Ökosysteme

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Unter einem Ökosystem wird das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Lebewesen und ihrem abgegrenzten Lebensraum verstanden. Die Lebensgemeinschaft von verschiedenen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten nennt man Biozönose. Den dazugehörigen Lebensraum nennt man Biotop. Biotop und Biozönose zusammen bilden das Ökosystem und können nicht getrennt voneinander existieren.



Wie sind Ökosysteme aufgebaut?


Ökosysteme haben die unterschiedlichsten Größen. Es gibt keine Mindestgröße oder Maximalgröße für Ökosysteme. Du kannst die Ökosysteme mit Hilfe der Biotope und Biozönose voneinander abgrenzen. Durch die verschiedenen Lebensbedingungen in den einzelnen Biotopen leben darin auch verschiedene Lebewesen, also unterschiedliche Biozönosen. Zwischen den Lebewesen untereinander und mit ihrer Umwelt herrschen starke Wechselbeziehungen.




Eigenschaften von Ökosystemen


Eine Eigenschaft von Ökosystemen ist die Offenheit. Ökosysteme sind nach außen offen. Das heißt, dass es keine Grenzen zu anderen Ökosystemen gibt und die Lebewesen zwischen den Ökosystemen wechseln und interagieren können. Eine weitere Eigenschaft von Ökosystemen ist die Dynamik. Ökosysteme sind dynamisch und verändern sich ständig. Dies passiert durch Einflüsse von innen und außen auf das Ökosystem. Auch zeichnen sich Ökosysteme durch ihre Komplexität aus. Die Lebewesen und ihr Biotop stehen in unzähligen Verbindungen zueinander, wodurch ein komplexes Geflecht zwischen Tieren, Pflanzen und Pilzen und ihrer Umwelt entsteht. 



Gliederung von Ökosystemen 


Ökosysteme können in künstliche und natürliche Ökosysteme gegliedert werden. Zu den künstlichen Ökosystemen gehören zum Beispiel das Ökosystem Stadt oder das Ökosystem Hafen. Künstliche Ökosysteme werden vom Menschen geschaffen und reguliert.


Die natürlichen Ökosysteme können nochmal in terrestrische Ökosysteme und in aquatische Ökosysteme unterteilt werden. Zu den terrestrischen Ökosystemen (Terra = Erde) gehören die Ökosysteme, die sich an Land befinden. Beispiele für terrestrische Ökosysteme sind das Ökosystem Wald,  das Ökosystem Wiese, das Ökosystem Regenwald oder das Ökosystem Hecke. Zu den aquatischen Ökosystemen (Aqua = Wasser) gehören die Ökosysteme, die aus Wasser bestehen. Abhängig von ihrem Salzgehalt unterteilt man diese noch in Limnische Ökosysteme und Marine Ökosysteme. Zu den Limnischen Ökosystemen zählen Süßwassergewässer, wie das Ökosystem See, und das Ökosystem Teich. Zu den Marinen Ökosystemen dagegen zählen Salzwassergewässer, wie das Ökosystem Korallenriff oder das Ökosystem Ozean.


Das Gesamtökosystem „Erde“ wird als Biosphäre bezeichnet.




Das Ökosystem Wald


Wälder bedecken schätzungsweise 30% der Landmasse auf der Erde. Vor Beginn der Industrialisierung betrug dieser Anteil noch zwischen 55% und 60%. Dabei haben Wälder für unser Leben eine absolut unverzichtbare Rolle. Wälder sind am Wasserkreislauf beteiligt, wichtigster Sauerstoffproduzent und zudem auch Lebensraum für eine unschätzbare Zahl von Tierarten.



Aufbau des Ökosystem Wald


Als langlebiges Ökosystem ist das Ökosystem Wald zur Selbstregulation fähig. Die Standortfaktoren Klima, Boden, Kleinrelief und Exposition bestimmen an jedem Wuchs-Ort die gegebenen ökologischen Bedingungen, an welche sich die dort lebenden Pflanzen und Tiere anpassen. So können sich durch verschiedene Faktorenkombination unterschiedlich strukturierte Waldlebensgemeinschaften entwickeln.


