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Operante Konditionierung

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Operante Konditionierung

Die operante Konditionierung ist eine wichtige Lerntheorie. Die Theorie umfasst die Idee, dass Lebewesen Verhaltensweisen häufiger oder seltener ausüben, wenn sie dafür belohnt oder bestraft werden. Folgt auf das Verhalten eine angenehme Konsequenz (z. B. Belohnung), wird die Auftretenswahrscheinlichkeit erhöht, folgt eine unangenehme Konsequenz (z. B. eine Bestrafung), sinkt die Auftretenswahrscheinlichkeit.

Die Lerntheorie der operanten Konditionierung wurde durch die beiden Psychologen E. Thorndike und B. F. Skinner entwickelt. Mehr hierzu lernst Du jetzt!

Operante Konditionierung einfach erklärt

Konditionierung beschreibt das Erlernen eines bestimmten Reiz-Reaktions-Verhaltens. Auf einen bestimmten Reiz folgt eine Reaktion und hierauf ein entsprechendes Verhalten. Gegenstand der operanten Konditionierung selbst ist das Verhalten und die darauffolgende Konsequenz.

Die sog. Konsequenz des Verhaltens erfolgt in Form von einer Verstärkung oder einer Bestrafung - die entweder angenehm oder unangenehm sein kann. Ob die Auftretenswahrscheinlichkeit der Verhaltensweisen erhöht oder reduziert wird, hängt von der Verstärkung oder Bestrafung ab - die in positive und negative Bestrafung bzw. Verstärkung unterteilt werden. Näheres hierzu erfährst Du weiter unten im Artikel.

Wie Du anhand der Beispiele weiter im Artikel merken wirst, ist die operante Konditionierung als Lerntheorie von Vorteil in verschiedenen Kontexten, wie in der Pädagogik, in der Verhaltenstherapie und im erzieherischen Kontext.

Entwicklung der operanten Konditionierung

Grundbausteine der operanten Konditionierung sind die beiden Theorien von Thorndike: das Gesetz der Auswirkung (Law of effect) und das Gesetz der Übung (Law of exercise).

Das Gesetz der Auswirkung (Law of effect) geht davon aus, dass dasjenige Verhalten in der Zukunft häufiger gezeigt wird, welches zu einer positiven Folge (z. B. Belohnung) geführt hat.

Das Gesetz der Übung (Law of exercise) besagt, dass ein Verhalten bzw. eine Reaktion auf einen Reiz wieder gezeigt wird, wenn die Situation häufiger auftritt. Die Idee hierbei ist, dass die Übung die Verknüpfung von der Reaktion auf einen Reiz stärkt. Wird die Übung unterlassen, wird die Reaktion vergessen.

Operante Konditionierung nach Skinner

Burrhus Frederic Skinner war ein Psychologe, der die Theorien von Thorndike erweiterte. Er untersuchte, wie das Verhalten von Lebewesen mithilfe von Belohnung und Bestrafung unter Kontrolle gebracht werden könnte. Dafür unterschied er zwischen positiver bzw. negativer Verstärkung (bzw. Belohnung) und positiver bzw. negativer Bestrafung.

Die Skinnerbox

Hierfür entwickelte er die sog. Skinnerbox. Darin untersuchte er das Verhalten von Ratten, die er mithilfe eines Hebels unterschiedlich konditioniert hat. Das gewünschte Verhalten war das Drücken des Hebels, worauf in mehreren Versuchsreihen verschiedene Konsequenzen folgten.

  • Positive Verstärkung: Drückte die Ratte den Hebel, bekam sie jedes Mal Futter. Das erwünschte Verhalten wird belohnt. Das führte dazu, dass der Hebel häufiger gedrückt wurde.

  • Negative Verstärkung: Der Käfigboden einer anderen Ratte stand unter Strom und konnte nur ausgeschaltet werden, wenn sie den Hebel gedrückt hat. Das wird als negative Verstärkung bezeichnet: durch Ausüben des gewünschten Verhaltens bleibt eine unangenehme Konsequenz aus.

  • Positive Bestrafung: Die dritte Ratte bekommt jedes Mal einen Stromschlag, wenn sie den Hebel drückte. Das unerwünschte Verhalte wird bestraft.

  • Negative Bestrafung: Dieser Versuch wurde nicht von Skinner durchgeführt. Die Idee war, der Ratte das Futter wegzunehmen, wenn sie auf den Hebel drückte. Bei der negativen Bestrafung bleibt wegen des Verhaltens eine angenehme Konsequenz aus.

