoren erweitern willst, dann sieh dir auf StudySmarter die vertiefenden Artikel zu den Thematiken an.

Finales Klima Quiz

Frage

Warum verschiebt sich die Passatzirkulation um einige Breitengrade innerhalb eines Jahres?

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Antwort

Der Stand der Sonne wandert im Laufe eines Jahres und damit auch die Region mit stärkster Sonneneinstrahlung. So verschiebt sich auch die Passatzirkulation mit dem Sonnenstand nach Norden/Süden.


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Frage

Lokalisieren Sie die aufgeführten Landschaften. Erläutern Sie welche Winde für die heiße, trockene Luft in diesen Regionen zuständig sind und wie diese entstehen.

 

Wüsten: Atacama, Kalahari, Sahara

Antwort anzeigen

Antwort


Atacamawüste: entlang der Pazifikküste Südamerikas


Kalahari: Nordcap, Botswana, Namibia


Sahara: Nordafrika (gr. Wüste der Welt)


-> Passatwinde:


Streifen die Passatwinde über Landmassen hinweg, tragen sie trockene Luftmassen (trockene Fallwinde) in diese Regionen und verursachen dort das Wüstenklima. (Wichtig: Zusammenhang mit ITC)

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Frage

Die Corioliskraft ist eine ...

Antwort anzeigen

Antwort

Scheinkraft

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Frage

Nenne die wichtigsten Bestandteile der planetarischen (atmosphärischen) Zirkulation.

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Antwort

Nordost/Südost Passatzonen (stabile Hadleyzellen, beidseits der ITC)

Westwindzonen (instabile Ferellzellen durch mäandrierende Rossby Wellen, Westwinddrift, beidseits der ITC)

ITC (Innertropische Konvergenzzone) Polarzonen, Polarzelle 

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Frage

Welche chemischen Hauptbestandteile hat oberflächennahe Luft? Wähle die korrekte Reihenfolge sortiert nach prozentualem Anteil. 

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Antwort

Stickstoff, Kohlendioxid, Sauerstoff, Ozon

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Frage

Das 1997 auf dem Weltklimagipfel verfasste Kyoto Protokoll zielte unter anderem auf die Reglementierung von verschiedenen klimaschädlichen (Treibhaus-)Gasen ab. Nenne vier dieser chemischen Substanzen.

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Antwort

Die im Rahmen des Kyoto Protokolls reglementierten chemischen Gase lauten (Auswahl): Methan (CH4), Kohlenstoffdioxid (CO2) als Referenz, Distickstoffoxid (N2O), Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW), Schwefelhexafluorid (SF6). 

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Frage

In der untersten Schicht der Erdatmosphäre, der Troposphäre (<10 km), findet u.a. der Hauptteil aller Wettergeschehen statt. Wie lauten die Namen der Schichten darüber?

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Antwort

Der Aufbau der Erdatmosphäre lautet wie folgt: Troposphäre, Stratosphäre, Mesosphäre, Thermosphäre. Dazwischen liegen die jeweiligen Übergangsschichten, genannt "-pausen" (Beispiel: Tropopause) Die Thermosphäre bzw. Ionosphäre geht dann schlussendlich in die Exosphäre über, welche je nach Definition bereits im interstellaren Raum liegt. 

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Frage

Wie entsteht Wetter? Erläutere (in eigenen Worten) die Funktionsweise von Hoch- und Tiefdruckgebieten.

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Antwort

Wetter ist ein komplexes Gefüge aus physikalischen Wirkmechanismen; dabei hängt das Wettergeschehen auf der Erde in erster Linie mit Umwälzprozessen von Temperatur- und Luftdruck (und deren zonalen Unterschieden) zusammen, welche u.a. mit dem Wasserkreislauf kombiniert (Verdunstung, Regen etc) für Wetterereignisse sorgen. Hochdruckgebiete (Hs) sind Bereiche, in denen Luft nach unten sinkt und dadurch zu einem Anstieg es Luftdrucks (gemessen in Pa = Pascal) führt. Tiefdruckgebiete hingegen haben einen niedrigen Luftdruck, dort steigt Luft nach oben, sodass dort meist Bewölkung, Regen, Schnee etc. vorliegt. 

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Frage

Nenne drei verschiedene Wolkentypen und deren Merkmale.