Das Auftreten einer Pflanzenart an einem bestimmten Wuchs-Ort hängt von ihren physiologischen Ansprüchen (Wasser, Nährstoffe, Licht) und von den Konkurrenzverhältnissen in Bezug auf andere Arten ab. Die Schicht- oder Stockwerkstruktur des Waldes ist Folge der Anpassung verschiedener Arten an die unterschiedlichen Lichtverhältnisse.


Schattenbaumarten wie Buche, Tanne und Linde ertragen in jungen Jahren viel Schatten. Sie halten es auch lange ohne viel Licht aus. Die Lichtbaumarten wie Eichen, Kiefer, Lärche oder Birke dagegen benötigen ausreichend Licht und spenden wegen ihres lichtdurchlässigen Blätterdaches selbst wenig Schatten. Schattenertragende Bäume sind den lichtbedürftigen Baumarten im Konkurrenzkampf um Lebensraum langfristig überlegen.



Typen von Wäldern


Wälder können anhand ihres Entwicklungsstadiums eingeteilt werden:


  • Pionierwaldphase: erste Jungtriebe und kleinere Bäume 
  • Optimalphase: vollständiger Kronenschluss 
  • Zerfallphase: Absterben der Bäume 


Oder sie werden nach den vorkommenden Bäumen eingeteilt:


  • Laubwald: (fast) ausschließlich Laubbäume 
  • Nadelwald: (fast) ausschließlich Nadelbäume 
  • Mischwald: Laub- und Nadelbäume



Das Ökosystem Wiese


Die meisten Wiesen sind künstliche, vom Menschen geschaffene Ökosysteme. Zumeist sind sie durch Abbrennen und Rodung entstanden. Ohne regelmäßiges Mähen und Beweiden würde auf Dauer ein Mischwald entstehen.

Typisch für Wiesen sind Gräser und Kräuter, welche schnell wachsen und blühen sowie robust und düngeunempfindlich sind. Manche Arten schützen sich auch durch die Einlagerung giftiger Substanzen oder die Ausbildung von Stacheln vor Beschädigung. Wiesen, die nur selten gemäht werden, entwickeln sich zu artenreichen und bunten Lebensräumen.


Mit ihrer Vielfalt an Strukturen bieten Wiesen Lebensraum für eine große Zahl von Tierarten. Dazu zählen Wirbeltiere wie Vögel und Grasfrösche oder Wirbellose wie Insekten, Spinnen, Krebstiere und Würmer. Zwischen den Lebewesen und ihrem Lebensraum bestehen enge Wechselbeziehungen. Käfer, Bienen und Schmetterlinge profitieren nicht nur vom Arten- und Blütenreichtum, sondern auch von den unterschiedlichen Blühzeiten.



Ökosystem Regenwald


Das Ökosystem Regenwald ist ein sehr breites und umfangreiches Thema. Deshalb findest du zu diesem Thema einen separaten Artikel bei uns.



Ökosystem Hecke


Hecken sind Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten. Sie bieten Schutz und Möglichkeiten zur Aufzucht des Nachwuchses zum Beispiel für Zauneidechse und Igel.



Aufbau einer Hecke

Ursprünglich wurden Hecken gepflanzt, um Wildtiere oder Nutztiere von Flächen fernzuhalten. In der Kernzone einer Hecke können neben Sträuchern auch Bäume stehen, deren Kronen die Hecke überragen können. Eingeschlossen wird die Kernzone beidseitig durch die sogenannte Mantelzone aus Sträuchern, denen jeweils eine Krautzone vorgelagert ist.


Funktion von Hecken

Aus klimatischer Sicht sind Hecken Miniwälder mit einheitlichen Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit als im offenen Land.  Eine Hecke besteht aus sehr vielen Minibiotopen und bietet daher Lebensraum für eine große Vielzahl von Arten. In Hecken können bis zu 1000 verschiedene Arten von Bewohnern leben.