Operante Konditionierung über Verstärker

Verstärkung bedeutet, dass die Konsequenz eines Verhaltens eine angenehme Konsequenz (positive Verstärker) oder das Ausbleiben einer unangenehmen Konsequenz (negative Verstärker) ist. Positiv bedeutet hierbei das Hinzufügen eines Reizes, negativ steht für das Entfernen eines Reizes.

Thorndike definierte eine angenehme Konsequenz, als Zustand, den das Tier aufsucht und aufrechterhält. Als eine unangenehme Konsequenz definiert er einen Zustand, den das Tier vermeidet oder verlässt.

Ein Lebewesen wird durch diese Verstärker konditioniert - sozusagen dazu trainiert - ein Verhalten häufiger bzw. seltener auszuführen.

Positive Verstärker

Ein positiver Verstärker bedeutet, dass das erwünschte Verhalten mit angenehmen, belohnenden Stimuli verstärkt wird. Es folgt ein positiver Reiz, wie Anerkennung, Nahrung, Belohnung, auf das Verhalten. Es gibt primäre, sekundäre und generalisierte Verstärker:

  • Ein primärer Verstärker zielt auf die Befriedigung primärer Bedürfnisse wie Nahrung, Süßigkeiten, Sexualität usw.

  • Ein sekundärer Verstärker zielt auf sekundäre Bedürfnisse, die nicht lebensnotwendig sind wie Lob, Status, Schulnoten usw.

  • Ein generalisierter Verstärker, ist ein sekundärer Verstärker, der mit primären Verstärkern verknüpft ist, wie z. B.: mit Geld kann ich mir Nahrung kaufen.

Intrinsische und extrinsische Verstärker

  • Intrinsische Verstärker sind Verstärker, die von "innen heraus" (intrinsisch) wirken.

    • z. B. : eigene Werte, Ideologien, kognitive Befriedigung (Lösen eines Kreuzworträtsels)

  • Extrinsische Verstärker sind Verstärker, die von der sozialen und materiellen Umwelt stammen.

    • z. B. : materielle Verstärker wie Geld, luxuriöse Gegenstände, soziale Verstärker wie Anerkennung, Status

Kontinuierlich vs. intermittierende Verstärkung

  • Bei der kontinuierlichen Verstärkung wird bei jeder Reaktion kontinuierlich verstärkt.

  • Bei der intermittierenden Verstärkung wird nur gelegentlich verstärkt.

    • Die Konditionierung dauert hierbei länger, ist aber langfristig viel löschungsresistenter.

Intervallverstärkung vs. Quotenverstärkung

  • Bei der Intervallverstärkung wird das Verhalten nach einer bestimmten Zeit, unabhängig davon, ob es erneut gezeigt wird, verstärkt. Das bedeutet, dass die Verstärkung von einem Zeitintervall abhängig ist.

  • Bei der Quotenverstärkung ist die Verstärkung abhängig von der Frequenz des Verhaltens - also davon, wie häufig es auftritt.

    • Es wird z. B. jedes dritte Mal, wenn das Verhalten auftritt, verstärkt.

Negative Verstärker

Bei einem negativen Verstärker bleibt ein unangenehmer (negativer) Reiz aus bzw. wird beendet (z. B.: ein Stromschlag), wenn das erwünschte Verhalten eintritt.

Bei Kopfschmerzen bewirkt die Einnahme von Medikamenten, dass die Kopfschmerzen vorübergehend verschwinden. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass das nächste Mal bei Kopfschmerzen, Medikamente eingenommen werden.

Ein weiteres Beispiel ist die Entwicklung einer Klaustrophobie. Hierbei steht das Vermeidungsverhalten im Vordergrund und führt dazu, dass ein unangenehmer Zustand nicht eintrifft.

Operante Konditionierung über Bestrafung

Das Gegenteil der Belohnung ist die Bestrafung. Man spricht von Bestrafung, wenn auf das Verhalten eine unangenehme Konsequenz (positive Bestrafung) oder das Ausbleiben einer angenehmen Konsequenz (negative Bestrafung) folgt.

Positive Bestrafung

Unerwünschtes Verhalten wird bestraft bzw. unterdrückt, indem eine unangenehme Konsequenz auf das Verhalten folgt (z. B. Stromschlag, Hitze, Aggression oder Schläge).

Negative Bestrafung

Unerwünschtes Verhalten wird unterdrückt, indem eine angenehme Konsequenz auf das Verhalten ausbleibt (z. B. Wegnahme von Futter, "zur Strafe darfst Du heute keine Computerspiele spielen").

