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Zellorganellen

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Zellorganellen

Zellorganellen und ihre Funktionen sind ein elementarer Bestandteil der Zytologie, oder Zellbiologie. Somit ordnet sich das Thema dem Fach Biologie unter.

Wir stellen die einzelnen Zellorganellen vor und klären alles rund um Aufbau, Funktion und Vorkommen. Los geht’s!

Die Zelle

Bevor wir uns den Zellorganellen widmen, hier kurz ein paar grundlegende Dinge zur Zelle und ihren Unterarten:

  • Eine Zelle ist die kleinste lebendige Einheit aller Lebewesen
  • Zellen lassen sich in zwei grobe Kategorien einteilen: Protocyte und Eucyte (Mehrzahl)
  • Eukaryotische Zellen, also Eucyte, lassen sich erneut in Tierzellen, Pflanzenzellen und Pilzzellen unterteilen
  • Jede dieser Unterkategorien teilt einen ähnlichen Zellaufbau und besteht somit aus einer speziellen Zusammensetzung von Zellorganellen

In den nachstehenden Abbildungen kannst du jeweils den Aufbau einer Tierzelle, Pflanzenzelle und einer Protocyte mit allen Zellorganellen erkennen:

Abbildung 1: Tierische Zelle 1 - Nucleolus, 2 - Zellkern, 3 - Ribosomen, 4 - Vesikel, 5 -Raues Endoplasmatisches Retikulum, 6 - Golgi Apparat, 7 - Mikrotubuli, 8 - glattes Endoplasmatisches Retikulum, 9 - Mitochondrien, 10 - Lysosom, 11 - Zytoplasma, 12 - Peroxisomen, 13 - Zentriolen Quelle: wikipedia.de

Abbildung 2: Pflanzliche Zelle Quelle: wikipedia.de

Abbildung 3: Prokaryotische Zelle Quelle: wikipedia.de

Und was sind jetzt genau Zellorganellen?

Zellorganellen sind Bereiche einer Zelle, die eine bestimmte Funktion erfüllen. Sie sind meist durch eine einfache oder doppelte Biomembran von ihrer unmittelbaren Umgebung abgegrenzt. Im Folgenden besprechen wir alles rund um den Aufbau und die Funktionen der einzelnen Zellorganellen. Los geht’s!

Zellmembran

Membranen sind in allen Zellen zu finden. Zellmembranen, auch Plasmamembran oder Plasmalemma genannt, sind solche Biomembranen, die bei Eucyten die Zelle von ihrer äußeren Umgebung abschirmen. Innerhalb von Eucyten gibt es ebenfalls Biomembranen, die die Zelle in einzelne Kompartimente unterteilen.

Aufbau

Alle Membranen haben die gleiche Grundstruktur, hauptsächlich bestehend aus Lipiden und Proteinen. Die Membranlipide bilden dabei eine Lipid-Doppelschicht, die nach außen und zum Zellinneren hin wasserlöslich ist. Im Inneren der Membran herrscht jedoch Lipophilie, also Fettlöslichkeit. In und auf der Biomembran befinden sich Membranproteine, die unterschiedliche Funktionen haben.

Abbildung 4: Schematische Darstellung einer Biomembran Quelle: wikipedia.de

Funktionen

  • Stofftransport:Grundsätzlich hat die Zellemembran eine ähnliche Funktion für die Zelle wie ein Türsteher. Durch die Zellmembran wird geregelt, welche Stoffe in die Zelle eintreten und welche aus ihr heraustreten dürfen. Dies geschieht zum Beispiel über Tunnelproteine oder Diffusion. Beim Stoffaustausch wird zwischen zwei Transportarten unterschieden:
  • Kompartimentierung:Biomembranen können unterschiedliche chemische Räume innerhalb einer Zelle erzeugen, die den gleichzeitigen Ablauf unterschiedlicher Prozesse in der Zelle ermöglichen
  • Exocytose und Endocytose: Transport von größeren Partikeln oder Tröpfchenartigen Lösungen in die Zelle (Endocytose) und aus der Zelle hinaus (Exocytose).
  • Signalübertragung: Membranproteine sind auch an der Aufnahme von Signalen beteiligt, die sie ins Zellinnere weiterleiten. Membranproteine und Kohlenhydratketten an Glykolipiden dienen als Kontakt- und Erkennungsbereiche für die Zelle

Zellkern

Aufbau

Der Zellkern, auch Nukleus, ist das größte Organell der Eucyte (eukaryotischen Zelle) und von einer Doppelmembran umgeben, die von zahlreichen Kernporen durchbrochen ist. Im Inneren des Kerns liegen das Chromatin und meist zwei Nukleoli. Das Chromatin besteht aus DNA (Desoxyribonukleinsäure) und Protein. Ein Nukleolus besteht aus RNA (Ribonukleinsäure) und Protein.

