Essay schreiben

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Ein Essay ist keine feststehende Textform und bietet somit großen individuellen Spielraum für persönliche Entfaltung. Der Begriff Essay kommt aus dem französischen (essayer), welches probieren oder experimentieren bedeutet. Genau dies tust du in einem Essay, du probierst bzw. experimentierst mit einem Gedanken, deswegen wird ein Essay auch oft mit einem Gedankenexperiment verglichen. Dies kann auf literarischer und naturwissenschaftlicher Basis erfolgen. 



Welche Typen von Essays gibt es?


Die Verwirrung, die beim Essay oft entsteht, kommt daher, dass es zwei verschiedene Arten eines Essays gibt. Es gibt den künsterisch-literarischen Essay, welcher genau diesem Gedankenexperiment folgt. Bei dieser Form des Essays wird nicht objektiv geschrieben und der Autor wird im Text deutlich erkennbar. Im Essay können sogar Unentschlossenheit oder Unentschiedenheit erkennbar sein. Literarische Figuren sind hierbei ein essenzieller Bestandteil des künstlerischen Essays.  Dabei ist zu beachten, dass dieser Essay hauptsächlich in der Schule behandelt wird. Der andere Essay Typus ist  argumentativ und erklärend, dieser wird meist nur an Universitäten besprochen bzw. behandelt.




Wie gehe ich beim Schreiben vor?


Ein Essay hat eine Länge von circa 1500 Wörtern und hat keine geradlinige Struktur, deswegen ist es so wichtig, dass du deinen Essay gut durchplanst. Besonders, weil der Einbau von rhetorischen Figuren so wichtig ist. Wie alle Textformen, besteht der Essay auch aus einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Bevor du anfängst zu schreiben, solltest du dir eine Schreibplan machen!😉


1. Der Schreibplan:

  • Sortiere deine Materialien 
  • Erstelle vielleicht ein Mindmap, um eine eigene Meinung zu bilden
  • Mach dir zu den Materialien Notizen 
  • Schreibe dir bevor du anfängst deine Position in einem Satz auf


2. Die Einleitung: 

Bei der Einleitung kannst du gerne mit einem Beispiel, aber auch einer persönlichen Anekdote beginnen. Oft haben Essays auch einen erzählenden Charakter und gerade dies kannst du in der Einleitung ausnutzen. Wichtig ist, dass die Einleitung die Aufmerksamkeit des Lesers an sich zieht. Du kannst auch gerne mit einer Frage beginnen und diese im Laufe deines Textes beantworten.


Tipp 1: Schreibe die Einleitung nach dem Hauptteil. 


3. Der Hauptteil: 

Der Essay ist im Hauptteil zwar nicht geradlinig, aber dennoch sollte ein allgemein roter Faden erkennbar sein. Im Hauptteil findet die Argumentation bzw. das Gedankenexperiment statt, hierbei sollten literarische Figuren benutzt werden. Dabei solltest du dir vorher Gedanken machen, wie du Argumente und Beispiele aneinander reihst. Du solltest außerdem darauf achten, dass du deine Beispiele und Argumente mit Absätzen trennst.


4. Der Schluss:

Am Ende deines Essays solltest du die wichtigsten Gedanken kurz zusammenfassen und zu einem Fazit bringen. Alternativ kannst du auch zu einem Schluss kommen, der ergebnislos ist. Achte darauf, dass du ggf. Fragen aus der Einleitung hier direkt beantwortest. 




Wie schreibe ich einen „Wissenschaftlichen Essay“?


Diese Form des Essays ist auch circa 1500 Wörter lang und orientiert sich an objektiven Argumenten. Auch hier solltest du dir vorher einen Schreibplan erstellen, um alle Ergebnisse deiner Recherche oder deine Materialien richtig einzuordnen. Aus diesen Fakten muss du dann eine wissenschaftliche Position oder These erarbeiten. (Oft kriegst du auch eine Fragestellung.) Im Gegensatz zum künstlerischen Essay muss dein Essay noch strukturierter und verständlicher sein. Rhetorische Figuren oder auch erzählende Elemente sind hier nicht zu finden.