Durch Bestrafungen lernt das Lebewesen, anders als vermutet, keine alternativen Verhaltensweisen bzw. erfährt nichts über die erwünschte Verhaltensweise. Das sind die Nachteile der Bestrafung. Bestrafungen führen lediglich zur Unterdrückung des Verhaltens oder zur Vermeidung der Situation und nicht zur Ausführung der erwünschten Verhaltensweise.

Außerdem kann Bestrafung zu erhöht negativen emotionalen Reaktionen führen, wie das z. B. bei erhöhter Ängstlichkeit und Resignation der Fall ist.

Löschung eines Verhaltens

Folgt auf ein gelerntes Verhalten über längere Zeit keine Konsequenz - weder eine Verstärkung noch eine Bestrafung - führt es dazu, dass das Verhalten "ausgelöscht" wird. Das bedeutet, dass diese Verhaltensweisen seltener gezeigt werden.

Stört ein Schüler den Unterricht, kann die Lehrerin dieses Verhalten ignorieren und einen Löschungsvorgang damit beginnen.

Sinnvoll wäre es, den Schüler bei kooperativem und ruhigem Verhalten in Form von Lob oder guten Schulnoten zu belohnen, damit das Alternativverhalten verstärkt wird.

Operante Konditionierung Kritik

An der Theorie der operanten Konditionierung wird Folgendes kritisiert:

  • Es wird von einem mechanischen Menschenbild ausgegangen. Dabei werden wesentliche Aspekte des Lernens, wie Neugierde, nicht beachtet.

  • Zudem wird nicht von einem selbstständigen Menschen ausgegangen, der Eigenverantwortung am Lernprozess trägt. Dazu zählt auch, dass das Lernen ohne Verstärkung oder Bestrafung möglich ist oder auch selbst verstärkt werden kann, z. B. durch das Empfinden von Freude.

  • Darüber hinaus können durch operantes Konditionieren Verhaltensweisen antrainiert werden, die gefährlich sein können oder gar keine erwünschten Verhaltensweisen sind, z. B. wenn ein Schüler Lob oder Anerkennung durch Mitschüler erfährt bei Störungen des Unterrichts.

Operante Konditionierung in der Erziehung

Wie Du weiter oben schon gelernt hast, gibt es Nachteile der Anwendung von Bestrafungen. Insbesondere wird die Bestrafung als Erziehungsmethode aus folgenden Gründen kritisiert:

  • Zunächst lernt das Kind keine alternativen Verhaltensweisen durch Bestrafungen, da es nur für Fehlverhalten bestraft wird.

  • Lernen am Modell führt dazu, dass Kinder denken, dass sie mit Strafen ans Ziel kommen könnten. Dadurch haben Eltern ein negatives Vorbildverhalten.

  • Das Anwenden von Bestrafung kann die emotionale, soziale und intellektuelle Entwicklung von Kindern stören. Sie können ängstlich werden, sich in ihre eigen Fantasiewelt zurückziehen und sogar die Eltern meiden, um keine Bestrafung wieder erleben zu müssen.

Unterschiede klassische und operante Konditionierung

Bei der klassischen Konditionierung lernt das Lebewesen auf einen bestimmten Reiz eine entsprechende Reaktion zu zeigen.

Hunde haben eine erhöhte Speichelproduktion beim Anblick eines vollen Fressnapfs. Der volle Fressnapf ist sozusagen der Reiz, die Speichelproduktion die Reaktion.

Bei der operanten Konditionierung folgt auf einen Reiz das Verhalten, welches anschließend belohnt oder bestraft wird (Reiz-Verhalten-Konsequenz). Die Konsequenz (die Belohnung oder Bestrafung) beeinflusst, ob das Verhalten häufiger oder seltener in der Zukunft gezeigt wird.

Der Begriff Verhalten hat bei der klassischen und operanten Konditionierung auch eine unterschiedliche Bedeutung: Bei der klassischen Konditionierung steht es für die Antwortreaktion ("Response") auf den Reiz, während es bei der operanten Konditionierung genutzt wird als eine "Wirkoperation". Das Lebewesen wirkt aktiv, um eine angenehme Konsequenz herbeizuführen.

operante Konditionierung - Das Wichtigste

  • Die operante Konditionierung ist eine Lerntheorie, die von den Psychologen E. Thorndike und B. F. Skinner entwickelt wurde.
    • Verhaltensweisen werden häufiger ausgeübt, wenn eine angenehme Konsequenz (z. B. Belohnung) auf das Verhalten folgt und seltener, wenn eine unangenehme Konsequenz (z. B. eine Bestrafung) folgt.
  • Verstärkung bedeutet, dass die Konsequenz eines Verhaltens eine angenehme Konsequenz (positive Verstärker) oder das Ausbleiben einer unangenehmen Konsequenz (negative Verstärker) hat.
  • Man spricht von Bestrafung, wenn auf das Verhalten eine unangenehme Konsequenz (positive Bestrafung) oder das Ausbleiben einer angenehmen Konsequenz (negative Bestrafung) folgt.
  • Verhaltensweisen können "ausgelöscht" werden, wenn über längere Zeit keine Konsequenz - weder eine Verstärkung noch eine Bestrafung - auf das Verhalten folgt.