Wichtig:

Nukleus und Nukleolus sind nicht dasselbe! Der Nukleus (Zellkern) beinhaltet Nukleoli (Singular: Nukleolus).

Funktionen

Die DNA enthält die genetische Information für den Bau der Zellkomponenten, für die Steuerung der Stoffwechselvorgänge, des Wachstums und der Entwicklung. Dazu werden von den jeweils dafür erforderlichen DNA-Abschnitten Kopien angefertigt, die über die Kernporen den Kern verlassen. Die Kernporen haben einen verhältnismäßig großen Durchmesser, die den Durchtritt von Makromolekülen aus dem Zellkern in das Endoplasmatische Retikulum und umgekehrt ermöglichen. Der Zellkern kann als Kommandozentrale der Zelle bezeichnet werden.

Abbildung 5: Der Zellkern 1a - äußere Membran, 1b - innere Membran, 2 - Nucleolus, 3 - Karyoplasma, 4 - Chromatin, 4a - Heterochromatin, 4b - Euchromatin, 5 - Ribosomen, 6 - Kernporen Quellen: wikipedia.de

Das Cytoplasma

Das Cytoplasma (auch Zytoplasma oder Zellplasma genannt) ist die Substanz die sich in eukaryotischen und prokaryotischen Zellen befindet. Es besteht aus der Flüssigkeit Cytosol und aus verschiedenen Zellorganellen. Es wird durch eine Zellmembran stabilisiert. Die wichtigsten Aufgaben sind zum einen der Abbau von der für die Zelle schädlichen Substanzen und zum anderen steuert das Cytoplasma auch Stoffwechselprozesse.

Ribosome

Ribosome sind in Zellen oder im rauen Endoplasmatisches Retikulum zu finden. Sie bestehen aus mRNA und Proteinen. An diesen Ribosomen werden Proteine nach einem ganz bestimmten Bauplan hergestellt.

Das Endoplasmatische Retikulum

Das Endoplasmatische Retikulum, kurz ER, befindet sich im Inneren einer Zelle. Du kannst dir das ER als eine Art System aus vielen verschiedenen hohlen Gängen vorstellen. Es durchzieht das gesamt Zytoplasma der Zelle. Wir unterscheiden zwischen dem glatten ER und dem rauen ER. Das glatte Endoplasmatische Retikulum hat keine Ribosome. Dieses ist beispielsweise bei der Herstellung von Hormonen oder Lipiden beteiligt. Dieses dient auch als Calciumspeicher. Das raue Endoplasmatische Retikulum hingegen hat Ribosome. Dieses stellt zum Beispiel bestimmte Proteine her, welche dann weiterverarbeitet werden können.

Golgi-Apparat

Der Golgi-Apparat ist das Zentrum der Zelle. Er befindet sich bei den Pflanzenzellen im gesamten Zytoplasma verteilt. Als Golgi-Apparat wird die Gesamtheit aller Dictyosome bezeichnet. Hier finden viele wichtige Vorgänge statt. Wie wir oben bereits gelesen haben, stellt das ER Proteine her. Diese werden dann vom Golgi-Apparat sortiert, geprüft und modifiziert. Anschließend werden die Proteine wieder in Vesikeln abgeschnürt und an weitere Orte in der Zelle transportiert.

Lyosom

Lyosomen sind eine bestimmte Art von Vesikeln, die in eukaryotischen Zellen vorkommen. Hier befinden sich bestimmte Abbauenzyme, welche verschiedene Stoffe zersetzen, die von der Zelle aufgenommen werden. Lyosomen bauen außerdem kaputte Zellteile ab, damit die gesunde Grundstruktur der Zelle wieder genutzt werden können. Lyosomen werden zum Teil im Golgi-Apparat gebildet.

In pflanzlichen Zellen wird diese Funktion von den Vakuolen übernommen.

Mitochondrien

Mitochondrien sind in eukaryotischen Zellen zu finden.

