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Fabel

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Deutsch

In diesem Artikel geht es um Fabeln. Wir erklären dir, was eine Fabel ist, welche Besonderheiten es im Aufbau gibt und inwiefern Tiere in den kurzen Geschichten eine Rolle spielen. Außerdem erhältst du einen Einblick in die Geschichte der Gattung und wir zeigen dir anhand eines Beispiels, welche Lehren man aus einer Fabel ziehen kann. 


Dieser Artikel gehört zum Fach Deutsch und erweitert das Thema Texte interpretieren



Was ist eine Fabel? 

"Wenn wir einen allgemeinen Satz auf einen besonderen Fall zurückführen, diesem besonderen Falle die Wirklichkeit erteilen, und eine Geschichte daraus dichten, in welcher man den allgemeinen Satz anschauend erkennen kann: so heißt diese Erdichtung eine Fabel." - Gotthold E. Lessing


Mit anderen Worten: Fabeln sind kurze Geschichten oder Erzählungen, die eine lehrende Absicht verfolgen. Der Begriff "Fabel" stammt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie Rede oder Erzählung. Seit dem 13. Jahrhundert wurde ihnen eine abschätzige Bedeutung als lügenhafte Erzählung zugedacht. 


Aus heutiger Sicht weisen Fabeln aber vor allen Dingen einen Verweischarakter auf. Sie enthalten eine Moral, die den Leser zum Nachdenken anregen soll. Somit wird ein Einzelfall illustriert, aus dem eine allgemeine Lehre gezogen werden kann. Das Aufgreifen von Tieren als handelnde Figuren schützt den Autor vor Bestrafung oder Verfolgung, da er so nur auf indirekte Weise kritische Aspekte des menschlichen Lebens in der Gesellschaft aufzeigt. 


Wie genau eine Fabel strukturiert ist, erfährst du in den folgenden Abschnitten. 



Merkmale einer Fabel

Im Überblick: 

  • typischer Aufbau: Promythion, Ausgangssituation, Rede, Gegenrede, Ergebnis, Epimythion
  • Einheit von Ort, Zeit und Handlung 
  • einfache Sprache 
  • Personifikation von allgemein bekannten Tieren 
  • Moral mit dem Zweck der Belehrung 
  • Tiere als Stereotype 
  • dialektische Erzählstruktur


Äußere Struktur einer Fabel

Fabeln sind meist in Vers- oder Prosaform verfasst. Außerdem liegt eine Einheit von Ort, Zeit und Handlung vor. Somit erstreckt sich eine einsträngige Handlung über einen kurzen Zeitraum hinweg, in dem sich der Ort nicht ändert. 


Ein typischer Fabelaufbau sieht wie folgt aus: 

  • Promythion: vorangestellte Lehre
  • Ausgangssituation der Handlung 
  • Rede, die Handlung auslöst, und Gegenrede als Reaktion des Betroffenen auf die Handlung 
  • Ergebnis der Handlung 
  • Epimythion: nachgestellte Lehre/Moral 


Wichtig! Die Moral der Fabel wird in den meisten Fällen nicht explizit genannt. Wird der Lehrsatz der Fabel vorangestellt, dient die Fabel als Verdeutlichung einer Lehre. Viel häufiger findet sich der Lehrsatz jedoch am Ende und die Fabel ist die Geschichte, die den Leser auf ein Problem hinweist. 


Sprachliche Gestaltung und inhaltliche Ebene einer Fabel

Die Autoren von Fabeln nutzen meist eine einfache Sprache, die allgemein verständlich ist. Häufig verwendet werden Gestaltungsmittel wie Ironie oder Satire. In den meisten Fabeln werden Tiere oder Pflanzen, die der Gesellschaft geläufig sind, menschliche Eigenschaften und Verhaltensweisen zugeschrieben. 


In den sogenannten Tierfabeln weist jedes Tier bestimmte charakteristische Merkmale auf und stellt somit ausgewählte Stereotype da. Zur Unterstreichung des personifizierten Charakters erhält das Tier einen Namen: bspw. der schlaue Fuchs Reineke oder der störrische Esel Boldewyn. 