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Antwort

In der Meterologie werden zehn verschiedene Wolkentypen unterschieden, welche jeweils wieder eigene Untertypen aufweisen. Diese treten in unterschiedlichen Höhenschichten auf.  Drei bekannte Beispiele sind:
Cirruswolken, dünne faserige Schleierwolken, Aussehen wird durch Höhenwinde geprägt.

Cumuluswolken, einzelne sich an den Rändern stetig verändernde Haufenwolken

Stratuswolken, auch als Schichtwolken bezeichnet, Übergänge nur schwer erkennbar, (Hoch-)Nebelartig. 


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Frage

Was beschreibt der Begriff Elmsfeuer?

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Antwort

Ein traditioneller Osterfeuerbrauch in Königslutter am Elm (Niedersachsen). 

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Frage

Was versteht man unter saurem Regen? Beschreibe (in eigenen Worten) die Ursachen und Folgen dieses Phänomens. 

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Antwort

Als sauren Regen bezeichnet man mit Schadstoffen (z.B. SO², Hg, NO²) angereicherten Niederschlag, welcher durch seine PH- Negativität schädliche Umweltauswirkungen (Wald- bzw. Pflanzensterben, Bodendegeneration) aufweist. Dies wurde insbesondere in den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Ursachen sind die anthropogene Umweltverschmutzung (Industriestandorte, Schadstoffeintrag durch Verbrennungsmotoren etc.).

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Frage

Erkläre was mit dem Begriff Sonnenwind gemeint ist, und beschreibe (in eigenen Worten) seine sichtbaren Auswirkungen auf die irdische Atmosphäre.

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Antwort

Der solare Sonnenwind ist ein (elektrisch hoch leitfähiger) Partikelstrom der von der Sonne in alle Richtungen freigesetzt wird. Er ist Teil der kosmischen Strahlung. Wenn der Sonnenwind auf die Erde trifft, dann reagiert er mit dem Magnetfeld der Erde. Polarlichter (Aurora borealis/australis) sind physikalische Erscheinungen in der Atmosphäre, welche auf den Sonnenwind zurückzuführen sind. 

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Frage

In den USA sind Tornados keine Seltenheit, man spricht auch von einer jährlichen Tornadosaison, einer Zeit, in welcher Tornados gehäuft auftreten. Wie und unter welchen Voraussetzungen enstehen diese?

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Antwort

Tornados (oder Großthromben) entstehen meist in Gewitterlagen, wo bodennahe feucht-warme Luft von kalter, trockener Luft in der Höhe überlagert wird. Wenn diese Schichtungen dann durch Scherwinde innerhalb von einer Gewitterzelle aufwärts gewirbelt werden, begünstigt diese Zirkulation einen Sog der letztendlich den Unterdruck im Inneren des Tornados nährt. 

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Frage

Wo in der Atmosphäre entsteht normalerweise das Wetter?

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Antwort

Die Entstehung von Wetter ist ein komplexer Prozess an welchem mehrere Faktoren (Höhe, Verdunstung, Drehbewegung der Erde, Luftdruck uvm.) beteiligt sind. Diese Prozesse finden normalerweise in den folgenden atmosphärischen Schichten statt: 

Troposphäre, Stratosphäre und Mesosphäre.

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Frage

Was versteht man in der Meteorologie unter einer Großwetterlage?

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Antwort

Dabei handelt es sich um den Fachausdruck für umgangssprachlich "Da braut sich etwas zusammen". 

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Frage

In den Wetternachrichten wird eine explizite Fachsprache meistens vermieden. Was bezeichnet in der Meteorologie der Begriff Antizyklone?

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Antwort

Antizyklone sind in der Fachsprache der Ausdruck für Hochdruckgebiete. 

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Frage

Gewitter sind in den Tropen sehr viel häufiger als in den gemäßigten Breiten Europas. Erkläre (in eigenen Worten) die Entstehung von diesem Wetterphänomen.

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Antwort

Gewitter entstehen durch einen Spannungsaufbau positiver und negativ geladener Teilchen innerhalb einer oder mehrerer Wolkenzellen. Diese Spannungen entstehen, wenn feuchtwarme Luft schnell aufsteigt, und es dabei zu einer Reibung zwischen den einzelnen Partikeln kommt. Die so akkumulierende Spannung entlädt sich dann z.B. über Blitzschläge. Gewitter sind vor allem in den Tropen aufgrund der hohen Verdunstungsmengen fast an der Tagesordnung.  