Aufbau eines Mitochondriums

Wie der Zellkern ist auch ein Mitochondrium von einer Doppelmembran umhüllt. Die Oberfläche der inneren Membran ist durch viele faltenartige Einstülpungen (Christae, Tubuli) stark vergrößert. In dem von der inneren Membran und den Einstülpungen umgebenen Raum, der Matrix, befinden sich Ribosomen und ringförmige mtDNA. Der Raum, der sich zwischen den beiden Membranen befindet und bis in die Tubuli reicht, wird Intermembranraum genannt.

Abbildung 7: Das Mitochondrium

Funktionen

Mitochondrien werden auch die Kraftwerke der Zelle genannt, Ihre Aufgabe ist es, die in organischen Molekülen gespeicherte Energie für die Zelle in Form von ATP verfügbar zu machen. Dies geschieht mithilfe der Zellatmung. Mitochondrien gelten als teilweise autonome Zellorganellen, da sie sich durch Teilung vermehren und ihre eigene Proteinbiosynthese betreiben können. Sie sind damit ein Stück weit unabhängig von dem Geschehen in anderen Zellorganellen.

Zusätzlich zur ATP-Gewinnung dienen Mitochondrien als Calcium-Speicher und bieten Reaktionsraum für andere Stoffwechselprozesse.

Mikrotubuli

Mikrotubuli kommen in eukaryotischen Zellen vor. Sie sind röhrenförmige Proteinkomplexe. Sie sind Bestandteil des Cytoskeletts. Sie geben der Zelle Stabilität, damit die Zelle gegen Einwirkungen vom äußeren Bereich geschützt wird.

Vakuole

In Pflanzenzellen stellen die Vakuolen meist den größten Teil der Zelle dar. Vakuolen speichern Stoffe, stabilisieren andere Teile der Pflanzenzelle und speichern den Zellsaft.

Chloroplasten

Die Chloroplasten sind in Pflanzenzellen zu finden. Sie sind von einer Doppelmembran geschützt und in ihnen ist das Chlorophyll, welches die Pflanzen grün macht. Die Hauptaufgabe der Chlorplasten ist das Betreiben von Photosynthese.

Plasmid

Plasmide kommen in vielen Bakterien vor. Ein Plasmid hat eine ringförmige Struktur und ist ein extrachromosomales zweisträngiges DNA-Molekül, welches häufig aus Genen besteht. Plasmide enthalten Erbinformationen und sind deshalb im Bereich der Genforschung von besonderer Bedeutung.

Pili

Pili (Einzahl: Pilus) sind Zellfortsätze, die sich außerhalb der Zelle befinden. Sie sind bei prokaryotischen Zellen zu finden und bestehen aus Proteinen. Sie sind dafür zuständig, dass sich Bakterien an ihren Wirt hängen können oder eben dies nicht tun können. Außerdem sind die am horizontalen Gentransfer zwischen Prokayroten beteiligt.

Chromosom

Chromosome sind lange Stränge, die aus Desoxyribonnukleinsäure (die DNA) und Proteinen, vor allem Histonen, bestehen. Sie enthalten die für die Vererbung notwenigen Geninformationen und kommen im eukaryotischen Zellkern vor.

Geißeln

Geißeln sind spiralige, starre Zellfortsätze. Bewegliche Bakterien (Prokaryotische Geißeln) und Spermienzellen (eukaryotische Geißeln) haben vor allem Geißeln am Ende der Zelle.

Finales Zellorganellen Quiz

Frage

Welche Aussagen treffen auf C3-Pflanzen zu?

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Antwort

Die meisten Pflanzen sind C3-Pflanzen

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Frage

Welche Faktoren beeinflussen die Photosyntheseleistung einer Pflanze? (Nenne mind. 5)

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Antwort

Mögliche Antworten:

-Kohlenstoffdioxid-Konzentration der Umgebung

-Lichtintensität 

-Temperatur

-Wasserversorgung 

-Chlorophyllgehalt 

-Mineralstoffversorgung


Die genannten Faktoren können sich natürlich gegenseitig teilweise bedingen.

Außerdem ist an dieser Stelle das Liebig´sche Minimumgesetz zu erwähnen, dem zufolge die Leistung der Pflanze prinzipiell von dem Faktor begrent wird, der im Minimum, bzw. am nächsten am Minimum vorliegt. Beispielsweise würde eine zu geringe Wasserversorgung die Photosyntheseleistung bei sonst optimalen Bedingungen limitieren oder sogar auf Null herabsenken.

Frage anzeigen

Frage

Nenne mindestens fünf der wichtigsten Eigenschaften von Enzymen.

