Nachhaltigkeit

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Nachhaltigkeit ist ein Begriff, den du in den letzten Jahren wahrscheinlich sehr oft gehört hast. 

Dabei ist das Prinzip der Nachhaltigkeit schon sehr alt. 

In diesem Artikel erklären wir dir, was Nachhaltigkeit genau ist, wo der Begriff herkommt und wieso es heutzutage so wichtig ist. 


Das Thema gehört zum Fach Biologie und erweitert den Themenbereich Ökologie

Viel Spaß beim Lernen!






Definition und Geschichte der Nachhaltigkeit


Nachhaltigkeit beschreibt ein Denkprinzip, bei dem man verantwortungsvoll handelt bezüglich wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Themen. Hierbei steht im Mittelpunkt die verantwortungsvolle Nutzung von Ressourcen und Rohstoffen, damit diese für zukünftige Generationen auch erhältlich bleiben.


Der Begriff “Nachhaltigkeit” wurde bereits im 18. Jahrhundert erstmals als Nomen formuliert. Er leitet sich vom Verb “nachhalten” ab, was soviel heißt wie “lange Zeit bleiben” oder “langfristig anhalten”. Hans Carl von Carlowitz verwendet das Wort erstmals und hat darauf hingewiesen, dass immer nur so viele Bäume gefällt werden dürfen, wie durch Säen neuer Pflanzen nachwachsen können.


Im 20. Jahrhundert erweiterte sich dann der Gebrauch des Wortes “Nachhaltigkeit” und wurde allmählich auch auf andere Lebensbereiche als die Forstwirtschaft ausgedehnt. Vor allem in der Energie- und Landwirtschaft findet man heutzutage häufig Schlagwörter wie “nachhaltige Energie” oder “nachhaltig angebaut”. Hierbei geht es aber grundsätzlich wieder um das gleiche wie von Carlowitz in der Forstwirtschaft beschrieb. Man soll die Rohstoffe nur dann der Natur entziehen, wenn diese sich auch wieder regenerieren können.



Die 3 Leitstrategien der Nachhaltigkeit


Häufig wird bei der Nachhaltigkeitsdebatte von drei verschiedenen Strategien gesprochen. Durch Suffizienz, also der Verringerung von Produktion und Konsum, sollen weniger Ressourcen verbraucht werden. Ein weiterer Weg, wodurch Ressourcen eingespart werden sollen ist durch effizientere Nutzung der Materialien und Energie. Zuletzt soll durch Vermeidung von Müll, Wiederverwertung und der Anpassung an naturverträglichen Stoffkreisläufen den Ressourcen auch mehr Zeit zum erholen gegeben werden.


Nachhaltige Entwicklung


1983 riefen die Vereinten Nationen die Brundtland-Kommission ins Leben, die unser heutiges Verständnis von Nachhaltigkeit stark beeinflusst hat. Diese Kommission veröffentlichte 1987 ein Abschlussdokument, der Brundtland-Bericht, in dem das Konzept der nachhaltigen Entwicklung definiert ist.


Konzept der nachhaltigen Entwicklung


Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Nachhaltige Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können. Hierbei sollten immer die Grundbedürfnisse der Ärmsten der Welt priorisiert werden, auch um Chancengleichheit zu verbessern.


Agenda 21


Im Juni 1992 fand der Erdgipfel in Rio de Janeiro statt, bei dem Nachhaltigkeit bzw. nachhaltige Entwicklung als wichtiges Leitprinzip für die Staaten der Vereinten Nationen anerkannt wurde. Somit wurde Nachhaltigkeit als Grundprinzip in der Rio-Deklaration und der Agenda 21 verankert. 


Im Zentrum der Diskussionen beim Erdgipfel standen so gut wie alle Lebensbereiche, aber insbesondere sollte die Produktion und der Konsum in Industrieländern nachhaltiger werden. Auch sollte die Armut  in Entwicklungsländern stärker bekämpft werden. 




Nachhaltigkeit - Das Wichtigste auf einen Blick


  • Nachhaltigkeit fand bereits im 18. Jahrhundert in der deutschen Forstwirtschaft Beachtung.

  • Hans Carl von Carlowitz beschrieb in seinem Buch, dass man immer nur so viele Bäume abholzen sollte wie man auch wieder nachpflanzen kann. Ende der 1980er Jahre und Anfang der 90er fand das Konzept der Nachhaltigkeit auch in der Weltpolitik Beachtung.

  • So definierten die Vereinten Nationen Nachhaltigkeit wie folgt: Nachhaltige Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.