Darüber hinaus treten in Fabeln meist zwei Tiere auf, die in ihrem Handeln gegensätzlich sind und einen Dialog führen. Somit liegt überwiegend eine dialektische Erzählstruktur vor. Im Hauptteil der Fabel wird deutlich, welche der Charaktere gut und welcher böse ist. Sie begegnen sich stets als Gegenspieler. 



Geschichte der literarischen Gattung Fabel

Im Überblick: 

  • nicht ein einziges Ursprungsland 
  • Beginn der europäischen Fabeldichtung mit Äsop 
  • Fabel als literarische Gattung ab Humanismus (14.-16. Jh.) und Reformationszeit (16.Jh.)
  • Höhepunkt der Dichtungsgattung zur Zeit der Aufklärung (18.Jh)
  • Anschluss an französische Fabeldichtung 
  • Fabeltheorie von Lessing: Rückkehr zum antiken Fabelmodell 
  • Rückgang der Fabeldichtung im 19. Jh.
  • Modernisierung der Fabeln 20./21.Jh.


Schon in 3. Jahrtausend vor Christus verteilte sich das Aufkommen von Fabeln zur Unterrichtung und Erziehung auf der Welt, wodurch sich kein explizites Ursprungsland herausstellen lässt. Beispielsweise wurden in Sumer die Fabel vom klugen Wolf und den neun dummen Wölfen als Lehrtext in Schulen verwendet. 


Als Begründer der europäischen Fabeldichtung gilt Äsop, der um 600 v. Chr. alte Fabeln sammelte und erzählte. In der Antike wurde die Fabel jedoch noch nicht als literarische Gattung anerkannt, sondern als rhetorisches Element verwendet. Erst durch Überlieferungen fand die Fabel auch ihren Weg in das mittelalterliche Europa. 


Der mittelhochdeutsche Fabeldichte "Der Stricker", dessen Werke ab Mitte des 13. Jahrhunderts datiert wurden, kann als der älteste deutsche Fabeldichter gelten. Etabliert hat sich die Fabelliteratur vorwiegend im Zeitalter des Humanismus (14.-16. Jh.) und in der Reformationszeit (16. Jh.) als eigene Gattung. Neben der Belehrung verwendete beispielsweise Martin Luther Fabelgeschichten, um unangenehme Wahrheiten zu verkünden, die die Menschen normalerweise nicht wahrhaben oder wissen wollten. 


In der Zeit des Barocks fand die Fabel wenig Zuspruch als ernstgenommen literarische Gattung, während in Frankreich jedoch viele Werke der Fabeldichtung in Versen verfasst wurden. Erst im 18. Jahrhundert im Zeitraum der Aufklärung fand die moralisch-didaktische Dichtungsgattung ihren Höhepunkt im deutschsprachigen Raum und wurde der "schwülstigen" Barockdichtung vorgezogen. Einfluss auf die neue Fabeldichtung hatte vor allem La Mottes Fabelbuch Discours nur la Fable (1719). 


In den 1740er begann mit Christian Fürchtegott Gellert eine stilistische Übernahme der französischen Fabeldichtung. Dadurch verzichtete man auf die explizite Nennung von Lebensratschlägen und versuchte den Leser nur indirekt zum richtigen Urteilen zu leiten. Außerdem zeigte sich eine erhebliche Abweichung von klassischen Fabeln: So gab es mehr Menschenfabeln und eine breitere Ausgestaltung. 


Diese Tendenz zeigt sich auch in der Theorie von Gottfried Ephraim Lessing, der heute als bedeutendster Referenzautor für die Fabeldefinition gilt. Mit ihm kam die Forderung zur Rückkehr zum antiken Fabelmodell und die Verfassung in Prosa


Im 19. Jahrhundert nahm die Fabeldichtung stark ab und richtete sich nur noch an Kinder und Jugendliche. Mit dem 20./21. Jahrhundert folgte der Versuch der Modernisierung der Fabeln, um aktuelle Konflikte zu thematisieren. Diese Fabeln nennt man auch "Protestfabeln". Andererseits kam es zum Teil zur Ironisierung der eigentlichen Fabeltradition. 