Ökosystem See


Ein See ist ein stilles Gewässer, welches vollständig von Land umgeben ist. Die Verdunstung sowie der Zufluss und der Abfluss eines Sees sind gering. Seen haben unterschiedliche Zonen mit sehr unterschiedlichen Temperatur-, Licht- und Nährstoffverhältnissen.


Die Biozönose im Ökosystem See setzt sich aus verschiedenen Fischen, Wasservögeln, Wasserpflanzen und Algen, Fröschen und Würmern zusammen. Zum Biotop des Ökosystem Sees zählen die unbelebten Bestandteile der Natur, wie die Wassertemperatur oder der pH-Wert des Sees und die Menge an Licht, die auf den See fällt.


Das Wasser und damit auch die Nährstoffe und der Sauerstoff darin, werden bei Seen mit dem Wechsel der Jahreszeiten immer wieder durchmischt. Der Grund dafür ist die sogenannte Anomalie des Wassers.



Das Ökosystem Teich


Ein Teich ist meist ein künstliches, vom Menschen erschaffenes Ökosystem, welches auch nur künstlich stabil gehalten werden kann. Deshalb nutzt man Filtersysteme. Das Ökosystem Teich bietet vielen einheimischen Tieren wie etwa Insekten, Fröschen, Molchen und Vögeln einen Lebensraum und Nahrung.



Das Ökosystem Korallenriff


Das Ökosystem Korallenriff gehört zu den artenreichsten und empfindlichsten Ökosystemen der Erde. Die Unterwasserstrukturen der Korallenriffe bestehen aus Calciumcarbonat, das über viele Tausende von Jahren von den Korallen eingelagert wurde.

Korallen sind sogenannte sessile Nesseltiere, das bedeutet, dass sie sich nicht bewegen können und deshalb fest an ihren Standort gebunden sind. Als Nahrung dient in erster Linie aus dem Wasser gefiltertes Plankton. Doch noch weitaus wichtiger für die Nahrungsaufnahme ist die symbiotische Beziehung zwischen Alge und Koralle. Auf den Korallen sitzen einzellige Algen. Während die Korallen einen sicheren Lebensraum für die Algen bieten, liefern die Algen durch die Photosynthese Glucose für die Korallen.

Die meisten Korallenarten kommen nur im Bereich der tropischen Breitengrade vor, weil es nur dort ideale Bedingungen gibt. Temperaturen zwischen 20*C und 30*C, sauberes Wasser und viel Sonnenlicht sind für das Korallenwachstum wichtig. Bereits die kleinste Abweichung von den Idealbedingungen kann zu einem schnellen Absterben der Korallen führen.

Man unterscheidet zwischen zwei Typen von Korallen: 


  • Weichkorallen 
  • und Steinkorallen


Steinkorallen sind für die Entstehung der Korallenriffe verantwortlich. Beim Wachstum der Korallen lagern diese Calciumcarbonat ein. Stirbt eine Koralle, bleibt ihr Kalkskelett übrig und wird von einer jungen Koralle überwachsen.



Tiere im Korallenriff

Korallenriffe verfügen über eine enorm hohe Zahl von unterschiedlichen Tierarten.


  • Fische: mehr als 1000 verschiedene Fischarten 
  • Nesseltiere: Korallen und Quallen 
  • Krebstiere: Krabben und Krebse 
  • Stachelhäuter: Seeigel und Seesterne 
  • Weichtiere: Muscheln, Schnecken und Tintenfische 



Das Ökosystem Ozean


Unter einem Ozean versteht man eine große, zusammenhängende Fläche von Salzwasser, das von allen Seiten um die Kontinentalplatten fließt. Der Begriff Ozean beschriebt zum einen die Gesamtheit der Meere auf der Erde. Zum anderen ist der Begriff Teil des Namens der fünf einzelnen Ozeane: Arktischer-, Antarktischer-, Atlantischer-, Indischer- und Pazifischer Ozean.