Finales Nachhaltigkeit Quiz

Frage

Was ist eine Population?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Population umfasst alle in einem bestimmten Gebiet vorkom-
menden Individuen einer Art, die sich untereinander uneingeschränkt
fortpflanzen können (gemeinsamer Genpool).

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Wachstumsrate?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Wachstum einer Population wird durch ihre Wachstumsrate be-
stimmt.

Frage anzeigen

Frage

Wie kann die Wachstumsrate berechnet werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Wachstumsrate ist die Differenz zwischen Geburtenrate
und Sterberate.

Frage anzeigen

Frage

Wie ist die Form der Wachstumskurve, wenn ein unbegrenzter Lebensraum vorhanden ist?

Antwort anzeigen

Antwort

J-Form

Frage anzeigen

Frage

Wie nenn man die Wachstumskurve, wenn die Populationsentwicklung durch einen oder mehrere Umweltfaktoren begrenzt wird?

Antwort anzeigen

Antwort

Logistische Wachstumskurve

Frage anzeigen

Frage

Nenn die 5 Phasen der Umweltkapazität?

Antwort anzeigen

Antwort

Anlaufphase (lag-Phase)

Expon. Phase (log-Phase)

Logistische Phase 

Stationäre Phase

Absterbephase

Frage anzeigen

Frage

Anlaufphase 

Antwort anzeigen

Antwort

Einstellung auf Lebensbedingungen

Frage anzeigen

Frage

Exponentielle Phase

Antwort anzeigen

Antwort

optimale Wachstumsbedingungen

Frage anzeigen

Frage

Logistische Phase

Antwort anzeigen

Antwort

Verringerte Wachstumsrate durch
begrenzenden Faktor

Frage anzeigen

Frage

Stationäre Phase

Antwort anzeigen

Antwort

Annähern und Erreichen der Umweltkapazität (Biotopkapazität) K

Frage anzeigen

Frage

Absterbephase

Antwort anzeigen

Antwort

Tod durch Nahrungsmangel und Anhäufung von Abfallprodukten

Frage anzeigen

Frage

Kennzeichen eines superexponentiellen Wachstums?

Antwort anzeigen

Antwort

Die ständig verkürzenden Verdoppelungszeiten 

Frage anzeigen

Frage

Gründe für superexponentielles Wachstum?


Antwort anzeigen

Antwort

• die Ausweitung der landwirtschaftlichen Anbauflächen,
• die Steigerung der Agrarproduktion durch Verbesserung der Tech-
nik, der Düngung und der Schädlingsbekämpfung,
• die Industrialisierung und
• die bessere hygienische und medizinische Versorgung.

Frage anzeigen

Frage

Regionale Unterschiede im Bevölkerungswachstum

Antwort anzeigen

Antwort

Etwa 90 % des jährlichen Bevölkerungswachstums entfallen auf die Entwicklungsländer in Afrika und Asien. Die meisten Industrienationen wei-
sen dagegen Geburtenrückgänge auf.

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Frage

Faktoren, die die Größe einer Population beeinflussen

Antwort anzeigen

Antwort

dichteunabhängige Faktoren (v. a. abiotische Faktoren):
Klima- und Bodenfaktoren


dichteabhängige Faktoren (v. a. biotische Faktoren):
– Nahrung
– Wohnraum
– Konkurrenten
– Fressfeinde
– Parasiten,
Krankheitserreger

Frage anzeigen

Frage

Zu was führt der Einfluss dichteabhängiger Faktoren auf die Populationsdichte?

Antwort anzeigen

Antwort

negativen Rückkopplung

Frage anzeigen

Frage

Fressfeind-Beute-Beziehung

Antwort anzeigen

Antwort

Die Wachstumsrate einer Fressfeindpopulation ist von der Populati-
onsdichte ihrer Beute abhängig. Umgekehrt führen natürlich auch ver-
änderte Fressfeinddichten zu Schwankungen in der Beutepopulation.

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Frage

Biodiversität 

Antwort anzeigen

Antwort

Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen-
welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi-
tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen-
welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi-
tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