Fabel Beispiel: "Das Lamm und der Wolf" 

Illustration: Joseph Jacobs "The Fables of Aesop" - London 1922 

 

Eines der bekanntesten Tiere in Fabeln aber auch in Märchen ist der Wolf. Die Fabel "Das Lamm und der Wolf" wurde von dem altgriechischen Fabeldichter Äsop ca. 6. Jhd. v. Chr. verfasst und durch den römischen Dichter Phaedrus in Versform gebracht. Auf diese Fabel ist die Redewendung "Kein Wässerchen trüben können" zurückzuführen. In den folgenden Abschnitten erzählen wir dir, worum es in dieser Fabel geht und welche Botschaften sie vermittelt.


Das Lamm und der Wolf

Ein Wolf und ein kleines Lamm kamen einmal zur gleichen Zeit an einen Bach und tranken. Der Wolf trank weiter oben, das Lamm weiter unten. Als der Wolf das weißflockige Lamm erblickte, hörte er zu trin- ken auf, lief zu ihm und sprach: „Warum trübst du mir das Wasser, dass ich nicht trinken kann?“Das Lämmlein antwortete: „Wie kann ich dir das Wasser trüben? Du trinkst doch weiter oben. Viel eher könnte ich sagen, dass du mir das Wasser trübst.“ Der Wolf rief: „Wie? Du trübst mir das Wasser und fluchst und gibst mir dazu böse Worte?“ Das kleine Lamm entgegnete friedlich: „Ich fluche nicht.“ Der Wolf aber zeigte zornig seine Zähne und grollte: „Vor sechs Monaten fluchte mir dein Vater, und nun tust du es! Du bist ganz wie dein Vater.“

„Wie kann ich an etwas Schuld tragen, das mein Vater vor sechs Monaten getan hat“, verteidigte sich das Lamm, „damals war ich ja noch nicht geboren.“ Der Wolf aber, der entschlossen war, das kleine Lamm zu fressen, redete sich immer mehr in Wut: „Du bist es, der mir Wiesen und Äcker abgenagt und verdorben hat!“

„Wie ist das möglich“, sagte das Lamm, „ich habe doch noch keine Zähne!“„Ha“, knurrte der Wolf und duckte sich, „finde nur so viele Ausreden, als du magst, es hilft dir nichts! Ich werde dich noch heute fressen!“ Und er sprang das unschuldige Lamm an und tötete es, um es zu fressen.


Quelle: Phaedrus: Der Wolf und das Lamm. In: Käthe Recheis, Janusz Grabianski: Das große Fabelbuch. Verlag Carl Ueberreuter, Wien/Heidelberg 1965, S. 189.


Interpretation der Fabel

Die Ausgangsituatuion der Fabel zeigt die Gegenspieler auf: Ein Wolf und ein kleines Lamm kommen zur gleichen Zeit an einen Bach und trinken. Der Wolf weiter oben, das Lamm unten. 

Im folgenden beschuldigt der Wolf das Lamm, es habe ihm Unrecht getan, woraufhin das Lamm friedlich darauf reagiert und versucht, sich wahrheitsgemäß zu erklären, um den Wolf von seiner Unschuld zu überzeugen. 

Nach der Diskussion folgt der Wendepunkt und schließlich die Schlusssituation: Der Wolf frisst das Lamm. 


In der Fabel wird das Lamm in seiner Rolle als schutzlos, ohne Rechte, ängstlich und schwach dargestellt. Im Gegensatz dazu ist der Wolf der Stärkere und in seinem Verhalten gierig und rücksichtslos. Der Wolf steht dabei stereotypisch für die Stärkeren in der Gesellschaft, das Lamm für die schwachen Unschuldigen. 


Zum einen findet sich in dem Ausgang der Fabel wieder, dass der Stärkere immer siegt: Es ist egal, was das Lamm tut oder sagt. Der Wolf plädiert darauf, dass das Lamm ihm Böses getan habe, obwohl er im Unrecht ist. Zum Ende hin schnappt der Wolf sich das Lamm, da er es von Beginn an zu fressen verlangt. 


Eine weitere Lehre, die sich aus der Fabel ziehen lässt, ist, dass die Wahrheit bei Boshaften kein Gehör findet. Obwohl das Lamm die ganze Zeit über die Wahrheit sagt und auf die Anschuldigungen des Waldes wahrheitsgemäß reagiert, ist es dem Wolf gleichgültig. Er will das Lamm fressen und schreibt der Wahrheit keine Bedeutung zu. 