Die Vielfalt der Ozeanbewohner reicht von mikroskopisch kleinen Algen und Einzellern bis hin zum 200 Tonnen schweren Blauwal. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es in den Ozeanen noch mindestens ein Drittel unerforschter Lebewesen gibt.

Unter anderen durch den Klimawandel sterben Tiere und Pflanzen in einer Region aus, wandern ab und zu oder werden eingeschleppt. Diese Änderungen beeinflussen das Gleichgewicht zu Gunsten oder Ungunsten bisheriger Lebensgemeinschaften.



Alles Wichtige zu den Ökosystemen auf einen Blick!


  • Ein Ökosystem ist das Zusammenspiel zwischen Lebewesen und ihrem Lebensraum


  • Die Tier-, Pflanzen- und Pilzarten nennt man Biozönose


  • Den Lebensraum nennt man Biotop


  • Biotop und Biozönose zusammen bilden das Ökosystem und können nicht getrennt voneinander existieren


  • Ökosysteme sind offen, dynamisch und komplex


  • Man unterschiedet zwischen künstlichen und natürlichen Ökosystemen

Finales Ökosysteme Quiz

Frage

Charakterisiere in Stichpunkten das Ökosystem Wattenmeer. Nenne hierbei wichtige Eigenschaften und Einflüsse, welche für dieses Ökosystem typisch sind.

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Antwort

Einflüsse: Ebbe und Flut (Gezeiten), Salzgehalt, Wasserstand, Klimawandel, Meeresspiegel, Temperaturschwankungen, (Massen-)Tourismus, Fischerei.  


Eigenschaften: Salzwiesen, niedrige Wassertiefe, anpassungsfähige Flora und Fauna( an die stark unterschiedlichen Landschaftsformen), Dünen, Ästuare, Weltnaturerbe, FFH Gebiete, Natura 2000 Gebiet, Strände, Geestkliffe, schwankender Salzgehalt vor allem im Brackwasserbereich, starke Produktion von pflanzlichen und tierischen Plankton, Rast- und Brutplatz von vielen Tieren. Große Ansammlung von Muschelbänken (schützen vor Erosion). 

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Frage

Definiere (in eigenen Worten) den Begriff Ökosystem.  

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Antwort

Definition Ökosystem: Diese Begriffe sollten so oder so ähnlich in Deiner Definition vorhanden sein: 

naturräumliche Lebensgemeinschaft, Beziehungsgefüge in einem Lebensraum. 

Beispielantwort:
Ökosysteme stellen den Lebensraum diverser biotischer (Tiere und Pflanzen) und abiotischer (Gestein, Mineralboden, Luft und Klima) Komponenten dar, die als Lebensgemeinschaft einen natürlichen Raum besiedeln und prägen.

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Frage

Was versteht man unter dem Begriff naturnahe Ökosysteme?

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Antwort

Naturnahe Ökosysteme sind Biotope, die dem jeweils ursprünglichen Landschaftsbild nachempfunden wurden. 

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Frage

Erläutere (in eigenen Worten) den Unterschied zwischen natürlichen und naturnahen Ökosystemen. 

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Antwort

Die Antwort sollte enthalten:

naturnahe Ökosysteme: vom Menschen wenig bis selten genutzte Ökosysteme. Beispiel naturnaher Feldrain, Feldhecken, Streuobstwiesen. 

natürliche Ökosysteme: vom Menschen unberührte Ökosysteme, in denen natürliche Kreisläufe ohne direkte Eingriffe ablaufen. Beispiel: unberührte Habitate wie kleine Inseln, unberührter Regenwald.

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Frage

Welche direkte Gefährdung von Ökosystemen geht mit dem anhaltenden Insektensterben einher?

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Antwort

Durch den Verlust der Artenvielfalt und insbesondere dem Insektensterben ist die Bestäubung von Kultur- und Nutzpflanzen gefährdet. Darüber hinaus spielen Insekten als Aas-Beseitiger eine zentrale Rolle in der Verwertung von Stoffen und der damit verbundenen Nährstoffbereitstellung innerhalb von Ökosystemen. Sie sind ebenfalls eine wichtige Nahrungsquelle für viele Kleintiere (z.B. Singvögel, Fledermäuse)

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Frage

Welche grundsätzlichen Gefährdungen für die Funktionalität von Ökosystemen sind Dir bekannt? Nenne mindestens fünf Beispiele.