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Frage

In der Meteorologie unterscheidet man Gewitter sowohl in Einzelzellengewitter als auch Superzellengewitter. Erläutere (in Stichpunkten) die Unterschiede der beiden Phänomene.

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Antwort

Eigenschaften einer Superzelle:

- längere Entstehungs- und Bestandszeit

- intensive, großräumig sichtbare Erscheinungen (z.B. Pilzausformung)

- sie gehen oft einher mit schweren Wolkenbrüchen (große Hagelkörner bis hin zu Tornados)

- Auf Satellitenbildern zeigt sich ein deutliches Ausscheren nach rechts (nördliche Halbkugel)  bzw. links (auf der südlichen Halbkugel)


Eigenschaften einer normalen Einzelgewitterzelle: 

- in der Regel kurzlebig

- (im Verhältnis) schwache Gewitterbildung 

- in der Regel geringe Windentwicklung



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Frage

Nenne die Namen von jeweils zwei schweren Stürmen, welche Nordamerika und Europa im 21. Jahrhundert heimgesucht haben.

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Antwort

Die mitunter stärksten Hurrikans im 21. Jahrhundert waren für die USA:
Ivan (2004), Katrina (2005) und Irma (2017). 

In Europa: Der Orkan Kyrill (2008), Xaver (2013) und Niklas (2015)

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Frage

Erkläre (in eigenen Worten) was mit dem Begriff Monsun gemeint ist. Gehe in Deiner Antwort auf räumliche und zeitliche Faktoren ein.

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Antwort

Monsun bezeichnet im (süd/südost) asiatischen Raum einen beständigen Wind, der im halbjährlichen Wechsel, von den Passatwinden beeinflusst, besonders die (sub-)tropischen Gebiete einschließt. Vor allem im sommerlichen Halbjahr ist er entscheidend an der Wetterentstehung beteiligt, und sorgt in den betroffenen Gebieten (bspw. Indien) für hohe Luftfeuchtigkeit und Niederschläge.  

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Frage

Nenne vier (sub-)tropische Länder Asiens, welche stark vom jahreszeitlichen Monsun beeinflusst werden. 

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Antwort

Klassische Länder die ein vom Monsun geprägtes Klima aufweisen sind Thailand, Kambodscha, die Philippinen aber auch Indonesien und Teile Indiens. 

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Frage

Für viele Länder in Südostasien ist die Zeit des Südwestmonsuns als eigene Jahreszeit, oder Regenzeit bekannt. Welche Monate des Jahres sind hiervon betroffen und warum?

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Antwort

Aufgrund der geographischen Lage in Äquatornähe (ITC) ist die Regenzeit bzw. Zeit des Südwestmonsuns auf die Monate Mai - Oktober zu verorten. Dabei spielen insbesondere die Passatwinde, Corioliskraft und die Nähe zur ITC eine große Rolle. In diesem Zeitfenster kommt es in der Regel zu örtlich variierenden, hohen und regelmäßigen Niederschlägen.

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Frage

Das Nordpolarmeer (bzw. der arktische Ozean) gilt als interkontinentales Mittelmeer. Mit welchen Gewässern ist er verbunden?

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Antwort

Der arktische Ozean ist in erster Linie mit dem Atlantik, sowie über die Beringstraße auch mit dem Pazifik verbunden. Darüber hinaus ist er mit mehreren Nebenmeeren verbunden, darunter: Grönlandsee, Europäisches Nordmeer, Barentssee, Hudson Bay, Beaufortsee und einige mehr. 

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Frage

Welche zwei Länder trennt die Beringstraße voneinander?

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Antwort

Russland (Ostsibirien) und Nordamerika (Alaska)

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Frage

Nenne sieben Säugetierarten, welche regelmäßig im arktischen Klima der Polarregion vorkommen. 

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Antwort

Eisbär, Schneefuchs, Rentier, Schneehase, Walross, Moschusochse, Robbe, Karibu, Hermelin, Wolf. 

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Frage

Welche drei Inseln liegen (geographisch betrachtet) zwischen Norwegen und Grönland?

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Antwort

Folgende Inseln liegen im Nordatlantik bzw. im Europäischen Nordmeer zwischen Norwegen und Grönland:
Island, Spitzbergen (Svalbard), die Faröer Inseln sowie die Insel Jan Mayen. 