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Antwort

- Biokatalysator

- Substratspezifität

- Reaktionsspezifität

- Wirkungsspezifität

- Enzymaktivität ist neben der Enzymkonzentration abhängig von Temperatur und pH-Wert

- gehen unverändert aus der Reaktion hervor

- binden Substrat im aktivem Zentrum

...

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe den Bau und die Aufgaben eines Zellkerns

Antwort anzeigen

Antwort

  • Bau: Doppelte Kernmembran mit zahlreichen Kernporen, im Inneren Chromatin und meist zwei Nukleoli 
  • Aufgaben: Speicherung der genetischen Information für den Bau der Zellbestandteile sowie für die Steuerung von Stoffwechselvorgängen und von Wachstum und Entwicklung
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Frage

Beschreibe den Bau und die Aufgaben eines Mitochondriums

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Antwort

  • Bau: Doppelte Membranhülle, innere Membran mit faltenartigen Einstülpungen (Cristae, Tubuli), im Innenraum (Matrix) ringför- mige DNA und Ribosomen 
  • Aufgabe: Zellatmung (aerober Abbau der Brenztraubensäure, Atmungskette) → Stoffabbau zur Energiegewinnung
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Frage

Beschreibe den Bau und die Aufgaben eines Chloroplasts

Antwort anzeigen

Antwort

  • Bau: Doppelte Membranhülle, innere Membran bildet Thylakoi- de (lamellenartige Membranstapel mit Blattfarbstoffen), im In- nenraum (Stroma) ringförmige DNA, Ribosomen, Stärkekörner 
  • Aufgabe: Fotosynthese → Stoffaufbau mithilfe der Sonnenenergie
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Frage

Was sind die Funktionen der Biomembranen?

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Antwort

  • Kompartimentierung
  • Stofftransport durch Biomembranen
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Frage

Was bedeutet Kompartimentierung?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Zytoplasma einer Zelle wird durch Biomembranen in abgegrenzte Bereiche unterteilt ⇒ verschiedene Stoffwechselreaktionen können ungestört nebeneinander ablaufen.

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Frage

Welche Formen des Stofftransports durch die Biomembran gibt es?

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Antwort

  • Membrangebundener Transport
  • Proteingebundener Transport
  • Diffusion und Osmose
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Frage

Was versteht man unter Diffusion und Osmose?

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Antwort

  • Diffusion: Gleichmäßige Verteilung von Teilchen im zur Verfü- gung stehenden Raum bis zum Konzentrationsausgleich. Wird durch Eigenbewegung der Teilchen (Brownsche Molekularbewegung) bewirkt (passiver, physikalischer Vorgang). 
  • Osmose: Eingeschränkte, einseitige Diffusion durch eine selektiv permeable (semipermeable) Membran. Nur lipophile Stoffe, kleine unpolare Moleküle (z. B. Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid) und die sehr kleinen Wassermoleküle können die Biomembran durchdringen, andere im Wasser gelöste Teilchen wie z. B. Ionen und Zuckermoleküle dagegen nicht.
Frage anzeigen

Frage

Wie funktioniert ein proteingebundener Transport?

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Antwort

  • Tunnelproteine: Erleichterte Diffusion; Ionen und große Moleküle wandern dem Konzentrationsgefälle folgend durch Membranporen ⇒ passiver Transport.
  • Carrierproteine: Transport durch spezielle Membranporen erfolgt gegen ein Konzentrationsgefälle unter Verbrauch von Stoffwechselenergie (ATP) ⇒ aktiver Transport.
Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter membrangebundener Transport?

Antwort anzeigen

Antwort

Abgabe bzw. Aufnahme von flüssigen /gelösten Stoffen oder von Partikeln aus der Zelle bzw. in die Zelle.

  • Exozytose: Membranbläschen (Vesikel), das die abzugebenden Stoffe enthält, verschmilzt mit der Zellmembran und entleert sich nach außen.
  • Endozytose: Aufzunehmende Stoffe gelangen in eine Einstülpung der Zellmembran, die nach innen als Vesikel abgeschnürt wird.
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Frage

Was sind Enzyme? und was ist ihre Funktion?

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Antwort

Proteine, die biochemische Reaktionen katalysieren. Sie … 

  • beschleunigen Reaktionen, indem sie die Aktivierungsenergie her- absetzen. 
  • werden bei der Reaktion nicht verbraucht. 
  • wirken in geringen Konzentrationen. 
  • sind substratspezifisch, d. h., sie setzen nur eine bestimmte Verbin- dung, ihr Substrat, katalytisch um. 
  • sind wirkungsspezifisch, d. h., sie katalysieren nur eine bestimmte Reaktion ihres Substrats.
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Frage

Wovon ist die Enzymaktivität abhängig?