1. Der Schreibplan:

  • Sortiere deine Materialien 
  • Erstelle vielleicht ein Mindmap, um eine eigene These zu bilden
  • Mach dir zu den Materialien Notizen 
  • Schreibe dir bevor du anfängst deine Position in einem Satz auf


2. Die Einleitung:

In der Einleitung kannst du mit einer Frage, einem Beispiel oder auch einem Zitat beginnen. Die Einleitung sollte auch hier interessant sein und gut zu der Argumentation im Hauptteil führen. Oft wird hier wissenschaftlich ein Problem kenntlich gemacht. Am Ende sollte deine Hauptthese zu dem Thema folgen.


3. Der Hauptteil: 

Im Hauptteil findet die Argumentation zu der Hauptthese statt. Du solltest darauf achten deine Argumente mit empirischen (Zahlen) zu belegen. Außerdem solltest du deine Argumente mit klaren Absätzen trennen. Auch bei dieser Form des Essays ist die Rheinfolge der Argumente wichtig. Bei einer wissenschaftlichen Arbeit achte auf die Angabe von Quellen!


4.Schluss:

Du solltest hier all deine wichtigsten Argumente zu einem Fazit führen. Greife ggf. Zitate oder Fragen aus deiner Einleitung auf.




Wie solltest du stilistisch vorgehen?


Ein Essay hat stilistisch gesehen den höchsten Standard. Du kannst bei deinem Essay auch mit dem Leser in eine Art Dialog eintreten, aber auch ein Monolog ist generell möglich. Dabei kannst du immer auf Stilmittel, wie Ironie oder eine rhetorische Frage zurück greifen. Bei einem Essay solltest du viele Verbindungswörter benutzen. Einige Beispiele findest du hier unten:


Unterteilend:

  • Zunächst...
  • Zuerst...
  • Darüber hinaus...
  • Des Weiteren 
  • Im Anschluss...
  • Außerdem...


Für ein Fazit:

  • Aus diesem Grund...
  • Folglich...
  • Dementsprechend...
  • Somit...
  • Daraus resultierend 




Checkliste


  • Ich habe die Materialien sortiert bzw. habe recherchiert
  • Ich habe sichergestellt welche Art von Essay ich schreiben muss
  • Ich habe auf eine klare Unterteilung in Einleitung, Hauptteil und Schluss geachtet 
  • Eine spanende Einleitung
  • Einleitung und Schluss passen zusammen 
  • Ich habe Verbindungswörter benutzt 
  • Der Essay ist stilistisch angemessen 
  • Ich habe anschauliche Beispiele benutzt 



GLÜCKWUNSCH! Du solltest nun bereit sein deinen ganz eigenen Essay zu schreiben. Dabei wünschen wir dir ganz inspirierende Gedanken🤓!


Finales Essay schreiben Quiz

Frage

Erläutere die drei Begriffe Lyrik, Dramatik und Epik!

Antwort anzeigen

Antwort

Unter dem Begriff Lyrik werden vor allem Gedichte, also kurze literarische Texte in gebundener Sprache, zusammengefasst.
Die Dramatik bezeichnet literarische Texte, die primär für die Bühne, also als Theaterstücke, geschrieben wurden.
Die Epik bezeichnet alle Formen von erzählenden Texten wie beispielsweise Romane, Novellen, Kurzgeschichten, Fabeln etc.

Natürlich gibt es auch Fälle, in denen die Grenzen zwischen den einzelnen Gattungen fließend oder verschwommen sind. Die drei Begriffe sind lediglich Hilfskonstrukte, mit deren Hilfe literarische Texte aufgrund ihrer äußeren Form eingeordnet werden können!

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Frage

Welche dieser Textarten lassen sich der übergeordneten Gattung "Dramatik" zuordnen?