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Frage

Die Universität der Arktis (UArctic) ist ein Netzwerk von Hochschulen im Nordpolarraum, welche sich der Erforschung der Arktis verschrieben haben. Welche Anrainerstaaten sind Teil dieses Netzwerkes?

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Antwort

USA (Alaska), Kanada, Dänemark, Schweden, Norwegen, Island, Russland, Finnland.

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Frage

Ca. 12% (4 Millionen) der Bewohner des Nordpolarraums sind indigener Natur. Nenne die Namen von zwei Völkern der Arktis.

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Antwort

Folgende indigene Völker leben im arktischen Raum: Samen, Inuit, Tschukschen, Yupik.

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Frage

Beschreibe (in eigenen Worten) die Landschaftsform Fjäll (Fjell), und gehe bei Deiner Antwort auf das Vorkommen, wie die wichtigsten Charakteristika ein. 

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Antwort

Das Fjäll (Fjell) ist eine Hochgebirgsform welche charakteristisch für den Norden Skandinaviens ist. Es beschreibt eine felsig bergige Hügellandschaft mit geringer Strauch- und Krautvegetation. Vereinzelt kommen Birken und niedere Baumarten vor, generell beschreibt es aber eine Bergtundra glazialer Prägung oberhalb der Baumgrenze. 

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Frage

Als weitgehend windstiller Bereich mit aufsteigenden Luftmassen unterliegt die ITC im Jahresverlauf nur leichten räumlichen Schwankungen. Warum befindet sie sich dennoch meist um einige Breitengrade nördlich vom Äquator?

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Antwort

Da es auf der Nordhalbkugel größere Landmassen gibt, und sich die Luftmassen über Festland stärker erwärmen als über dem offenen Ozean, ist die ITC über den Jahresverlauf etwas nördlich vom Äquator aufzufinden.

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Frage

Ein älterer englischer Begriff für Passatwinde lautet trade- winds (Handelswinde). Erläutere (in eigenen Worten) was es damit auf sich hat.

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Antwort

Die trade-winds bzw. Handelswinde haben ihren Namen ursprünglich aus der Seefahrt, da die Passatwinde für die Handels- Segelschifffahrt (z.B. Britische Ostindien Kompanie) und deren Mobilität von hoher Bedeutung waren.

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Frage

Hurrikans der Stärke 5 erreichen Windgeschwindigkeiten von 300 km/h und mehr. Wie wird das Innere eines Hurrikans bezeichnet, und welche Bedingungen herrschen dort?  

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Antwort

Das Auge (innerster Bereich in Bodennähe) eines jeden Hurrikans ist nahezu windstill. Dieser Bereich hat bei größeren Hurrikanen einen Durchmesser von ca. 50km, und wird umgeben vom Augenwall, dem Wolken- und Windring mit den höchsten Windgeschwindigkeiten.

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Frage

Die Hurrikans Irma und Katrina gehören zu den stärksten Hurrikanen der vergangenen zwei Jahrzehnte. Welche Stärke hatten sie zeitweilig bei ihrem Auftreffen an Land entwickelt?





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Antwort

Beide Hurrikane sind mit Geschwindigkeiten von bis zu 285 km/h gemessen worden, und entsprechen damit der Stärke 5 (verwüstend).

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Frage

Was ist der Unterschied zwischen einem Hurrikan und einem Orkan?

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Antwort

Es gibt keinen nennenswerten Unterschied, beide namentlichen  Bezeichnungen haben wahrscheinlich sogar den gleichen etymologischen Ursprung. In den USA (Hurrikan) wie auch in Europa (Orkan) werden Stürme ab der Stärke 12 (Beaufort) mit diesen Namen benannt. 

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Frage

Mit welcher Einheit und Skala wird Wind gemessen?

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Antwort

Wind wird in km/h (Kilometern pro Stunde) gemessen. 

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Frage

Nenne fünf Länder die im geographischen Bereich des Nordostpassat (bis 30° NB) liegen.

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Antwort

Mexiko, China, Indien, Somalia, Thailand, Oman, Jemen, Kenia, Vietnam. 

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Frage

Nenne zwei Länder, welche im Bereich des Südostpassat (bis 30° SB) liegen.

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Antwort

Madagaskar, Südafrika, Brasilien

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Frage

Welche Vegetationszonen liegen im Bereich des Südostpassat? Nenne zwei Beispiele. 