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Antwort

  • Substratkonzentration
  • Temperatur
  • pH-Wert
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Frage

Wie hängt die Enzymaktivität vom pH-Wert ab?

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Antwort

Jedes Enzym entfaltet seine volle Aktivität nur bei einem bestimmten Säuregrad der Umgebung. Optimum der meisten Enzy- me: pH 6 – 8.

Frage anzeigen

Frage

Was sind Antikörper?

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Antwort

Antikörper sind komplexe Proteine aus der Klasse der Globuline (Immunglobuline = Ig), die frei in den Körperflüssigkeiten (Blut und Lymphe) transportiert werden oder an Zellen, wie T-Lymphozyten oder Mastzellen, gebunden sind.

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Frage

Was besagt der Isolationsversuch (Kaspar-Hauser-Experimente)?

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Antwort

Versuchstiere werden unter spezifischem Erfahrungsentzug in veränderter Umwelt ohne Kontakt mit Artgenossen aufgezogen ⇒ Wenn

eine Verhaltensweise trotz Erfahrungsentzug auftritt, ist dies ein Beweis dafür, dass das Verhalten angeboren sein muss.

Frage anzeigen

Frage

Welche Teilprozesse gehören zur Lichtreaktion?

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Antwort

Zyklischer Elektronentransport

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Frage

Welches Pigment ist am meisten bei der lichtabhängigen Reaktion der Photosynthese beteiligt?

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Antwort

Chlorophyll A

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Frage

Wie erfolgt bei der Lichtreaktion die ATP-Synthese?

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Antwort

Durch die Photolyse des Wassers und durch zusätzlich aus dem Matrixraum in den Thylakoidinnenraum transportierte H+Ionen bildet sich im Thylakoidinnenraum ein Protonenüberschuss. Die Protonen wandern aufgrund des Protonengradienten durch die ATP-Synthase in den Matrixraum und dabei wird ATP gebildet.

Frage anzeigen

Frage

In welchen Zellorganellen findet 

die Photosynthese statt?

Antwort anzeigen

Antwort

Chloroplasten

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Frage

Was versteht man unter Lichtsättigungspunkt?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Lichtsättigungspunkt ist die Lichtstärke bei der die Photosyntheserate maximal abläuft und durch eine weitere Erhöhung der Lichtstärke nicht mehr gesteigert werden kann.

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Frage

Welche Gewebe findet man in Blättern?

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Antwort

Epidermis

Frage anzeigen

Frage

Was findet man in Chloroplasten?

Antwort anzeigen

Antwort

Stroma

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Frage

Was versteht man unter Photosyntheserate?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Photosyntheserate ist die Menge der gebildeten Photosyntheseprodukte (Sauerstoff und Stärke) bezogen auf eine bestimmte Menge Pflanzenmasse oder Blattfläche und eine bestimmte Zeit.

Frage anzeigen

Frage

Die Photosyntheserate ist für bestimmte Blatttypen unterschiedlich. Generell unterscheidet man zwei Typen:

Schattenblätter und Sonnenblätter (Lichtblätter)

Nennen Sie drei Unterschiede für diese zwei Blatttypen!

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Antwort

1. Schattenblätter sind großflächiger als Sonnenblätter.

2. Schattenblätter sind dünner als Sonnenblätter.

3. Sonnenblätter haben ein stärker ausgeprägtes Palisadengewebe.

4. Der Lichtsättigungspunkt von Schattenblättern liegt bei geringerer Lichtstärke als der Lichtsättigungspunkt von Sonnenpflanzen.

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Frage

Pflanzen betreiben neben der Photosynthese auch Atmung. Was versteht man unter dem Lichtkompensationspunkt?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Lichtkompensationspunkt ist die Lichtstärke, bei der pro Zeiteinheit genauso viel CO2 durch die Photosyntheserate verbraucht wird wie durch die Atmung gebildet wird bzw. genauso viel Sauerstoff durch die Photosyntheserate gebildet wird, wie durch die Atmung verbraucht wird.

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Frage

Die Photosynthese besteht aus den zwei Teilvorgängen Dunkelreaktion und Lichtreaktion. Wo laufen die beiden Reaktionen im Chloroplasten ab?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Dunkelreaktion findet in der Matrix (Stroma) statt. Die Lichtreaktion läuft in der Thylakoidmembran ab.