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Antwort

Verlust an Biodiversität, direkte Folgen des Klimawandels, Luftverschmutzung, Schadstoffeintrag in die Umwelt, Infrastruktur- und Siedlungsbau, Nitrat- und Phosphatbelastung von Gewässern und Böden, fehlende Biotopvernetzung.

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Frage

In wie weit sind weitgehend isolierte Ökosysteme (z.B. auf Inseln) besonders gefährdet?

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Antwort

Isolierte Ökosysteme haben in der Regel nicht die nötige Resilienz gegenüber äußeren Einflüssen (z.B. Neobiota) sodass jede Schädigung/Exposition (Einbringen von Tieren oder Saatgut) dauerhafte Schäden/Veränderungen am lokalen Ökosystem verursachen kann. 

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Frage

Wie lautet die Abfolge des Etagenbaus im Ökosystem Wald? Beginne ganz unten mit der Wurzelschicht.

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Antwort

Wurzelschicht --> Moosschicht --> Krautschicht --> Strauchschicht --> Baumschicht (mit Kronenschicht)

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Frage

Beschreibe (in eigenen Worten) den Prozess der Eutrophierung. Wo findet er statt?

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Antwort

Eutrophierung ist ein Prozess der in nährstoffreichen Binnengewässern zu beobachten ist. Er beschreibt das die Abfolge von übermäßigem unkontrollierten Wachstum von Wasserpflanzen (Algen!) und einer darauffolgenden Zersetzung von Bakterien. Dabei wird dem Ökosystem See wichtiger Sauerstoff entzogen, und ein zunehmend lebensfeindliches Milieu entsteht. Umgangssprachlich "kippt" der See. 

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Frage

Nenne die verschiedenen Schichten und Zonen des Ökosystems See / Stillgewässer.

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Antwort

Die verschiedenen Zonen werden wie folgt benannt: Uferzone (Litoral), Bodenzone (Benthal), Freiwasserzone (Pelagial) und Tiefenzone (Profundal). Darüber hinaus werden die einzelnen Wasserschichten in Nährschicht (Epilimnion), Sprungschicht (Metalimnion) und Abbauzone (tropholythische Zone) unterteilt. 

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Frage

Was besagen die "Bergmannsche" und "Allensche" Regel? Erläutere in eigenen Worten. 

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Antwort

Bergmannsche Regel:
Tiere in kälteren Klimazonen haben in der Regel ein besseres Verhältnis zwischen Körperoberfläche und Körpervolumen. Das bedeutet, sie sind schwerer bei einer geringeren Oberfläche, und haben so eine geringere Wärmeabgabe. 

Allensche Regel:Tiere in kälteren Regionen haben i.d.R. kürzere Gliedmaßen bzw. Fortsätze (Schwanz, Beine) als ihre direkten Verwandten in wärmeren Gebieten.

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Frage

Was versteht man unter einem Ökosystem?

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Antwort

Unter einem Ökosystem wird das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Lebewesen und ihrem abgegrenzten Lebensraum verstanden.

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Frage

Was versteht man unter einer Biozönose?

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Antwort

Unter einer Biozönose versteht man die Lebensgemeinschaft von verschiedenen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten.

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Frage

Was versteht man unter einem Biotop?

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Antwort

Unter einem Biotop versteht man den Lebensraum der Biozönosen.


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Frage

In welcher Beziehung stehen Biotop und Biozönose?

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Antwort

Biotop und Biozönose können nicht getrennt voneinander existieren. 


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Frage

Wie können Ökosysteme voneinander abgrenzt werden?

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Antwort

Ökosysteme können mit Hilfe der Biotope und Biozönose voneinander abgrenzt werden. Durch die verschiedenen Lebensbedingungen in den einzelnen Biotopen leben darin auch unterschiedliche Biozönosen.