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Antwort

Folgende Vegetationszonen liegen im Wirkbereich des Südostpassatwindes: Feuchtsavanne, Trockensavanne, teilw. Dornsavanne aber auch teilw. tropischer Regenwald.

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Frage

Erkläre (in eigenen Worten) warum der Passatwind insbesondere in der Geschichte der Seefahrt eine große Rolle spielte. 

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Antwort

Zur Zeit des atlantischen Seehandels hat insbesondere der atlantische Dreieckshandel vom günstigen Passatwind profitiert. Dabei sind die (europäischen) Schiffe an Afrikas Küste entlang nach Süden gefahren, um dann mit dem Passatwind im Rücken nach Westen zu segeln. Der Golfstrom begünstigte dabei die Fahrt zurück nach Europa. 

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Frage

Welches Phänomen beschreibt der Windchill Effekt?

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Antwort

Bei Windgeschwindigkeit und kühlen Temperaturen nehmen wir die tatsächliche Temperatur deutlich kälter war. Der Windchill Effekt beschreibt also die gefühlte Temperatur in Abhängigkeit zur Windgeschwindigkeit. 

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Frage

Die Sommer- und Wintersonnenwende spielt vor allem in den hohen Breitengraden eine wichtige Rolle. Für welches physische Phänomen stehen sie?

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Antwort

Die Sommersonnenwende (normalerweise am 20./21. Juni und Wintersonnenwende 21./22. Dezember stehen jeweils für den längsten und kürzesten Tag respektive der Tageslichtzeit. Dabei verzeichnet die Sonne an diesen Tagen um die Mittagszeit ihren jeweils höchsten bzw. niedrigsten Stand am Himmel. 

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Frage

Welcher Brauch wird um die Sommersonnenwende in Mittel- und Nordeuropa zelebriert?

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Antwort

Sonnenfest

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Frage

Nenne vier Länder, welche in Europa innerhalb der subpolaren Zone liegen. 

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Antwort

Island, Schweden, Norwegen, Finnland.

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Frage

In welche Richtung werden Winde durch die Corioliskraft auf der Nordhalbkugel abgelenkt?

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Antwort

Nach Osten (also rechts)

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Frage

Warum werden Winde durch die Corioliskraft abgelenkt?

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Antwort

Wenn Luftmassen sich vom Äquator aus Richtung Norden (oder Süden) bewegen

werden sie durch die Corioliskraft abgelenkt und bewegen sich dann schneller als die Erdoberfläche.

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Frage

In welche Richtung werden Luftmassen auf der Südhalbkugel abgelenkt, wenn sie vom Äquator Richtung Südpol wandern?

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Antwort

Sie werden nach Osten (also links) abgelenkt.

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Frage

Vervollständige diesen Satz:

Die Corioliskraft führt auf der Nordhalbkugel zu einer ___-Ablenkung und auf der Südhalbkugel zu einer ___-Ablenkung. Sie wirkt umso ___ je näher man zu den Polen kommt.

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Antwort

Die Corioliskraft führt auf der Nordhalbkugel zu einer Rechts-Ablenkung und auf der Südhalbkugel zu einer Links-Ablenkung. Sie wirkt umso stärker je näher man zu den Polen kommt.

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Frage

Inwiefern beeinflusst die Corioliskraft den Golfstrom?

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Antwort

Wie bei den Lüftströmen auch beeinflusst die Corioliskraft die Laufrichtung des Golfstroms und lenkt die Meeresströmung Richtung Norden nach rechts ab. Im Norden Europas kommt so der Warme Golfstrom an und erwärmt dort die Küstenregionen.

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Frage

Welche Wind-Zirkulation (Höhenwinde) wird mitunter am stärksten von der Corioliskraft beeinflusst?

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Antwort

Die Jetstreams - sie fließen an der Grenze zur polaren Zelle und sind Höhenwinde, die  auf der Nordhalbkugel durch die Corioliskraft nach Osten abgelenkt werden.

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Frage

Welche Rolle spielt die Corioliskraft bei der Entstehung von Hurrikans?

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Antwort

Hurrikans werden durch warmes, verdunstendes Wasser und feuchte, warme Luft begünstigt. Letzter steigt hoch auf und begünstigt den Abfall kalter Luft. Die Corioliskraft dreht diese beiden gegenteiligen Luftmassen umeinander was eine Sogwirkung verursacht. Immer mehr feuchte Meeresluft wird angesogen. Der Hurrikan wächst.


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