Antwort anzeigen

Antwort

Ballade

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Frage

Welche dieser Textarten lassen sich der übergeordneten Gattung "Epik" zuordnen?

Antwort anzeigen

Antwort

Tragödie

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Frage

Welche dieser Textarten lassen sich der übergeordneten Gattung "Lyrik" zuordnen?

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Antwort

Ballade

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Frage

Welche dieser Aussagen treffen auf die literarische Gattung der "Lyrikzu?

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Antwort

Lyrik bezeichnet literarische Texte, die in Vers- und Strophenform verfasst sind.

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Frage

Welche dieser Aussagen treffen auf die literarische Gattung der "Dramatik" zu?

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Antwort

Dramatische Texte sind für die Bühne gedacht.

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Frage

Welche dieser Aussagen treffen auf die literarische Gattung der "Epik" zu?

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Antwort

Die Epik umfasst alle erzählenden Texte der Literatur.

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Frage

Akkumulation

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Antwort

Anhäufung von Wörtern ohne
Nennung eines Oberbegriffs

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Frage

Anapher

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Antwort

Wiederholung eines Wortes/
einer Wortgruppe zu Beginn
aufeinanderfolgender Sätze,
Verse oder Strophen

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Frage

Antithese

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Antwort

Gegenüberstellung von gegen-
sätzlichen Gedanken/Aussa-
gen/Begriffen

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Frage

Chiasmus

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Antwort

Überkreuzstellung von Satz-
gliedern

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Frage

Ellipse

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Antwort

unvollständiger Satz durch Aus-
lassung eines Wortes oder Satz-
teils

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Frage

Euphemismus

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Antwort

Beschönigung, Verschleierung

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Frage

Hyperbel

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Antwort

Übertreibung

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Frage

Inversion

Antwort anzeigen

Antwort

Umstellung von Satzgliedern,
abweichend vom normalen
grammatikalischen Gebrauch

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Frage

Metapher

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Antwort

sprachl. Bild, bei dem ein Aus-
druck durch einen anderen, meist
anschaulicheren Begriff mit ähnli-
cher Bedeutung ersetzt wird; oft
als verkürzter Vergleich, bei dem
zwei Vorstellungsbereiche ohne
„wie“ verbunden sind

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Frage

Neologismus

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Antwort

Wortneuschöpfung

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Frage

Parallelismus

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Antwort

gleichartiger Satzbau

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Frage

Personifikation

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Antwort

Vermenschlichung eines Gegen-
standes

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Frage

Symbol

Antwort anzeigen

Antwort

bildhafter Ausdruck, der auf
etwas Abstraktes (einen Begriff,
eine Idee) verweist

Frage anzeigen

Frage

Vergleich

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Antwort

Verknüpfung zweier Sachver-
halte oder Bildbereiche durch
Hervorhebung des Gemeinsa-
men (durch das Wort „wie“)

Frage anzeigen

Frage

Wie kann der sprachliche Ausdruck ausgerichtet sein?

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Antwort

-informativ

-appellativ

-expressiv

kommunikativ


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Frage

Welche Charaktermerkmale kann eine Einzelfigur haben?

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Antwort

-äußere Merkmale

-persönliche Einstellungen und Entwicklungen

-Verhaltensweisen

-soziale Beziehungen

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Frage

Was ist ein wesentliches Element eines Dramas?

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Antwort

Konflikt

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Frage

Was für Ziele gibt es bei Gesprächen?

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Antwort

-überzeugen

-überreden

-manipulieren

-vernichten

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Frage

Was ist eine Ode?

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Antwort

ein reimloses Gedicht in strenger Strophenform (meist in anti-
kem Versmaß), das im pathetischen Stil etwas Feierliches und Erhabenes
zum Inhalt hat

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Frage

Was ist eine Hymne?