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Frage

Welche 3 Eigenschaften besitzen Ökosysteme?

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Antwort

Ökosystem sind nach außen offen. Ökosysteme sind dynamisch und verändern sich ständig und sie sind komplex.

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Frage

In was können Ökosysteme gegliedert werden?

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Antwort

Ökosysteme können in künstliche und natürliche Ökosysteme gegliedert werden.

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Frage

In was können die natürlichen Ökosysteme unterteilt werden?

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Antwort

Die natürlichen Ökosysteme können nochmal in terrestrische Ökosysteme und in aquatische Ökosysteme unterteilt werden. 


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Frage

Was versteht man unter terrestrischen Ökosystemen und welche Beispiele gibt es?

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Antwort

Terrestrischen Ökosystemen sind Ökosysteme, die sich an Land befinden. Beispiele für terrestrische Ökosysteme sind das Ökosystem Wald,  das Ökosystem Wiese, das Ökosystem Regenwald oder das Ökosystem Hecke

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Frage

Was versteht man unter aquatischen Ökosystemen?

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Antwort

Unter aquatischen Ökosystemen versteht man die Ökosysteme, die aus Wasser bestehen.

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Frage

Was versteht man unter aquatischen Ökosystemen?

Antwort anzeigen

Antwort

Unter aquatischen Ökosystemen versteht man die Ökosysteme, die aus Wasser bestehen.

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Frage

In was können aquatische Ökosysteme unterteilt werden und von was ist diese Unterteilung abhängig?

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Antwort

Aquatische Ökosysteme können in Limnische Ökosysteme und Marine Ökosysteme unterteilt werden. Diese Unterteilung ist abhängig vom Salzgehalt.


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Frage

Welche Gewässer zählen zu den Limnischen Ökosystemen und welche Beispiele gibt es?

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Antwort

Zu den Limnischen Ökosystemen zählen Süßwassergewässer. Beispiele sind das Ökosystem See und das Ökosystem Teich.

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Frage

Welche Gewässer zählen zu den Marinen Ökosystemen und welche Beispiele gibt es?

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Antwort

 Zu den Marinen Ökosystemen zählen Salzwassergewässer. Beispiele sind das Ökosystem Korallenriff oder das Ökosystem Ozean.                                                                                                                                                          

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Frage

Wie bezeichnet man das Gesamtökosystem Erde?

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Antwort

Das Gesamtökosystem „Erde“ wird als Biosphäre bezeichnet.


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Frage

Wie viel % der Landmasse der Erde sind von Wäldern bedeckt und wie hoch war dieser Wert vor der Industrialisierung?

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Antwort

Wälder bedecken ca. 30% der Landmasse auf der Erde. Vor Beginn der Industrialisierung betrug dieser Anteil zwischen 55% und 60%.

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Frage

Nach welchen 2 Kriterien können Wälder eingeteilt werden?

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Antwort

Wälder können anhand ihres Entwicklungsstadiums oder in die vorkommenden Bäume eingeteilt werden.

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Frage

Aus was setzt sich die Biozönose im Ökosystem See zusammen?

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Antwort

Die Biozönose im Ökosystem See setzt sich aus verschiedenen Fischen, Wasservögeln, Wasserpflanzen und Algen, Fröschen und Würmern zusammen.


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Frage

Was sind Korallen?

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Antwort

Korallen sind sessile Nesseltiere. Das bedeutet, dass Korallen sich nicht bewegen können und deshalb fest an ihren Standort gebunden sind.


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Frage

Welche Tiere leben in einem Korallenriff?

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Antwort

In einem Korallenriff leben Fische, Nesseltiere, Krebstiere, Stachelhäuter und Weichtiere.

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Frage

Was versteht man unter einem Ozean?

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Antwort

Unter einem Ozean versteht man eine große, zusammenhängende Fläche von Salzwasser, das von allen Seiten um die Kontinentalplatten fließt.


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Frage

Welche Tiefe liegen die bisher tiefsten Bohrungen ins Erdinnere und wo wurden diese durchgeführt?