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Frage

Was ist die Aufgabe eines Enzyms?

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Antwort

Ein Enzym hat die Aufgabe die chemischen Reaktionen, die eine Zelle benötigt, um sich zu versorgen oder Reize weiterzuleiten, zu katalysieren.

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Frage

Was bedeutet Substratspezifität?

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Antwort

Substratspezifität bedeutet, dass nur spezifische Substrate an einen Enzym binden können.

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Frage

Wie nennt man die Bindungsstelle eines Enzyms, an welchem Substrate binden können?

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Antwort

Die Bindungsstelle wird aktives Zentrum genannt.

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Frage

Welche Substrate können an einem aktiven Zentrum binden?

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Antwort

Nur die Substrate, die in die Form des aktiven Zentrums passen.

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Frage

Wie bezeichnet man die Beziehung der Moleküle von Substrat und Enzym?

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Antwort

Die Moleküle von Substrat und Enzym sind komplementär zueinander.

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Frage

Was entsteht, wenn ein Substrat an dem aktiven Zentrum eines Enzyms bindet?

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Antwort

Es entsteht ein Enzym-Substrat-Komplex.

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Frage

Von wem wurde das Schlüssel-Schloss-Prinzip entdeckt?

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Antwort

Das Schlüssel-Schloss-Prinzip wurde von dem Chemiker Emil Fischer entdeckt.

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Frage

Wann wurde das Schlüssel-Schloss-Prinzip entdeckt?

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Antwort

Das Schlüssel-Schloss-Prinzip wurde 1894 entdeckt.

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Frage

Was ist das Induced-Fit-Modell?

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Antwort

Eine Erweiterung des Schlüssel-Schloss-Prinzips.

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Frage

Wer hat das Induced-Fit-Modell entdeckt?

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Antwort

Daniel E. Koshland Jr. hat das Induced-Fit-Modell entdeckt.

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Frage

Wann wurde das Induced-Fit-Modell entdeckt?

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Antwort

Das Induced-Fit-Modell wurde 1958 entdeckt.

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Frage

Was sagt das Induced-Fit-Modell aus?

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Antwort

Das Induced-Fit-Modell erweitert das Schlüssel-Schloss-Prinzip: Demnach passen Enzyme ihre Bindungsstelle (das aktive Zentrum) häufig erst dann an, wenn das Substrat bereits gebunden ist.

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Frage

Nenne zwei Stoffe, die ebenfalls nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip arbeiten.

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Antwort

  • Hormone.
  • Antikörper
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Frage

Was sagt das Schlüssel-Schloss-Prinzip aus?

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Antwort

Es sagt aus, dass unter anderem ein Enzym nur dann ein Substrat annimmt, wenn dieses die passende Struktur aufweist. Tut es das nicht, entsteht keine Bindung und damit auch keine Wirkung.

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Frage

Warum ist das Schlüssel-Schloss-Prinzip bei Antikörpern so wichtig?

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Antwort

Die Bindungsspezifizierung ist bei Antikörpern deswegen so wichtig, weil sie ansonsten auch an körpereigene Proteine binden und so praktisch gegen die eigenen Zellen kämpfen würden. Man bezeichnet einen solchen Fall auch als Autoimmunerkrankung.

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Frage

Wofür sorgt der Selektionsfilter? 

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Antwort

Er ist dafür zuständig, dass nur bestimmte Ionen und Moleküle diesen bestimmten Kanal betreten können. 

Frage anzeigen

Frage

Kanalproteine bestehen aus...? 

Antwort anzeigen

Antwort

mehreren helixförmig angelegten Polypeptidketten, welche aus Aminosäuren bestehen 

Frage anzeigen

Frage

Welche Moleküle müssen kein Kanalprotein nutzen, um die Membran zu passieren? 

Antwort anzeigen

Antwort

lipophile Moleküle wie Kohlenstoff 

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Frage

Wann öffnet sich der ligandengesteurte Ionenkanal? 

Antwort anzeigen

Antwort

Wenn ein Aktionspotential ausgelöst wird

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Frage

Die Ionen und Moleküle im Kanalprotein werden durch eine ... geleitet: 

Antwort anzeigen

Antwort

Kohlenstoffschicht

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Frage

Kanalproteine nutzen ATP 

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Antwort

falsch

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Frage

Wann öffnet sich der spannungsgesteuerte Ionenkanal? 

Antwort anzeigen

Antwort

Wenn Ionen in die Zelle gelangen wollen

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