Unrecht passiert dem Schwachen - eine weitere Lektion. Da das Lamm dem Wolf körperlich unterlegen ist, hat es keine Chance, sich gegen den Wolf zu behaupten. Es fehlt im schlichtweg die Kraft dazu. 


Und zu guter Letzt noch eine letzte Lehre: Trau niemals einem Mächtigen. In seiner Unerfahrenheit ist das Lamm auf das Gespräch mit dem Wolf eingegangen. Stattdessen hätte es, sogleich es den Wolf erblickte, weglaufen sollen. 


Zusammengefasst zeigt die Fabel auf, dass sich immer der Stärkere durchsetzt, egal ob im Recht oder Unrecht.



Liste von bekannten Tiere in Fabeln  

Zu aller letzt möchten wir dir noch eine Liste mitgeben, in der ein paar typische Fabeltiere und ihre Eigenschaften aufgelistet sind. Diese kann dir bei der Interpretation der Texte helfen.


FabeltiereNameEigenschaften
AffeMartinintrigant, eitel
BärPetz, Meister Petz, Braunnett, freundlich gutmütig, ein wenig naiv und einfaltig
EselLangohr, Boldewynstörrisch, faul
FuchsReinecke, Reinhartschlauch, listig, durchtrieben
HahnHenninghochnäsig, eitel, stolz, hochmütig
HaseLampe, Meister Lampeängstlich, vorsichtig, vorlaut
IgelArbnora, Swineigelschlau, klug
KräheMerkenaunaiv, leichtgläubig
LammLambschutzlos, ohne Rechte, schwach, fromm
LöweLeo, Leu, König der Tiere, Nobelstolz, königlich, stark, mächtig 
RabePflückebeutelbesserwisserisch, diebisch, dumm, eitel
StorchAdebar, Meister Adebarhochmütig, gelehrt, bringt die Kinder
WolfIsegrimgütig, gierig, rücksichtslos, böse
ZiegeMetkeleichtgläubig, naiv, unzufrieden


Das Wichtigste zu Fabeln im Überblick!

  • Fabeln sind kurze Geschichten oder Erzählungen, die eine lehrende Absicht verfolgen.
  • Merkmale: 
    • Sie enthalten eine Moral, die den Leser zum Nachdenken anregen soll.
      • entweder vorangestellt (Promythion) oder am Ende (Epimythion)
    • einfache Sprache und Einheit von Ort, Zeit und Handlung
    • bekannte Tiere fungieren als Stereotype für gewisse menschliche Verhaltens- oder Charakterzüge 
    • dialektische Erzählstruktur: Tiere mit gegensätzlichen Eigenschaften treten in eine Diskussion
  • Geschichte: 
    • kein explizites Ursprungsland 
    • Äsop als Begründer der europäischen Fabeldichtung 
    • Etablierung als literarische Gattung in der Zeit des Humanismus und der Reformationszeit
    • Höhepunkt während Aufklärung 
    • Versuch der Modernisierung seit 20. Jh. 
  • "Das Lamm und der Wolf" - Äsop 
    • Lamm als schwaches Wesen, schutzlos, ohne Rechte 
    • Wolf als Stärkerer rücksichtslos und gierig 
    • Lehren: 
      • Der Stärkere siegt immer.
      • Die Wahrheit findet bei Boshaften kein Gehör.
      • Unrecht passiert den Schwachen 
      • Traue niemals einem Mächtigen. 


Fertig! Jetzt kennst du dich mit Fabeln aus. Weitere Themen im Fach Deutsch zu Texte interpretieren und anderen Textarten findest du auf StudySmarter.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Fabel

Fabeln beinhalten immer eine allgemeine Lehre, die man aus der Geschichte ziehen kann. Sie bezieht sich beispielsweise auf Unfairness, Eitelkeit oder Neid. 

Fabeltiere weisen immerzu bestimmte menschliche Verhaltensweisen und Charakterzüge auf. Sie fungieren als Stereotype.

Eine Ausgangssituation führt die Charaktere ein und zeigt den Handlungsort auf. 