Frage anzeigen

Frage

Vernichtung naturnaher Lebensräume

Antwort anzeigen

Antwort

U. a. durch Anlegen von Monokulturen (Nahrungs-, Holz- und Ener-
giepflanzen) sowie von Siedlungs- und Verkehrsflächen.

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Frage

Eintrag von Schadstoffen in die Umwelt

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Antwort

• Boden: Übermäßige Düngung mit Mineraldünger, Pestizideinsatz
⇒ Rückstandsbildung, Auswaschung in Gewässer, Anreicherung in
den Nahrungsketten.
• Gewässer: Ungeklärte Abwässer, ausgewaschener Mineraldünger
⇒ Eutrophierung: Vermehrung des Phyto- und des Zooplanktons
→ Anhäufung toter Biomasse → Sauerstoffmangel → anaerober
Abbau.
• Luft:
– Schwefeldioxid und Stickoxide (z. B. aus Verbrennung fossiler
Brennstoffe) ⇒ Saurer Regen: Hemmung des Pflanzenwachs-
tums („Waldsterben“).
– Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) ⇒ Abbau der Ozon-
schicht.
– Kohlenstoffdioxid (z. B. aus Verbrennung fossiler Brennstoffe),
Methan, Stickoxide, FCKW ⇒ Treibhauseffekt: Treibhausgase
absorbieren Wärmestrahlung, die normalerweise ins Weltall
zurückgestrahlt wird → globale Erwärmung (Klimawandel).

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Frage

Invasive Arten

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Antwort

Invasive Arten beanspruchen die gleichen ökologischen Nischen
wie einheimische Arten und können diese verdrängen.
– Amerikanische Grauhörnchen verdrängen einheimische Eichhörn-
chen.
– Der Nilbarsch vernichtete im Victoriasee viele einheimische Bunt-
barscharten.
– Der Riesenbärenklau nimmt konkurrierenden Pflanzen das Licht.

• Invasive Arten beanspruchen die gleichen ökologischen Nischen
wie einheimische Arten und können diese verdrängen.
– Amerikanische Grauhörnchen verdrängen einheimische Eichhörn-
chen.
– Der Nilbarsch vernichtete im Victoriasee viele einheimische Bunt-
barscharten.
– Der Riesenbärenklau nimmt konkurrierenden Pflanzen das Licht.

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Frage

Nicht invasiven Arten

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Antwort

Nicht invasiven Arten ist es gelungen, eine weitgehend konkur-
renzfreie ökologische Nische zu besetzen.
– Die Rosskastanie wächst verwildert in Laubwäldern. Stärkere
Ausbreitung wird durch schnelles Austrocknen der Samen (Kasta-
nien) und durch die Kastanien-Miniermotte verhindert.
– Der Bachsaibling lebt in begradigten Flüssen, die für Bachforel-
len als Lebensraum nicht mehr geeignet sind.

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Frage

Freizeitverhalten des Menschen

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Antwort

Der boomende Tourismus führt zu Eingriffen in empfindliche Lebens-
räume (z. B. Gebirgsregionen, Gewässer): erhöhter Wasser- und Ener-
gieverbrauch, größere Mengen an Abfall, Abwasser und Abgasen.

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Frage

Ökonomische Aspekte


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Antwort

• „Schatzkammer“ z. B. für neue Nahrungs- und Nutzpflanzen, Heil-
mittel und medizinische Wirkstoffe
• „Genetische Reserve“ in der Tier- und Pflanzenzucht
• Nutzwert z. B. für die Bestäubung von Nutzpflanzen

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Frage

Ökologische Aspekte

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Antwort

• Voraussetzung für stabile Ökosysteme
• Anpassungsfähigkeit an veränderte Umweltbedingungen

Frage anzeigen

Frage

Bioindikatoren

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Bioindikator ist eine Art, deren Vorkommen an eine ganz be-
stimmte Kombination von Umweltfaktoren gebunden ist. Eine gute
Entwicklung einer solchen Art bzw. ihr Fehlen lässt Rückschlüsse auf
den Zustand eines Ökosystems zu.

Frage anzeigen

Frage

Zeigerpflanzen

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Antwort

Gehäuftes Auftreten von Brennnesseln zeigt Stickstoffüberschuss im Boden an.

Frage anzeigen

Frage

Leitorganismen der Gewässergüteklassen

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Antwort

In sehr reinem, sauerstoffreichem Wasser kommen Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlarven und Kieselalgen vor.

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Population?

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Antwort

Eine Population umfasst alle in einem bestimmten Gebiet vorkom- menden Individuen einer Art, die sich untereinander uneingeschränkt fortpflanzen können (gemeinsamer Genpool).

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Wachstumsrate?

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Antwort

Das Wachstum einer Population wird durch ihre Wachstumsrate bestimmt. Die Wachstumsrate ist die Differenz zwischen Geburtenrate und Sterberate.

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Frage

Beschreibe das exponentielle Wachstum

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Antwort

Wirkt keiner der Umweltfaktoren im Lebensraum begrenzend, verläuft die Wachstumskurve einer sich ideal vermehrenden Population exponentiell („J-Form“).

Beispiele: Neubesiedlung eines Lebensraums (frisch angelegte Bakterienkultur, Blattläuse im Frühjahr), menschliche Population

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Frage

Beschreibe das logistische Wachstum

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Antwort

Meistens wird die Populationsentwicklung durch einen oder mehrere Umweltfaktoren begrenzt ⇒ logistische Wachstumskurve.