Nachweise

  1. https://medienbildung.hypotheses.org/7708
  2. https://www.abipur.de/referate/stat/686985445.html
  3. Wilhelm F. Angermeier: Kontrolle des Verhaltens. Das Lernen am Erfolg. 2., neubearb. Auflage. Springer, Berlin, Heidelberg, New York 1976, ISBN 978-3-540-07575-2.
  4. https://www.grin.com/document/160029

Häufig gestellte Fragen zum Thema Operante Konditionierung

Der Unterschied zwischen negativer Verstärkung und Bestrafung liegt darin:

Bei der negativen Verstärkung bleibt eine unangenehme Konsequenz aus, während bei der Bestrafung eine unangenehme Konsequenz auf das Verhalten folgt.

Die Lerntheorie der operanten Konditionierung wurde durch die beiden Psychologen E. Thorndike und B. F. Skinner entwickelt.

Die operante Konditionieren umfasst die Lerntheorie, dass Lebewesen Verhaltensweisen häufiger oder seltener ausüben, wenn sie dafür belohnt oder bestraft werden. Folgt auf das Verhalten eine angenehme Konsequenz (z. B. Belohnung), wird die Auftretenswahrscheinlichkeit erhöht, folgt eine unangenehme Konsequenz (z. B. eine Bestrafung), sinkt die Auftretenswahrscheinlichkeit.

Bei einem negativen Verstärker bleibt ein unangenehmer negativer Reiz aus bzw. wird beendet ( z. B.: ein Stromschlag), wenn das erwünschte Verhalten eintritt. 

Finales Operante Konditionierung Quiz

Frage

Was bedeutet Konditionierung?

Antwort anzeigen

Antwort

Konditionierung beschreibt das Erlernen eines bestimmten Reiz-Reaktions-Verhaltens. Auf einen bestimmten Reiz folgt eine Reaktion. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist die operante Konditionierung?

Antwort anzeigen

Antwort

Die operante Konditionierung ist eine Lerntheorie aus der Psychologie. Die Idee ist, dass Lebewesen Verhaltensweisen häufiger oder seltener ausüben, wenn sie dafür belohnt oder bestraft werden. Folgt auf das Verhalten eine angenehme Konsequenz (z. B. Belohnung), wird die Auftretenswahrscheinlichkeit erhöht, folgt eine unangenehme Konsequenz (z. B. eine Bestrafung), sinkt die Auftretenswahrscheinlichkeit.

Frage anzeigen

Frage

Wer entwickelte die Lerntheorie der operanten Konditionierung?

Antwort anzeigen

Antwort

Die beiden Psychologen E. Thorndike und B. F. Skinner

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Frage

Auf welchen beiden Gesetzen beruht die Theorie der operanten Konditionierung?

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Antwort

Grundbausteine der operanten Konditionierung sind die beiden Theorien von Thorndike: das Gesetz der Auswirkung (Law of effect) und das Gesetz der Übung (Law of exercise).

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Gesetz der Auswirkung (Law of effect)? 

Antwort anzeigen

Antwort

Das Gesetz der Auswirkung beschreibt, dass dasjenige Verhalten in der Zukunft häufiger gezeigt wird, welches zu einer positiven Folge (z. B. Belohnung) geführt hat.

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Gesetz der Übung (Law of exercise)?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Gesetz der Übung besagt, dass ein Verhalten wieder gezeigt wird, wenn die Situation häufiger auftritt. Die Idee hierbei ist, dass die Übung die Verknüpfung von der Reaktion auf einen Reiz stärkt.

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Frage

Was untersuchte Skinner?

Antwort anzeigen

Antwort

Er untersuchte wie das Verhalten von Lebewesen mit Hilfe von Belohnung und Bestrafung unter Kontrolle gebracht werden könnte. Dafür unterschied er zwischen positiver bzw. negativer Verstärkung (bzw. Belohnung) und positiver bzw. negativer Bestrafung.