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Antwort

Die tiefsten bisher möglichen Bohrungen auf liegen in ca. 12 km tief und wurden auf der Halbinsel Kola durchgeführt. 

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Frage

In welcher Tiefe liegen die tiefsten Bohrungen in Deutschland und wieso wurden diese abgebrochen?

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Antwort

In Deutschland liegen die tiefsten Bohrungen in einer Tiefe von 9101 Metern. Die Bohrung wurde abgebrochen, weil die Temperaturen höher als erwartet waren. 


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Frage

Wie ist die Erde aufgebaut und wie nennt man diesen Aufbau?

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Antwort

Die Erde ist schalenförmig aufgebaut. Dieser Aufbau wird Schalenbau der Erde genannt.


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Frage

In welche Hauptschalen wird beim Aufbau der Erde unterschieden?

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Antwort

 Es wird in folgende drei Hauptschalen unterschieden: Die Erdkruste, den Erdmantel und den Erdkern.

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Frage

Wie kann der Erdkern unterteilt werden?

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Antwort

Der Erdkern kann in den inneren und den äußeren Erdkern unterteilt werden.

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Frage

Welche Temperaturen herrschen im inneren Erdkern und aus welchem Material besteht er?

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Antwort

Im inneren Erdkern herrschen Temperaturen von 5000 Grad. Er ist der heißeste Teil. Der innere Kern besteht aus festem Material, hauptsächlich aus Eisen und Nickel. 


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Frage

Welche Temperaturen herrschen im äußeren Erdkern und aus welchem Material besteht er?

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Antwort

Im äußeren Erdkern herrschen Temperaturen von 3000 bis 5000 Grad. Er besteht aus zähflüssigem Material, hauptsächlich Eisen und Nickel.


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Frage

Was hat der Erdkern für einen Radius und welchen Radius hat die gesamte Erde?

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Antwort

Der Erdkern hat einen Radius von etwa 3500 km. Der gesamte Radius der Erde beträgt insgesamt 6370 km.


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Frage

In was kann der Erdmantel unterteilt werden?

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Antwort

Der Erdmantel kann in den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel unterteilt werden.

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Frage

Welche Dicke hat der obere Erdmantel?

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Antwort

Der obere Erdmantel ist insgesamt ca. 700 km dick. 


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Frage

Aus welchem Gestein besteht der obere Erdmantel und aus was besteht dieses Gestein?

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Antwort

Der obere Erdmantel besteht aus Peridotit. Peridotit  besteht zu rund 90 % aus den Elementen Sauerstoff, Silizium und Magnesium.

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Frage

Wie tief reicht der untere Erdmantel?

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Antwort

Der untere Erdmantel reicht bis zu einer Tiefe von 2.900 km.


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Frage

In welche beiden Krustenmaterial Typen kann die Erdkruste unterteilt werden?

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Antwort

Die Erdkruste kann in die                               kontinentale Erdkruste und die ozeanische Erdkruste unterteilt werden.


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Frage

Worin unterscheiden sich die kontinentale Erdkruste und die ozeanische Erdkruste?

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Antwort

Die kontinentale Erdkruste und die ozeanische Erdkruste unterscheiden sich in ihrer Entstehung, ihrer Zusammensetzung, ihrer Dichte und ihrer Dicke.

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Frage

Wie dick ist die kontinentale Erdkruste?

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Antwort

Die kontinentale Erdkruste hat eine Dicke von 30 bis 60 km.

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Frage

Aus was besteht die kontinentale Erdkruste?

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Antwort

Die kontinentale Erdkruste besteht hauptsächlich aus Silizium und Aluminium.

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Frage

Aus was besteht die ozeanische Erdkruste?

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Antwort

Die ozeanische Erdkruste besteht neben Sauerstoff und Silizium aus einen hohen Magnesiumanteil.

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Frage

Wo entsteht die ozeanische Erdkruste?

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Antwort

Die ozeanische Erdkruste entsteht an den Grenzen von auseinanderdriftenden Lithosphärenplatten am Ozeanboden.

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