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Frage

Beschreibe die Populationsentwicklung des Menschen und Gründe für die Entwicklung

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Antwort

Die Weltbevölkerung nahm in den letzten 300 Jahren von ca. 500 Millionen auf über 7 Milliarden zu. Die sich ständig verkürzenden Verdopplungszeiten sind Kennzeichen eines superexponentiellen Wachstums. 

Wesentliche Gründe für diese Entwicklung sind … 

  • die Ausweitung der landwirtschaftlichen Anbauflächen, 
  • die Steigerung der Agrarproduktion durch Verbesserung der Technik, der Düngung und der Schädlingsbekämpfung, 
  • die Industrialisierung und 
  • die bessere hygienische und medizinische Versorgung.
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Frage

Welche Faktoren beeinflussen die Größe einer Population?

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Antwort

  • dichteunabhängige Faktoren (v. a. abiotische Faktoren): Klima- und Bodenfaktoren
  • dichteabhängige Faktoren (v. a. biotische Faktoren): Nahrung, Wohnraum, Konkurrenten, Fressfeinde , Parasiten, Krankheitserreger
    Der Einfluss dichteabhängiger Faktoren auf die Populationsdichte führt zu einer negativen Rückkopplung. 
    Bei einer hohen Populationsdichte nimmt die verfügbare Nahrung rasch ab -> Weniger Nahrung bewirkt eine geringere Wachstumsrate und damit eine Abnahme der Populationsdichte.
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Frage

Welche drei Regeln gelten in einer idealisierten Fressfeind-Beute-Beziehung?

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Antwort

  • 1. Volterrasche Regel: Die Populationskurven von Fressfeind und Beute schwanken periodisch. Die Maxima der Fressfeindpopulation folgen dabei phasenverzögert denen der Beutepopulation. 
  • 2. Volterrasche Regel: Die Populationskurven schwanken jeweils um einen Mittelwert. 
  • 3. Volterrasche Regel: Vermindert man die Fressfeind- und die Beutepopulation gleich stark, nimmt die Individuenzahl der Beute- tiere schneller wieder zu als die ihrer Fressfeinde.
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Frage

Was versteht man unter Biodiversität?

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Antwort

Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen- welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi- tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

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Frage

Beschreibe die Bedeutung der Biodiversität in Hinblick auf ökonomische Aspekte

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Antwort

  • „Schatzkammer“ z. B. für neue Nahrungs- und Nutzpflanzen, Heil- mittel und medizinische Wirkstoffe 
  • „Genetische Reserve“ in der Tier- und Pflanzenzucht 
  • Nutzwert z. B. für die Bestäubung von Nutzpflanzen
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Frage

Beschreibe die Bedeutung der Biodiversität in Hinblick auf ökologische Aspekte


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Antwort

  • Voraussetzung für stabile Ökosysteme 
  • Anpassungsfähigkeit an veränderte Umweltbedingungen
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Frage

Was sind Bioindikatoren?

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Antwort

Ein Bioindikator ist eine Art, deren Vorkommen an eine ganz bestimmte Kombination von Umweltfaktoren gebunden ist. Eine gute Entwicklung einer solchen Art bzw. ihr Fehlen lässt Rückschlüsse auf den Zustand eines Ökosystems zu. 

  • Zeigerpflanzen: Gehäuftes Auftreten von Brennnesseln zeigt Stick- stoffüberschuss im Boden an. 
  • Leitorganismen der Gewässergüteklassen: In sehr reinem, sauer- stoffreichem Wasser kommen Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlar- ven und Kieselalgen vor.
Frage anzeigen

Frage

Definieren Sie den Begriff Biozönose!

Antwort anzeigen

Antwort

Als Biozönose wird das Zusammenleben verschiedener Arten von Lebewesen in einem abgegrenzten Raum bezeichnet.

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Frage

Definieren Sie den Begriff Biotop!

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Antwort

Als Biotop bezeichnet man den abgegrenzten Lebensraum einer Biozönose. Zum Beispiel ist ein Teich ein Biotop in dem verschiedene Arten von Lebewesen zusammenleben.

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Frage

Was zählt zu den abiotischen Faktoren?

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Antwort

Wasser

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Frage

Erklären Sie den Unterschied zwischen abiotischen und biotischen Faktoren!

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Antwort

Abiotische Faktoren sind kaum durch Lebewesen veränderbar und durch die Natur vorgegeben (z.B. die Temperatur). Biotische Faktoren hingegen werden durch Lebewesen verursacht und haben eine positive oder negative Auswirkung auf andere Lebewesen.

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