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Skinnerbox?

Antwort anzeigen

Antwort

In der Skinnerbox untersuchte Skinner das Verhalten von Ratten, die er mit Hilfe eine Hebels unterschiedlich konditionert hat. Das gewünschte Verhalten war das Drücken des Hebels, worauf in mehreren Versuchsreihen verschiedene Konsequenzen folgten.

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet Verstärkung in der operanten Konditionierung?

Antwort anzeigen

Antwort

Verstärkung bedeutet, dass die Konsequenz eines Verhalten eine angenehme Konsequenz (positive Verstärker) oder das Ausbleiben einer unangenehmen Konsequenz (negative Verstärker) ist.

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Frage

Was sind primäre, sekundäre und generalisierte Verstärker?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Ein primärer Verstärker zielt auf die Befriedigung primärer Bedürfnisse wie Nahrung, Süßigkeiten, Sexualität usw.

  • Ein sekundärer Verstärker zielt auf sekundäre Bedürfnisse, die nicht lebensnotwendig sind wie Lob, Status, Schulnoten usw.

  • Ein generalisierter Verstärker, ist ein sekundärer Verstärker, der mit primären Verstärkern verknüpft ist, wie z. B.: mit Geld kann ich mir Nahrung kaufen. 


Frage anzeigen

Frage

Was sind intrinsische und extrinsische Verstärker?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Intrinsische Verstärker sind Verstärker, die von "innen heraus" (intrinsisch) wirken.

    • z. B. : eigene Werte, Ideologien, kognitive Befriedigung (Lösen eines Kreuzworträtsels)

  • Extrinsische Verstärker sind Verstärker, die von der sozialen und materiellen Umwelt stammen. 

    • z. B. : materielle Verstärker wie Geld, luxuriöse Gegenstände, soziale Verstärker wie Anerkennung, Status

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Frage

Was ist der Unterschied zwischen kontinuierlicher und intermittierenden Verstärkung?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Bei der kontinuierlichen Verstärkung, wird bei jeder Reaktion kontinuierlich verstärkt.

  • Bei der intermittierenden Verstärkung wird nur gelegentlich verstärkt. 

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Frage

Was ist die Intervallverstärkung?

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Antwort

Bei der Intervallverstärkung wird das Verhalten nach einer bestimmten Zeit, unabhängig davon, ob es erneut gezeigt wird, verstärkt.


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Frage

Was ist die Quotenverstärkung?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der Quotenverstärkung ist die Verstärkung abhängig von der Frequenz des Verhaltens - also wie häufig es auftritt. Es wird z. B. jedes dritte Mal, wenn das Verhalten auftritt, verstärkt.

Frage anzeigen

Frage

Was ist ein positiver Verstärker?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein positiver Verstärker bedeutet, dass das erwünschte Verhalten mit angenehmen, belohnenden Stimuli verstärkt wird. Es folgt ein positiver Reiz, wie z. B. Anerkennung, Nahrung, Belohnung, auf das Verhalten.

Frage anzeigen

Frage

Was ist ein negativer Verstärker?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei einem negativen Verstärker bleibt ein unangenehmer (negativer) Reiz aus bzw. wird beendet (z. B.: einen Stromschlag), wenn das erwünschte Verhalten eintritt. 


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Frage

Was ist die Bestrafung bei der operanten Konditionierung?

Antwort anzeigen

Antwort

Man spricht von Bestrafung, wenn auf das auf das Verhalten eine unangenehme Konsequenz (positive Bestrafung) oder das Ausbleiben einer angenehmen Konsequenz (negative Bestrafung) folgt.

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine positive Bestrafung?

Antwort anzeigen

Antwort

Unerwünschtes Verhalten wird bestraft bzw. unterdrückt, in dem eine unangenehme Konsequenz auf das Verhalten folgt (z. B. Stromschlag, Hitze, Aggression oder Schläge).

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine negative Bestrafung?

Antwort anzeigen

Antwort

Unerwünschtes Verhalten wird unterdrückt, in dem eine angenehme Konsequenz auf das Verhalten ausbleibt (z. B. Wegnahme von Futter, "zur Strafe darfst du heute keine Computerspiele spielen"). 

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet Löschung eines Verhaltens und wie kommt es dazu?

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Antwort

Folgt auf ein gelerntes Verhalten über längere Zeit keine Konsequenz - weder eine Verstärkung noch eine Bestrafung - führt es dazu, dass das Verhalten "ausgelöscht" wird. Das bedeutet, dass diese Verhaltensweisen seltener gezeigt werden.

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