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Antwort

aufgrund des feierlichen Inhalts mit der Ode verwandt, jedoch
ohne feste Form; ursprünglich religiöser Preisgesang; seit Klopstock Aus-
druck leidenschaftlicher Begeisterung und religiösen Gefühls; formale
Kennzeichen: freie Rhythmen: ungebundene, reimlose Verse von unter-
schiedlicher Länge; Versgruppen; sprachliche Kennzeichen: Inversionen,
Neologismen, Ausrufe, Symbole, expressive Sprache; inhaltliche Kennzei-
chen: feierlicher Inhalt, oft sprunghaft-assoziativ

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Frage

Was ist ein Lied?

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Antwort

ein einfaches, sangbares Gedicht mit gleich gebauten und ge-
reimten Strophen; älteste lyrische Form; oft instrumental begleitet; große
Bandbreite (germanisches Heldenlied vs. moderner Schlager; Kunstlied vs.
Volkslied); im 20. Jahrhundert durch technische Tonträger verbreitete neue
Genres: Schlager, Protest-, Rock- und Popsongs; Beispiele: Aktuell gehören
zu den bekanntesten deutschen Liedermachern Künstler wie Mark Forster
oder Tim Bendzko.

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Frage

Was ist ein Sonett?

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Antwort

zwei Quartette (je vier Verse) und zwei Terzette (je drei Verse)
mit unterschiedlichen Reimordnungen (häufig: abab abab ccd eed); oft anti-
thetische Gedankenführung und Pointierung; Alexandriner als dominieren-
des Versmaß im Barock (sechshebiger Jambus mit Zäsur in der Versmitte);
häufig antithetischer Inhalt

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Frage

Was gibt es für verschiedene Versmaße?

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Antwort

-Jambus

-Trochäus

-Anapäst

-Daktylus

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Frage

Was gibt es für metrische Sonderformen?

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Antwort

-Alexandriner

-Hexameter

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Frage

Was versteht man unter dem Rhythmus?

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Antwort

Unter Rhythmus versteht man einen durch Betonung, Pausen, Sprechtempo
und Klangfarbe (z. B. durch Häufung von hellen oder dunklen Lauten) be-
stimmten Sprachfluss, der die inhaltliche Aussage unterstützt.

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Frage

Was versteht man unter einem Reim?

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Antwort

Unter einem Reim versteht man den Gleichklang von Wörtern vom letz-
ten betonten Vokal an.

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Frage

Für was steht ein Tor häufig?

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Antwort

das Tor als Trennung zwischen Welten, das entlässt
(Döblin: Berlin Alexanderplatz, Beginn des ersten Bu-
ches) oder verwehrt (Kafka: Vor dem Gesetz),

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Frage

Für was steht ein Haus häufig?

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Antwort

das Haus (Schloss, Ruine, Wohnung) als Symbol für
Geborgenheit, aber auch Enge (Kafka: Das Schloss ),

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Frage

Für was steht ein Fenster häufig?

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Antwort

• das Fenster als Grenze zwischen Beengung und Frei-
heit; vgl. die Beliebtheit des Motivs in der Romantik
(dazu im Gegensatz: Kafka: Das Gassenfenster),

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Frage

Für was steht ein Garten häufig?

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Antwort

der Garten als Bereich zwischen menschlicher Zivilisa-
tion und freier Natur (Eichendorff: Aus dem Leben eines
Taugenichts, Schloß Durande, Das Marmorbild; Novalis:
Heinrich von Ofterdingen),

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Frage

Für was steht eine Stadt häufig?

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Antwort

die Stadt als positives Sinnbild menschlicher Zivilisation und als ne-
gativer Ort der Naturferne, Rastlosigkeit, Isolation und des Verbre-
chens (Raabe: Die Chronik der Sperlingsgasse, Der Schüdderump; Keller:
Der grüne Heinrich; Rilke: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids
Brigge; Döblin: Berlin Alexanderplatz; Doderer: Die Strudlhofstiege)

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Frage

Für was steht ein Feld häufig?