Typische Fabeltiere sind der Fuchs, der Esel, der Wolf und viele andere. Sie alle sind der Gesellschaft allgemein bekannt und stehen für bestimmte menschliche Charakterzüge. 

Finales Fabel Quiz

Frage

Was ist eine Fabel?

Antwort anzeigen

Antwort

Fabeln sind kurze Geschichten oder Erzählungen, die eine lehrende Absicht verfolgen. 

Frage anzeigen

Frage

Welche zentralen Figuren gibt es in Fabeln?

Antwort anzeigen

Antwort

Meist sind es Tiere oder Pflanzen, denen menschliche Eigenschaften oder Verhaltensweisen zugedacht werden. 

Frage anzeigen

Frage

Wieso werden oft Tiere verwendet und keine Menschen?

Antwort anzeigen

Antwort

Aus Angst vor Bestrafungen oder Verfolgung verwendet der Autor Tiere, um seine Kritik am gesellschaftlichen Leben auf indirekte Weise zu äußern. 

Frage anzeigen

Frage

Wie sieht der typische Aufbau einer Fabel aus?

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Antwort

  • Promythion: vorangestellte Lehre 
  • Ausgangssituation der Handlung 
  • Rede, die Handlung auslöst, und Gegenrede als Reaktion des Betroffenen auf die Handlung
  • Ergebnis der Handlung 
  • Epimythion: nachgestellte Lehre/Moral
Frage anzeigen

Frage

Was ist die Moral einer Fabel?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Moral findet sich entweder am Anfang oder am Ende einer Fabel - meist am Ende. Sie kann als eine allgemeine Lehre verstanden werden, die man aus der Darstellung eines Einzelfalls entnehmen kann. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Merkmale weist eine Fabel auf? Nenne drei. 

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Antwort

Beispielsweise: 

  • Einheit von Ort, Zeit und Handlung 
  • einfache Sprache 
  • Personifikationen von allgemein bekannten Tieren 
  • Moral mit dem Zweck der Belehrung 
Frage anzeigen

Frage

Wie viele Ursprungsländer sind der literarischen Gattung zuzuordnen?

Antwort anzeigen

Antwort

Kein bestimmtes. Das Aufkommen von Fabeln verteilt sich über den ganzen Globus. 

Frage anzeigen

Frage

Welcher Fabeldichter kennzeichnet den Beginn der europäischen Fabeldichtung?

Antwort anzeigen

Antwort

Äsop

Frage anzeigen

Frage

Ab wann galt die Fabel als literarische Gattung?

Antwort anzeigen

Antwort

Ab dem Zeitalter des Humanismus (14.-16. Jahrhundert) und in der Reformationszeit (16. Jahrhundert) gilt die Fabel als eigene literarische Gattung. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Funktionen haben Fabeln abgesehen von der Belehrung? 

Antwort anzeigen

Antwort

Martin Luther nutzte Fabeln um den Menschen unangenehme Wahrheiten vor Augen zu führen. 

Frage anzeigen

Frage

Wann fand die Fabeldichtung ihren Höhepunkt?

Antwort anzeigen

Antwort

Zur Zeiten der Aufklärung

Frage anzeigen

Frage

Wie hat sich die Fabeldichtung in den 1740er entwickelt?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Beginn der stilistischen Übernahme der französischen Fabeldichtung
  • Verzicht auf explizite Nennung von Lebensratschlägen 
  • Versuch, Leser indirekt zum richtigen Urteil zu leiten 
  • Abweichung von klassischen Fabeln: Menschenfabeln
Frage anzeigen

Frage

Was symbolisiert das Lamm in der Fabel "Das Lamm und der Wolf"?

Antwort anzeigen

Antwort

schutzlos, ängstlich und schwach

Frage anzeigen

Frage

Welche Eigenschaften können dem Wolf zugeordnet werden?

Antwort anzeigen

Antwort

lügt, gierig, rücksichtslos, böse

Frage anzeigen

Frage

Welche Lehre kann man aus der Fabel "Das Lamm und der Wolf ziehen?" 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Der Stärkere siegt immer.
  • Die Wahrheit findet bei Boshaften kein Gehör. 
  • Unrecht passiert dem Schwachen. 
  • Trau niemals einem Mächtigen. 
Frage anzeigen
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