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Antwort

Feld (Keller: Romeo und Julia auf dem Dorfe) und Wald (vgl. die
„Waldeinsamkeit“ bei den Romantikern) als Bereiche der Auseinan-
dersetzung, der Verflachung und Vertiefung,

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Frage

Für was steht ein Meer häufig?


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Antwort

das Meer als Stimmungsträger (Th. Storm: Der Schimmelreiter)

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Frage

Für was steht eine Wanderung häufig?

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Antwort

die Wanderung (auch in den Formen der Reise, Bildungsreise, Le-
bensfahrt; vgl. die Weg- und Bewegungsmotivik; das Sehnsuchts- und
Wandermotiv in der Romantik; Entwicklungs- und Bildungsromane),

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Frage

Für was steht der Staat häufig?

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Antwort

der Staat, der oft den Einzelnen bedrängt (Sophokles: Antigone; Seg-
hers: Das siebte Kreuz; Exilliteratur; Herta Müller: Atemschaukel ),

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Frage

Für was steht ein Labyrinth häufig?

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Antwort

das Labyrinth als Kennzeichen des Orientierungsverlustes (vgl.
Kafka: Der Proceß, Das Schloss ),

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Frage

Für was steht ein technisches Gerät häufig?

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Antwort

technisches Gerät, z. B. in der Form des Autos, Schiffes und Flug-
zeugs (vgl. die „Super-Constellation“ in Frischs Homo faber).

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Frage

Zwischen welchen zwei Zeitkategorien muss man unterscheiden?

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Antwort

Erzählzeit und erzählte Zeit

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Frage

Was charakterisiert die Rahmenerzählung?

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Antwort

Bei der Rahmenerzählung trägt ein Erzähler eine von seinem Stand-
punkt aus in der Vergangenheit abgelaufene Geschichte vor (Binnen-
erzählung; vgl. Storm: Der Schimmelreiter). Die Distanz zu den
Ereignissen wird durch den zeitlichen Unterschied erhöht.

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Frage

Was charakterisiert die aufbauende Rückwendung?

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Antwort

Die „aufbauende Rückwendung“ (Lämmert, S. 104) hat expositori-
schen Charakter. Der Erzähler bietet Informationen an, nimmt dem
Handlungseinsatz seine Isoliertheit, stellt Zusammenhänge klar und
lässt den Leser Ursachen späterer Handlungen verstehen (vgl. den
zweiten Abschnitt in Th. Manns Der Tod in Venedig).

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Frage

Was charakterisiert die auflösende Rückwendung?

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Antwort

Die „auflösende Rückwendung“ (Lämmert, S. 108) bereitet den Schluss
der Erzählung vor. Sie deckt bislang verborgene Zusammenhänge auf,
macht so Handlungen und Geschehensabläufe dem Leser begreiflich
(vgl. Kriminalromane).

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Frage

Was charakterisiert die eingeschobene Rückwendung?

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Antwort

An unterschiedlichsten Stellen in der Erzählung können „eingescho-
bene Rückwendungen“ (Lämmert, S. 112 ff.) eingesetzt werden. Diese
ermöglichen der Figur einen „Rückblick“ auf ihre Vergangenheit, die
Figur holt in einem kurzen „Rückgriff“ ein Erlebnis in die fiktive Ge-
genwart oder sie gibt in einem „Rückschritt“ ihre „besondere Ge-
schichte“ wieder, die sich vor ihrem Eintritt in die Handlung vollzo-
gen hat.

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Frage

Was ist eine Anekdote?

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Antwort

Anekdote
Sie stellt einen Abschnitt aus dem Leben einer historischen Persön-
lichkeit dar oder erzählt von einer besonderen Begebenheit. Der kurze
Prosatext enthält einen auf den Schluss hin konzipierten Spannungs-
aufbau. Eine Pointe bringt die Lösung. Die Intention zielt auf Unterhal-
tung und Belehrung. An einem kurzen Wirklichkeitsausschnitt soll
Typisches deutlich werden.

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